Eiszeitpfad „Felsenstieg“ in Blaubeuren

Im Alb-Donau-Kreis wurden zwanzig Eiszeitpfade angelegt, die zwischen 6km und 15km lang sind – ideal für einen Tagesausflug zur Schwäbischen Alb. Wie der Name Eiszeitpfade schon andeutet, stehen die geologischen Besonderheiten der Region im Fokus, mit eiszeitlichen Landschaften, Höhlen, steilen Felsen.
Einer der Eiszeitpfade ist der „Felsenstieg“ bei Blaubeuren. Er führt über die Höhen rund um die Kleinstadt im Blautal und bietet eine Fülle landschaftlicher und geologischer Höhepunkte. Nicht versäumen darf man natürlich bei der Wanderrunde einen Besuch am Blautopf, der zweit-wasserreichsten Karstquelle Deutschlands mit dem historischen Hammerwerk.

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Ausgangspunkt: Blaubeuren, Bahnhof
Navi: Blaubeuren, Bahnhofstraße
Anfahrt: Von Ulm oder Ehingen durch das Blautal nach Blaubeuren. Direkt an der B28 liegt der Bahnhof. Links vom Bahnhof befindet sich ein Parkplatz (meist voll!!), auf dem unbegrenzt geparkt werden darf.
Höhenunterschied: Aufstieg:  460 Hm
Abstieg:   460 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden. Sehr gut beschildert.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35 000   Geislingen Blaubeuren
Tourenverlauf: Beim Bahnhof die Straße überqueren und dann entlang der B28 nach links gehen. Vor der Fußgängerampel beim Tunneleingang die Treppe hoch und dann nach links über die Straßenbrücke. Von jetzt an immer dem gelben Kreis des Rundweges und den türkisen Wegweisern des Eiszeitpfades „Felsenstieg“ folgen.
Schon nach 1,2 km sind wir an der Brillenhöhle, einem bedeutenden jungpaläolitischen Fundplatz. Die Brillenhöhle ist noch nicht komplett erforscht und deshalb gegen Eindringlinge vergittert. Der Name bezieht sich auf die zwei runden Einsturzlöcher. Durch das Felsenlabyrinth kommen wir zum Felsgebilde Küssende Sau, anschließend geht es durch den Wald bergauf. Auf der Höhe, wo der Weg scharf rechts abbiegt, lohnt sich ein Abstecher zur Günzelburg mit fantastischer Sicht ins Blautal. Dann geht es nach einem Stück am Waldrand wieder talwärts und nach etwa 4 km empfängt uns Blaubeuren.
Durch die Platz- und Ziegelgasse geht es zum Rathaus Blaubeuren und dann vorbei am Kloster (sehenswerte Klosterkirche) zum Blautopf.
Unsere Wanderrunde führt uns vom Blautopf weg zurück zum Kloster und direkt danach rechts auf steilem Treppenweg und anschließendem Wanderpfad hinauf zum Glasfels (582 m) und auf den Blaufels (647m). Anschließend gehen wir vorbei am Landsitz bei Sonderbuch, genießen Aussichten unter anderem bei einem Kriegsdenkmal und gehen zum Rusenschloss, auch Ruine Hohengerhausen genannt. Das Rusenschloss entstand um 1080 auf einem Felsen über dem Stadtteil Gerhausen. 1768 wurde sie abgebrochen. Nach dem Abstieg ins Tal biegen wir bei der Bahnbrücke rechts ab, verlassen den geteerten Radweg nach links und erreichen kurz darauf wieder die Bahnhofstraße in Blaubeuren.

Schw Alb

Wandergebiete

 

Großdorf – Rottachsee – Rukatstobel

Eine Wanderrunde ohne große Anstrengungen führt durch die hügelige Landschaft des Allgäu zwischen Rettenberg und dem Rottachsee. Sie bietet immer wieder schöne Ausblicke. Da der größte Teil der Wanderung auf befestigten Wegen verläuft, kann sie auch bei etwas feuchter Witterung unternommen werde.

