Vom Paradies auf den Kapf

Wer das Paradies sucht, findet es unweit von Oberstaufen im Allgäu an der B 308 in Richtung Lindau. Der Parkplatz mit herrlicher Aussicht ist auch der Ausgangspunkt für eine schöne Rundwanderung mit herrlichen Aussichtspunkten, die auf dem Kapf ihren Höhepunkt findet. Im Anschluss lockt das Café Paradies mit Kaffee und leckerem Kuchen als Belohnung für die nicht allzu großen Anstrengungen.

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Ausgangspunkt: „Paradies“
Anfahrt: Von Oberstaufen auf der B308 in Richtung Lindau. Nach ca. 3 km befindet sich am so genannten Paradies rechts der Straße ein großer Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden. Bei Nässe an einigen Stellen rutschig.
Gut beschildert und markiert, teilweise etwas verwirrend.
Karte/Führer: AV-Karte 1:25.000  Blatt BY1  Allgäuer Voralpen West
Tourenverlauf: Vom Parkplatz am Paradies folgt man zunächst dem Teersträßchen aufwärts, bis nach links ein schmales Sträßchen abzweigt. Auf diesem bergab zur B308, dies überqueren und hinab ins Tal. Auf der gegenüber liegenden Talseite wieder aufwärts, die B308 überqueren und aufwärts in Richtung Hinterreute. Vor dem Ort links abbiegen zu einem Gehöft, und danach auf einen Feldweg einbiegen, der zur Lifttrasse führt. Nach dem Lift in den Wald und dem teilweise verwachsenen Waldweg bis zum Waldrand folgen.
Auf einem Wirtschaftsweg geht es ein kurzes Stück abwärts zu einem Hof, wo man am Ende des Gebäudes einen Wiesenweg erreicht, der abwärts zu einem weiteren Wirtschaftsweg führt. Vorbei an einem renovierten alten Wirtschaftsgebäude erreicht man nach einem weiteren Hof die von Vorderreute kommende Straße.
Man folgt der Straße ca. 2 km bis Sinswang. Hier vorbei am Skilift, dann auf ein Teersträßchen rechts abbiegen und bergauf gehen. An der nächsten Abzweigung scharf rechts abbiegen, am Waldrand nach links und durch den Wald zum Aussichtspunkt auf dem Kapf.
Nachdem man ausgiebig die Aussicht genossen hat, erreicht man in wenigen Minuten das Café Paradies und nach der verdienten Einkehr wieder den Parkplatz.

Allgäu
Wandergebiete

Rofanspitze

Die Rofanspitze ist zwar nicht der höchste Gipfel des Rofangebirges, aber sie ist durch die Rofanbahn von Maurach aus sehr bequem zu erreichen und bietet einen herrlichen Panoramablick auf unzählige Gipfel vom Kaisergebirge über Tauern und Zillertaler Alpen bis zum Karwendel. An schönen Tagen kann man im Norden sogar das Wetterstein und München erkennen. Eine Besteigung lohnt sich also auf jeden Fall.

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Ausgangspunkt: Maurach
Anfahrt: Auf der B181 nach Maurach und dort den Wegweisern zur Rofanbahn folgen.
Höhenunterschied: Aufstieg:  520 Hm
Abstieg:   520 Hm
Streckenlänge: 10 km
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std.
Anforderungen: Meist gute Bergpfade, Schlussanstieg sehr steil
Gut beschildert und markiert.
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 027  Achensee
Tourenverlauf: Die Rofanbahn bringt uns bequem hinauf zur Erfurter Hütte. Nach einem Blick von der Terrasse folgen wir den Wegweisern und Markierungen stetig aufwärts durch Krahnscharte und Grubenscharte. Bei der Wegverzweigung nach der Grubenscharte nehmen wir den links nach oben führenden Steig, der zunächst auf einen markanten Felskopf und dann in Falllinie zum Gipfel führt (2 Std).
Für den Abstieg wählen wir zunächst den Kamm Richtung NO, steigen ab in die breite Senke und erreichen am Hang entlang wieder den Aufstiegsweg.


