Panoramawanderung bei Thiergarten

Einen Panoramweg mit vielen Ausblicken bietet diese Rundwanderung von Thiergarten. Vorbei an vielen Felsen mit dem Schaufelsen und dem Rabenfelsen als Höhepunkt wandert man hoch über dem Tal bis nach Gutenstein. Von dort geht es an der Donau entlang zurück zum Ausgangspunkt, wobei man die vielen Felstürme nochmals aus einer anderen Perspektive sieht. Dabei sollte man nicht versäumen, am Kappelerhof der „kleinsten Basilika der Welt“ und der daneben liegenden Gastwirtschaft einen Besuch abzustatten.

Download file: Thiergarten-Rabenfels.gpx

.

.

Anfahrt: Fahrt von Sigmaringen durch das Donautal und vorbei an  Gutenstein in Richtung Thiergarten. Bei der Abzweigung Richtung Stetten am kalten Markt rechts und sofort hinab zum Wanderparkplatz. Falls dieser belegt ist, in Thiergarten die zweite Straße links und vorbei an der Piratenbar zum Parkplatz an der Donau.
Ausgangspunkt: Parkplatz bei/in Thiergarten (kostenfrei)
Navi: Thiergarten (Beuron)
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std., 11 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Forstwegen, Radweg und Wanderpfaden. Teilweise schmale Bergpfade, meist gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Schäb. Albverein 1:35.000  Blatt 30  Sigmaringen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz (Ww. Rabenfels) führt ein Wanderpfad aufwärts, der schnell in einen Forstweg übergeht. Auf diesem durch den Wald mit gelegentlichen Blicken ins Donautal bis zu einer Verzweigung, von der ein Pfad abwärts geht (Wegweiser). Immer dem schmalen Pfad folgend wandern wir an den steilen Hängen über dem Tal vorbei an einigen Aussichtspunkten und teilweise am Fuß von Felszacken zum Rabenfels. Auf den Fels führt ein ausgesetzter Steig, der Trittsicherheit verlangt.
Nach ein paar Meter Aufstieg folgen wir dem Wanderweg, der in langen Serpentinen abwärts zum Fuß des Rabenfelsen führt und dann mit leichtem Höhenverlust immer in Richtung Gutenstein geht. Nach Überquerung eines asphaltierten Wirtschaftsweges geht es ein Stück am Waldrand entlang, dann steigt der Weg wieder an. Bei Erreichen des Waldes biegt nach rechts (Ww. Aussicht) ein Weg ab zu einer Lichtung, von der man einen schönen Blick auf Gutenstein hat. Ein Stück weiter kann man von der Burghalde nochmals die Aussicht genießen, dann führt der Pfad talwärts. Ein letztes Mal haben wir vom Kreuzflesen eine schöne Aussicht, dann ist Gutenstein erreicht.
Wir überqueren die Donau, biegen danach rechts ab (Ww. Thiergarten) und folgen jetzt immer dem Radweg. Nach einem schönen Rastplatz bei der Fischerhütte bieten sich viele schöne Ausblicke auf die Felsen entlang der Donau, dann erreichen wir den Gutshof Käppeler mit der „kleinsten Basilika der Welt“. Nach dem Besuch des Kirchleins gönnen wir uns eine Einkehr bein Restaurant Käppeler, dann wandern wir die letzten 1,5 km zurück nach Thiergarten..

Schw Alb
Wandergebiete

Durch das Felsenlabyrinth zur Kösseine

Die Kösseine zählt wegen ihrer Aussicht und dem Kösseinehaus zu den bliebtesten Gipfeln des Fichtelgebirges. Höhepunkt der Tour ist aber sicher das Felsenlabyrinth von Luisenburg mit riesigen Granitfelsen, durch die sich der Wanderpfad hindurch schlängelt. Besonders Kinder haben hier einen Riesenspaß. Leider summieren sich Parkgebühr und Eintrittspreis bei mehreren Personen zu einer erklecklichen Summe.

Download file: Felsenlabyrinth - Kösseine.gpx

.

