Von Bad Grönenbach zur Illerschleife

Eine lange, abwechslungsreiche Wanderung führt von den Sportanlagen in Bad Grönenbach zur Illerschleife und in die Pommersau. Sie bietet als Höhepunkte die Ruine Rothenstein, den Blick vom Rechberg auf die Flusslandschaft der Iller, den abenteuerlichen Marsch durch einen Urwald, den Illersteg mit Aussichtsturm und im Frühling ein immenses Vorkommen von Märzenbechern und Schneeglöckchen in der Pommersau. Bei schönem Wetter kann man den Blick auf die Alpenkette mit dem Säntis genießen.

Illerschleife  GPX

50 100 150 200 5 10 15 Entfernung (km) (m)
Keine Höhendaten
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Höhengewinn: Keine Daten
Höhenverlust: Keine Daten
Dauer: Keine Daten

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Anfahrt: Auf der A7 bis zur Ausfahrt Bad Grönenbach. In den Ort fahren, dort links abbiegen und nach der Steigung rechts abbiegen in Richtung Legau. Parken bei den Sportanlagen.
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Waldstadion Bad Grönenbach
Navi: Bad Grönenbach, Rothensteiner Str. 9
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4.15 Std., 16 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Wirtschaftswegen, schmalen Sträßchen und Wanderpfaden. Beschilderung bis Illerschleife gut, dann zum Teil ohne Markierung. GPS oder guter Orientierungsssinn notwendig.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 187  Oberschwaben
Landesamt Vermessung Bayern 1:50.000 Blatt 38 Unterallgäu
Tourenverlauf: Vom Parkplatz beim Waldstadion folgen wir ein kurzes Stück der Rothensteiner Straße und biegen dann links in den Wald ein (Ww. Rothenstein, Naturlehrpfad). Die Wanderzeichen leiten uns in den Wald, biegen dann rechts ab und auf dem Naturlehrpfad bergauf. Auf dem Rücken biegen wir rechts ab, dann geht es links auf einem lehmigen Weg mit Stufen abwärts nach Rothenstein. Hier biegen wir im Ort links ab (Ww. Ruine Rothenstein) und erreichen nach 10 min die sehenswerte Ruine.
Zurück im Ort überqueren wir die Straße und folgen dem Wegweiser zum Rechberghaus. Hier steigen wir noch ein Stück aufwärts zum Rechberg, von wo wir einen tollen Blick auf die imposante Flusslandschaft der Iller genießen können. Zurück am Rechberghaus wandern wir entlang des Hanges an der Baumgrenze entlang, steigen dann auf nassen Pfad über Treppen hinab ins Tal der Iller. Hier wenden wir uns nach rechts und gehen auf dem abenteuerlichen Pfad durch den Urwald in Blickweite der Iller.
Achtung!!  Gefahr durch abbrechende Äste, herumliegende Baumstämme, bei Nässe Schlamm, Rutschgefahr!
Wir kommen bei einer Holzfällerhütte (idealer Pausenplatz) auf einen ordentlichen Weg und folgen diesem vorbei an der Wehranlage in die Pommersau mit Illersteg und Aussichtspunkt.
Nachdem wir vom Turm den Blick genossen haben, gehen wir über die Brücke zurück und biegen links ab. Am Gestrüpp entlang erreichen wir ein Waldstück, in dem im Frühling unzählige Märzenbecher und Schnee- glöckchen wachsen. Immer am Waldrand entlang kommen wir wieder zum Anmarschweg und steigen auf dem Schotterweg steil aufwärts. Am Waldrand biegen wir rechts ab, folgen ihm und überqueren nach 300 m an der schmalsten Stelle die Wiese zm Hochstand am gegenüber liegenden Wald. Auf dem Waldweg erreichen wir Rothmoos.
Wir folgen der Straße in Richtung Bad Grönenbach abwärts, bis ein Wanderschild nach links in den Wald weist. Hier biegen wir ab, gehen vorbei an einigen Schuppen nach rechts und biegen VOR dem Hohlweg halbrechts ab auf einen Forstweg. Dieser bringt uns nach Frankenkau, wo wir rechts abbiegen, nach dem ersten Haus nach links gehen und dann abwärts auf den Waldrand zu marschieren. Hier gehen wir in den Wald und biegen dort rechts ab. Auf dem Grasweg ignorieren wir das nach rechts weisende Wanderschild sondern gehen aufwärts zu einem Einzelhaus, wo wir auf die Teerstraße treffen.
Wir folgen der Teerstraße nach links bis nach Ziegelstadel, biegen dort rechts ab und wandern immer am Waldrand entlang nach Bad Grönenbach. Durch die Obere Waldstraße erreichen wir den Aktivpark und dieser den Parkplatz beim Waldstadion.

Allgäu
Wandergebiete

Märzenbecher und Küchenschellen zwischen Braunsel und Lautertal

Zwischen der Braunsel bei Rechtenstein und dem Lautertal findet man einige reiche Vorkommen von Märzenbechern, Küchenschellen und dem Zinnoberroten Kelchbecherling. Unsere Wanderung beginnt in Rechtenstein, geht dann entlang der Braunsel – dem kürzesten Nebenfluss der Donau – zum Felsentäle bei Emeringen. Als Fortsetzung folgen dann der Marsch durch das Schelmental nach Unterwilzingen, der Spaziergang entlang der Lauter und der Anstieg auf den Hochberg. Zurück geht es über Talheim mit dem Küchenschellenhügel, dem Durchschlupf unter der Bahnlinie und dem Weg an der Donau zurück nach Rechtenstein.

