Burgruinen Hornstein und Hertenstein im Laucherttal

Unweit von Sigmaringen schlängelt sich die Lauchert durch eine weitgehend intakte Landschaft zur Donau. Auf den Anhöhen über dem Tal lagen mit der Burg Hornstein und der Burg Hertenstein wehrhafte Anlagen. Leider ist von Hertenstein nur noch wenig zu sehen, dafür vermittelt die Ruine Hornstein immer noch einen imposanten Eindruck, der die Bedeutung der Höhenburg über der Lauchert erahnen lässt.
Landschaftliches Highlight der Tour ist das Bittelschießer Täle mit der Bittelschießer Höhle und einem Urwald zwischen bizarren Felsgestalten.

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Anfahrt:

a. Von Ulm: Auf der B311 über Ehingen und Riedlingen bis Sigmaringendorf fahren und dort rechts abbiegen über Laucherthal nach Bingen.
b. Von Meßkirch:  Auf der B313 nach Sigmaringen, dort rechts ab auf die B32 in Richtung Ulm und nach der Bahnlinie im Kreisverkehr links abbiegen nach Bingen.
In Bingen über die Lauchert, vorbei an der Bäckerei Schneider und danach links abbiegen in Richtung Hornstein. Nach dem Ortsende Wanderparkplatz (Ww. Parkplatz Ruine)

Ausgangspunkt: Parkplatz zwischen Bingen und Hornstein
Navi: Bingen, Hornsteinstraße
Höhenunterschied: Aufstieg:  230 Hm
Abstieg:   230 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std., 12 km
Anforderungen: Rundtour meist auf Schotterwegen und einem Stück Fahrstraße. Abstieg vom Nägelesfels rutschiger Pfad.
Karte/Führer: Schwäb. Albverein 1:35000  Blatt 30 Sigmaringen
Tourenverlauf:

Beim Parkplatz beginnt der Zustieg auf gutem Weg hinauf zur imposanten Ruine Hornstein, von der sich eim schöner Blick über das Tal der Lauchert bietet. Sehenswert auch die Burgkapelle mit original erhaltenem Stuck an der Decke.
Wir verlassen die Burgruine, gehen auf der Straße durch den Ort Hornstein und bleiben auf der Straße bergab, überqueren die Bahnlinie und ebenso die Lauchert. Nach der Brücke biegen wir rechts ab und wandern knapp 2 km durch das Tal bis zum Wald. Hier treffen wir auf die Markierungen der Witbergrunde, unterqueren die Bahnlinie und bleiben im Tal entlang der Lauchert.
Am Ende des Waldes biegt die Route scharf links ab und erreicht nach 200 m einen Pfad (Ww. Altes Schloss), der zur Ruine Hertenstein hinauf führt. Über eine Holzbrücke erreichen wir einen Aussichtspunkt innerhalb der ehemaligen Burg.
Ein kurzes Stück zurück, dann biegen wir links ab (Ww. Schutzhütte) und folgen den Markierungen in leichtem Auf und Ab bis zu einer Kreuzung mit Schutzhütte. Hier verlassen wir die Witbergrunde, biegen links ab (Ww. Nägelesfels) und kommen zum Aussichtspunkt Nägelesfels. Auf schmalem, steilem Pfad (Vorsicht bei Nässe!) steigen wir ab ins Tal und wandern auf bekanntem Weg zurück bis zur Lauchertbrücke.
Nach Überquerung der Lauchert biegen wir rechts ab (Ww. Bittelschießer Täle) und kommen am Waldrand zum Beginn des herrlichen Bittelschießer Täle. Auf keinen Fall dürfen wir bei der Höhle den Aufstieg zur Kapelle und zum oberen Höhlenloch versäumen.
An der Lauchert entlang wandern wir durch den Urwald des Tales, überqueren die Brück und staunen über die Arbeit der Biber. Am Ende des Waldes biegen wir links ab, unterqueren die Bahnlinie und erreichen wieder unseren Ausgangspunkt.

Schw Alb
Wandergebiete

Rundwanderung zwischen Schrattenbach und Ittelsburg

Östlich der A7 erhebt sich zwischen Bad Grönenbach und Dietmannried ein bewaldeter Höhenrücken. Seine Umrundung und Überschreitung ist das Ziel dieser ruhigen Wanderung, die vor allem von Hinterhalde und vom Drachen-Startplatz bei Schilchern spektakuläre Aussichten zum Alpenkamm bietet.