Anfahrt:

Von Bayreuth oder Marktredwitz auf der B303 (Fichtelgebirgsstraße) in Richtung Wunsiedel. Zwischen Bad Alexandersbad und Tröstau verlassen wir die B303 in Richtung Luisenburg-Freilichtbühne. Dort finden wir viele (gebührenpflichtige) Parkplätze.

Ausgangspunkt:

Parkplatz Freilichbühne Luisenburg
Navi: Wunsiedel, Luisenburg

Höhenunterschied: Aufstieg:  450 Hm
Abstieg:   450 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 11 km
Anforderungen: Spannende Wanderung duch das Felsenlabyrinth, dann auf Forstwegen und einigen Wanderpfaden.
Durchgehend sehr gut markiert und beschildert.
Achtung: Eintrittskarte für die Rückkehr aufbewahren!
Karte/Führer: Fritsch  1:50 000   Naturpark Fichtelgebirge (sehr unübersichtlich)
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz gehen wir hinauf zum Hotel bei der Freilichtbühne und zur Kasse des Felsenlabyrinthes. Eintritt 4,50 €. Durch das Felsenlabyrinth schängeln, kriechen, gehen wir immer den blauen Pfeilen folgend auf verschlungenen Pfaden aufwärts bis zum großen Picknickplatz am Ende.
Auf dem beinahe ebenen, breiten Weg (Ww. Kösseine) gehen wir durch den Wald und erreichen den Kaiser-Wilhelm-Fels mit Aussichtsplattform, dann geht es weiter zum Burgsteinfelsen (Aussichtsplattform). Etwa 200 m danach verzweigt sich der Weg. Wir nehmen den Grasweg, der halbrechts abwärts führt. Auf ihm kommen wir zum Großen Haberstein mit einer eindrucksvollen Treppenanlage zum Gipfel.
Wenige Meter zurück folgen wir dem nach rechts aufwärts führenden Wegweiser in Richtung Kösseine. Vorbei am Kleinen Haberstein wandern wir leicht abwärts durch den Wald zu einer Kreuzung, an der wir geradeaus in Richtung Kösseine weiter gehen. Der ansteigende Forstweg geht in einen nach links oben führenden Blockpfad über, auf dem wir die Kösseine mit Schutzhaus und Aussichtspavillon erreichen.
Für den Rückweg nehmen wir den gleichen Weg, überqueren wieder die Kreuzung und halten uns danach halbrechts in Richtung Burgsteinfelsen und Luisenburg. Beim Abstieg durch das Felsenlabyrinth folgen wir den roten Pfeilen, die uns durch die riesigen Granitfelsen zuverlässig wieder zurück zum Eingang bringen.


Wandergebiete

Grosser Waldstein von Weissenstadt

Der Große Waldstein, höchster Gipfel der Waldsteingruppe bei Weissenstadt, bietet auf engstem Raum typische Highlights des Fichtelgebirges: Bizarre Felsformationen, eine Ruine, schöne Ausblicke, eine imposante Treppenanlage, die historische Bärenfalle, die Möglichkeit einer gemütlichen Einkehr und am Ende einen schönen Badesee. Allerdings empfiehlt es sich, die Wanderung nicht am Sonntag zu unternehmen, denn durch die Möglichkeit, bis unter den Gipfel mit dem Auto zu fahren, ist der Ansturm am Wochenende gewaltig.

Download file: Großer Waldstein.gpx

.

Anfahrt:

Von Bayreuth oder Wunsiedel auf der B303 (Fichtelgebirgsstraße) zur Ausfahrt Bichofsgrün-Nord, dann nach Weissenstadt fahren. Hier in der Stadtmitte rechts abbiegen, dann links ab zum Parkplatz beim Campingplatz.

