Bei der „Bettelküchenfährte“, einem der Premiumwanderwege um Sigmaringen, handelt es sich um einen abwechslungsreichen Rundweg. Er verläuft meist durch lichten Mischwald, der im Herbst in allen Rottönen strahlt. Leider ist nach den herrlichen Ausblicken die Einkehr in der Neumühle nicht mehr möglich.
Am Schloss vorbei auf einem Wirtschaftsweg hinauf zum Waldrand, ein kurzes Stück durch den Wald und dann entlang einer Wiesenfläche. Man überquert das schmale Sträßchen, erreicht wieder den Wald und folgt dann dem nicht enden wollenden Waldweg bis zur Vesperinsel am Beginn des Raintals. Hier ist die Hälfte der strecke absolviert und man hat sich eine Stärkung verdient.
Tief eingeschnitten senkt sich das Raintal vorbei an riesigen Felsen und alten Bäumen hinunter zur Donau. Als Genießer folgen wir dort nicht dem offiziellen Weg nach rechts sondern biegen links ab und kommen zur Neumühle, einem inzwischen leider geschlossenen Hotel/Gasthaus.
Für den Rückweg kann man entweder zurück zum Raintal gehen und dann dem Weg nach Gutenstein folgen, oder man überschreitet an der Neumühle die Donau, biegt rechts ab und verlässt nach wenigen Metern die Straße auf einem Wiesenweg nach rechts. Dieser folgt der Donau bis Thiergarten und trifft oberhalb des Ortes den anderen Weg wieder.
Auf Wald- und Wiesenwegen, zuletzt auf einem schmalen Waldpfad erreicht man wieder das Schloss in Gutenstein.
Der „Dreifürstenstein“ überragt den Ort Mössingen und begeistert durch seien sagenhaften Ausblick ins Steinlachtal. Der Name weist darauf hin, dass an diesem Punkt einst drei Herrschaftsgebiete zusammentrafen: das Fürstentum Fürstenberg, das Fürstentum Hohenzollern und das Herzogtum Württemberg. Als geologischer Höhepunkt erwartet den Wanderer der Mössinger Bergsturz.
Fahrt nach Mössingen. Durch die Stadtmitte zur Berggasse und dieser durch den Kreisverkehr geradeaus folgen. Auf dem kurvigen Talheimer Weg geht es hinauf an den Waldrand zum Freizeitgelände Olgahöhe.
Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz beim Freizeitgelände Olgahöhe
Höhenunterschied:
Aufstieg: 570 Hm
Abstieg: 570 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4-5 Std.
Anforderungen:
Rundwanderung auf Pfaden oder Forstwegen. Stellenweise steile Aufstiege. Strecke ist sehr gut beschildert und markiert.
Wir wandern vom Parkplatz zum Spielplatz „Olgahöhe“ und durch Streuobstwiesen hinab ins Buchtal. Nach Überqueren der Straße biegen wir links ab und folgen dem Sträßchen zum Wanderparkplatz „Buch“. Auf breitem, geschottertem Forstweg geht es jetzt bergauf, bis links ein schmaler Pfad abzweigt (Wegweiser). Auf steilem Weg, später auf schmalem Pfad erreicht man die Schutzhütte auf dem Dreifürstenstein und kann eine herrliche Sicht auf Burg Hohenzollern, auf den Schwarzwald und bis ins Neckartal genießen.
Man folgt dem breiten Weg hinter der Schutzhütte und steigt dann auf schmalem Pfad etwas bergab auf den HW1 des Schwäbischen Albvereins. Am Albtrauf entlang erreicht man den Bergrutsch am Hirschkopf mit Schautafel und Blick auf Mössingen.
Der Weg geht an der Kante entlang bis zu einer alten Schutzhütte. Hier führt ein Pfad bergab, der dann den Wald verlässt und zu einem schmalen Sträßchen führt. Auf der anderen Seite schöner Rastplatz mit Liege. Der Dreifürstensteig führt auf einem Gras-Schotter-Weg nach links weiter in Richtung Talheim, zweigt dann links ab und erreicht eine Lichtung, von wo er leicht ansteigend zu einem geteerten Feldweg führt. Vorbei an einem Brunnen kommt man an die Zufahrtsstraße zum Farrenberg. Man folgt dieser nach rechts, bis an einer Linkskurve die Markierung geradeaus in den Wald hinein weist. Immer auf dem Forstweg erreicht man schließlich den Waldrand beim Wanderparkplatz „Linden“. Hier biegt man nach links in einen Wiesenweg ein, wandert aufwärts zum Waldrand und erreicht dort den Streuobst-Panoramaweg. Nach einer Info-Tafel hält man sich links zum Waldrand und steigt schließlich auf direktem Weg durch die Wiesen hinauf zur Olgahöhe.
