Das Fichtelgebirge ist ein Granitgebirge, das bis knapp über 1000 m reicht und aus mehreren Gebirgszügen besteht. Neben dem Hauptmassiv mit Schneeberg, Ochsenkopf und Kösseine bilden Waldstein- und Krombergzug ein nach Nordosten offenes Hufeisen. Im Süden vervollständigen Steinwald, Reichsberg und Kohlberg die Gebirgsgruppe.
Das Fichtelgebirge ist ein Wandergebiet mit einem sehr dichten Wegenetz, das bestens betreut und markiert wird vom Fichtelgebirgsverein. Vor allem die Beschilderung der Wege ist vorbildlich.
Archiv des Autors: Bergmaus48
Kleine Schrecke und Sperberseck
Das Lenninger Tal und seine Seitentäler bieten eine Fülle von spannenden Wandermöglichkeiten. Die hier vorgestellte Rundwanderung durch die Schrecke (Schröcke) und zur Ruine Sperberseck ist eine davon. Sie bietet eine abwechslungsreiche Wegführung über der Hochfläche der Schwäbischen Alb einen abenteuerlichen Aufstieg durch die Kleine Schrecke. Dazu kommen das Goldloch bei Schlattstall und die Überreste der Burg Sperberseck über dem Donntal.
Leider sind Markierung und Wegweisung auf großen Teilen der Strecke sehr mangelhaft bzw. nicht vorhanden, so das die Wegfindung ohne gps-Gerät sehr schwierig ist.
Durch die Schrecke ist trockenes Wetter und gutes Schuhwerk (Bergschuhe! keine Turnschuhe!) unerlässlich.
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| Anfahrt: |
a.) Fahrt von Blaubeuren auf der B28 vorbei an Laichingen durch Feldstetten und dann auf der B465 in Richtung Kirchheim. Steil hinab ins Lenninger Tal und kurz nach Gutenberg links abbiegen nach Schlattstall. Nach dem Gasthaus Hirsch links zum Wanderparkplatz „Lange Steige“ |
| Ausgangspunkt: | Wanderparkplatz Lange Steige in Schlattstall Navi: Schlattstall (Lenningen), Albstraße |
| Höhenunterschied: | Aufstieg: 550 Hm Abstieg: 550 Hm |
| Gesamtgehzeit: |
ca. 4.30 Std., 17 km
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| Anforderungen: | Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Forst- und Wirtschaftswegen. Durch die Schrecke und bei Sperberseck schmale, erdige Wanderpfade. Achtung!!! Bei Nässe höchste Vorsicht im Bereich der Schrecke. Sehr schlechte Markierung und Beschilderung, GPX notwendig |
| Karte/Führer: | Albverein 1:35.000 Blatt 19 Reutlingen Bad Urach |
| Tourenverlauf: |
Vom Parkplatz gehen wir zurück in den Ort und folgen der Ortsstraße, bis ein Wegweiser nach links zum Goldloch weist. Hier nehmen wir den Pfad nach links aufwärts. Dieser erreicht einen Forstweg, auf dem wir leicht abwärts ins Tal wandern und dann nach links durch das Tal gehen. Kurz nach einem markanten Geröllhang auf der rechten Seite zweigt unscheinbar der Wanderpfad nach rechts zur Kleinen Schrecke (Ww.) ab. Wir steigen steil aufwärts in Richtung Grabenstetten, dann geht es auf dem Wanderpfad wieder abwärts zum oberen Ende der Großen Schrecke (auf sumpfigem Pfad erreichbar). |
Scheidegg – Wälder, Tobel und Panoramablicke
Der Markt Scheidegg liegt am Hang eines Bergrückens, der sich vom Pfänder bis nach Lindenberg zieht. Geformt wurde die Landschaft durch die Gletscher der Eiszeiten, die U-förmige Täler ausgeschliffen haben, sowie durch die Kraft das Wassers, das viele Bäche und Tobel in die Landschaft geschnitten hat.
1. Panoramarunde im Süden von Scheidegg
Unsere erste Wanderung bewegt sich zunächst am bewaldeten Molasse-Rücken in Richtung Pfänder und bietet vor allem beim Rückweg gigantische Ausblicke auf Nagelfluhkette, Allgäuer Alpen und Bregenzerwaldgebirge.