Ausgangspunkt:

Parkplatz Campingplatz Weissenstadt
Navi: Weissenstadt, Badstraße

Höhenunterschied: Aufstieg:  320 Hm
Abstieg:   320 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std., 12 km
Anforderungen: Rundwanderung meist auf Forstwegen und einigen Wanderpfaden.
Durchgehend sehr gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Fritsch  1:50 000   Naturpark Fichtelgebirge (sehr unübersichtlich)
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz gehen wir durch den Campingplatz und biegen am Ende rechts ab. Auf der Straße durch ein Waldstück, dann links abbiegen am Wald und durch Wiesen zur nächsten Straße, diese überqueren und vorbei an einem Wochenendhaus hinauf zum Waldrand. Im Wald biegen wir rechts ab, gehen vorbei am Gebäude des Schullandheims und gehen vor Erreichen der Straße auf dem Pfad nach links aufwärts.
Der Wald- und Grasweg geht in einen Pfad über und erreicht die Zufahrt zum Steinbruch. Wir wandern auf dieser nach rechts, bis auf der rechtsn Seite ein großer freier Platz liegt, dan dessen Ende sich ein herrlicher Ausblick bietet.
Zurück an der Einmündung unseres Aufstiegspfades wandern wir auf der Schotterstraße weiter und erreichen vorbei am „Napoleonshut“ und dem „Wal vom Waldstein“ (Ww. GH. Waldstein) einen von rechts oben kommenden Pfad. Auf diesem gehen wir aufwärts zu den Resten einer Kapelle und zur imposanten Steiganlage auf den Großen Waldstein mit Gipfel-Pavillon.
Wieder zurück vom Gipfel gehen wir nach rechts, kommen zum Teufelstisch und betreten über eine Treppe die Ruinen „Rotes Schloss“ unmittelbar über dem Gasthaus Waldstein. Über den Parkplatz sind es nur 150 m zur historischen Bärenfalle.
Vorbei an der Terrasse des Gasthauses nehmen wir den Abstiegsweg, der uns gut markiert auf Forstwegen zurück zum Campingplatz führt.


Wandergebiete

Hohe Matze

Die Hohe Matze ist eine Ansammlung von großen Granitfelsen südlich des Hauptkammes des Fichtelgebirges. In Verbindung mit dem „Kräuterdorf“ Nagel am romantischen Nageler See, der Girgelhöhle und dem Prinzenfelsen ergibt sich eine reizvolle Wanderrunde durch die Wälder des Ringberges.

Download file: Nagel - Hohe Matze.gpx

.

Anfahrt:

Von Bayreuth oder Wunsiedel auf der B303 (Fichtelgebirgsstraße) zur Ausfahrt beim Silberhaus in Richtung Nagel fahren. In Lochbühl halblinks in die Silberhausstraße einbiegen, dann links in die Straße „Am Hügel“ und  an der T-Kreuzung nach links in die Straße „Zum See“. Hier Parkplatz

Ausgangspunkt:

Parkplatz am Nageler See
Navi: Nagel, Zum See 17

Höhenunterschied: Aufstieg:  320 Hm
Abstieg:   320 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3 Std., 10 km
Anforderungen: Rundwanderung meist auf Forstwegen und einigen Wanderpfaden.
Markierung im ersten Teil verwirrend, dann ausreichend.
GPX-Gerät empfehlenswert.
Karte/Führer: Fritsch  1:50 000   Naturpark Fichtelgebirge (sehr unübersichtlich)
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz gehen wir hinab zum Nageler See und nach links am Ufer entlang. Um die Seespitze nach rechts auf einen Wanderweg, den wir an der ersten Abzweigung nach links verlassen um dann auf teilweise ausgewaschenem Pfad nach oben steigen. Wo der Wanderpfad nach rechts in Richtung Wurmloh abbiegt, nehmen wir den Forstweg nach halblinks und folgen ihm bis zum nach rechts führenden Schotterweg. Auf diesem wandern wir immer geradeaus, bis wir links am Waldrand die Häuser von Matzenbühl sehen. Auf dem vom Wanderparkplatz kommenden Weg gehen wir nach links bergauf und biegen an der Einmündung eines von links kommenden Schotterweges halblinks ab (Ww. Hohe Matze).
Ein Fußweg führt uns aufwärts bis zur Rastbank am Felsmassiv der Hohen Matze. Nach der kurzen Besteigung wenden wir uns nach links und wandern durch den Wald abwärts. Wir bleiben auf dem Hauptweg, bis ein Wegweiser nach links zur Girgelhöhle zeigt, in die wir über eine Treppe hinabsteigen.
Wir gehen wieder zurück zu Hauptweg und gehen an der folgenden Kreuzung mehrerer Forstweg geradeaus. Nach 400 m weist ein Wegweiser nach links zum Prinzenfelsen, den wir auf einer Treppenanlage besteigen und von oben den Ausblick genießen.
Auf dem Forstweg gehen wir wieder zurück zur vorherigen Kreuzung und biegen nach rechts auf den breiten Schotterweg ab (Ww. Nagel). Nach 400 m verlassen wir den Forstweg nach links und kommen über einen Pfad zum nächsten Forstweg, dem wir bis zu den ersten Häusern von Nagel folgen. Nach einem kurzen Stück auf der Straße wenden wir uns nachlinks und erreichen wieder den Nageler See.
Tipp: Nach der Einkehr im Kiosk am See lohnt sich ein Spaziergang durch den dahinter liegenden Kräutergarten.