Download file: Braunsel-Lautertal.gpx

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Anfahrt:

Auf der B311 nach Obermarchtal fahren und dort am Ortsanfang nach Rechtenstein abbiegen. Dort über die Donau und nach rechts, wo sich vor dem Wasserkraftwerk Parkplätze befinden.

Ausgangspunkt: Parkplatz vor dem Wasserkraftwerk Rechtenstein
Navi: Rechtenstein, Hayinger Straße
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4.30 Std., 17 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden, ein längeres Stück auf Asphalt. Wegweiser und Markierungen des Rundweges „Donau-Hochberg-Tour“, Varianten ohne Markierung.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000   Blatt 31    Ehingen  Münsingen
Tourenverlauf: Wir folgen der Hayinger Straße vorbei am Gebäude des Kraftwerkes und biegen dann halblinks ab zum Rathaus. Von dort bleiben wir im Tal der Donau und erreichen kurz darauf die Felsenlandschaft an der Braunsel – eines der schönsten Wegstücke. Auf dem Wanderpfad gehen wir bis zur Abzweigung ins Schelmental (Ww. Schelmental), biegen dort aber LINKS ab und überqueren die Braunsel. Der schmaler werdende Pfad führt zur Donau, der wir bis zu eine großen Wiesenfläche folgen. Dort halten wir und halbrechts zu einem gut sichtbaren Schotterweg. Ein Trampelpfad führt durch die Sumpflandschaft und durch Auwald zum Beginn des Felsentales mit reichem Märzenbechervorkommen.
Wir steigen im Tal aufwärts und kommen am Ende zur Kreisstraße mit Blick auf Emeringen. Nach rechts entlang der Straße erreichen wir nach 50 m die Kapelle, an der bei der Infotafel der Wirtschaftsweg zurück in Richtung Rechtenstein beginnt.
Im Wald biegen wir jetzt am vorher schon passierten Wegweiser links ab ins Schelmental und wandern durch dieses (am Ende Märzenbecher) bis zur Landstraße. Wir überqueren die Straße (Ww. Unterwilzingen, gelber Kreis, blaue Raute), steigen auf der Teerstraße aufwärts und folgen dann immer dem Waldrand bis zum Kreuzweg über Unterwilzingen. Nach Überquerung der Straße führt ein Sträßchen steil hinab in den Ort zur Rasthütte und dem Beginn des Lautertales.
Entlang der Lauter spazieren wir durch das romantische Tal in Richtung Laufenmühle, bis nach der zweiten Brücke (Beginn des Wasserweges) ein unmarkierten Wiesenweg hinauf nach Reichenstein führt (Märzenbecher, Kelchbecherlinge). Dort überqueren wir die Straße und steigen hinauf zum Hochberg mit schönem Blick zur Alpenkette und auf Obermarchtal. Der Weg führt geradeaus weiter, erreicht einen Wirtschaftsweg, auf dem wir rechts und später links haltend zur von Lauterach kommende Straße gehen. Auf dieser bergauf zum Funkmast mit Wanderparkplatz.
Am Waldrand entlang gehen wir leicht abwärts, vorbei am Kreuzweg und zum Schild „Naturdenkmal“. Hier steigen wir auf der Wiesenschneise hinauf zum Hügel mit riesigem Vorkommen von Küchenschellen. Am Ende des Hügels geht es auf einem Trampelpfad rechts abwärts, dann nach links am Gebüsch entlang zu einer Asphaltstraße. Wir überqueren sie und folgen dem Waldrand zur nächsten Straße, auf der wir links abwärts gehen. Unmittelbar am Waldrand halten wir uns halbrechts auf dem Grasweg abwärts und können auf einem Trampelpfad die Bahnlinie unterqueren. Auf der Teerstraße geht es vorbei an Obermarchtal in Richtung Rechtenstein. Wo die Straße die Bahnlinie überquert, biegen wir nach links auf einen Pfad ein, der uns entlang der Donau nach Rechtenstein bringt. Hier gehen wir durch den Ort zurück zum Startpunkt unserer Wanderung.
 

Schw Alb

Wandergebiete

Durch das Finstertal zu Schnaitkapf und Eichfelsen

Eine Wanderung durch das Finstertal zum Schnaitkapf bietet zu jeder Jahreszeit einen besonderen Genuss. Im Frühling erfreuen die an den Hängen des Tales blühenden Märzenbecker, im Sommer bieten die Wälder angenehmen Schatten und im Herbst kann man die Herbstfarben der Blätter genießen.
Immer wieder ein Höhepunkt ist der Blick vom Eichfelsen über das Donautal zu Burg Wildenstein und Schloss Werenwag – wahrscheinlich der schönste Aussichtspunkt der Region.