Gebirgsgruppen

Durch die Wolfsklamm nach Georgenberg und Tratzberg

Hoch über Stans im Inntal thront St, Georgenberg. das älteste Kloster Tirols, das auf dem spannenden Weg durch die Wolfklamm erreicht werden kann. In Verbindung mit einem Besuch von Schloss Tratzberg bietet sich hier die Möglichkeit für eine tagesfüllende Rundwanderung, zumal die Besichtigung von Kloster und Schloss bestimmt einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

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Ausgangspunkt: Stans im Inntal
Anfahrt: Durch das Inntal (A12 oder B171) nach Schwaz und von dort nach Stans. Parkmöglichkeit an der Kirche oder beim Eingang der Wolfsklamm.
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Streckenlänge: 14 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: In der Schlucht schmale, steile Pfaden, die stellenweise rutschig sind, danach Forststraße.
Gut beschildert und markiert.
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 027  Achensee
Tourenverlauf: Am Ortsende von Stans findet sich das Kassenhäuschen, dann folgt man der eindrucksvollen Schlucht auf einer auswändig angelegten Weganlage. Am Ende geht es auf einem Fahrweg kräftig aufwärts zum Kloster St. Georgenberg in einmaliger Lage und mit toller Aussicht (1.30 Std.).
Der Weiterweg führt ein Stück zurück, dann folgt man den Wegweisern in Richtung Schloss Tratzberg (rechter Weg) auf einem endlos langen Forstweg (2 Std). Nach dem Besuch des Schlosses wandert man ein Stück auf dem gleichen Weg zurück und steigt dann ab nach Stans.

Karwendel - Kopie
Gebirgsgruppen

Bergtour auf Plumsjoch und Satteljoch

Es ist etwas ungewöhnlich, aber Plumsjoch und Satteljoch bezeichnen hier tatsählich Gipfel, die zudem hervorragende Aussichtpunkte darstellen. Allerdings erfolgt der Aufstieg zum Plumssattel auf einer langweiligen, öden Schotterstraße.
Am Schluss sollte man sich eine Einkehr in der kleinen, nostalgischen Plumsjochhütte auf keinen Fall entgehen lassen.

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Ausgangspunkt: Pertisau am Achensee
Anfahrt: Von Pertisau fahren Sie zur Mautstelle der Karwendeltäler (Gebühr) und weiter zur Gernalm.
Höhenunterschied: Aufstieg:  850 Hm
Abstieg:   850 Hm
Streckenlänge: 14 km
Gesamtgehzeit: ca. 5 Std.
Anforderungen: Wanderung zunächst auf Schotterstraße dann auf schmalen Pfaden. Schussanstieg in Schrofengelände.
Gut beschildert und markiert.
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 027  Achensee
Tourenverlauf: Von der Gernalm folgt man der Schotterstraße, die in unzähligen Kehren in 1.30 Std. hinauf zum Plumssattel führt. Hier kann man zum ersten Mal den Blick auf die Gipfel des Karwendel genießen. Am Sattel biegt man rechts ab und steigt auf einem Wanderpfad durch Latschenfelder hinauf zum Gipfel des Plumsjoch (1 Std.).
Nachdem man die Aussicht genossen hat, geht es auf dem Aufstiegsweg wieder abwärts, bis nach rechts eine undeutliche Wegspur abzweigt. Auf dieser steil und beinahe weglos hinauf zum Satteljoch mir gigantischem Rundumblick.
Ein schmaler, teilweise rutschiger Pfad führt durch steile Grashänge wieder hinunter in die Latschfelder, wo man auf den Aufstiegsweg trifft und hinab zum Plumssattel wandert. Auf jeden Fall lohnt sich der Abstecker zur Plumsjochhütte und eine Einkehr, bevor man auf der Schotterstraße wieder zurück zur Gernalm marschiert.

