Bei der Fahrt in Richtung Fernpass erhebt sich nach der Umfahrung von Reutte/Tirol die mächtige Festung Ehrenberg. Die im Jahre 1296 erbaute Burg Ehrenberg bietet alles, was Sie von einem mittelalterlichen Schloss erwarten, wehrhafte Mauern, hohe Türme und viel Geschichte. Die gotische Burganlage beherbergte Kaiser und Könige, Fürsten und Zaren. 450 Jahre später wurde auf dem 200 m höheren Schlosskopf eine moderne Festung gebaut, die aber nie die gleiche Bedeutung erlangte und wie Ehrenberg um 1780 aufgelassen wurde und zerfiel.
Neuestes touristisches HIghlight ist die 2014 eröffnete Hängebrücke Highline 179, die in schwindelnder Höhe das Tal überspannt und Besucher in Massen anzieht.
Von Norden kommend auf der Autobahn A7 in Richtung Fernpass und durch den Grenztunnel nach Österreich. In Sichtweite von Burg Ehrenberg verlässt man die Bundesstraße nach rechts zu den Parkplätzen (gebührenpflichtig) bei der Burgenwelt Ehrenberg und der High-Line 179.
Wanderung auf steilen Wegen, Aufstieg Forstwege, Abstieg Schlosskopf sehr steiler Wurzelpfad.
Markierung lückenhaft, vor allem Beginn des Abstiegs vom Schlossberg
Tourenverlauf
Vom Parkplatz geht man zur Talstation des Schrägaufzugs und nach rechts hinauf vorbei am Einstieg. Der Wanderweg geht in einen ruppigen Forstweg über, der sich unter der High-Line mäßig ansteigend am Hang entlang zieht. Bei der Abzweigung in Richtung Ehrenberg geht man halblinks weiter (NICHT rechts abbiegen) und folgt weiter den Forstweg bis zur Schotterstraße. Auf dieser nach rechts aufwärts zum Schlosskopf mit herrlicher Aussicht.
Nach Erkundung der Burgruine verlässt man diese durch eine Maueröffnung links der Bergstation (KEINE MARKIERUNG) und folgt dem schmalen, steilen Pfad abwärts. Man erreicht den Beginn der High-Line und steigt auf der Teerstraße hinauf zur mächtigen Festung Ehrenberg.
Nach Erkundung der sehenswerten Anlage geht man wieder abwärts zum Joch, wo nach rechts ein schmaler Wanderweg in den Wald führt. Auf steilem, stellenweise undeutlichem Pfad geht es abwärts in Richtung Reutte. Variante 1 (kurz):
Unmittelbar vor Verlassen des Waldes zweigt ein Schotterweg rechts ab und quert im Tal zum Skilift. Man geht auf der Zufahrt zur Straße, folgt dieser 100 m nach rechts und steigt rechts haltend hinauf zum Parkplatz der Burgenwelt. Variante 2 (lang):
Nach Verlassen des Waldes folgt man dem Schotterweg nach links und erreicht Ehenbichel. Nach Überqueren der Hauptstraße hält man sich rechts, geht am Ortsrand wieder rechts und kommt hinter der Klinik am Waldrand zur Straße. Nach 100 m entlang der Straße zweigt ein Wirtschaftsweg rechts ab, auf dem man nach kräftiger Steigung den Parkplatz erreicht.
Die Seenlandschaft um Füssen bietet eine Vielfalt schöner und spannender Wanderungen. Die Kombination von See und Gebirge und dazu viele herrliche Ausblicke bietet die hier beschriebene Wanderung vom Weißensee zum Alatsee und über den Salober. Einziger Wermutstropfen ist das langweilige Wegstück von Rossmoos nach Oberkirch.
Fahrt auf der A7 bis zur Ausfahrt Füssen West. Dort die Autobahn verlassen, an der Ampel rechts abbiegen und die erste Straße links abbiegen (Ww. Alatsee). Nach 400 m Parkplatz (gebührenpflichtig)
Ausgangspunkt:
Parkplatz am Weißensee Navi: Füssen, Saloberstraße
Höhenunterschied:
Aufstieg: 550 Hm
Abstieg: 550 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 5 Std., 16 km
Anforderungen:
Abwechslungsreiche und aussichtsreiche Rundtour auf Schotterwegen und Wanderpfaden. Abstecher zum 4-Seen-Blick in schlechtem Zustand, Wegstück von Rossmoos bis Oberkirch asphaltierter Radweg entlang der Bundesstraße.