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Ausgangspunkt: Großdorf, Ortsteil von Vorderburg
Navi: Großdorf (Rettenberg)
Anfahrt: Auf der A7 zum Autobahndreieck Allgäu und dort in Richtung Oberstdorf fahren. An der folgenden Ausfahrt Durach die Autobahn verlassen, dann links abbiegen in Richtung Sulzberg. Am Ortsende geradeaus die Steigung hinauf und auf der Vorfahrtsstraße bleibend über Geigers und Raichen nach Vorderburg.
In der Ortsmitte von Großdorf/Vorderburg im Ortszentrum auf der linken Seite Parkmöglichkeit beim Platz mit den Recycling-Containern.
Höhenunterschied: Aufstieg:  280 Hm
Abstieg:   280 Hm
Streckenlänge: 16 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden. Etwas verwirrende Beschilderung.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 188  Ostallgäu
Tourenverlauf: Beim Parkplatz die Straße überqueren und rechts haltend aufwärts zur parallel verlaufenden Gemeindestraße (Wegweiser Riedis). Nach rechts bis zum Ortsende, dann vor Erreichen der Landstraße auf einem Wirtschaftsweg links aufwärts. Dem folgenden Schotterweg in weiten Bögen folgend zum Waldrand, wo der Schotterweg in einen Waldpfad übergeht. Nach kurzem Abstieg erreicht man die alte Salzstraße und geht auf ihr nach rechts (Wegweiser Greifenmühle). An einer Wegegablung geht man links, bis ein unscheinbares Schild nach links über eine Wiese zum Waldrand zeigt. Ohne Weg zum Wald, dem Waldrand folgen und dann auf schmalem Pfad in den Wald und zum alten „Kuhsteg“ über den Rottachdurchbruch. Der Wanderweg führt hinauf nach Riedis.
Bei der Kirche biegt man rechts ab und folgt dem Sträßchen bis zur Freizeitanlage Moosbach. Hier überschreitet man den Damm, hält sich dann links und benutzt den Schotterweg am Ufer entlang zu einem Aussichtssteg und weiter zur Hauptstraße. Auf dieser ein Stück links zum Wegweiser „Rukatstobel“. Durch den mäßig spannenden Tobel aufwärts zur Teerstraße, dann rechts nach Ried und hier links auf einem Wirtschaftssträßchen zu den Weilern von Vorder-, Mittel- und Hinterholz. Hier folgt man dem Wegweiser nach Vorderburg und quert bei einem Stadel (abgebrochener Wegweiser) weglos leicht links haltend die Wiese zu einem Pfad durch den Bachtobel. Vorbei an einem Hof mit Kapelle erreicht man Acker, wo man auf der Straße nach rechts („Wasserfall“, „Vorderburg 1 Std“) abbiegt. Vorbei am sehenswerten Wasserfall folgt man den Wegweisern in Richtung Vorderburg und erreicht 40 min später wieder Großdorf.

Allgäu
Wandergebiete

Hochbergsteig über dem Ermstal bei Bad Urach

Der Hochbergsteig ist einer der fünf Premiumwanderwege (Grafensteige) rund um Bad Urach. Wie auch auf den übrigen dieser Wanderwege erleben Sie auf ihm die Einzigartigkeit der Natur. Sie befinden sich gleich in zwei von der UNESCO geschützten Gebieten: Innerhalb des Biosphärenreservats und des Geoparks Schwäbische Alb.