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| Anfahrt: | Fahrt auf der A7 bis zur Ausfahrt Sigmarszell und dort abbiegen in Richtung Scheidegg. Auf der B308 erreicht man den Ort und fährt durch die Ortsmitte immer in Richtung Kurhaus. Dabei orientiert man sich am besten an den Hinweisschildern zum Wohnmobil-Stellplatz. |
| Ausgangspunkt: | Parkplatz beim Kurhaus Scheidegg Navi: Scheidegg, Am Hammerweiher 1 |
| Höhenunterschied: | Aufstieg: 350 Hm Abstieg: 350 Hm |
| Gesamtgehzeit: | ca. 4 Std., 14 km |
| Anforderungen: | Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Forstwegen, wenigen Wanderpfaden und einigen Stücken auf schmalen Straßen. Im ersten Teil gute Beschilderung, dann etwas verwirrend. gps-Gerät vorteilhaft. |
| Karte/Führer: | Kompass 1:50.000 Oberschwaben (wenig hilfreich) |
| Tourenverlauf: |
Vom Parkplatz steigen wir vorbei am Kurhaus auf dem Wanderpfad entlang einer Baumreihe hinauf zur Straße in Richtung Sky-Walk. Dort gehen wir ca. 150 m nach links und biegen dann auf den halblinks abzweigenden Wanderpfad ein. |
2. Kapellenweg um Scheidegg (verkürzte Variante)
Scheidegg hat in seiner Umgebung 13 Kapellen – jede ein besoderer Schatz.
Der Große Kapellenweg verbindet auf einem Rundwanderweg die Kapellen um Scheidegg zu einer großartigen Wanderung „für Leib und Seele“.
Da diese Runde mit ca. 22 km eine beachtliche Länge aufweist, habe ich mich entschieden, eine abgekürzte Wanderung daraus zu machen, die nur den Besuch von fünf Kapellen enthält, aber viele landschaftliche Höhepunkte aufweist. Die Wanderung ist ganzjährig machbar, auch im Winter.
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| Anfahrt: |
Auf der A96 zur Ausfahrt Sigmarszell und dann links abbiegen auf die B308 in Richtung Lindenberg. Nach der Passstraße mit vielen Serpentinen am Kreisverkehr vor Scheidegg rechts abbiegen nach Scheidegg und dort geradeaus durch den Ort zum Kurhaus und WoMo-Stellplatz mit Parkplatz (gebührenpflichtig). |
| Ausgangspunkt: | Parkplatz am Kurhaus Scheidegg Navi: Scheidegg, Prinzregent-Luitpold-Straße |
| Höhenunterschied: | Aufstieg: 370 Hm Abstieg: 370 Hm |
| Gesamtgehzeit: | ca. 4 Std., 14 km |
| Anforderungen: | Rundtour auf Wirtschaftswegen, Schotterwegen und einigen Wanderpfaden. Gesamte Strecke markiert, Zeichen des Kapellenweges schlecht zu erkennen. GPS empfehlenswert. |
| Karte/Führer: | Kompass 1:50.000 Oberschwaben (wenig hilfreich) |
| Tourenverlauf: |
Am Parkplatz gehen wir zur Straße und halten uns rechts. Nach wenigen Metern biegt ein Asphaltsträßchen links ab zur Feriensiedlung (Ww. „Postkutsche“). Vor den ersten Häusern halten wir uns rechts (Ww. Schalkenried), folgen dem Apfel-Lehrpfad und biegen am Waldrand rechts ab. Immer den Wegweisern in Richtung Schalkenried folgend gehen wir durch den Wald und am Waldrand abwärts, wandern durch den kurzen Tobel und erreichen auf Wirtschaftswegen den Ort Schalkenried mit der Martinakapelle und dem kunstvoll bemalten Bauernhof. |
Roggental
Das Roggental ist ein Teil des Naturschutzgebietes Eybtal auf dem Gebiet der Gemeinde Böhmenkirch und der Städte Donzdorf und Geislingen an der Steige im Landkreis Göppingen in Baden-Württemberg. Mit einer Größe von über 1331 ha ist es das größte Naturschutzgebiet im Regierungsbezirk Stuttgart. Es beeindruckt durch markante Weißjura-Felsen, naturnahe Waldbestände, zahlreiche Schluchtwälder und Klingen, Quellen, Bäche und Streuobstwiesen sowie 400 Tier- und Pflanzenarten, die zum Teil auf der Roten Liste der bedrohten Arten stehen.
Eine Vielzahl von Wanderwegen durchzieht das Gebiet, von denen die hier vorgestellte Wanderrunde einige Höhepunkte zusammenfasst.
