Zur Burgruine Reußenstein

1. Von Neidlingen zum Reußenstein
Besonders zur Zeit der Obstblüte ist eine Wanderung von Neidlingen durch das Neidlinger Tal ein Genuss für alle Sinne. Wenn man dann nach dem steilen Aufstieg vorbei am Neidlinger Wasserfall die Aussicht von der Ruine Reußenstein und später vom Knauppenfels über das Tal mit den blühenden Apfelbäumen genießen kann, ist das Wanderglück vollkommen.
Unsere Tour startet am Wanderparkplatz Braike am Ortsrand von Neidlingen, führt hinauf zur Ruine Reußenstein und verläuft dann immer am Trauf entlang in weitem Bogen zum Erkenberg. Hier wandern wir dann durch Obstgärten wieder hinab ins Tal.

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Anfahrt: Auf der A8 bis zur Ausfahrt Aichelberg und weiter nach Weilheim an der Teck. Duch Weilheim zur L122 und nach Neidlingen. In der Ortsmitte rechts abbiegen in die Kirchstraße und dieser bis zum Ende folgen. 
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Braike, Neidlingen
Navi: Neidlingen, Kirchstraße
Höhenunterschied: Aufstieg:  500 Hm
Abstieg:   500 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 14 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung mit steilem Aufstieg auf Wanderpfaden, Waldwegen und Wirtschaftswegen, gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt  Geislingen Blaubeuren
Tourenverlauf: Wir wandern vom Parkplatz auf dem Wirtschaftssträßchen entlang der Lindach durch das Tal (blaues Dreieck), wobei wir alle Abzweigungen ignorieren, bis wir zu einem Picknickplatz auf der rechten Seite kommen. Dort biegen wir links ab und steigen in Richtung Waldrand nach oben. Vor der großen Linkskurve erreichen wir nach rechts auf einem Wiesenpfad den Waldrand (Wegweiser) und gehen auf einem Pfad aufwärts zum Neidlinger Wasserfall.
Vorbei am Wasserfall geht es steil aufwärts zum quer verlaufenden Fortsweg, auf den wir nach rechts einbiegen. Bei der Verzweigung nach der Brücke halten wir uns links und erreichen in vielen steilen Serpentinen einen weiteren breiten Forstweg, dem wir nach nachts bis zum „Bahnhöfle“ folgen. Die vielen Wegmarkierungen (wir orientieren uns am roten Dreieck des HW1) leiten uns nach links auf einen Pfad und nach kurzem Stück auf der Straße wieder auf Wanderpfad mit herrlichem Talblick hinauf zur Ruine Reußenstein.
Nach einem Bummel durch die Ruine nehmen wir den Waldweg, genißen von einem Aussichtspunkt nochmals den Ausblick und kommen zum Hofgut Reussenstein. An der Wegverzweigung gehen wir links bergauf, biegen auf der Kuppe links ab zum Waldrand und folgen dem Grasweg zur Aussicht auf dem Knauppenfels. Nach einem weiteren Stück am Waldrand biegen wir links in ein Zufahrtssträßchen ein und überqueren dann die Landstraße. An der folgenden Wegspinne nehmen wir 10 m den Weg nach links, biegen dann am Waldrand rechts auf einen schmalen Pfad ein und steigen hinauf zum Startplatz der Drachenflieger.
Der Pfad schlängelt sich parallel zum Waldrand in ständigem Auf und Ab (blaues Dreieck) bis zu einer Wegespinne mit vielen Schildern, wo wir den links abwärts führenden Pfad nehmen, an der nächsten Verzweigung ebenfalls links halten und bis zu einer Forststraße abwärts gehen. Auf der Forststraße gehen wir nach rechts, machen einen weiten Linksbogen und erreichen den Waldrand.
Die abwärts führende Schotterstraße leitet uns links haltend nach Neidlingen, wo wir beim Rathaus die Straße überqueren und durch die Kirchstraße wieder den Wanderparkplatz erreichen.