Wandergebiete

Thiesenring um Bad Berneck

Bad Berneck am Südrand des Hohen Fichtelgebirges ist umgeben von steilen, bewaldeten Hängen, in die einige schroffe Felsen eingebettet sind. Diese bieten bei der Wanderung auf dem Thiesenring immer wieder Panoramapunkte mit schönen Ausblicken über die bewaldeten Höhen und auf den Kurort.
Da die Tour eine Reihe steiler Auf- und Abstieg aufweist, ist eine gute Grundkondition erforderlich, um sie wirklich genießen zu können.

Download file: Thiesenring (Bad Berneck).gpx

.

Anfahrt:

Von Bayreuth oder Wunsiedel auf der B303 (Fichtelgebirgsstraße) nach Bad Berneck fahren. Parkmöglichkeiten auf dem Großparkplatz am Ortsanfang.

Ausgangspunkt:

Parkplatz Ortsanfang Bad Berneck
Navi: Bad Berneck, Bahnhofstraße

Höhenunterschied: Aufstieg:  520 Hm
Abstieg:   520 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 14 km
Anforderungen: Rundwanderung meist auf Forstwegen und einigen Wanderpfaden.
Durchgehend sehr gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Fritsch  1:50 000   Naturpark Fichtelgebirge (sehr unübersichtlich)
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz überqueren wir auf der Straße und gehen in Richtung Ampel. Bei der Einmündung zum Busbahnhof führt ein schmales Sträßchen rechts bergauf. Hier sehen wir zum ersten Mal die Markierung „rote Fichte“, die uns den rest der Tour zuverlässig leiten wird.
Wir wandern vorbei an einigen Häusern aufwärts, die Straße geht in einen Fußweg über und der Anstieg wird steiler. Erster Aussichtspunkt ist der Rothersfels, wo uns Bad Berneck zu Füßen liegt. Etwas später erreichen wir mit dem Schlossfels den nächsten Aussichtspunkt, dann bewältigen wir die letzten Höhenmeter zur HohenWarte. Der einst hier stehende Aussichtsturm existiert leider nicht mehr.
Immer der roten Fichte folgend wandern wir durch den Wald ein Stück auf der Hochfläche, dann geht es abwärts zur Straße im Knodental. Diese wird überquert, dann steigen wir auf dem Pfad hinauf zur Ruine Hohenberneck/ Neuwallenrode. Unmittelbar vor der Ruine weist das Wegzeichen auf dem Forstweg nach oben und erreicht den Waldrand. Nach einem kurzen Stück über ein Feld geht es durch den Wald abwärts, der verwachsene Weg verlässt nach rechts den Forstweg und führt zu einem Schotterweg hinab. auf diesem gehen wir rechts zu einer Brücke.
Unmittelbar nach Überquerung der Brücke führt ein schöner Pfad scharf rechts zunächst am Bach entlang und gewinnt dann an Höhe. Vorbei an Jean-Paul-Platz, einem Aussichtspavillon und dem Ludwigsfelsen erreichen wir die Hochfläche. An der scharfen Linksabbiegung lohnt sich der kurze Abstecher zum „Sonnentempel“ mit grandiosem Blick über Bad Berneck, dann geht es durch den Wald auf schmalem Pfad abwärts.
 Wir erreichen die Straße nach Bärnreuth, gehen auf ihr nach rechts abwärts und verlassen sie nach links zum Kriegerdenkmal. Kurz danach erreichen wir die ersten Häuser und folgen der Straße immer geradeaus zum Dentrologischen Garten. Auf gut angelegten Spazierwegen halten wir uns abwärts zur Martinsgasse, gehen auf ihr nach rechts und biegen kurz vor dem Gesundheitshaus Radus links ab.
Auf dem Fußgängerweg erreichen wir wieder den Parkplatz.


