Herrliche Ausblicke und eine spannende Wegführung sind die Merkmale der Rundwanderung von Diepolz zur Waldgrotte (Lohwegkapelle, Lohweggrotte) an den Ausläufern des Hauchenberges. Dazu kommen interessante Naturinformationen auf dem „Kuhnigundenweg“.
Die Wanderung zeigt drei völlig verschiedene Abschnitte:
1. Panoramaweg von Diepolz nach Rieggis
2. Wilde Tobellandschaft von Rieggis nach Gopprechts
3. Wald- und Wiesenlandschaft auf dem Rückweg nach Dieploz
a. Von Norden auf der A7 zum Kemptener Kreuz, dort in Richtung Oberstdorf rechts abbiegen. In Waltenhofen auf die B19 bis zur Ausfahrt Kuhnen und von dort nach Niedersonthofen. Hier rechts ab und den Wegweisern nach Diepolz folgen. Im Ort nach links abwärts zum Parkplatz P2 im Tal.
b. Vom Isny oder Immenstadt nach Diepolz und am Ortsanfang rechts abwärts zum Parkplatz.
Ausgangspunkt:
Parkplatz P2 Diepolz Navi: Diepolz (Immenstadt)
Höhenunterschied:
Aufstieg: 450 Hm
Abstieg: 450 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4 Std., 14 km
Anforderungen:
Abwechslungsreiche Rundtour auf Wanderpfaden, Forstwegen und Wirtschaftssträßchen. Zufriedenstellned markiert, Orientierungssinn vorteilhaft.
Achtung!! Bei Nässe im Tobel nach Rieggis gefährlich
Karte/Führer:
Kompass 1:25.000 Blatt 02 Oberstaufen Immenstadt
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz gehen wir entlang der Straße hinauf nach Diepolz und wandern vorbei an der Kirche zur Höflealm. Am oberen Ende des Waldes biegen wir rechts ab auf den Forstweg (Ww. Lohweg, Rieggis) und folgen dann dem herrlichen Panoramaweg am Waldrand. Wo der Schotterweg nach Freudpolz hinab führt, gehen wir nach links zum Waldrand, wo wir nach rechts in einen Pfad einbiegen (kein Wegweiser!). Nach einem Stück am Waldrand und dann über einen Graben wandern wir über eine Wiesenfläche zum nächsten Waldrand. Hier treffen wir auf die Abzweigung zur Lohberggrotte (Ww. Waldgrotte), die wir von dort in 5 min erreichen.
Wieder zurück am Wegweiser biegen wir nach halblinks in einen schmalen Pfad ein (Ww. Rieggis), der uns zunächst steil bergauf an die Abbruchkante zum Weitnauer Tal führt. Nach einem herrlichen Aussichtspunkt mit Bank erreichen wir Rieggis.
In Rieggis gehen wir an der Kapelle ein kurzes Stück rechts, dann nach links zur Hauptstraße, der wir nach links bis zur Abzweigung zum Einödhof Schöll folgen. Kurz vor dem Hof verlassen wir die Zufahrt nach links (Ww. Falltobel). Auf dem schmalen, teilweise nassen Pfad wandern wir in einigem Auf und Ab bis zur ersten Gitterbrücke. Hier biegen wir nach rechts ab in Richtung Gopprechts.
Auf dem schmalen Wurzelpfad durchqueren wir die Tobellandschaft, wobei wir immer den Markierungen folgen. Nach Verlassen des Waldes kommen wir über eine Wiesenfläche zum Asphaltweg, auf dem wir Gopprechts erreichen.
Auf der Straße gehen wir durch den Ort, biegen nach der Kapelle in der Ortsmitte rechts ab und folgen der Straße aufwärts zu einem großen Ferienhof. Sie endet 300 m weiter.
An der Weggabelung nehmen wir den rechten Weg, den wir bei einem Wegepfeil verlassen und über die Wiesen geradeaus gehen. Auf dem folgenden Waldweg geht es nochmals leicht aufwärts, dann kommen wir zur Wassertretanlage. Kurz darauf folgen wir den Schildern des „Kuhnigundenweges“ und erreichen auf einem Bohlenweg durch das Moor den Parkplatz.
Die wenig anstrengende Rundwanderung über dem weiten Illertal bietet viel Abwechslung und vor allem eine grandiose Sicht auf die Alpenkette. Immer wieder geht es vorbei an kleinen Weilern und Einzelhöfen durch das Bauernland an der Grenze zwischen den Kreisen Oberallgäu und Ostallgäu. Dabei folgen wir auf weiten Strecken dem Oberallgäuer Rundwanderweg.
Fahrt auf der A7 zur Ausfahrt Dietmannsried. Hier die Autobahn verlassen und sofort links abbiegen in Richtung Probstried. Dort in der scharfen Rechtskurve links ab und sofort wieder rechts abbiegen, dann links halten in den Wohlmuser Weg (Ww. Sportstätten). Parkplätze am Sportheim.
Ausgangspunkt:
Parkplatz beim Sportheim in Probstried Navi: Probstried, Wohlmuser Weg
Höhenunterschied:
Aufstieg: 250 Hm
Abstieg: 250 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 3.30 Std., 12 km
Anforderungen:
Abwechslungsreiche Rundtour auf Wirtschaftssträßchen, Gemeindestraßen und Forstwegen.