Die Schillerhöhle ist eine der Höhlen auf der Schwäbischen Alb, die in Teilen auch für jedermann geöffnet ist. Den Leserinnen und Lesern des 1876 erschienenen Romans „Rulaman“ von David Friedrich Weinland ist die Höhle auch als Tulkahöhle ein Begriff.
Nur eine kurze Strecke daneben liegt die Ruine Hohenwittlingen. Von den Überresten des Bergfrieds aus bietet sich ein imposanter Blick auf das Ermstal unweit von Bad Urach.
a. Von Münsingen auf der B465 in Richtung Bad Urach bis Seeburg
b. Von Metzingen auf der B465 nach Seeburg
In Seeburg an der Ampel abbiegen in Richtung Hengen, dann nach rechts zum Sportplatz.
Ausgangspunkt:
Parkplatz am Sportplatz in Seeburg
Höhenunterschied:
Aufstieg: 300 Hm
Abstieg: 300 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4 Std.
Anforderungen:
Rundwanderung auf Pfaden oder Forstwegen. Strecke ist ausreichend beschildert und markiert.
Karte/Führer:
Schwäbischer Albverein 1:35.000 Blatt 19 Reutlingen Bad Urach
Tourenverlauf:
Vom Sportplatz zurück zur Straße, dieser ein Stück folgen, bis nach links ein Weg in Richtung Kirche das Dorf zur anderen Talseite quert. Auf dieser Seite nach rechts und dem geteerten Weg folgen, der nach den letzten Häusern in einen Naturweg übergeht und schließlich zum schmalen Pfad wird.
Nachdem der Wanderpfad endet, ein kurzes Stück an der Straße entlang, bis ein markierter Pad (gelbe Raute) durch den Wald bergauf nach Wittlingen führt.
Man lässt sich von der Markierung durch Wittlingen leiten, folgt den Wegweisern in Richtung Hohenwittlingen und nimmt auf der Höhe den Wanderweg, der rechts der Fahrstraße verläuft. Er führt rechts am Hofgut Hohenwittlingen vorbei durch den Wald und erreicht die Abzweigung zur Schillerhöhle.
Über einige Treppen steigt man hinab zum Höhleneingang der Schillerhöhle, die Vorlage für den Roman „Rulaman“ war und ein Stück weit betreten werden kann (Taschenlampe!!!). Es geht jetzt wieder die Treppen hinauf und geradeaus, vorbei an einer Unterstandshütte, zur Ruine Hohenwittlingen. Von ihr hat man einen herrlichen Blick über das Ermstal.
Für den Rückweg wandert man zurück zur vorher gesehenen Unterstandshütte, geht rechts durch den markanten Geländeeinschnitt und folgt immer dem gelben Dreiblock. Wo der Wanderweg den Wald verlässt und die Straße erreicht, quert man die Wiese und den Bach zum gegenüberliegenden Waldrand und folgt dem dort verlaufenden Forstweg nach links bis Seeburg.
Eine herbstliche Runde durch den langsam bunter werdenden Wald, am Albtrauf entlang, durch die Höllenlöcher, ganz nah an einer Biosphärengebiets-Kernzone, mit einem Ausblick auf die Burgruine Hohenurach und einer schönen, weiten Aussicht auf das Albvorland und hinab auf Urach und das Ermstal.
Inzwischen ist die beschriebene Route Teil der „hochgehberge“ und trägt dort die Bezeichnung „hochgehflogen“. Sie ist dadurch durchgängig markiert.
a. Von Reutlingen über Pfullingen – Eningen zum Gestütshof St. Johann
b. Von Bad Urach auf der L249 nach Würtingen, dort rechts abbiegen zum Gestütshof
c. Von Münsingen nach Gomadingen, dann weiter nach Würtingen und zum Gestütshof
Ausgangspunkt:
Parkplatz an der Zufahrt zum Gestütshof St. Johann
Höhenunterschied:
Aufstieg: 300 Hm
Abstieg: 300 Hm
Gesamtgehzeit:
14 km, ca. 4 Std.
