Bad Grönenbach – Panoramaweg

Von Bad Grönenbach führt diese aussichtsreiche Rundwanderung durch die Hügellandschaft des Unterallgäus. Bei nur geringen Höhenunterschieden und mit wenig Anstrengung kann man auf ihr Landschaft und Aussicht in vollen Zügen genießen. Am Ende steht dann nochmals der fantastische Blick vom Kornhofer Bänkle auf die Alpenkette und die Einkehr im herrlich gelegenen und gut bewirtschafteten Waldcafé.

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Anfahrt Auf der A7 bis zur Ausfahrt Bad Grönenbach und dann auf der Hauptstraße durch den Kurort fahren. Nach der Steigung geradeaus in die Herbisrieder Straße und dieser bis zum Waldrand folgen. Hier entweder rechts in den großen Parkplatz (P4) der Klinik oder 50 m weiter nach Links zum Wanderparkplatz.
Ausgangspunkt Bad Grönenbach, Klinik
Navi: Bad Grönenbach, Herbisrieder Straße
Höhenunterschied 150 Hm, 12 km
Gesamtgehzeit 3.30 Std.
Anforderungen Wanderung auf Forstwegen, Wirtschaftswegen und wenig befahrenen Sträßchen
Bis auf wenige Stellen gut beschildert.
Karte/Führer Kompass 1:50.000, Blatt 187 Oberschwaben
Kümmerly+Frey  1:35.000  Blatt 46 Kempten
Tourenverlauf Vom Parkplatz der Klinik gehen wir zur Herbisrieder Straße, überqueren sie und biegen rechts ab. Am Waldrand nehmen wir den Forstweg nach links (Ww. Bahnhof) und halten uns immer entlang des Waldrandes, meist auf schönem Waldweg. Wo dieser den Wald verlässt, gehen wir zum schmalen Teersträßchen und wenden uns nach rechts. Vorbei an der Gärtnerei, immer den gelb-weißen Markierungspfeilen folgend, wandern wir auf dem Sträßchen in Richtung Bahnhof. Wir nehmen NICHT die erste, gekennzeichnete Abzweigung nach rechts sondern erst die nächste, gehen vorbei am einzeln stehenden Gebäude und erreichen den Weiler Egg. Hier biegen wir halblinks ab und wandern hinauf nach Ziegelberg.
Wo die Straße den Ort verlässt, gehen wir nach rechts und biegen nach dem nächsten Haus links in einen Grasweg ein, der uns zur Straße bringt. Hier wandern wir rechts und folgen der Straße bis zur Abzweigung in Richtung Seefeld. Am Waldrand nehmen wir den Feldweg nach halblinks, biegen nach 400 m rechts ab und wandern hinauf nach Seefeld. Ein Wegweiser zeigt uns den Weg nach Hueb.
Wir durchqueren Hueb nach rechts und folgen der Straße in leichter Steigung bis zum rechts liegenden Waldrand. Hier biegen wir nach links in einen Grasweg ein, der uns zu einer Bank mit toller Aussicht bringt. Weiter auf dem Grasweg erreichen wir Herbisried. Hier gehen wir bis zur Hauptstraße, gehen nach rechts und biegen am Ortsende links ab. Nach dem Gehöft führt rechts ein Feldweg bis zum Wald. Wir gehen bis zur Waldecke und folgen dann dem Waldrand nach rechts bis zur Straße. Weiter am Waldrand entlang erreichen wir nach 5 Minuten den schönsten Platz der Wanderung, das Kornhofer Bänkle mit großer Panoramatafel und daneben liegendem Waldcafé.
Nach gebührender Pause gehen wir wenige Meter zurück und biegen dann rechts in den Waldweg ein, auf dem wir zurück zum Parkplatz marschieren.

Allgäu
Wandergebiete

Rundwanderung über dem Rottachsee

Die Gerhalde ist ein völlig unbedeutender, kaum sichtbarer Hügel auf dem Höhenrücken zwischen Rottachsee und dem Tal der Wertach. Trotzdem „pilgern“ an schönen Sonntagen Scharen von Wanderern und Spaziergängern von Mittelberg zu ihm hinauf. Grund dafür ist das einmalige 360-Grad-Panorama, das man von dort oben genießen kann. Es reicht vom Ostallgäu über die Gipfel der Allgäuer Alpen bis zur Zugspitze und zu den Ammergauer Alpen.
Unsere Wanderung beginnt in Oberzollhaus, führt durch das Rottachtal auf den Panoramaweg von Mittelberg und weiter zum Burgkranzegger Horn, das leider kaum Aussicht bietet. Nach dem Abstieg in Richtung Rottachsee geht es dann durch das Rottachmoos wieder zurück zum Ausgangspunkt.

