Von Buchenberg durch den Rohrbachtobel

Ein weitgehend unbekanntes Kleinod findet man unweit von Kempten: das Naturschutzgebiet Rohrbachtobel. Es lässt sich auf einer schönen Rundwanderung von Buchenberg aus durchwandern, wobei in der Mitte des Weges das „Waldhäusl“ zu einer Rast bei gutem Essen einlädt.

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Ausgangspunkt: Buchenberg
Anfahrt: a. Von Isny durch das Wengener Tal durch Wengen nach Buchenberg
b. Von Kempten auf der Lindauer Straße nach Buchenberg
Am östlichen Ortende abbiegen auf einen Asphaltweg zum Wald (a. nach rechts/ b. nach links) zum Wanderparkplatz am Waldrand.
Höhenunterschied: Aufstieg:  250 Hm
Abstieg:   250 Hm
Streckenlänge: 10 km
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std.
Anforderungen: Anfang und Ende auf guten Forststraßen, im Tobel und den Zuwegen schmale, teilweise nassen Pfade. Markierung sehr spärlich, GPS ratsam.
Bei Nässe wird von der Begehung des Tobels abgeraten.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 187  Oberschwaben
Tourenverlauf: Vom Parkplatz folgen wir geradeaus dem Boden-Lehrpfad geradeaus, bis an einer Gabelung die Wegweiser des Lehrpfades auf einen Pfad halblinks zeigen. Wir erreichen eine Waldhütte, gehen ein kurzes Stück auf dem Waldweg rechts, biegen nach 50 m links ab und gehen folgen an der nächsten Abzweigung den Wegweisern in Richtung Waldhäusel.
Wir bleiben auf dem breiten Forstweg, bis in einer Rechtskurve der Wegweiser nach links aufwärts zum Spießeck leitet. Vom Spießeck (schöner Aussichtspunkt) gehen wir ein Stück auf dem Rücken und dann steil abwärts in Richtung Autobahn. Kurz vor der Autobahnbrücke führt ein steiler Pfad (Markierung) abwärts in den Talgrund, wo dir den Bach überqueren und dann im Tal mit weiteren zwei Bachquerungen weiter wandern.
Ein unscheinbarer Wegweiser zeigt in einer Rechtskurve nach links auf den Steig, der steil nach oben zum Waldrand und weiter zum Waldhäusl führt.
Vom Waldhäusl wandern wir auf der Teerstraße nach Helen, biegen rechts ab und erreichen wieder die Autobahn, die wir unterqueren. nach links an der Autobahn entlang, dann rechts in den Wald und nach der Brücke sofort rechts abbiegen. Kurz nach Überschreiten eines Wassergrabens biegt der Pfad rechts ab und leitet steil abwärts in den Rohrbachtobell mit Wasserfall und spektakulärer Brücke.
Auf schmalem Pfad geht es an den steilen Hängen aufwärts zu einer Schutzhütte, von der man der Forststraße folgt, bis man eine große Hütte mit Infotafeln erreicht. Hier biegen wir rechts ab, gehen bis zum nächsten Querweg und erreichen dort links abbiegend wieder den Boden-Lehrpfad. Auf ihm kommen wir zurück zum Parkplatz.

Allgäu
Wandergebiete

Rundwanderung über den Hauchenberg

Die ausgedehnte Rundwanderung über den Hauchenberg von Missen durch Knottenried und Diepolz bietet viele schöne Ausblicke ins Allgäu und zum Alpstein mit Säntis und Altmann. Allerdings darf die Länge der Wanderung nicht unterschätzt werden. Zum Glück kann man sich vor dem letzten steilen Anstieg in der Höfle-Alpe nochmals stärken.