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Anfahrt:

Auf der A7 zur Ausfahrt Dietmannried und dann in Richtung Probstried fahren. In Rauhmühle biegen wir links ab, fahren durch Gemeinderied und biegen dann an der zweiten Kreuzung links ab nach Schrattenbach. Bei der Kirche Parkplätze und Aussichtspunkt.

Ausgangspunkt: Parkplatz Schrattenbach bei der Kirche
Navi: Schrattenbach, Sankt-Nikolaus-Straße
Höhenunterschied: Aufstieg:  360 Hm 
Abstieg:   360 Hm 
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 15 km
Anforderungen: Rundtour auf Wirtschaftswegen, Schotterwegen und einigen Wanderpfaden. Durchgehend gut beschildert und markiert.
Karte/Führer: Kümmerly+Frey  1:35.000  Blatt 46     Kempten
Tourenverlauf:

Am Parkplatz genießen wir zunächst die Aussicht und gehen dann auf der Straße aufwärts, bis an der Rückseite der Kirche ein Weg nach links führt. Nach 100 m zweigt ein Wanderweg nach rechts ab (Ww. Ehwiesmühle), dem wir zum Wald folgen. Durch den Wald steigen wir auf schönem Pfad mit einigen Ausblicken hinauf nach Hinterhalde. Huer biegen wir rechts ab (Ww.) und erreichen nach Abstieg durch den Wald die Ehwiesmühle.
Wir folgen der Zufahrtsstrße bis zum Weiher, wo wir links abbiegen (Ww.) und auf schönem Pfad durch den Waldaufwärts wandern. Bei Erreichen der Forststraße biegen wir rechts ab, nehmen dann sofort den Weg nach links und biegen nach 50 m rechts ab auf den Pfad, der uns hinauf nach Hintergsäng bringt. Beim ersten Haus kommen wir zu einem Forstweg.
Wir biegen rechts ab in Richtung Hofgut Falken und bleiben dann immer auf dem Hauptweg. Dieser geht nach Verlassen des Waldes in einen asphaltierten Wirtschaftsweg über, dem wir bis zum Hofgut folgen. Dort können wir durch den Hof zur alten Fliehburg, einem unscheinbaren Hügel mit Infotafel, hinauf steigen.
Auf dem Wirtschaftssträßchen wandern wir wieder zurück, bis an einem Wegkreuz ein Sträßchen steil hinab nach Ittelsburg führt. Hier gehen wir auf der Ortsstraße durch den Ort. Kurz vor dem Ortsende zweigt ein Schotterweg nach links ab (Ww. Schrattenbach).
Auf dem Schotterweg wandern wir durch Wiesen und Wald bis ca. 100 m vor den Rösslerhof. Hier führt ein Schotterweg steil aufwärts (Ww.) nach Schilchern und weiter nach Hinterhalde, wo wir nochmals den Alpenblick bewundern können.
Auf bekanntem Pfad bewältigen wir den Abstieg durch den Wald zurück nach Schrattenbach.
Tipp: Man kann sich den erneuten Aufstieg nach Hinterhalde sparen und vorbei am Rösslerhof und an Naiers ohne wesentliche Steigung zurück nach Schrattenbach wandern (minus 30 min).

Allgäu
Wandergebiete

Von Auingen nach Gruorn

Bedingt durch die Nutzung als Truppenübungsplatz seit Ende des 19. Jhd.ist bei Münsingen eine einmalige Natur- und Kulturlandschaft ohne intensive Landwirtschaft geblieben.  Sie ist inzwischen Teil des 850 km² großen Biosphärengebietes Schwäbische Alb. In zentraler Lage befindet sich das ehenmalige Dorf Gruorn, das 1937 völlig geräumt wurde, und wo nur noch die Kirche mit dem Friedhof sowie das ehemalige Schulhaus existieren.
Die beschriebene Wanderung führt als Rundtour vom Parkplatz Hörnle bei Auingen durch den ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen nach Gruorn und vorbei am Erlebnispunkt Gänsewag wieder zurück.
Achtung: Der größte Teil der Strecke bewegt sich auf Asphaltstraßen, deren Verlassen strengstens verboten ist. Dabei gäbe es auf den parallel verlaufenden Schotterwegen genügend Alternativen für den Wanderer.