Wandergebiete

Schneeberg – höchster Gipfel Frankens

Erst seit 1996 ist der Schneeberg, höchster Gipfel des Fichtelgebirges und Frankens, für Wanderer zugänglich. Vorher wurde er von US-Army und Bundeswehr als „Ohr nach Osten“ genutzt, wovon noch heute Reste der Umzäunung und am Gipfel der große Turm und  ein großes Verwaltungsgebäude zeugen.
Von den vielen Anstiegen (und MTB-Trails) wählen wir den Weg von Süden über den Haberstein und vorbei am 1000-m-Stein. Beim Abstieg locken die Steiganlage auf den Nusshardt sowie eine gemütliche Einkehr im Seehaus.

Download file: Schneeberg.gpx

.

Anfahrt:

Von Bayreuth oder Wunsiedel auf der B303 (Fichtelgebirgsstraße) zum Seehaus-Parkplatz gegenüber der Abzweigung nach Fichtelberg

Ausgangspunkt:

Seehaus-Parkplatz an der B303
Navi: Fichtelberg, Seehaus-Parkplatz

Höhenunterschied: Aufstieg:  430 Hm
Abstieg:   430 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std., 12 km
Anforderungen: Rundwanderung meist auf Forstwegen und einigen Wanderpfaden.
Durchgehend sehr gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Fritsch  1:50 000   Naturpark Fichtelgebirge (sehr unübersichtlich)
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz gehen wir zurück zur Einfahrt und biegen dort nach rechts in den Forstweg ein (Ww. Haberstein, Schneeberg). In mäßiger Steigung führt der eher langweilige Forstweg aufwärts zur Abzweigung an den Haberstein. Nach dem kurzen Abstecher gehen wir auf dem Forstweg weiter, wandern vorbei am 1000-m-Stein und erreichen nach ca. 1.30 Std den Schneeberg mit den ehemaligen militärischen Anlagen und dem „Backöfele“.
Über die freie Fläche gehen wir linkshaltend zum Forstweg und biegen nach rechts auf ihn ein. Der Weg führt durch den Wald, wechselt auf einen Pfad und erreicht die Felsen des Nusshardt, deren Besteigung sich auf jeden Fall lohnt.
Weiter auf dem markierten Wanderweg gehen wir abwärts zum bestens bewirtschafteten Seehaus, wo wir eine Pause genießen. Wir verlassen das Seehaus auf dem abwärts führenden Schotterweg. An der T-Kreuzung gehen wir auf dem Wanderweg geradeaus und erreichen wieder den Parkplatz.
Tipp: Da die Wanderung ziemlich kurz ist, lohnt sich im Anschluss die kurze Fahrt nach Fichtelberg und ein Spaziergang rund um den Fichtelsee.


Wandergebiete

Weissmain-Ochsenkopf-Steig

Der Ochsenkopf ist mit 1024 m Höhe der zweithöchste Berg des Fichtelgebirges und war bis 1996 der höchste erreichbare Gipfel Frankens. Er ist durchzogen von einem dichten Netz an Wanderwegen und erschlossen durch zwei Seilbahnen, die von Norden (Bischofsgrün) und von Süden (Fleckl) viele Besucher zum höchsten Punkt bringen.
In Verbindung mit dem ursprünglichen Weissmaintal und mit den Höhepunkten Weissmainfels, Weissmainquelle und Goethefels bietet sich eine abwechslungsreiche und spannende Wanderrunde.

Download file: Weissmain-Ochsenkopf.gpx

.

