Schneeschuhtour zum Immenstädter Horn

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Anfahrt: Fahrt nach Immenstadt und von dort in Richtung Oberstaufen. Am Ortsende bei einem Kreisverkehr entlang der Bahnlinie in Gegenrichtung zum Friedhof, dort Parkmöglichkeit.
Höhenunterschied 760 Hm
Gesamtgehzeit 5 Std.
Anforderungen Beim Aufstieg teilweise steiler, schmaler Pfad, der aber meist gespurt ist. Abstieg über breite Hänge und Fahrwege.
Tourenverlauf Vom Parkplatz auf neu ausgebautem Weg zum Steigbachtal. In der ersten Kurve verlässt man den breiten Weg und steigt entlang des großen Bergsturzes steil durch den Wald hinauf bis zur „Kanzel“ mit herrlichem Tiefblick auf Immenstadt. Der Weg folgt ein Stück den schmalen Grat und windet sich dann in Serpentinen durch den Wald hinauf zum Gipfel mit Unterstandshütte und Gipfelkreuz. Vom Kreuz schöner Blick auf den Alpsee, das Voralpenland, den Säntis und die Nagelfluhkette.
Von der Unterstandshütte folgt man dem breiten Rücken bis zu seinem höchsten Punkt. Dort nach rechts durch den zwischen Bäumen eingelagerten Wiesenhang und auf ihm abwärts. An seinem Ende nach links durch eine Waldschneise zur Alpe Alp. Von der Alpe auf dem Zufahrtsweg hinunter ins Steigbachtal, dem man bis zum Parkplatz folgt.

SST-Allgäu

Über den Prodel

prodel

Als Prodel bezeichnet man den  zum großen Teil bewaldeten Höhenrücken gegenüber dem Hochgrat und der Nagelfluhkette. Er wird begrenzt von der Weißach und der Konstanzer Ach und bietet im Sommer und Winter Gelegenheiten für Wanderungen und Schneeschuhtouren. Mögliche Ausgangspunkte für Wanderungen sind z.B. Oberstaufen, Steibis, Thalkirchdorf oder Immenstadt.

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Anfahrt: Von Oberstaufen erreichen Sie nach wenigen Kilometern den Ort Steibis. Fahren Sie durch den Ort in Richtung Lanzenbach bis zum großen Parkplatz der Hochgratbahn.
Höhenunterschied Aufstieg:  800 m
Abstieg:   800 m
Gesamtgehzeit ca. 6 Std
Anforderungen Die Wanderung führt auf guten Wegen zunächst etwas steil hinauf zur Prodelalm. Von dort in ständigem Auf und Ab über Wiesen zum Denneberg und weiter über den Klammen zum Himmeleck. Nach dem Rückweg  zur Klammalpe steigen Sie über steile Almwege zur Talstation der Hochgratbahn ab.
Tourenverlauf
Vom Parkplatz über die Weißach und am Bach entlang abwärts, bis nach ca. 20 min ein schmaler Weg scharf rechts aufwärts führt (Wegweiser). Immer der Markierung und dem Weg folgend erreichen Sie nach ca. 1 1/2 h die schön gelegene Prodelalm, von der sich ein herrlicher Blick auf den Hochgrat und einen Teil der Nagelfluh-Kette bietet.
Vorbei an der verfallenen Schwarzenbergalpe und der Dennebergalpe steigt der Weg an bis zum breiten Rücken des Denneberg (1427 m). Nach kurzem Abstieg geht es auf schönem Pfad steil bergauf zum Klammen und weiter zum Himmeleck.
Der Rückweg führt zunächst auf gleichem Weg zurück bis zum Klammalpe. Hier biegen Sie links ab und folgen dem teilweise sehr steilen Almweg ins Tal der Weißach zum Parkplatz.

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Gebirgsgruppen

Vom Mittag zum Stuiben

Mittag-Stuiben

Die Nagelfluhkette erstreckt sich im Westteil der Allgäuer Alpen westlich des Illertals. Dazwischen befindet sich Blaichach, von wo sich die Bergkette auf etwa 20 km Länge in westsüdwestlicher Richtung bis zum österreichischen Hittisau zieht. Sie beginnt im Osten mit dem Gipfel des Mittag (1451 m), der von Immenstadt mit einer Seilbahn erschlossen ist, und endet im Westen mit dem Hochhäderich.
Die Gruppe bietet eine ganze Reihe von interessanten Gipfeln, die das viele für Wanderer, Skitourengeher und Schneeschuhtouren bieten.

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Anfahrt: Sie fahren auf der B 19 bis zur ersten Ausfahrt von Sonthofen. Nach der Ausfahrt halten Sie sich in Richtung Blaichach und biegen am Ende des Ortes links ab nach Gunzesried.
Tipp: Am Ortsanfang von Gunzesried Käserei.
50 m nach der Käserei biegt nach rechts ein Sträßchen ab, das steil bergauf führt und zum Ortsteil Reute leitet. Unmittelbar nach Durchfahren des „Tobels“ finden Sie auf der rechten Seite den Wanderparkplatz.
Höhenunterschied Aufstieg: 1000 Hm
Abstieg:  1000 Hm
Gesamtgehzeit 6 Std.
Anforderungen Wanderung auf markierten Wanderwegen. An einigen Stellen ist unbedingt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.
Tourenverlauf Vom Parkplatz folgen Sie der Straße bis zum ersten Haus auf der linken Seite. Hier biegen Sie in den Weg zum Mittag ein (Wegweiser). Auf markiertem Weg steil durch den Wald erreichen Sie nach gut 1 Std. die Bergstation der Seilbahn am Gipfel.
Mit geringer Steigung wandern Sie auf breitem Weg weiter zum Bärenkopf, einem Felsbrocken mit Gipfelkreuz auf der wenig ausgeprägten Anhöhe (20 min). Am Waldrand entlang geht es zunächst abwärts, bis der Steig zuerst durch Wald, später durch Geröll zum Steineberg führt. Das letzte Stück wird mit Hilfe einer senkrechten Leiter überwunden, die allerdings auch umgangen werden kann (1 Std. ab Bärenkopf).
Vom Gipfel folgen Sie dem Grat nach SW. Dabei muss unterwegs über eine steile Nagelfluhwand abgestiegen werden (Drahtseil). Nach weiterem Abstieg zweigt rechts der Weg zur Gundalpe ab (Abstiegsmöglichkeit nach Immenstadt). Unsere Wanderung biegt nach links ab und führt zunächst in Serpentinen, später am Felsgrat hinauf zum Gipfel des Stuiben (1 1/4 Std. ab Steineberg).
Für den Abstieg wenden Sie sich im Sattel links und folgen dem steilen Pfad in Serpentinen bis zur Ornachalpe. Von hier ab geht es mit wenig Höhenverlust vorbei an der Falkenalpe zum Wiesach, wo die Fahrstraße in Richtung Gunzesried beginnt. Bei der Einmündung in die breitere Straße halten Sie sich links aufwärts vorbei an der Winkelwiesenalpe und biegen  unterhalb der Dürrehornalpe nach links in einen Wiesenweg ein, der Sie oberhalb von Gunzesried  zur Zufahrtsstraße nach Reute und zum Parkplatz leitet (2 1/2 Std).
Karte Kompass 1:50 000
Blatt 3 – Allgäuer Alpen

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