Über den Kühgundkopf zum Iseler

Eine Panoramatour der Extraklasse bietet die Überschreitung des Kühgundrückens von der Wannenkopfbahn über Kühgundspitze und Kühgundkopf zum Iseler. Allerdings muss man sich den Genuss mit vielen Schweißtropfen erkaufen, denn beim Aufstieg zur Kühgundspitze muss ein sehr steiler, schmaler Pfad in Schotter und über Felsstufen bewätigt werden. Dafür bietet dann der Weg auf dem Grat bis zum Iseler Genuss pur, der höchstens von den Menschenmengen am Gipfel des Iseler etwas getrübt wird.

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Ausgangspunkt: Schattwald im Tannheimertal, Wannjochbahn
Navi: Schattwald, Schattwald 32
Anfahrt: Über die B310 oder die B380 nach Oberjoch, dort am Kreisverkehr in Richtung Tannheimertal abbiegen und nach Schattwald fahren. Am Ortsanfang rechts abbiegen (Wegweiser Wannenjochbahn) und zum Parkplatz der Wannenjochbahn fahren (gebühernpflichtig.
Höhenunterschied: Aufstieg:  550 Hm
Abstieg:   550 Hm
Streckenlänge: 9 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung schmalen, teilweise ausgesetzten und steilen Bergpfaden
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 04  Tannheimer Tal
Tourenverlauf: Die Wannenjochbahn nimmt uns den ersten Aufstieg ab, und wir beginnen an der Bergstation. Beim Ausstieg links abwärts, unter dem Gebäude vorbei und der Beschilderung des Schmugglersteiges folgen. Nach 20 min kurz hinter dem Grenzerhäuschen scharf links auf den schmalen Pfad abbiegen (Wegweiser), der für die nächste Stunde steil nach oben führt. Dabei sind sehr steile Passagen in Schutt und Schrofengelände zu überwinden, bis man den Gipfel der Kühgundspitze erreicht.
Vom Gipfelkreuz auf gut ausgebautem Weg zum Kühgundkopf, dem höchsten Punkt der Tour, dann immer am Grat entlang auf gutem, aussichtsreichen Weg weiter. Nach einem Abstieg folgt der teilweise versicherte Anstieg zum Gipfel des Iseler.
Beim Abstieg folgt man dem Gratverlauf, bis ein Pfad links durch die Latschen (Wegweiser zur Zipfelsalpe) abbiegt. Auf diesem stetig bergab bis zur ehemaligen Stuibenalpe. Hier müssen nochmals ca. 100 Hm Aufstieg überwunden werden, dann geht es abwärts zur Bergstation der Wannenjochbahn.

Allgäuer Alpen - Kopie - Kopie
Gebirgsgruppen

Moni Paleokastritsa

Da wir unser Standquartier für die Wanderwoche auf Korfu in Paleokastritsa hatten (Hotel Odysseus), bot sich nach der langen Anreise ein Spaziergang an. Er führte ans Ende der Bucht und hinauf zum Kloster Paleokastritsa. Unmittelbar neben dem Kloster (Zugang bei der Taverne) bietet ein Aussichtspunkt Gelegenheit für schöne Ausblicke hinauf nach Lakones, zur Burg Angelokastro und auf die ins Meer ragenden Landzungen.

Auf der nordöstlichen Halbinsel, hoch auf einem Felsen, liegt das Kloster Panagia Theotokostis Paleokastritsas, das bereits im Jahr 1228 gegründet wurde, dessen heutige Gebäude jedoch aus dem 18. Jahrhundert stammen. Hinter den weiß getünchten Mauern des Klosters gibt es gepflegte Gartenanlagen, blütenberankte Laubengänge, eine alte Ölmühle und ein kleines Museum, in dem alte Ikonen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert sowie eine korfiotische Bibel aus dem 13. Jahrhundert ausgestellt sind.

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Eiszeitpfad „Felsenstieg“ in Blaubeuren

Im Alb-Donau-Kreis wurden zwanzig Eiszeitpfade angelegt, die zwischen 6km und 15km lang sind – ideal für einen Tagesausflug zur Schwäbischen Alb. Wie der Name Eiszeitpfade schon andeutet, stehen die geologischen Besonderheiten der Region im Fokus, mit eiszeitlichen Landschaften, Höhlen, steilen Felsen.
Einer der Eiszeitpfade ist der „Felsenstieg“ bei Blaubeuren. Er führt über die Höhen rund um die Kleinstadt im Blautal und bietet eine Fülle landschaftlicher und geologischer Höhepunkte. Nicht versäumen darf man natürlich bei der Wanderrunde einen Besuch am Blautopf, der zweit-wasserreichsten Karstquelle Deutschlands mit dem historischen Hammerwerk.