Anfahrt:

Von Bayreuth oder Wunsiedel auf der B303 (Fichtelgebirgsstraße) zur Ausfahrt Bischofsgrün Nord, dann in Richtung Bischofsgrün zum Parkplatz an der Seilbahn (gebührenpflichtig)

Ausgangspunkt:

Parkplatz bei der Seilbahn Ochsenkopf-Nord
Navi: Bischofsgrün, Fröbershammer 27

Höhenunterschied: Aufstieg:  430 Hm
Abstieg:   430 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 14 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Im Weissmaintal teilweise nasser Wurzelpfad, sehr steiler Abstieg
Durchgehend sehr gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Fritsch  1:50 000   Naturpark Fichtelgebirge (sehr unübersichtlich)
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz wandern wir entlang der Sommerrodelbahn aufwärts in Richtung „Maria Alm“, wo wir auf einen quer verlaufenden Schotterweg treffen. Wir folgen ihm nach links und erreichen im Wald den Wanderpfad (Weissmain-Ochsenkopf-Steig) ins Tal des Weissmain. Auf teilweise sumpfigem Wurzelpfad folgen wir den Markierungen durch das wilde, romantische Tal zum Parkplatz Karches.
Vorbei an der Wirtschaft und dem Karchesweiher erreichen wir eine Weggabelung, wo wir auf dem Forstweg nach links gehen (Ww. Weissmainfels). Wanderpfade schneiden einige Kurven der Schotterstraße ab, dann verlassen wir sie nach links und erreichen durch riesige Felsblöcke den wuchtigen Weissmainfelsen. Durch eine Öffnung kommen wir auf die Treppe zum Gipfel und genießen die Aussicht.
Auf einem Bohlenpfad gehen wir weiter und folgen den Wegweisern zur Weissmainquelle. Zunächst auf einem Forstweg, dann über einen ausgewaschenen Wanderweg steigt der Weg kräftig an in Richtung Ochsenkopf. Kurz vor dem Gipfel lohnt sich der kurze Abstecher nach links zum Gothefels, dann kommen wir zum Gipfel mit dem Asenturm und der Gaststätte.
Vorbei am eingezäunten Fernsehturm gehen wir ein Stück nach rechts, genießen von der Bergstation Ochsenkopf-Süd die Aussicht ins Tal und biegen beim Rückweg links ab (Ww. Wahrzeichen). Auf dem Felsmassiv finden wir den eingemeiselten Ochsenkopf.
Am rechten Rand der Felsen steigen wir über steile Treppen und Felsstufen abwärts und folgen jetzt immer dem Zeichen des Ochsenkopf-Steiges. Wir erreichen am Pflegeheim und dem neuen Sportzentrum Bischofsgrün, verlassen hier die Straße nach links in Richtung Schwimmbad und kommen wieder auf die Ochsenkopfstraße. Nach einem kurzen Stück nach rechts biegen wir nach dem Landhaus Tannenhof nach links in den Wanderweg ein und folgen ihm am Waldrand entlang. Auf der Forststraße gehen wir nach rechts zum Rodelhang und steigen dann am Kletterwald entlang hinab zum Ausgangspunkt.


Wandergebiete

Wanderungen im Fichtelgebirge

Das Fichtelgebirge ist ein Granitgebirge, das bis knapp über 1000 m reicht und aus mehreren Gebirgszügen besteht. Neben dem Hauptmassiv mit Schneeberg, Ochsenkopf und Kösseine bilden Waldstein- und Krombergzug ein nach Nordosten offenes Hufeisen. Im Süden vervollständigen Steinwald, Reichsberg und Kohlberg die Gebirgsgruppe.
Das Fichtelgebirge ist ein Wandergebiet mit einem sehr dichten Wegenetz, das bestens betreut und markiert wird vom Fichtelgebirgsverein. Vor allem die Beschilderung der Wege ist vorbildlich.

Bitte wählen Sie eine Wanderung im Fichtelgebirge.
         

Wandergebiete

Kleine Schrecke und Sperberseck

Das Lenninger Tal und seine Seitentäler bieten eine Fülle von spannenden Wandermöglichkeiten. Die hier vorgestellte Rundwanderung durch die Schrecke (Schröcke) und zur Ruine Sperberseck ist eine davon. Sie bietet eine abwechslungsreiche Wegführung über der Hochfläche der Schwäbischen Alb einen abenteuerlichen Aufstieg durch die Kleine Schrecke. Dazu kommen das Goldloch bei Schlattstall und die Überreste der Burg Sperberseck über dem Donntal.
Leider sind Markierung und Wegweisung auf großen Teilen der Strecke sehr mangelhaft bzw. nicht vorhanden, so das die Wegfindung ohne gps-Gerät sehr schwierig ist.
Durch die Schrecke ist trockenes Wetter und gutes Schuhwerk (Bergschuhe! keine Turnschuhe!) unerlässlich.