Gesamte Runde gut markiert und beschildert.
Karte/Führer:
Kompass 1:35.000 Blatt 04 Tannheimer Tal
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz gehen wir ein kurzes Stück auf der Straße und biegen dann rechts ab auf den Uferweg entlang des Weißensees. Wir bleiben auf dem schönen Weg am Seeufer, schlüpfen durch das Felsentor und erreichen nach ca. 40 min die Abzweigung in Richtung Alatsee.
Auf steilem, schmalem Pfad steigen wir durch die steilen Hänge hinauf zur Fahrstraße und kommen vorbei an den Parkplätzen zum idyllischen Alatsee. Auf der Schotterstraße wandern wir am Ufer des Sees entlang und dann kräftig ansteigend hinauf zur bestens bewirtschafteten Saloberalm (2 Std.).
Nach der verdienten Rast gehen wir ein kurzes Stück zurück und folgen dann dem Pfad (Ww.) zum Vierseenblick, wo wir die Aussicht auf Weißensee, Hopfensee, Forggensee und Bannwaldsee genießen können.
Der schmale Pfad (Vorsicht bei Nässe!) bringt uns abwärts zu einem Zaun, wo wir nach rechts in Richtung Weißensee weitergehen.
Ein steiler, felsiger Aufstieg bringt uns hinauf zum Salober mit schönem Aussichtspunkt, dann geht es wieder abwärts. An der folgenden Kreuzung biegen wir rechts ab (Ww. Weißensee) und folgen der weiß-rot-weißen Markierung auf steilem Pfad abwärts.
Der Pfad geht in einen Forstweg über, auf dem uns die Markierungen zum Ende des Waldes leiten. Hier folgen wir dem Feldweg ca. 400 m, dann zweigt unser Weg rechts ab nach Rossmoos.
Auf dem Radweg entlang der Straße gehen wir in Richtung Oberkirch, halten uns am Ende des Radweges auf dem Asphaltweg abwärts zum See und wandern dann links haltend zum Badeplatz mit Kiosk. Vorbei am Kiosk marschieren wir auf dem Seerundweg zurück zum Parkplatz.
Mitten im Trubel um die Königsschlösser bei Schwangau gibt es noch Oasen mit wenig Rummel. Auf unserer Wanderrunde vom Schwansee zum Alpsee und hinauf zum Kalvarienberg sind wir weitgehend abseits der Menschenmassen und können unterwegs herrliche Blicke auf die Königsschlösser und die umliegende Bergwelt genießen.
Tipp: Unternehmen Sie die Wanderung an einem sonnigen Tag im Spätherbst, dann ist der Genuss um ein Vielfaches größer.
Auf der A7 zur Ausfahrt Füssen, hier links abbiegen und dann den Wegweisern in Richtung Königsschlösser folgen. Am Ortsende von Alterschrofen rechts abbiegen zum Wanderparkplatz am Schwansee
Ausgangspunkt
Wanderparkplatz am Schwansee
Navi: Alterschrofen, Königssträßchen
Höhenunterschied
Aufstieg: 300 Hm
Abstieg: 300 Hm
Gesamtgehzeit
4.30 Std., 14 km
Anforderungen
Leichte Wanderung auf guten Wegen
Markierung meist gut, Aufstieg zum Kalvarienberg nicht beschildert
Karte/Führer
Kompass 1:35.000 Blatt 04 Tannheimer Tal
Tourenverlauf
Vom Parkplatz den Wegweisern zum Schwansee folgen. Hier abbiegen in Richtung Hohenschwangau und auf dem Fischersteig hinauf auf den Rücken. Auf der Teerstraße hinab in Richtung Schloss Hohenschwangau und zum „Museum der Bayerischen Könige“.
Vorbei am Hotel Alpenrose erreicht man den Alpsee und folgt dem breiten Uferweg. Dieser geht wenig später in einen Wanderweg über, der mit herrlichen Blicken auf die Königsschlösser und die umliegenden Gipfel um den See führt. Ein herrlicher Rastplatz ist am Denkmal für Königinmutter Maria Teresia nach ca. 2/3 der Umrundung.