2. Löwenpfad Filsursprung von Wiesensteig

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Anfahrt: Fahrt auf der A8 je nach Fahrtrichtung zur Ausfahrt Mühlhausen oder zur Ausfahrt Hohenstadt. Dann nach Wiesensteig. Im Ort durch das Zentrum und auf schmalem Sträßchen zur ehemaligen Papiermühle
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz an der Papiermühle
Navi: Wiesensteig, Helfensteinstrasse
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4-5 Std.
Anforderungen: Rundwanderung auf Pfaden oder Forstwegen.  Strecke ist gut beschildert und markiert.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000 Blatt Geislingen Blaubeuren
Tourenverlauf: Vom Parkplatz auf breitem Weg nach rechts mit wenig Steigung zum Filsursprung. 400 m später führt ein Weg links nach oben (Markierung roter Dreiblock) in Richtung Schertelshöhle. Vor dem Treppenweg zur Höhle lohnt sich ein kurzer Abstecher zum „Steinernen Haus“, einer Felshöhle.
Nach der Führung durch die Höhle ( www.schertelshoehle.de ) geht es wieder die Treppen hinab zum halblinks abzweigenden Wanderweg (roter Dreiblock, dann rote Raute), der zum Bahnhöfle führt. Man folgt von hier nach rechts dem Wanderweg entlang der Straße (blaues Dreieck) hinauf zur auf einem Felssporn tronenden Ruine Reußenstein.
Für den Rückweg benutzt man den Weg an der Hangkante zu den Häusern von Reußenstein, wandert dann auf einem Wirtschaftsweg zum Ziegelhof und steigt hinter dem Hof auf steinigem Hohlweg durch das Autal hinunter zum Parkplatz bei der Papiermühle.


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Wandergebiete

Aussichtsfelsen bei Burg Wildenstein

Die Burg Wildenstein liegt oberhalb des Donaudurchbruches durch die Schwäbische Alb auf dem Gebiet der Gemeinde Leibertingen (Landkreis Sigmaringen). Der Bauzustand der Spornburg entspricht noch heute, insbesondere in der Außenanlage, fast unverändert dem Zustand von 1554 nach Abschluss des Umbaus zu einer frühneuzeitlichen Festung.
Nach mehrmaligem Wechsel des Eigentümers ist sie seit 1971 im Besitz des Deutschen Jugendherbergwerks.
Sie ist Ausgangspunkt einer lohnenden Rundwanderung zu drei herausragenden Aussichtsfelsen, die Blicke über das Donautal bieten, wobei die Sicht auf das Schloss Werenwag auf der gegenüber liegenden Kante des Donautraufs zu den besonderen Höhepunkten zählt.

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Anfahrt: Von Sigmaringen bzw. Tuttlingen ins Donautal bis Hausen im Tal fahren und dort abbiegen in Richtung Kreenheinstetten. Vor Erreichen des Ortes rechts abbiegen nach Leibertingen, dort durch den Ort und den Wegweisern zur Burg Wildenstein folgen.
Ausgangspunkt: Parkplatz bei der Burg Wildenstein
Navi: Leibertingen, Wildenstein
Höhenunterschied: Aufstieg:  320 Hm
Abstieg:   320 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.20 Std., 12 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf Wanderpfaden, Waldwegen und Wirtschaftswegen, gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt  Tuttlingen
Tourenverlauf: Wir wandern vom Parkplatz zum Eingang der Burg und biegen vor dem Burgzugang rechts ab. Schon hier finden wir die Markierungen (roter Dreiblock, Donau-Zollernalb-Weg), die uns auf dem größten Teil der Wanderung begleiten werden.
Schon nach dem ersten kurzen Abstieg lohnt sich ein kleiner Abstecher zum Aussichtspunkt mit schönem Blick auf die Burg, dann geht es auf schmalem Wanderpfad steil hinab in den Leibertinger Tobel und auf der anderen Seite genauso steil hinauf zum Bandfels mit gigantischen Blick ins Donautal und zur Burg Wildenstein. Auf breitem Forstweg folgen wir den Markierungen durch den Wald zum „Hohler Fels“, wo sich ein schöner Ausblick über das Tal nach Schloss Werenwag bietet.
Nach kurzem Abstieg und lang gezogenem Aufstieg auf einer Schotterstraße erreichen wir als letzten Aussichtsfelsen den Bischofsfelsen. Auch hier genießen wir wieder den Blick ins Tal und nach Werenwag, dann geht es nach kurzem Aufsteig auf einem Wirtschaftssträßchen hinab nach Langenfeld und nach Überquerung der Kreisstraße hinauf zum Bäumlehof mit großem Windrad. Dort biegen wir rechts ab, wandern hinunter nach Leibertingen und erreichen nach  Durchquerung des Ortes nach einem letzten Aufstieg wieder Burg Wildenstein.