Download file: Finstertal.gpx

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Anfahrt: a.) Von Tuttlingen durch das Donautal nach Beuron und weiter in Richtung Sigmaringen. Vorbei am Talhof bis an den Fup von Schloss Werenwag, wo sich 4r00 m vor Langenbrunn auf der linken Seite der Straße ein Wanderparkplatz befindet.
b.) Von Sigmaringen in Richtung Beuron, durch Hausen im Tal und nach Langenbrunn. Unmittelbar nach Langenbrunn Wanderparkplatz.
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz bei Langenbrunn im Donautal
Navi: Beuron, Talstraße 14
Höhenunterschied: Aufstieg:  420 Hm
Abstieg:   420 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4.30 Std., 17,5 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden, ein längeres Stück auf Asphalt. Wegweiser und Markierungen verschiedener Wanderrouten.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000   Blatt 29  Tuttlingen
Tourenverlauf: Am Beginn des Parkplatzes führt ein Wanderpfad ansteigend in den Wald (Ww. Werenwag). Wir ignorieren alle Abzweigungen nach rechts in Richtung Werenwag/ Schreyfelsen und folgen der roten Gabel des SAV. Nach dem Blick zum Talhof fällt der Forstweg ab zu einer Wegespinne, wo wir uns rechts halten (Ww. Finstertal) und auf einem Forstweg stetig ansteigend das von Felsen eingerahmte Finstertal erreichen. Im Frühling findet sich hier ein riesiges Vorkommen von Märzenbechern.
Am Ende des Tales erreichen wir eine Info-Tafel, biegen hier links ab und kommen zur Kreisstraße Irndorf – Schwenningen. Wir überqueren sie, gehen ein kurzes Stück nach rechts und biegen dann halblinks in einen Wirtschaftweg ein, der in Richtung Turm auf dem Schnaitkapf führt. Im Wald biegen wir links ab (roter Pfeil) und erreichen nach Rechts- und Linksbogen den stillgelegten Funkturm mit herrlichem Rastplatz.
Nach der verdienten Pause folgen wir der abwärts führenden Asphaltstraße vorbei an einem Wanderparkplatz bis zur Kreisstraße, gehen wenige Meter nach links und gehen dann auf der anderen Straßenseite rechts aufwärts. Hier beginnt die Markierung „gelbes Dreieck“ und die grünen Schilder des Rundweges, denen wir immer in Richtung NSG Simonstal folgen. Wir überqueren nach Verlassen des Waldes das Naturschutzgebiet, wandern aufwärts bis zum Waldrand und müssen dann ein längeres Stück auf der eintönigen Asphaltstraße vorbei an der Irndorfer Hütte nach Irndorf gehen. Unterwegs können wir uns an den Wegweisern in Richtung Eichfelsen orientieren.
Wir gehen im Linksbogen durch Irndorf (Ww. Eichfelsen), biegen am Ortsende links ab in eine Asphaltstraße und sofort wieder nach Rechts in einen Schotterweg. Auf diesem erreichen wir den Waldrand am Trauf zum  Donautal und folgen ihm nach Links bis zum aussichtsreichen Eichfelsen, dem schönsten Punkt der Wanderung.
Nachdem wir ausgiebig die Aussicht genossen haben, gehen wir auf dem Wanderpfad in Richtung Werenwag ein Stück am Trauf entlang. Der Forstweg führt in weiten Serpentinen am steilen Hang abwärts und erreicht schließlich die Wegespinne, an der wir zu Beginn der Wanderung ins Finstertal eingebogen waren. Auf jetzt bekanntem Weg wandern wir die letzten 700 m zurück zum Parkplatz.

Schw Alb
Wandergebiete

Von Kempten über den Mariaberg

Wer auf der A7 in Richtung Allgäuer Berge fährt, ahnt nicht, dass sich um Kempten ein abwechslungsreiches Wandergebiet erstreckt. Es bietet aussichtsreiche Höhen, idyllische Seen und wilde Tobel – eine Allgäulandschaft aus dem Bilderbuch.
Die hier vorgestellte Wanderung führt vom Stadtrand Kemptens durch das Tal der Rottach und durch den wilden Kalbsangsttobel hinauf zur Höhe von Mariaberg, wo sich ein grandioser Blick auf die Kette der Allgäuer Alpen bietet. Zurück geht es dann von Ermengerst auf der ehemaligen Bahntrasse zum Herrenwieser Weiher und schließlich auf dem Alpenvereinsweg mit einigem Auf und Ab zur Pulvermühle und wieder  nach Kempten.

Mariaberg  GPX

50 100 150 200 5 10 15 Entfernung (km) (m)
Keine Höhendaten
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Höhengewinn: Keine Daten
Höhenverlust: Keine Daten
Dauer: Keine Daten