Stellenweise undeutlich markiert, Orientierungssinn vorteilhaft.
Karte/Führer:
Kompass 1:50.000 Blatt 187 Oberschwaben
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz gehen wir zurück in den Ort, biegen rechts ab zur Kirche und gehen die Treppen vorbei am Kircheneingang abwärts zur Hauptstraße. Wir überqueren die Straße, biegen rechts ab und nehmen dann den Fußweg (Grasweg), der nach links in Richtung Haslach führt. Dort biegen wir rechts ab, gehen durch den Hof auf einem Feldweg bis dieser in einen Schotterweg einmündet. Dort wandern wir nach links und immer geradeaus bis der Grasweg links nach Bschlags abbiegt. Vorbei am Bauernhof gehen wir auf dem Teersträßchen, bis nach 400 m rechts (Ww. Haldenwang) ein Weg nach Haldenwang abzweigt.
In Haldenwang folgen wir der Hauptstraße durch den Ort bis zur Kirche. Dort nehmen wir beim Kriegerdenkmal den aufwärts führenden Fußweg entlang der Mauer, biegen dann nach links in die Römerstraße ein und folgen ihr vorbei am Friedhof bergauf bis nach Staig. Hier nehmen wir an der Wegegabelung den Hohlweg geradeaus. Wenn die Höhe erreicht ist, biegen wir scharf links ab auf den Wiesenweg, der uns zum Kreuz mit Bank und grandioser Aussicht über Probstried bringt. Hier ist auf jden Fall eine ausgiebige Pause angesagt.
Wieder zurück am Hauptweg folgen wir diesem vorbei an einem Bauernhof zum Waldrand. Nach einem weiteren Gebäude biegen wir an der folgenden Waldecke scharf links ab auf einen Schotterweg. Dieser führt abwärts. Auf der Wiesenfläche biegen wir scharf rechts ab, gehen in weitem Linksbogen bergauf zu einer Wegkreuzung, wo wir links abbiegen. Wir folgen jetzt dem Wegweiser in Richtung Ösch/Pfaffenhofen.
In Pfaffenhofen gehen wir durch den Ort zur Hauptstraße und biegen danach rechts auf die aufwärts führende Straße ein. Am höchsten Punkt (Galgenberg) biegen wir links ab zu den Häusern von Gschalvers. Kurz davor führt ein Feldweg links abwärts zurück nach Probstried. Hier gehen wir durch die Wohnsiedlung, bis nach rechts der Corneliusweg abzweigt. Auf diesem erreichen wir wieder den Parkplatz.
Der Markt Sulzberg ist eine liebenswerte Gemeinde im nördlichen Landkreis Oberallgäu. Sie ist eingebettet in die von Eiszeiten geformte Landschaft mit grünen Hügeln, kleinen Bachläufen und artenreichen Wäldern. Die reizvolle Lage mit Blick auf die Allgäuer Alpen und in nur 10 km Entfernung zur „Allgäu-Metropole“ und Hochschulstadt Kempten, die beiden Seen „Sulzberger See” und „Rottachsee”, das gut ausgebaute Wander- und Radwegenetz, die größte Burgruine im Oberallgäu mit Burgmuseum u.v.m. laden zum Verweilen und Entdecken ein.
Unsere beiden abwechslungsreichen Wanderungen starten in Sulzberg und führen durch die Hügellandschaft vorbei an vielen kleinen Weilern und Einzelgehöften. Dabei bieten sich immer wieder schöne Ausblicke über die Landschaft des Oberallgäus bis zu den Allgäuer Alpen.
1. Rundwanderung zum Sulzberger See
Wenige Kilometer südlich von Kempten liegt als Überbleibsel eines riesigen Toteissees der Sulzberger See, der heute als ganzjähriges Freizeitgelände genutzt wird. Er hat eine Größe von 33 ha und ist mit dem ihn umgebenden Hochmoor Teil eines Landschaftschutzgebietes.
Fahrt auf der A7 zum Kemptener Kreuz und dort in Richtung Oberstdorf rechts abbiegen. An der nächsten Ausfahrt „Durach“ die A980 verlassen und sofort nach links in Richtung Sulzberg abbiegen.
a. In Sulzberg in die erste Straße (Schulstraße) einbiegen (Ww. Sportanlagen) und bei der Schule parken.
b. Parkmöglichkeit in der Ortsmitte bei der Kirche (Rathaus) nutzen.
Ausgangspunkt:
Parkplatz an der Schule oder Ortsmitte in Sulzberg Navi: Sulzberg (Bayern), Schulstraße
Höhenunterschied:
Aufstieg: 200 Hm
Abstieg: 200 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 3.30 Std., 11 km
Anforderungen:
Abwechslungsreiche Rundtour auf Wirtschafts-sträßchen, Gemeindestraßen und kurze Stücke auf Wiesenpfad.
Stellenweise undeutlich markiert, Orientierungssinn vorteilhaft.
Vom Parkplatz an der Schule gehen wir durch die Schulstraße zurück zur Hauptstraße und ins Ortszentrum von Sulzberg. Wir wandern vorbei an der Kirche, biegen am Pfarrhaus links ab und nehmen nach wenigen Metern den Hohlweg, der rechts aufwärts führt. An der folgenden Verzweigung gehen wir auf dem linken Feldweg weiter und überqueren dann weglos die Viehweiden hinauf zum Weiler Schnitzen.