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Ausgangspunkt: Blaubeuren, Bahnhof
Navi: Blaubeuren, Bahnhofstraße
Anfahrt: Von Ulm oder Ehingen durch das Blautal nach Blaubeuren. Direkt an der B28 liegt der Bahnhof. Links vom Bahnhof befindet sich ein Parkplatz (meist voll!!), auf dem unbegrenzt geparkt werden darf.
Höhenunterschied: Aufstieg:  460 Hm
Abstieg:   460 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden. Sehr gut beschildert.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35 000   Geislingen Blaubeuren
Tourenverlauf: Beim Bahnhof die Straße überqueren und dann entlang der B28 nach links gehen. Vor der Fußgängerampel beim Tunneleingang die Treppe hoch und dann nach links über die Straßenbrücke. Von jetzt an immer dem gelben Kreis des Rundweges und den türkisen Wegweisern des Eiszeitpfades „Felsenstieg“ folgen.
Schon nach 1,2 km sind wir an der Brillenhöhle, einem bedeutenden jungpaläolitischen Fundplatz. Die Brillenhöhle ist noch nicht komplett erforscht und deshalb gegen Eindringlinge vergittert. Der Name bezieht sich auf die zwei runden Einsturzlöcher. Durch das Felsenlabyrinth kommen wir zum Felsgebilde Küssende Sau, anschließend geht es durch den Wald bergauf. Auf der Höhe, wo der Weg scharf rechts abbiegt, lohnt sich ein Abstecher zur Günzelburg mit fantastischer Sicht ins Blautal. Dann geht es nach einem Stück am Waldrand wieder talwärts und nach etwa 4 km empfängt uns Blaubeuren.
Durch die Platz- und Ziegelgasse geht es zum Rathaus Blaubeuren und dann vorbei am Kloster (sehenswerte Klosterkirche) zum Blautopf.
Unsere Wanderrunde führt uns vom Blautopf weg zurück zum Kloster und direkt danach rechts auf steilem Treppenweg und anschließendem Wanderpfad hinauf zum Glasfels (582 m) und auf den Blaufels (647m). Anschließend gehen wir vorbei am Landsitz bei Sonderbuch, genießen Aussichten unter anderem bei einem Kriegsdenkmal und gehen zum Rusenschloss, auch Ruine Hohengerhausen genannt. Das Rusenschloss entstand um 1080 auf einem Felsen über dem Stadtteil Gerhausen. 1768 wurde sie abgebrochen. Nach dem Abstieg ins Tal biegen wir bei der Bahnbrücke rechts ab, verlassen den geteerten Radweg nach links und erreichen kurz darauf wieder die Bahnhofstraße in Blaubeuren.

Schw Alb

Wandergebiete

 

Wanderungen auf Korfu

Korfu gilt als die grünste Insel Griechenlands. Trotz ihrer geringen Ausdehnung bietet sie für den Wanderer eine Fülle von lohnenden Unternehmungen aller Schwierigkeitsgrade. Dabei beeindruckt neben der landschaftlichen Vielfald vor allem im Frühling eine unglaubliche Blumenpracht entlang der Wege und in den teilweise abgelegenen, ursprünglichen Dörfer.

Da praktisch alle Busverbindungen auf die Hauptstadt ausgerichtet sind, kommt man als Wanderer um ein Mietauto nicht herum. Dabei wird die Fahrt auf den schmalen Sträßchen manchmal zum echten Abenteuer. Rechnen Sie mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von max. 30 – 40 km/h.

               

 

Großdorf – Rottachsee – Rukatstobel

Eine Wanderrunde ohne große Anstrengungen führt durch die hügelige Landschaft des Allgäu zwischen Rettenberg und dem Rottachsee. Sie bietet immer wieder schöne Ausblicke. Da der größte Teil der Wanderung auf befestigten Wegen verläuft, kann sie auch bei etwas feuchter Witterung unternommen werde.