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Ausgangspunkt: Missen, Ortsmitte
Anfahrt: Je nach Start der Anfahrt über Isny, Oberstaufen oder Immenstadt nach Missen. In der Ortssmitte bei der Brauerei Schäffler großer Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg: 520 Hm
Abstieg:   520 Hm
Streckenlänge: 15 km
Gesamtgehzeit: ca. 5 Std.
Anforderungen: Wanderung meist auf Wirtschaftswegen. Aufstieg zum Hauchenberg steiler Wurzelpfad.
Gut beschildert und markiert, teilweise etwas verwirrende Zielangaben.
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 02  Oberstaufen  Immenstadt
Tourenverlauf: Vom Parkplatz geht man zur Kirche und biegt nach dem Friedhof rechts ab. Auf dem asphaltierten Weg gewinnt man in Serpentinen rasch an Höhe, wobei man sich an den Wegweisern in Richtung Kühberg und Knottenried orientiert. Bei einer Verzweigung wählt man den Gratweg und erreicht auf ihm einen schönen Aussichtpunkt mit Kreuz und Bank bei einem Almgebäude. Durch den Wald kommt man nach Knottenried, wo sich ein Besuch in der Dorfkirche lohnt.
An der Kirche hält man sich links (Wegweiser Diepolz), gewinnt etwas an Höhe und hat oberhalb des Dorfes eine schönen Blick auf Diepolz und den gesamten Rücken des Hauchenberges. Nach kurzem Abstieg steigt man hinauf nach Diepolz und vorbei am Museum auf sehr steilem Wirtschaftsweg hinauf zur bewirtschafteten Höfle-Alpe.
Ein ausgewaschener Schotterweg bringt die Wanderer hinauf zum Waldrand, wo man links abbiegt und auf einem steilen Wurzelweg den Bergrücken erreicht. Auf schönem Wanderpfan ansteigend kommt man zum Aussichtsturm „Alpkönigblick“, dem höchsten Punkt des Hauchenberg. Ein fantastischer Rundblick belohnt hier für die Mühen des Aufstiegs.
Beim Weiterweg folgt man dem breiten Rücken über den Schwabenberg in Richtung Missen, bis man am Wegweiser in Richtung Berg links abbiegt. Auf steilem Pfad geht es hinunter nach Berg, dort durch den Ort und auf markiertem Pfad zur Straße Missen – Börlas. Die Straße wird überquert und man folgt dem Schotterweg zurück zur Kirche und dem Parkplatz in Missen.

 

Schwarzenberger Weiher und Seemoos

Diese wenig anstrengende Wanderung führt aussichtsreich von Oy zum Schwarzenberger Weiher, hinauf nach Unterschwarzenberg und durch die Moorlandschaft des Seemoos wieder zurück zum Ausgangspunkt.

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Ausgangspunkt: Oy-Mittelberg, Ortsteil Oy, Bahnhof
Anfahrt: Die A7 an der Ausfahrt Oy verlassen und rechts abbiegen. Am Kreisverkehr nach rechts in Richtung Oy fahren. In Oy rechts abbiegen in die Hautstraße und den Wegweisern in Richtung Bahnhof folgen. Dort parken.
Navi: Oy-Mittelberg, Bahnhofstraße
Höhenunterschied: Aufstieg:  250 Hm
Abstieg:   250 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden. Bei Nässe an einigen Stellen rutschig.
Gut beschildert und markiert, teilweise etwas verwirrend.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 188  Ostallgäu
Tourenverlauf: Vom Bahnhof folgt man der Bahnhofstraße bergauf und biegt in die Hauptstraße ein. Am Café Gebath überquert man die Straße und biegt ab in die Kressener Straße. Dieser folgt man bis vor die ersten Häuser von Kressen und nimmt dort den Wiesenpfad bergab in Richtung  Autobahn. Wo der Tobel endet, geht man nach rechts zur Teerstraße, die unter der A7 zur B309 führt. Auch diese wird unterquert, dann wandert man auf der Zufahrtsstraße zum Schwarzenberger Weiher.
Nach einem Abstecher zu Kiosk und Aussichtssteg geht man ein kurzes Stück zurück und folgt dem Waldweg in weiten Kehren aufwärts in Richtung Unterschwarzenberg. An einer Weggabelung wandert man NICHT geradeaus in Richtung Kreuzbänkle, sondern man biegt links ab in Richtung Oberschwarzenberg. Nach einem Stück auf Forstwegen erreicht man nach kurzer freier Fläche ein Gebäude, an dem man rechts in Richtung Unterschwarzenberg abbiegt. Auf dem Schotterweg kommt man zu einem herrlichen Aussichtspunkt über Unterschwarzenberg. Kurz danach verlässt man an einer Kreuzung das Wirtschaftssträßchen und geht auf einem Feldweg geradeaus hinab nach Unterschwarzenberg.
Im Ort geht man vorbei an der Kirche, hält sich halblinks und kommt zur Unterführung unter der Landstraße.  Man folgt dem schmalen Sträßchen in Richtung Wilberger Alpe, biegt aber am ersten Stadel rechts ab auf einen Schotterweg und an der nächsten Kreuzung links ab zum nächsten Schotterweg, wo man sich rechts hält.
Auf dem Wirtschaftsweg geht es durch Wiesen in den Wald, wo man am anderen Ende (Ww.) links auf den Pfad ins Seemoos einbiegt. Durch das Moorgebiet – mit Pfählen gekennzeichneten Abstecher zur Infoplattform nicht übersehen – erreicht man die Unterführung unter der Autobahn, hält sich hier rechts und folgt der Beschilderung nach Oy. Nach Überquerung der B309 hält man sich ein kurzes Stück rechts und kommt in weitem Bogen zur Bahnlinie, der man zurück zum Bahnhof folgt.

