Hoch über dem Alpsee

Der Alpsee ist ein besonderes Kleinod in den Allgäuer Alpen, der mit seinen 2,5 km² Fläche ein ideales Revier für Surfer, Segler und Schwimmer darstellt, Für den Wanderer bietet er im Tal und auf den umliegenden Bergen und Höhen ein reiches Betätigungsfeld zu jeder Jahreszeit. Im Sommer laden zudem vielen bewirtschaftete Alpen zu einer gemütlichen und aussichtsreichen Rast ein.
Unsere Wanderung führt von Immenstadt hinauf Höhenrücken, der sich nördlich von Immenstadt von Zaumberg über Thaler Höhe, Salmaser Höhe und Kalzhofer Höhe in Richtung Oberstaufen zieht und erreicht als Endpunkt Rothenfels mit den beiden Ruinen Hugofels und Rothenfels.

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Anfahrt: Auf der A7 bis zur Ausfahrt in Richtung Sonthofen, Oberstdorf und dann in Waltenhofen auf die B19 in Richtung  Sonthofen, Oberstdorf. Die B19 bei der Ausfahrt Immenstadt Nord verlassen und durch Immenstadt fahren, bis nach links die Missener Straße abzweigt. Dort in Richtung Zaumberg/Missen bis nach links zur Abfahrt nach Bühl. Bei der zweiten Kreuzung in Richtung Campingplatz, Strandbad, Trieblings rechts abbiegen und zu den Parkpätzen beim Stradbad fahren.
Ausgangspunkt: Parkplatz Strandbad (teilweise gebührenpflichtig)
Navi: Immenstadt, Trieblingser Weg
Höhenunterschied: Aufstieg:  450 Hm
Abstieg:   450 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4.45 Std., 17 km
Anforderungen: Rundwanderung mit mit einigen steilen Steigungen auf Wanderwegen, Wirtschafts- und Forstwegen. Bis Obereinharz gut beschildert, dann ohne Wegweisung nach Untereinharz. GPS emfehlenswert.
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 02 ,  Oberstaufen, Immenstadt
Tourenverlauf: Vom Parkplatz nimmt man die Unterführung unter den Bahngleisen und biegt sofort rechts ab auf den Strandweg. Bei der Einöde Alpseewies überquert man die Bahnlinie und biegt nach links auf die Srtaße in Richtung Trieblings ein. Am Beginn eines Waldstreifens zweigt der Wanderweg in Richtung Schönreuthalpe rechts ab (Wegweiser, Werbetafel). Auf schönem Wanderweg steigt man hinauf zur Schönsreuthalpe, geht an dieser vorbei und nimmt den teilweise ramponierten Grasweg hinauf zur Siedelalpe mit Bewirtung und herrlichem Blick auf die Berge jenseits des Alpsees.
Der Schotterweg leitet abwärts, führt vorbei an der Abzweigung zum Schlettermoos und erreicht schließlich Zaumberg. An der Kapelle erhält man den Hinweis, dass der Wanderweg nach Obereinharz gesperrt ist und die Umleitung über Akams empfohlen wird. Auf Grund des großen Umwegs gehen wir trotzdem weiter zum folgenden Hof und biegen dort rechts ab zur Straße in Richtung Immenstadt. Immer entlang der Straße folgen wir dem Pfad entlang der Leitplanke bis zu einem Parkplatz mit Hütte, wo wir die Straße überqueren und auf dem Waldweg in vielen Kurven aufwärts wandern. Ein Pfad bringt uns zum Waldrand und auf den Feldweg nach Obereinharz.
Auf der Verbindungsstraße gehen wir abwärts nach Untereinharz. Hier gehen wir geradeaus in den Ort, gehen an der T-Kreuzung am Haus entlang geradeaus und erreichen den Feldweg, auf dem wir durch das Tal zum Wald wandern. An der folgenden Wegspinne halten wir uns scharf rechts und steigen in Kurven hinauf zur Hütte am Dachseck. Von dort leiten uns die Wegweise zuverlässig zum Hotel Rothenfels, von wo wir den (wenig imposanten) Überresten der Burgen Hugofels und Rothenfels einen Besuch abstatten können.
Auf der Zufahrtsstraße des Hotels gehen wir hinab nach Bühl, nehmen den Tunnel unter der Straße und biegen im Ort nach rechts in den Trieblingser Weg ein, dem wir bis zum Parkplatz folgen.