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Gebirgsgruppen

Zu Feilkopf und Gütenberg

Eine aussichtsreiche Wanderrunde führt bei Pertisau über Feilalm, Feilkopf und Gütenberg zur Gernalm. Immer wieder zeigt sich der Achensee mit dem Rofan und im Westen sind die bekannten Gipfel des Karwendel erkannbar. Am Schluss lockt eine gemütliche Einkehr in der Gernalm.

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Ausgangspunkt: Pertisau am Achensee
Anfahrt: Von Pertisau fahren Sie zur Mautstelle der Karwendeltäler (Gebühr) und weiter in Richtung Gernalm. Vorbei an der Platsachalm finden Sie gegenüber der Zufahrt zur Feilalm einen Parkplatz
Höhenunterschied: Aufstieg:  650 Hm
Abstieg:   650 Hm
Streckenlänge: 13 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung zunächst auf Schotterstraße dann auf schmalen Pfaden.
Gut beschildert und markiert.
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 027  Achensee
Tourenverlauf: Vom Parkplatz folgt man der Zufahrt zur Feilalm, die nach 1 Std. erreicht wird. Herrlicher Aisblick auf Achensee und Rofan! Auf der Rückseite der Alm geht der Schotterweg weiter und erreicht ein breites Joch. Hier biegt man rechts ab zum Feilkopf mit schöner Aussicht.
Zurück am Joch biegt man rechts ab zur Gütenbergalm, einem schönen Pausenplatz. Nach links folgt man dem Wegweiser „Eselweg“ bergauf. Bei der ersten Bäumen zweigt rechts ein schmaler Pfad ab, der beinahe weglos hinauf zum Gütenberg mit schöner Aussicht führt.
Wieder zurück am Hauptweg geht es noch ein Stück aufwärts zum Sattel, dann wandert man in vielen Serpentinen die steilen Hänge hinab zu den Geröllfeldern des Bärentals und zur Gernalm.
Von der Gernalm folgt man ein Stück der Fahrstraße, biegt dann bei einer Rechtskurve in den Schozzerweg ein und geht auf diesem zurück zum Parkplatz.

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Gebirgsgruppen

Von Pertisau auf den Bärenkopf

Den besten Blick über den Achensee hat man vom Bärenkopf. Dies ist der einzige Punkt, von dem aus man den See in seiner ganzen Ausdehnung überblicken kann. Allerdings muss dieser Genuss mit einem steilen Aufstieg erkämpft werden, dafür findet sich vor dem langen Marsch zurück ins Tal mit der Weißenbachalm eine urige Gelegenheit zur Einkehr.

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Ausgangspunkt: Pertisau am Achensee
Anfahrt: Fahrt zum Parkplatz (gebührenpflichtig) an der Karwendelbahn.
Wenn Sie ein zweites Fahrzeug zur Verfügung haben, parken Sie dieses bei der Schiffsanlegestelle Seespitz oder beim Campingplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg:  650 Hm
Abstieg:   1050 Hm
Streckenlänge: 15 km
Gesamtgehzeit: ca. 5 Std.
Anforderungen: Wanderung auf schmalen, steilen Pfaden. Schlussabstieg auf langer Forststraße
Gut beschildert und markiert.
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 027  Achensee
Tourenverlauf: Die Karwendelbahn bringt uns mühelos hinauf zum Zwölferkopf, dann folgen wir der Skipiste ein Stück abwärts, steigen wieder entlang des Schleppliftes auf und erreichen in 25 min die Bärenbadalm. Hier beginnt der steile Pfad durch Latschenfelder. Nach der Abzweigung zur Weißenbachalm (für den Abstieg merken!) folgt eine kurze Kraxelstelle und dann ein steiler Schotterpfad entlang einer Felswand mit Seilsicherungen. Durch flaches Gelände erreicht man nach 2 Std. das Gipfelkreuz und kann die besonders beeindruckende Sicht auf den Achensee genießen.
Der Abstieg erfolgt zunächst auf den gleichen Weg, dann biegt man nach der Feslwand links ab in Richtung Weißenbachalm. Auf steilem Pfad, später auf genussvollem Wanderweg erreicht man den Weißenbachsattel und kurz darauf die Weißenbachalm (1 Std) – Einkehrmöglichkeit.
Der Rückweg zum Achensee folgt einem nicht enden wollenden Forstweg entlang des Weißenbaches und endet nach2 Std. an der Anlagestelle Seespitz. Wenn dort kein Fahrzeug abgestellt wurde, gehen Sie noch ein knappe Stuinde an der Straße zurück zur Karwendelbahn.