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Zwiefalten – hochgehpilgert

In der Wanderregion Mittlere Alb, Albtrauf und dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb laden 21 ausgezeichnete Prädikatswanderwege zum Erkunden dieser Albregion ein. Diese HOCHGEHBERGE bieten traumhafte Aussichten mit Blick bis ins Alpenvorland. Bergauf, bergab führen die Wanderwege durch beeindruckende und schützenswerte Natur vorbei an Burgen und Festungen zu zahlreichen landschaftlichen Höhepunkten und zu gastlichen Einkehrmöglichkeiten.
Der hier vorgestellte Wanderweg HOCHGEHPILGERT ist das jüngste Kind der Familie und hat mit dem Besuch der Friedrichshöhle (Wimsener Höhle) und des Zwiefalter Münsters seine Highlights.

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Anfahrt: Auf der B312 von Riedlingen nach Norden bzw. vom Engstingen südwärts nach Zwiefalten. Nördlich der Brauerei an der Herz-Jesu-Kapelle abbiegen (Wegweiser Rentalhalle) und dann sofort links in die Mauerstraße einbiegen. Dieser bis zum großen Parkplatz (kostenfrei) folgen.
Ausgangspunkt: Parkplatz bei der Rentalhalle in Zwiefalten
Navi: Zwiefalten, Mauerstr. 1
Höhenunterschied: Aufstieg:  320 Hm
Abstieg:   320 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 14 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf Waldwegen und Wirtschaftswegen, gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt  Ehingen  Münsingen
Tourenverlauf: Wir wandern vom Parkplatz rechts an der Rentalhalle vorbei und biegen beim hinteren Teil des Parkplatzes halblinks ab auf den Weg ins Rental. Auf leicht ansteigendem Forstweg gehen wir durch das lange Tal, bis wir nach den Wasserrückhaltebecken den Schotterweg nach links verlassen und auf einem Grasweg in Richtung Sonderbuch aufsteigen. Auf der Kreisstraße gehen wir kurz nach rechts und biegen dann beim Friedhof nach links in den Kreuzweg ein. An seinem Ende lohnt sich der kurze Abstecher zur Lourdes-Grotte.
Wir erreichen die Höhe, überqueren die Teerstraße und kommen durch Felder und ein kurzes Waldstück zum Loretto-Hof von Zwiefalten, einem Ziegenhof in herrlicher Lage mit Hofverkauf und Gartenwirtschaft.
Zurück im Wald folgen wir den deutlichen Markierungen des Premiumweges „hochgehpilgert“ durch den Buchenwald und erreichen wir nach steilem Abstieg die Friedrichshöhle (Wimsener Höhle), die einzige mit dem Boot befahrbare Höhle Deutschlands. Einkehrmöglichkeit!
Auf herrlichem Pfad wandern wir entlang der Zwiefalter Aach abwärts, bis wir nach der Brücke vom breiten Wanderweg rechts abzweigen.
Hier besteht die Möglichkeit, geradeaus nach Gossenzugen weiter zu gehen und so die Tour abzukürzen (- 1 Std).
Ein Grasweg bringt uns durch ein kleines Tal aufwärts, wir verlassen den Wald und sehen vom Feldkreuz über Gossenzugen zu den Türmen der Basilika von Zwiefalten. Nach weiterem Aufstieg erreichen wir einen weiteren schönen Aussichtspunkt, dann schlängelt sich der Forstweg durch den Wald, bis er schließlich steil hinab nach Gossenzugen führt.
Nach der Brücke folgen wir der Aach nach Zwiefalten, wo der Besuch der Basilika Pflicht ist und wir dann als Belohnung für die lange Wanderung eine Einkehr im Café beim Klostereingang oder in der Brauereiwirtschaft verdient haben. Durch den Klostergarten kommen wir wieder zurück zum Parkplatz.