Allgäu
Wandergebiete

Über den Eckhaldenkopf zum Kemptener Naturfreundehaus

Ruhige Schneeschuhtour mit Seilbahnunterstützung. Von der Alpsee Bergwelt steigt man steil hinauf zum Eckhaldenkopf, der eine schöne Aussicht auf Prodel und Hauchenberg bietet. Nach kräftigem Abstieg überschreitet man den Quellzufluss der Weissach und steigt dann hinauf zum Kemptener Naturfreundehaus. Mit einem Abstecher auf das Gschwender Horn wandert man dann vorbei an der Starkatsgundalpe zurück zur Bahn.

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Ausgangspunkt: Parkplatz der Seilbahn „Alpsee Bergwelt“
Anfahrt: Von Oberstaufen oder von Immenstadt auf der B308 zur Alpsee Bergwelt.
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 4,5 Std.
Ausrüstung: Schneeschuhe, Stöcke, feste Bergschuhe, evt. Gamaschen
Anforderungen: Wanderung meist auf gut ausgebauten Bergpfaden. Orientierung beim Abstieg ins Tal der Weissach schwierig, da im Wald keine Markierungen vorhanden sind.
Karte/Führer: AV-Karte Bayerische Alpen 1:25.000  Blatt BY1  Nagelfluhkette, Hörnergruppe
Wegverlauf: Von der Bergstation der Seilbahn folgen wir dem Wegweiser zur Oberen Kalle, gehen an dieser links vorbei und erreichen auf steilem Wiesenpfad den Waldrand. Wir folgen dem Wald auf der linken Seite bis zum Ende der Waldschneise. Der Weg knickt nach rechts ab und erreicht den höchsten Punkt der Eckhalde mit großem Holzkreuz.
Auf dem Rücken gehen wir scharf nach links wieder rückwärts und bleiben am Kamm, bis der Weg rechtwinklig nach rechts abbiegt und steil nach unten führt (Wegweiser). An der verfallenden Gündelalpe gehen wir links in den Wald und folgen dem undeutlichen Pfad nach unten bis zum Wegweiser. Wir überschreiten den Quellzufluss der Weißach, gehen links haltend bis zum tiefsten Punkt und steigen dann auf breitem Weg vorbei an der Roßhütte hinauf zur Seifenmoosalpe. Von hier geht es auf breitem Fahrweg weiter aufwärts zum Kemptener Naturfreundehaus.
Vom Naturfreundehaus wandern wir auf breitem Forstweg in Richtung Starkatsgundalpe, wobei sich ein kurzer Abstecher zum Gschwender Horn mit schönem Blick auf den Alpsee lohnt. Auf den freien Wiesenhängen gehen wir vorbei an der Starkatsgundalpe abwärts zum Winterwanderweg, der uns am Hochseilgarten vorbei wieder zurück zur Bergstation der Seilbahn bringt. Fahrt ins Tal mit der Sesselbahn oder dem „Coaster“.

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Vom Schlettermoos zur Thaler Höhe

Hoch über Immenstadt und dem Alpsee verläuft diese Schneeschwanderung vom Schlettermoos hinauf zur Thaler Höhe. Unterwegs bieten sich herrliche Ausblicke auf den Alpsee, den Grünten und die Nagelfluhkette.