Der Weg steigt nach dem Denkmal an und erreicht schließlich wieder den Rücken zum Schwansee. Hier folgt man der Teerstraße wenige Meter und biegt dann unmarkiert halbrechts ab. Nach 30 m kommt man auf den Alpenrosenweg, dem man ca. 30 min bis zum Königssträßchen folgt.
Man überquert das Königssträßchen (Ww. Füssen) steigt ein Stück aufwärts und biegt dann rechts ab zum Erlebnisrastplatz. Hier weist ein Wegweiser nach links in Richtung Kalvarienberg. Nach einem kurzen Steilstück kommt man zum Kreuzweg und folgt diesem vorbei an den Stationen zur Kreuzigungsgruppe auf dem Kalvarienberg. Eine herrliche Rundumsicht auf Berge und Königsschlösser erwartet den Wanderer.
Zum Rückweg geht man die Stufen auf der rechten Seite hinab und folgt dann dem rechts abwärts führenden Pfad mit steilen Stufen bis zur Schotterstraße. Auf dieser erreicht man wieder den Schwansee und den Parkplatz.
Vom Parkplatz beim Lechfall führt diese Rundwanderung vorbei an Mittersee und Obersee zum romantischen Alatsee. Auf dem Rückweg wandern wir am Weissensee entlang und dann über den Burkenbichlberg zurück nach Bad Faulenbach.
Auf der A7 durch den Grenztunnel zur Ausfahrt Vils. Dort die Autobahn verlassen, links abbiegen und in Richtung Füssen fahren. Da die Zufahrt zu den Parkplätzen am Lechfall aus dieser Richtung nicht erlaubt ist, am Lechfall vorbei bis zur nächsten Umkehrmöglichkeit, dann zurück zu den Parkplätzen am Lechfall.
Höhenunterschied:
Aufstieg: 420 Hm
Abstieg: 420 Hm
Gesamtgehzeit:
17 km, 4,5 Std.
Ausrüstung:
Wanderschuhe
Anforderungen:
Wanderung auf gut ausgebauten Wegen. Ausreichend markiert
Karte/Führer:
AV-Karte BY5
Wegverlauf:
Beim Lechfall überquert man auf dem Max-Steg den Lech und steigt auf Treppen hinauf zum Ländeweg. Diesem folgt man nach rechts hinunter nach Bad Faulenbach, wo man am Hotel Schweiger links in den Schwärzeweg einbiegt. Direkt danach verlässt man nach links die Straße, steigt über einige Stufen auf schmalem Pfad hinauf in den Wald und erreicht die Faulenbacher Skisprungschanze. Ein steiler Treppenpfad führt hinunter zum Mittersee.
Man folgt dem Ufer des Sees nach links, geht am Südufer des Obersees entlang und folgt dann den Wegweisern zum Alatsee („Fußweg“). Nach ca. 90 min ist der Alatsee erreicht. Am Ufer beim Hotel laden Bänke zu einer Rast ein. Von hier aus kann man mit einem zusätzlichen Zeitaufwand von ca. 40 min den See umrunden.
Vom Hotel folgt man der Straße zum Parkplatz, überquert diesen und geht ca. 300 m entlang der Straße zu einem nach links abzweigenden Forstweg. An der folgenden Gabelung hält man sich rechts. Der Weg geht in einen schmalen Pfad über, dem man am steilen Hang über dem Weissensee folgt. In leichtem Auf und Ab erreicht man am nördlichen Ende des Weissensees das Ufer. Immer am Wasser entlang geht es auf toll angelegtem Pfad Richtung Süden zum Seeende, wo man auf eine schmale Straße trifft, Dieser folgt man nach rechts, biegt an der Gabelung bei der Umspannstation links ab und folgt an der nächsten Gabelung dem rechten Forstweg, der ziemlich steil aufwärts führt.
