Wurmlinger Kapelle

Droben stehet die Kapelle,
schauet stiill ins Tal hinab.
Drunten singt bei Wies‘ und Quelle
froh und hell der Hirtenknab.
(Ludwig Uhland)

Wohl jedem (älteren) Schwaben sind diese Zeilen geläufig. Wir wollten an einem schönen Frühlingstag diese Idylle selbst erleben. Da der Kapellenweg für die Anfahrt zu kurz war, verbanden wir ihn mit dem Spitzbergwegle zu einer schönen 3-stündigen Halbtageswanderung.

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Anfahrt: Von Süden kommend vorbei an Metzingen und Reutlingen auf der B28 nach Tübingen und dort weiter in Richtung Rottenburg. Am Ende der Ausbaustrecke rechts ab durch Hirschau nach Wurmlingen. Hier direkt am Ortsanfang rechts abbiegen in den Kapellenweg (Ww. Friedhof, Uhland-Halle) und zum Parkplatz fahren.
Von Norden auf der A81 zur Ausfahrt Rottenburg, dann vorbei an Rottenburg nach Wurmlingen und am Ortsende links ab in den Kapellenweg.
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Festplatz in Wurmlingen
Navi: Wurmlingen (Rottenburg), Kapellenweg
Höhenunterschied: Aufstieg:  320 Hm
Abstieg:   320 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.15 Std., 10 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf Waldwegen und Wirtschaftswegen, gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt  Tübingen
Tourenverlauf: Wir wandern über den rechts der Zufahrt liegenden Parkplatz und folgen dem Wegweiser „Kapellenwegle“ und den Markierungen mit dem roten Apfel. Ein Gras- und Schotterweg führt weitgehend eben oberhalb von Radweg und Straße nach Hirschau. Dort biegen wir am Ortsanfang scharf links ab auf den nach ober führenden Schotterweg (Ww. Wurmlinger Kapelle). Etwas unterhalb des Sattels zweigt dann später scharf recht der Spitzbergweg ab.
Unterhalb der vielen Trockensteinmauern folgen wir dem Schotterweg mit schönen Ausblicken. dabei kommen wir am „Hirsch“ vorbei, passieren wenig später den von Kirschau kommenden Weg und gehen aufwärts bis zu einem Joch, wo der Weg um 180 Grad dreht.
Immer weiter aufwärts folgen wir den Apfel-Schildern durch den Wald bis zu einem Handy-Mast. Hier zweigt nach links ein unmarkierter Pfad ab, der ein Stück abwärts zu einem schönen Aussichtspunkt führt.
Wieder zurück am Funkmast wandern wir weiter in Richtung Rastplatz Sattel. Von hier steigen wir auf steilem Pfad hinauf zur Kapelle, wo sich ein einmaliger Rundumblick bietet.
Von der Kapelle gehen wir die erste Treppe abwärts, biegen dann rechts ab und umrunden auf dem Schotterweg beinahe den Kapellenberg. Ein Wegweiser zeigt dann scharf nach links, dann gehen wir den steilen Pfad über die Wiese hinab zu einem Querweg, dem wir nach links zurück zum Parkplatz folgen.


Schw Alb
Wandergebiete

 

Scheidegg – Wälder, Tobel und Panoramablicke

Der Markt Scheidegg liegt am Hang eines Bergrückens, der sich vom Pfänder bis nach Lindenberg zieht. Geformt wurde die Landschaft durch die Gletscher der Eiszeiten, die U-förmige Täler ausgeschliffen haben, sowie durch die Kraft das Wassers, das viele Bäche und Tobel in die Landschaft geschnitten hat.

1. Panoramarunde im Süden von Scheidegg
Unsere erste Wanderung bewegt sich zunächst am bewaldeten Molasse-Rücken in Richtung Pfänder und bietet vor allem beim Rückweg gigantische Ausblicke auf Nagelfluhkette, Allgäuer Alpen und Bregenzerwaldgebirge.