Download file: Schrecke – Sperberseck.gpx

.

Anfahrt:

a.) Fahrt von Blaubeuren auf der B28 vorbei an Laichingen durch Feldstetten und dann auf der B465 in Richtung Kirchheim. Steil hinab ins Lenninger Tal und kurz nach Gutenberg links abbiegen nach Schlattstall. Nach dem Gasthaus Hirsch links zum Wanderparkplatz „Lange Steige“
b.) Von Kirchheim auf der B465 durch das Lenninger Tal bis der Wegweiser nach links nach Schlattstall führt.

Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Lange Steige in Schlattstall
Navi: Schlattstall (Lenningen), Albstraße
Höhenunterschied: Aufstieg:  550 Hm
Abstieg:   550 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4.30 Std., 17 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Forst- und Wirtschaftswegen. Durch die Schrecke und bei Sperberseck schmale, erdige Wanderpfade.
Achtung!!! Bei Nässe höchste Vorsicht im Bereich der Schrecke. Sehr schlechte Markierung und Beschilderung, GPX notwendig
Karte/Führer: Albverein 1:35.000  Blatt 19  Reutlingen  Bad Urach
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz gehen wir zurück in den Ort und folgen der Ortsstraße, bis ein Wegweiser nach links zum Goldloch weist. Hier nehmen wir den Pfad nach links aufwärts. Dieser erreicht einen Forstweg, auf dem wir leicht abwärts ins Tal wandern und dann nach links durch das Tal gehen. Kurz nach einem markanten Geröllhang auf der rechten Seite zweigt unscheinbar der Wanderpfad nach rechts zur Kleinen Schrecke (Ww.) ab. Wir steigen steil aufwärts in Richtung Grabenstetten, dann geht es auf dem Wanderpfad wieder abwärts zum oberen Ende der Großen Schrecke (auf sumpfigem Pfad erreichbar).
Auf gutem Forstweg wandern wir links haltend (nicht Richtung Erdtal!) nach Strohweiler, gehen an der Kreuzung rechts und sofort wieder links. Nach dem Bauernhof wenden wir uns links und kommen zur Kreisstraße Richtung Böhringen. Wir folgen ihr ca. 200 m und bieben dann links in einem Wirtschaftsweh ein, auf dem wir zum Waldrand kommen. nach rechts am Waldentlang und dann an der Waldecke im spitzen Winkel nach links kommen wir vorbei am Ferienhof Schepper, gehen an einem Wäldchen vorbei, biegen rechts ab und wandern auf dem breiten Wirtschaftsweg nach links zum Wald.
Nach einem Stück auf dem Forstweg erreichen wir am Ende der Waldwiese den Pfad, der uns zur Ruine Sperberseck bringt. Nach dem Besuch der Ruine wandern wir wenige Meter zurück und halten uns halbrechts auf dem Pfad, der in vielen Serpentinen abwärts führt. Kurz vor Erreichen des Donntales biegen wir noch im Wald links ab auf den Forstweg. Dieser steigt zunächst leicht an (große Vorkommen von Aronstab) und führt dann am Nordhang des Pfingstberges entlang. Nach einem Abstieg erreichen wir die Lange Steige, dann sind es nach rechts nur noch wenige Meter zum Wanderparkplatz.

Schw Alb
Wandergebiete

Roggental

Das Roggental ist ein Teil des Naturschutzgebietes Eybtal auf dem Gebiet der Gemeinde Böhmenkirch und der Städte Donzdorf und Geislingen an der Steige im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg. Mit einer Größe von über 1331 ha ist es das größte Naturschutzgebiet im Regierungsbezirk Stuttgart. Es beeindruckt durch markante Weißjura-Felsen, naturnahe Waldbestände, zahlreiche Schluchtwälder und Klingen, Quellen, Bäche und Streuobstwiesen sowie 400 Tier- und Pflanzenarten, die zum Teil auf der Roten Liste der bedrohten Arten stehen.
Eine Vielzahl von Wanderwegen durchzieht das Gebiet, von denen die hier vorgestellte Wanderrunde einige Höhepunkte zusammenfasst.