Am Ende der Steigung biegt man an der Stromtrasse links ab in den Hahnenkopfweg, einem herrlichen Pfad, dem man die nächsten 1,5 km folgt. Am dann folgenen Wegkreuz folgt man nach links dem Schild in Richtung Füssen, biegt aber schon nach 150 m rechts ab auf den Unteren Kobelweg. Der Pfad schlängelt sich parallel zum Ortsrand von Füssen durch den Wald bis zu einer Brücke. Hier lohnt ein kurzer Abstecher zum Baumgarten, dann steigt man an der Brücke hinunter zur schmalen Straße, geht durch die Felspassage nach Bad Faulenbach, geht danach wenige Meter nach rechts und biegt dann links ab. Vorbei am Euro Park Hotel erreicht man wieder den Ländeweg und wandert auf diesem zurück zum Lechfall.
Variante der Wanderung
Wer die Umgebung des Alatsees genießen will und sich gleichzeitig den lang(weiligen) Wiederaufstieg vom Weissensee sparen möchte, der kann die folgende Variante ausprobieren.
Aufstieg zum Alatsee siehe oben
Nach Erreichen des Hotels Alatsee biegen wir links ab und umrunden auf breitem Weg (Vorsicht! Viele MTB-Fahrer) den herrlich gelgenen See.
Unmittelbar bevor wir wieder das Hotel Alatsee erreichen zweigt nach links ein Wanderpfad ab (Ww. Zwei-Seen-Blick). Auf steilem Pfad geht es aufwärts zum höchsten Punkt des Kamms, von dem man einen schönen Ausblick zu Alatsee und Weissensee genießen kann. Wenige Meter zurück, dann halten wir uns rechts (Ww. Bad Faulenbach) und folgen den Markierungen des Hahnenkopfweges. Dieser führt mit guter Wegmarkierung immer durch den Wald in leichtem Auf und Ab (später als „Oberer Kobelweg“) bis nach Bad Faulenbach, das wir nach einem Abstieg auf asphaltiertem Weg erreichen. Im Ort gehen wir hinab zum Fußweg, auf dem wir wieder zum Hotel Schweiger kommen und dann auf bekannten Weg zurück zum Lechfall gehen.
Ausgehend vom Lechfall bei Füssen führt diese schöne Rundwanderung rund um den Kienberg und bietet als Höhepunkte den Schwansee und den Kalvarienberg mit toller Sicht auf Füssen und die umliegenden Berggipfel. Unterwegs grüßen die bekannten Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau den Wanderer.
Eine Wanderung für jede Jahreszeit, die auch als Schneeschuhwanderung möglich ist.
Auf der A7 durch den Grenztunnel zur Ausfahrt Vils. Dort die Autobahn verlassen, links abbiegen und in Richtung Füssen fahren. Da die Zufahrt zu den Parkplätzen am Lechfall aus dieser Richtung nicht erlaubt ist, am Lechfall vorbei bis zur nächsten Umkehrmöglichkeit, dann zurück zu den Parkplätzen am Lechfall.
Höhenunterschied:
Aufstieg: 400 Hm
Abstieg: 400 Hm
Gesamtgehzeit:
3,5 Std.
Ausrüstung:
Wanderschuhe
Anforderungen:
Wanderung auf gut ausgebauten Wegen. Ausreichend markiert
Karte/Führer:
AV-Karte BY5
Wegverlauf:
Beim Lechfall überquert man die Straße und folgt vorbei am Steakhaus dem schmalen Sträßchen bergauf. Nach 15 min geht man nicht mehr geradeaus in Richtung Kalvarienberg sondern biegt scharf links ab auf den steiler nach oben führenden Schotterweg. Auf diesem erreicht man die Marienkapelle und hält sich bei der Passions-Gruppe halblinks abwärts in Richtung 3-Schlösser-Weg. Auf schmalem Pfad geht es abwärts zu einem Forstweg, der etwas oberhalb der Schwangauer Straße verläuft. Bei Afterschrofen erreicht man die Straße und kann ihr folgen. Schöner ist aber der Weg, der nach kurzem Aufstieg oberhalb durch den Wald führt.