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Ausgangspunkt: Parkplatz Schlettermoos
Anfahrt: a. Von Isny auf der B12 nach Großholzleute und weiter bis Seltmanns. Hier die Bundesstraße verlassen, bis Sibratshofen fahren und links abbiegen in Richtung Immenstadt. Nach Missen ca. 2 km bergauf in Richtung Zaumberg. Vor dem höchsten Punkt liegt rechts der Straße der Parkplatz Schlettermoos.
b. Von Immenstadt auf der St2006 hinauf nach Zaumberg und weiter Richtung Missen. Etwa 500 m nach dem höchsten Punkt der Straße kommt man zum Parkplatz Schlettermoos
Höhenunterschied: Aufstieg:  450 Hm
Abstieg:   450 Hm
Gesamtgehzeit: 4,5 Std.
Ausrüstung: Schneeschuhe, Gamaschen, Stöcke, feste Bergschuhe
Anforderungen: Schneeschuhwanderung auf teilweise markierten Wegen und Pfaden. Orientierungssinn von Vorteil.
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 02  Oberstaufen  Immenstadtl
Wegverlauf: Vom Parkplatz wandert man auf schmalem Pfad durch den Wald zu einem Forstweg. Dieser wird überquert und man erreicht eine kleine Hochfläche. Auf dieser geht man nach rechts und folgt dem Weg zur Hochsiedelalpe. Halblinks an der Alpe vorbei steigt man hinab zum Waldrand, wo ein schmaler Wanderpfad beginnt (Wegweiser). Der Pfad hält sich zunächst parallel zum Waldrand und geht in einen Forstweg über. Nach Verlassen des Waldes biegt man kurz vor der Pfarralpe links ab, ersteigt einen kurzen Hang und geht nach links zum Alpseeblick mit Bergkreuz.
Wieder zurück an der Abbiegestelle steigt man auf dem Rücken hinauf zu einer Baumgruppe, folgt ein Stück dem Waldrand und erreicht durch den Wald auf deutlichem Weg die Thaler Höhe.
Beim Abstieg geht man am rechten Rand der Piste abwärts, bis bei einer Holzhütte ein schmaler Pfad in den Wald führt (Wegweiser). Den Markierungen folgend, erreicht man einen Forstweg, dem man eine lange Strecke bis zum Ende des Waldes folgt. Auf der freien Fläche steigt man ein Stück bergauf zum nächsten Waldstück. Hier kann man über einen Wiesenhang zur Pfarralpe und zum Hinweg aufsteigen.
 Wir halten uns am Ende des Waldstückes links und gehen auf dem Weg in großem Bogen vorbei an einer Hütte, bis wir im Wald einen Querweg erreichen. Auf diesem wandern wir ein Stück nach rechts, verlassen ihn aber dann auf einem Pfad nach links und steigen hinauf zur Juget-Alpe (Am Wochenende bewirtschaftet). Von der Alpe führt uns ein deutlicher Weg wieder zurück zu unserem Aufstiegsweg.

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Schneeschuhtouren zur Salmaser Höhe

Salmaser Höhe vom Schlettermoos über die Thaler Höhe

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Anfahrt: a. Von Isny nach Missen und weiter in Richtung Immenstadt. Kurz vor Erreichen des höchsten Punktes der Straße liegt auf der rechten Seite der Parkplatz Schlettermoos.
b. Von Immenstadt über den Zaunberg in Richtung Missen. Kurz nach der Abzweigung in Richtung Knottenried befindet sich auf der linken Seite der Parkplatz im Schlettermoos.
Höhenunterschied Aufstieg:  550 m
Abstieg:   550 m
Gesamtgehzeit ca. 5 Std
Anforderungen Die Wanderung führt auf guten Wegen mit nur mäßigen Steigungen auf zwei schöne Aussichtsgipfel. Sie ist ideal als Tour für Anfänger geeignet.
Tourenverlauf
Vom Parkplatz den Wegweisern Richtung Pfarralpe folgend durch die Überreste des Moorgebietes. Vor der ersten Steigung den Fahrweg nach links verlassen und auf schmalem Pfad den Hang hinauf. Am Waldrand trifft man wieder auf den Fahrweg, dem man bis kurz vor die Pfarralpe folgt. Unterhalb der Alpe den Weg nach links verlassen und hinauf zum Alpseeblick mit Aussichtspunkt.
Ein kurzes Stück zurück, dann immer auf dem Rücken durch Wiesen und Wald zur Thaler Höhe. Vom wenig ausgeprägten Gipfel auf dem Rücken weiter in ein Joch und die Richtung beibehaltend steiler hinauf zur Hochebene der Salmaser Höhe.
Beim Abstieg auf gleichem Weg zurück, bis nach links ein freier Hang hinunter zur Drehers Alpe führt. Auf diesem abwärts zur quer verlaufenden Fahrstraße, der man nach rechts folgt. Durch das Skigebiet der Thaler Höhe, das man bis zum Skilift durchquert. Am Waldrand an einer kleinen Holzhütte in den Wald, wo man nach 400 m einen Forstweg erreicht, dem man durch den gesamten Wald folgt. Nach einem zweiten Waldstück den Weg nach rechts zur Jugetalpe folgen. Von der Alpe kommt man wieder auf den Aufstiegsweg kurz oberhalb des Parkplatzes.

