Eiszeitpfad „Felsenstieg“ in Blaubeuren

Im Alb-Donau-Kreis wurden zwanzig Eiszeitpfade angelegt, die zwischen 6km und 15km lang sind – ideal für einen Tagesausflug zur Schwäbischen Alb. Wie der Name Eiszeitpfade schon andeutet, stehen die geologischen Besonderheiten der Region im Fokus, mit eiszeitlichen Landschaften, Höhlen, steilen Felsen.
Einer der Eiszeitpfade ist der „Felsenstieg“ bei Blaubeuren. Er führt über die Höhen rund um die Kleinstadt im Blautal und bietet eine Fülle landschaftlicher und geologischer Höhepunkte. Nicht versäumen darf man natürlich bei der Wanderrunde einen Besuch am Blautopf, der zweit-wasserreichsten Karstquelle Deutschlands mit dem historischen Hammerwerk.

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Ausgangspunkt: Blaubeuren, Bahnhof
Navi: Blaubeuren, Bahnhofstraße
Anfahrt: Von Ulm oder Ehingen durch das Blautal nach Blaubeuren. Direkt an der B28 liegt der Bahnhof. Links vom Bahnhof befindet sich ein Parkplatz (meist voll!!), auf dem unbegrenzt geparkt werden darf.
Höhenunterschied: Aufstieg:  460 Hm
Abstieg:   460 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden. Sehr gut beschildert.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35 000   Geislingen Blaubeuren
Tourenverlauf: Beim Bahnhof die Straße überqueren und dann entlang der B28 nach links gehen. Vor der Fußgängerampel beim Tunneleingang die Treppe hoch und dann nach links über die Straßenbrücke. Von jetzt an immer dem gelben Kreis des Rundweges und den türkisen Wegweisern des Eiszeitpfades „Felsenstieg“ folgen.
Schon nach 1,2 km sind wir an der Brillenhöhle, einem bedeutenden jungpaläolitischen Fundplatz. Die Brillenhöhle ist noch nicht komplett erforscht und deshalb gegen Eindringlinge vergittert. Der Name bezieht sich auf die zwei runden Einsturzlöcher. Durch das Felsenlabyrinth kommen wir zum Felsgebilde Küssende Sau, anschließend geht es durch den Wald bergauf. Auf der Höhe, wo der Weg scharf rechts abbiegt, lohnt sich ein Abstecher zur Günzelburg mit fantastischer Sicht ins Blautal. Dann geht es nach einem Stück am Waldrand wieder talwärts und nach etwa 4 km empfängt uns Blaubeuren.
Durch die Platz- und Ziegelgasse geht es zum Rathaus Blaubeuren und dann vorbei am Kloster (sehenswerte Klosterkirche) zum Blautopf.
Unsere Wanderrunde führt uns vom Blautopf weg zurück zum Kloster und direkt danach rechts auf steilem Treppenweg und anschließendem Wanderpfad hinauf zum Glasfels (582 m) und auf den Blaufels (647m). Anschließend gehen wir vorbei am Landsitz bei Sonderbuch, genießen Aussichten unter anderem bei einem Kriegsdenkmal und gehen zum Rusenschloss, auch Ruine Hohengerhausen genannt. Das Rusenschloss entstand um 1080 auf einem Felsen über dem Stadtteil Gerhausen. 1768 wurde sie abgebrochen. Nach dem Abstieg ins Tal biegen wir bei der Bahnbrücke rechts ab, verlassen den geteerten Radweg nach links und erreichen kurz darauf wieder die Bahnhofstraße in Blaubeuren.

Schw Alb

Wandergebiete

 

Großdorf – Rottachsee – Rukatstobel

Eine Wanderrunde ohne große Anstrengungen führt durch die hügelige Landschaft des Allgäu zwischen Rettenberg und dem Rottachsee. Sie bietet immer wieder schöne Ausblicke. Da der größte Teil der Wanderung auf befestigten Wegen verläuft, kann sie auch bei etwas feuchter Witterung unternommen werde.