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Gebirgsgruppen

Achensee – Westufer

Entlang des Westufers führt am Achensee ein viel begangener Wanderweg von Pertisau zur Gaisalm – der einzigen Alm mit eingener Schiffsanlegestelle – an das Nordende des Sees. Von der Anlegestelle Scholastika kann man dann mit dem Schiff die Rückfahrt nach Pertisau antreten.
Eine Genusswanderung auf teilweise schmalen, ausgesetzten Pfaden mit grandiosen Ausblicken auf den See und die Rofangruppe.

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Ausgangspunkt: Pertisau am Achensee
Anfahrt: Von Maurach nach Pertisau Fahren und am Ortsanfang parken (gebührenpflichtig)
Höhenunterschied: Aufstieg:  250 Hm
Abstieg:   250 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std.
Anforderungen: Wanderung meist auf schmalen Pfaden hoch über dem See.
Gut beschildert und markiert.
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 027  Achensee
Tourenverlauf: Vom Parkplatz wandert man vorbei an der Schiffsanlegestelle und findet hier die Wegweiser in Richtung Gaisalm. Der zunächst breite Weg geht nach der Prälatenbuche in einen schmalen Pfad über, der teilweise ziemlich luftig am See entlang leitet. Nach 1.30 Std erreicht man die Gaisalm, wo man sich die erste Pause verdient hat.
Nach der Alm steigt der Pfad kräftig an und folgt teilweise ausgesetzt weiter dem Ufer bis zum nördlichen Ende. Ein großer Schlenker führt dann vorbei an einem Hof zum Campingplatz (1.30 Std), den man durchquert und über eine Brücke verlässt. Jetzt sind es nur noch wenige Meter zur Schiffsanlegestelle Scholastika.
Bitte informieren Sie sich vor Antritt der Wanderung über die Fahrzeitenhttps://tirolschiffahrt.com/
Tipp: Wenn Sie nicht unter Zeitdruck wandern wollen, fahren Sie mit dem Schiff nach Schloastika und gehen die Strecke in umgekehrter Richtung.

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Gebirgsgruppen

Von Buchenberg durch den Rohrbachtobel

Ein weitgehend unbekanntes Kleinod findet man unweit von Kempten: das Naturschutzgebiet Rohrbachtobel. Es lässt sich auf einer schönen Rundwanderung von Buchenberg aus durchwandern, wobei in der Mitte des Weges das „Waldhäusl“ zu einer Rast bei gutem Essen einlädt.