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Anfahrt: Fahrt auf der A7 bis zur Ausfahrt Sigmarszell und dort abbiegen in Richtung Scheidegg. Auf der B308 erreicht man den Ort und fährt durch die Ortsmitte immer in Richtung Kurhaus. Dabei orientiert man sich am besten an den Hinweisschildern zum Wohnmobil-Stellplatz.
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Kurhaus Scheidegg
Navi: Scheidegg, Am Hammerweiher 1
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 14 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Forstwegen, wenigen Wanderpfaden und einigen Stücken auf schmalen Straßen. Im ersten Teil gute Beschilderung, dann etwas verwirrend. gps-Gerät vorteilhaft.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000 Oberschwaben (wenig hilfreich)
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz steigen wir vorbei am Kurhaus auf dem Wanderpfad entlang einer Baumreihe hinauf zur Straße in Richtung Sky-Walk. Dort gehen wir ca. 150 m nach links und biegen dann auf den halblinks abzweigenden Wanderpfad ein.
Wir folgen jetzt den Wegweisern und Markierungen in Richtung Pfänder/Ulrichskapelle und erreichen auf schönem Pfad/Waldweg den Parkplatz der Prinz-Luitpold-Klinik. Wir gehen ein kurzes Stück auf der Zufahrt nach links und biegen dann rechts ab in den Wald (Ww. Pfänder/Ulrichskapelle). In ständigem Auf und Ab wandern wir auf dem Forstweg durch den Wald und machen dann den kurzen Abstecher zur Ulrichskapelle mit der sagenumwobenen Quelle.
Weiter gehen wir durch den Wald in Richtung Pfänder, bis sich kurz vor Bromatsreute in einer Lichtung der Weg gabelt. Wir biegen hier links ab (NICHT in Richtung Bromatsreute/Pfänder) in Richtung Hagspiel/Lindenau und genießen nach Verlassen des Waldes einen herrlichen Blick auf die Nagelfluhkette, die Allgäuer Alpen und die Berge um die Damülser Mittagsspitze.
Auf der Höhe vor Unterstein biegen wir rechts ab, gehen auf der Straße vorbei an der Abzweigung zur Katzenmühle und biegen wieder links ab. Von Bühl aus genießen wir nochmals das Panorama, durchqueren auf der Straße den Rand von Lindenau und biegen rechts ab zum Waldlehrpfad. Nach der Ruhmühle (Ablermühle) gehen wir bergauf und wenden uns auf halber Höhe nach rechts in Richtung Schalkenried. Hier wandern wir ein Stück auf der Straße nach links (herrliche Aussicht), gehen dann  nach rechts bergauf und kommen bei den Panorama-Kliniken nach Scheidegg.
Unmittelbar nach der Zufahrt zum Parkplatz der Sportalm weist der Wegweiser nach links zum Kurpark und zum Kurhaus. Durch den schön angelegten Park und vorbei an der Ferienanlage des Erholungswerkes der Post erreichen wir wieder das Kurhaus.

2. Kapellenweg um Scheidegg (verkürzte Variante)
Scheidegg hat in seiner Umgebung 13 Kapellen – jede ein besoderer Schatz.
Der Große Kapellenweg verbindet auf einem Rundwanderweg die Kapellen um Scheidegg zu einer großartigen Wanderung „für Leib und Seele“.
Da diese Runde mit ca. 22 km eine beachtliche Länge aufweist, habe ich mich entschieden, eine abgekürzte Wanderung daraus zu machen, die nur den Besuch von fünf Kapellen enthält, aber viele landschaftliche Höhepunkte aufweist. Die Wanderung ist ganzjährig machbar, auch im Winter.

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Anfahrt:

Auf der A96 zur Ausfahrt Sigmarszell und dann links abbiegen auf die B308 in Richtung Lindenberg. Nach der Passstraße mit vielen Serpentinen am Kreisverkehr vor Scheidegg rechts abbiegen nach Scheidegg und dort geradeaus durch den Ort zum Kurhaus und WoMo-Stellplatz mit Parkplatz (gebührenpflichtig).