Anforderungen:
Rundwanderung auf Pfaden oder Forstwegen. Stellenweise steile Aufstiege. Strecke ist sehr gut beschildert und markiert.
Karte/Führer:
Schwäbischer Albverein 1:35.000 Blatt 19 Reutlingen Bad Urach
Tourenverlauf:
Vom Gestütshof, dessen Hengststall tagsüber für Besucher offen steht, folgen Sie einer Allee (Markierung: rotes Dreieck, Hohe Warte) zum Waldrand und steigen zum Aussichtsturm Hohe Warte (820m) auf. Von hier halten Sie sich halbrechts und wandern leicht abwärts zum Fohlenhof, den Sie auf dem offiziellen Weg durchqueren. Am Waldrad biegen Sie links ab und folgen der Markierung (roter Dreiblock, Gelber Fels) zu diesem Aussichtspunkt. Der breite Forstweg wird 15 min später nach rechts abwärts verlassen, um Gönningers Höhle zu erreichen. Von hier leitet der markierte Wanderweg zu den Höllenlöchern, einem breiten Riss, an dem sich Felsen abspalten, die später einmal als Bergsturz ins Tal fallen werden.
Über Metallleitern kann der Felsspalt betreten und am Ende wieder verlassen werden, dann steigt man auf aussichtsreichem Pfad bergauf, der später scharf links abknickt, und erreicht das Segelfluggelände Rossfeld. Vorbei an Olgafels, Rossfels und Grüner Fels erreicht man eine Wegspinne. Von hier kann man direkt zum Gestütshof zurück wandern (roter Dreiblock) oder noch einen Abstecher zum Wanderheim Eninger Weide machen (blauer Dreiblock) und nach einer Einkehr zum Gestütshof zurück marschieren.
Der Fürstliche Park Inzigkofen mit historischer Gartenarchitektur und kulturgeschichtlicher Bedeutung wurde von 1811 bis 1829 auf Veranlassung von Fürstin Amalie Zephyrine angelegt. Nach wie vor wird er als „fürstliche Anlage“ bezeichnet, wobei die Natur mittlerweile diese Anlage in einen wildromantischen „Dornröschenschlaf“ verwandelt hat. Sehenswert sind die Grotten, Känzele,Teufelsbrücke und der Amalienfelsen. Der romantischen Partie des Parks sind die imposanten Grotten, die Felsüberhänge und ein gewaltiges Felsentor zuzurechnen, die der Wanderer auf einem Treppenweg beim steilen Abstieg vom Känzele erreicht.
Unmittelbar nach dem Parkplatz überschreitet man die Donau und biegt sofort auf ein schmales Sträßchen rechts ab. Dieses wird am Ortsende zu einem Feldweg, der durch Felder zum Waldrand führt. Hier steigt man durch den Wald nach rechts und steht plötzlich auf einem wuchtigen Felsblock, dem Amalienfels, der an die beliebte Fürstin Amalie Zephyrine erinnert.
Nach dem kurzen, steilen Abstieg kann man sich den Fels mit der Inschrift nochmals von unten anschauen, dann geht es nach einem Abstecher zur Hängebrücke hinauf zum Kloster Inzigkofen, das inzwischen von der VHS genutzt wird. Hier lohnt sich ein Besuch in der schönen Klosterkirche.
Man wandert durch die Klosteranlage und verlässt sie auf der Rückseite durch ein Tor und betritt den fürstlichen Park. Auf gutem Weg erreicht man die Teufelsbrücke und kommt zum Känzele, einer Aussichtsplattform mit herrlicher Sicht über das Donautal.
Auf schmalem Weg erreicht man nach kurzem Austieg Treppen, die hinab zu den Inzigkofer Grotten führen, die die Donau aus dem Berg gespült hat – ein eindrucksvolles Natur-Schauspiel. Am Fuß der Felswände kommt man auf einen Weg, dem man zum Bahnhof Inzigkofen folgt. Hier überschreitet man die Straße und steigt auf einem Wanderpfad hinauf zur Ruine Gebrochen Gutenstein, einem weiteren Aussichtspunkt hoch über der Donau.