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Ausgangspunkt: Buchenberg
Anfahrt: a. Von Isny durch das Wengener Tal durch Wengen nach Buchenberg
b. Von Kempten auf der Lindauer Straße nach Buchenberg
Am östlichen Ortende abbiegen auf einen Asphaltweg zum Wald (a. nach rechts/ b. nach links) zum Wanderparkplatz am Waldrand.
Höhenunterschied: Aufstieg:  250 Hm
Abstieg:   250 Hm
Streckenlänge: 10 km
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std.
Anforderungen: Anfang und Ende auf guten Forststraßen, im Tobel und den Zuwegen schmale, teilweise nassen Pfade. Markierung sehr spärlich, GPS ratsam.
Bei Nässe wird von der Begehung des Tobels abgeraten.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 187  Oberschwaben
Tourenverlauf: Vom Parkplatz folgen wir geradeaus dem Boden-Lehrpfad geradeaus, bis an einer Gabelung die Wegweiser des Lehrpfades auf einen Pfad halblinks zeigen. Wir erreichen eine Waldhütte, gehen ein kurzes Stück auf dem Waldweg rechts, biegen nach 50 m links ab und gehen folgen an der nächsten Abzweigung den Wegweisern in Richtung Waldhäusel.
Wir bleiben auf dem breiten Forstweg, bis in einer Rechtskurve der Wegweiser nach links aufwärts zum Spießeck leitet. Vom Spießeck (schöner Aussichtspunkt) gehen wir ein Stück auf dem Rücken und dann steil abwärts in Richtung Autobahn. Kurz vor der Autobahnbrücke führt ein steiler Pfad (Markierung) abwärts in den Talgrund, wo dir den Bach überqueren und dann im Tal mit weiteren zwei Bachquerungen weiter wandern.
Ein unscheinbarer Wegweiser zeigt in einer Rechtskurve nach links auf den Steig, der steil nach oben zum Waldrand und weiter zum Waldhäusl führt.
Vom Waldhäusl wandern wir auf der Teerstraße nach Helen, biegen rechts ab und erreichen wieder die Autobahn, die wir unterqueren. nach links an der Autobahn entlang, dann rechts in den Wald und nach der Brücke sofort rechts abbiegen. Kurz nach Überschreiten eines Wassergrabens biegt der Pfad rechts ab und leitet steil abwärts in den Rohrbachtobell mit Wasserfall und spektakulärer Brücke.
Auf schmalem Pfad geht es an den steilen Hängen aufwärts zu einer Schutzhütte, von der man der Forststraße folgt, bis man eine große Hütte mit Infotafeln erreicht. Hier biegen wir rechts ab, gehen bis zum nächsten Querweg und erreichen dort links abbiegend wieder den Boden-Lehrpfad. Auf ihm kommen wir zurück zum Parkplatz.

Allgäu
Wandergebiete

Rundwanderung über den Hauchenberg

Die ausgedehnte Rundwanderung über den Hauchenberg von Missen durch Knottenried und Diepolz bietet viele schöne Ausblicke ins Allgäu und zum Alpstein mit Säntis und Altmann. Allerdings darf die Länge der Wanderung nicht unterschätzt werden.

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Ausgangspunkt: Missen, Ortsmitte
Anfahrt: Je nach Start der Anfahrt über Isny, Oberstaufen oder Immenstadt nach Missen. In der Ortssmitte bei der Brauerei Schäffler großer Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg: 520 Hm
Abstieg:   520 Hm
Streckenlänge: 15 km
Gesamtgehzeit: ca. 5 Std.
Anforderungen: Wanderung meist auf Wirtschaftswegen. Aufstieg zum Hauchenberg steiler Wurzelpfad.
Gut beschildert und markiert, teilweise etwas verwirrende Zielangaben.
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 02  Oberstaufen  Immenstadt
Tourenverlauf: Vom Parkplatz geht man zur Kirche und biegt nach dem Friedhof rechts ab. Auf dem asphaltierten Weg gewinnt man in Serpentinen rasch an Höhe, wobei man sich an den Wegweisern in Richtung Kühberg und Knottenried orientiert. Bei einer Verzweigung wählt man den Gratweg und erreicht auf ihm einen schönen Aussichtpunkt mit Kreuz und Bank bei einem Almgebäude. Durch den Wald kommt man nach Knottenried, wo sich ein Besuch in der Dorfkirche lohnt.
An der Kirche hält man sich links (Wegweiser Diepolz), gewinnt etwas an Höhe und hat oberhalb des Dorfes eine schönen Blick auf Diepolz und den gesamten Rücken des Hauchenberges. Nach kurzem Abstieg steigt man hinauf nach Diepolz und vorbei am Museum auf sehr steilem Wirtschaftsweg hinauf zur bewirtschafteten Höfle-Alpe.
Ein ausgewaschener Schotterweg bringt die Wanderer hinauf zum Waldrand, wo man links abbiegt und auf einem steilen Wurzelweg den Bergrücken erreicht. Auf schönem Wanderpfan ansteigend kommt man zum Aussichtsturm „Alpkönigblick“, dem höchsten Punkt des Hauchenberg. Ein fantastischer Rundblick belohnt hier für die Mühen des Aufstiegs.
Beim Weiterweg folgt man dem breiten Rücken über den Schwabenberg in Richtung Missen, bis man am Wegsweiser in Richtung Berg links abbiegt. Auf steilem Pfad geht es hinunter nach Berg, dort durch den Ort und auf markiertem Pfad zur Straße Missen – Börlas. Die Straße nwird überquert und man folgt dem Schotterweg zurück zur Kirche und dem Parkplatz in Missen.