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Anfahrt Auf der A7 bis zur Ausfahrt Oy-Mittelberg und dort die Autobahn verlassen. Nach der Ausfahrt sofort links abbiegen in Richtung Kempten und auf der B309 nach Oberzollhaus fahren. Am Ortsende nach links in den Bahnhofsweg einbiegen nund bei der Haltestelle parken.
Ausgangspunkt Bahnhaltestelle Oberzollhaus
Navi: Oberzollhaus (Oy-Mittelberg), Bahnhofsweg
Höhenunterschied/Strecke 400 Hm/14 km
Gesamtgehzeit 4 Std.
Anforderungen Wanderung meist auf breiten Wegen, Abstieg Burgkranzegger Horn steiler Pfad, relativ große Strecke auf Asphalt.
Bis auf wenige Stellen gut beschildert, trotzdem GPS von Vorteil.
Karte/Führer Rother Wanderführer  Allgäu 4
Kompass 1:50.000 Blatt 188 Ostallgäu
Tourenverlauf Von der Bahnhaltestelle gehen wir zurück zur Hauptstraße und biegen sofort nach rechts in den Römerweg ein. Wir folgen ihm (am Ende auf undeutlichem Pfad) bis zum Kapellenweg, biegen dort links ab zur Hauptstraße und gehen auf dieser durch den Ort und über die Bahnlinie bis zur Straßenabzweigung und zur Unterführung der Autobahn. Unmittelbar danach biegen wir links ab (Ww. Haag) und wandern hinab ins Rottachmoos.
Nach Überquerung des Moorgebietes kommen wir zum Waldrand an den nächsten Wegweiser und an die Fahrstraße hinauf nach Haag, das wir nach insgesamt 1 Std. erreichen. Wir wandern durch den Weiler, biegen am Ende beim Wegweiser in Richtung Mittelberg ab und steigen weiter auf dem Asphaltweg aufwärts. Nach einem steilen Wiesenpfad sind wir am Panoramaweg von Mittelberg angelangt. Hier lohnt sich kurz nach der Einmündung der kurze Abstecher zum Aussichtspunkt über Mittelberg.
Für die Strecke auf dem Panoramaweg sollte man sich Zeit lassen, denn das Panorama ist nach allen Seiten einmalig. Eine Panoramatafel auf dem Hügel der Gerhalde hilft bei der Benennung der unzähligen Berggipfel.
Wir folgen immer dem breiten Weg, bis er in den Pfad zum Gipfel des Burgkranzegger Hornes übergeht und erreichen bald darauf das Gipfelkreuz, leider fast ohne Aussicht. 50 m hinter dem Kreuz beginnt der steile Abstieg durch den Wald in Richtung Burgkranzegg. Wenn wir den Fahrweg erreichen, halten wir uns rechts und folgen dem Schotterweg bis hinab nach Memersch.
Im Ort gehen wir auf der Straße nach links und biegen nach 100 m rechts in einen Feldweg ein, der später auf dem Sträßchen nach Bisseroy führt. Kurz vor Bisseroy führt ein Feldweg nach rechts zum Rottachmoos, überquert dieses und leitet dann hinauf in Richtung Josereute. Am Waldrand auf der Höhe biegen wir links ab, gehen durch den Wald und halten uns danach rechts (Ww. Mittelberg). Durch die Unterführung der Autobahn kommen wir zur Bahnlinie und gehen nach rechts an ihr entlang zur Haltestelle.

Allgäu
Wandergebiete

Rundtour vom Schwansee zu Alpsee und Kalvarienberg

Mitten im Trubel um die Königsschlösser bei Schwangau gibt es noch Oasen mit wenig Rummel. Auf unserer Wanderrunde vom Schwansee zum Alpsee und hinauf zum Kalvarienberg sind wir weitgehend abseits der Menschenmassen und können unterwegs herrliche Blicke auf die Königsschlösser und die umliegende Bergwelt genießen.
Tipp: Unternehmen Sie die Wanderung an einem sonnigen Tag im Spätherbst, dann ist der Genuss um ein Vielfaches größer.