Download file: Roggental.gpx

.

Anfahrt: Fahrt nach Geislingen und dort den egweisern in Richtung Heidenheim folgen. Nach der Bahnbrücke links abbiegen in Richtung Stötten,  Schnittlingen und auf steiler Straße hinauf. Durch Stötten erreicht man Schnittlingen mit dem Gemeindehaus auf der linken Seite der Straße.
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Gemeindhaus Schnittlingen
Navi: Schnittlingen
Höhenunterschied: Aufstieg:  250 Hm
Abstieg:   250 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std., 13 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Feldwegen, Wanderpfaden und kurzen Stücken auf der Straße. Abstieg ins Roggental schlecht markiert, sonst gute Markierung und Beschilderung
Karte/Führer: Schwäb. Albverein1:35.000,  Blatt 14   Aalen  Schwäbisch Gmünd
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz folgen wir der Straße zur Kirche und biegen dort rechts ab in die Ziegelstraße. Sie geht in einen asphaltierten Wirtschaftsweg über, auf dem wir bis zu einem Schuppen wandern, an dem wir links abbiegen (Holzschild Roggental). Bei der Biogasanlage biegen wir rechts ab, gehen bis zum Waldrand und halten uns dort links. In der Waldecke nehmen wir den Weg, der halbrechts abwärts führt (Holzschild). Er geht in einen sehr steilen, schmalen Pfad über (Vorsicht bei Nässe!), auf dem wir durch Felder von Bärlauch ins Roggental absteigen. Wir wenden uns auf dem Schotterweg nach rechts zum „Mordloch“, der zweitlängsten Höhle der Schäbischen Alb. Auf dem Schotterweg wandern wir abwärts, kommen vorbei an der Oberen Roggenmühle und erreichen 300 m vor der Unteren Roggenmühle die Straße.
An der Unteren Roggenmühle überqueren wir die Straße, gehen zum Waldrand und biegen dort nach links in den Wanderpfad in Richtung Magental ein (Ww. Magental, Steinenkirch, Waldhausen). Wir sind jetzt auf der Route des Waldromantik-Weges.
Es folgt das schönste Wegstück unserer Wanderung, der Aufstieg durch das wild-romantische Magental mit bemoosten Felsen und Baumstämmen, wuchtigen Felsbänken rechts und links des Weges und einem dichten Teppich von Frühlingsblumen. Nach 20 min erreichen wir einen Forstweg, dem wir bis zum Waldrand folgen. Dort biegen wir links ab (Ww. AV-Hütte) und erreichen nach 600 m die Hütte des DAV Brenztal, dem idealen Platz für eine Pause.
Auf einem Trampelpfad kommen wir wieder auf den Hauptweg (roter Dreiblock) und folgen ihm hinein nach Steinenkirch. An der Kirche kommen wir zur Landstraße von Böhmenkirch, gehen auf ihr wenige Meter nach links und überqueren sie. Auf der Ravensteinweg (roter Dreiblock) geht es bis zu den Häusern von Ravenstein. Vor dem zweiten Haus zweigt der Wanderpfad rechts ab (Ww. Roggental), führt vorbei an den Mauerresten der Burg Ravenstein und erreicht rechts haltend den Forstweg, auf dem es hinab zur Kläranlage im Roggental geht.
Am unteren Ende der Kläranlage gehen wir am Zaun entlang, überqueren die Eyb und wandern dann auf dem Forstweg nach rechts. Nach ca. 1 km zweigt ein Schotterweg nach links ab (Ww. Schnittlingen) und führt in kräftiger Steigung aufwärts. Am Waldrand sehen wir die Häuser von Schnittlingen vor uns. Bei der ersten Abzweigung biegen wir scharf links ab und gehen durch den Ort zur Kirche und zurück zum Gemeindehaus.

Schw Alb
Wandergebiete