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Anfahrt:

a. Von Ehingen kommend in Richtung Münsingen fahren und dann im Kreisverkehr am Ortsanfang rechts abbiegen.
b. Aus Urach durch Münsigen in Richtung Ehingen bis zum Kreisverkehr am Ortsende und dort links abbiegen.
Auf der Hauptstraße Auingen komplett durchfahren, dann am Ende links abbiegen zum Parkplatz Hörnle.

Ausgangspunkt: Parkplatz Hörnle am Ortsende von Auingen
Navi: Auingen, Hauptstraße
Höhenunterschied: Aufstieg:  280 Hm
Abstieg:   280 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std., 13 km
Anforderungen: Rundtour meist auf alten, asphaltierten Militärstraßen. Gelegentlich Stücke auf Schotterstraßen.
Karte/Führer: Schwäb. Albverein 1:35000  Blatt 26  Ehingen  Münsingen
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz gehen wir entlang der Asphaltstraße leicht ansteigend bis zur Absperrung (Schranke) und halten uns dort links. Auf einem Schotterweg parallel der Militärstraße geht es abwärts zu einigen Häusern, wo wir eine Von Auingen kommende Zufahrtsstraße erreichen. Wir biegen rechts ab und folgen dem Wirtschaftsweg (Weg 4) vorbei an einer Info-Tafel bis kurz vor dem Schießplatz, wo wir links abbiegen (Weg 13). In leichtem bergauf und bergab folgen wir dem Sträßchen und den Rafschildern in Richtung Gruorn bis zum Waldrand und dann links haltend bis zur Straße Münsingen-Trailfingen. Hier biegen wir rechts ab und gehen aufwärts zum Parkplatz Trailfinger Säge.
Immer auf Asphalt wandern wir nach Gruorn, gesuchen dort den alten Friedhof und informieren uns am Weg über die Geschichte des ehemaligen Dorfes.
Wieder zurück an der Wegegabelung halten wir uns links, folgen der Militärstraße (Weg 5) aufwärts bis zu einem Waldstück und biegen an dessen Ende links ab zum Aussichtspunkt Gänsewag.
Auf dem Schotterweg gehen wir wieder abwärts zur Teerstraße, erreichen die Zufahrtsstraße zum „Alten Lager“ und folgen ihr nach rechts abwärts zurück zum Parkplatz.

Schw Alb
Wandergebiete

Gletscherrunde bei Marktoberdorf

Vor Jahrmillionen formten die Gletscher die vielfältige Landschaft des Alläu und hinterließen beim Abschmelzen des Eises die Kombination von Hügeln, Tälern, Seen und Mooren vor den Gipfeln der Allgäuer Alpen, die den besonderen Reiz dieser Gegen ausmachen.
Die „Gletscherrunde“ von Marktoberdorf vermittelt einen Eindruck in das Zusammenspiel der Landschaftsformen und bietet ein abwechslungsreiches Wandervergrnügen. Nicht versäumen sollte man in Kohlhunden einen Blick in das Römerbad, wo man zumindest durch die Verglasung einen Abstecher in die Geschichte machen kann.

 

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Anfahrt:

Auf der A7 zur Ausfahrt Kempten und von dort auf die B12 in Richtung Kaufbeuren. An der Ausfahrt Marktoberdorf Ost die B12 verlassen und nach Marktoberdorf. Ca 150 m nach dem „trendic Hotel“ scharf links in die Keltenstraße und dann am Ende des Friedhofs rechts abbiegen „Hinter’m Schloss“ und hinauf zum großen Parkplatz beim Schloss.

Ausgangspunkt: Parkplatz „Hinter’m Schloss“, Marktpberdorf
Navi: Marktoberdorf, Hinter’m Schloss
Höhenunterschied: Aufstieg:  280 Hm 
Abstieg:   280 Hm 
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 13 km
Anforderungen: Rundtour auf Wirtschaftswegen, Schotterwegen und einigen Wanderpfaden. Ab dem Ende der Kurfürstenallee gut markiert, an einigen Stellen Aufmerksamkeit erforderlich.
Karte/Führer: Kompass  1:50.000   Blatt 188  Ostallgäu
Topograph. Karte  1:25.000  Blatt ATK25-Q07  Marktoberdorf
Tourenverlauf:

Am Parkplatz gehen wir wenige Meter in Richtung Stadt und biegen dann nach links in die Kurfürstenallee ein. Wir folgen den nächsten 1,8 km der herrlichen Lindenalle, bis kurz vor Erreichen der Schongauer Straße ein Weg nach rechts führt (Ww. Gletscherrunde). Nach Überquerung der Straße endet der Asphalt und der Schotterweg führt mit herrlichem Alpenblick zum Wald.
Wir bleiben auf dem Schotterweg, biegen dann rechts ab auf einen Aspahaltweg und gehen auf diesem abwärts, bis in der Senke ein Weg nach links zur Straße führt. Am Parkplatz gehen wir auf dem Waldweg nach links und erreichen den Kuhstallweiher. Der Weiterweg unterquert die Straße und erreicht den Ortsanfang von Kohlhunden. Hier lohnt sich ein kurzer Abstecher nach rechts zum Römerbad (leider nur sonntags offen).
Wir gehen durch Kohlhunden bis zur Seeger Straße und folgen dieser abwärts zu einem Hof. Dort biegen wir nach rechts auf den Wirtschaftsweg ein, der bergauf zum Wald führt.
Immer auf dem Schotterweg bleibend, kommen diwr nach einem kurzen Aufstieg zu einer Infotafel, an der ein Pfad nach rechts abzweigt. Blad darauf sind wir an der Wallfahrtskapelle „Kindle“ angelangt.
Ein Pfad führt uns hinab zur Ettwieser Straße und auf dieser zum Ettwieser Weiher – Badegelegenheit an heißen Tagen.
Wir wandern ein Stück auf der Staße bis zum Anwesen Ettwieser, biegen nach der Scheuer links ab und folgen dem Bach bis zu den ersten Häusern von Marktoberdorf. Entlang der Straße gehen wir bis zum nach rechts weisenden Wanderschild, nehmen die Unterführung und gehen durch die Siedlung. Am Ende biegen wir links ab und kommen zur Hochwiesstraße. Auf ihr geht es ein Stück nach rechts, dann führt ein Weg nach links aufwärts. Vorbei am „Landeplatz der Engel“ überqueren wir den bewalodeten Buchelberg, gehen abwärts zur Füssener Straße, überqueren sie und nehmen dann den Fußweg hinauf zu Kirche und Schloss. Nach dem Besuch der sehenswerten Martins-Kirche erreichen wir wieder den Parkplatz.

Allgäu
Wandergebiete

Felsquellweg Oberdigisheim

Der Felsquellweg bei Oberdigisheim ist einer der drei HochAlbPfade und zählt zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands. Mit seinem idyllischen Bachlauf, weiten Wiesen auf der Höhe und Waldpfaden zu Aussichtspunkten führt er durch eine abgeschiedene Landschaft mitten in der Natur. Und nach der Wanderung erwartet Sie ein grüner Strand am Stausee mit Badegelegenheit.

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Anfahrt:

a. Von Balingen: Auf der B463 zur Ausfahrt Weißstetten, dann auf der L440 über Tieingen nach Oberdigisheim. Hier in der Ortsmitte rechts abbiegen in Richtung Obernheim.
b. Von Sigmaringen: Auf der B463 nach Albstadt und dort nach Meßstetten. Weiter durch Unterdigisheim nach Oberdigisheim und links abbiegen in RichtungStausee/Obernheim.
„Oberer Parkplatz“ am Stausee

Ausgangspunkt: Parkplatz am Stausee Oberdigisheim
Navi: Oberdigisheim, Breitenstraße
Höhenunterschied: Aufstieg:  320 Hm 
Abstieg:   320 Hm 
Gesamtgehzeit: ca. 3 Std., 10 km
Anforderungen: Rundtour auf Wanderpfaden,  einigen Wirtschaftssträßchen und Schotterwegen. Gut markiert, an einigen Stellen Aufmerksamkeit erforderlich.
Karte/Führer: Schwäb. Albverein 1:35000  Blatt 29  Tuttlingen
Tourenverlauf:

Am Parkplatz überqueren wir die Straße und nehmen den Schotterweg, der am Kohlstattbrunnenbach entlang durch das Tal führt. Hiter der unscheinbaren Quelle steigt der Weg an, verlässt dann den Wald und führt (wieder durch Wald) zur Zufahrtsstraße von Geyersbad. Wir folgen ein kurzes Stück der Straße, biegen dann rechts ab und verlassen die Straße auf einen Pfad/Waldweg nach rechts (Ww.).
Nach kräftiger Steigung erreichen wir den schönen Aussichtspunkt am Sommerhaldenfels. Nach der Pause geht es abwärts, dann im Wald wieder ansteigend zum Waldrand bei Geyersbad und schließlich hinauf zum Aussichtspunkt Hohler Fels.
Ein steil abfallender Pfad (Vorsicht bei Nässe!) bringt uns hinab an den Ortsrand von Oberdigisheim. Am Waldrand halten wir uns rechts, wandern auf schönem Waldweg mit leichter Steigung bis zum Waldrand. Hier verlassen wir den offiziellen Weg und steigen bei der Sitzbank weglos hinab zur Straße. Wir übequeren sie an der Zufahrt zum Staudamm, überqueren den Damm und folgen dann dem Ufer des Sees zurück zum Parkplatz.
Tipp:
Bei der Aussichtsplattform zweigt nach links der Bergweg ab, der steil aufwärts zum  Schopfenlöchle führt und zusätzlich eine 2-stündige Rundwanderung bietet, die vielleicht noch in den Zeitplan passt.

Schw Alb
Wandergebiete

4-tägige Rundwanderung im Chiemgau

Bei dieser viertägigen Rundwanderung durch die Chiemgauer Bergwelt zwischen Hochries, Geigelstein und Kampenwand erleben wir sonnige Almwiesen,  aussichtsreiche Gipfel und gut bewirtschaftete Hütten.
Wir erwandern in vier Etappen die Höhenzüge rund um das Priental. Dabei durchstreifen wir das Naturschutzgebiet Geigelstein mit seiner Blumenvielfalt. Als Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit warten urige Hütten mit regionalen Spezialitäten.
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Anfahrt: Fahrt auf der A8 bis zur Ausfahrt Frasdorf, dann auf der St 2039 nach Aschau. Durch den Ort zur Talstation der Kampenwandbahn.
Ausgangspunkt: Parkplatz an der Kampenwandbahn
Navi: Aschau, An der Bergbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  ca. 2200 Hm
Abstieg:  ca. 2600 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 20 Std., ca. 45 km
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden, teilweise mit kräftigen Steigungen. Gute Kondition, Trittsicherheit und Orientierungssinn notwendig. Meist gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 10  Chiemsee
DAV 1:25.000   Blatt BY17   Chiemgau West
Tourenverlauf: 1. Tag: 
–  Anfahrt nach Aschau (Kampenwandbahn in Hohenaschau)
 –  Fahrt mit der Kampenwandbahn
 –  Abstieg zum Daisensattel
 –  hinauf zum Weitlahnerkopf (Versicherungen)
 –  Vorbei an der Roßalm  zum Geigelsteinsattel, (Geigelstein)
 –  Abstieg zur Priener Hütte
          Aufstieg 800 m, Abstieg 750 m, Gehzeit 5-6 Std2. Tag:
 –  Abstieg nach Sachrang
 –  Aufstieg zum Spitzsteinhaus
 –  Evt. Besteigung Spitzstein  (+ 300 Hm)
           Aufstieg 500 m, Abstieg 700 m, Gehzeit 4-5 Std3. Tag:
 –  Vom Spitzsteinhaus um den Spitzstein zur Aueralm
 –  Aufstieg zum Brandelberg
 –  Überschreitung von Brandelberg und Klausenberg
 –  Abstieg zur Holzerhütte
 –  Aufstieg zum Hochrieshaus
          Aufstieg 650 m, Abstieg 400 m, Gehzeit 5-6 Std

4. Tag:
 –  Abstieg zu den Riesenalmen, dann hinauf zum Riesenberg
 –  Abstieg vorbei an der Riesenhütte zur Hofalm
 –  Abstieg nach Hohenaschau, Kampenwandbahn
         Aufstieg 200 m, Abstieg 800 m, Gehzeit 4-5 Std


Wandergebiete

Rundwanderung beim Kloster Irsee

Die imposante Klosteranlage Irsee ist Ausgangspunkt für diese Wanderung. Sie ist ideal für heiße Tage, denn sie führt zu einem großen Teil durch die Wälder östlich der B16 zwischen Mindelheim und Kaufbeuren. Unterwegs künden Kapellen und Wegkreuze von der Volksfrömmigkeit vergangener Zeiten.