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Anfahrt: Auf der A7 bis zur Ausfahrt Kempten, dann immer der mehrspurigen Straße folgend in weitem Bogen um die Innenstadt, bis man rechts in die Lindauer Straße abbiegen kann. Hier an der ersten Ampel rechts abbiegen in den Aybühlweg und dort im Bereich des CamboMare parken.
Ausgangspunkt: Parkplätze beim CamboMare oder der Kletterhalle
Navi: Kempten, Aybühlweg 58
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std., 13 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Wirtschaftswegen, schmalen Sträßchen und Wanderpfaden. Viele kurze Anstiege. Viele Markierungen und Wegweiser, aber keine durchgängig ausgeschilderte Wanderung.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 187  Oberschwaben  (wenig hilfreich)
Freytag&Berndt 1:50.000   WKD3  Allgäu-Isny
Tourenverlauf: Schräg gegenüber des Parkplatzes des Erlebnisbades, am Ende des Geländes der Kletterhalle biegt ein schmaler Weg links ab zum Tal der Rottach. Wir biegen vor der Brücke rechts ab und folgen dem Weg immer am Fluss entlang, bis er ins Tal hinab führt. Vor der Brücke gehen wir rechts im Wald durch das Tal bis zur nächsten Brücke. Wir überqueren die Rottach und biegen sofort links ab (Ww. Mariaberg, Kalbsangsttobel). Durch den Wald gewinnen wir entlang eines Tobels an Höhe zu den letzten Häusern von Kempten und folgen dann der Straße bis zu den Höfen von Stürmers. Nachdem wir von dort die tolle Aussicht genossen haben, gehen wir abwärts bis zur T-Kreuzung und dort auf dem Grasweg geradeaus weiter. Wir erreichen den Rücken von Mariaberg mit grandioser Aussicht, einigen Ruhebänken bei der Mulzerföhre und einer Panoramatafel – hier muss Zeit für eine Rast sein.
Wir folgen dem Rücken aufwärts, ignorieren die nach links weisenden Wegweiser und gehen an der Abzweigung mit markantem Bildstock geradeaus weiter (Ww. Herrenwieser Weiher  weiß-rot). Vorbei an einem weiteren Aussichtspunkt folgen wir dem Weg nach rechts, der in Richtung Ermengerst führt.
Achtung! Durch den Bau einer Forststraße keine Markierungen (3/2021)
Wo die neue Straße wieder abwärts führt, biegen wir nach links in einen undeutlichen Grasweg ein und biegen am Zaun rechts ab. Der Weg (MTB-Trail) führt hinab an den Ortsrand von Ermengerst. Im Tal biegen wir links ab, nehmen den linken Weg und wandern auf der alten Bahntrasse durch das Tal zum Herrenwieser Weiher.
Am Infohäuschen der ehemaligen Bahnlinie nehmen wir den Weg, der halblinks aufwärts führt und folgen dann in weitem Linksbogen dem Feldweg zu einem Einzelhof. 200 m später zweigt vom Schotterweg ein Pfad scharf links ab (Ww. Mariaberg). Dieser führt durch den Wald aufwärts zur Abzweigung des Alpenvereinsweges, der herrlich angelegt und gut ausgebaut in ständigem Auf und Ab durch die Hänge und Tobel in Richtung Pulvermühle führt. Nach den Ruinen der ehemaligen Pulvermühle verlassen wir den breiten Weg und folgen dem Pfad am Bach entlang bis zur Teerstraße. Dort biegen wir links ab und gehen auf der Straße weiter bis zur Rottachbrücke. 50 m nach der Brücke biegen wir links in einen Waldweg ein, der uns entlang der Rottach zur Rückseite der Kletterhalle und zum Ausgangspunkt bringt.

Allgäu
Wandergebiete

Über den Manzenberg zur Burgruine Falkenstein

Hoch über Pfronten im Allgäu erhebt sich die Burgruine Falkenstein. Sie wurde um 1300 n.Chr. von Graf Meinhard II. von Tirol als Drohgebärde gegen die Herzöge von Bayern erbaut und gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges zerstört. 1883 wurde die Ruine von König Ludwig II. gekauft, um an ihrer Stelle eine romantische Märchenburg zu errichten. Die Pläne scheiterten allerdings zunächst an finanziellen Problemen und waren dann mit dem Tod Ludwigs hinfällig.

Bedingt durch die exponierte Lage und die grandiose Aussicht ist die Burgruine ein begehrtes Wanderziel, zu dem außer der Mautstraße zum Hotel von allen Seiten Wanderwege führen. Der längste, anstrengendste aber auch schönste Aufstieg beginnt im Pfrontener Ortsteil Meilingen und führt über dem aussichtsreichen Manzenberg auf steilen Pfaden vorbei an der Mariengrotte zum Gipfel.