Allgäu
Wandergebiete

Von der Schneetalalm zum Gimpelhaus

Zwei bestens bewirtschaftete Hütten, ein steiler Aufstieg zur Schneetalalm und ein Panoramaweg der Superlative kennzeichnen diese Bergwanderung. Vor allem die urige Schneetalalm mit freundlichstem Service in herrlicher Lage ist einen Besuch und einen Aufenthalt wert. Das Gimpelhaus – eher Berghotel als Hütte – bietet einen tollen Blick von der Terrasse und einen aufmerksamen Service bei zivlien Preisen.

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Ausgangspunkt: Nesselwängle, Parkplatz Gimpelhaus
evt. Nesselwängle, Parkplatz beim Hotel Berghof
Anfahrt: Mit PKW über Oberjoch oder Gaichtpass nach Nesselwängle
P Gimpelhaus: von Haldensee kommend vor dem Ort links am Beginn der Umgehungsstraße
P Berghof: in den Ort fahren und an der Kirche abbiegen, dann auf schmalem Sträßchen zum kleinen Parkplatz
Beide Parkplatze sind gebührenpflichtig
Höhenunterschied: Aufstieg:  800 Hm
Abstieg:   800 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 4.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Bergpfaden, teilweise schmal und ausgesetzt, Trittsicherheit erforderlich
Gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 04  Tannheimer Tal
Tourenverlauf: Vom Parkplatz des Gimpelhauses folgt man den Wegweisern links aufwärts in Richtung Gimpelhaus. An einem auffälligen großen Holzhaus biegt man von der Ortsstraße links ab (Wegweiser Gimpelhaus) und steigt auf schmalem Pfad durch den Wald zu einer Forststraße hinauf. Auf dieser nach rechts weiter, bis zu einer Weggabelung (Wegweiser nach links Gimpelhaus, rechts Nesselwängle-Schneetalalm) auf der Forststraße zum Ende des Waldes, dann den Wegweisern folgend links auf Fußweg durch ein Drehkreuz.
Dem breiten Schotterweg folgend aufwärts, dann später links abzweigen auf gut gepflegten, gelegentlich nassen Wanderweg, der in insgesamt 2 Std. zur bestens bewirteten und schön gelegenen Schneetalalm führt.
Zum Übergang in Richtung Gimpelhaus geht man 15 min auf bekanntem Weg zurück und biegt dann rechts in den Wanderpfad in Richtung Gimpelhaus (Wegweiser) ein. Kräftig aufwärts in Richtung Sachachjoch erreicht man nach weiteren 30 min eine Wegspinne mit Wegweisern. Hoch über dem Tannheimer Tal folgt man dem Panoramaweg am Hang entlang zum herrlich gelegenen „Bergzigeuner“, steigt ein Stück ab zu einem Wasserfall und dann kräftig hinauf zur Tannheimer Hütte. Von hier sind es noch 10 min zum Gimpelhaus.
Auf dem teilweise sehr steilen, ruppigen und stellenweise unangenehmen Hüttenweg erreicht man wieder das Tal.

 

 

Almenwanderung durch das Schönachtal

Eine wenig anstrengende Wanderung führt von Gerlos durch das Schönachtal zur Issalm. Unterwegs hat man immer die Dreitausender der Reichenspitzgruppe vor Augen, Die Almen am Weg bieten gemütliche Einkehrmöglichkeiten, so dass man die relativ kurze Wanderung bequem auf einen ganzen Tag ausdehnen kann.