Der folgende Abstieg führt ins Schmeiental, dem man bis zum Zigeunerfels folgt. Hier biegt man nach rechts ab, steigt durch das Kirchtal (roter Dreiblock) auf und biegt im Wald von der Straße rechtwinklig ab, wobei man immer noch der Markierung folgt. Vorbei geht es am „Erratischen Block“ zum letzten Aussichtspunkt des Tages: dem Gespaltenen Fels. Etwas oberhalb des Felsens führt ein Pfad endgültig ins Tal ud geht in einen Wirtschaftsweg über, dem man zurück nach Laiz folgt.
Der Uracher Wasserfall allein ist schon ein Erlebnis. Aber in Verbindung mit herrlichen Ausblicken vom Rutschenfelsen und dem Gütersteiner Wasserfall ist die Tour ein Genuss.
Der Wasserfallsteig ist einer der Bad Uracher „Grafensteige“ und ist nominiert für die Wahl „Deutschands schönster Wanderweg 2016“.
Auf der B28 in Richtung Urach. Am Ortsende in Richtung Reutlingen befindet sich beim Bahnhof „Urach-Wasserfall“ die Zufahrt ins Maisental
Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Maisental
Höhenunterschied:
Aufstieg: 500 Hm
Abstieg: 500 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4 Std.
Anforderungen:
Rundwanderung auf Pfaden oder Forstwegen. Stellenweise steile Aufstiege. Strecke ist sehr gut beschildert und markiert.
Karte/Führer:
Schwäbischer Albverein 1:35.000 Blatt 19 Reutlingen Bad Urach
Tourenverlauf:
Wir wandern vom Parkplatz am Brühlbach entlang durch das Maisental zum Uracher Wasserfall. Ein Treppensteig führt am Wasserfall entlang steil nach oben zur Hochwiese mit Rastplatz und schönem Talblick.
Auf einem steilen Naturpfad geht es hinauf zum Ameisenhügel, von wo man schön die Rutschen-felsen erkennen kann, die unser nächstes Ziel sind. Auf einem Güterweg wandern wir an der Hangkante zum Fohlenhof des Gestüts Marbach. Man kann ihn entweder durchqueren oder auf schmalem Pfad am Zaun entlang umgehen. Beide Wege treffen sich wieder an der Abzweigung zum Gütersteiner Wasserfall.
a. Auf einem Pfad durch den Wald in vielen Kurven abwärts zur ehemaligen Kartause Güterstein und zum Gütersteiner Wasserfall. Von dort durch die Streuobstwiesen des Maisentals zurück zum Parkplatz.
b. Dem Wanderweg durch den Wald weiter folgen bis zum Gelben Fels, der nochmals eine schöne Aussicht bietet. VOR dem Fels in vielen Serpentinen steil abwärts auf quer verlaufenden Forstweg und der Markierung (blaues Dreieck) zurück ins Maisental folgen.
Der Laubenberg ist Teil der Adelegg. Im Osten grenzt das Naturschutzgebiet Eistobel, im Norden die Gemarkung Grünenbach und im Süden die Gemarkung Ebratshofen an. Über seinen Rücken gibt es die Möglichkeit für eine schöne Rundwanderung.
Von Isny in Richtung Oberstaufen fahren, dann aber in Grünenbach nicht links abbiegen, sondern geradeaus nach Schönau.
Ausgangspunkt:
In Schönau rechts in Richtung Röthenbach bis zum Ortsende. Auf der linken Seite befindet sich die Käserei, bei der es Parkmöglichkeiten gibt.
Höhenunterschied:
Aufstieg: 350 Hm
Abstieg: 350 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4 Std.
Anforderungen:
Unschwierige Rundwanderung auf guten Pfaden oder Forstwegen. Strecke ist ausreichend beschildert und markiert, bietet aber sehr viele Variationsmöglichkeiten.
Karte/Führer:
Kompass 1:50.000 Blatt 187 Oberschwaben
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz an der Hauptstraße zurück und geradeaus durch den Ort. Von der aufwärts führenden Straße zweigt 400 m nach Ortsende nach links ein Feldweg ab, dem man bis zur quer verlaufenden Straße folgt. Auf der Straße nach rechts bis zum Zufahrtsweg zum Galgenbauer (Wegweiser). Dem Feldweg nach Laubenberg folgen, von wo man nach einem kurzen Abstecher zur Ruine durch den Wald hinauf zum Laubenberg wandert.