Ausgangspunkt: Parkplatz am Kurhaus Scheidegg
Navi: Scheidegg, Prinzregent-Luitpold-Straße
Höhenunterschied: Aufstieg:  370 Hm 
Abstieg:   370 Hm 
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 14 km
Anforderungen: Rundtour auf Wirtschaftswegen, Schotterwegen und einigen Wanderpfaden. Gesamte Strecke markiert, Zeichen des Kapellenweges schlecht zu erkennen. GPS empfehlenswert.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000 Oberschwaben (wenig hilfreich)
Tourenverlauf:

Am Parkplatz gehen wir zur Straße und halten uns rechts. Nach wenigen Metern biegt ein Asphaltsträßchen links ab zur Feriensiedlung (Ww. „Postkutsche“). Vor den ersten Häusern halten wir uns rechts (Ww. Schalkenried), folgen dem Apfel-Lehrpfad und biegen am Waldrand rechts ab. Immer den Wegweisern in Richtung Schalkenried folgend gehen wir durch den Wald und am Waldrand abwärts, wandern durch den kurzen Tobel und erreichen auf Wirtschaftswegen den Ort Schalkenried mit der Martinakapelle und dem kunstvoll bemalten Bauernhof.
Am Ende des Weilers biegen wir halblinks in einen Feldweg ein (Ww. Böserscheidegg), gehen vorbei am „Außenaltar“ über eine Wiese zum Wald und kommen auf einem Wirtschaftsweg mit der Katharina-und-Antonius-Kapelle. An der Kapelle gehen wir entlang der Straße bergauf, bis nach  ca. 50 m links ein unmarkierter Feldweg abgeht. Auf diesem steigen wir durch Wald und Wiesen hinauf nach Büflingsried.
Wir gehen am Lindenhof nach links, verlassen die Straße und steigen rechts hinauf zum Rodersbühl, dem schönsten Aussichtspunkt der Wanderung. Nach seiner Überquerung biegen wir links ab, verlassen den Schotterweg beim Golfhaus nach rechts, gehen über eine Wiese abwärts zu einem Baugeschäft und erreichen schließlich auf einem Asphaltweg den Weiler Haus mit der Marienkapelle an der B308.
An der Bundestraße gehen wir nach rechts bis zur Bushaltestelle, überqueren die Straße und halten uns auf dem Wirtschaftssträßchen rechts. Immer auf dem schmalen Sträßchen gewinnen wir an Höhe und kommen schließlich nach  Allmannsried. Hier genießen wir nochmals den Alpenblick, und biegen  beim kleinen Häuschen links ab (Ww. Gretenmühle).
Variante: Wer auf der Originalroute bleiben will, geht geradeaus weiter in Richtung Lötz, macht dort den Abstecher zur Wendelinuskapelle und erreicht über Ostkienberg Bieslings.
Wir kommen an die B308, überqueren sie und folgen ihr nach links bis zum Reptilienzoo. Dort biegen wir rechts ab und folgen der Straße bis zur Gallus-und-Magnus-Kapelle in Bieslings.
Nach der Kapelle beginnt der längste Anstieg der Wanderung. Er führt hinauf an den Rand von Scheidegg. Vor den ersten Häusern zweigt der Wanderweg rechts ab, erreicht über die Wiese zwei Schuppen und den Rand von Scheidegg.
Am ersten Haus biegen wir auf einen Grasweg rechts ab, bleiben zunächst rechts der Häuser und kommen schließlich über eine Treppe abwärts an die Straße. An dieser entlang gehen wir nach rechts (Ww. Kriegergedächtnis-Kapelle) und steigen auf einem Kreuzweg hinauf zur Kapelle. Über die Wiese kommen danch hinab wir zum Busunternehmen Boll.
Wir folgen der Bergstraße aufwärts durch die Wohnsiedlung, verlassen die Bebauung und erreichen einen Parkplatz. Kurz danach weist uns der Wegweiser nach links in Richtung Kurhaus, das wir nach einem kurzen, steilen Abstieg erreichen.

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