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Ausgangspunkt: Talstation der Isskogelbahn, Gerlos
Anfahrt: Mit PKW oder Bus nach Gerlos zur Isskogelbahn
Parkplatz an der Seilbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  200 Hm
Abstieg:   200 Hm
Streckenlänge: 10 km
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almwegen
Gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: An der Seilbahnstation überquert man die Straße und die Gerlos und geht auf der Zufahrt zum „Traumhotel Alpina“. Unmittelbar vor dem Hotel biegt man nach rechts auf einen Wiesenpfad ab, überquert den Bach und erreicht die Zufahrtsstraße ins Schönachtal. Zunächst auf Asphalt, dann auf Schotter folgt man dem Sträßchen in ständiger leichter Steigung vorbei an Jörgleralm, Stinkmoosalm und Lackenalm zur urigen, herrlich gelegenen Issalm.
Nach einer Einkehrpause wandert man auf gleichem Weg zurück nach Gerlos.

Zillertal
Gebirgsgruppen

 

Königsleitenspitze und Falschriedel

Bergwanderung von der Bergstation der Dorfbahn in Königsleiten auf die Königsleitenspitze und den Falschriedel. Der Talabstieg erfolgt von Flaschriedel vorbei am Speichersee auf den Müllachgeier und durch das Salzachtal.

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Ausgangspunkt: Dorfbahn, Königsleiten
Anfahrt: Mit PKW oder Bus nach Königsleiten an der Gerlospassstraße
Parkplatz an der Dorfbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   1000 Hm
Streckenlänge: 14 km
Gesamtgehzeit: ca. 4.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almwegen und schmalen Bergpfaden
Gut beschildert und markiert, Trittsicherheit nötig
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: An der Bergstation der Dorfbahn sieht man bereits das erste Tagesziel, die Königsleitenspitze. Auf breitem Weg erreicht man mit vielen anderen den aussichtsreichen Gipfel.
Auf steilem Pfad wandert man am Rücken der Königsleitenspitze hinab ins Joch und dann steil hinauf zum Falschriedel (Wegweiser „Ochsenkopf“). Nachdem man die Aussicht genossen hat, geht es auf dem Aufstiegsweg zurück ins Joch und links abwärts zum Speichersee.
Am See entlang und auf der Schotterstraße erreicht man wieder die Bergstation der Seilbahn, hält sich dort halblinks und wandert in 15 min hinauf zum Müllachgeier. Am Gipfel nimmt man den halblinks abfallenden Grat und steig über herrliche Wiesenflächen und auf teilweise sumpfigen Hängen steil abwärts ins Salzachtal. Hier trifft man auf die (übliche) Schotterstraße, der man zur Salzachhütte folgt, wo man sich eine Einkehr verdient hat.
Weiter auf der Schotterstraße geht es abwärts, bis man an einem Waldstück auf den Wegweiser in Richtung Königsleiten trifft, der nach rechts durch den Wald hinunter an die Salzach weist. Der Bergbach wird überquert, dann geht es wieder aufwärts zu einem Gehöft, von dem man in 15 min die Talstation der Dorfbahn mit der Bushaltestelle erreicht.

Zillertal
Gebirgsgruppen

Rund um den Speicher Durlaßboden

Eine wenig anstrengende, landschaftlich anregende Wanderung führt rund um den Speichersee Durlaßboden. Sie ist auf guten Wegen bei jedem Wetter begehbar und bietet einen schönen Blick auf den See sowie auf die Gipfel der Reichenspitzgruppe. Wermutstropfen der Tour sind die langen Strecken auf der Zufahrtsstraße in die Finkau. Sie lassen sich weitgehend vermeiden, wenn man die Variante der Tourbeschreibung nützt.