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Ausgangspunkt: Großdorf, Ortsteil von Vorderburg
Navi: Großdorf (Rettenberg)
Anfahrt: Auf der A7 zum Autobahndreieck Allgäu und dort in Richtung Oberstdorf fahren. An der folgenden Ausfahrt Durach die Autobahn verlassen, dann links abbiegen in Richtung Sulzberg. Am Ortsende geradeaus die Steigung hinauf und auf der Vorfahrtsstraße bleibend über Geigers und Raichen nach Vorderburg.
In der Ortsmitte von Großdorf/Vorderburg im Ortszentrum auf der linken Seite Parkmöglichkeit beim Platz mit den Recycling-Containern.
Höhenunterschied: Aufstieg:  280 Hm
Abstieg:   280 Hm
Streckenlänge: 16 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden. Etwas verwirrende Beschilderung.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 188  Ostallgäu
Tourenverlauf: Beim Parkplatz die Straße überqueren und rechts haltend aufwärts zur parallel verlaufenden Gemeindestraße (Wegweiser Riedis). Nach rechts bis zum Ortsende, dann vor Erreichen der Landstraße auf einem Wirtschaftsweg links aufwärts. Dem folgenden Schotterweg in weiten Bögen folgend zum Waldrand, wo der Schotterweg in einen Waldpfad übergeht. Nach kurzem Abstieg erreicht man die alte Salzstraße und geht auf ihr nach rechts (Wegweiser Greifenmühle). An einer Wegegablung geht man links, bis ein unscheinbares Schild nach links über eine Wiese zum Waldrand zeigt. Ohne Weg zum Wald, dem Waldrand folgen und dann auf schmalem Pfad in den Wald und zum alten „Kuhsteg“ über den Rottachdurchbruch. Der Wanderweg führt hinauf nach Riedis.
Bei der Kirche biegt man rechts ab und folgt dem Sträßchen bis zur Freizeitanlage Moosbach. Hier überschreitet man den Damm, hält sich dann links und benutzt den Schotterweg am Ufer entlang zu einem Aussichtssteg und weiter zur Hauptstraße. Auf dieser ein Stück links zum Wegweiser „Rukatstobel“. Durch den mäßig spannenden Tobel aufwärts zur Teerstraße, dann rechts nach Ried und hier links auf einem Wirtschaftssträßchen zu den Weilern von Vorder-, Mittel- und Hinterholz. Hier folgt man dem Wegweiser nach Vorderburg und quert bei einem Stadel (abgebrochener Wegweiser) weglos leicht links haltend die Wiese zu einem Pfad durch den Bachtobel. Vorbei an einem Hof mit Kapelle erreicht man Acker, wo man auf der Straße nach rechts („Wasserfall“, „Vorderburg 1 Std“) abbiegt. Vorbei am sehenswerten Wasserfall folgt man den Wegweisern in Richtung Vorderburg und erreicht 40 min später wieder Großdorf.

Allgäu
Wandergebiete

Hochbergsteig über dem Ermstal bei Bad Urach

Der Hochbergsteig ist einer der fünf Premiumwanderwege (Grafensteige) rund um Bad Urach. Wie auch auf den übrigen dieser Wanderwege erleben Sie auf ihm die Einzigartigkeit der Natur. Sie befinden sich gleich in zwei von der UNESCO geschützten Gebieten: Innerhalb des Biosphärenreservats und des Geoparks Schwäbische Alb.


Originalroute des Hochbergsteiges

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Ausgangspunkt: Bad Urach, Sportanlagen Zittelstadt
Navi: Bad Urach, Zittelstatt
Anfahrt: Auf der B465 nach Bad Urach und dort in Richtung Ulm abbiegen. Nach ca. 1 km auf der L211 weist ein Wegweiser halbrechts zu den Sportanlagen. Hier parken.
Höhenunterschied: Aufstieg:  330 Hm
Abstieg:   330 Hm
Streckenlänge: 8 km
Gesamtgehzeit: ca. 2,5 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Gute Beschilderung.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Ehingen Münsingen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz zur Sportgaststätte und dann entlang des Spielfeldes ins Wiesental. Kurz nach Erreichen des Waldes zweigt der Weg nach rechts ab (Wegweiser) und steigt steil hinauf zur Wassersteinhöhle mit beeindruckendem Portal.
Auf einem steilen Treppenweg gewinnt man weiter an Höhe und erreicht eine Wiesenfläche („Hirschplatz“). Hier folgt man dem Waldrand (Rastplatz mit Tisch und Bänken) und geht anschließend geradeaus in den Wald. Ein Waldweg bringt uns zum Kunstmühlefels, wo sich ein herrlicher Blick über das Ermstal und auf Bad Urach bietet.
Der folgende Pfad leitet am Trauf entlang zu einigen weiteren Aussichtspunkten und erreicht schließlich den Aussichtspunkt Michelskäppele mit kleinem Unterstand. Auf steinigem Weg (bei Nässe Vorsicht!) schlängelt sich dann der Pfad abwärts und erreicht wieder die Sportanlagen.