Download file: Burgruine%20Falkenstein.gpx

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Anfahrt: Auf der A7 bis zur Ausfahrt Oy-Mittelberg, rechts abbiegen und am folgenden Kreisverkehr links in Richtung Nesselwang fahren. Durch Nesselwang und weiter in Richtung Pfronten. In Weißbach weiter auf der B310 in Richtung Füssen bis zum nächsten Kreisverkehr, wo man rechts in Richtung Pfronten abbiegt. Nach 200 m links abbiegen nach Meilingen und dort durch den ganzen Ort bis zum Wanderparkplatz „Alpenbad“.
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz in Pfronten-Meilingen
Navi: Meilingen, König-Ludwig-Straße
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.45 Std., 11 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Wirtschaftswegen, schmalen Sträßchen und einigen Wanderpfaden. Sehr steile Aufstiege. Nach anfänglichen Schwierigkeiten durchgehend gut beschildert und markiert.
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 04  Tannheimer Tal
Tourenverlauf: Vom Parkplatz 20 m in Richtung Schloßanger Alp, dann rechts abbiegen (Ww. Pfonten). Wir ignorieren die nach links weisenden Schilder zum Falkenstein und gehen immer bergab durch den Burgweg, bis nach links der Manzenweg abzweigt. Wir folgen dem Menzenweg bis dieser eine Linkskurve macht, wo wir geradeaus weitergehen (Ww. Falkenstein 1 1/2 Std.). Nach Überqueren einer Brücke biegen wir vor einem allein stehenden Haus links ab auf den Wanderweg (Markierung), der in mäßiger Steigung den bewaldeten Hang quert, bis er auf den von Pfronten kommenden Wanderpfad trifft. Hier gehen wir nach links und folgen dem stellenweise sehr steilen Pfad immer nach oben bis auf den Manzenberg (ca. 1 Std). Kurz vor Erreichen des höchsten Punktes (lohnender Aussichtspunkt) biegt der Pfad deutlich markiert rechts ab.
Auf steilem Pfad verlieren wir ca. 150 Hm, bis wir auf den von Pfronten-Steinach kommenden Aufstiegsweg treffen. Hier biegen wir links ab und steigen in unzähligen steilen Serpentinen hinauf zur Mariengrotte. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum schon sichtbaren Hotel Falkenstein. Von dort erreichen wir in 5 min auf einem Treppenweg die Ruine Falkenstein, von wo wir eine grandiose Aussicht genießen können.
Zurück am Hotel gehen wir bis zur ersten Kurve auf der Straße, biegen dann rechts auf den gepflasterten Wanderweg ein und folgen diesem, bis wir wieder die Straße erreichen. 30 m nach der ersten Straßenkehre verlassen wir die Straße auf steilem Pfad (Ww. Salober/Zirmgrat) und steigen durch den Wald ab. An der folgenden Straßenkehre gehen wir NICHT in Richtung Zirmgrat, sondern biegen in der Kehre rechts ab in den abwärts führenden Schotterweg. Wir folgen den Wegweisern und Markierungen in Richtung Benken und erreichen schließlich durch Wald und Wiesen den kleinen Weiler.
Beim Erreichen der von Rossmoos kommenden Ortsverbindung
finden wir den ersten Wegweiser in Richtung Meilingen und können den Wanderzeichen bis zum Ausgangspunkt am Parkplatz in Meilingen folgen.

Allgäu
Wandergebiete

Von Wangen nach Humbrechts und zur Berger Höhe

Abwechslungsreiche Rundwanderung von Wangen durch die Hügellandschaft des Westallgäus mit dem Höhepunkt auf der Berger Höhe. Unterwegs genießen wir immer wieder den Ausblick zu den Gipfeln der Allgäuer Alpen und in den Alpstein mit Säntis und Altmann.
Die Wanderung kann zu jeder Jahreszeit durchgeführt werden, denn sie bewegt sich bis auf kurze Abschnitte auf Feld-, Forst- und Wirtschaftswegen, die auch im Winter gut begehbar sind.

Download file: Berger_Höhe.gpx

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Anfahrt: Auf der 96 bis zur Ausfahrt Wangen Nord und dann auf der L320 nach Wangen. An der Ampel rechts abbiegen (L320) und nach 250 m links abbiegen (L320 Richtung Lindau). Am Ortsende rechts zur Kapelle „Am Sattel“.
Ausgangspunkt: Parkplatz bei der St.-Nikolaus-Kapelle
Navi: Wangen im Allgäu, Sattel
Alternative:
Parkplatz Sporthalle Waldorfschule
Navi: Wangen, Christian-Fopp-Str.
Höhenunterschied: Aufstieg:  330 Hm
Abstieg:   330 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.15 Std., 11 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Wirtschaftswegen, schmalen Sträßchen und einigen Wanderpfaden. Beschilderung teilweise unübersichtlich, deshalb GPS oder guter Orientierungsssinn notwendig.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 187  Oberschwaben
Schwäb. Albverein  1:35.000   Blatt 36  Wangen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz auf dem schmalen Sträßchen parallel zur L320 in Richtung Niederwangen. An der Wegspinne 400 m nach dem Weißenhof rechts halten (Ww. Humbrechts), im Bogen aufwärts zum Wald und durch diesen den Wanderschildern folgend nach Humbrechts. Hier vorbei am „Stallbesen“ in den Ort, wo man rechts abbiegt nach Moser. Hier beim ersten Haus rechts halten und auf dem Wirtschaftsweg in weitem Rechtsbogen bis zur Autobahn.
Die Autobahn wird überquert, dann biegt man bei den Wegweisern rechts ab in Richtung Bürsten/Nieratz. Der Weg führt ein Stück am Waldrand entlang und durchquert dann den Wald zur Autobahn, die man unterquert und Bürsten erreicht. Am Ortsende biegt man rechts ab und wandert hinauf zu einem Einzelhof. Nach der Hocheinfahrt geht es halbrechts zum Waldrand, dem man bis zu einer Bank folgt. Hier NICHT dem Wegeschild geradeaus folgen, sondern links in den Wald und immer geradeaus, bis ein schmaler Pfad hinab führt zur Teerstraße.
Auf der Teerstraße gehen wir nach Nieratz, wo wir in der Ortsmmitte zunächst geradeaus gehen und dann rechts abbiegen (Ww. Berger Höhe). Vorbei an der markanten Linde erreichen wir den Waldrand und wandern entlang der Markierungen  in Richtung Berger Höhe.  Die erste Forststraße verlassen wir nach 150 m nach rechts, der zweiten folgen wir nach links, verlassen sie dann aber in Richtung Etlis und wandern am Waldrand entlang und dann vorbei an einem kleinen Weiher hinauf zur Berger Höhe mit herrlichem Panorama.
Von der Berger Höhe gehen zurück zum Weiher und weiter nach Berg. Hier überqueren wir die Straße und gehen auf einer Wiesenspur hinab zu einem alten Anwesen. Auf der Terrstraße leicht abwärts erreichen wir einen Graben, wo wir auf einen schmalen, kaum sichtbaren Pfad rechts abbiegen. Durch einen malerischen Tobel kommen wir wieder zum Sträßchen, auf dem wir die Wanderung begonnen haben.