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Anfahrt Auf der A7 zur Ausfahrt Füssen, hier links abbiegen und dann den Wegweisern in Richtung Königsschlösser folgen. Am Ortsende von Alterschrofen rechts abbiegen zum Wanderparkplatz am Schwansee
Ausgangspunkt Wanderparkplatz am Schwansee
Navi: Alterschrofen, Königssträßchen
Höhenunterschied Aufstieg: 300 Hm
Abstieg: 300 Hm
Gesamtgehzeit 4.30 Std., 14 km
Anforderungen Leichte Wanderung auf guten Wegen
Markierung meist gut, Aufstieg zum Kalvarienberg nicht beschildert
Karte/Führer Kompass 1:35.000  Blatt 04  Tannheimer Tal
Tourenverlauf Vom Parkplatz den Wegweisern zum Schwansee folgen. Hier  abbiegen in Richtung Hohenschwangau und auf dem Fischersteig hinauf auf den Rücken. Auf der Teerstraße hinab in Richtung Schloss Hohenschwangau und zum „Museum der Bayerischen Könige“.
Vorbei am Hotel Alpenrose erreicht man den Alpsee und folgt dem breiten Uferweg. Dieser geht wenig später in einen Wanderweg über, der mit herrlichen Blicken auf die Königsschlösser und die umliegenden Gipfel um den See führt. Ein herrlicher Rastplatz ist am Denkmal für Königinmutter Maria Teresia nach ca. 2/3 der Umrundung.
Der Weg steigt nach dem Denkmal an und erreicht schließlich wieder den Rücken zum Schwansee. Hier folgt man der Teerstraße wenige Meter und biegt dann unmarkiert halbrechts ab. Nach 30 m kommt man auf den Alpenrosenweg, dem man ca. 30 min bis zum Königssträßchen folgt.
Man überquert das Königssträßchen (Ww. Füssen) steigt ein Stück aufwärts und biegt dann rechts ab zum Erlebnisrastplatz. Hier weist ein Wegweiser nach links in Richtung Kalvarienberg. Nach einem kurzen Steilstück kommt man zum Kreuzweg und folgt diesem vorbei an den Stationen zur Kreuzigungsgruppe auf dem Kalvarienberg. Eine herrliche Rundumsicht auf Berge und Königsschlösser erwartet den Wanderer.
Zum Rückweg geht man die Stufen auf der rechten Seite hinab und folgt dann dem rechts abwärts führenden Pfad mit steilen Stufen bis zur Schotterstraße. Auf dieser erreicht man wieder den Schwansee und den Parkplatz.

Allgäu
Wandergebiete

Zwischen Oberreute und Sulzberg

Sulzberg liegt in Vorarlberg im Bregenzerwald auf einem einmaligen Aussichtsbalkon und ist zu jeder Jahrezeit einen Besucht wert. Allerdings hat sich das längst herumgesprochen, und so treffen sich hier – besonders am Sonntag – sehr viele Tagestouristen und vor allem Gruppen von Motorradfahrern, um den Blick auf die Gipfel von Bregenzerwald und Allgäuer Alpen zu genießen.
Wir beginnen unsere Rundwanderung in Oberreute, steigen über die Martinshöhe und auf dem Grenzerweg hinauf nach Sulzberg und genießen beim Rückweg den Weg durch das Wildrosenmoos und durch die Hausbachklamm.