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Ausgangspunkt: Parkplatz am Speicher Durlaßboden
Anfahrt: Mit PKW oder Bus durch das Gerlostal zum Parkplatz Durlaßboden
Höhenunterschied: Aufstieg:  220 Hm
Abstieg:   220 Hm
Streckenlänge: 14 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almsträßchen und Wanderwegen
Sehr gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: Vom Parkplatz oder der Bushaltestelle steigt man an der linken Seite der Staumauer auf einem Treppeweg hinauf zum Seestüberl. Von hier folgt man dem Rundweg im Uhrzeigersinn bis zur Fahrstraße zur Finkenau.
Nach einem 1-stündigen Marsch auf der Asphaltstraße (Autoverkehr!) hält man sich vor der Brücke an der Schütthofalm links und bleibt auf der gleichen Seite des Baches. Auf Schotterweg geht am bis zum oberen Ende des Finkausees. Von dort lohnt sich ein Abstecher (Gesamtzeit 45 min) zur herrlich gelegenen Trisslalm durch die Leitenklammeralm.
Zurück am Rundweg erreicht man in 10 min die Finkenau, wo man im Gasthaus nochmals einkehren kann. Auf der Teerstraße geht es zurück bis kurz vor die Brücke, wo man halblinks auf den Weg zur Bärenschlagalm einbiegt und dann durch den Wald auf schönem Wanderweg wieder den Staudamm erreicht.
Variante:
Um die langen Straßenstrecken zu vermeiden, geht man vom Seestüberl über die Staumauer und entgegen dem Uhrzeigersinn um den See. Bei Erreichen der Zufahrt zur Finkau biegt man links ab, geht über die Brücke und biegt dann rechts ab auf den Schotterweg. Nach Besuch der Trisslam wandert man zur Finkau, geht das kurze Stück auf der Teerstraße bis zur Schütthofalm und dann auf dem Hinweg wieder zurück zum Seestüberl.

Zillertal
Gebirgsgruppen

Isskogel – Wilde Krimml – Krummbachtal

Eine Wanderung auf den Isskogel gehört zum Pflichtprogramm aller Wanderer, die um Gerlos ihren Urlaub verbringen. Die Seilbahn erleichtert den Aufstieg, und so wird man auf dem Gipfel des Isskogel nie alleine die grandiose Aussicht genießen.
Der erste Teil des Weges bewegt sich im Skigebiet auf breiten Schottersträßchen. Dafür kann man von der Wilden Krimml beim Weg durch das Krummbachtal eine herrliche Landschaft und wunderschöne Wegpassagen genießen, die teilweise allerdings Trittsicherheit erfordern.

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Ausgangspunkt: Isskogelbahn, Gerlos
Anfahrt: Mit PKW oder Bus nach Gerlos
Parkplatz an der Isskogelbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  380 Hm
Abstieg:   850 Hm
Streckenlänge: 11 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almsträßchen und schmalen Felspfaden
Gut beschildert und markiert, Trittsicherheit nötig
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: An der Bergstation der Isskogelbahn hält man sich links und wandert auf dem Schottersträßchen oder entlang der Kugelbahn hinauf zur Latschenalm. Vor Erreichen der Alm verlässt man den breiten Weg nach rechts (Wegweiser) und erreicht auf schmalem Pfad den Latschensee. Hier lohnt sich der kurze Abstecher zum Aussichtspunkt mit Panoramatafel auf dem bewaldeten Kopf.
Wieder auf der Schotterstraße geht es an den Fuß des Isskogel und dann auf steilem, ausgewaschenen Pfad hinauf zum Gipfel mit schönem Panoramablick.
Vom Gipfel verfolgt man den Pfad zur nahe gelegenen Liftstation und geht von dieser auf dem Schotterweg in Richtung Krimmlalpe. Kurz vor der Alpe biegt man (Wegweiser) rechts ab und steigt auf dem steilen, felsigen Hang hinab in den romantischen Talboden. Entlang des tobenden Wildbaches geht es auf schönem Felsensteig durch das Krummbachtal (bei Nässe Vorsicht!) und auf schmalem Pfad zur Arzlahner Alm. Hier biegt man rechts ab und steigt auf einem Wiesenpfad hinab zur Krummbachrast.
Auf Weg Nr. 2 erreicht man zunächst am Bach entlang, später durch Wiesen wieder Gerlos.

Zillertal
Gebirgsgruppen

Arena-Panoramaweg

Eine Aussichtskanzel der Extraklasse bietet der Panoramaweg von der Bergstation der Isskogelbahn in Gerlos zur Rosenalm oberhalb von Zell am Ziller. Zwar ist der Weg auf den Schottersträßchen eher langweilig, aber die ständige Aussicht auf Zillertaler Alpen und Tuxer Alpen entschädigt dafür.
Man bewegt sich beim Panoramaweg allerdings auf einem großen Teil der Strecke im Skigebiet mit all seinen unschönen Begleiterscheinungen und muss sich den Weg mit vielen MTB-Fahrern teilen.