Allgäu
Wandergebiete

Von Niedersonthofen auf den Stoffelberg

Die Rundwanderung über den Stoffelberg führt von Niedersonthofen zunächst ein Stück am See entlang, hinauf auf die Hochfläche und dann meist auf Wirtschaftswegen und kleinen Sträßchen durch die für das Allgäu typischen Weiler und Einzelhöfe hinauf auf den Stoffelberg. Immer wieder kann man unterwegs ein herrliches Alpenpanorama genießen, bevor es wieder hinab ins Tal geht.

Download file: Stoffelberg.gpx

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Anfahrt: Auf der A7 bis zum Dreieck Allgäu und dort die Autobahn in Richtung Oberstdorf verlassen. In Waltenhofen auf die B19 in Richtung Oberstdorf weiter bis zun nächsten Ausfahrt (Kuhnen) und den Wegweisern nach Niedersonthofen folgen.
Ausgangspunkt: Parkplatz an den Sportanlagen Niedersonthofen
Navi: Niedersonthofen
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 14 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Wirtschaftswegen und schmalen Sträßchen. Auf den Stoffelberg schmale Wanderpfade.
Bis Enzenberg gute Beschilderung, dann bis zum Stoffelberg-Rundweg keine Markierungen mehr.
GPS und guter Orientierungsssinn notwendig.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 187  Oberschwaben
Tourenverlauf: Vom Parkplatz vorbei am Spielplatz zur gegenüberliegenden Straße und dann nach rechts zum Campingplatz. An diesem entlang zum See und auf dem Uferweg zum Parkplatz an der Straße. Die Straße überqueren und auf einem Schotterweg hinauf nach Wollmuths und Einzenberg. Hier den Wegweisern in Richtung Hubers folgen. Unterwegs schöne Ausblicke auf die Allgäuer Alpen.
Wo der Wegweiser rechts nach Linden weist, halbrechts in Richtung Heumoos in den Wald und auf dem Forstweg in leichter Steigung bis sich links eine Freie Fläche öffnet. Achtung! Hier keine Markierung! Am rechten Waldrand entlang leicht abwärts, eine Rinne überqueren und auf den nach halblinks führenden Forstweg. An der nächsten Weggabelung rechts zu einer Bank und hier links abbiegen.
Nach Verlassen des Waldes in großem Linksbogen über die Wiese und durch den Wald zum Hof oberhalb von Stoffels. Hier rechts am Hof vorbei zum Stoffelberg-Rundweg, der dann nach links in Richtun Stoffelberg verlassen wird. Mit zunehmender Steigung durch den Wald aufwärts auf den Rücken und nach links auf einem Pfad durch den Wald zum Gipfelhang des Stoffelberges.
Vom Gipfel über den steilen Hang zum Waldrand hinab und dann in weitem Linksbogen abwärts. Auf steilem Forstweg hinab zur Teerstraße und vorbei am Schullandheim den Wegweisern folgend hinab nach Niedersonthofen.

Allgäu
Wandergebiete

Winterwanderung vom Waldsee zu den Scheidegger Wasserfällen

Die Umgebung von Lindenberg und Scheidegg bietet eine Vielzahl lohnender, unschwieriger Wanderungen. Dazu zählt auch die hier vorgestellte Winterwanderung, die eine abwechslungsreiche Wegführung bietet und bei der immer wieder herrliche Ausblicke auf die Nagelfluhkette und die Gipfel des Bregenzer Waldes genossen werden können.

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Download file: Lindenberg%20-%20Ostkienberg.gpx

