Wanderung über dem Bäratal

Bei Fridingen mündet die Bära in die Donau. Ihr tief eingeschnittenes Tal ist gesäumt von markanten Felsen, die schöne Aussichten über den Ort Bärenthal bieten.
Wir steigen auf teilweise schmalen Pfaden von Bärenthal hinauf zur Hochebene um Gnadenweiler, wo wir auf die sehenswerte moderne Gnadenkapelle „Maria – Mutter Europas“ treffen. Unterwegs finden wir im „Täle“ viele Zeugnisse christlicher Volksfrömmigkeit und können vom Kreuzfelsen einen tollen Blick über das Tal genießen.

Download file: Bärenthal.gpx

 

Anfahrt: Fahrt von Sigmaringen durch das Donautal nach Beuron und nach der Steige zur Hochfläche rechts abbiegen nach Bärenthal. Gegenüber der Einfahrt in den Ort auf der linken Seite der L440 Wanderparkplatz.
Ausgangspunkt: Parkplatz bei Bärenthal (kostenfrei)
Navi: Bärenthal (Tuttlingen)
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 14 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf verkehrsarmen Sträßchen, Forstwegen und Wanderpfaden. Abstieg zur Schlösslemühle sehr steiler Wanderpfad
Weg ab Soldatenkreuz markiert und beschildert.
Karte/Führer: Schäb. Albverein 1:35.000  Blatt 29  Tuttlingen
Tourenverlauf:

Beim Parkplatz überqueren wir die Landstraße und gehen in den Ort. Nach der Kirche biegen wir recht in die Beuroner Straße ein, der wir bis kurz vor dem letzten Haus folgen. Halblinks führt bei der Weggabelung ein Teerweg nach oben (Ww. Schuhmarkt), den wir nach dem Schotterparkplatz auf einen Grasweg zum Wald verlassen.
Auf dem Grasweg gehen wir im Wald aufwärts bis nach 400 m ein Pfad nach links abzweigt (kleines Schild „Beuron“). Auf dem Pfad gewinnen wir an Höhe und kommen zu einem Forstweg, ich links einbiegen. Der Forstweg erreicht ein Teersträßchen, auf dem wir links haltend abwärts wandern zum Soldatenkreuz an der von Gnadenweiler kommenden Straße. Hier biegen wir rechts ab ins „Täle“, einem schönen Felsental, an dem wir viele christliche Symbole finden, die Adam Biselly aus Gnadenweiler hier her gebracht hat, um seine Trauer über den Tod seines Vaters Johannes zu bekunden, der 1870 im deutsch-französischen Krieg fiel. Vorbei an der Abzweigung zum Sauwegle erreichen wir an einem Trafohäuschen unweit von Gnadenweiler die Hochfläche.
Wir folgen den Wanderschildern nach links am Waldrand entlang in Richtung „Kreuzfelsen“, „Gnadenkapelle“ und machen an der Abzweigung im Wald den Abstecher zum Kreuzfelsen mit herrlichem Blick über den Ort Bärenthal und das Tal der Bära. Ein kurzes Stück zurück, dann wandern wir nach einem Stück am Waldrand auf einem Wiesenweg nach rachts zur Kapelle „Maria – Mutter Europas“, einem sehenswerten modernen Andachtshaus.
Auf der Straße marschieren wir in den Ort Gnadenweiler, gehen vorbei am Café Kapellenblick und biegen an der folgenden Kreuzung links ab. Wir folgen der Teerstraße bis zu ihrem Ende, wo wir nach links in den Heckenpfad abbiegen und diesem am Rand des Truppenübungsplatzes folgen. Die Wanderschilder in Richtung Schlossmühle und die Markierung „gelber Kreis“ leiten uns zuverlässig am Wald entlang und durch den Wald.
Beim Hinweisschild auf das ehemalige Forsthaus Karlswahl beginnt der steile Abstieg auf einem schmalen Pfad ins Tal. Bei Feuchtigkeit ist auf dem erdigen Pfad Vorsicht geboten. Der Pfad endet an der Landstraße, der wir ein kurzes Stück nach links folgen und dann rechts in die Zufahrt zur Schlossmühle einbiegen. Nach Überquerung der Bära halten wir uns links (Ww. Bärenthal) und folgen dem breiten Weg an der Bära entlang und vorbei an einem Grillplatz zu den Sportplätzen. Danach überqueren wir die Bära, wandern durch den Ort bis zur Kirche und sind kurz darauf wieder an unseren Ausgangspunkt.