Bei der Zufahrt zum Schwansee kommt man wieder ins Tal und zum Parkplatz beim Schwansee. Ein Stück am See entlang führt der Forstweg leicht bergauf zu einer Gabelung, wo man links abbiegt (Wegweiser „Walderlebniszentrum“). In stetiger Steigung erreicht man schließlich die beschilderte Abzweigung in Richtung Kalvarienberg (Wegweiser), biegt bei nächsten Forstweg rechts ab und nimmt dann wieder den Weg nach rechts oben. Beim Pavillon des Geopfades zweigt ein schmaler Pfad links ab und führt zur 5. Station des Kreuzweges, dem man nach rechts hinauf zum imposanten Kalvarienberg mit der Kreuzigungsgruppe folgt.
Zurück wandert man zunächst wieder entlang des Kreuzwegstationen, biegt dann aber nach rechts ab und kommt nach wenigen Metern zur Marienkapelle, die man vom Herweg kennt. Jetzt auf den Anstiegsweg zurück zum Lechfall. Erweiterung:
Wem die Wanderung zu kurz ist, der kann am Beginn des Schwansees links abbiegen und dann zunächst am Ufer entlang durch den Park wandern. Am Ende des Sees steigt man dann in Serpentinen empor und erreicht auf dem Alpenrosenweg mit einer zusätzlichen Wanderzeit von 1 Std wieder die vorige Route.
2. Schwansee – Alpsee – Kalvarienberg
Mitten im Trubel um die Königsschlösser bei Schwangau gibt es noch Oasen mit wenig Rummel. Auf unserer Wanderrunde vom Schwansee zum Alpsee und hinauf zum Kalvarienberg sind wir weitgehend abseits der Menschenmassen und können unterwegs herrliche Blicke auf die Königsschlösser und die umliegende Bergwelt genießen.
Tipp: Unternehmen Sie die Wanderung an einem sonnigen Tag im Spätherbst, dann ist der Genuss um ein Vielfaches größer.
Auf der A7 zur Ausfahrt Füssen, hier links abbiegen und dann den Wegweisern in Richtung Königsschlösser folgen. Am Ortsende von Alterschrofen rechts abbiegen zum Wanderparkplatz am Schwansee
Ausgangspunkt
Wanderparkplatz am Schwansee
Navi: Alterschrofen, Königssträßchen
Höhenunterschied
Aufstieg: 300 Hm
Abstieg: 300 Hm
Gesamtgehzeit
4.30 Std., 14 km
Anforderungen
Leichte Wanderung auf guten Wegen
Markierung meist gut, Aufstieg zum Kalvarienberg nicht beschildert
Karte/Führer
Kompass 1:35.000 Blatt 04 Tannheimer Tal
Tourenverlauf
Vom Parkplatz den Wegweisern zum Schwansee folgen. Hier abbiegen in Richtung Hohenschwangau und auf dem Fischersteig hinauf auf den Rücken. Auf der Teerstraße hinab in Richtung Schloss Hohenschwangau und zum „Museum der Bayerischen Könige“.
Vorbei am Hotel Alpenrose erreicht man den Alpsee und folgt dem breiten Uferweg. Dieser geht wenig später in einen Wanderweg über, der mit herrlichen Blicken auf die Königsschlösser und die umliegenden Gipfel um den See führt. Ein herrlicher Rastplatz ist am Denkmal für Königinmutter Maria Teresia nach ca. 2/3 der Umrundung.
Der Weg steigt nach dem Denkmal an und erreicht schließlich wieder den Rücken zum Schwansee. Hier folgt man der Teerstraße wenige Meter und biegt dann unmarkiert halbrechts ab. Nach 30 m kommt man auf den Alpenrosenweg, dem man ca. 30 min bis zum Königssträßchen folgt.
Man überquert das Königssträßchen (Ww. Füssen) steigt ein Stück aufwärts und biegt dann rechts ab zum Erlebnisrastplatz. Hier weist ein Wegweiser nach links in Richtung Kalvarienberg. Nach einem kurzen Steilstück kommt man zum Kreuzweg und folgt diesem vorbei an den Stationen zur Kreuzigungsgruppe auf dem Kalvarienberg. Eine herrliche Rundumsicht auf Berge und Königsschlösser erwartet den Wanderer.
Zum Rückweg geht man die Stufen auf der rechten Seite hinab und folgt dann dem rechts abwärts führenden Pfad mit steilen Stufen bis zur Schotterstraße. Auf dieser erreicht man links haltend wieder den Schwansee und den Parkplatz.
