Eines der großen, weitgehend (noch) unbekannten Vorkommen von Märzenbechern findet man zwischen Blaubeuren und Schelklingen an den Wängen des Riedentals unterhalb von Sotzenhausen.
Der Besuch dieses Naturphänomens lässt sich mit einem gemütlichen Spaziergang realisieren, der durch Buchenwälder hinauf zu den Höfen von Sotzenhausen führt und dann auf schmalem Pfad hinab ins Tal geht.
| Ausgangspunkt: | Parkplatz beim Hundeübungesplatz Riedental (Schelklingen) |
| Anfahrt: | Auf der B492 von Schelklingen in Richtung Blaubeuren. Etwa 1,5 km nach dem Ortsende links abbiegen in Richtung Sotzenhausen, über die Bahnlinie und auf dem schmalen Sträßchen zum Hundeübungsplatz. Navi: Schelklingen, Riedental |
| Endpunkt: | s.o. |
| Höhenunterschied: | Aufstieg: 140 Hm Abstieg: 140 Hm |
| Gesamtgehzeit: | 7 km, 2 Std. |
| Ausrüstung: | Wanderschuhe |
| Anforderungen: | Wanderung auf Forstwegen und steilem Waldpfad. Gelegentlich Wegweiser, wenige Markierungen |
| Karte/Führer: | Karte des Schw. Albvereins 1:35.000 Blatt 27, Ulm Laupheim |
| Tipp: | Besonders schön ist die Wanderung zur Blütezeit der Märzenbecher (Anfang März). Sogar am Wochenende relativ ruhig. |
| Wegverlauf: | Vom Parkplatz beim Hundeübungsplatz auf dem Teersträßchen halbrechts in Richtung Sotzenhausen. Ca. 10 min auf der Straße, dann biegen wir rechts ab in einen Waldweg (Ww. Zwerenbuchweg), der in gleichmäßiger Steigung in vielen Kurven aufwärts führt. Wo der Weg an der Hangkante ankommt, biegen wir scharf links ab und folgen dem Forstweg bis zu einer markanten Kreuzung. Wir gehen nach links und nehmen nach 20 m den linken Weg. An der nächsten Abzeigung gehen wir halblinks (Ww. Buchhaldenweg) und bleiben bis zum Waldrand auf diesem Weg. Am Wanderparkplatz biegen wir links ab, überqueren die Straße und folgen weglos dem Waldrand bis zur Waldecke. dort biegen wir nach rechts auf den Grasweg ein. Am Waldrand entlang wandern wir bis kurz vor die rechtwinklige Kurve. Dort gehen wir auf kaum sichtbaren Trittspuren links in den Wald und folgen dem Trampelpfad durch riesige Flächen von Märzenbechern bergab. Der Pfad geht in einen verwachsenen Weg über, dem wir bis zu einem Grasweg folgen, auf den wir links einbiegen. Wir erreichen einen Schotterweg am Waldrand und folgen diesem bis zum markanten Felsmassiv des Nägelefelsens. Immer auf dem breiten Schotterweg bleibend kommen wir wieder zurück zum Ausgangspunkt. |