In Schnitzen orientieren wir uns an den Wegweisern in Richtung Aleuthe, das wir über Pfaffenried erreichen. Beim Sägewerk biegen wir rechts ab und folgen dem Sträßchen bergauf mit schönem Blick vorbei an Gsellen und Gund bis zur B309. Hier biegen wir auf den Wiesenweg links ab und wandern auf dem schmalen Sträßchen hinab ins Tal, wo wir an der sehenswerten Kapelle rechts abbiegen. Wir bleiben auf dem Sträßchen, bis kurz vor der Autobahn ein Schotterweg nach links in Richtung See hinab führt. Beim Wegweiser biegen wir links ab und folgen dem Schotterweg am See entlang bis zum Parkplatz.
Nach wenigen Metern entlang der Straße biegen wir links ab, wandern durch den Weiler Köhlis und dann bergauf bis kurz vor Hofstetten. Dort biegen wir rechts ab (Ww. Sulzberg) und folgen der Straße nach Sulzberg.
2. Heinrichweg – historischer Wander- und Erlebnisweg
Der Heinrichweg führt in zwei Routen mit jeweils 11 km an geschichtlichen Höhepunkten vorbei. Dabei bieten Tafeln an markanten Stellen interessante Informationen zur Geschichte Sulzbergs und seiner Umgebung und zu wichtigen Ereignissen der Vergangenheit.
2a. Heinrichweg – Nr. 1 (H1)
Die erste Variante des historischen Rundweges führt (leider mir extrem hohem Anteil an Asphaltwegen) über Aleuthen zum Jodbad Sulzbrunn und dann hinauf zum gigentischen Aussichtspunkt Korreiten. Von der Marienkapelle Waxenegg geht es durch den Reisachtobel wieder zurück nach Sulzberg.
Fahrt auf der A7 zum Kemptener Kreuz und dort in Richtung Oberstdorf rechts abbiegen. An der nächsten Ausfahrt „Durach“ die A980 verlassen und sofort nach links in Richtung Sulzberg abbiegen.
In Sulzberg bei der Kirche/Rathaus parken.
Ausgangspunkt:
Parkplatz an der Kirche in Sulzberg Navi: Sulzberg (Bayern), Sonthofener Straße
Höhenunterschied:
Aufstieg: 320 Hm
Abstieg: 320 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 3.30 Std., 11 km
Anforderungen:
Abwechslungsreiche Rundtour auf wenig befahrenen Sträßchen und Wanderpfaden. Gut markiert.
Vom Parkplatz gehen wir zur Kirche und biegen dort nach rechts in die Jodstraße ein (Ww. Aleuthe).
Wir folgen der schmalen Straße nach Aleuthe, biegen bei der Alten Mühle rechts ab nund wandern auf der Straße mit schönem Rückblick hinauf nach Oberminderdorf. Hier gehen wir durch den Weiler und nehmen den Feldweg und später den Waldweg bis zur Zufahrt nach Sulzbrunn.
Vorbei am Parkplatz und dem Jodbad gehen wir nach links in Richtung Seminarhaus und an diesem vorbei zur Info der Jodquelle. Hier nehmen wir hinter dem Holzgebäude den Fußweg, der in Kurven aufwärts führt und einen Schotterweg erreicht, der zum Birkenhof führt. Hier biegen wir nach links in die Straße ein, wandern aufwärts und bleiben auf dem Wirtschaftsweg bis zur Straße. Wir folgen der Straße nach rechts (Ww. Auf’m Buch), halten uns dann halbrechts (Ww.) und kommen zum Aussichtspunkt Korreite. Hier ist ein ausgiebiger Halt Pflicht, und das einmalige Panorama zu genießen.
nach den Häusern von Auf’m Buch gehen wir nach der Kurve ein Stück abwärts und biegen dann in den rechts abzweigenden Wanderweg ein (Ww.). Auf schönem Pfad durch den Wald kommen wir vorbei am höchsten Punkt von Sulzberg zu einem weiteren Aussichtspunkt und dann vorbei an einem Schuppen nach Waxenegg.
An der herrlich gelegenen Marienkapelle beginnt der Abstieg. Er führt durch Wald zunächst steil abwärts zum Hof Eulen und weiter auf gutem Pfad in den Reisachtobel. Hier biegen wir links ab und erreichen am Bächlein entlang den Spielplatz und wenig später Sulzberg. Vorbei am Kindergarten kommen wir zurück zum Parkplatz.
2b. Heinrichweg – Nr. 2 (H2) Der zweite Teil des Heinrichweges führt zunächst durch den Reisachtobel hinauf nach Waxenegg und in weitem Bogen über Kohlenberg zur Burgruine Sulzberg. Er begeistert von der Vielfalt der Eindrücke, auch wenn einige längere Passagen auf Asphalt vertreten sind.
Fahrt auf der A7 zum Kemptener Kreuz und dort in Richtung Oberstdorf rechts abbiegen. An der nächsten Ausfahrt „Durach“ die A980 verlassen und sofort nach links in Richtung Sulzberg abbiegen.
In Sulzberg bei der Kirche/Rathaus parken.