3. Walderlebniszentrum – Kalvarienberg – Alpsee
Wenn man als Ausgangspunkt für die Wanderung zum Kalvarienberg den Parkplatz des Walderlebniszentrums bei Ziegelwies wählt, lässt sich in die Tour der beeindruckende und sehenswerte Baumkronenweg einbinden.
Auf der A7 durch den Grenztunnel zur Ausfahrt Vils. Dort die Autobahn verlassen, links abbiegen und in Richtung Füssen fahren. 200 m nach den Häusern von Weisshaus links abbiegen zum Parkplatz des Naturerlebniszentrums.
Höhenunterschied:
Aufstieg: 360 Hm
Abstieg: 360 Hm
Gesamtgehzeit:
14 km, 4 Std.
Ausrüstung:
Wanderschuhe
Anforderungen:
Wanderung auf gut ausgebauten Wegen. Ausreichend markiert
Karte/Führer:
Kompass 1:35.000 Blatt 04 Tannheimer Tal
AV-Karte BY5
Wegverlauf:
Direkt an der Straße beim Parkplatz ist der Beginn des Baumkronenweges (Eintritt 5.- €). Er endet am Ausstellungsgebäude an der Straße. Am Ende des Gebäudes rechts abwärts zum Auwaldpfad und diesem nach rechts vorbei an einigen Spielplätzen folgen.
Nach ca. der Hälfte des Auwaldpfades weist ein unscheinbarer Wegweiser nach links in Richtung Lechfall, der in 5 min erreicht wird.
Beim Lechfall überquert man die Straße und folgt vorbei am Steakhaus dem schmalen Sträßchen bergauf. Nach 15 min geht man geradeaus in Richtung Kalvarienberg und erreicht die Marienkapelle.
Nach der Kapelle leitet der Kreuzweg rechts aufwärts in den Wald und führt ziemlich steil hinauf zum Kalvarienberg mit gigantischer Sicht zu den Königsschlössern und den umliegenden Berggipfeln.
Nachdem man die Sicht genossen und die Pompöse Anlage erkundet hat, wandern wir auf dem gleichen Weg wieder abwärts bis zur Station 7 des Kreuzwegs, wo wir links abbiegen (Ww.).
Nach einem kurzen steilen Wegstück erreichen wir die Erlebnisstation. Wir biegen rechts ab und nahmen die nächste Abzweigung nach links.
Wir folgen nun ca. 1 Std. den Wegweisern in Richtung Hohenschwangau – Alpsee auf dem Alpenrosenweg bis zur Teerstraße oberhalb des Alpsees.
Nach einem kurzen Abstecher zur Aussichtsplattformwandern wir auf ziemlich ruppigem Wanderpfad über dem Alpsee und später abwärts zum Marienmonument.
100 m auf dem Weg zurück zweigt halbrechts der Pfad in Richtung Pinswang ab. Er erreicht bald die Fürstenstraße, auf der wir zur Grenze kommen, wo wir auf dem Schotterweg weitergehen. Am Ende des Waldes führt dieser Weg in zwei Kurven steil ins Tal, wir kürzen auf einem Fußpfad ab.
Beim Gasthaus „Schluxen“ biegen wir scharf rechts ab, folgen dem Schotterweg und steigen in der Waldeck auf dem Wanderweg steil aufwärts. Der folgende Forstweg bringt uns an die Hauptstraße, der wir auf dem radweg nach rechts bis zum Parkplatz folgen.
Eine aussichtsreiche Rundtour bietet sich vom Tegelberg zum Schönleitensachrofen. Immer wieder kann man dabei schöne Ausblicke auf die Füffener Seenplatte, die Ammergauer Alpen und die Tannheimer Berge erleben. Der Gipfelanstieg verlangt Trittsicherheit, der lange Abstieg kann sich ordentlich in die Länge ziehen und Knie und Waden ziemlich beanspruchen.
Auf der A7 zur Ausfahrt Füssen. Durch Füssen der Beschilderung „Königsschlösser“ folgen, dann nach Schwangau, wo man der Beschilderung „Tegelbergbahn“ folgt.
Ausgangspunkt:
Parkplatz der Tegelbergbahn (kostenpflichtig)
Höhenunterschied:
Aufstieg: 500 Hm
Abstieg: 1400 Hm
Gesamtgehzeit:
4,5 Std.