Vom höchsten Punkt des Laubenberges geht man am Waldrand entlang abwärts zu einem Feldweg, der hinunter nach Mozgatsried führt. Hier biegt man rechts ab, folgt dem Forstweg und ersteigt zuletzt auf schmalem Pfad den Kapf.
Wo der Pfad den Waldrand erreicht, folgt man nicht dem breiten Weg bergab, sondern geht geradeaus auf schlechtem Weg aufwärts. Auf teilweise undeutlichem Weg, zuletzt auf steilem, schmalem Steig erreicht man Harbatshofen. Hier wandert man an der Straße entlang nach rechts zu einem Feldweg, der nach links zur Bahnlinie führt. Bei Erreichen der Bahnlinie nicht durch die Unterführung, sondern auf einem Wiesenweg zum Waldrand. Hier trifft man auf den Weg zurück nach Schönau (Wegweiser).
Vor allem an heißen Sommertagen ist die Wanderung durch den Hopfener Wald ein Genuss. Neben genügend Schatten bietet sie als Höhepunkte der ehemalige Pestfriedhof, den Faulensee mit Einkehrmöglichkeit, den Panoramablick von der Burgruine Hopfen und als Abschluss ein kühles Bad im Hopfensee.
Auf der A7 zur Ausfahrt Füssen, dann rechts abbiegen in Richtung Hopferau. Am Ortbeginn von Hopferau nach rechts abbiegen und nach Hopfen fahren.
Ausgangspunkt:
Parkplatz in Hopfen: Am Ortbeginn unmittelbar nach dem Campingplatz links auf schmaler Zufahrt 300 m bergauf zu Wanderparkplatz
Höhenunterschied:
Aufstieg: 250 Hm
Abstieg: 250 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4 Std.
Anforderungen:
Unschwierige Rundwanderung auf guten Pfaden oder Forstwegen. Strecke ist ausreichend beschildert und markiert, bietet aber sehr viele Variationsmöglichkeiten.
Karte/Führer:
Kompass 1:50.000 Blatt 4 Füssen Außerfern
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz geradeaus den Wegweisern „Ruine Hopfen“ in den Wald folgen. Am ersten Schuppen halbrechts bergauf, dann aber nicht zur Ruine rechts abbiegen, sondern dem breiten Forstweg weiter folgen. Er schlängelt sich in mehreren Kurven durch den Wald. Wo er ein Bächlein im Talgrund erreicht, rechts abbiegen und immer auf dem Hauptweg bis zum Pestfriedhof folgen. Hier nach rechts und vorbei am Koppenkreuz. Auf einem Teersträßchen geht es bergab zum Faulensee mit Einkehrmöglichkeit in Reinis Faulenseehütte.
Frisch gestärkt wandert man am See entlang (beide Seeseiten möglich) und erreicht am Seeende einen Pfad durch den Wald. Er leitet auf einen Forstweg, der sich nach ca. 500 m verzweigt. Nach links geht es zur Kurklinik Enzensberg, von der aus man wieder die Ruine Hopfen erwandern kann. Wir gehen weiter geradeaus bergauf, schwenken dann zunächst nach rechts, bevor es unweit des Koppenkreuzes links abwärts geht. Immer auf den Forstweg bleibend kommt man an deine Wegverzweigung, an der es links in Richtung Ruine Hopfen weiter geht. Nachedem nochmals eine Steigung bewältigt ist, steht man vor den Überresten der Burg Hopfen. Ein Rundgang um das Gemäuer mit einem Besuch im Innenhof lohnt sich vor allem wegen der einmaligen Aussicht auf den See und zu den Gipfeln der Tannheimer Berge und der Ammergauer Alpen.
Nach der verdienten Pause wandert man auf dem Forstweg abwärts und erreicht nach wenigen Minuten den Forstweg vom Vormittag und kurz darauf den Parkplatz.
Das Ellegg ist ein wenig bekannter Höhenzug im Allgäu, der von Nordosten nach Südwesten verläuft. Durch die Lage vor dem Allgäuer Hauptkamm bietet sich bei gutem Wetter ein schönes Panorama. In Verbindung mit dem Burgkranzegger Horn ergibt sich eine interessante Rundwanderung.