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Wandergebiete

Wanderung über dem Schmiechtal

Die Versorgung mit Trinkwasser war bis zum Ende des 19. Jhdt. für die Bewohner der Albhochfläche ein riesiges Problem. Erst mit dem Bau der ersten Albwasserversorgung im Jahr 1870 besserte sich die Lage.
Unsere Wanderung folgt im ersten Teil der geschichtsträchtigen und technischen Meisterleistung von Hütten bis nach Justingen auf der „Albwassertour“ des Alb-Donau-Kreises, erreicht dann auf dem HW7 des Schwäbischen Albvereins die Überreste von Schloss Justingen und kehrt durch das wilde, romantische Bärental wieder zurück nach Hütten.

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Anfahrt: Von Blaubeuren oder Ehingen nach Schelklingen fahren und dort abbiegen nach Schmiechen. Durch das Schmiechtal nach Hütten, wo man in der Ortsmitte links abbiegt in die Mühlstraße. Nach 100 m Links zum Biosphärenzentrum.
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Biosphärenzentrum Hütten
Navi: Hütten (Schelklingen), Mühlstr. 5
Höhenunterschied: Aufstieg:  230 Hm
Abstieg:   230 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std., 13 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf Waldwegen und Wirtschaftswegen, gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt  Ehingen  Münsingen
Tourenverlauf: Vom Biosphärenzentrum wandern wir die wenigen Meter zurück in die Mühlstraße und biegen dort links ab. Wir überqueren die Schmiech, gehen links über die Bahnlinie und folgen dem Wirtschaftsweg im Tal bis nach Talsteußlingen. Bei der Brücke verlassen wir die Markierungen, gehen bis zum Bachufer und folgen der Schmiech auf teilweise undeutlichem Weg bis zur nächsten Brücke wo wir sie neben der Bahn überqueren und wieder den Markierungen folgend nach Teuringshofen kommen. Hier lohnt sich ein kurzer Abstecher zum historischen Pumpwerk der  Albwasserversorgung von 1870.
Wieder zurück am Ortsanfang nehmen wir den Forstweg, der nach rechts bergauf führt und wandern durch den Wald (im Frühling Märzenbecher) hinauf bis zur Höhe und zum Waldrand. Dort biegen wir links ab, erreichen über die freie Fläche den nächsten Wald und folgen bei der Rastbank den Markierungen nach Justingen.
Vorbei an der Kirche wandern wir durch den Ort und erreichen den Markierung folgend die Sportanlagen. Dort biegen wir rechts ab, verlassen die Wegweisung des Albwasser-Rundweges und folgen dem roten Balken des HW7. Sie leiten uns vorbei an der Schlosskapelle zu den Überresten von Schloss Justingen.
Bei den Infotafeln schlagen wir den Weg in Richtung Bärental ein und erreichen auf schönem Wanderweg die Bärentalhütte. Dort biegen wir links ab und wandern durch das romantische Bärental abwärts zur Bärenhöhle und zur Straße. Dieser folgen wir das kurze Stück hinab nach Hütte und zum Parkplatz.

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Wandergebiete

Märzenbecher im Hintelestal

Zwischen Fridingen und Mühlheim steigt das Hintelestal hinauf zum Höhenrücken des Donautraufes. Im Frühling bietet sich hier Anfang März ein unvergleichliches Naturerlebnis, denn an den Hängen des wilden Tales blühen Millionen von Märzenbechern und bedecken den Waldboden mit einem weißen Teppich.
Nach dem Aufstieg wandert man bequem zur Kolbinger Höhle und weiter zum Aussichtsturm auf dem Gansnest mit tollem Blick über das Donautal.