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Anfahrt: Fahrt auf der A96 bis zur Ausfahrt Mindelheim und dann weiter auf der B16 in Richtung Kaufbeuren. Nach Ingenried weiter auf der B16 bis zum Kreisverkehr auf der Höhe von Leinau. Hier rechts abbiegen nach Irsee. Kurz nach dem Ortsanfang nach links zum Parkplatz beim Kloster Irsee.
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Kloster Irsee
Navi: Irsee, Neue Straße
Höhenunterschied: Aufstieg:  250 Hm
Abstieg:   250 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std., 14 km
Anforderungen: Rundwanderung mit vielen kurzen Steigungen, ca. 70 % im Wald auf guten Wegen. Ideal für heiße Tage.
Teilweise undeutliche Markierungen „Kapellenweg“. GPS empfehlenswert.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000 Blatt 188 Ostallgäu
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz gehen wir rechts unterhalb der Klosteranlage zum idyllischen See und an diesem links vorbei zum aufwärts führenden Waldweg (Ww.).
Wir folgen dem Schotterweg durch den Wald bis zu den letzten Häusern von Irsee und iegen dort nach rechts ein auf einen Feldweg (Ww. Pforzen). Immer durch den Wald kommen wir zur B16, überqueren sie und folgen nach links dem Radweg nach Hammerschmiede.
Der Radweg kommt an die Wertach und verlässt die B16. Nach 400 m zweigt ein Grasweg links ab zur Bundesstraße, die wir überqueren. Auf einem Asphaltweg gehen wir in Richtung Waldrand vorbei am ehemaligen Golfclub. Im Wald ansteigend bleiben wir auf dem Hauptweg, bis er in einen breiten Querweg einmündet. Hier gehen wir nach links und kommen zu einem großen eisernen Kreuz. Ein kurzer Abstecher nach links zum Sühnekreuz lohnt sich hier.
 Weiter geht es auf dem breiten Schotterweg bis zur zweiten Abzweigung. Hier biegen wir scharf links ab und kommen zur Irseer Straße. Nach rechts abwärts folgen wir der Straße bis zu einem idyllischen Pläzchen an zwei kleinen Weihern und biegen 50 m später links ab. Wieder im Wald steigen wir leicht aufwärts. Nach Verlassen des Waldes schöner Aussichtspunkt, dann erreichen wir die Eibergkalelle (leider geschlossen).
Ein Stück nach der Kapelle biegen wir nach links in die von Eiberg kommende Straße ein, passieren den Eiberger Weiher und gehen auf der Straße bergauf. Bei der Biogasanlage verlassen wir die Straße nach rechts und kommen wieder in den Wald.
Nach 400 m macht der Forstweg eine scharfe Linkskurve und leitet dann abwärts bis zum Oggenrieder Weiher und zum Ortsanfang von Irsee. Immer auf der Hauotstraße bleibend erreichen wir das Kloster Irsee, wo ein Besuch der imposanten Klosterkirche und des Euthansie-Denkmals auf keinen Fall versäumt werden darf.


Premiumwanderweg Alpin – Gletscherblick

Der Premiumweg Gletscherblick ist sicher der Höhepunkt einer Wanderwoche um Reit im Winkel. Er verlangt allerdings eine ordentliche Kondition und zügiges Gehen, denn das Zeitfenster für die Tagestour ist wegen der Abfahrtszeiten der Busse zur/von der Hindenburghütte limitiert.
Der Weg bietet viel Abwechslung und vor allem zwischen den Durchkaseralmen und dem Straubinger Haus ein Wandern auf einem traumhaft schönen Aussichtsbalkon zu den Gletschern der höchsten Berge Österreichs.

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Anfahrt:

Fahrt von der Tourist-Info in Reit im Winkl mit dem Shuttle-Bus zur Hindenburghütte.
erste Abfahrt: 9:00 Uhr
letzte Rückfahrt: 16.30 Uhr

Ausgangspunkt:

Hindenburghütte

Höhenunterschied: Aufstieg:  560 Hm
Abstieg:   560 Hm
Gesamtgehzeit: 5.30 Std., 15 km
Anforderungen:

Lange Wanderung auf Fahrwegen und teilweise schmalen Wanderpfaden. Ausdauer und Trittsicherheit unbedingt nötig.
Durch das vorgegebene Zeitfenster bleibt wenig Zeit für Pausen.

Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 10  Chiemsee (wenig hilfreich)
AV-Karte 1:25.000  Blat BY17 Chiemgau West
Tourenverlauf:

Von der Hindenburghütte auf der teerstraße bergauf und dann weitgehend eben 1,5 km zum offiziellen Startpunkt der Tour oberhalb der Hemmersuppenalm. Hier links haltend zur Annakapelle und weiter zur Almsiedlung. Kurz vor dem letzten Almhaus verlässt der Pfad nach rechts die Almstraße (Wegweider) und führt durch sumpfiges Gelände aufwärts zum Waldrand. Auf schmalem Pfad entland steilem Hang (Vorsicht bei Nässe!) in leichtem Auf und Ab zur Pflegereck-Hütte. Hier wird ein Schotterweg überquert, dann geht es weiter durch den Wald mit zunehmenden Steigungen hinauf zu den Durchkaseralmen. Sehenswert sind hier die vielen Lärchen, die in Gruppen von Baumfamilien angeordnet sind. Oberhalb der Waldgrenze rückt die markante Steilwand der Steinplatte in den Blick.
An den Durchkaseralmen ändert sich die Gehrichtung und wir steigen auf herrlichem Panoramaweg aufwärts. Beeindruckend sind vor allem im Süden die Gletscher der Tauern sowie der Glocknergruppe.
Nach knapp 4 Std. Gehzeit erreichen wir nach einer langen Querung durch die Latschen unterhalb des Eggenalmkogel das Straubinger Haus in aussichtsreicher Lage. Hier sollte man gegen 14 Uhr angelangt sein.
Vorbei an der Kapelle beginnt der Abstieg auf Fellplatten und durch teilweise sumpfige Wiesen. Nach ca. 70 min ist wieder der Startpunkt bei der Hemmersuppenalm erreicht, dann geht esd wieder die 1,5 km auf der Teerstraße zurück zur Hindenburghütte, wo vor der letzten Abfahrt des Busses hoffentlich noch Zeit für eine Einkehr bleibt.
Tipp:  Bei Nässe ist der Abstieg vom Straubinger Haus zur Hindenburghütte sehr unangenehm. Es empfiehlt sich dann, den „Versorgungsweg“ für den Abstieg zu nehman.


Wandergebiete

Wanderung in Klein-Kanada

Mächtige Gletscher formten vor 15 000 Jahren Berge, Hügel und flache Wiesenlandschaften. Zwischen Reit im Winkl und Ruhpolding hinterließen sie eine Seenlandschaft mit Weitsee, Mittersee und Löbensee, die von den Eiunheimischen liebevoll „Klein-Kanada“ genannt wird.
Unser Spaziergang startet am Ende des Weitsee und führt auf der alten Trasse der Waldbahn an Mittersee und Löbensee entlang. Beim Rückweg machen wir einen kleinen Abstecher hinauf zu einem Aussichtspunkt über dem Weitsee, von dem wir nochmals die Schönheit dieser einmaligen Landschaft genießen können.

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Anfahrt:

a. Fahrt von Ruhpolding auf der B305 in Richtung Reit im Winkl bis zum Parkplatz am Beginn des Weitsee (gegenüber Bushaltestelle)
b. Fahrt von Reit im Winkl auf der B305 in Richtung Ruhpolding bis zum Parkplatz am Ende des Weitsee

Ausgangspunkt: Parkplatz am Weitsee
Navi: Reit im Winkl, Weitsee
Höhenunterschied: Aufstieg:  120 Hm
Abstieg:   120 Hm
Gesamtgehzeit: 3.30 Std., 10 km
Anforderungen:

Bequere Wanderung fast ohne Steigung aber mit beeindruckenden Landschaftsbildern vor allem im Herbst auf guten Wegen.
Ausreichende Beschilderung, Weg weitgehend vorgegeben.

Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 10  Chiemsee (wenig hilfreich)
AV-Karte 1:25.000  Blat BY17 Chiemgau West
Tourenverlauf:

Vom neu angelegten Parkplatz an der B305 auf dem Forstweg am Ufer des Mittersees entlang zur Mittersee-Hütte, dann weiter ans Ufer des Lödensees. Auf dem Forstweg bis zum Ende des Waldes entlang des Bachbettes, dann rechts abbiegen zur Straße. Durch den Parkplatz nach rechts, durch die Furt und dann sofort rechts abbiegen. Der Weg führt vorbei an den Almhütten parallel zum Ufer des Löbensees bis zu einer Unterführung der B305.
Über den Wanderparkplatz erreicht man eine Forststraße (Radwegweiser Reit im Winkel), der man immer geradeaus folgt. Nach ca. 30 min beginnt der Forstweg anzusteigen und schließlich erreicht man eine Bank, von der man einen herrlichen Blick über den Weitsee genießen kann. Hier ist der ideale Punkt für eine Pause und gleichzeitig der Umkehrpunkt.
Zurück auf der Forststraße kommt man zu einer Brücke, vor der ein Pfad nach links abwärts führt. Bei Erreichen des Forstweges hält man sich rechts und geht dann auf dem folgenden Fußweg nach links in Richtung Weitsee. Auf einem Pfad folgt man dem Ufer nach rechts, kommt zum Fischerhaus und quert dann über die Moorwiesen zum Parkplatz.