Ausgangspunkt:
Parkplatz an der Kirche in Sulzberg Navi: Sulzberg (Bayern), Sonthofener Straße
Höhenunterschied:
Aufstieg: 400 Hm
Abstieg: 400 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 3.30 Std., 11 km
Anforderungen:
Abwechslungsreiche Rundtour auf Wanderpfaden, Schotterwegen und Wirtschaftssträßchen. Gut markiert, an wenigen Stellen (Varianten) etwas verwirrend.
Am Parkplatz halten wir uns sofort links und biegen in den Pfarrweg ein. Vorbei am Kindergarten kommen wir in einen Fabrikhof, wo wir links haltend auf den Pfad durch den Reisachtobel treffen. Am romantischen Bächlein entlang und vorbei am Spielplatz geht es halblinks aufwärts (Ww. Erlebnisweg). Der Pfad wird steiler und erreicht das Anwesen in Euler. Hier überqueren wir die Straße und steigen steil empor zum Waldrand (schöner Rückblick in Richtung Kempten). Auf steilem Waldweg erreichen wir die Marienkapelle von Waxenegg.
Beim ersten Haus von Waxenegg biegen wir nach rechts in die Teerstraße ein, gehen durch den Hof und biegen nach dem Schuppen links ab auf den undeutlichen Pfad zum Waldrand. Am Waldrand entlang kommen wir zu einem Wegweiser.
Variante 1: Wir biegen am Wegweiser links ab in Richtung Kohlenberg und wandern durch die Wiesen zu den Häusern von Kohlenberg.
Variante 2: Wir gehen am Wegweiser geradeaus bis zur Waldecke, wo ein feuchter Trampelpfad in den Wald führt, der durch den Wald einen schönen Aussichtspunkt erreicht, dann abwärts Richtung Greuth führt. Unmittelbar vor Erreichen der Teerstraße zweigt ein Pfad links ab, der durch steile Wiesen hinauf nach Kohlenberg leitet (siehe GPX-Track).
In Kohlenberg wandern wir kurz nach links, biegen dann rechts ab und nehmen die Straße nach rechts in Richtung Winkel. Vorbei an einem großen Hof und der „Allgäu Weite“ folgen wir der Straße abwärts nach Albis.
In Albis biegen wir die erste Straße rechts ab (Ww.), gehen auf dem Schotterweg abwärts und kommen im Wald zur Keltischen Fliehburg. Auf Pfaden schlängeln wir uns durch die nur zu erahnende Anlage, biegen dann auf dem Forstweg rechts ab und wandern hinab nach Kenels. Hier überqueren wir die Straße, biegen rechts ab und kommen vorbei an einem Schuppen zum Waldrand.
Sofort am Waldrand biegen wir rechts ab (NICHT auf dem Schotterweg weiter!) und folgen dem undeutlichen Trampelpfad am Waldrand entlang. Nach kurzem Treppenweg wandern wir rechts haltend durch Wiesen hinauf zur Stra0e, biegen links ab und nach weigen Metern wieder links zur Ruine Sulzburg.
Nach kurzem Besuch der Ruine folgen wir dem Weg zur Straße und gehen auf dieser zum Sulzberger Hof und zur Ortsmitte.
1. Von Baach auf/um den Emerberg
Ein gemütlicher Spaziergang mit toller Aussicht führt von Baach bei Zwiefalten hinauf zum Emerberg. Bei der teilweisen Umrundung des Höhenrückens kann man eine fantastische Sicht auf die Höhen der Zwiefalter Alb und zu den Gipfeln der Allgäuer Alpen genießen.
Ein ganz besonderer Genuss bietet sich Ende April, wenn im südseitigen Wald die Maiglöckchen blühen.
Fahrt auf der B311 zwischen Riedlingen und Obermarchtal bis Datthausen. Hier abbiegen in Richtung Zwiefalten und nach Zwiefaltendorf, wo man sich am Gasthaus Blank rechts hält in Richtung Zwiefalten. Man biegt dann nach rechts in die B312 ein und verlässt sie nach 500 m nach Baach. Am Fasthaus „Mohren“ biegt man rechts in die Marienstraße ein und nach 300 m halbrechts in den Emerbergweg. Am Spielplatz findet man einige Parkplätze.
Tipp: Für ganz Bequeme besteht die Möglichkeit, bis zur Peterskapelle am Waldrand zu fahren.
Ausgangspunkt:
Parkplatz in Zwiefalten Baach Navi: Zwiefalten, Emerbergweg
Höhenunterschied:
Aufstieg: 190 Hm
Abstieg: 190 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 2.15 Std., 7 km
Anforderungen:
Aussichtsreiche Rundwanderung auf Wirtschafts- und Forstwegen, ausreichend markiert und beschildert.
Vom Parkplatz folgt man der Teerstraße ortsauswärts und hält sich an der Verzweigung links. Auf steiler Wirtschaftsstraße steigt man hinauf zum Waldrand zur Peterskapelle mit schönem Blick in Richtung Zwiefalten. Hier geht man am Waldrand nach rechts und folgt dem Burgenweg (blaues Dreieck) weitgehend am Waldrand entlang, wobei man herrliche Ausblicke bis zu den Alpen genießen kann. Nach ca. 1 Std. Gehzeit erreicht man über Emeringen (Blick Richtung Rechtenstein und Hochberg) eine Sitzgruppe, an der man nach links in den Wald einbiegt (Ww. Peterskapelle). Immer der Markierung (blauer Dreiblock) folgend, wandert man in 40 min durch den Wald zurück zur Peterskapelle.