Originalroute des Hochbergsteiges

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Ausgangspunkt: Bad Urach, Sportanlagen Zittelstadt
Navi: Bad Urach, Zittelstatt
Anfahrt: Auf der B465 nach Bad Urach und dort in Richtung Ulm abbiegen. Nach ca. 1 km auf der L211 weist ein Wegweiser halbrechts zu den Sportanlagen. Hier parken.
Höhenunterschied: Aufstieg:  330 Hm
Abstieg:   330 Hm
Streckenlänge: 8 km
Gesamtgehzeit: ca. 2,5 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Gute Beschilderung.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Ehingen Münsingen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz zur Sportgaststätte und dann entlang des Spielfeldes ins Wiesental. Kurz nach Erreichen des Waldes zweigt der Weg nach rechts ab (Wegweiser) und steigt steil hinauf zur Wassersteinhöhle mit beeindruckendem Portal.
Auf einem steilen Treppenweg gewinnt man weiter an Höhe und erreicht eine Wiesenfläche („Hirschplatz“). Hier folgt man dem Waldrand (Rastplatz mit Tisch und Bänken) und geht anschließend geradeaus in den Wald. Ein Waldweg bringt uns zum Kunstmühlefels, wo sich ein herrlicher Blick über das Ermstal und auf Bad Urach bietet.
Der folgende Pfad leitet am Trauf entlang zu einigen weiteren Aussichtspunkten und erreicht schließlich den Aussichtspunkt Michelskäppele mit kleinem Unterstand. Auf steinigem Weg (bei Nässe Vorsicht!) schlängelt sich dann der Pfad abwärts und erreicht wieder die Sportanlagen.

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Hochbergsteig mit verlängerter Strecke

Der Nachteil der meisten Grafensteige ist ihre zu kurze Wegstrecke. Vor allem bei weiteren Anfahrten „lohnt“ sich bei einer Gehzeit von unter 3 Stunden die Zeit für die Fahrt nicht. Diese Variante verlängert die Wegstrecke um ca. 3,5 km und damit die Wanderzeit um etwa 1 Std.

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Ausgangspunkt: Bad Urach, Sportanlagen Zittelstadt
Navi: Bad Urach, Zittelsatdt
Anfahrt: Auf der B465 nach Bad Urach und dort in Richtung Ulm abbiegen. Nach ca. 1 km auf der L211 weist ein Wegweiser halbrechts zu den Sportanlagen. Hier parken.
Höhenunterschied: Aufstieg:  410 Hm
Abstieg:   410 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Gute Beschilderung.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Ehingen Münsingen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz zur Sportgaststätte und dann rechts entlang des Spielfeldes ins Tal. Wo der Premiumweg rechts abzweigt, geht man geradeaus weiter und folgt ab jetzt der Markierung „Gelbes Dreieck“. Sie leitet am Wiesental entlang, quert an seinem Ende nach links zu einem Forstweg und geht auf diesem in stetiger leichter Steigung weiter. An einer deutlichen Wegverbreiterung biegt man links ab auf einen Grasweg, der allmählich in einen Pfad übergeht. An einem schmalen Wanderpfad weist der Wegweiser (gelbes Dreieck) rechts aufwärts und man erreicht so auf schmalen Pfaden am Waldrand vor der Ortschaft Hengen den höchsten Punkt des Tages.
Unmittelbar vor dem Ende des Waldes biegt man rechts in einen schmalen, unmarkierten Pfad ein, auf dem man durch den schönen Buchenwald abwärts geht. Oberhalb der Wassersteinhöhle erreicht man den Premiumweg, dem man nach einem kurzen Abstecher zur Höhle folgt wie oben beschrieben.

Schw Alb
Wandergebiete

Eselsburger Tal

Eine anregende Rundwanderung bietet sich im Eselsburger Tal bei Herbrechtungen. Sie folgt dem kurvenreichen Verlauf der Brenz und bietet viel Abwechslung, interessante Felsformationen und schöne Ausblicke. Leider muss die Strecke zwischen Eselsburg und Herbrechtingen auf der Fahrsrtaße (am Sonntag für Kfz gesperrt) zurückgelegt werden, wo reger Fahrradverkehr besteht.