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| Anfahrt: | Fahrt nach Geislingen und dort den egweisern in Richtung Heidenheim folgen. Nach der Bahnbrücke links abbiegen in Richtung Stötten, Schnittlingen und auf steiler Straße hinauf. Durch Stötten erreicht man Schnittlingen mit dem Gemeindehaus auf der linken Seite der Straße. |
| Ausgangspunkt: | Parkplatz beim Gemeindhaus Schnittlingen Navi: Schnittlingen |
| Höhenunterschied: | Aufstieg: 250 Hm Abstieg: 250 Hm |
| Gesamtgehzeit: | ca. 3.30 Std., 13 km |
| Anforderungen: | Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Feldwegen, Wanderpfaden und kurzen Stücken auf der Straße. Abstieg ins Roggental schlecht markiert, sonst gute Markierung und Beschilderung |
| Karte/Führer: | Schwäb. Albverein1:35.000, Blatt 14 Aalen Schwäbisch Gmünd |
| Tourenverlauf: |
Vom Parkplatz folgen wir der Straße zur Kirche und biegen dort rechts ab in die Ziegelstraße. Sie geht in einen asphaltierten Wirtschaftsweg über, auf dem wir bis zu einem Schuppen wandern, an dem wir links abbiegen (Holzschild Roggental). Bei der Biogasanlage biegen wir rechts ab, gehen bis zum Waldrand und halten uns dort links. In der Waldecke nehmen wir den Weg, der halbrechts abwärts führt (Holzschild). Er geht in einen sehr steilen, schmalen Pfad über (Vorsicht bei Nässe!), auf dem wir durch Felder von Bärlauch ins Roggental absteigen. Wir wenden uns auf dem Schotterweg nach rechts zum „Mordloch“, der zweitlängsten Höhle der Schäbischen Alb. Auf dem Schotterweg wandern wir abwärts, kommen vorbei an der Oberen Roggenmühle und erreichen 300 m vor der Unteren Roggenmühle die Straße. |
Logenplätze und Sagenorte um Roßhaupten
Roßhaupten am Forggensee verfügt über ein interessantes Netz an Wanderwegen. Dabei bieten die Höhenzüge südlich des Ortes viele einmalige Ausblicke auf die Alpenkette im Süden und das Vorland mit dem Forggensee. Alle Wanderwege sind nach allgäuweit einheitlichem Standard beschildert.
Auf dem Drachenweg folgt man den Spuren des Roßhauptener Drachens. Dabei kann man in der Tiefentalschlucht mit etwas Fantasie heute noch die Wildnis des frühen Mittelalters erahnen, als der Heilige Magnus die Roßhauptener von einem sagenumwobenen bösen Drachen befreite.
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| Anfahrt: | Auf der A7 zur Ausfahrt Nesselwang fahren und dort die Autobahn verlassen. Zunächst rechts abbiegen in Richtung Nesselwang, dann aber sofort links abbiegen in Richtung Seeg. Vorbei an Seeg nach Roßßhaupten und durch das Dorf bis zur Kirche. Hier findet man Parkmöglichkeiten. |
| Ausgangspunkt: | Parkplatz in der Ortsmitte von Roßhaupten Navi: Roßhaupten, Hauptstraße |
| Höhenunterschied: | Aufstieg: 450 Hm Abstieg: 450 Hm |
| Gesamtgehzeit: | ca. 3.30 Std., 13 km |
| Anforderungen: | Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Feldwegen, Forstwegen, Wanderpfaden und einem kurzen Stück auf schmalem Sträßchen. Gut markiert und beschildert. |
| Karte/Führer: | Kompass 1:50.000, Blatt 188 Ostallgäu |
| Tourenverlauf: |
Vom Parkplatz folgen wir ein kurzes Stück nach rechts der Füssener Straße und biegen nach ca. 100 m halblinks ab in die Kirchstraße. Am Ortsrand biegen wir nach rechts ein in den Mangmühlenweg, auf dem wir bis zur Unterführen der B16 marschieren. Nach der Unterführung gehen wir geradeaus auf dem Schotterweg zur Mangmühle. |
Glücksheimat – auf den Spuren von Sebastian Kneipp
Die Wanderrunde Glücksheimat ist einer der 14 Glückswege im Unterallgäu. Inmitten dieser reizvollen Landschaft können Sie den Alltag hinter sich lassen und neue Kraft tanken. Sie treffen dabei auf touristische Highlights und Erlebnisstationen und kommen an vielen Stellen mit Sebastian Kneipp und seiner weltweit bekannten Lehre in Berührung.