Schw Alb
Wandergebiete

Über Ornach und Spieser

Wenn man von Unterjoch in Richtung Oberjoch fährt, erhebt sich rechts der Straße der bewaldete Höhenzug des Ornach. Dahinter verstecken sich Hirschberg und Spieser, an dessen Fuß die berwirtschaftete Hirschalpe liegt. Unsere Bergtour verbindet die drei aussichtsreichen Gipfel und bietet zudem eine gemütliche Einkehr in der Hirschalpe.

.
Download file: Oberjoch - Ornach - Spiesser.gpx

.

Anfahrt: Fahrt auf der A7 zur Ausfahrt Oy/Mittelberg, dort rechts in Richtung Oberjoch und im Kreisverkehr geradeaus fahren. Im Kreisverkehr bei Oberjoch links abbiegen und sofort nach rechts zum Parkplatz.
Ausgangspunkt: Parkplatz in Oberjoch (P1) – gebührenpflichtig
Navi: Oberjoch
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 10 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Almstraße, Wanderpfaden
Steiler Aufstieg zum Ornach, dann steiler, teilweise rutschiger Abstieg und auf oft sumpfigen Pfaden zum Spieser. Steiler Abstieg in Richtung Hirschalpe.
Weg gut markiert unbd beschildert.
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 04  Tannheimer Tal
Tourenverlauf:

Beim Parkplatz gehen wir zum Kreisverkehr und überqueren die Straße. nach 100 m folgen wir dem Wegweiser in Richtung Ornach nach rechts, gehen vorbei am Reiterhof und erreichen einen Schotterweg, der uns zum Waldrand führt. Dort biegen wir links ab und wandern zur Teerstraße, auf der wir in vielen Kehren steil aufwärts gehen. Nach ca. 1 Std. weist ein Wegweiser auf den Wanderpfad nach rechts in Richtung Ornach und wir steigen auf ihm vorbei an einer Hütte hinauf zum Kreuz der Ornach.
Tipp: Kurz nach dem Kreuz kann man auf dem Rücken nach links auf Steigspuren zum Gipfel des Jochschrofen aufsteigen (10 min).
Wir überqueren die Wiesenfläche und erreichen den steilen, bei Nässe unangenehmen Abstieg ins Joch. Dort biegen wir links ab und steigen auf meist ramponiertem Pfad hinauf zum Steinpass. Hier kann man zur Hirschalpe absteigen.
Unser Weg führt auf Kuhpfaden weiter aufwärts, quert den Wiesenhang und erreicht den Schlussanstieg zum Spieser. Gipfelsammler können zuvor nach einen Abstecher zum Hirschberg machen.
Am Gipfelkreuz nehmen wir den Pfad der rechts abwärts führt (Ww. Hirschalpe) und folgen dem steilen Pfad bis zur Einmündung des Weges vom Wertacher Hörnle. Wir halten uns links und erreichen auf breitem Weg die Hirschalpe.
Für den Rückweg nach Oberjoch nehmen wir die Zufahrtsstraße der Alpe und gehen in vielen Kurven abwärts, bis links ein Pfad abzweigt (Ww. Ifenblick, Oberjoch). Ein schöner Wanderweg bringt uns zum Aussichtspunkt Ifenblick und dann zum Familienhptel am Rande von Oberjoch. Die Wegweiser (Oberjoch, P1) leiten uns zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

 

Durch das Felsenlabyrinth zur Kösseine

Die Kösseine zählt wegen ihrer Aussicht und dem Kösseinehaus zu den bliebtesten Gipfeln des Fichtelgebirges. Höhepunkt der Tour ist aber sicher das Felsenlabyrinth von Luisenburg mit riesigen Granitfelsen, durch die sich der Wanderpfad hindurch schlängelt. Besonders Kinder haben hier einen Riesenspaß. Leider summieren sich Parkgebühr und Eintrittspreis bei mehreren Personen zu einer erklecklichen Summe.

Download file: Felsenlabyrinth - Kösseine.gpx

.

Anfahrt:

Von Bayreuth oder Marktredwitz auf der B303 (Fichtelgebirgsstraße) in Richtung Wunsiedel. Zwischen Bad Alexandersbad und Tröstau verlassen wir die B303 in Richtung Luisenburg-Freilichtbühne. Dort finden wir viele (gebührenpflichtige) Parkplätze.