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Ausgangspunkt: Eselsburg
Navi: Eselsburg, Talstraße
Anfahrt: Auf der A7 zur Ausfahrt Niederstotzingen, dann auf der L1079 in Richtung Herbrechtingen. Die Abfahrt nach Eselsburg ist ausgeschildert.
An Wochenenden empfiehlt es sich, den Wanderparkplatz direkt an der Ausfahrt zu nutzen, da die Parkplätze bei der Talschenke sehr knapp sind.
Höhenunterschied: Aufstieg:  200 Hm
Abstieg:   200 Hm
Streckenlänge: 15 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Teersträßchen (Straße durch das Tal am Sonntag für Kfz gesperrt). Gute Beschilderung.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Ulm  Herbrechtingen
Tourenverlauf: a. Vom Parkplatz an der Landstraße vorbei am Schild mit der Landkarte auf Schotterweg hinab ins Tal, wo man auf die Teerstraße trifft. Hier hält man sich rechts.
b. Vom Parkplatz bei der Talschenke auf der Teerstraße in Richtung Herbrechtingen wandern.
Der erste Teil der Strecke ist zwar eine Fahrstraße mit viel Verkehr – am Sonntag sehr viele Radfahrer – bietet aber die bekanntesten Höhepunkte des Tales. Man geht vorbei an einigen Felsformationen („Steinerne Jungfrauen“, „Bernhardshöhle“, Radberg) und erreicht Herbrechtingen mit dem Heimatmuseum am Wegrand. Bei den Schulen links über den großen Parkplatz, dann halbrechts aufwärts auf einem Grasweg (roter Dreiblock) und auf dem Zoeppritz-Weg zur Buigenhütte mit Aussichtspunkt. Auf der weiteren Strecke orientiert man sich immer an den Wegweisern in Richtung Falkenburg und Anhausen, bis man auf schmalem Pfad bergab wieder ins Brenztal kommt. Hier kann man die Wanderung um ca. 1 Std. abkürzen, wenn man sofort hinauf zur Domäne Falkenburg wandert.
Wir gehen im Tal nach rechts weiter in Richtung Anhausen, kommen am Fischerfelsen und der Riedmühle vorbei und erreichen Anhausen. Hier geht man vorbei am ehem. Kloster, überquert die Straße und folgt den Wegweisern hinauf nach Falkenstein (Weg 4), wo man nochmals einen tollen Ausblick über das Brenztal hat.
Auf der Höhe bleibend führt der Weg weiter (gelbe Wegweiser „Spitzbubenhöhle“) zum Wanderparkplatz, nach links darüber und am Ende links abwärts auf einem Schotterweg. Die Spitzbubenhöhle am Weg lohnt, besonders mit Kindern, einen kurzen Abstecher. Bald ist die Talsohle erreicht und Eselsburg ist in Sicht.
Hier hat man sich eine Einkehr in der Talschenke oder im Biotal-Hofladen verdient, bevor man auf der Straße steil hinauf zum Parkplatz an der L1079 steigt.

Schw Alb
Wandergebiete

Käthra Kuche

Märzenbecher im Brieler Tal
Ein besonderes landschaftliches Kleinod versteckt sich unweit von Ehingen/Donau. Zwischen Altsteußlingen und Briel führt das Brieler Tal hinab zu einer kleinen Felsgrotte, der sog. „Käthra Kuche“. Sie ist benannt nach Katharina Schunter, die hier Ende des 18. Jahrhunderts zeitweise gehaust hatte. Im Frühling blühen entlang des kleinen Bächleins an den Hängen des Buchenwaldes unzählige Märzenbecher.
Aus den vielen möglichen Wanderwegen sollen hier zwei vorgestellt werden.

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Aussichtsfelsen und Märzenbecher bei Bad Überkingen

Rundwanderung bei Bad Überkingen mit grandiosen Aussichtspunkten zwischen Türkheim, Kahlenstein, Bad Überkingen und den Aubachwasserfällen. Zu empfehlen vor allem im Frühling, wenn die noch unbelaubten Bäume immer wieder schöne Ausblicke erlauben und im Autal Millionen von Märzenbechern blühen.