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Anfahrt: Auf der A96 bis zur Ausfahrt Wangen Nord fahren,  dann auf der L320 nach Wangen und hier an der Ampel links abbiegen auf die B32 in Richtung Lindenberg. In Mellatz rechts abbiegen nach Lindenberg wo man vor Erreichen der Stadtmitte rechts abbiegt in die Martinstraße und dann links in die Austraße. Man folgt der Austraße bis zum Waldsee, wo sich einige (gebührenpflichtige) Parkplätze befinden.
Ausgangspunkt: Parkplatz am Waldsee Lindenberg
Navi: Lindenberg im Allgäu, Austraße
Höhenunterschied: Aufstieg:  230 Hm
Abstieg:   230 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.20 Std., 11 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung meist auf Wirtschaftswegen und Waldwegen. Nur kurze Straßenabschnitte.
Gut markiert und beschildert, allerdings sollte man die Stationen der Wanderung wissen. Im Winter meist gute Spur vorhanden.
Karte/Führer: Kompass 1:25.000,  Blatt 02  Oberstaufen  Immenstadt
Tourenverlauf: Vom Parkplatz gehen wir zum Hotel Waldsee und biegen hier nach links ab (Ww. Ratzenberg). Vorbei am Waldbad erreichen wir die freie Fläche, wo wir uns halbrechts halten und den Wegweisern folgend hinauf zum Gehöft über Ratzenberg kommen (schöner Aussichtspunkt an der Straße). Durch den Wald (Ww. Lindenberg, Allmannsried) folgen wir dem breiten Forstweg, orientieren uns in Richtung Allmannsried und erreichen dort die ersten Häuser. Auf der Teerstraße durchqueren wir den Weiler bis zum Waldrand, wo wir links abbiegen. Die Wegweiser in Richtung Lötz bringen uns zu einem herrlichen Rastplatz mit schöner Aussicht bei den vergammelten Ferienhäusern von Ostkinberg.
Wir gehen am Waldrand entlang (Ww. Lötz) zum Funkturm und hinab nach Lötz. Hier folgen wir der Zufahrtsstraße, bis der Wanderweg in Richtung Scheidegger Wasserfall links abzweigt. Beim ersten Haus von Kienberg führt der steile Teerweg hinab zum Parkplatz der Scheidegger Wasserfälle.
Achtung!! Vorsicht beim Überqueren der Straße!
Wir müssen wieder zurück zur Straße und dieser nach rechts folgen bis zum Reptilienzoo. Hier überqueren wir die Straße nach links und folgen immer dem Forstweg bergauf bis zur freien Wiesenfläche und dem Wirtschaftssträßchen. Auf diesem gehen wir rechts in Richtung Lindenberg. Beim ersten Haus (unterhalb der Fa. Liebherr) halten wir uns links (Ww. Waldsee) und nehmen dann den dritten Weg, der rechts in den Wald führt. Immer den Wegweisern folgend, kommen wir wieder zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Allgäu
Wandergebiete

Rundwanderung bei Kißlegg

Wir wandern durch die abwechslungsreiche Landschaft im Westallgäu von Waltershofen bei Kißlegg zu Argensee, Heiligem Stein und Wuhrmühleweiher. Dabei genießen wir den Blick über die Hügellandschaft zu den Gipfeln von Säntis und Allgäuer Alpen. Eine Wanderung für jede Jahreszeit, die immer wieder neue Eindrücke und Erlebnisse bietet.

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Download file: Waltershofen%20-%20Argensee.gpx

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Anfahrt: Auf der A96 bis zur Ausfahrt Kisslegg fahren und dann im Kreisverkehr den Wegweisern nach Waltershofen folgen. Im Ort vorbei an der Kirche zu den Sportanlagen am Ortsende in Richtung Merazhofen.
Ausgangspunkt: Parkplatz an den Sportanlegen Waltershofen
Navi: Waltershofen (Kisslegg), Merazhofer Straße
Höhenunterschied: Aufstieg:  180 Hm
Abstieg:   180 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std., 13 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Wirtschaftswegen und schmalen Sträßchen. Nur wenige kurze Steigungen.
Zu Beginn nur wenige Markinerungen und Wegweiser. Oberhalb von Merazhofen beginnt sehr gute Beschilderung.
Karte/Führer: Alpstein-Wanderkarte Kißlegg 1:25.000
Tourenverlauf: Vom Parkplatz folgen wir der Straße  zum Ortsende und biegen nach den letzten Haus links ab. Nach 100 m biegen wir in den Feldweg nach rechts ein und folgen ihm bis zum Waldrand. Jetzt halten wir uns immer am Waldrand entlang, bis wir das Teersträßchen erreichen. Auf einem Schotterweg am Waldrandes entlang bis zu dem von Merazhofen kommenden Kreuzweg und dann links ab in den Wald (Ww. Heilger Stein). Nach 600 m finden wir links oben (Trampelpfad) den „Heiligen Stein“, einen sagenumrankten Findling.
Wir folgen weiter dem Forstweg (Weg Nr. 16, rotes Kreuz) nach Sigrazhofen, biegen dort rechts ab und kommen zur Unterführung unter der A96. Ein kurzes Stück aufwärts, dann gehen wir in Richtung Argensee, biegen über dem See links ab auf einen Grasweg und gehen auf dem folgenden Schotterweg durch das Moorgebiet. Bei den Häusern von Argensee wandern wir bergauf und biegen bei der T-Kreuzung rechts ab (Ww. Zaisenhofen, Weg Nr. 9). Am Waldrand halten wir uns links.
In Zaisenhofen biegen wir links ab und folgen am Ortsrand der Straße vorbei am Gewerbegebiet (Ww. Waltershofen) nach Liebenried. Hier halten wir uns links und biegen dann rechts ab durch eine Platage für Zierreisig. Auf dem Wirtschaftsweg erreichen wir den Wuhrmühlenweiher, biegen links ab und folgen der Teerstraße zur Autobahn. Hier gehen wir rechts entlang der A96 zur Überführung, die uns wieder nach Waltershofen bringt.

