Vom Parkplatz der M 20 folgend auf schmalem Fußweg durch Wald in 20 Minuten hinauf zur Churburg und durch Wiesen weiter empor zum Vernalhof (1152 m; knapp 0:45 Std.), wo man den Begleitweg des Bergwaales betritt. Nun auf dem guten, an ausgesetzten Stellen durch Geländer abgesicherten und durch bewaldete, aber sehr steile und felsige Häng führenden Waalweg hinein in die Schlucht des Saldurbaches, wo der Waal gefasst wird (1200 m). – Unweit der Waalfassung dann auf dem Steig kurz hinab zum Bach (Brücke), jenseits hinauf zum Leitenwaal und auf dessen ebenfalls gutem Begleitweg an den westseitigen, auch hier stellenweise felsigen Hängen westwärts hinaus bis zum Ende des Leitenwaalweges (ca. 1130 m; ab Vernalhof 1:30 Std.). Von da auf dem Steig 18 hinab in den Talgrund und hinaus nach Schluderns.
Dieser Weg über die Hänge des Nörderberges in Naturns ist durch 15 Besinnungspunkte gestaltet, die jeweils an einer Schriftsäule einen Bibeltext bringen, mit einem Symbol sozusagen „illustrieren“ und einen Rastplatz bieten, der zum Nachdenken einlädt.
Etwas oberhalb der Sportplätze führen ein asphaltierter Fahrweg und eine Schotterstraße bergaufwärts. Hier gibt es auch Parkmöglichkeiten. Wo die beiden Wege zusammenkommen, steht das Eingangstor zum Besinnungsweg. Von da ab gibt es überhaupt keine Orientierungsprobleme mehr. Der Weg ist logisch vorgegeben und an Kreuzungen oder zweifelhaften Stellen mit einem kleinen Holztäfelchen mit dem Christus-Monogramm markiert.
Von der vorletzten Station („Auferstehung“) führt der Pfad zur Zufahrt des Oberschwarz-Hofes, überquert diese und steigt leicht an zur letzten Station. Von dort führt ein Treppenweg wieder zurück ins Tal.
Partschins liegt etwas abseits vom Trubel des Meraner Beckens. Hier kann man noch einige ruhige Wanderungen finden, obwohl der Ort sehr gut an das Busnetz angeschlossen ist under Partschinser Wasserfall ein Ohren- und Augenschmaus ist, der gerne von Touristen und Wanderern besucht wird.
Von Naturns in Richtung Meran und in Rabland links ab nach Partschins. Zufahrt auch mit dem Bus möglich.
Ausgangspunkt:
Parkplatz/Parkgarage in der Ortsmitte von Partschins
Höhenunterschied:
Aufstieg: 600 Hm
Abstieg: 600 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4-5 Std.
Anforderungen:
Bergwanderung auf Bergpfaden und Wirtschaftswegen. Strecke ist markiert.
Karte/Führer:
Kompass 1:50.000 Blatt 53 Meran
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz folgt man dem Weg Nr. 7A („Sagenweg“, „Partschinser Waalweg“ aus dem Ort. Durch Obstplantagen hält man sich an der Wegweisung „Waalweg“, überschreitet den Toellgraben und biegt am Waldrand bei Erreichehn der Zufahrt zum Saxner links ab. Auf Weg Nr. 7 steigt man durch den Wald aufwärts, quert wieder den Toellgraben und folgt dann der Zufahrtsstraße nach Niederhaus. Kurz vor Erreichen der Höfe verlässt man die Straße nach links und quert die steilen Hänge, immer der Nr. 23 folgend vorbei an Prünster zum Partschinser Wasserfall.
Für den Abstieg geht man auf Weg 8B talabwärts bis zum Gasthaus Birkenwald, dann zuerst auf der Wasserfallstraße links dann rechts abzweigend der Wegmarkierung 1 folgend bis zur Jausenstation Winklerhof (642 m). Links abbiegen und über die Hängebrücke auf Weg Nr. 39 nach Partschins.
Nach Erreichen der Zufahrt zum Saxner links ab. Auf Weg Nr. 7 steigt man durch den Wald aufwärts, quert wieder den Töllgraben und folgt dann der Zufahrtsstraße nach Niederhaus. Kurz vor Erreichen der Höfe verlässt man die Straße nach links und quert die steilen Hänge, immer der Nr. 23 folgend vorbei an Prünster zum Partschinser Wasserfall.
Für den Abstieg geht man auf Weg 8B talabwärts bis zum Gasthaus Birkenwald, dann zuerst auf der Wasserfallstraße links dann rechts abzweigend der Wegmarkierung 1 folgend bis zur Jausenstation Winklerhof (642 m). Links abbiegen und über die Hängebrücke auf Weg Nr. 39 nach Partschins.
2. Vom Partschinser Wasserfall nach Naturns
Unsere zweite Wanderung startet am Partschinser Wasserfall, erreicht nach dem Abstieg auf dem Sagenweg den Partschinser Waal und führt dann über den Sonnenberg nach Naturns.