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Anfahrt: Auf der B96 bis zur Ausfahrt Wangen-Nord, dann in Wangen an der Ampel nach links auf die B32 und über Hergatz, Heimenkirch und Auers zur B308. Auf dieser in Richtung Oberstaufen, bis nach Rechts die Landstraße nach Oberreute abzweigt.
In Oberreute die zweite Straße nach der Kirche links ab zum Freibad.
Ausgangspunkt: Parkplatz am Riebad Oberrute
Navi: Oberreute, Freibadweg
Höhenunterschied: Aufstieg:  320 Hm
Abstieg:   320 Hm
Gesamtgehzeit: 14 km, ca. 4 Std.
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf meist breiten Pfaden oder Forstwegen
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 02   Oberstaufen  Immenstadt
Tourenverlauf: Vom Parkplatz zum geschlossenen Hotel Martinshöhe und dort auf dem Teersträßchen aufwärts (Ww. Martinshöhe, Sulzberg). Der rot-weissen Markierung folgend erreicht man die aussichtsreiche Martinshöhe mit schönem Blick über das Allgäu.
Der gut ausgeschilderte Wanderweg führt durch Wald und über offene Wiesenflächen zum „Grenzerweg“ und weiter bis zu einem Spielplatz. Hier weiter auf der gelb-weißen Markierung aufwärts durch den Wald zum Grenzerhäuschen und dann auf breitem Fahrweg nach Sulzberg.
Nachdem man die grandiose Aussicht vom Dorfplatz (oder vom „Alpenblick“) genossen hat, geht man zurück zur Hauptstraße, biegt links ab und folgt der Straße bis zum Heizkraftwerk. Hier führt ein Pfad nach halbrechts und folgt dem Trimm-Pfad zunächst fast parallel zur Straße, dann in einer weiten Rechtskurve bis zum Wildrosenmoos.
Man betritt das Wildrosenmoos und folgt dem Pfad zu einer Hütte, an der man links abbiegt und später nach rechts auf einen Waldweg einbiegt. Beim Wanderparkplatz erreicht man die Straße, biegt rechts ab und folgt auf einem Wirtschaftsweg der Straße bis nach Schnellers. Hier beginnt der Weg durch die Hausbachklamm in Richtung Weiler.
Auf schönem Pfad durch die romantische Schlucht des Hausbach und vorbei am Spielplatz bis zu einer Verzweigung, Man geht hier nicht nach links in Richtung Weiler sondern geradeaus (Ww. Unterreute, Oberreute). Auf breitem Schotterweg steigt man auf nach Längene, biegt dort links ab und erreicht Unterreute. Hier folgt man den Weigweisern nach rechts nach Oberreute.

Allgäu
Wandergebiete

Von Mühlheim zur Wallfahrtsruine Maria Hilf

Die Wallfahrtsruine Maria-Hilf schlummert als weitgehend unbekanntes Kleinod im Wald zwischen Mühlheim und Fridingen. Sie ist der vorbildlich restaurierte, beeindruckende Rest einer großen Wallfahrtsstätte aus dem 17. und 18. Jahrhundert. https://www.wediul.de/mariahilf/

Unsere Wanderung bietet nach eher langweiligem Marsch durch den Wald von Mühlheim zum Bergsteig schöne Ausblicke vom Rissefels und vom Glitzenden Kreuz und als absoluten Höhepunkt den Besuch in der beeindruckenden Wallfahrtsanlage.

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Anfahrt: a. Von Tuttlingen auf der L277
b. aus dem Donautal auf der L277 über Fridingen
c. von Neuhausen ob Eck auf L440 und L277
nach Mühlheim an der Donau fahren. Wo es nach rechts in die Altstadt geht, links abbiegen auf den Parkplatz an der alten Schule
Ausgangspunkt: Parkplatz an der alten Schule (P1) oder bei der Festhalle (P2) (Ettenbergstr.)
Navi: Mühlheim an der Donau
Höhenunterschied: Aufstieg:  250 Hm
Abstieg:   250 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3 Std., 11 km
Anforderungen: Wanderung auf meist guten Forstwegen mit wenig Steigung, gut markiert (gelber Kreis), nach eher langweiligem Beginn im zweiten Teil besonders schön.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000   Blatt 29   Tuttlingen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz (P1) gehen wir ein kurzes Stück entlang der Straße nach links und biegen dann links in die Ettenbergstraße ein. Wir gehen bergauf bis zur Festhalle (P2) und nehmen bei der Wegegabelung den linken Weg, wobei wir den grünen Wegweisern (Ww. Bergsteig) und der Markierung des Rundweges folgen. Es folgt jetzt ein ca. einstündiger Weg durch den Wald, vorbei am Skilift bis man die Straße erreicht.
Die Straße wird überquert, ein Pfad führt über die Wiese zu einem Buschhang, durch den man zur Pizzeria und dem gegenüberliegenden Restaurant Bergsteig hochwandert. Huer lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Bergsteigkreuz. Vorbei an Pizzeria und Heilandkapelle biegt man halblinks ab in einen Wirtschaftsweg, der zunächst am Waldrand entlang führt und bei einem Bildstock in den Wald leitet. Nach kurzem Anstieg weist der Wegweiser nach rechts auf einen Waldweg (Ww. Rissefels  Maria Hilf), auf dem es kräftig ansteigt. Ein Hinweisschild zeigt den Abstecher zum Rissefels mit Kreuz, Sitzbank und beeindruckender Aussicht auf Fridingen und die umgebende Felslandschaft.
Wieder zurück auf dem Hauptweg erreicht man nach 10 min die Klosterruine Maria Hilf, eine beeindruckende Anlage, welche der Überrest einer Großen Wallfahrtsstätte des 17. und 18. Jahrhunderts ist.
Nach der Besichtigung des Wallfahrtsortes geht man zurück auf den Forstweg, der in einer Linkskurve um die Anlage führt, bis ein Wegweiser links zum „Glitzendes Kreuz“ weist, Hier bietet sich ein schöner Blick auf Mühlheim. Man geht auf dem Hauptweg weiter, bis in einer Kurve der Wanderpfad links abzweigt. Auf schönem Pfad wandert man in Kurven abwärts und folgt den grünen Schildern zu einem weiteren Aussichtspunkt und dann abwärts zur Donau und zum „Schwedengrab“.
Ein Schotterweg führt hinauf zur Sebastianskapelle und vorbei am Schloss in die Haupstraße durch den gemütlichen Ort Mühlheim. Durch den Turm erreicht man wieder den Parkplatz.