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Ausgangspunkt: Großdorf, Ortsteil von Vorderburg
Navi: Großdorf (Rettenberg)
Anfahrt: Auf der A7 zum Autobahndreieck Allgäu und dort in Richtung Oberstdorf fahren. An der folgenden Ausfahrt Durach die Autobahn verlassen, dann links abbiegen in Richtung Sulzberg. Am Ortsende geradeaus die Steigung hinauf und auf der Vorfahrtsstraße bleibend über Geigers und Raichen nach Vorderburg.
In der Ortsmitte von Großdorf/Vorderburg im Ortszentrum auf der linken Seite Parkmöglichkeit beim Platz mit den Recycling-Containern.
Höhenunterschied: Aufstieg:  280 Hm
Abstieg:   280 Hm
Streckenlänge: 16 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden. Etwas verwirrende Beschilderung.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 188  Ostallgäu
Tourenverlauf: Beim Parkplatz die Straße überqueren und rechts haltend aufwärts zur parallel verlaufenden Gemeindestraße (Wegweiser Riedis). Nach rechts bis zum Ortsende, dann vor Erreichen der Landstraße auf einem Wirtschaftsweg links aufwärts. Dem folgenden Schotterweg in weiten Bögen folgend zum Waldrand, wo der Schotterweg in einen Waldpfad übergeht. Nach kurzem Abstieg erreicht man die alte Salzstraße und geht auf ihr nach rechts (Wegweiser Greifenmühle). An einer Wegegablung geht man links, bis ein unscheinbares Schild nach links über eine Wiese zum Waldrand zeigt. Ohne Weg zum Wald, dem Waldrand folgen und dann auf schmalem Pfad in den Wald und zum alten „Kuhsteg“ über den Rottachdurchbruch. Der Wanderweg führt hinauf nach Riedis.
Bei der Kirche biegt man rechts ab und folgt dem Sträßchen bis zur Freizeitanlage Moosbach. Hier überschreitet man den Damm, hält sich dann links und benutzt den Schotterweg am Ufer entlang zu einem Aussichtssteg und weiter zur Hauptstraße. Auf dieser ein Stück links zum Wegweiser „Rukatstobel“. Durch den mäßig spannenden Tobel aufwärts zur Teerstraße, dann rechts nach Ried und hier links auf einem Wirtschaftssträßchen zu den Weilern von Vorder-, Mittel- und Hinterholz. Hier folgt man dem Wegweiser nach Vorderburg und quert bei einem Stadel (abgebrochener Wegweiser) weglos leicht links haltend die Wiese zu einem Pfad durch den Bachtobel. Vorbei an einem Hof mit Kapelle erreicht man Acker, wo man auf der Straße nach rechts („Wasserfall“, „Vorderburg 1 Std“) abbiegt. Vorbei am sehenswerten Wasserfall folgt man den Wegweisern in Richtung Vorderburg und erreicht 40 min später wieder Großdorf.

Allgäu
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Hochbergsteig über dem Ermstal bei Bad Urach

Der Hochbergsteig ist einer der fünf Premiumwanderwege (Grafensteige) rund um Bad Urach. Wie auch auf den übrigen dieser Wanderwege erleben Sie auf ihm die Einzigartigkeit der Natur. Sie befinden sich gleich in zwei von der UNESCO geschützten Gebieten: Innerhalb des Biosphärenreservats und des Geoparks Schwäbische Alb.


Originalroute des Hochbergsteiges

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Ausgangspunkt: Bad Urach, Sportanlagen Zittelstadt
Navi: Bad Urach, Zittelstatt
Anfahrt: Auf der B465 nach Bad Urach und dort in Richtung Ulm abbiegen. Nach ca. 1 km auf der L211 weist ein Wegweiser halbrechts zu den Sportanlagen. Hier parken.
Höhenunterschied: Aufstieg:  330 Hm
Abstieg:   330 Hm
Streckenlänge: 8 km
Gesamtgehzeit: ca. 2,5 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Gute Beschilderung.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Ehingen Münsingen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz zur Sportgaststätte und dann entlang des Spielfeldes ins Wiesental. Kurz nach Erreichen des Waldes zweigt der Weg nach rechts ab (Wegweiser) und steigt steil hinauf zur Wassersteinhöhle mit beeindruckendem Portal.
Auf einem steilen Treppenweg gewinnt man weiter an Höhe und erreicht eine Wiesenfläche („Hirschplatz“). Hier folgt man dem Waldrand (Rastplatz mit Tisch und Bänken) und geht anschließend geradeaus in den Wald. Ein Waldweg bringt uns zum Kunstmühlefels, wo sich ein herrlicher Blick über das Ermstal und auf Bad Urach bietet.
Der folgende Pfad leitet am Trauf entlang zu einigen weiteren Aussichtspunkten und erreicht schließlich den Aussichtspunkt Michelskäppele mit kleinem Unterstand. Auf steinigem Weg (bei Nässe Vorsicht!) schlängelt sich dann der Pfad abwärts und erreicht wieder die Sportanlagen.