Ausgangspunkt:

Parkplatz Freilichbühne Luisenburg
Navi: Wunsiedel, Luisenburg

Höhenunterschied: Aufstieg:  450 Hm
Abstieg:   450 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 11 km
Anforderungen: Spannende Wanderung duch das Felsenlabyrinth, dann auf Forstwegen und einigen Wanderpfaden.
Durchgehend sehr gut markiert und beschildert.
Achtung: Eintrittskarte für die Rückkehr aufbewahren!
Karte/Führer: Fritsch  1:50 000   Naturpark Fichtelgebirge (sehr unübersichtlich)
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz gehen wir hinauf zum Hotel bei der Freilichtbühne und zur Kasse des Felsenlabyrinthes. Eintritt 4,50 €. Durch das Felsenlabyrinth schängeln, kriechen, gehen wir immer den blauen Pfeilen folgend auf verschlungenen Pfaden aufwärts bis zum großen Picknickplatz am Ende.
Auf dem beinahe ebenen, breiten Weg (Ww. Kösseine) gehen wir durch den Wald und erreichen den Kaiser-Wilhelm-Fels mit Aussichtsplattform, dann geht es weiter zum Burgsteinfelsen (Aussichtsplattform). Etwa 200 m danach verzweigt sich der Weg. Wir nehmen den Grasweg, der halbrechts abwärts führt. Auf ihm kommen wir zum Großen Haberstein mit einer eindrucksvollen Treppenanlage zum Gipfel.
Wenige Meter zurück folgen wir dem nach rechts aufwärts führenden Wegweiser in Richtung Kösseine. Vorbei am Kleinen Haberstein wandern wir leicht abwärts durch den Wald zu einer Kreuzung, an der wir geradeaus in Richtung Kösseine weiter gehen. Der ansteigende Forstweg geht in einen nach links oben führenden Blockpfad über, auf dem wir die Kösseine mit Schutzhaus und Aussichtspavillon erreichen.
Für den Rückweg nehmen wir den gleichen Weg, überqueren wieder die Kreuzung und halten uns danach halbrechts in Richtung Burgsteinfelsen und Luisenburg. Beim Abstieg durch das Felsenlabyrinth folgen wir den roten Pfeilen, die uns durch die riesigen Granitfelsen zuverlässig wieder zurück zum Eingang bringen.


Wandergebiete

Grosser Waldstein von Weissenstadt

Der Große Waldstein, höchster Gipfel der Waldsteingruppe bei Weissenstadt, bietet auf engstem Raum typische Highlights des Fichtelgebirges: Bizarre Felsformationen, eine Ruine, schöne Ausblicke, eine imposante Treppenanlage, die historische Bärenfalle, die Möglichkeit einer gemütlichen Einkehr und am Ende einen schönen Badesee. Allerdings empfiehlt es sich, die Wanderung nicht am Sonntag zu unternehmen, denn durch die Möglichkeit, bis unter den Gipfel mit dem Auto zu fahren, ist der Ansturm am Wochenende gewaltig.

Download file: Großer Waldstein.gpx

.

Anfahrt:

Von Bayreuth oder Wunsiedel auf der B303 (Fichtelgebirgsstraße) zur Ausfahrt Bichofsgrün-Nord, dann nach Weissenstadt fahren. Hier in der Stadtmitte rechts abbiegen, dann links ab zum Parkplatz beim Campingplatz.

Ausgangspunkt:

Parkplatz Campingplatz Weissenstadt
Navi: Weissenstadt, Badstraße

Höhenunterschied: Aufstieg:  320 Hm
Abstieg:   320 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std., 12 km
Anforderungen: Rundwanderung meist auf Forstwegen und einigen Wanderpfaden.
Durchgehend sehr gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Fritsch  1:50 000   Naturpark Fichtelgebirge (sehr unübersichtlich)
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz gehen wir durch den Campingplatz und biegen am Ende rechts ab. Auf der Straße durch ein Waldstück, dann links abbiegen am Wald und durch Wiesen zur nächsten Straße, diese überqueren und vorbei an einem Wochenendhaus hinauf zum Waldrand. Im Wald biegen wir rechts ab, gehen vorbei am Gebäude des Schullandheims und gehen vor Erreichen der Straße auf dem Pfad nach links aufwärts.
Der Wald- und Grasweg geht in einen Pfad über und erreicht die Zufahrt zum Steinbruch. Wir wandern auf dieser nach rechts, bis auf der rechtsn Seite ein großer freier Platz liegt, dan dessen Ende sich ein herrlicher Ausblick bietet.
Zurück an der Einmündung unseres Aufstiegspfades wandern wir auf der Schotterstraße weiter und erreichen vorbei am „Napoleonshut“ und dem „Wal vom Waldstein“ (Ww. GH. Waldstein) einen von rechts oben kommenden Pfad. Auf diesem gehen wir aufwärts zu den Resten einer Kapelle und zur imposanten Steiganlage auf den Großen Waldstein mit Gipfel-Pavillon.
Wieder zurück vom Gipfel gehen wir nach rechts, kommen zum Teufelstisch und betreten über eine Treppe die Ruinen „Rotes Schloss“ unmittelbar über dem Gasthaus Waldstein. Über den Parkplatz sind es nur 150 m zur historischen Bärenfalle.
Vorbei an der Terrasse des Gasthauses nehmen wir den Abstiegsweg, der uns gut markiert auf Forstwegen zurück zum Campingplatz führt.