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Anfahrt: a. Auf der A8 bis zur Ausfahrt Merklingen, dann auf der L1230 nach Nellingen und weiter nach Türkheim. In der Ortsmitte links ab in die Kirchgasse
Navi: Türkheim, Kirchgasse
b. Von Geislingen auf der B466 nach Bad Überkingen und nach der Umfahhrung links abbiegen zu den Sportanlagen.
Navi: Bad Überkingen, Hausener Straße
Ausgangspunkt: a. In der Ortsmitte von Türkheim links in die Kirchgasse und zum Wanderparkplatz 
b. Parkplatz bei der Autalhalle Bad Überkingen
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Rundwanderung auf Pfaden oder Forstwegen. Steiler Abstieg auf gutem Pfad nach Bad Überkingen und sehr steiler Aufstieg am Ende des Autales entlang der Aubachwasserfälle zur Brunnensteighöhle. Gute Markierung und Beschilderung.
Stellenweise rutschige Pfade, also gutes Schuhwerk
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Blatt 20  Geislingen  
Tourenverlauf: (Start a.) Vom Parkplatz am Trauf entlang nach rechts den Schildern in Richtung Kahlenstein (roter Dreiblock) und dem Löwenpfad Filstalgucker folgen. Der schöne Pfad schlängelt sich durch den Wald und erreicht nach 45 min vorbei an einigen Aussichtspunkten den Kahlenstein. Hier bietet sich ein grandioser Ausblick ins Filstal und auf Bad Überkingen.
Vorbei an der geschlossenen Kahlensteinhöhle führt der gut angelegte Pfad in weiten Serpentinen abwärts. Am Fuß des Kahlenstein sollte man auf jeden Fall durch die markante Öffnung ins Innere des Massivs schlüpfen, wo man sich in einer imposanten Grotte befindet.
Immer den Wegweisern folgend erreicht man Bad Überkingen, wandert durch die Ortsmitte und orientiert sich an der Beschilderung in Richtung Autalhalle und Autal. Vorbei an der Autalhalle (Startpunkt b.) folgt man dem schmalen Sträßchen zur Waldkapelle. Kurz darauf beginnen beeindruckende Vorkommen von Märzenbechern entlang des Baches und an den Hängen des Buchenwaldes.
Wo der breite Forstweg in einer Linkskurve den Bach überquert, hält man sich halbrechts und steigt auf Treppen am Wasser entlang sehr steil hinauf zu den Wasserfällen und zur Brunnensteighöhle. Auf einem Forstweg erreicht man wenig später den Ortsrand von Aufhausen.
Am Waldrand (Wegweiser) biegt man scharf links ab und folgt am Wald entlang dem Wanderweg in Richtung Türkheim. Immer wieder leiten kurze Stichpfade an die Kante zu schönen Aussichtspunkten. Der rote Dreiblock des SAV leitet zuverlässig zurück nach Türkheim zum Parkplatz.

Schw Alb
Wandergebiete

Über den Eckhaldenkopf zum Kemptener Naturfreundehaus

Ruhige Schneeschuhtour mit Seilbahnunterstützung. Von der Alpsee Bergwelt steigt man steil hinauf zum Eckhaldenkopf, der eine schöne Aussicht auf Prodel und Hauchenberg bietet. Nach kräftigem Abstieg überschreitet man den Quellzufluss der Weissach und steigt dann hinauf zum Kemptener Naturfreundehaus. Mit einem Abstecher auf das Gschwender Horn wandert man dann vorbei an der Starkatsgundalpe zurück zur Bahn.