Speziell die Glücksheimat-Runde von Ottobeuren wandert auf den Spuren von Sebastian Kneipp, der hier zuhause war und die Spaziergänge mit Blick auf Wiesen, Wälder und die Landschaft genoss.
Höhepunkte der Wanderung sind die Anlage der Erich-Schickling-Stiftung, der Ausblick auf die Basilika von Ottobeuren, das Gelände von Klosterwald, das Sebastian-Kneipp-Denkmal und vor allem das naturbelassene Tal der Westlichen Günz mit dem Hundsmoor.
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| Anfahrt: | Auf der A7 zur Ausfahrt Memmingen Süd fahren und dort die Autobahn verlassen. In Richtung Memmingen links abbiegen und dann der Beschilderung nach Ottobeuren folgen. Die Abzweigung in Richtung Zentrum ignorieren und die Umgehungsstraße zu den Sportanlagen verlassen, wo sich genügend Parkplätze befinden. |
| Ausgangspunkt: | Parkplatz an den Sportanlagen Ottobeuren Navi: Ottobeuren, Am Galgenberg 4 |
| Höhenunterschied: | Aufstieg: 150 Hm Abstieg: 150 Hm |
| Gesamtgehzeit: | ca. 4 Std., 15 km |
| Anforderungen: | Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Feldwegen, Wanderpfaden und kurzen Stücken auf schmalen Sträßchen. Bis auf das Stück zwischen Stephansried und dem Hundsmoor sehr gut markiert. |
| Karte/Führer: | Kompass 1:50.000, Blatt 187 Oberschwaben |
| Tourenverlauf: |
Vom Parkplatz gehen wir zur Ecke des Zauns der Kletterhalle und steigen auf einem Trampelpfad hinab zum Radweg an der Umgehungsstraße. Auf dem Radweg gehen wir nach rechts und biegen nach der Brücke zwei Mal rechts ab in die Unterführung. Entlang der Markierungen des Glücksweges wandern wir durch die Wiesen, halten uns an der Hochspannungsleitung halblinks und erreichen auf einem Wiesenpfad und dann einem Schotterweg das Gelände der Erich-Schickling-Stiftung. Hier nehmen wir uns die Zeit für einen Besuch in der Ausstellungshalle und der Kapelle. |
Waldromantik-Tour um Eybach
Der schön angelegte und bestens markierte Waldromantik Rundweg führt von Eybach bei Geislingen durch einige der tief eingeschnittenen, bewaldeten Täler zwischen Eybtal und der Hochfläche um Waldhausen. Vermutlich ist deshalb der „romantische“ Name der Wanderung entstanden, auch wenn die großteils asphaltierte Strecke um und durch Waldhausen sehr wenig Romatik zu bieten hat. Höhepunkte der Tour sind zweifellos der Aufstieg durch das Magental von der Roggenmühle sowie der Abstieg nach Eybach durch das Felsental.
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| Anfahrt: | Von Geislingen an der Steige in Richtung Heidenheim fahren. In Eybach am Ortsanfang rechts abbiegen in die Felsentalstraße und vorbei an der ev. Kirche und dann nach rechts, dann über die Brücke zum Wanderparkplatz am Ende der Straße. |
| Ausgangspunkt: | Wanderparkplatz in der Felsentalstraße in Eybach Navi: Eybach, Felsentalstraße |
| Höhenunterschied: | Aufstieg: 240 Hm Abstieg: 240 Hm |
| Gesamtgehzeit: | ca. 3.30 Std., 14 km |
| Anforderungen: | Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Forstwegen, Wanderpfaden und um Waldhausen auf asphaltierten Wirtschaftswegen. Bis auf eine Stelle hervorragend markiert und beschildert. |
| Karte/Führer: | Albverein1:35.000 Blatt 21 Ulm Herbrechtingen |
| Tourenverlauf: |
Vom Parkplatzes gehen wir über die Brücke zurück in den Ort und halten uns dort rechts zur sehenswerten kath. Kirche. An dieser entlang treffen wir auf die ersten Markierungen und Wegweiser unserer Route und wandern durch die Rösgasse durch den Ort, bis wir am Ortsende auf die Straße in Richtung Waldhausen treffen. Auf dieser gehen wir bergauf bis zur scharfen Rechtskurve und nehmen den Waldweg nach halblinks (keine Markierung!). Nach 50 m beginnen die regelmmäßig angebrachten Symbole unserer Route. Sie leiten uns durch den Wald zur Unteren Roggenmühle und dort am Waldrand entlang ins wild-romantische Magental. |
Teufelsküche – Geotop bei Obergünzburg
Zwischen Obergünzburg und Ronsberg versteckt sich im Wald das Geotop Teufelsküche. Es ist ein Relikt der Eiszeit und besteht aus riesigen Abbrüchen und Felsblöcken aus Nagelfluhgestein. Vor allem für größere Kinder ist dieses Labyrinth aus Spalten und Felsblöcken ein toller Abenteurspielplatz.