Salmaser Höhe über die Kalzhofer Höhe

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Anfahrt: Der Ausgangspunkt Buflings ist von Oberstaufen nur wenige km entfernt. Er ist erreichbar von Immenstadt über die B308 oder von Isny in Fahrtrichtung Oberstaufen. Parkmöglichkeit in Buflings auf dem Parkplatz des Golfplatzes bzw. auf dem  Wanderparkplatz in Kalzhofen an der Mautstelle des Hompessen-Weges (wenige Stellplätze)
Höhenunterschied Aufstieg:  550 m
Abstieg:   550 m
Gesamtgehzeit von Buflings ca. 5 Std.
von Kalzhofen ca. 4 Std.
Anforderungen Die Wanderung führt auf guten Wegen mit nur mäßigen Steigungen auf zwei schöne Aussichtsgipfel. Sie ist ideal als Tour für Anfänger geeignet.
Tourenverlauf
a.) Ausgangspunkt Buflings
Vom Parkplatz beim Golfplatz zurück zur Hauptstraße und an ihr Richtung Immerstadt. Etwa 100 m nach dem Hotel „Engel“ führt ein Fahrweg links am Rand des Golfplatzes in leichter Steigung nach oben. Am Waldrand rechts abbiegen in Richtung Kalzhofen und weiter bis zu „Haubers Gutshof“.
b.) Ausgangspunkt Kalzhofen
In der Ortsmitte von Kalzhofen biegt man von der Hauptstraße links ab in Richtung „Haubers Gutshof“. An der folgenden Abzweigung fährt man rechts zum Parkplatz an der Mautstelle. Falls dieser belegt ist, parkt man beim Gutshof Hauber. Hierher geht man auch vom Wanderparkplatz bei der Mautstelle und trifft dort auf den Weg, der von Buflings kommt.
Am Hotel vorbei wenige Meter nach rechts und dann auf zunächst geteerten Sträßchen nach links. Diese Abzweigung erreicht man auch vom Parkplatz an der Mautstelle (35 min kürzer).
Dem Fahrweg in Serpentinen nach oben folgen bis zur Oberen Gsängalpe. Hier nicht nach rechts sondern in direkter Linie steil über Wiesen hinauf zur Muttener Höhe (1067 m). Auf dem Rücken weiter über die Jugethöhe zur Rastbank auf der Kalzhofer Höhe (1118 m).
Nach kurzem Abstieg erreicht man unweit der Hompessenalpe den Sattel. Von hier auf bezeichnetem Weg Aufstieg in ca. 40 min zur Salmaser Höhe mit herrlichem Blick auf die Allgäuer Berge und den Alpsee.
Nach dem Abstieg auf gleichem Weg zurück bis zum Sattel, dann folgt man dem Mautsträßchen hinunter nach Kalzhofen. Unmittelbar nach der Mautstelle rechts abbiegen und zu „Haubers Gutshof“. Von dort auf bekanntem Weg zurück nach Buflings.