Anforderungen:
Rundwanderung auf Forstwegen und schmalen Pfaden. Am Gipfel Trittsicherheit erforderlich. Teilweise ruppige Schotterwege
Karte/Führer:
Kompass 1:50.000 Blatt 4 Füssen, Außerfern
Tourenverlauf:
Nach der Auffahrt mit der Tegelbergbahn wendet man sich an der Bergstation rechts abwärts und wandert vorbei am Tegelberghaus auf steilem Weg entlang der Skipiste vorbei am Gelber Wandschrofen hinab ins Grüble. Hier orientiert man sich an einem markanten weißen Felsblock, umgeht diesen rechts (Wegweiser) und steigt durch Latschen hinauf zum Latschenschrofen mit herrlichem Blick über die Füssener Seenplatte.
Vom Gipfel ein kurzes Stück zurück, wo der Weiterweg zum Schönleitenschrofen abzweigt und auf Schotterpfad steil abwärts geht. Nach dem nächsten Aufstieg wandert man abwärts zum Spitzigschröfle „Franziskaner“, steigt nachmals aufwärts und dann hinab in die Roßscharte.
Vorbei an der Abzweigung zur Drehhütte folgt nochmals ein kurzer Aufstieg, dann erreicht man durch den Wald den steilen Schlussanstieg zum Gipfel. Auf den letzten Metern ist im Schrofengelände Trittsicherheit gefragt, dann kommt man über einen kurzen Grat zum Gipfelkreuz mit großer Rundumsicht.
Beim Abstieg benutzt man zunächst den gleichen Weg und biegt dann am Wegweiser rechts ab Richtung Drehhütte. An der Almhütte (Mühlberger Älpele) wendet man sich nach links, steigt dann ein Stück durch den Wald auf und geht dann auf sehr steilem, ruppigen Weg abwärts bis zur Drehhütte.
Hier kann man auf der Teerstraße zurück zur Talstation der Tegelbergbahn wandern.
Wer die Teerstraße vermeiden will, steigt auf einem Forstweg hinauf zur Rohrkopfhütte und benutzt von dort den „Engelweg“ hinunter zur Talstation. Dabei bieten sich schöne Blicke auf Schloss Neuschwanstein.
Als markante Erscheinung erhebt sich der Säuling hoch über der Seenlandschaft rund um Füssen und Schwangau. Der Gipfel kann sowohl von Deutschland als auch von Tirol bestiegen werden. Bei beiden Anstiegen sind versicherte Kletterstellen zu meistern. Alle hier vorgestellten Routen führen vorbei am Säulinghaus, das nach dem teilweise steilen Anstieg eine willkommene Raststation darstellt und zudem schöne Ausblicke auf die Tannheimer Berge bietet.
Hohenschwangau
Parkplatz von Schloss Neuschwanstein
Höhenunterschied:
1150 m
Gesamtgehzeit:
7 Std (Aufstieg 4 Std, Abstieg 3 Std)
Karten:
Topogr. Karte 1:50 000 „Füssen und Umgebung“
Kompass-Karte Nr. 4 „Füssen – Tannheimer Gruppe“
Anforderungen:
Mittelschwere Wanderung, die beim Aufstieg zum Gipfel sowie beim Abstieg zum Säulinghaus Trittsicherheit erfordert (Drahtseile).
Wegen der Länge der Tour gute Kondition erforderlich. Vorsicht bei Nässe!!!
Tourenverlauf:
Auf dem von Menschenmassen bevölkerten Weg zum Schloss Neuschwanstein (möglichst früh am Morgen!!!) und weiter zur Marienbrücke. Von hier dem Forstweg in Richtung Bleckenau folgen, bis in einer scharfen Linkskehre ein Weg nach rechts abzweigt (Wegweiser Pilgerschrofen/Säulinghaus). Kurze Zeit später verlässt ein markierter Steig diesen Forstweg und leitet zur Wildsulzhütte. Hier verzweigt sich der Steig. Wir gehen nach links (von rechts wird unser Rückweg einmünden) und queren unter den Nordabbrüchen des Säuling, bis wir auf den Steig treffen, der durch Schrofen teilweise mit Versicherungen zum Sattel unter dem Gipfelaufbau führt. Von hier sind es noch ca. 10 min zum Gipfel.