Auf dem asphaltierten Weg geht es dann wieder zurück ins Dorf.
2. Prälatenweg von Zwiefalten zum Emerberg Eine ausgedehnte Halbtageswanderung mit vielen schönen Ausblicken lässt sich von Zwiefalten aus zum Emerberg unternehmen. Nach dem Aufstieg aus dem Tal der Zwiefalter Ach schweift der Blick über die Höhen der Zwiefalter Alb, und nach der Wanderung durch den Wald erlebt man wie bei der obigen Tour die Aussicht über das Donautal bis zu den Alpen.
Auf der B312 von Riedlingen nach Norden bzw. vom Engstingen südwärts nach Zwiefalten. Nördlich der Brauerei an der Herz-Jesu-Kapelle abbiegen (Wegweiser Rentalhalle) und dann sofort links in die Mauerstr. einbiegen. Dieser bis zum großen Parkplatz (kostenfrei) folgen.
Ausgangspunkt:
Parkplatz bei der Rentalhalle in Zwiefalten
Navi: Zwiefalten, Mauerstr. 1
Höhenunterschied:
Aufstieg: 260 Hm
Abstieg: 260 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 3.30 Std., 12 km
Anforderungen:
Unschwierige Rundwanderung auf Waldwegen und Wirtschaftswegen, gut markiert und beschildert.
Karte/Führer:
Schw. Albverein 1:35.000 Blatt Ehingen Münsingen
Tourenverlauf:
Wir wandern am rechten Rand des Parkplatzes auf dem schmalen Teerweg aufwärts und kommen vorbei am Friedhof zur Brunnensteige. An der Waldecke folgen wir der Wanderbeschilderung nach links aufwärts und erreichen über einen Wiesenhang den asphaltierten Fußweg, der durch die Neubausiedlung in die Christiansstraße führt. Sie geht in einen Wirtschaftsweg über, der vorbei am Bühlhof durch die breite Wiesenschneise zwischen den Waldstücken führt. Auf dem Schotterweg wandern wir in den Wald und biegen an der ersten Kreuzung rechts ab. Auf dem breiten Waldweg folgen wir dem blauen Dreiblock bis zur zweiten Kreuzung, wo wir links abbiegen.
Die Waldweg führt durch einen kurzen Hohlweg abwärts bis zum Wandrand über Emeringen. Hier biegen wir scharf rechts ab und gehen am Waldrand abwärts ins Tal und dann wieder aufwärts. Am höchsten Punkt erreichen wir den Aussichtspunkt mit Bank und Info-Tafel mit tollem Blick über Emeringen nach Rechtenstein. Immer am Waldrand bleibend (blaues Dreieck) wandern wir bis zur Petruskapelle. Hier nehmen wir die steile Teerstraße hinunter nach Baach.
Im Ort bleiben wir bis zum Gasthaus Mohren auf der Hauptstraße, biegen dann links ab und kommen durch die Unterführung auf der Talstraße zur Radlerherberge. Hier gehen wir auf den Schotterweg nach rechts und erreichen durch das Tal und vorbei am Bogenschießplatz Zwiefalten. Dort überqueren wir die Hauptstraße und kommen nach einem kurzen Stück durch den Park beim Wirtschaftsgebäude der Klinik direkt beim Parklatz wieder in die Mauerstraße.
Einen Panoramweg mit vielen Ausblicken bietet diese Rundwanderung von Thiergarten. Vorbei an vielen Felsen mit dem Schaufelsen und dem Rabenfelsen als Höhepunkt wandert man hoch über dem Tal bis nach Gutenstein. Von dort geht es an der Donau entlang zurück zum Ausgangspunkt, wobei man die vielen Felstürme nochmals aus einer anderen Perspektive sieht. Dabei sollte man nicht versäumen, am Kappelerhof der „kleinsten Basilika der Welt“ und der daneben liegenden Gastwirtschaft einen Besuch abzustatten.
Fahrt von Sigmaringen durch das Donautal und vorbei an Gutenstein in Richtung Thiergarten. Bei der Abzweigung Richtung Stetten am kalten Markt rechts und sofort hinab zum Wanderparkplatz. Falls dieser belegt ist, in Thiergarten die zweite Straße links und vorbei an der Piratenbar zum Parkplatz an der Donau.
Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Forstwegen, Radweg und Wanderpfaden. Teilweise schmale Bergpfade, meist gut markiert und beschildert.
Karte/Führer:
Schäb. Albverein 1:35.000 Blatt 30 Sigmaringen
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz (Ww. Rabenfels) führt ein Wanderpfad aufwärts, der schnell in einen Forstweg übergeht. Auf diesem durch den Wald mit gelegentlichen Blicken ins Donautal bis zu einer Verzweigung, von der ein Pfad abwärts geht (Wegweiser). Immer dem schmalen Pfad folgend wandern wir an den steilen Hängen über dem Tal vorbei an einigen Aussichtspunkten und teilweise am Fuß von Felszacken zum Rabenfels. Auf den Fels führt ein ausgesetzter Steig, der Trittsicherheit verlangt.
