Durch Wolfstal und Lautertal

Von Ende Februar bis Mitte März bietet das Wolfstal bei Lauterach eine beeindruckende Blütenpracht von Märzenbecher. Dazwischen erstrahlt das Rot des Zinnoberroten Kelchbecherlings. Dieses Naturschauspiel lockt inzwischen Massen von Naturfreunden an – also am besten das Wochenende meiden.
Unsere Wanderung folgt zunächst dem Wolfstal, geht dann (leider) auf der Straße nach Erbstetten und erreicht danach auf dem Burgfelsenpfad die Ruine Wartstein. Nach einem kurzen, steilen Abstieg folgt sie zunächst am Hang, später im Tal dem Lauf der Lauter zurück zum Ausgangspunkt.

Wolfstal  GPX

50 100 150 200 5 10 15 Entfernung (km) (m)
Keine Höhendaten
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Höhengewinn: Keine Daten
Höhenverlust: Keine Daten
Dauer: Keine Daten

Anfahrt: Auf der B311 zur Ausfahrt Untermarchtal, dann nach Lauterach fahren. Hier kurz nach der Ortsmitte rechts abbiegen in Richtung Laufenmühle. Unweit des Biospärenzentrums Wanderparkplatz.
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz am Beginn des Wolfstals
Navi: Lauterach, Laufenmühle
Endpunkt: s.o.
Einkehrmöglichkeit: Sa./So.  Biosphärenzentrum,  Laufenmühle
Höhenunterschied: Aufstieg:  320 Hm
Abstieg:   320 Hm
Gesamtgehzeit: 14 km, 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Straße, Forstwegen und Waldpfaden, gelegentlich Wegweiser, zwischen Erbstetten und Wartstein undeutliche Markierung
Karte/Führer: Karte des Schwäbischen Albvereins 1:35.000 Ehingen  Münsingen
Tipp: Besonders schön ist das Wolfstal zur Blütezeit der Märzenbecher. Dann sollte man allerdings das Wochenende meiden.
Wegverlauf: Vom Wanderparkplatz auf breitem Weg ins Wolfstal. Man folgt diesem Weg ca. 45 min bis zur Verbindunsstraße Mundingen – Erbstetten, der man nach links folgt. Die Serpentinen bergauf können auf einem Fußweg abgekürzt werden. Auf der Straße erreicht man vorbei an einem Damwildgehege Erbstetten. Hier geht man durch den Ort und folgt dem roten Dreieck und den Wegweisern des Burgfelsenpfades bergauf, dann durch den Wald zur Ruine Wartstein mit dem markanten Aussichtsturm, von dem aus sich ein schöner Blick über das Lautertal und bis zu den Alpen bietet.
Am Fuß des Turms steigen wir auf sehr steilem Wurzelpfad ein Stück ab und folgen dann nach links den Markierungen von HW5 und Burgenweg am Hang entlang. Vorbei an der kaum sichtbaren Ruine Monsberg erreichen wir das Lautertal Hier gehen wir nach links, überqueren dann auf schmaler Brücke die Lauter und gehen vorbei an Unterwilzingen. Wir überqueren am Ortsende nochmals die Lauter und biegen unmittelbar nach der Brücke rechts ab. Im romantischen Lautertal erreichen wir schließlich die Laufenmühle und den Ausgangspunkt. Unterwegs können wir eine kleine Variante einlegen, indem wir den ausgeschilderten Wasserpfad benutzen.

Schw Alb
Wandergebiete

 

Wandern über dem Ermstal

Rund um Bad Urach gibt es eine ganze Reihe lohnender Wanderweg. An erster Stelle stehen hier die „Grafensteige“, die weitgehend die Region abdecken. Dazu gibt es ein dichtes Wegenetz des Schwäbischen Albvereins, das sich mit den Grafensteigen teilweise überschneidet.
Eine Kombination dieser Wege ergibt die hier vorgestellte tagesfüllende Wanderung, die eine Reihe von landschaftlichen Höhepunkten miteinander verbindet: Hartberg über Seeburg, Wolfsschlucht, Schillerhöhle, Ruine Hohenwittlingen, Fischerbrunnen, Schlupffels und dazu eine Reihe von schönen Aussichtspunkten über dem Ermstal. Nicht unterschätzen darf man allerdings die Länge der Tour und die teils steilen Aufstieg.