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Anfahrt: Von Tuttlingen oder von Sigmaringen ins Donautal bis Fridingen und dort den Wegweisern zum Bahnhof folgen.
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Bahnhof Fridingen
Navi: Fridingen, Bahnhofstr.
Höhenunterschied: Aufstieg:  320 Hm
Abstieg:   320 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.45 Std., 14 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf Bergpfaden und Forstwegen. Bis zum Gansnest gut beschildert, dann zeitweise ohne Beschilderung. Abstieg ins Bäratal steil und unzuverlässig markiert. GPS vorteilhaft!
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt 32  Tuttlingen
Tourenverlauf: Beim Bahnhof Fridingen hält man sich auf dem Teersträßchen rechts zum Bahnübergang (Öffnung auf Zuruf) und nimmt dann ein Stück weit den Aufstieg in Richtung Gansnest. Bei Erreichen des Forstweges hält man sich links, erreicht nach sanftem Abstieg den Donauradweg und folgt diesem für ca. 2 km. Bei einer Wiesenfläche weist ein Wegweiser nach rechts in Richtung Wald (Ww. Hintelestal).
Auf nassem Waldweg wandert man leicht ansteigend, wechselt dann durch das Bachbett auf die linke Talseite und steigt auf steilem Pfad durch ein Meer von Märzenbechern durch das wilde, romantische Tal aufwärts. Am höchsten Punkt des Tales biegt man nach rechts auf den Donauberglandweg
Donauberglandweg Markierung in Richtung Kolbinger Höhle ein, steigt noch ein Stück auf und folgt dann dem Forstweg zur Kolbinger Höhle. Nach der verdienten Pause (Höhle im Winter geschlossen), geht man auf dem Donauberglandweg weiter, biegt nach 400 m rechts ab und folgt dem Donauberglandweg bis zum Gansnest, dem Aussichtsturm mit Blick über Fridingen.
Wer abkürzen will, kann vom Turm auf gutem Pfad in vielen Serpentinen direkt zum Bahnhof Fridingen absteigen (- 5 km, 1.15 Std).
Die lange Route geht bei Turm auf schmalem Pfad geradeaus weiter, beschreibt eine Linksbogen und erreicht einen Forstweg, dem man ca. 2 km folgt. Bei einem leichten Anstieg erreicht man den AV-Weg (gelbe Raute – undeutlich angebracht). Durch jungen Buchenwald steigt man auf Serpentinen steil hinab, quert einen Forstweg (versteckte Markierung) und erreicht das Bäratal. Immer auf dem Forstweg rechts der Straße kommt man vorbei am Hundeübungsplatz auf ein Sträßchen, das zurück zum Bahnhof führt.

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Von Bad Ditzenbach über Leimberg und Galgenberg

Bad Ditzenbach (509 – 752 Meter über NN) liegt in einem der schönsten Täler der Schwäbischen Alb, im Oberen Filstal. Die noch intakte Natur lädt ein zu Wanderungen, bei denen sich herrliche Aussichten auf die Anhöhen der Schwäbischen Alb oder auf das idyllische Filstal genießen lassen.
Die hier vorgeschlagene Rundwanderung verbindet auf dem „Jubiläumsweg“ alle drei Ortsteile von Bad Ditzenbach und bietet vor allem von  Kreuzkapelle und Galgenberg einen herrlichen Ausblick.  Beim Abstieg nach Bad Ditzenbach finden wir an der Brunnbühlkapelle einen ruhigen Ort, der nochmals zu einer Rast einlädt.