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Hochbergsteig mit verlängerter Strecke

Der Nachteil der meisten Grafensteige ist ihre zu kurze Wegstrecke. Vor allem bei weiteren Anfahrten „lohnt“ sich bei einer Gehzeit von unter 3 Stunden die Zeit für die Fahrt nicht. Diese Variante verlängert die Wegstrecke um ca. 3,5 km und damit die Wanderzeit um etwa 1 Std.

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Ausgangspunkt: Bad Urach, Sportanlagen Zittelstadt
Navi: Bad Urach, Zittelsatdt
Anfahrt: Auf der B465 nach Bad Urach und dort in Richtung Ulm abbiegen. Nach ca. 1 km auf der L211 weist ein Wegweiser halbrechts zu den Sportanlagen. Hier parken.
Höhenunterschied: Aufstieg:  410 Hm
Abstieg:   410 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Gute Beschilderung.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Ehingen Münsingen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz zur Sportgaststätte und dann rechts entlang des Spielfeldes ins Tal. Wo der Premiumweg rechts abzweigt, geht man geradeaus weiter und folgt ab jetzt der Markierung „Gelbes Dreieck“. Sie leitet am Wiesental entlang, quert an seinem Ende nach links zu einem Forstweg und geht auf diesem in stetiger leichter Steigung weiter. An einer deutlichen Wegverbreiterung biegt man links ab auf einen Grasweg, der allmählich in einen Pfad übergeht. An einem schmalen Wanderpfad weist der Wegweiser (gelbes Dreieck) rechts aufwärts und man erreicht so auf schmalen Pfaden am Waldrand vor der Ortschaft Hengen den höchsten Punkt des Tages.
Unmittelbar vor dem Ende des Waldes biegt man rechts in einen schmalen, unmarkierten Pfad ein, auf dem man durch den schönen Buchenwald abwärts geht. Oberhalb der Wassersteinhöhle erreicht man den Premiumweg, dem man nach einem kurzen Abstecher zur Höhle folgt wie oben beschrieben.

Schw Alb
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Käthra Kuche

Märzenbecher im Brieler Tal
Ein besonderes landschaftliches Kleinod versteckt sich unweit von Ehingen/Donau. Zwischen Altsteußlingen und Briel führt das Brieler Tal hinab zu einer kleinen Felsgrotte, der sog. „Käthra Kuche“. Sie ist benannt nach Katharina Schunter, die hier Ende des 18. Jahrhunderts zeitweise gehaust hatte. Im Frühling blühen entlang des kleinen Bächleins an den Hängen des Buchenwaldes unzählige Märzenbecher.
Aus den vielen möglichen Wanderwegen sollen hier zwei vorgestellt werden.

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Aussichtsfelsen und Märzenbecher bei Bad Überkingen

Rundwanderung bei Bad Überkingen mit grandiosen Aussichtspunkten zwischen Türkheim, Kahlenstein, Bad Überkingen und den Aubachwasserfällen. Zu empfehlen vor allem im Frühling, wenn die noch unbelaubten Bäume immer wieder schöne Ausblicke erlauben und im Autal Millionen von Märzenbechern blühen.