Download file: ber%20dem%20Ermstal.gpx

Anfahrt: Von Münsingen oder Bad Urach nach Seeburg. Aus Richtung Bad Urach in der Rechtskurve der Ortsmitte links abbiegen in die Gruorner Straße, aus Münsingen kommend nach der Ampel rechts abbiegen in die Gruorner Straße. 100 m danach Parkplätze auf beiden Seiten der Straße.
Ausgangspunkt: Parkplatz in Seeburg
Navi: Seeburg (Bad Urach), Gruorner Straße
Höhenunterschied: Aufstieg:  530 Hm
Abstieg:   530 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4.45 Std., 17 km
Anforderungen: Rundwanderung mit einigen Auf- und Abstiegen auf Wanderpfaden, Wirtschaftwegen und kurze Stücke auf wenig befahrener Straße.
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt  Reutlingen, Bad Urach
Tourenverlauf: Wir biegen direkt beim Parkplatz noch vor der Brücke links ab und überqueren das Tal. Bei den Häusern biegen wir nach links aufwärts in die Hartbergstraße ein, gehen 50 m bergauf und biegen bei den Wanderschildern („Seeburgsteig“) scharf rechts ab. Auf schmalem Pfad mit  schönen Aussichtspunkten geht es aufwärts. Im Wald biegen wir links ab und erreichen den Hartberg mit Blick auf Seeburg und Schloss Uhenfels.
Den Wegweisern des Seeburgsteiges folgend überqueren wir die Straße, erreichen sie in der Kurve wieder und gehen dort rechts durch den Wald. Am Waldrand biegt der Seeburgsteig links ab, wir gehen aber geradeaus weiter, überqueren den sumpfigen Bach und gehen auf schmalem Pfad rechts aufwärts. Am Waldrand biegen wir auf undeutlichem Pfad links ab, gehen in der Waldecke 5 m durch das Gestrüpp und erreichen den Forstweg mit dem Zeichen des AV (gelbes Dreieck).
Immer der Markierung folgend kommen wir zum Sportplatz von Wittlingen, biegen danach rechts ab und kommen auf der Straße steil hinab in den Ort. Wir biegen nach links in die Hohen-Wittlinger-Str. ein, biegen am Ortsende nach rechts in einen abwärts führenden Grasweg ein und kommen ans Ende des Rulaman-Weges.
Auf dem Forstweg folgen wir dem tiefen Bachbett, bis wir den nach rechts zeigenden Wegweiser in die Wolfsschlucht erreichen. Zunächst auf steilem Pfad, dann auf Eisentreppe mit Drahtseilversicherung geht es hinunter in die Schlucht und nach einigen Felsen am rechts Hang entlang auf schmalem Pfad leicht aufwärts zum breiten Pfad, der hinunter zur Brücke führt. Kurz danach biegen wir links ab und erreichen auf steilem Pfad die Schillerhöhle („Rulaman-Höhle“). Von hier ist es nur noch ein kurzes Stück bis zur sehenswerten Ruine Hohenwittlingen.
Beim Rückweg biegt unmittelbar am Ende der Burg ein unscheinbarer Pfad links ab. Sehr schmal führt er am steilen Hang um die Burg und erreicht dann den breiten Pfad, der hinab zur Georgenau führt.
Variante: Zurück bis zur Unterstandshütte, dort scharf rechts ab und den Wegweisern folgen.
An der Georgenau wenige Meter links, dann rechts ab, nach 50 m links auf dem Schotterweg in Richtung Seeburg und nach 300 m rechts aufwärts (Wegweiser Fischerbrunnen, Schlupffels). Stetig bergauf kommen wir vorbei am idyllischen Fischerbrunnen, biegen später links ab und genießen die Aussicht von der ehem. Burg Blankenhorn und dem Schlupffels.
Ein breiter Schotterweg bringt uns hinab ins Tal und dann lang(-weilig) zurück nach Seeburg.
Variante: Nicht in Richtung Fischerbrunnen abbiegen sondern immer am Waldrand entlang nach Seeburg (- 1 Std).

Schw Alb
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