Nach ein paar Meter Aufstieg folgen wir dem Wanderweg, der in langen Serpentinen abwärts zum Fuß des Rabenfelsen führt und dann mit leichtem Höhenverlust immer in Richtung Gutenstein geht. Nach Überquerung eines asphaltierten Wirtschaftsweges geht es ein Stück am Waldrand entlang, dann steigt der Weg wieder an. Bei Erreichen des Waldes biegt nach rechts (Ww. Aussicht) ein Weg ab zu einer Lichtung, von der man einen schönen Blick auf Gutenstein hat. Ein Stück weiter kann man von der Burghalde nochmals die Aussicht genießen, dann führt der Pfad talwärts. Ein letztes Mal haben wir vom Kreuzflesen eine schöne Aussicht, dann ist Gutenstein erreicht.
Wir überqueren die Donau, biegen danach rechts ab (Ww. Thiergarten) und folgen jetzt immer dem Radweg. Nach einem schönen Rastplatz bei der Fischerhütte bieten sich viele schöne Ausblicke auf die Felsen entlang der Donau, dann erreichen wir den Gutshof Käppeler mit der „kleinsten Basilika der Welt“. Nach dem Besuch des Kirchleins gönnen wir uns eine Einkehr bein Restaurant Käppeler, dann wandern wir die letzten 1,5 km zurück nach Thiergarten..
Die Kösseine zählt wegen ihrer Aussicht und dem Kösseinehaus zu den bliebtesten Gipfeln des Fichtelgebirges. Höhepunkt der Tour ist aber sicher das Felsenlabyrinth von Luisenburg mit riesigen Granitfelsen, durch die sich der Wanderpfad hindurch schlängelt. Besonders Kinder haben hier einen Riesenspaß. Leider summieren sich Parkgebühr und Eintrittspreis bei mehreren Personen zu einer erklecklichen Summe.
Von Bayreuth oder Marktredwitz auf der B303 (Fichtelgebirgsstraße) in Richtung Wunsiedel. Zwischen Bad Alexandersbad und Tröstau verlassen wir die B303 in Richtung Luisenburg-Freilichtbühne. Dort finden wir viele (gebührenpflichtige) Parkplätze.
Spannende Wanderung duch das Felsenlabyrinth, dann auf Forstwegen und einigen Wanderpfaden.
Durchgehend sehr gut markiert und beschildert.
Achtung: Eintrittskarte für die Rückkehr aufbewahren!
Vom Parkplatz gehen wir hinauf zum Hotel bei der Freilichtbühne und zur Kasse des Felsenlabyrinthes. Eintritt 4,50 €. Durch das Felsenlabyrinth schlängeln, kriechen, gehen wir immer den blauen Pfeilen folgend auf verschlungenen Pfaden aufwärts bis zum großen Picknickplatz am Ende.
Auf dem beinahe ebenen, breiten Weg (Ww. Kösseine) gehen wir durch den Wald und erreichen den Kaiser-Wilhelm-Fels mit Aussichtsplattform, dann geht es weiter zum Burgsteinfelsen (Aussichtsplattform). Etwa 200 m danach verzweigt sich der Weg. Wir nehmen den Grasweg, der halbrechts abwärts führt. Auf ihm kommen wir zum Großen Haberstein mit einer eindrucksvollen Treppenanlage zum Gipfel.
Wenige Meter zurück folgen wir dem nach rechts aufwärts führenden Wegweiser in Richtung Kösseine. Vorbei am Kleinen Haberstein wandern wir leicht abwärts durch den Wald zu einer Kreuzung, an der wir geradeaus in Richtung Kösseine weiter gehen. Der ansteigende Forstweg geht in einen nach links oben führenden Blockpfad über, auf dem wir die Kösseine mit Schutzhaus und Aussichtspavillon erreichen.
Für den Rückweg nehmen wir den gleichen Weg, überqueren wieder die Kreuzung und halten uns danach halbrechts in Richtung Burgsteinfelsen und Luisenburg. Beim Abstieg durch das Felsenlabyrinth folgen wir den roten Pfeilen, die uns durch die riesigen Granitfelsen zuverlässig wieder zurück zum Eingang bringen.
Der Große Waldstein, höchster Gipfel der Waldsteingruppe bei Weissenstadt, bietet auf engstem Raum typische Highlights des Fichtelgebirges: Bizarre Felsformationen, eine Ruine, schöne Ausblicke, eine imposante Treppenanlage, die historische Bärenfalle, die Möglichkeit einer gemütlichen Einkehr und am Ende einen schönen Badesee. Allerdings empfiehlt es sich, die Wanderung nicht am Sonntag zu unternehmen, denn durch die Möglichkeit, bis unter den Gipfel mit dem Auto zu fahren, ist der Ansturm am Wochenende gewaltig.
Von Bayreuth oder Wunsiedel auf der B303 (Fichtelgebirgsstraße) zur Ausfahrt Bichofsgrün-Nord, dann nach Weissenstadt fahren. Hier in der Stadtmitte rechts abbiegen, dann links ab zum Parkplatz beim Campingplatz.
Vom Parkplatz gehen wir durch den Campingplatz und biegen am Ende rechts ab. Auf der Straße durch ein Waldstück, dann links abbiegen am Wald und durch Wiesen zur nächsten Straße, diese überqueren und vorbei an einem Wochenendhaus hinauf zum Waldrand. Im Wald biegen wir rechts ab, gehen vorbei am Gebäude des Schullandheims und gehen vor Erreichen der Straße auf dem Pfad nach links aufwärts.