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Hochbergsteig mit verlängerter Strecke

Der Nachteil der meisten Grafensteige ist ihre zu kurze Wegstrecke. Vor allem bei weiteren Anfahrten „lohnt“ sich bei einer Gehzeit von unter 3 Stunden die Zeit für die Fahrt nicht. Diese Variante verlängert die Wegstrecke um ca. 3,5 km und damit die Wanderzeit um etwa 1 Std.

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Ausgangspunkt: Bad Urach, Sportanlagen Zittelstadt
Navi: Bad Urach, Zittelsatdt
Anfahrt: Auf der B465 nach Bad Urach und dort in Richtung Ulm abbiegen. Nach ca. 1 km auf der L211 weist ein Wegweiser halbrechts zu den Sportanlagen. Hier parken.
Höhenunterschied: Aufstieg:  410 Hm
Abstieg:   410 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Gute Beschilderung.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Ehingen Münsingen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz zur Sportgaststätte und dann rechts entlang des Spielfeldes ins Tal. Wo der Premiumweg rechts abzweigt, geht man geradeaus weiter und folgt ab jetzt der Markierung „Gelbes Dreieck“. Sie leitet am Wiesental entlang, quert an seinem Ende nach links zu einem Forstweg und geht auf diesem in stetiger leichter Steigung weiter. An einer deutlichen Wegverbreiterung biegt man links ab auf einen Grasweg, der allmählich in einen Pfad übergeht. An einem schmalen Wanderpfad weist der Wegweiser (gelbes Dreieck) rechts aufwärts und man erreicht so auf schmalen Pfaden am Waldrand vor der Ortschaft Hengen den höchsten Punkt des Tages.
Unmittelbar vor dem Ende des Waldes biegt man rechts in einen schmalen, unmarkierten Pfad ein, auf dem man durch den schönen Buchenwald abwärts geht. Oberhalb der Wassersteinhöhle erreicht man den Premiumweg, dem man nach einem kurzen Abstecher zur Höhle folgt wie oben beschrieben.

Schw Alb
Wandergebiete

Eselsburger Tal

Eine anregende Rundwanderung bietet sich im Eselsburger Tal bei Herbrechtungen. Sie folgt dem kurvenreichen Verlauf der Brenz und bietet viel Abwechslung, interessante Felsformationen und schöne Ausblicke. Leider muss die Strecke zwischen Eselsburg und Herbrechtingen auf der Fahrsrtaße (am Sonntag für Kfz gesperrt) zurückgelegt werden, wo reger Fahrradverkehr besteht.