Wandergebiete

Hohe Matze

Die Hohe Matze ist eine Ansammlung von großen Granitfelsen südlich des Hauptkammes des Fichtelgebirges. In Verbindung mit dem „Kräuterdorf“ Nagel am romantischen Nageler See, der Girgelhöhle und dem Prinzenfelsen ergibt sich eine reizvolle Wanderrunde durch die Wälder des Ringberges.

Download file: Nagel - Hohe Matze.gpx

.

Anfahrt:

Von Bayreuth oder Wunsiedel auf der B303 (Fichtelgebirgsstraße) zur Ausfahrt beim Silberhaus in Richtung Nagel fahren. In Lochbühl halblinks in die Silberhausstraße einbiegen, dann links in die Straße „Am Hügel“ und  an der T-Kreuzung nach links in die Straße „Zum See“. Hier Parkplatz

Ausgangspunkt:

Parkplatz am Nageler See
Navi: Nagel, Zum See 17

Höhenunterschied: Aufstieg:  320 Hm
Abstieg:   320 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3 Std., 10 km
Anforderungen: Rundwanderung meist auf Forstwegen und einigen Wanderpfaden.
Markierung im ersten Teil verwirrend, dann ausreichend.
GPX-Gerät empfehlenswert.
Karte/Führer: Fritsch  1:50 000   Naturpark Fichtelgebirge (sehr unübersichtlich)
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz gehen wir hinab zum Nageler See und nach links am Ufer entlang. Um die Seespitze nach rechts auf einen Wanderweg, den wir an der ersten Abzweigung nach links verlassen um dann auf teilweise ausgewaschenem Pfad nach oben steigen. Wo der Wanderpfad nach rechts in Richtung Wurmloh abbiegt, nehmen wir den Forstweg nach halblinks und folgen ihm bis zum nach rechts führenden Schotterweg. Auf diesem wandern wir immer geradeaus, bis wir links am Waldrand die Häuser von Matzenbühl sehen. Auf dem vom Wanderparkplatz kommenden Weg gehen wir nach links bergauf und biegen an der Einmündung eines von links kommenden Schotterweges halblinks ab (Ww. Hohe Matze).
Ein Fußweg führt uns aufwärts bis zur Rastbank am Felsmassiv der Hohen Matze. Nach der kurzen Besteigung wenden wir uns nach links und wandern durch den Wald abwärts. Wir bleiben auf dem Hauptweg, bis ein Wegweiser nach links zur Girgelhöhle zeigt, in die wir über eine Treppe hinabsteigen.
Wir gehen wieder zurück zu Hauptweg und gehen an der folgenden Kreuzung mehrerer Forstweg geradeaus. Nach 400 m weist ein Wegweiser nach links zum Prinzenfelsen, den wir auf einer Treppenanlage besteigen und von oben den Ausblick genießen.
Auf dem Forstweg gehen wir wieder zurück zur vorherigen Kreuzung und biegen nach rechts auf den breiten Schotterweg ab (Ww. Nagel). Nach 400 m verlassen wir den Forstweg nach links und kommen über einen Pfad zum nächsten Forstweg, dem wir bis zu den ersten Häusern von Nagel folgen. Nach einem kurzen Stück auf der Straße wenden wir uns nachlinks und erreichen wieder den Nageler See.
Tipp: Nach der Einkehr im Kiosk am See lohnt sich ein Spaziergang durch den dahinter liegenden Kräutergarten.


Wandergebiete

Thiesenring um Bad Berneck

Bad Berneck am Südrand des Hohen Fichtelgebirges ist umgeben von steilen, bewaldeten Hängen, in die einige schroffe Felsen eingebettet sind. Diese bieten bei der Wanderung auf dem Thiesenring immer wieder Panoramapunkte mit schönen Ausblicken über die bewaldeten Höhen und auf den Kurort.
Da die Tour eine Reihe steiler Auf- und Abstieg aufweist, ist eine gute Grundkondition erforderlich, um sie wirklich genießen zu können.