Der Wald- und Grasweg geht in einen Pfad über und erreicht die Zufahrt zum Steinbruch. Wir wandern auf dieser nach rechts, bis auf der rechtsn Seite ein großer freier Platz liegt, dan dessen Ende sich ein herrlicher Ausblick bietet.
Zurück an der Einmündung unseres Aufstiegspfades wandern wir auf der Schotterstraße weiter und erreichen vorbei am „Napoleonshut“ und dem „Wal vom Waldstein“ (Ww. GH. Waldstein) einen von rechts oben kommenden Pfad. Auf diesem gehen wir aufwärts zu den Resten einer Kapelle und zur imposanten Steiganlage auf den Großen Waldstein mit Gipfel-Pavillon.
Wieder zurück vom Gipfel gehen wir nach rechts, kommen zum Teufelstisch und betreten über eine Treppe die Ruinen „Rotes Schloss“ unmittelbar über dem Gasthaus Waldstein. Über den Parkplatz sind es nur 150 m zur historischen Bärenfalle.
Vorbei an der Terrasse des Gasthauses nehmen wir den Abstiegsweg, der uns gut markiert auf Forstwegen zurück zum Campingplatz führt.
Die Hohe Matze ist eine Ansammlung von großen Granitfelsen südlich des Hauptkammes des Fichtelgebirges und gleichzeitig die dritthöchste Erhebung im Fichtelgebirge. In Verbindung mit dem „Kräuterdorf“ Nagel am romantischen Nageler See, der Girgelhöhle und dem Prinzenfelsen ergibt sich eine reizvolle Wanderrunde durch die Wälder des Ringberges.
Von Bayreuth oder Wunsiedel auf der B303 (Fichtelgebirgsstraße) zur Ausfahrt beim Silberhaus in Richtung Nagel fahren. In Lochbühl halblinks in die Silberhausstraße einbiegen, dann links in die Straße „Am Hügel“ und an der T-Kreuzung nach links in die Straße „Zum See“. Hier Parkplatz
Ausgangspunkt:
Parkplatz am Nageler See
Navi: Nagel, Zum See 17
Höhenunterschied:
Aufstieg: 320 Hm
Abstieg: 320 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 3 Std., 10 km
Anforderungen:
Rundwanderung meist auf Forstwegen und einigen Wanderpfaden. Markierung im ersten Teil verwirrend, dann ausreichend.
GPX-Gerät empfehlenswert.
Vom Parkplatz gehen wir hinab zum Nageler See und nach links am Ufer entlang. Um die Seespitze nach rechts auf einen Wanderweg, den wir an der ersten Abzweigung nach links verlassen um dann auf teilweise ausgewaschenem Pfad nach oben steigen. Wo der Wanderpfad nach rechts in Richtung Wurmloh abbiegt, nehmen wir den Forstweg nach halblinks und folgen ihm bis zum nach rechts führenden Schotterweg. Auf diesem wandern wir immer geradeaus, bis wir links am Waldrand die Häuser von Matzenbühl sehen. Auf dem vom Wanderparkplatz kommenden Weg gehen wir nach links bergauf und biegen an der Einmündung eines von links kommenden Schotterweges halblinks ab (Ww. Hohe Matze).
Ein Fußweg führt uns aufwärts bis zur Rastbank am Felsmassiv der Hohen Matze. Nach der kurzen Besteigung wenden wir uns nach links und wandern durch den Wald abwärts. Wir bleiben auf dem Hauptweg, bis ein Wegweiser nach links zur Girgelhöhle zeigt, in die wir über eine Treppe hinabsteigen.
Wir gehen wieder zurück zu Hauptweg und gehen an der folgenden Kreuzung mehrerer Forstweg geradeaus. Nach 400 m weist ein Wegweiser nach links zum Prinzenfelsen, den wir auf einer Treppenanlage besteigen und von oben den Ausblick genießen.
Auf dem Forstweg gehen wir wieder zurück zur vorherigen Kreuzung und biegen nach rechts auf den breiten Schotterweg ab (Ww. Nagel). Nach 400 m verlassen wir den Forstweg nach links und kommen über einen Pfad zum nächsten Forstweg, dem wir bis zu den ersten Häusern von Nagel folgen. Nach einem kurzen Stück auf der Straße wenden wir uns nach links und erreichen wieder den Nageler See.
Tipp: Nach der Einkehr im Kiosk am See lohnt sich ein Spaziergang durch den dahinter liegenden Kräutergarten.
Bad Berneck am Südrand des Hohen Fichtelgebirges ist umgeben von steilen, bewaldeten Hängen, in die einige schroffe Felsen eingebettet sind. Diese bieten bei der Wanderung auf dem Thiesenring immer wieder Panoramapunkte mit schönen Ausblicken über die bewaldeten Höhen und auf den Kurort.
Da die Tour eine Reihe steiler Auf- und Abstieg aufweist, ist eine gute Grundkondition erforderlich, um sie wirklich genießen zu können.