Auf der A7 zur Ausfahrt Oy, dann am Kreisverkehr in Richtung Wertach/Oberjoch fahren. Nach 1,5 km rechts abbiegen nach Faistenoy. Im Ort zunächst nach rechts fahren, dann links zum Skilift.
Ausgangspunkt:
Parkplatz am Skilift von Faistenoy
Höhenunterschied:
Aufstieg: 350 Hm
Abstieg: 350 Hm
Gesamtgehzeit:
10 km, ca. 4 Std.
Anforderungen:
Unschwierige Rundwanderung auf guten Pfaden oder Forstwegen. Steiler Aufstieg zum Burgkranzegger Horn. Strecke ist gut beschildert und markiert.
Karte/Führer:
Kompass 1:50.000 Blatt 3 Allgäuer Alpen
Tourenverlauf:
20 m nach dem Parkplatz zweigt nach links ein Weg ab, der zur Bergstation des Schleppliftes führt. Von hier wandert man weiter auf den langezogenen Rücken und folgt diesem durch Wiesen und kurze Waldstücke bis zum Kreuz auf der Anhöhe über Oberellegg. Nach ca. 100 m hat man den höchsten Punkt der Ellegg erreicht und kann die Sicht auf den Allgäuer Hauptkamm genießen.
Ein kurzes Stück zurück, dann steigt man über den Zaun und wandert durch eine steile Wiese hinab in Richtung Binzen. Nach der langen Linkskurve kann man geradeaus über die Wiese zum Weg am gegenüber liegenden Waldrand wandern, wo man sich zunächst rechts hält und dann in einem großen Bogen nach links marschiert, bis man oberhalb von Burgkranzegg einen aufwärts führenden Teerweg erreicht.
Auf diesem Weg geht es aufwärts, bis man ihn nach rechts auf markiertem Pfad in den Wald verlassen kann. Steil wandert man durch den Wald nach oben zum Gipfelkreuz auf dem Horn, das leider nur wenig Aussicht bietet, weil sich die Sicht erst beim Abstieg öffnet.
Der Weg ins Tal führt zunächst über eine große Wiese, macht dann an deren Ende eine scharfe Rechtskurve und nach einem Schuppen wieder eine rechtwinklige Linkskurve. Auf einem Feldweg, der später geteert ist, kommt man zu den Gebäuden der Reha-Klinik. Hier verlässt man die Teerstraße nach rechts und orientiert sich am Waldstreifen im Tal. Nach Überschreitung der Brücke biegt man nach links in den Pfad ein, der am Mühlbach entlang führt. An der nächsten Brücke nimmt man die Teerstraße und kommt auf ihr wieder zum Parkplatz beim Skilift.
Gschnaidt ist ein Weiler und Wallfahrtsort und darüber hinaus auch ein beliebtes Ausflugsziel. Die kleine Siedlung besteht im wesentlichen aus zwei Wallfahrtskapellen und dem Gasthaus „Zum Kreuz“.
Gleich neben den Kapellen ist der Wald der Kreuze. Es ist Brauch, die Sterbekreuze nach der Bestattung hier aufzubewahren. So stehen sie in großer Zahl dicht beieinander und halten auch noch geraume Zeit die Erinnerung wach.
Auf der A96 zur Ausfahrt Leutkirch-Süd, dann den Wegweisern nach Isny folgen. An der Einmündung der L319 in die L318 bei Haselburg rechts auf die L318, die man nach ca. 1,5 km nach links in Richtung Schmidsfelden verlässt. In Hinznang, dem nächsten Ort, links abbiegen und bergauf nach Frauenzell.
Ausgangspunkt:
Parkplatz bei der Pfarrkirche von Frauenzell
Höhenunterschied:
Aufstieg: 350 Hm
Abstieg: 350 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4 Std.
Anforderungen:
Unschwierige Rundwanderung auf guten Pfaden oder Forstwegen.
Karte/Führer:
Kompass 1:50.000 Blatt 187 Oberschwaben
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz bei der Kirche auf dem Römerweg zu den wenigen Häusern von Gaggenbühl und leicht ansteigend nach Maggmannshofen. Auf dem schmalen Sträßchen zu den Höfen von Stricker. Wo sich die Straße am Waldrand verzweigt, führt ein Fußweg direkt hinauf zur Wallfahrtskapelle von Gschnaidt mit Hunderten von Grabkreuzen im Wald.