 

Von der Schneetalalm zum Gimpelhaus

Zwei bestens bewirtschaftete Hütten, ein steiler Aufstieg zur Schneetalalm und ein Panoramaweg der Superlative kennzeichnen diese Bergwanderung. Vor allem die urige Schneetalalm mit freundlichstem Service in herrlicher Lage ist einen Besuch und einen Aufenthalt wert. Das Gimpelhaus – eher Berghotel als Hütte – bietet einen tollen Blick von der Terrasse und einen aufmerksamen Service bei zivlien Preisen.

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Ausgangspunkt: Nesselwängle, Parkplatz Gimpelhaus
evt. Nesselwängle, Parkplatz beim Hotel Berghof
Anfahrt: Mit PKW über Oberjoch oder Gaichtpass nach Nesselwängle
P Gimpelhaus: von Haldensee kommend vor dem Ort links am Beginn der Umgehungsstraße
P Berghof: in den Ort fahren und an der Kirche abbiegen, dann auf schmalem Sträßchen zum kleinen Parkplatz
Beide Parkplatze sind gebührenpflichtig
Höhenunterschied: Aufstieg:  800 Hm
Abstieg:   800 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 4.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Bergpfaden, teilweise schmal und ausgesetzt, Trittsicherheit erforderlich
Gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 04  Tannheimer Tal
Tourenverlauf: Vom Parkplatz des Gimpelhauses folgt man den Wegweisern links aufwärts in Richtung Gimpelhaus. An einem auffälligen großen Holzhaus biegt man von der Ortsstraße links ab (Wegweiser Gimpelhaus) und steigt auf schmalem Pfad durch den Wald zu einer Forststraße hinauf. Auf dieser nach rechts weiter, bis zu einer Weggabelung (Wegweiser nach links Gimpelhaus, rechts Nesselwängle-Schneetalalm) auf der Forststraße zum Ende des Waldes, dann den Wegweisern folgend links auf Fußweg durch ein Drehkreuz.
Dem breiten Schotterweg folgend aufwärts, dann später links abzweigen auf gut gepflegten, gelegentlich nassen Wanderweg, der in insgesamt 2 Std. zur bestens bewirteten und schön gelegenen Schneetalalm führt.
Zum Übergang in Richtung Gimpelhaus geht man 15 min auf bekanntem Weg zurück und biegt dann rechts in den Wanderpfad in Richtung Gimpelhaus (Wegweiser) ein. kräftig aufwärts erreicht man nach weiteren 30 min eine Wegspinne mit Wegweisern. Hoch über dem Tannheimer Tal folgt man dem Panoramaweg am Hang entlang zum herrlich gelegenen „Bergzigeuner“,steigt ein Stück ab zu einem Wasserfall und dann kräftig hinauf zur Tannheimer Hütte. Von hier sind es noch 10 min zum Gimpelhaus.
Auf dem teilweise sehr steilen, ruppigen und stellenweise unangenehmen Hüttenweg erreicht man wieder das Tal.