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Ausgangspunkt: Parkplatz der Seilbahn „Alpsee Bergwelt“
Anfahrt: Von Oberstaufen oder von Immenstadt auf der B308 zur Alpsee Bergwelt.
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 4,5 Std.
Ausrüstung: Schneeschuhe, Stöcke, feste Bergschuhe, evt. Gamaschen
Anforderungen: Wanderung meist auf gut ausgebauten Bergpfaden. Orientierung beim Abstieg ins Tal der Weissach schwierig, da im Wald keine Markierungen vorhanden sind.
Karte/Führer: AV-Karte Bayerische Alpen 1:25.000  Blatt BY1  Nagelfluhkette, Hörnergruppe
Wegverlauf: Von der Bergstation der Seilbahn folgen wir dem Wegweiser zur Oberen Kalle, gehen an dieser links vorbei und erreichen auf steilem Wiesenpfad den Waldrand. Wir folgen dem Wald auf der linken Seite bis zum Ende der Waldschneise. Der Weg knickt nach rechts ab und erreicht den höchsten Punkt der Eckhalde mit großem Holzkreuz.
Auf dem Rücken gehen wir scharf nach links wieder rückwärts und bleiben am Kamm, bis der Weg rechtwinklig nach rechts abbiegt und steil nach unten führt (Wegweiser). An der verfallenden Gündelalpe gehen wir links in den Wald und folgen dem undeutlichen Pfad nach unten bis zum Wegweiser. Wir überschreiten den Quellzufluss der Weißach, gehen links haltend bis zum tiefsten Punkt und steigen dann auf breitem Weg vorbei an der Roßhütte hinauf zur Seifenmoosalpe. Von hier geht es auf breitem Fahrweg weiter aufwärts zum Kemptener Naturfreundehaus.
Vom Naturfreundehaus wandern wir auf breitem Forstweg in Richtung Starkatsgundalpe, wobei sich ein kurzer Abstecher zum Gschwender Horn mit schönem Blick auf den Alpsee lohnt. Auf den freien Wiesenhängen gehen wir vorbei an der Starkatsgundalpe abwärts zum Winterwanderweg, der uns am Hochseilgarten vorbei wieder zurück zur Bergstation der Seilbahn bringt. Fahrt ins Tal mit der Sesselbahn oder dem „Coaster“.

SST-Allgäu

Schneeschuhwanderung zur Dreiangelhütte

Schöne Rundwanderung von Winkel bei Sonthofen zur herrlich gelegenen Dreiangelhütte. Der Weg folgt dem im Winter nicht geräumten Zufahrtsweg zur Hütte und führt vorbei am Freilichtmuseum Knappendorf und über den Nothaldeweg wieder zurück zum Ausgangspunkt. Auf Grund der Länge und dem zu überwindenden Höhenunterschied ist eine gute Grundkondition notwendig.

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Ausgangspunkt: Parkplatz an der Starzlachklamm in Sonthofen-Winkel
Anfahrt: Aiuf der B19 zur Ausfahrt Sonthofen, dort die Schnellstraße verlassen und in Richtung Hindelang fahren. An der Ampel nach den Kasernen (Outlet-Center) links abbiegen in Richtung Starzlachklamm und nach Winkel. Hier gebührenpflichtiger Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Gesamtgehzeit:
Gesamtstrecke:
5 Std.
15 km
Ausrüstung: Schneeschuhe, Stöcke, feste Bergschuhe, evt. Gamaschen
Anforderungen: Wanderung auf gut Wegen. Orientierung entlang der ausgeschilderten Radrouten ohne Probleme.
Karte/Führer: AV-Karte Bayerische Alpen 1:25.000  Blatt BY3  Allgäuer Voralpen Ost
Wegverlauf: Vom Parkplatz zurück zur Zufahrtsstraße und dort nach links bis zur Abzweigung, die links bergauf führt (Wegweiser Radweg Dreiangelhütte). Steil aufwärts mit schönem Blick über Sonthofen zum Allgäuer Hauptkamm. In der zweiten Rechtskurve geht man geradeaus weiter (Schranke) und kann hier die Schneeschuhe anlegen. Man folgt die nächsten zwei Stunden dem gut erkennbaren Mautsträßchen vorbei an den Parkplätzen und der Alpe Berghofer Wald bis vor die Brücke über die Starzlach. Hier hält man sich rechts und erreicht die herrlich gelegene Hütte (im Winter geschlossen).
Zurück zur Brücke überquert man die Starzlach und wandert in ständigem Auf und Ab in Richtung Burgberg. Man kommt vorbei am Museumsgelände Knappendorf und erreicht beim Berggasthof Alpenblick die geräumte Teerstraße. Vorbei an den Parkplätzen geht man bis zur Abzweigung des Nothaldeweges, der halblinks aufwärts führt. Nach kurzem Anstieg verlässt man den Wald, hält sich links und wandert über steile Wiesen abwärts. Ein sehr steiles Waldstück bringt uns dann wieder hinunter zur Starzlach und zum Parkplatz.