Der Weiterweg führt an Kapellen und Wirtschaft vorbei wieder zur Straße, biegt dann halbrechts ab und leitet zu einem Forstweg, der durch den Wald abwärts verläuft. In weitem Bogen folgt man dann dem ansteigenden Weg hinauf zur Schanze Walkenberg, von der noch die Überreste einiger Wälle sichtbar sind. Im unterhalb liegenden Weiler Walkenberg biegt der Wanderweg rechts ab in den Remsentobel und folgt diesem, bis ein Pfad nach rechts zu den Häusern von Hinterbrennberg ansteigt. Auf einem Teersträßchen wandert man zunächst bergab, dann geht es nochmals hinauf nach Vorderbrennbach. Über Rungatshofen erreicht man schließlich wieder den Ausgangspunkt Frauenzell.
Auf der A96 zur Ausfahrt Aitrach, dann in Richtung Leutkirch und nach 1 km links abbiegen in Richtung Legau. Durch Legau weiter nach Kimratshofen dort und in der Ortsmitte rechts ab zum Sportplatz.
Ausgangspunkt:
Parkplatz an den Sportanlagen Kimratshofen
Navi: Kimratshofen, Sportstraße
Höhenunterschied:
Aufstieg: 300 Hm
Abstieg: 300 Hm
Gesamtgehzeit:
12 km, ca. 3.45 Std.
Anforderungen:
Unschwierige Rundwanderung auf schmalen Sträßchen und Forstwegen, kurze Abschnitte über (sumpfige) Wiesen und schlechte Waldwege
Markierung nicht durchgängig, aber Wegweiser zu den Orten am Weg.
GPS sehr hilfreich.
Karte/Führer:
Kümmerly+Frey 1:35.000 Blatt 46 Kempten
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz beim Sportplatz zum Busunternehmen Gromer und hier rechts ab in Richtung Schreiloch.Beim ersten Hof durch das Hofgelände, unter der Hocheinfahrt zum Feldweg, der hinauf zum Milchwerk führt.
Wir überqueren die Straße, gehen zur Zufahrt des Milchwerkes und biegen in den Schotterweg ein, der zum Wald führt.
Wir folgen dem Schotterweg abwärts zu einer sumpfigen Wiese mit kleinem Weiher, gehen rechts am Weiher vorbei, überqueren einen Graben und steigen auf undeutlichem Pfad hinauf Richtung Hohenthann. Am Waldrand nehmen wir den (Wegweiser) Waldweg nach rechts und wandern in weitem Linksbogen zur Schutthalde unterhalb der Häuser. Hier weist ein Wegweiser („Gedenkstein“) nach links zum Erinnerungsstein und der Info-Tafel der Burg Hohenthann.
Zurück am Hofgut biegen wir am ersten Haus rechts ab, umrunden die Wirtschaftsgebäude und gehen abwärts zum Waldrand. Hier biegen wir rechts ab (Ww. Wendelins) und gehen durch den Wald zu den Höfen von Wendelins.
Beim letzten Hof halten wir uns auf der Zufahrtsstraße links, folgen ihr ca. 400 m und biegen dann rechts ab (Ww. Gschnaidt). Auf Waldwegen kommen wir unterhalb der Kapelle nach Gschnaidt. Hier folgen wir der Straße ca. 200 m nach rechts abwärts und biegen dann am Ende des Waldes auf den Forstweg nach links in den Wald ein.
Nach 400 m kommen wir zum Beginn des Kreuzweges mit Quelle und folgen den Stationen auf einem Treppenweg hinauf zur Wallfahrtskirche und zum „Wald der Grabkreuze“.
Wir gehen zurück zur Wirtschaft und nehmen dort am Parkplatz (Ww. Kimratshofen) die nach halblinks führende Straße, der wir bis zu den Häusern von Lendrass folgen (Ww.). Wo diese nach den Höfen abwärts führt, verlassen wir sie an einem Schuppen nach rechts und gehen durch Wiesen und Wald, am Schluus auf dem „Bussierwegele“, abwärts zur Holzmühle. Hier überqueren wir die schmale Brücke und steigen auf steilem Pfad aufwärts.
Jetzt ist schon Kimratshofen sichtbar, das wir auf einem Wiesenweg und zum Schluss entlang der Straße erreichen. Durch den Ort kommen wir wieder zum Parkplatz an den Sportanlagen.