Von Wiederhofen über die Thaler Höhe zur Salmaser Höhe

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Anfahrt: Von Isny in Richtung Immenstadt, wobei man in Seltmanns die B12 nach Links verlässt und dann  am Ortsende von Sibratshofen links abbiegt. In Missen nach rechts in Richtung Wiederhofen abbiegen und auf der kruvenreichen Straße hinuaf nach Wiederhofen. Hier am Ortsanfang links abwärts zum Parkplatz des Skigebietes.
Navi: Wiederhofen, Zur Thaler Höhe
Höhenunterschied Aufstieg:  420 m
Abstieg:   420 m
Gesamtgehzeit 14 km, ca. 4.20 Std.
Anforderungen Die Wanderung führt auf meist gespurtem Weg gut beschildert in stetiger Steigung zur Thaler Höhe und zur Salmaser Höhe. Steiler Abstieg zur Hirnbeinalpe.
Tourenverlauf
Vom Parkplatz beim des Skiliftes geht man ein kurzes Stück auf der Straße zurück, bis nach rechts eine Straße abzweigt. Wir folgen dieser bis zu den Baumchalets und verlassen dann die Straße nach halbrechts (Ww. Pfarralpe). zunächst über ebene Wiesen dann ansteigend folgen wir den Wegweisern und der Loipe hinauf zur Pfarralpe in schöner Lage.
Von der Pfarralpe gehen wir auf dem Weg ein kurzes Stück links und biegen dann rechts ab (Ww. Seeblick, Thaler Höhe). Nach kurzem Anstieg lohnt sich der Abstecher nach links zum herrlichem Seeblick über den Alpsee. Zurück zum Abzweigpunkt folgen wir der Beschilderung, die uns bergauf zur Thaler Höhe leitet (2 Std. ab Parkplatz).
Wir gehen leich abwärts auf dem Rücken weiter und erreichen im Joch den Wanderweg, der zunächst am Waldrand, später durch Wald und offene Flächen zum Gipfel der Salmaser Höhe führt (1 Std).
Nachdem wir die Aussicht genossen haben, überqueren wir das Gipfelplateau und erreichen über den sehr steilen Hang die schon von oben sichtbare Hirnbeialpe (30 min.). Hier treffen wir auf den Wirtschaftsweg, dem wir hinunter nach Bachschwanden und dann auf der Teerstraße zurück zum Parkplatz folgen.

SST-Allgäu

Schneeschuhtour auf Mittagspitze und Bärenkopf

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Anfahrt: Sie fahren auf der B19 bis zur ersten (nördl.) Ausfahrt von Sonthofen und biegen nach der Ausfahrt ab in Richtung Blaichach, Gunzesried. Nach der Ortsdurchfahrt von Bihlerdorf biegen Sie links ab und erreichen Gunzesried. Kurz nach der Käserei biegt ein schmales Sträßchen recht ab, auf dem Sie nach der Überquerung des Tobelbaches den Wanderparkplatz im Ortsteil Reute erreichen.
Höhenunterschied Aufstieg:  600 m
Abstieg:   600 m
Gesamtgehzeit

ca. 5 – 6 Std.

Anforderungen Die Wanderung verläuft meist auf guten Wegen mit angenehmer Steigung. Die Orientierung ist problemlos, da normalerweise eine Spur vorhanden ist.
Tourenverlauf
Vom Parkplatz folgen Sie dem Sträßchen bis zum ersten Haus auf der linken Seite. Dort führt der Weg (Wegweiser) ein kurzes Stück über die Wiese und in den Wald. Immer dem Fahrweg folgend passiert man Rabennest und Käseralpe und erreicht nach ca. 45 min die Oberbergalpe. Nach ca. 400 m auf dem Zufahrtsweg steigt man in Serpentinen den steilen Hang zur Piste empor und erreicht auf ihr in ca. 1 1/2 h den Gipfel des Mittag mit Seilbahnstation und Berggasthaus.
Nach einer Stärkung folgt man dem Winterwanderweg, der in 15 min zum Kreuz auf dem Bärenkopf führt.
Der Abstieg nach Gunzesried hält sich zunächst weglos parallel zum bewaldeten Rücken bis in die Scharte unterhalb des Steineberg. Dort erreicht man die Zufahrt zur Krumbachalpe, von der ein Weg hinunter zur Winkelwiesenalpe und nach Gunzesried führt. Wenn man sich den Gegenanstieg zum Parkplatz sparen will, quert man bereits bei einer Heuhütte unterhalb der Dürrenbergalpe an den Hängen des Mittag entlang mit wenig Höhenverlust bis zum Tobelbach.