Allgäu
Wandergebiete

Almrunde zwischen Imberg und Hörmoosalm

Zwischen Imbergkamm, Fluh und Nagelfluhkette erstreckt sich ein abwechslungsreiches Gelände mit Almen, Mooren und Waldstücken. Es ist durchzogen von Wanderwegen und (leider häufig asphaltierten) Wirtschaftswegen. Zugangsmöglichkeiten bieten sich von Steibis – u.U. mit der Imbergbahn – sowie von Vorarlberg über die Zufahrtsstraße zum Almhotel Hochhäderich.

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1. Ausgangspunkt Steibis

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Anfahrt Nach Oberstaufen fahren und von dort hinauf nach Steibis. Hier in Richtung Hochgratbahn, dann ca. 400 m nach dem Ortsende rechts abbiegen zum großen Parkplatz der Imbergbahn.
Ausgangspunkt Steibis
Navi: Steibis, In der Au
Höhenunterschied 650 Hm, 17 km
bei Seilbahnbenutzung: 350 Hm, 12 km
Gesamtgehzeit 5 Std.  (3.30 Std.)
Anforderungen Wanderung auf Forstwegen und teilweise asphaltierten Wirtschaftswegen, nach der Scheelochalm sumpfiger und ausgewaschener Pfad.
Wege meist gut beschildert.
Karte/Führer Kompass 1:25.000,  Blatt 02   Oberstaufen Immenstadt
Tourenverlauf Wir gehen zum Gasthaus Auwinkel in der hintersten Ecke des Parkplatzes und überqueren die Brücke. Der Schotterweg führt von dort in langgezogenen Serpentinen hinauf zur Alpe Imberg (schöne Aussicht) und dann weiter zum Imberghaus (1225 m, ca. 1 Std Gehzeit).
Wer es bequemer will, kann bis hierher die Seilbahn benutzen.
Vorbei an der Ansbacher Skihütte wandern wir eben in den Wald und durchqueren ihn. Wo die Teerstraße hinab zurm Berggasthof Hochbühl führt, gehen wir geradeaus auf den Schotterweg (Ww. Moosalpe, Alpe Gschwend) und steigen leicht aufwärts. Wir bleiben auf dem breiten Weg und erreichen nach ca. 35 min die Gschwendalpe. Weiter auf dem Almweg kommen wir nach weiteren 25 min zur urigen Alpe Glutschwanden, wo wir uns eine Pause gönnen.
Von der Alpe gehen wir weiter in Richtung Gasthaus Hochhäderich und biegen dann am nächsten Wegweiser (Ww. Hörmoosalm) links ab. Immer auf dem Almweg erreichen wir eine Verzweigung, wo wir uns entscheiden müssen, welchen Weg in Richtung Hubertushaus wir einschlagen wollen (30min. oder 15 min.). 300 m vom Hubertushaus erreichen wir die Alpe Hörmoos.
Vorbei an der Hörmoos gehen wir nach rechts auf der Teerstraße aufwärts. Am Ende der Steigung zweigt nach halblinks ein Schotterweg ab, der uns hinab zur Schneelochalpe bringt. Hier biegen wir links ab und marschieren zunächst durch sumpfige Wiesen, später auf ausgewaschenem Waldpfad hinab zum Bach. Nach der Überquerung geht es auf breitem Weg und dann auf einer Teerstraße hinauf zum Gasthaus Hochbühl und weiter in Richtung Bergstation. Hier haben wir die Wahl, ob wir auf dem Anstiegsweg oder entlang der Piste wieder zum Parkplatz absteigen.

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2. Ausgangspunkt Almhotel Hochhäderich

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Anfahrt Von Oberstaufen zum Grenzübergang Aach und weiter nach Riefensberg. Bei den ersten Häusern links abbiegen und aufwärts in Richtung Dorf. Wo die Straße nach Riefensberg links abbiegt fahren wir rechts in Richtung Hittisau bis zum Weiler Au, wo wir links abbiegen und auf der kurvigen Straße hinauf zum Almhotel Hochhäderich fahren.
Ausgangspunkt Steibis
Navi: Riefensberg, Hochhäderich 300
Höhenunterschied 300 Hm, 13 km
Gesamtgehzeit 3.30 Std. 
Anforderungen Wanderung auf Forstwegen und teilweise asphaltierten Wirtschaftswegen, nach der Scheelochalm sumpfiger und ausgewaschener Pfad
Wege meist gut beschildert.
Karte/Führer Kompass 1:25.000,  Blatt 02   Oberstaufen Immenstadt
Tourenverlauf Vom Parkplatz des Almhotels gehen wir vorbei an der Liftkasse und orientieren uns am Wegweiser in Richtung Hörmoos. Vorbei an der Hochwiesalpe kommen wir zum Hubertushaus und zum Berggasthaus Hörmoos. Weiter wie oben beschrieben wandern wir zur Schneelochalpe und hinauf zum Berggasthaus Hochbühl. Hier steigen wir hinauf zum Hangweg, auf dem wir vorbei an Gschwendalpe und Alpe Glutschwanden zum Moosstüble kommen.
Vor den letzten Metern zurück zum Almhotel lohnt sich der Abstecher hinauf zum Steinernen Tor und zum Gipfel des Kojen, von dem sich ein imposantes Panorama bietet (+ 40 min).

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