Beim Abstieg halten wir uns am Sattel in Richtung Säulinghaus (Einkehr?). Oberhalb des Hauses leitet der Steig unter den Wänden des Pilgerschrofen vorbei und steigt dann steil zum Sattel auf. Von dort geht es abwärts zur Wildsulzhütte, wo wir auf den bekannten Zustiegsweg treffen.
Tourenvorschlag 2: Aus dem Lechtal auf den Säuling
Pflach im Lechtal
Parkplatz nordöstlich der Bundesstrasse B314 am Lettanbach
Höhenunterschied:
1150 m
Gesamtgehzeit:
5 Std (Aufstieg 3 Std, Abstieg 2 Std)
Karten:
Topogr. Karte 1:50 000 „Füssen und Umgebung“
Kompass-Karte Nr. 4 „Füssen – Tannheimer Gruppe“
Anforderungen:
Leichte Wanderung; nur für die Etappe zwischen Säulinghaus und Säulingsattel ist Trittsicherheit erforderlich (Drahtseile) Vorsicht bei Nässe!!!
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz zunächst auf asphaltiertem Weg, später auf markiertem Wanderweg zum schön gelegenen Säulinghaus (1720 m). Von hier ab wird der Weg steiler und ausgesetzt, ist aber durch Drahtseile hervorragend gesichert bis zum Säulingsattel.
Vom Sattel den Trittspuren bis zum Gipfelkreuz folgen.
Abstieg auf dem gleichen Weg.
Tourenvorschlag 3: Zwei Tage in den Ammergauer Alpen
Fritz-Putz-Hütte in der Bleckenau
Öffnungszeit erfragen (DAV Sektion Füssen)
Anforderungen:
Kondition und Trittsicherheit erforderlich
Tourenverlauf:
Erster Tag:
Vom Parkplatz durch den „Gelben Wandschrofen“ zum Tegelberghaus (für Bequeme ist auch Benützung der Seilbahn möglich). Vom Tegelberghaus lohnt sich ein Abstecher zum Brandnerschrofen (1880 m). Nach der Rückkehr zum Tegelberg folgt der Steig dem Kammverlauf und erreicht zunächst die Ahornspitze (1780 m). Nach kurzem Abstieg geht es wieder bergauf zum Straußbergköpfl (1700 m). Es folgt nun der Abstieg zum Straußbergsattel und anschließend eine lange aber landschaftlich sehr schöne Wanderung durch die Bleckenau zur Fritz-Putz-Hütte (Selbstversorger!). Zweiter Tag: Nach dem ersten steilen Aufstieg zieht sich der Wanderweg in gleichmäßiger Steigung durch die Ostflanke des Säuling. Dabei eröffnen sich immer wieder eindrucksvolle Ausblicke auf Neuschwanstein und Forggensee. Das letzte Stück des Aufstiegs führt durch steile Schrofen mit einzelnen Versicherungen zum Säulingsattel und weiter zum Gipfel. Beim Abstieg folgt man dem Weg zum Säulinghaus, wo sich eine Einkehr anbietet. Weiter geht es entlang der SW-Abstürze des Pilgerschrofen zur Wildsulzhütte und hinunter zur Marienbrücke und zum Schloss Neuschwanstein. Das letzte Stück des Wegs folgt dem Pöllat-Bach durch die neu ausgebaute Pöllatschlucht zum Parkplatz an der Tegelberg-Bahn.
Die Ammergauer Alpen, auch Ammergebirge genannt, sind eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen. Sie umfassen ein Gebiet von etwa 30 x 30 km. In ihrer Mitte entspringt der namensgebende Fluss Ammer. Die Landschaft ist ausgesprochen dünn besiedelt, umfasst aber einige weithin bekannte Sehenswürdigkeiten: die Königsschlösser Neuschwanstein und Linderhof, das Kloster Ettal sowie die Wieskirche.
Für Bergfreunde bieten die Ammergauer Alpen ein abwechslungsreiches Angebot, das von Wanderungen bis zu anspruchsvollen Klettertouren reicht.
Bitte wählen Sie eine Tour in den Ammergauer Alpen