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Schneeschuhtour zum Immenstädter Horn

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Anfahrt: Fahrt nach Immenstadt und von dort in Richtung Oberstaufen. Am Ortsende bei einem Kreisverkehr entlang der Bahnlinie in Gegenrichtung zum Friedhof, dort Parkmöglichkeit.
Höhenunterschied 760 Hm
Gesamtgehzeit 5 Std.
Anforderungen Beim Aufstieg teilweise steiler, schmaler Pfad, der aber meist gespurt ist. Abstieg über breite Hänge und Fahrwege.
Tourenverlauf Vom Parkplatz auf neu ausgebautem Weg zum Steigbachtal. In der ersten Kurve verlässt man den breiten Weg und steigt entlang des großen Bergsturzes steil durch den Wald hinauf bis zur „Kanzel“ mit herrlichem Tiefblick auf Immenstadt. Der Weg folgt ein Stück den schmalen Grat und windet sich dann in Serpentinen durch den Wald hinauf zum Gipfel mit Unterstandshütte und Gipfelkreuz. Vom Kreuz schöner Blick auf den Alpsee, das Voralpenland, den Säntis und die Nagelfluhkette.
Von der Unterstandshütte folgt man dem breiten Rücken bis zu seinem höchsten Punkt. Dort nach rechts durch den zwischen Bäumen eingelagerten Wiesenhang und auf ihm abwärts. An seinem Ende nach links durch eine Waldschneise zur Alpe Alp. Von der Alpe auf dem Zufahrtsweg hinunter ins Steigbachtal, dem man bis zum Parkplatz folgt.

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Gipfelrunde um das Steigbachtal

Das Steigbachtal trennt die Nagelfluhkette von den Ausläufern des Prodel. Beide bieten eine ganze Reihe von lohnenden Wanderzielen. Bei der hier vorgeschlagenen Bergwanderung lassen sich einige von ihnen zu einer erlebnisreichen Runde zusammenfassen.

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Anfahrt: Sie fahren nach Immenstadt und folgen dort der Beschilderung zur Mittag-Sesselbahn. Hier finden Sie genügend Parkplätze. Die Parkgebühren werden beim Kauf der Liftkarte erstattet.
Höhenunterschied Aufstieg:   700 Hm
Abstieg:  1200 Hm
Gesamtgehzeit 6 1/2 Std.
Anforderungen Wanderung auf markierten Wanderwegen, die aber Kondition erfordert. An einigen Stellen ist unbedingt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.
Tourenverlauf Von der Bergstation der Bahn wandern Sie mit geringer Steigung auf breitem Weg zum Bärenkopf, einem Felsbrocken mit Gipfelkreuz auf der wenig ausgeprägten Anhöhe (20 min). Am Waldrand entlang geht es zunächst abwärts, bis der Steig zuerst durch Wald, später durch Geröll zum Steineberg führt. Das letzte Stück wird mit Hilfe einer senkrechten Leiter überwunden, die allerdings auch umgangen werden kann (1 Std. ab Bärenkopf).
Vom Gipfel folgen Sie dem Grat nach SW. Dabei muss unterwegs über eine steile Nagelfluhwand abgestiegen werden (Drahtseil). Nach weiterem Abstieg zweigt rechts der Weg zur Gundalpe ab (Abkürzung, Abstiegsmöglichkeit nach Immenstadt). Unsere Wanderung biegt nach links ab und führt zunächst in Serpentinen, später am Felsgrat hinauf zum Gipfel des Stuiben (1 1/4 Std. ab Steineberg).
Am Sattel zwischen Stuiben und Sedererstuiben führt der Abstieg nach rechts hinunter zur Gundalpe und weiter zur Alpe Mittelberg. Hier folgen Sie dem Wegweiser in Richtung „Naturfreundhaus“ und erreichen durch eine sumpfige Hochfläche bei der Seifenmoosalpe den Fahrweg zum Kemptener Naturfreundehaus, auf dem Sie nach 30 min die bewirtschaftete Hütte erreichen (1 Std ab Stuiben).
Frisch gestärkt machen Sie sich an die nächste Etappe: Nach dem Abstieg zur Alpe Alp steigen Sie auf dem beschilderten, markierten Pfad hinauf zum Immenstädter Horn (1 Std). Hier bietet sich ein atemberaubender Blick auf den Albsee und das Alpenvorland.
Zunächst auf breitem Weg, später auf steilem Pfad führt der Abstieg vorbei an der „Kanzel“ hinunter nach Immenstadt und zur Talstation der Sesselbahn (2 Std)
Karte Kompass 1:50 000
Blatt 3 – Allgäuer Alpen