Download file: Thiesenring (Bad Berneck).gpx

.

Anfahrt:

Von Bayreuth oder Wunsiedel auf der B303 (Fichtelgebirgsstraße) nach Bad Berneck fahren. Parkmöglichkeiten auf dem Großparkplatz am Ortsanfang.

Ausgangspunkt:

Parkplatz Ortsanfang Bad Berneck
Navi: Bad Berneck, Bahnhofstraße

Höhenunterschied: Aufstieg:  520 Hm
Abstieg:   520 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 14 km
Anforderungen: Rundwanderung meist auf Forstwegen und einigen Wanderpfaden.
Durchgehend sehr gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Fritsch  1:50 000   Naturpark Fichtelgebirge (sehr unübersichtlich)
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz überqueren wir auf der Straße und gehen in Richtung Ampel. Bei der Einmündung zum Busbahnhof führt ein schmales Sträßchen rechts bergauf. Hier sehen wir zum ersten Mal die Markierung „rote Fichte“, die uns den rest der Tour zuverlässig leiten wird.
Wir wandern vorbei an einigen Häusern aufwärts, die Straße geht in einen Fußweg über und der Anstieg wird steiler. Erster Aussichtspunkt ist der Rothersfels, wo uns Bad Berneck zu Füßen liegt. Etwas später erreichen wir mit dem Schlossfels den nächsten Aussichtspunkt, dann bewältigen wir die letzten Höhenmeter zur HohenWarte. Der einst hier stehende Aussichtsturm existiert leider nicht mehr.
Immer der roten Fichte folgend wandern wir durch den Wald ein Stück auf der Hochfläche, dann geht es abwärts zur Straße im Knodental. Diese wird überquert, dann steigen wir auf dem Pfad hinauf zur Ruine Hohenberneck/ Neuwallenrode. Unmittelbar vor der Ruine weist das Wegzeichen auf dem Forstweg nach oben und erreicht den Waldrand. Nach einem kurzen Stück über ein Feld geht es durch den Wald abwärts, der verwachsene Weg verlässt nach rechts den Forstweg und führt zu einem Schotterweg hinab. auf diesem gehen wir rechts zu einer Brücke.
Unmittelbar nach Überquerung der Brücke führt ein schöner Pfad scharf rechts zunächst am Bach entlang und gewinnt dann an Höhe. Vorbei an Jean-Paul-Platz, einem Aussichtspavillon und dem Ludwigsfelsen erreichen wir die Hochfläche. An der scharfen Linksabbiegung lohnt sich der kurze Abstecher zum „Sonnentempel“ mit grandiosem Blick über Bad Berneck, dann geht es durch den Wald auf schmalem Pfad abwärts.
 Wir erreichen die Straße nach Bärnreuth, gehen auf ihr nach rechts abwärts und verlassen sie nach links zum Kriegerdenkmal. Kurz danach erreichen wir die ersten Häuser und folgen der Straße immer geradeaus zum Dentrologischen Garten. Auf gut angelegten Spazierwegen halten wir uns abwärts zur Martinsgasse, gehen auf ihr nach rechts und biegen kurz vor dem Gesundheitshaus Radus links ab.
Auf dem Fußgängerweg erreichen wir wieder den Parkplatz.


Wandergebiete

Schneeberg – höchster Gipfel Frankens

Erst seit 1996 ist der Schneeberg, höchster Gipfel des Fichtelgebirges und Frankens, für Wanderer zugänglich. Vorher wurde er von US-Army und Bundeswehr als „Ohr nach Osten“ genutzt, wovon noch heute Reste der Umzäunung und am Gipfel der große Turm und  ein großes Verwaltungsgebäude zeugen.
Von den vielen Anstiegen (und MTB-Trails) wählen wir den Weg von Süden über den Haberstein und vorbei am 1000-m-Stein. Beim Abstieg locken die Steiganlage auf den Nusshardt sowie eine gemütliche Einkehr im Seehaus.

Download file: Schneeberg.gpx

.