SST-Allgäu

Rundwanderung zur Buronhütte

Eine wenig anstrengende Rundtour führt von Reichenbach (zwischen Nesselwang und Wertach) vorbei an der Haslacher Alpe durch weitgehend unberührte Natur auf guten Wegen hinauf zur Buronhütte. Diese ist im Winter von Freitag bis Sonntag bewirtschaftet. Nach einem kurzen Stück entlang der Piste geht es über Wiesen und durch Wald wieder zurück zum Ausgangspunkt.
Die Wanderung ist absolut lawinensicher und wegen der kurzen Gehzeit problemlos als Halbtagestour machbar.

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Ausgangspunkt: Wanderparkplatz bei Reichenbach
Anfahrt: Auf der A7 zur Ausfahrt Oy-Mittelberg und dort die Autobahn verlassen und rechts abbiegen. Im folgenden Kreisverkehr nach links in Richtung Nesselwang fahren. Bei den ersten Häusern von Nesselwang rechts abbiegen in Richtung Reichenbach und zur Verbindungsstraße in Richtung Wertach. Hier rechts abbiegen und 100 m nach dem Restaurant „Zum Alten Reichenbach“ nach links in den Wanderparkplatz fahren.
Höhenunterschied: Aufstieg:  280 Hm
Abstieg:   280 Hm
Gesamtgehzeit: 2,5 Std.
Ausrüstung: Schneeschuhe, Gamaschen, Stöcke, feste Bergschuhe
Anforderungen: Schneeschuhwanderung auf gut beschilderten Wegen.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000   Blatt 3   Allgäuer Alpen
DAV-Karte  1:25.000 Blatt BY3  Allgäuer Voralpen Ost
Wegverlauf: Vom Wanderparkplatz führt ein Fahrweg am Waldrand entlang und steigt nach der Rechtskurve gleichmäßige an. Er ist im Sommer die Zufahrt zur Haslacher Alpe. Man folgt diesem Weg in gleichmäßiger Steigung und mit guter Beschilderung bis zur Haslacher Alpe (ca. 1 Std.). Hier hält man sich halbrechts in Richtung des Waldes, wo man den nächsten Wegweiser findet. Er weist auf den Forstweg, der nach rechts durch den Wald zur Buronhütte führt (Fr./Sa./So. bewirtschaftet).
Für den Abstieg folgt man zunächst der Abfahrt, hält sich dann an der deutlichen Baumreihe leicht rechts und erreicht ein schon von weitem sichtbares Almgebäude. Hier trifft man auf einen Wirtschaftsweg, der über den Tobel führt. Immer dem Weg folgend kommt man wieder zur Aufstiegsspur, auf der man wieder den Parkplatz erreicht.

Variante für den Abstieg

Wenn kein Skibetrieb am Buronlift ist, kann  die Tour um etwa 45 min verlängert werden.