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Anfahrt: Von der A8 – Ausfahrt Mühlhausen – oder von Geislingen auf der B466 mach Bad Ditzenbach. Am Ortsanfang von Gosbach kommend an der Ampel links abbiegen und sofort nach rechts zum großen Parkplatz.
Ausgangspunkt: Parkplatz in Bad Ditzenbach
Navi: Bad Ditzenbach, Kurhausstr.
Höhenunterschied: Aufstieg:  420 Hm
Abstieg:   420 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 13 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung meist guten Wirtschaftswegen oder Forstwegen. Abstieg vom Galgenberg steiler, schmaler Bergpfad, bei Nässe teilweise rutschig. Gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Geislingen  Blaubeuren
Tourenverlauf: Man geht vom Parkplatz zurück zur Auendorfer Straße, überquert diese und wandert auf dem Rad-/Fußweg parallel zur B466 nach Gosbach. Hier bleibt man auf der Anliegerstraße, bis man zu den ersten Wegweisern kommt, die nach rechts zeigen. 15 m darauf hat man die Wahl, ob man auf dem sehr steilen Schotterweg geradeaus nach oben steigt oder nach links auf den sanfteren Wirtschaftsweg einbiegt, der in großen Serpentinen nach oben führt.
Die beiden Wege treffen sich an der V. Station des Kreuzweges wieder, der steiler werdend hinauf zur aussichtsreich gelegenen Kreuzkapelle leitet. Hier ist auf jeden Fall eine Pause angesagt.
Die Wanderzeichen des Jubiläumsweges, unsere Markierung für den Rest der Stecke, weisen in den Wald und leiten zuverlässig in leichtem Auf und Ab am Leimberg entlang. Vor dem letzten Anstieg zum Unteren Leimberg zweigt man rechts ab (Ww.) und steigt steil hinab ins Harttal mit der Hardtmühle. Dort erreicht man den „Auendorfer Hägemark-Pfad“, überquert die Kreisstraße und wandert parallel zu ihr nach Auendorf. Dort biegt man auf der Hauptstraße rechts ab (Ww.), steigt auf der Straße ein Stück an und nimmt dann bei letzten Haus den ramponierten Pfad am vermüllten Bächlein entlang zur Hochebene.
Oben biegt man rechts ab, steigt auf zum Waldrand und erreicht auf schmalem, bei Nässe dreckingen Pfad den Barmenberg. Die Wegweiser leiten zunächst auf einem Wirtschaftsweg, dann auf schönem Wanderpfad zu den imposanten Felsen des Galgenberg. Hier hat man eine grandiose Aussicht über das Filstal und hinunter nach Bad Ditzenbach.
Ein schmaler, steiler Bergpfad bingt uns vobei an der Marienkapelle wieder zurück nach Bad Ditzenbach.

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Wandergebiete

Dreifaltigkeitsberg und Klippeneck

Der Dreifaltigkeitsberg überragt die Stadt Spaichingen um ca. 300 Meter und bietet neben tollen Aussicht eine große Klosteranlage mit sehenswerter Wallfahrtskirche. Auch wenn die Höhe mit dem Auto problemlos zu erreichen ist, lohnt sich die Besteigung des Berges auf dem Klippeneck-Steig, einem der fünf „Donauwellen“-Premiumwege.
Ein Stück weiter erreicht man dann Klippeneck, Deutschlands höchstgelegenes Segelfluggelände mit Restaurant und der Jugend- und Weiterbildungsstätte Klippeneck des Baden-Württembergischen Luftfahrtverbandes. 

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Anfahrt: Auf der B14 nach Spaichingen und weiter in Richtung Ailingen. Am Ortsanfang von Ailingen rechts abbiegen nach Denkingen. In der Ortsmitte von Denkingen rechts in die Straße zum Klippeneck, wo man in der markanten Linkskurve am Ortsende geradeaus  zum Wanderparkplatz bei der Wassertretanlage fährt.
Ausgangspunkt: Parkplatz an der Straße zum Klippeneck.
Navi: Denkingen, Klippeneckstr.
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std., 11 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf meist guten Wirtschaftswegen oder Forstwegen, gelegentlich Bergpfade. Bis auf die Variante zum Weißen sehr gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt 32  Tuttlingen
Tourenverlauf: Am oberen Ende des Wanderparkplatzes beginnt etwas versteckt der Premiumweg in Richtung Dreifaltigkeitsberg. Nach wenigen Metern auf dem Pfad abwärts erreicht man die alte Bahntrasse der Heubergbahn, der man bis zur „Bleiche“ über Spaichingen folgt. Hier biegt man links ab und wandert meist am Waldrand entlang zur Straße zum Dreifaltigkeitsberg. Es empfiehlt sich, der Straße bis zur nächsten Kurve ca. 400 m weit zu folgen, wo der Kreuzweg beginnt.
Wir nehmen nicht den Kreuzweg, sonder gehen rechts auf dem Forstweg weiter, der stetig aufwärts führt und schließlich auf Pfadspuren den „alpinen Steig“ zum Aussichtspunkt „Auf dem Weissen“ erreicht. Nach dem Aussichtspunkt folgt man dem Steig hinauf auf die Hochfläche mit der imposanten Klosteranlage.
Die Markierungen des Premiumweges leiten parallel zur Straße zum Parkplatz und durch den Wald in Richtung Klippeneck. Am Waldrand vor Klippeneck biegt man scharf links ab und steigt auf teilweise steilem und sumpfigem Pfad hinab zur Wassertretanlage und zum Parkplatz.
Variante: Man kann die Wanderung etwas verlängern, wenn man bis zur Jugendbildungsstätte Klippeneck weitergeht und 100 m später auf einem Wanderpfad links in Richtung Tal absteigt.