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Gebirgsgruppen

 

 

Immenstädter Horn

immenst

Entlang des Tales der Konstanzer Ach zieht sich zwischen Immenstadt und Oberstaufen ein langer Höhenrücken, der Prodel. Er wird im Osten abgeschlossen von zwei bewaldeten Gipfeln, dem Immenstädter Horn und dem Gschwender Horn. Beide bieten herrliche Ausblicke auf den Alpsee und das Allgäu im Norden sowie auf die Berge der Nagelfluhkette im Süden. Sie sind auf vielen Wegen erreichbar und sind das ganze Jahr über ein lohnendes Wanderziel.
Die hier vorgestellte Wanderung hat ihren besonderen Reiz im Frühling, wenn in den unteren Lagen die Wiesen von Millionen Krokussen bedeckt sind und im Gipfelbereich noch die letzten Schneereste anzutreffen sind. Sie verbindet die beiden Berge zu einer gemütlichen Tagestour, bei der zudem das Kemptener Naturfreundehaus eine gute Einkehrmöglichkeit bietet.

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Anfahrt: Sie fahren von Immenstadt auf der B308 in Richtung Oberstaufen. In Bühl zweigt ein Sträßchen links ab und führt steil bergauf nach Rieder. Kurz darauf erreichen Sie die wenigen Höfe von Gschwend, wo sich bei einem Bauernhof ein großer Parkplatz befindet (Parkgebühr im Haus entrichten).
Höhenunterschied Aufstieg:  ca. 750 m
Abstieg:   ca. 750 m
Gesamtgehzeit

ca. 5 – 6 Std.

Anforderungen Die Wanderung verläuft auf gutem Wegen. Im Frühling sind im oberen Bereich häufig Schneefelder zu begehen.
Tourenverlauf
Vom Parkplatz vorbei an einem Schuppen führt ein steiler Weg hinauf zu einem Teersträßchen. Sie folgen diesem bis zum Wasserfall, wo Sie rechts abbiegen und auf einem Wiesenweg zur Starketsgundalpe aufsteigen. Hier zweigt der Fußweg rechts ab und führt durch Wald und Wiesen teilweise steil hinauf zu einem Forstweg. Im Wald zweigt links der Zugang zum Gschwender Horn ab, dessen Gipfelkreuz Sie nach ca. 400 m erreichen.
Zurück zum Forstweg kommen Sie nach wenigen Minuten zum Kemptener Naturfreundehaus. Der Weiterweg beginnt mit dem Abstieg zur Alpe Alp (bis in den Frühsommer Schnee). Hier halten Sie sich links und folgen dem markierten Wanderweg zum Immenstädter Horn.
Der Abstieg hält sich im wesentlichen an den Kammverlauf, der in südwestlicher Richtung zur Kesselalpe hinabführt (hier große Märzenbecher-Vorkommen). Vorbei an der Bierleinhütte treffen Sie bei der Starketsgundalpe wieder auf den Aufstiegsweg.

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