 

Hörnlepass

Eine aussichtsreiche Wanderung – allerdings zum großen Teil auf Asphaltwegen – führt von Außerschwende bei Riezlern hoch über dem Tal der Breitach vorbei an einigen Almen. Nach längerer Trockenphase lohnt sich der Abstecher zum Hörnlepass, der die Verbindung ins Rohrmoostal ermöglicht. Bei nassem Wetter ist dieser Weg allerdings ein ständiger Kampf mit Schlamm und glatten Holzbohlen, auf den man gerne verzichten kann.

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Anfahrt: Vor Oberstdorf im Kreisverkehr abbiegen in Richtung Kleinwalsertal und dann bis Riezlern fahren. Am Ortsanfang rechts abbiegen nach Schwende und auf schmaler Straße weiter nach Außerschwende. Vorbei am Hotel Sonnenburg bis zum Gasthaus Bergblick.
Ausgangspunkt: Wenige Parkplätze gegenüber Gasthaus Bergblick, Außerschwende
Navi: Riezlern, Außerschwende 36
Höhenunterschied: Aufstieg:  550 Hm
Abstieg:   550 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 5.30 Std., 15 km
Anforderungen: Rundwanderung auf meist asphaltierten Wirtschaftswegen und Wanderpfaden, Weg zum Hörnlepass sehr nass und sumpfig.
Weg sehr gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass  1:25.000  Blat 01, Oberstdorf  Kleinwalsertal
Tourenverlauf: Von der Bushaltestelle beim Gasthaus Bergblick wandern wir auf der Teerstraße hinauf zum Hotel Hörnlepass. Dort biegen wir nach halblinks ab und folgen dem asphaltierten Wirtschaftsweg (Ww. Oberbergalpe). Nach der Brücke zeigt ein Wegweiser nach links. Durch extrem nasse Moorwiesen geht es jetzt über einen (morschen) Brettersteg in 40 min hinauf zum Hörnlepass mit kleiner Kapelle und großartiger Aussicht.
Wir wandern den Sumpfweg wieder zurück zur Abzweigung und folgen dem Wirtschaftsweg nach links. Nach kräftigem Aufstieg erreichen wir die Abzweigung zur Oberbergalpe, wo wir geradeaus weitergehen und auf dem Sträßchen abwärts gehen. In einem Waldstück zweigt nach links ein Weg ab, der später in einen Fußweg übergeht und zur Alpe „Hinter der Enge“ führt (Einkehrmöglichkeit).
An der Terrasse der Alpe nehmen wir den nach rechts unten führenden Fußweg zum wieder asphaltierten Wirtschaftweg und folgen diesem, bis ein Wegweiser nach links zu „Müller’s Alpe“ hinunter weist. Vorbei an der Alpe geht es auf einem Schotterweg abwärts in Richtung Breitach. Vor dem letzten steilen Stück gehen wir geradeaus (Ww. Waldhäusel) und folgen dem Schotterweg bis zum Gasthaus Waldhäusel.
Entlang des rauschenden Baches gehen wir weiter bis zur nach rechts oben führenden Abzweigung, steigen steil aufwärts und erreichen den nächsten Wirtschaftsweg, auf dem wir wieder das Gasthaus Bergblick erreichen.