Anfahrt:

Von Bayreuth oder Wunsiedel auf der B303 (Fichtelgebirgsstraße) zum Seehaus-Parkplatz gegenüber der Abzweigung nach Fichtelberg

Ausgangspunkt:

Seehaus-Parkplatz an der B303
Navi: Fichtelberg, Seehaus-Parkplatz

Höhenunterschied: Aufstieg:  430 Hm
Abstieg:   430 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std., 12 km
Anforderungen: Rundwanderung meist auf Forstwegen und einigen Wanderpfaden.
Durchgehend sehr gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Fritsch  1:50 000   Naturpark Fichtelgebirge (sehr unübersichtlich)
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz gehen wir zurück zur Einfahrt und biegen dort nach rechts in den Forstweg ein (Ww. Haberstein, Schneeberg). In mäßiger Steigung führt der eher langweilige Forstweg aufwärts zur Abzweigung an den Haberstein. Nach dem kurzen Abstecher gehen wir auf dem Forstweg weiter, wandern vorbei am 1000-m-Stein und erreichen nach ca. 1.30 Std den Schneeberg mit den ehemaligen militärischen Anlagen und dem „Backöfele“.
Über die freie Fläche gehen wir linkshaltend zum Forstweg und biegen nach rechts auf ihn ein. Der Weg führt durch den Wald, wechselt auf einen Pfad und erreicht die Felsen des Nusshardt, deren Besteigung sich auf jeden Fall lohnt.
Weiter auf dem markierten Wanderweg gehen wir abwärts zum bestens bewirtschafteten Seehaus, wo wir eine Pause genießen. Wir verlassen das Seehaus auf dem abwärts führenden Schotterweg. An der T-Kreuzung gehen wir auf dem Wanderweg geradeaus und erreichen wieder den Parkplatz.
Tipp: Da die Wanderung ziemlich kurz ist, lohnt sich im Anschluss die kurze Fahrt nach Fichtelberg und ein Spaziergang rund um den Fichtelsee.


Wandergebiete

Weissmain-Ochsenkopf-Steig

Der Ochsenkopf ist mit 1024 m Höhe der zweithöchste Berg des Fichtelgebirges und war bis 1996 der höchste erreichbare Gipfel Frankens. Er ist durchzogen von einem dichten Netz an Wanderwegen und erschlossen durch zwei Seilbahnen, die von Norden (Bischofsgrün) und von Süden (Fleckl) viele Besucher zum höchsten Punkt bringen.
In Verbindung mit dem ursprünglichen Weissmaintal und mit den Höhepunkten Weissmainfels, Weissmainquelle und Goethefels bietet sich eine abwechslungsreiche und spannende Wanderrunde.

Download file: Weissmain-Ochsenkopf.gpx

.

Anfahrt:

Von Bayreuth oder Wunsiedel auf der B303 (Fichtelgebirgsstraße) zur Ausfahrt Bischofsgrün Nord, dann in Richtung Bischofsgrün zum Parkplatz an der Seilbahn (gebührenpflichtig)

Ausgangspunkt:

Parkplatz bei der Seilbahn Ochsenkopf-Nord
Navi: Bischofsgrün, Fröbershammer 27

Höhenunterschied: Aufstieg:  430 Hm
Abstieg:   430 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 14 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Im Weissmaintal teilweise nasser Wurzelpfad, sehr steiler Abstieg
Durchgehend sehr gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Fritsch  1:50 000   Naturpark Fichtelgebirge (sehr unübersichtlich)
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz wandern wir entlang der Sommerrodelbahn aufwärts in Richtung „Maria Alm“, wo wir auf einen quer verlaufenden Schotterweg treffen. Wir folgen ihm nach links und erreichen im Wald den Wanderpfad (Weissmain-Ochsenkopf-Steig) ins Tal des Weissmain. Auf teilweise sumpfigem Wurzelpfad folgen wir den Markierungen durch das wilde, romantische Tal zum Parkplatz Karches.
Vorbei an der Wirtschaft und dem Karchesweiher erreichen wir eine Weggabelung, wo wir auf dem Forstweg nach links gehen (Ww. Weissmainfels). Wanderpfade schneiden einige Kurven der Schotterstraße ab, dann verlassen wir sie nach links und erreichen durch riesige Felsblöcke den wuchtigen Weissmainfelsen. Durch eine Öffnung kommen wir auf die Treppe zum Gipfel und genießen die Aussicht.
Auf einem Bohlenpfad gehen wir weiter und folgen den Wegweisern zur Weissmainquelle. Zunächst auf einem Forstweg, dann über einen ausgewaschenen Wanderweg steigt der Weg kräftig an in Richtung Ochsenkopf. Kurz vor dem Gipfel lohnt sich der kurze Abstecher nach links zum Gothefels, dann kommen wir zum Gipfel mit dem Asenturm und der Gaststätte.
Vorbei am eingezäunten Fernsehturm gehen wir ein Stück nach rechts, genießen von der Bergstation Ochsenkopf-Süd die Aussicht ins Tal und biegen beim Rückweg links ab (Ww. Wahrzeichen). Auf dem Felsmassiv finden wir den eingemeiselten Ochsenkopf.
Am rechtsn Rand der Felsen steigen wir über steile Treppen und Felsstufen abwärts und folgen jetzt immer dem Zeichen des Ochsenkopf-Steiges. Wir erreichen am Pflegeheim und dem neuen Sportzentrum Bischofsgrün, verlassen hier die Straße nach links in Richtung Schwimmbad und kommen wieder auf die Ochsenkopfstraße. Nach einem kurzen Stück nach rechts biegen wir nach dem Landhaus Tannenhof nach links in den Wanderweg ein und folgen ihm am Waldrand entlang. Auf der Forststraße gehen wir nach rechts zum Rodelhang und steigen dann am Kletterwald entlang hinab zum Ausgangspunkt.