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Ausgangspunkt: Isskogelbahn, Gerlos
Anfahrt: Mit PKW oder Bus nach Gerlos
Parkplatz an der Gerlosbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  380 Hm
Abstieg:   580 Hm
Streckenlänge: 14 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almsträßchen
Sehr gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: An der Bergstation der Isskogelbahn hält man sich links und wandert auf dem Schottersträßchen under entlang der Kugelbahn hinauf zur Latschenalm. Dort folgt man dem Wegweiser nach links oben (Weg Nr. 9) bis kurz vor die Station des Skiliftes, wo man sich links hält und zur Kellneralm und weiter zur Innerertensalm absteigt. In ständigem leichten Auf und Ab wandert man auf dem breiten Weg vorbei an Gerlostalalm und Schlagangeraste zur Außerertenalm. Hier wechselt man auf den Weg Nr. 11, der zur Kreuzwiesenalm weiterführt.
Nach einem kurzen Aufstieg geht es abwärts, bis man an einem Wegweiser den breiten Weg verlässt und auf schmalem Pfad die Rosenalm erreicht. Vor der Talfahrt lohnt sich ein Besuch am Fichtenschloss, einem gigantischen Kinderspielplatzt.
Von Zell a. Ziller bringt der Bus die Wanderer wieder zurück nach Gerlos.

Zillertal
Gebirgsgruppen

Über die Sonnenköpfe

Obwohl die Sonnenköpfe über Altstätten und Schöllang bei Oberstdorf „nur Grasberge“ sind, bieten sie dem Bergsteiger eine schöne, interessante Alternative zu den Gipfeln des Allgäuer Hauptkammes. Ihre Überschreitung fordert einiges an Kondition und Trittsicherheit und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Alpenkette sowie über das Voralpenland mit den Städten Sonthofen und Immenstadt.

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Ausgangspunkt: Sonnenklause
Navi: Hinang (Sonthofen) 48
Anfahrt: Auf der A7 Ulm-Füssen bis zum Allgäuer Kreuz und dort in Richtung Oberstdorf abbiegen. An der Ausfahrt Waltenhofen fie Autobahn verlassen und auf der B19 bis Sonthofen fahren. Die B19 an der Ausfahrt Sonthofen-Süd verlassen und durch den Randbereich von Sonthofen den Wegweisern in Richtung Altstättan folgen. Nach Altstätten die Steigung hoch und auf der Umfahrung von Hinang bleiben, bis nach rechts der Wegweiser zur Sonnenklause zeigt. Auf schmalem Alpsträßchen zur Sonnenklause, Parkplatz unmittelbar nach der Schranke.
Höhenunterschied: Aufstieg:  850 Hm
Abstieg:   850 Hm
Streckenlänge: 11km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung schmalen, teilweise ausgesetzten und steilen Bergpfaden, bei Nässe unangenehm schmierig
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 04  Tannheimer Tal
Tourenverlauf: Vom Parkplatz wandert man vorbei an der Sonnenklause (1045 m) auf dem schmalen Teersträßchen aufwärts. Man orientiert sich an den Abzweigungen immer an den Wegweisern „Sonnenköpfe“ und verlässt bei einer kleinen Hütte den Fahrweg nach rechts. Auf schmalem Wiesenpfad überquert man die freie Fläche und den folgenden Schotterweg und steigt durch den Wald hinauf zum steilen Wiesenhang. In vielen Serpentinen gewinnt man auf dem steilen, gelegentlich schmierigen Pfad rasch an Höhe, durchquert einen Waldgürtel und erreicht schließlich eine kleine Holzhütte mit Brunnen. Kurz darauf (Gehzeit ca. 1 Std.) kommt man auf den Sattel der „Schnippe“.
Auf dem Rücken wandert man links aufwärts und kommt so zum ersten Gipfel, dem Sonnenkopf (1712 m). Es folgt ein kurzer Abstieg, dann steigt man aufwärts zum Heidelbeerkopf 1767 m), wo schon der höchste Punkt des Tages sichtbar ist, der Schnippenkopf. Ein Abstieg, dann ein sehr steiler Weg an Grat entlang und der Schnippenkopf (1833 m) ist erreicht.
Auf dem breiten Rücken führt der Weg abwärts, zum Schluss sehr steil hinunter zur Falkenalpe. Hier biegt man rechts ab (Wegweiser „Schöllang“). Durch Wald und über Wiesenflächen geht es auf teilweise feuchten, rutschigen Wegen zurück zur Sonnenklause.

Allgäuer Alpen - Kopie - Kopie
Gebirgsgruppen