Allgäu
Wandergebiete

Wertacher Hörnle

Das Wertacher Hörnle ist ein Berg für jede Jahreszeit. Trotz seiner geringen Höhe von nur 1695 m, bietet es einen phantastischen Blick über die Allgäuer Berge mit den markanten Spitzen der Tannheimer Alpen und bis zur Zugspitze und ist deshalb im Sommer und im Winter ein beliebtes Ziel. Einziger Schönheitsfehler ist die Tatsache, dass ein großer Teil des Aufstieges auf steilen, asphaltieren Wirtschaftswegen erfolgt.

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Anfahrt: Auf der A7 bis zur Ausfahrt Oy/Mittelberg und dort die Autobahn verlassen und rechts abbiegen. Am folgenden Kreisverkehr geradeaus in Richtung Oberjoch fahren. Vorbei an Unterjoch befindet sich auf der rechten Seite ein Wanderparkplatz (gebührenpflichtig)
Ausgangspunkt: Parkplatz bei Unterjoch
Navi: Obergschwend
Höhenunterschied: Aufstieg:  800 Hm
Abstieg:   800 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 5 Std., 14 km
Anforderungen: Rundwanderung mit steilem Aufstieg auf teilweise asphaltieren Wegen bis zum Vorgipfel des Wertacher Hörnle. Wanderpfade zur Hirschalpe und steiler Abstieg nach Obergschwend. Hier Vorsicht bei Nässe!!!
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 04    Tannheimer Tal
DAV 1:25.000 Blatt BY3   Allgäuer Voralpen Ost
Tourenverlauf: Vom Parkplatz gehen wir ca. 100 m entlang der Straße, bis ein Wegweiser nach rechts in Richtung Buchelalpe zeigt. Auf steilen Wiesen- und Waldwegen gewinnen wir rasch an Höhe und erreichen nach 50 min die Buchelalpe. Auf asphaltiertem Wirtschaftsweg steil aufwärts zum Waldrand und auf ausgewaschenem Wanderweg durch den Wald zu einem Querweg. Auf dem Geschotterten Fahrweg nach links bis zum Wegweiser und dort rechts abbiegen. Auf Asphaltweg wieder steil hinauf, dann auf Schotterweg nach rechts zum Waldrand.
Durch die Wiesen auf Wanderweg aufwärts. Kurz vor Erreichen des Vorgipfels kann man oberhalb des Hörnlesees auf einer Pfadspur rechts abbiegen zum Verbindungsweg in Richtung Gipfel. Nach 2 1/2 Std ist der Gipfel mit grandioser Aussicht erreicht.
Wieder zurück zum Vorgipfel, dann rechts abbiegen (Ww. Spieser). Auf aussichtsreichem Wanderpfad mit steilen Abstiegen und einigen Gegenanstiegen bis zu sumpfigen Wiesen mit Bohlenweg, dann aufsteigen in Richtung Spieser. Auf halber Höhe zweigt der Weg zur Hischalpe rechts ab und erreicht die herrlich gelegene Alpe.
Von der Hirschalpe 70 Hm steil hinauf zum Steinpass, vorbei am Ornach und dann auf sehr steilem, felsigen Weg abwärts. Nach einem kurzen Stück Fahrweg geht es durch sumpfige Wiesen und dann parallel zum Lift hinab nach Obergschwend zum Parkplatz.

Allgäuer Alpen - Kopie - Kopie
Gebirgsgruppen

Auf den Spuren von König Ludwig

Unweit von Edenkoben erbaute König Ludwig von Bayern seine Sommerresidenz, die Villa Ludwigshöhe. Über ihr liegt an aussichtsreichem Platz die bewirtschaftete Ruine Rietburg, die Endstation einer Sesselbahn. In Verbindung mit Ludwigsturm, Kohlplatz, Schänzelturm und Hilschweiher ergibt sich hier eine interessante Rundwanderung mit vielen Aussichtspunkten über die Hügel des Pfälzerwaldes.