Wandergebiete

Kleine Schrecke und Sperberseck

Das Lenninger Tal und seine Seitentäler bieten eine Fülle von spannenden Wandermöglichkeiten. Die hier vorgestellte Rundwanderung durch die Schrecke (Schröcke) und zur Ruine Sperberseck ist eine davon. Sie bietet eine abwechslungsreiche Wegführung über der Hochfläche der Schwäbischen Alb einen abenteuerlichen Aufstieg durch die Kleine Schrecke. Dazu kommen das Goldloch bei Schlattstall und die Überreste der Burg Sperberseck über dem Donntal.
Leider sind Markierung und Wegweisung auf großen Teilen der Strecke sehr mangelhaft bzw. nicht vorhanden, so das die Wegfindung ohne gps-Gerät sehr schwierig ist.
Durch die Schrecke ist trockenes Wetter und gutes Schuhwerk (Bergschuhe! keine Turnschuhe!) unerlässlich.

Download file: Schrecke – Sperberseck.gpx

.

Anfahrt:

a.) Fahrt von Blaubeuren auf der B28 vorbei an Laichingen durch Feldstetten und dann auf der B465 in Richtung Kirchheim. Steil hinab ins Lenninger Tal und kurz nach Gutenberg links abbiegen nach Schlattstall. Nach dem Gasthaus Hirsch links zum Wanderparkplatz „Lange Steige“
b.) Von Kirchheim auf der B465 durch das Lenninger Tal bis der Wegweiser nach links nach Schlattstall führt.

Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Lange Steige in Schlattstall
Navi: Schlattstall (Lenningen), Albstraße
Höhenunterschied: Aufstieg:  550 Hm
Abstieg:   550 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4.30 Std., 17 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Forst- und Wirtschaftswegen. Durch die Schrecke und bei Sperberseck schmale, erdige Wanderpfade.
Achtung!!! Bei Nässe höchste Vorsicht im Bereich der Schrecke. Sehr schlechte Markierung und Beschilderung, GPX notwendig
Karte/Führer: Albverein 1:35.000  Blatt 19  Reutlingen  Bad Urach
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz gehen wir zurück in den Ort und folgen der Ortsstraße, bis ein Wegweiser nach links zum Goldloch weist. Hier nehmen wir den Pfad nach links aufwärts. Dieser erreicht einen Forstweg, auf dem wir leicht abwärts ins Tal wandern und dann nach links durch das Tal gehen. Kurz nach einem markanten Geröllhang auf der rechten Seite zweigt unscheinbar der Wanderpfad nach rechts zur Kleinen Schrecke (Ww.) ab. Wir steigen steil aufwärts in Richtung Grabenstetten, dann geht es auf dem Wanderpfad wieder abwärts zum oberen Ende der Großen Schrecke (auf sumpfigem Pfad erreichbar).
Auf gutem Forstweg wandern wir links haltend (nicht Richtung Erdtal!) nach Strohweiler, gehen an der Kreuzung rechts und sofort wieder links. Nach dem Bauernhof wenden wir uns links und kommen zur Kreisstraße Richtung Böhringen. Wir folgen ihr ca. 200 m und bieben dann links in einem Wirtschaftsweh ein, auf dem wir zum Waldrand kommen. nach rechts am Waldentlang und dann an der Waldecke im spitzen Winkel nach links kommen wir vorbei am Ferienhof Schepper, gehen an einem Wäldchen vorbei, biegen rechts ab und wandern auf dem breiten Wirtschaftsweg nach links zum Wald.
Nach einem Stück auf dem Forstweg erreichen wir am Ende der Waldwiese den Pfad, der uns zur Ruine Sperberseck bringt. Nach dem Besuch der Ruine wandern wir wenige Meter zurück und halten uns halbrechts auf dem Pfad, der in vielen Serpentinen abwärts führt. Kurz vor Erreichen des Donntales biegen wir noch im Wald links ab auf den Forstweg. Dieser steigt zunächst leicht an (große Vorkommen von Aronstab) und führt dann am Nordhang des Pfingstberges entlang. Nach einem Abstieg erreichen wir die Lange Steige, dann sind es nach rechts nur noch wenige Meter zum Wanderparkplatz.