Für die hier vorgeschlagene große Wanderrunde empfiehlt sich der Frühling als optimale Jahreszeit, denn in den Wäldern lässt sich noch die Sonne genießen und der Waldboden ist bedeckt von Polstern aus Buschwindröschen und Leberblümchen.
Da die Wanderung nur sehr spärlich markiert ist, braucht man einen sehr guten Orientierungssinn oder/und ein GPS-Gerät.
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| Anfahrt: | Auf der A7 bis zur Ausfahrt Dietmannried, dort die Autobahn verlassen und den Wegweisern in Richtung Obergünzburg folgen. Hier durch den Ort in Richtung Ronsberg bis zum Wanderparkplatz gegenüber der Abzweigung zur Liebenthannmühle – zu erkennen am großen Wasserrad. |
| Ausgangspunkt: | Wanderparkplatz an der Straße Obergünzburg – Ronsberg Navi: Obergünzburg, Liebenthannmühle |
| Höhenunterschied: | Aufstieg: 400 Hm Abstieg: 400 Hm |
| Gesamtgehzeit: | ca. 4 Std., 15 km |
| Anforderungen: | Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Wirtschaftswegen, Forstwegen und Wanderpfaden. Mehrere Anstiege. Markierungen und Wegweiser im zweiten Teil sehr spärlich oder nicht vorhanden. GPX-Gerät sehr hilfreich. |
| Karte/Führer: | Kompass 1:50.000 Blatt 188 Ostallgäu (wenig hilfreich) |
| Tourenverlauf: |
Vom Parkplatz führt ein Forstweg ziemlich steil durch den Wald aufwärts. Wo er eine Linkskurve macht, gehen wir geradeaus weiter (Hinweisschild) und erreichen den absoluten Höhepunkt der Wanderung, die wilde Nagelfluhformation der Teufelsküche. Hier ist ein längerer Aufenthalt nötig, um durch die riesigen Felsblöcke zu kraxeln. |
Urseen und NSG Taufach-Fetzach-Moos
Die Urseen bei Isny bilden zusammen mit dem Moor- und Naturschutzgebiet Taufach-Fetzach-Moos ein abwechslungsreiches Wandergebiet mit zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten. Der nebenan liegende Badsee bietet neben dem Campingplatz und der Bademöglichkeit auch ein beliebtes Revier für Windsurfer.
Unsere Rundwanderung führt auf teilweise nassen Pfaden durch das Moorgebiet am Großen Ursee und mit schönen Blicken auf die Alpenkette durch die stille Landschaft zum Badsee und zum Kleinen Ursee.
Auf den Pfaden durch das Taufachmoos ist unbedingt gutes, wasserdichtes Schuhwerk nötig.