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Anfahrt: Nach Edenkoben fahren und dort in der Ortsmitte in die Klosterstraße einbiegen. Auf dieser durch den gesamten Ort und durch die Weinberge, bis nach der Privatklinik „Villa Medica“ ein schmaler Weg zur Gaststätte „Siegfriedsschmiede“ führt.
Ausgangspunkt: Parkplatz bei der Siegfriedsschmiede
Navi: Edenkoben, Hilschweiher
Höhenunterschied: Aufstieg:  550 Hm
Abstieg:   5500 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4.45 Std., 17 km
Anforderungen: Rundwanderung mit steilem Aufstieg vom Hilschweiher und flachen Wegen auf der Hochfläche. Bis zur Rietburg schlecht markiert, dann gute Beschilderung.
Karte/Führer: Wanderkarte 1:25.000  Oberhaardt
Tourenverlauf: An der Gaststätte überqueren wir den Bach, gehen dann rechts und folgen dem Fahrweg vorbei am Seniorenheim bis zum Hilschweiher. Bei der Gaststätte am Ende des Weihers gehen wir links den steilen Hang zur Quelle aufwärts (Wegweiser) und folgen den weißen Punkten auf zunächst undeutlichem Pfad. Die Markierungspunkte leiten uns in weiten Serpentinen durch den Wald aufwärts zum Tierpark, zum Sessellift und zur Ruine Rietburg (bewirtschaftet).
Von der Ruine folgen wir den Markierungen des PWV (blau-gelb) an den Bäumen. Sie leiten uns durch den Wald auf schönem Wanderweg zunächst zum Ludwigsturm mit Unterstandshütte und dann weiter zum Kohlplatz (Rastplatz). Hier halten wir uns links und steigen den Markierungen folgend auf steilem Schotterweg hinauf in Richtung Kohlberg.
Der Aufstieg endet auf dem Steigerkopf (614 m) mit dem Schänzelturm, an dem eine Gedenktafel an kriegerische Auseinandersetzungen erinnert. Weiter entlang der blau-gelben Markierung kommen wir zum Waldparkplatz Lolosruhe. Von hier ab gilt die Markierung „rotes Kreuz“, die uns zur Edenkobener Hütte weist.
Beim Wanderparkplatz überqueren wir die Straße und folgen dem Bach auf idyllischem Weg über viele Brücken zurück zum Hilschweiher und zur Siegfriedsschmiede.


Wandergebiete

Wanderung Hohe-Loog und Hambacher Schloss

Das Hambacher Schloss ist ein Symbol der deutschen Demokratiebewegung. Es ist heute Museum und Tagungsstätte und täglich geöffnet.
Für den Wanderer lässt sich der Besuch sehr gut mit einer Wanderung auf die Hohe-Loog verbinden, bei der man neben der aussichtsreichen Einkehr im Hohe-Loog-Haus als weitere Höhepunkte die Sicht vom Bergstein und vom Sühnekreuz erleben darf.

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Anfahrt: Nach Neustadt an der Weinstraße fahren und dort den Hinweisschildern zum Hambacher Schloss folgen. Sie führen durch Neustadt nach Hambach und dann auf zunächst engem Waldsträßchen zum Schloss.
Ausgangspunkt: Parkplätze an der Zufahrtsstraße zum Hambacher Schloss (Parkgebühren)
Navi: Neustadt (Weinstraße), Hambacher Schloss
Höhenunterschied: Aufstieg:  340 Hm
Abstieg:   340 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 2.45 Std., 9 km
Anforderungen: Rundwanderung mit langem, gleichmäßig steigendem Anstieg durch den Wald auf Forstwegen und Wanderpfaden, gute Markierung
Karte/Führer: Wanderkarte 1:25.000  Neustadt an der Weinstraße
Tourenverlauf: Beim Parkplatz gehen wir zur Burgschänke Rittersberg, wo wir auf den Wegweiser in Richten Hohe-Loog-Haus treffen. Ab hier folgen wir der Wegmarkierung des Weinsteiges (rot-weiß) durch den teilweise bizarren Wald stetig bergauf. Mal durch Kiefern- mal durch Buchenwald gewinnen wir an Höhe und erreichen nach ca. 1 Std. das Hohe-Loog-Haus mit schönem Blick ins Rheintal.
Vom „Gipfel“ des Hohe-Loog (2 min von der Hütte) gehen wir geradeaus durch den Wald abwärts. Wo wir auf den Aufstiegsweg treffen, biegen wir links ab (Markierung roter Punkt) und folgen dem Wanderweg durch den Wald bis zur Wegspinne an der Schutzhütte „Speierheld“. Dort biegen wir rechts ab und folgen jetzt wieder dem Weinsteig.
Ein kurzer Aufstieg bringt uns zum „Bergstein“, einem schönen Aussichtspunkt, dann wandern wir auf dem Weinsteig weiter in Richtung Hambacher Schloss. Vor dem letzten Abstieg lohnt sich auf jeden Fall der Abstecher zum Sühnekreuz, wo sich nochmals ein fantastischer Ausblick bietet.
Auf steilem Pfad erreichen wir nach knapp 3 Std. Gehzeit wieder die Burgschänke und den Parkplatz, von wo aus wir den kurzen Anstieg zum Schloss in Angriff nehmen und dort die Besichtigung genießen.