Wandergebiete

Von der Winkelmoosalm auf das Dürrnbachhorn

Das Dürnnbachhorn erscheint vom Parkplatz der Winkelmoosalm als unscheinbarer, bewaldeter Hügel. Es bietet aber eine interessante, durchaus fordernde  Bergwanderung zum Gipfel, die mit einer großartigen Aussicht belohnt wird.
Geübte Bergwanderer können die Tour bei guten Bedingungen zu einer Rundwanderung mit schöner Gratbegehung ausdehnen.

Download file: Dürrnbachhorn.gpx

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Anfahrt:

a. Fahrt von Ruhpolding auf der B305 in Richtung Reit im Winkl bis zum Seehgatterl.
b. Fahrt von Reit im Winkl auf der B305 in Richtung Ruhpolding bis zum Seegatterl.
In Seegatterl beginnt die Mautstraße hinauf zur Winklmoosalm (Gästekarte Reit im Winkl kostenlos, sonst 7.- € Maut). Am Beginn der Winklmoosalm großer Parkplatz.

Ausgangspunkt: Parkplatz der Winklmoosalm
Navi: Winklmoosalm
Höhenunterschied: Aufstieg:  640 Hm
Abstieg:   640 Hm
Gesamtgehzeit: 3.30 Std., 10 km
Anforderungen: Anstrengende Tour auf steilen, unschwierigen Wegen. Bei Nässe teilweise sehr schmierig und rutschig.
Gesamte Runde gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 10  Chiemsee (wenig hilfreich)
AV-Karte 1:25.000  Blat BY17 Chiemgau West
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz sind es nur wenige Schritte bis zur absolut sehenswerten, modernen Kirche „St. Johann im Gebirg“, die auf jeden fall einen Besuch wert ist.
An der großen Übersichtstafel beim Parkplatz nehmen wir den Weg in Richtung Nostalgielift (Ww. Dürrnbachhorn) und folgen der Asphaltstraße in angenehmer Steigung vorbei am Lift zum Wasserreservoir und weiter in Richtung Dürrnbergalm. An der Wegkreuzung unterhalb der Alm müssen wir uns zwischen zwei Wegen entscheiden, dem Waldweg oder dem Wiesenweg. Bei Nässe ist der Waldweg vorzuziehen, da der Wiesenweg teilweise sehr dreckig ist.
Der Waldweg zweigt nach rechts ab und steigt gleichmäßig zuerst durch ein Wiesenstück dann auf Waldwegen an. Das letzte Stück bis zur Gipfelstation der Sesselbahn  ist es ein schmaler Pfad durch Blockgelände.
Nach ca. 2 Std. Gehzeit ist die Bergstation mit Wirtschaft erreicht, und es bietet sich eine Pause an.
Der Weiterweg zum Gipfel beginnt am Latschenhang oberhalb der Station und führt durch diese extrem steil und über hohe Stufen in 30 min. zum Gipfel, von dem sich eine prächtige Rundumsicht bietet.
Der Abstieg zur Station erfolgt auf dem Aufstiegsweg, dann kann man sich entscheiden, welchen Weg man zurück zur Winkelmoosalm einschlagen will. Hier empfiehlt sich eine Einkehr in der Traunsteiner Hütte, bevor man zurück zum Parkplatz geht.

Alternativroute für den Abstieg Bei trockenem Wetter verfolgt man vom Gipfel den Grat weiter, bis im nächsten Joch ein Pfad steil nach rechts abzweigt (Hinweisschild). Über einige ausgesetzte Stellen, bei denen absolute Trittsicherheit und Schwindelfreihei nötig sind, steigt man steil abwärts. Wenig später trifft man auf einen guten Pfad, der durch steile Wiesenhäge (bei Nässe sumpfig) zu einem Skilift hinab führt. Kurz davor biegen wir rechts ab zur Finsterbachalm und wandern von dort auf dem Fahrweg zurück zur Winkelmoosalm. Wir erreichen beim Wasserbehälter die vom Aufstieg bekannte Asphaltstraße, auf der wir die letzten 15 min zurücklegen.


Wandergebiete