Von Naturns mit dem Bus in Richtung Meran bis zur Haltestelle Töll, dort aussteigen, ca. 300 m an der Straße zurück zur Haltestelle des Busses nach Partschins. Am Busbahnhof in Partschins den Bus zum Wasserfall nehmen.
Ausgangspunkt:
Partschins Wasserfall
Höhenunterschied:
Aufstieg: 400 Hm
Abstieg: 900 Hm
Gesamtgehzeit:
14 km, 5 Std.
Anforderungen:
Bergwanderung auf Bergpfaden und Wirtschaftswegen mit einigen sehr steilen Abstiegen. Strecke ist markiert, verwendet aber einige unterschiedliche Wegnummern
Vom Parkplatz bei der Gaststätte folgt man dem breiten Weg hinauf zum Wasserfall und genießt dort das Rauschen der Wassermassen. Dann geht man auf dem gleichen Weg wieder zurück.
Hinter der Wirtschaft folgt man den Wegen 8B und 23 über Stufen bergauf und geht bei der Abzweigung „Nassereither Hütte“ geradeaus auf der Nr. 23 weiter in Richtung Prünster. Vorbei am Prünster folgt man ein kurzes Stück der Straße, bis nach rechts ein unscheinbarer Pfad (Nr. 1) abzeigt.
Auf teilweise sehr steilem Pfad geht es meist durch den Wald hinab, kurz über die Straße, dann weiter durch Wald zum Ebner. Dort geht man nach rechts, im Linksbogen hinter dem Gebäude vorbei und auf steilem Grasweg hinunter zur Straße. Eine Kurve wird abgeschnitten, dann verlässt man die Straße nach links und steigt auf dem „Sagenweg“ sehr steil hinab bis zum Partschinser Waal.
Hier hält man sich rechts, überquert die Straße zum Anderleit und folgt dann dem Zielbach bis zur Hängebrücke beim Winklerhof. Unterhalb des Hofes biegt der Sonnenberger Panoramaweg (Nr. 91) rechts ab. Immer diesem Weg folgend wandert man in ständigem Auf und Ab an den steilen Hängen des Sonnenberges hoch über Rabland und Plaus bis zum Weinberghof. Von dort ist es nicht mehr weit nach Naturns.
Problemlose, wenn auch teilweise sehr vorsichtiges Gehen und erhöhte Achtsamkeit erfordernde Wanderung durch die steilen Flanken der Mutspitze. Die Wege sind großteils breit, aber ausgesetzt und an verschiedenen Stellen mit Sicherungen versehen.
Von Naturns in Richtung Meran und links ab in Richtung Algund. Kurz danach führt eine schmale Straße durch Oberplars in vielen Kurven hinauf nach Vellau
Ausgangspunkt:
Parkplatz an der Seilbahnstation in Vellau
Höhenunterschied:
Aufstieg: 500 Hm
Abstieg: 500 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4-5 Std.
Anforderungen:
Bergwanderung teilweise auf schmalen, ausgesetzten Pfaden. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich. Strecke ist beschildert und markiert.
Karte/Führer:
Kompass 1:50.000 Blatt 53 Meran
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz der Seilbahn auf der Teerstraße hinauf in den Ort Vellau. nach der Kirche links abbiegen und der Markierung Nr. 22/25 folgend ziemlich steil hinauf zum Oacher-Hof. Hier verzweigen sich die Wege und wir folgen der Markierung 22, überschreiten den Grabbach und erreichen den Beginn des Felsensteiges. Auf schmalem Felsenpfad mit ausgesetzten Stellen aber guter Seilversicherung geht es dann abenteuerlich hinauf zum Gasthaus/Seilbahnstation Hochmuth. Vorbei an der Station der Seilbahn wandert man hinauf zum Gasthaus Steinegg und dem Beginn des Hans-Frieden-Weges. Auf schmalem Pfad entlang der extrem steilen Flanke des Mutkopfes quert man meist ohne Versicherungen hinüber zur Leiteralm, dem nächsten aussichtsreichen Rastplatz. Für den Abstieg geht man vorbei an der Bergstation des Sessellifts und folgt dem Weg Nr. 25 ninunter zum Oacher-Hof und auf bekanntem Weg zurück nach Vellau.
Tageswanderung von der Bergstation der Seilbahn in Unterstell auf dem Meraner Höhenweg bis Katharinaberg mit herrlichen Ausblicken über den Vinschgau und ins Schnalstal. Rückweg nach Naturns am Schnalswaal entlang nach Juval.
Die Seilbahn bringt uns ohne Anstrengung hinauf nach Unterstell. Dort folgen wir der Markierung des Meraner Höhenweges (10A) vorbei an einem Hof hinauf zu einer markanten Kiefer. Jetzt immer den guten Markierungen(24) nach zu den Höfen von Lint, Innerunterstell, Wald und Koptron. Nach einem kräftigen Anstieg erreicht man den Hof Unterperfl mit herrlicher Aussicht – ein idealer Rastplatz – dann geht es durch den Wald, zuletzt auf einem Wirtschaftsweg hinab nach Katharinaberg.