Wandergebiete

Rundwanderung zum Kalmit

Die Kalmit ist mit 672 m Höhe der höchste Berg des Pfälzerwalds. Auf dem Berg stehen ein Aussichtsturm mit Relaisfunkstelle, eine Wetterstation und Fernsicht-Messstation, das Kalmithaus und der Sender Kalmit. Der Aufstieg von St. Martin ist ein wenig spannender Waldspaziergang, aber vom Gipfel aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die Rheinebene. Nicht versäumen sollte man beim Weg zum Gipfel den kurzen Abstecher auf den Taubenkopf und dann beim Rückweg ins Tal den Gang durch das Felsenmeer, wo man häufig Kletterer beim Bouldern an den Felsklippen bewundern kann.

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Anfahrt: Von Neustadt bzw. Landau auf der A65 zur Ausfahrt Edenkoben fahren und dort in Richtung Maikammer. Im Kreisverkehr vor Maikammer links abbiegen nach St. Martin und dort auf die Totenkopfstraße in Richtung Kalmit. 300 m nach Beginn der steilen Straße auf der rechten Seite Parkplatz.
Ausgangspunkt: Parkplatz an der Kalmitstraße
Navi: St. Martin (Südl. Weinstraße), Totenkopfstraße
Höhenunterschied: Aufstieg:  520 Hm
Abstieg:   520 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 13 km
Anforderungen: Rundwanderung mit langem, gleichmäßig steigendem Anstieg durch den Wald auf Forstwegen und Wanderpfaden, meist gute Markierung
Karte/Führer: Wanderkarte 1:25.000  Maikammer
Tourenverlauf: Beim Parkplatz überqueren wir die Kalmitstraße und gehen abwärts bis zum „Alster Brunnen“. Ab hier folgen wir den rot-gelben Markierungen des Zuweges zum Weinsteig. Nach ca. 500 m kommen wir an der Pumpstation für die Wasserversorgung der Kalmit vorbei und erreichen dann ein Viadukt für die Querung der Kalmitstraße. Nach einem steilen Hang beginnt ein bequemer Weg durch lockeren Kiefernwald der später die Straße überquert. Wenn man das nächste Mal die Straße erreicht, lohnt sich ein kurzer Abstecher nach rechts zum Taubenkopf mit schönem Panorama.
Nach der Straßenüberquerung erreichen wir den Weinsteig und folgen jetzt den rot-weißen Markierungen zum Gipfel.
Nach der Einkehr (?) gehen wir zum Sendeturm, halten uns dort links und gehen auf dem Weinsteig abwärts zum Parkplatz, den wir auf der links Seite wieder verlassen (Ww. Felsenmeer, Markierung rot-weiß). Mit ständigem leichtem Gefälle kommen wir nach 700 m zum Beginn des Felsenmeeres. Hier verlassen wir den Weinsteig und folgen den grün-weißen Markierungen durch die bizarre Felsenlandschaft bis zum Aussichtspunkt an der Hüttenberg-Schutzhütte.
Wieder auf dem Weinsteig geht es jetzt auf teilweise ruppigem Weg abwärts bis zur Straße, die überquert wird. Nach wenigen Metern kommen wir zum Bellachini-Weiher und gehen hinein nach St. Martin. Die Wegweiser und Markierungen des Weinsteiges leiten uns durch den Ort und zurück zum Parkplatz.


Wandergebiete