Schw Alb
Wandergebiete

Scheidegg – Wälder, Tobel und Panoramablicke

Der Markt Scheidegg liegt am Hang eines Bergrückens, der sich vom Pfänder bis nach Lindenberg zieht. Geformt wurde die Landschaft durch die Gletscher der Eiszeiten, die U-förmige Täler ausgeschliffen haben, sowie durch die Kraft das Wassers, das viele Bäche und Tobel in die Landschaft geschnitten hat.
Unsere Wanderung bewegt sich zunächst am bewaldeten Molasse-Rücken in Richtung Pfänder und bietet vor allem beim Rückweg gigantische Ausblicke auf Nagelfluhkette, Allgäuer Alpen und Bregenzerwaldgebirge.

Download file: Scheidegg-Runde.gpx

.

Anfahrt: Fahrt auf der A7 bis zur Ausfahrt Sigmarszell und dort abbiegen in Richtung Scheidegg. Auf der B308 erreicht man den Ort und fährt durch die Ortsmitte immer in Richtung Kurhaus. Dabei orientiert man sich am besten an den Hinweisschildern zum Wohnmobil-Stellplatz.
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Kurhaus Scheidegg
Navi: Scheidegg, Am Hammerweiher 1
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 14 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Forstwegen, wenigen Wanderpfaden und einigen Stücken auf schmalen Straßen. Im ersten Teil gute Beschilderung, dann etwas verwirrend. gps-Gerät vorteilhaft.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000 Oberschwaben (wenig hilfreich)
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz steigen wir vorbei am Kurhaus auf dem Wanderpfad entlang einer Baumreihe hinauf zur Straße in Richtung Sky-Walk. Dort gehen wir ca. 150 m nach links und biegen dann auf den halblinks abzweigenden Wanderpfad ein.
Wir folgen jetzt den Wegweisern und Markierungen in Richtung Pfänder/Ulrichskapelle und erreichen auf schönem Pfad/Waldweg den Parkplatz der Prinz-Luitpold-Klinik. Wir gehen ein kurzes Stück auf der Zufahrt nach links und biegen dann rechts ab in den Wald (Ww. Pfänder/Ulrichskapelle). In ständigem Auf und Ab wandern wir auf dem Forstweg durch den Wald und machen dann den kurzen Abstecher zur Ulrichskapelle mit der sagenumwobenen Quelle.
Weiter gehen wir durch den Wald in Richtung Pfänder, bis sich kurz vor Bromatsreute in einer Lichtung der Weg gabelt. Wir biegen hier links ab (NICHT in Richtung Bromatsreute/Pfänder) in Richtung Hagspiel/Lindenau und genießen nach Verlassen des Waldes einen herrlichen Blick auf die Nagelfluhkette, die Allgäuer Alpen und die Berge um die Damülser Mittagsspitze.
Auf der Höhe vor Unterstein biegen wir rechts ab, gehen auf der Straße vorbei an der Abzweigung zur Katzenmühle und biegen wieder links ab. Von Bühl aus genießen wir nochmals das Panorama, durchqueren auf der Straße den Rand von Lindenau und biegen rechts ab zum Waldlehrpfad. Nach der Ruhmühle (Ablermühle) gehen wir bergauf und wenden uns auf halber Höhe nach rechts in Richtung Schalkenried. Hier wandern wir ein Stück auf der Straße nach links (herrliche Aussicht), gehen dann  nach rechts bergauf und kommen bei den Panorama-Kliniken nach Scheidegg.
Unmittelbar nach der Zufahrt zum Parkplatz der Sportalm weist der Wegweiser nach links zum Kurpark und zum Kurhaus. Durch den schön angelegten Park und vorbei an der Ferienanlage des Erholungswerkes der Post erreichen wir wieder das Kurhaus.

Allgäu
Wandergebiete