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Ausgangspunkt: Eselsburg
Navi: Eselsburg, Talstraße
Anfahrt: Auf der A7 zur Ausfahrt Niederstotzingen, dann auf der L1079 in Richtung Herbrechtingen. Die Abfahrt nach Eselsburg ist ausgeschildert.
An Wochenenden empfiehlt es sich, den Wanderparkplatz direkt an der Ausfahrt zu nutzen, da die Parkplätze bei der Talschenke sehr knapp sind.
Höhenunterschied: Aufstieg:  200 Hm
Abstieg:   200 Hm
Streckenlänge: 15 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Teersträßchen (Straße durch das Tal am Sonntag für Kfz gesperrt). Gute Beschilderung.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Ulm  Herbrechtingen
Tourenverlauf: a. Vom Parkplatz an der Landstraße vorbei am Schild mit der Landkarte auf Schotterweg hinab ins Tal, wo man auf die Teerstraße trifft. Hier hält man sich rechts.
b. Vom Parkplatz bei der Talschenke auf der Teerstraße in Richtung Herbrechtingen wandern.
Der erste Teil der Strecke ist zwar eine Fahrstraße mit viel Verkehr – am Sonntag sehr viele Radfahrer – bietet aber die bekanntesten Höhepunkte des Tales. Man geht vorbei an einigen Felsformationen („Steinerne Jungfrauen“, „Bernhardshöhle“, Radberg) und erreicht Herbrechtingen mit dem Heimatmuseum am Wegrand. Bei den Schulen links über den großen Parkplatz, dann halbrechts aufwärts auf einem Grasweg (roter Dreiblock) und auf dem Zoeppritz-Weg zur Buigenhütte mit Aussichtspunkt. Auf der weiteren Strecke orientiert man sich immer an den Wegweisern in Richtung Falkenburg und Anhausen, bis man auf schmalem Pfad bergab wieder ins Brenztal kommt. Hier kann man die Wanderung um ca. 1 Std. abkürzen, wenn man sofort hinauf zur Domäne Falkenburg wandert.
Wir gehen im Tal nach rechts weiter in Richtung Anhausen, kommen am Fischerfelsen und der Riedmühle vorbei und erreichen Anhausen. Hier geht man vorbei am ehem. Kloster, überquert die Straße und folgt den Wegweisern hinauf nach Falkenstein (Weg 4), wo man nochmals einen tollen Ausblick über das Brenztal hat.
Auf der Höhe bleibend führt der Weg weiter (gelbe Wegweiser „Spitzbubenhöhle“) zum Wanderparkplatz, nach links darüber und am Ende links abwärts auf einem Schotterweg. Die Spitzbubenhöhle am Weg lohnt, besonders mit Kindern, einen kurzen Abstecher. Bald ist die Talsohle erreicht und Eselsburg ist in Sicht.
Hier hat man sich eine Einkehr in der Talschenke oder im Biotal-Hofladen verdient, bevor man auf der Straße steil hinauf zum Parkplatz an der L1079 steigt.

Schw Alb
Wandergebiete

Käthra Kuche

Märzenbecher im Brieler Tal
Ein besonderes landschaftliches Kleinod versteckt sich unweit von Ehingen/Donau. Zwischen Altsteußlingen und Briel führt das Brieler Tal hinab zu einer kleinen Felsgrotte, der sog. „Käthra Kuche“. Sie ist benannt nach Katharina Schunter, die hier Ende des 18. Jahrhunderts zeitweise gehaust hatte. Im Frühling blühen entlang des kleinen Bächleins an den Hängen des Buchenwaldes unzählige Märzenbecher.
Aus den vielen möglichen Wanderwegen sollen hier zwei vorgestellt werden.

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Aussichtsfelsen und Märzenbecher bei Bad Überkingen

Rundwanderung bei Bad Überkingen mit grandiosen Aussichtspunkten zwischen Türkheim, Kahlenstein, Bad Überkingen und den Aubachwasserfällen. Zu empfehlen vor allem im Frühling, wenn die noch unbelaubten Bäume immer wieder schöne Ausblicke erlauben und im Autal Millionen von Märzenbechern blühen.