Schw Alb
Wandergebiete

Grabener Höhe

Die Grabener Höhe ist der höchste Punkt des Höhenrückens zwischen Bad Wurzach und Bad Waldsee, dem Haisterkircher Rücken. Sie bietet eine gigantische Sicht in Richtung Süden über das Wurzacher Ried zum Alpenkamm und nach Norden bis zum Bussen.
Weitere Höhepunkte der Rundwanderung sind der Alpenblick von der Anhöhe über Haidgau, die Sebastianskapelle sowie der Kreuzweg in Richtung Haisterkirch.

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Anfahrt: Auf der B465 nach Bad Wurzach und dort auf die Umgehungsstraße. Diese unweit des Leprosenhauses auf der L314 verlassen und nach 3 km rechts nach Haidgau abbiegen.
Ausgangspunkt: Parkplatz in der Ortsmitte von Haidgau gegenüber der Grundschule.
Navi: Haidgau (Bad Wurzach), Dangelspitzstr. 2
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 15 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf Wirtschaftswegen oder Forstwegen.
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt 32  Bad Wurzach   Ochsenhausen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz geht man in Richtung Kirche und biegt vor der Kirche links ab in die Gäbelesgasse, die nach wenigen Metern in die Hohlgasse übergeht. Auf dieser bergauf, an der Gabelung links (Wegweiser Rotenhäusler). Beim Hof auf der Kuppe genießt man einen herrlichen Ausblick auf die Alpenkette. Am Waldrand links halten. Wo nach dem folgenen Hof das Schild Richtung Sebastianskapelle zeigt, geht man geradeaus in den Wald und folgt dem Forstweg bis nach  Rotenhäusle. Hier hält man sich nach der Linkskurve rechts und wandert im Wald weiter bis nach Wengen.
Eine Linkskurve leitet um das Hofgut, dann steigt die Zufahrtsstraße steil hinauf zu einem Waldstück mit einem Aussichtspunkt am Waldrand. 300 m weiter erreicht man den Parkplatz an der Grabener Höhe und geht nach rechts durch den Wald zum Spielplatz und zum Waldrand mit herrlichem Panoramablick über Bad Wurzach zur Alpenkette.
Zurück am Parkplatz folgt man der Straße abwärts nach Graben, biegt dort nicht nach links ab (Ww. St. Sebastian) sondern geht durch den Ort bis vor den letzten Hof auf der linken Seite. Hier biegt man links ab (HW4, roter Balken). Der Wirtschaftweg geht in einen Forstweg über, der schließlich zur herrlich gelegenen gepflegten Anlage der Sebastianskapelle führt.
An der Kapelle folgt man dem Kreuzweg in Richtung Haisterkirch bis zum Waldrand, biegt dort links ab und geht am Waldrand entlang bis zur Straße. Diese wird überquert, dann geht es nach rechts abwärts an einer Kette von Weihern entlang und nach dem fünften davon links aufwärts durch Bäuerle nach Ehrensberg. Hier biegt man links ab und kommt über die Höhe zurück nach Haidgau.

Oberschwaben
Wandergebiete

Auf die Kreuzleshöhe

Auf stillen Wegen von Eisenbach/Kreuzthal hinauf zum Wirtsberg und durch dichte Wälder zur Kreuzleshöhe. Eine Tour für jede Jahreszeit.