In Katharinaberg steigt man hinter der Kirche steil abwärts zur Straße durch das Schnalstal, überquert sie kurz darauf und folgt ihr auf einem Waldweg bis Altrateis. Achtung!!!! Der Schnalswaal in Richtung Juval ist inzwischen gesperrt. Bus von Altrateies zurück in Richtung Naturns, evt. Shuttlebus von der Abzweigung Schnalstal nach Juval.
Die einfache Wanderung führt von Naturns aus auf dem Wallburgweg hoch zur Wallburg , einer Kanzel am Ende des Weges hoch über dem Eingang zum Schnalstal mit herrlichem Blick auf Schloss Juval und bis zu den eisbedeckten Gipfeln der Ortlergruppe.
Von Naturns (554 m) zunächst längere Zeit der Markierung 39/91 und der Beschilderung »Wallburgweg« folgend teils auf Straßen, teils auf abseits verlaufenden Wegen steil ansteigend zum Gasthaus Wiedenplatzer-Keller und auf Fußweg, vorbei an einer unteren Waalstrecke, durch Gebüsch und freie Hänge hinauf zum (oberen) Waalweg, der die Bezeichnung »Wallburgweg« trägt (ca. 750 m; ab Naturns 3/4 Std.). Auf diesem nun in ebener Wanderung westwärts zur Querung einer Höfestraße, dann auf dem stets guten und an ausgesetzten Stellen mit Holzgeländern abgesicherten Wallburgweg und vorbei an der alten Waalerhütte sowie an einem Brunnen in ebener Querung steiler Hänge (entlang des Weges markierte Abstiegsmöglich-keiten) bis hinaus zur »Wallburg«, der Kanzel am Ende des Weges (775 m, Sitzbänke, Wegkreuz); ab Beginn des Waalweges gut 1 Std. Hier herrliche Aussicht nach Juval.
Abstieg: Auf dem Wallburgweg wieder zurück bis zur zweiten Abzweigung, dann rechts auf markiertem Weg leicht absteigend hinunter zur Gaststätte Schwalbennest, auf breitem Weg weiter absteigend zu einem Bachgraben und auf schmaler Straße hinunter nach Naturns; ab Wallburg ½ Std.
Wandern in Südtirol ist ein vielfältiges Vergnügen, warten doch über 16000 km markierte Wanderwege und Steige auf Wanderer und Bergfreunde. . Südtirol bedeutet Auswahl:
– Auswahl zwischen gepflegten Forst- und Waldwegen, weichen Waldsteigen, rauen Gipfelanstiegen.
– Auswahl zwischen kurzen abendlichen Spaziergängen und mehrtägigen Wanderungen im alpinen Gelände.
– Auswahl zwischen Höfewanderungen, Kulturwanderungen von Kirchen zu Klöstern, von Burgen zu prachtvollen Ansitzen.
– Steile Wege führen durch einsame Bergwelten und Täler, fast ebene Steige über weite Almwiesen und Hochflächen. . Wandern in Südtirol. Ein Genuss der Sinne.
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Nicht immer hat man Zeit, Lust oder das richtige Wetter für eine ausgedehnte Bergtour. Dann kann man aber immer noch bei einer schönen Wanderung Natur und Landschaft genießen.
Für solche Gelegenheiten habe ich eine Reihe von Wandervorschlägen zusammengestellt. Sie bewegen sich vorwiegend im Süddeutschen Raum zwischen Schwäbischer Alb und Allgäu, dazu kommen etliche Urlaubswanderungen in deutschen Mittelgebirgen sowie in Tirol und Südtirol. Da die Grenze zwischen Wanderung und Bergtour nicht eindeutig ist, habe ich sie für mich bei einem Höhenunterschied von max. 500 Hm und einer Gehzeit von 4 Std. gezogen. Dabei sollten die Wege ohne gefährliche Stellen und im Normalfall ordentlich markiert sein.
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Der Meraner Höhenweg in der Texelgruppe ist ein Mix aus Wanderung und Bergtour. Auf den knapp 100 km und über 5000 Hm des Meraner Höhenweges bekommt der Wanderer ein großartiges Bild der Texelgruppe und seiner Umgebung präsentiert. In 6 Tagen wird eine Berglandschaft durchwandert, die von niederen Tallagen bis auf hochalpine 3000 m reicht.
Es gibt viele mögliche Varianten, die Tour einzuteilen.
Da im Sommer sehr viele Wanderer auf dem Meraner Höhenweg unterwegs sind, ist dringend empfohlen, die Übernachtungen vorzubuchen.
Anfahrt:
Durch das Ötztal und über das Timmelsjoch ins Passeiertal nach Dorf Tirol
Ausgangspunkt:
Parkplatz der Seilbahn in Dorf Tirol nach Hochmuth (gebührenpflichtig)
Gesamtgehzeit:
täglich 5-7 Std.
Anforderungen:
Mehrtägige Hüttenwanderung auf markierten Pfaden. Stellenweise sehr steile Anstiege in Geröll und Schrofen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.