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Anfahrt: Auf der A8 bis zur Ausfahrt Merklingen, dann auf der L1230 nach Nellingen und weiter nach Türkheim
Ausgangspunkt: In der Ortsmitte von Türkheim links abbiegen in die Kirchgasse und diese bis zum Ende fahren, wo sich ein Wanderparkplatz befindet.
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Rundwanderung auf Pfaden oder Forstwegen. Steiler Abstieg auf gutem Pfad nach Bad Überkingen und sehr steiler Aufstieg am Ende des Autales entlang der Aubachwasserfälle zur Brunnensteighöhle. Gute Markierung und Beschilderung.
Stellenweise rutschige Pfade, also gutes Schuhwerk
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Geislingen  Blaubeuren
Tourenverlauf: Vom Parkplatz am Trauf entlang nach rechts den Schildern in Richtung Kahlenstein (roter Dreiblock) und dem Löwenpfad Filstalgucker folgen. Der schöne Pfad schlängelt sich durch den Wald und erreicht nach 45 min vorbei an einigen Aussichtspunkten den Kahlenstein. Hier bietet sich ein grandioser Ausblick ins Filstal und auf Bad Überkingen.
Vorbei an der geschlossenen Kahlensteinhöhle führt der gut angelegte Pfad in weiten Serpentinen abwärts. Am Fuß des Kahlenstein sollte man auf jeden Fall durch die markante Öffnung ins Innere des Massivs schlüpfen, wo man sich in einer imposanten Grotte befindet.
Immer den Wegweisern folgend erreicht man Bad Überkingen, wandert durch die Ortsmitte und orientiert sich an der Beschilderung in Richtung Autalhalle und Autal. Vorbei an der Autalhalle folgt man dem schmalen Sträßchen zur Waldkapelle. Kurz darauf beginnen beeindruckende Vorkommen von Märzenbechern entlang des Baches und an den Hängen des Buchenwaldes.
Wo der breite Forstweg in einer Linkskurve den Bach überquert, hält man sich halbrechts und steigt auf Treppen am Wasser entlang sehr steil hinauf zu den Wasserfällen und zur Brunnensteighöhle. Auf einem Forstweg erreicht man wenig später den Ortsrand von Aufhausen.
Am Waldrand (Wegweiser) biegt man scharf links ab und folgt am Wald entlang dem Wanderweg in Richtung Türkheim. Immer wieder leiten kurze Stichpfade an die Kante zu schönen Aussichtspunkten. Der rote Dreiblock des SAV leitet zuverlässig zurück nach Türkheim zum Parkplatz.

Schw Alb
Wandergebiete

Über den Eckhaldenkopf zum Kemptener Naturfreundehaus

Ruhige Schneeschuhtour mit Seilbahnunterstützung. Von der Alpsee Bergwelt steigt man steil hinauf zum Eckhaldenkopf, der eine schöne Aussicht auf Prodel und Hauchenberg bietet. Nach kräftigem Abstieg überschreitet man den Quellzufluss der Weissach und steigt dann hinauf zum Kemptener Naturfreundehaus. Mit einem Abstecher auf das Gschwender Horn wandert man dann vorbei an der Starkatsgundalpe zurück zur Bahn.

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Ausgangspunkt: Parkplatz der Seilbahn „Alpsee Bergwelt“
Anfahrt: Von Oberstaufen oder von Immenstadt auf der B308 zur Alpsee Bergwelt.
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 4,5 Std.
Ausrüstung: Schneeschuhe, Stöcke, feste Bergschuhe, evt. Gamaschen
Anforderungen: Wanderung meist auf gut ausgebauten Bergpfaden. Orientierung beim Abstieg ins Tal der Weissach schwierig, da im Wald keine Markierungen vorhanden sind.
Karte/Führer: AV-Karte Bayerische Alpen 1:25.000  Blatt BY1  Nagelfluhkette, Hörnergruppe
Wegverlauf: Von der Bergstation der Seilbahn folgen wir dem Wegweiser zur Oberen Kalle, gehen an dieser links vorbei und erreichen auf steilem Wiesenpfad den Waldrand. Wir folgen dem Wald auf der linken Seite bis zum Ende der Waldschneise. Der Weg knickt nach rechts ab und erreicht den höchsten Punkt der Eckhalde mit großem Holzkreuz.
Auf dem Rücken gehen wir scharf nach links wieder rückwärts und bleiben am Kamm, bis der Weg rechtwinklig nach rechts abbiegt und steil nach unten führt (Wegweiser). An der verfallenden Gündelalpe gehen wir links in den Wald und folgen dem undeutlichen Pfad nach unten bis zum Wegweiser. Wir überschreiten den Quellzufluss der Weißach, gehen links haltend bis zum tiefsten Punkt und steigen dann auf breitem Weg vorbei an der Roßhütte hinauf zur Seifenmoosalpe. Von hier geht es auf breitem Fahrweg weiter aufwärts zum Kemptener Naturfreundehaus.
Vom Naturfreundehaus wandern wir auf breitem Forstweg in Richtung Starkatsgundalpe, wobei sich ein kurzer Abstecher zum Gschwender Horn mit schönem Blick auf den Alpsee lohnt. Auf den freien Wiesenhängen gehen wir vorbei an der Starkatsgundalpe abwärts zum Winterwanderweg, der uns am Hochseilgarten vorbei wieder zurück zur Bergstation der Seilbahn bringt. Fahrt ins Tal mit der Sesselbahn oder dem „Coaster“.

SST-Allgäu