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Höhenunterschied: Aufstieg:  280 Hm
Abstieg:   280 Hm
Gesamtgehzeit: 3,5 Std.
Wegverlauf: Für den Abstieg geht man nach der Buronhütte sofort rechts den Hang hinunter und orientiert sich an der Skiabfahrt.
Am Rand der Piste hält man sich immer leicht links, erreicht dann die Bäume entlang des Schanzbaches uns geht an ihnen entlang abwärts. Auf dem Wirtschaftsweg geht man nach links über den Tobel und unter dem Skilift hindurch wieder an den Rand der Piste und steigt dann hinab zur Straße.
Vorbei am Parkplatz wandert man zum Ufer des Grüntensees und folgt diesem bis zum Staudamm. Auf der Dammkrone biegt man rechts ab, geht ein stück aufwärts und folgt dann nach links immer den Wegweisern in Richtung Nesselwang.
Wo der Wegweiser nach rechts in Richtung Straße zeigt, geht man noch ca. 50 m halblinks weiter, bis ein unmarkierter Pfad scharf rechts in den Wald geht. Diesem folgend kommt man an den Rand des Feriendorfes, geht aber nicht über die Brücke sondern folgt dem Bachbett bis zur Straße am Parkplatz.

SST-Allgäu

Von Überruh auf den Schwarzen Grat

Der Schwarze Grat ist die höchste Erhebung in der Adelegg und gleichzeitig der höchste „Berg“ Württembergs. Zum Aussichtsturm auf dem höchsten Punkt führen von allen Seiten Wanderwege.
Die hier vorgestellte Aufstiegsvariante ist wahrscheinlich die längste, bietet aber für den Schneeschuhgeher ein wahres Wintervergnügen, das man sich allerdings an einigen Stellen wirklich verdienen muss.

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Ausgangspunkt: Parkplatz Reha-Klinik Überruh
Anfahrt: Von Isny auf der B12 durch Großholzleute fahren und dann links abbiegen nach Bolsternang. Im Ort links halten zur Klinik Überruh und dort vor der Schranke einen Parkplatz suchen.
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Gesamtgehzeit: 4,5 Std.
Ausrüstung: Schneeschuhe, Gamaschen, Stöcke, feste Bergschuhe
Anforderungen: Schneeschuhwanderung auf teilweise markierten Wegen und Pfaden. Orientierungssinn von Vorteil.
Karte/Führer: Wanderkarte Isny Argenbühl 1:25.000, ALPSTEIN Tourismus
Wegverlauf: Links von der Zufahrtsstraße führt ein schmales Sträßchen vorbei an den ersten Gebäuden zu Klinik. Wir gehen zum markanten mit Holz verschalten Hochhaus am linken Rand der Klinik, wo wir die Schneeschuhe anlegen.
Auf schmalem, steilem Pfad gewinnen wir rasch an Höhe und erreichen eine Wegspinne meherer Forstwege. Wir orientieren uns am Wegweiser in Richtung „Parkplatz Buchenstock“ und folgen dem Forstweg abwärts bis ins Tal des Kohlbaches. Nachdem der Tobel gequert ist, steigt der Weg wieder an und erreicht den von Großholzleute kommenden breiten Forstweg. Auf diesem wandern wir rechts aufwärts bis zu einer Wegverzweigung. Hier folgen wir noch ein kurzes Stück dem Wegweiser „Buchenstock“, bis die Böschung flacher wird und wir rechts in den Wald zum Fußpfad auf den Holzleuter Grat queren können. Der Pfad führt auf dem steiler werdenden Hang bis unter das von weitem sichtbare Kreuz, quert dann in gleicher Höhe nach rechts und erreicht die freie Fläche bei der ehem. Schletteralm.
Von der Schletteralm folgen wir dem Forstweg, der in 45 min zum Aussichtsturm auf dem schwarzen Grat führt. Wir stehen jetzt auf dem höchsten Punkt von Württemberg und können vom Turm ein tolles Panorama genießen.
Vom Eingang des Turms führt ein steiler Pfad durch dan Wald abwärts und erreicht eine Wegverzweigung mit Wegschildern. Hier halten wir uns links und erreichen nach 15 min den aussichtsreichen Gipfel des Raggenhorn. Nachdem wir den Blick auf die Nagelfluhkette genossen haben, gehen wir wieder zurück zur Wegverzweigung und folgen dem Forstweg in Richtung Bolsternang. Nach 45 min haben wir wieder den Parkplatz erreicht.

SST-Allgäu