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| Anfahrt: | Von Leutkirch in Richtung Isny vorbei an Urlau bis zur Kreuzung bei Friesenhofen. Hier rechts abbiegen und nach Beuren fahren. |
| Ausgangspunkt: | Parkplatz am Ortsanfang von Beuren Navi: Beuren (Isny) |
| Höhenunterschied: | Aufstieg: 80 Hm Abstieg: 80 Hm |
| Gesamtgehzeit: | ca. 3 Std., 8,5 km |
| Anforderungen: | Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Wirtschaftswegen, schmalen Sträßchen und teilweise sumpfigen Wanderpfaden. Markierungen zu Beginn und am Ende gut, dazwischen schlecht markierte Pfade. GPS empfehlenswert. Achtung: festes, wasserdichtes Schuhwerk – sumpfige Wege |
| Karte/Führer: | Wanderkarte Allgäu 1:25.000 Isny Argenbühl Landesamt ATK25 1:25.000 Blatt Q05 Weitnau |
| Tourenverlauf: | Vom Parkplatz folgen wir dem Wirtschaftssträßchen parallel zum Großen Ursee nach Unterspießwengen und bis kurz vor die von Friesenhofen kommende Straße. Hier biegen wir links ab in den Wald und erreichen einen Bohlenpfad. Nach Überwindung einer sumpfigen Stelle folgen wir dem Forstweg in weitem Linksbogen durch das NSG. Bei Erreichen eines breiten Querweges biegen wir rechts ab und kommen durch eine Weise zu einem Kreuz mit Bank. Wir nehmen am Waldrand den rechts abzweigenden Weg und kommen durch den Wald zu einer Wiesenfläche. Hier biegen wir auf dem Schotterweg scharf rechts ab und haben bals den Beginn des „Herzlesweges“ erreicht. Auf dem „Herzlesweg“ wandern wir durch den Wald nach Allmisried (Spielplatz, Campingplatz, Badesee), gehen dort nach links am Badsee entlang und folgen dann den Wegweisern in Richtung NSG Taufach Moos. Nach Überquerung der Straße und einem kurzen Aufstieg zu einem Gehöft wenden wir uns am Waldrand nach rechts und erreichen kurz vor Beginn des Herzlespfades wieder den Schotterweg. Nach einem kurzen Stück durch den Wald sind wir wieder am Kreuz mit Bank in Sichtweite des Kleinen Ursees. An ihm entlang , ein Stück auf schon bekanntem Weg, kommen wir rechts haltend zur Lettelesmühle und von dort auf dem Sträßchen zurück zum Parkplatz. |
Auf verschlungenen Wegen zum Sternberg
Der Sternberg über Gomadingen im Lautertal ist ein erloschener Vulkan. Der Vulkan und sein Basaltschlot konnten 2009 durch modernste geophysikalische Messmethoden nachgewiesen werden. Er ist der zweithöchste Berg der Münsiger Alb und hat am Gipfel ein Wanderheim und einen Aussichtsturm.
Unsere Wanderung folgt der Route „hochgehsprudelt“, einem der Wanderwege der „hochgehberge“ und bietet auf der sehr verschlungenen Wegführung viel Naturgenuss mit gepflegten Wacholderheiden, auf denen im Frühling Küchenschellen blühen.
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| Anfahrt: | Durch das Lautertal, von Münsingen (L230) oder Großengstingen (L230) nach Gomadingen. In der Ortsmitte abbiegen in die Hauptstraße, dann nach der Bahnlinie die zweite Straße links ab in die Brunnenstraße und in Richtung Sportanlagen in die Ödenwaldstetter Straße. Auf dieser aus dem Ort bis zu einer Ansammlung von großen Geräteschuppen rechts der Straße. Gegenüber Parkplatz mit Grillstelle. |
| Ausgangspunkt: | Parkplatz an der Ödenwaldstetter Straße Navi: Gomadingen, Ödenwaldstetter Str. |
| Höhenunterschied: | Aufstieg: 350 Hm Abstieg: 350 Hm |
| Gesamtgehzeit: | ca. 3 Std., 10 km |
| Anforderungen: | Abwechslungsreiche Rundwanderung mit verrückter Wegführung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Hervorragend markiert mit dem Symbol der hochgehberge – „hochgehsprudelt“. Zeit zum Genießen der Natur und der Wacholderheiden einplanen. |
| Karte/Führer: | Albverein 1:35.000 Blatt 26 Ehingen Münsingen |
| Tourenverlauf: | Vom Parkplatz über die Straße und vorbei an den Geräteschuppen auf dem Wirtschaftsweg in Richtung Wald. Hier trifft man auf die Route des Rundweges „hochgehsprudelt“, der man auf der gesamten restlichen Strecke im Uhrzeigersinn folgt. Sie ist so gut markiert, dass bei etwas Aufmerksamkeit ein Verlaufen unmöglich ist. Die verwinkelte Wegführung folgt zunächst bergauf der Wegweisung in Richtung „Albvereins Paronama“, leitet dann hinab zum Wanderparkplatz Braiketal und führt dann in weitem Bogen um den Sternberg über Offenhausen zur Straße. Dann geht es auf einem Forstweg aufwärts, nach einem steilen Pfad zu einem weiteren Forstweg und schließlich nach deutlichem Höhenverlust auf schönem Wanderpfad vorbei am „Brünnele“ hinauf zum Wanderheim auf dem Sternberg. Nach der Besteigung des Aussichtsturmes leiten die Markierungen ziemlich direkt durch den Wald abwärts zur Waldecke, an der wir nach dem Start den Rundweg erreicht hatten. |