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Anfahrt: Fahrt von Leutkirch auf der L318 in Richtung Isny. In Urlau links abbiegen auf die B319 in Richtung Kempten und dann in Schmidsfelden rechts ab In Richtung Kreuzthal/Eschach.
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz in Eisenbach (B.-W.) oder nach der Brücke in Kreuzthal  (By) beim Gasthof Hirsch
Navi: Kreuzthal, Dorfstrasse
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 13 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf meist Wirtschaftswegen oder Forstwegen, sehr spärlich und beschildert.
Karte/Führer: Alpstein Tourismus 1:25.000  Isny Argenbühl
Tourenverlauf: Beim Gasthaus Hirsch in Kreuzthal zweigt der Wirthsbergweg links ab und führt zunächst durch einen kleinen Tobel, dann über freie Hänge stetig bergauf. Vorbei am Landschulheim gewinnt man weiter an Höhe, bis an einem Gehöft der alsphaltierte Weg in einen Schotterweg übergeht. Hier biegt man links ab und erreicht auf einem Wiesenrücken den Wirtberg mit Gipfelkreuz.
Man geht quer über die Wiese zum Waldrand, wo man in der Waldschneise auf einen Forstweg trifft, dem man in vielen Kurven mit leichter Steigung folgt. Gelegentlich sind Markierungen erkennbar. Wenige Meter nach Verlassen des Waldes erreicht man die Kapelle der Familie Eisele auf der Kreuzleshöhe, die in herrlicher Lage zu einer Rast einlädt.
Auf breitem Schotterweg geht es jetzt abwärts in Richtung Eisenbach. Kurz nach Erreichen des Skilifts verlässt man den Fahrweg an einem Waldstück und erreicht auf steilem, gelegentlich schmierigem Pfad die Kirche von Eisenbach.



Über den Heidenkapf nach Herrenberg

Rundwanderung von Rohrdorf zum Aussichtspunkt Heidenkapf und weiter zum Hof Herrenberg. Nach dem aussichtsreichen Weg über die Adelegg erfolgt der Rückweg auf dem Glasmacherweg und evt. durch den Rohrbacher Tobel zurück nach Rohrdorf.

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Anfahrt: Fahrt von Leutkirch auf der L318 in Richtung Isny. ca. 2 km nach Rimpach biegt nach Links die Straße nach Rohrdorf ab.
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz vor Rohrdorf
Navi: Rohrdorf, Rimpacher Strasse
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std., 11 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf meist Wirtschaftswegen oder Forstwegen, ausreichend markiert und beschildert.
Karte/Führer: Alpstein Tourismus 1:25.000  Isny Argenbühl
Tourenverlauf: Am Parkplatz hält man sich nach links und folgt dem Wirtschaftsweg zum Waldrand. Hier geht man auf dem breiten Forstweg in vielen Kurven stetig bergauf. Wo der höchste Punkt erreicht ist, zweigt nach rechts eine Pfadspur auf einem verwachsenen Grasweg ab, der man zum Heidenkapf folgt. Hier bietet sich eine gigantische Aussicht auf die Alpenkette vom Säntis bis zu den Allgäuer Alpen.
Nach einem kurzen Pfadstück am Waldrand kommt man wieder zurück zum Forstweg und folgt ihm durch das Hofgut Herrenberg und über die freie Fläche mit Sicht in Richtung Schwarzer Grat. Der Schotterweg führt wieder leicht ansteigend in den Wald („Glasmacherweg“) und leitet mit vielen Kurven vorbei an einem Sendemast schließlich zu einer freien Kuppe mit Wegspinne und Wegweisern.
Man orientiert sich an der Beschilderung in Richtung Rohrdorf und folgt dem kurvigen, breiten Schotterweg abwärts nach Rohrdorf. Ca. 500 m nach der Wegspinne besteht die Möglichkeit, bei trockenen Bedingungen über die Himmelsleiter in den Rohrdorfer Tobel abzusteigen und durch diesen nach Rohrdorf zu wandern. Bei schlechten Wegverhältnissen bleibt man auf dem Forstweg bis nach Rohrdorf.