Vom Parkplatz überqueren wir auf der Straße und gehen in Richtung Ampel. Bei der Einmündung zum Busbahnhof führt ein schmales Sträßchen rechts bergauf. Hier sehen wir zum ersten Mal die Markierung „rote Fichte“, die uns den rest der Tour zuverlässig leiten wird.
Wir wandern vorbei an einigen Häusern aufwärts, die Straße geht in einen Fußweg über und der Anstieg wird steiler. Erster Aussichtspunkt ist der Rothersfels, wo uns Bad Berneck zu Füßen liegt. Etwas später erreichen wir mit dem Schlossfels den nächsten Aussichtspunkt, dann bewältigen wir die letzten Höhenmeter zur HohenWarte. Der einst hier stehende Aussichtsturm existiert leider nicht mehr.
Immer der roten Fichte folgend wandern wir durch den Wald ein Stück auf der Hochfläche, dann geht es abwärts zur Straße im Knodental. Diese wird überquert, dann steigen wir auf dem Pfad hinauf zur Ruine Hohenberneck/ Neuwallenrode. Unmittelbar vor der Ruine weist das Wegzeichen auf dem Forstweg nach oben und erreicht den Waldrand. Nach einem kurzen Stück über ein Feld geht es durch den Wald abwärts, der verwachsene Weg verlässt nach rechts den Forstweg und führt zu einem Schotterweg hinab. auf diesem gehen wir rechts zu einer Brücke.
Unmittelbar nach Überquerung der Brücke führt ein schöner Pfad scharf rechts zunächst am Bach entlang und gewinnt dann an Höhe. Vorbei an Jean-Paul-Platz, einem Aussichtspavillon und dem Ludwigsfelsen erreichen wir die Hochfläche. An der scharfen Linksabbiegung lohnt sich der kurze Abstecher zum „Sonnentempel“ mit grandiosem Blick über Bad Berneck, dann geht es durch den Wald auf schmalem Pfad abwärts.
Wir erreichen die Straße nach Bärnreuth, gehen auf ihr nach rechts abwärts und verlassen sie nach links zum Kriegerdenkmal. Kurz danach erreichen wir die ersten Häuser und folgen der Straße immer geradeaus zum Dentrologischen Garten. Auf gut angelegten Spazierwegen halten wir uns abwärts zur Martinsgasse, gehen auf ihr nach rechts und biegen kurz vor dem Gesundheitshaus Radus links ab.
Auf dem Fußgängerweg erreichen wir wieder den Parkplatz.
Erst seit 1996 ist der Schneeberg, höchster Gipfel des Fichtelgebirges und Frankens, für Wanderer zugänglich. Vorher wurde er von US-Army und Bundeswehr als „Ohr nach Osten“ genutzt, wovon noch heute Reste der Umzäunung und am Gipfel der große Turm und ein großes Verwaltungsgebäude zeugen.
Von den vielen Anstiegen (und MTB-Trails) wählen wir den Weg von Süden über den Haberstein und vorbei am 1000-m-Stein. Beim Abstieg locken die Steiganlage auf den Nusshardt sowie eine gemütliche Einkehr im Seehaus.
Von Bayreuth oder Wunsiedel auf der B303 (Fichtelgebirgsstraße) zur Ausfahrt Fichtelberg und weiter nach Neubau. Dort am Ortsanfang links abbiegen in die Fichtelseestraße (Ww. Campingplatz).
Ausgangspunkt:
Parkplatz am Campingplatz in Neubau
Navi: Neubau, Fichtelseestraße
Höhenunterschied:
Aufstieg: 480 Hm
Abstieg: 480 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 3.30 Std., 12 km
Anforderungen:
Rundwanderung meist auf Forstwegen und einigen Wanderpfaden.
Durchgehend sehr gut markiert und beschildert.
Vom Parkplatz gehen wir vorbei am Eingang des Campingplatzes und errichen nach wenigen Matern den Fichtelsee. Nach links am Ufer entlang folgen wir dem Weg, bis wir über eine Brücke nach rechts zum gegenüberliegenden Ufer abbiegen können, wo wir uns links halten und vorbei an der Jean-Paul-Quelle den Parkplatz Seehaus an der B303 erreichen. Wir biegen dort nach links in den Forstweg ein (Ww. Haberstein, Schneeberg). In mäßiger Steigung führt der eher langweilige Forstweg aufwärts zur Abzweigung an den Haberstein. Nach dem kurzen Abstecher gehen wir auf dem Forstweg weiter, wandern vorbei am 1000-m-Stein und erreichen nach ca. 1.30 Std den Schneeberg mit den ehemaligen militärischen Anlagen und dem „Backöfele“.
Über die freie Fläche gehen wir linkshaltend zum Forstweg und biegen nach rechts auf ihn ein. Der Weg führt durch den Wald, wechselt auf einen Pfad und erreicht die Felsen des Nusshardt, deren Besteigung sich auf jeden Fall lohnt.
Weiter auf dem markierten Wanderweg gehen wir abwärts zum bestens bewirtschafteten Seehaus, wo wir eine Pause genießen. Wir verlassen das Seehaus auf dem abwärts führenden Schotterweg. An der T-Kreuzung gehen wir auf dem Wanderweg geradeaus und erreichen wieder den Parkplatz an der B303.
Wir überqueren an der Fußgängerampel die Straße und wandern auf bekanntem Weg zurück zum Ausgangspunkt.