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Anfahrt: Auf der A8 bis zur Ausfahrt Merklingen, dann auf der L1230 nach Nellingen und weiter nach Türkheim
Ausgangspunkt: In der Ortsmitte von Türkheim links abbiegen in die Kirchgasse und diese bis zum Ende fahren, wo sich ein Wanderparkplatz befindet.
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Rundwanderung auf Pfaden oder Forstwegen. Steiler Abstieg auf gutem Pfad nach Bad Überkingen und sehr steiler Aufstieg am Ende des Autales entlang der Aubachwasserfälle zur Brunnensteighöhle. Gute Markierung und Beschilderung.
Stellenweise rutschige Pfade, also gutes Schuhwerk
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Geislingen  Blaubeuren
Tourenverlauf: Vom Parkplatz am Trauf entlang nach rechts den Schildern in Richtung Kahlenstein (roter Dreiblock) und dem Löwenpfad Filstalgucker folgen. Der schöne Pfad schlängelt sich durch den Wald und erreicht nach 45 min vorbei an einigen Aussichtspunkten den Kahlenstein. Hier bietet sich ein grandioser Ausblick ins Filstal und auf Bad Überkingen.
Vorbei an der geschlossenen Kahlensteinhöhle führt der gut angelegte Pfad in weiten Serpentinen abwärts. Am Fuß des Kahlenstein sollte man auf jeden Fall durch die markante Öffnung ins Innere des Massivs schlüpfen, wo man sich in einer imposanten Grotte befindet.
Immer den Wegweisern folgend erreicht man Bad Überkingen, wandert durch die Ortsmitte und orientiert sich an der Beschilderung in Richtung Autalhalle und Autal. Vorbei an der Autalhalle folgt man dem schmalen Sträßchen zur Waldkapelle. Kurz darauf beginnen beeindruckende Vorkommen von Märzenbechern entlang des Baches und an den Hängen des Buchenwaldes.
Wo der breite Forstweg in einer Linkskurve den Bach überquert, hält man sich halbrechts und steigt auf Treppen am Wasser entlang sehr steil hinauf zu den Wasserfällen und zur Brunnensteighöhle. Auf einem Forstweg erreicht man wenig später den Ortsrand von Aufhausen.
Am Waldrand (Wegweiser) biegt man scharf links ab und folgt am Wald entlang dem Wanderweg in Richtung Türkheim. Immer wieder leiten kurze Stichpfade an die Kante zu schönen Aussichtspunkten. Der rote Dreiblock des SAV leitet zuverlässig zurück nach Türkheim zum Parkplatz.

Schw Alb
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Von Geislingen zum Hohenstein

Nach den vielen Serpentinen bei Aufstieg bieten sich dem Wanderer am Albtrauf zwischen Kuhfels und Hohenstein imposante Tiefblicke ins Tal der Fils sowie eine excellente Aussicht über die Höhen der Ostalb und zu den Kaiserbergen. Beim Abstieg kann man beim Zustieg ins Längental eine wilde Schlucht genießen.

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Ausgangspunkt: Geislingen /Steige, Paul-Kauzmann-Straße
Anfahrt: Auf der B10 nach Geislingen. In der Stadtmitte am Beginn der Bahnhofstraße in die Werkstraße abbiegen, und dieser bis zur Längentalstraße folgen. An der Ampel rechts Richtung Eybach/Heidenheim, dann an der nächsten Ampel links abbiegen in die Schützenstraße. Dieser bis zum Schießhaus folgen.
Navi: Geislingen, Schützenstrasse 101
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Gesamtgehzeit:
12 km, 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Wanderung durchgehend markiert und beschildert. Nach dem ersten steilen Aufstieg gemütliche Wanderung.
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt Geislingen + Blatt 14  Aalen
Wegverlauf: Vom Schiesshaus gehen wir auf der Straße ein kurzes Stück zurück, bis am Ende des Campingplatzes ein Pfad das Tal überquert.  Hier gehen wir auf dem Sträßchen nach links abwärts zu einem Schotterweg, der scharf rechts abzweigt und in vielen Serpentinen mit angenehmer Steigung zur Hochfläche führt. Unterwegs trifft der Löwenpfad „Weitblick-Tour“ auf unseren Aufstieg und begleitet uns bis nach Kuchalb.
Ist die Höhe erreicht, beginnt der schönste Teil der Wanderung. Immer der Kante entlang wandern wir vorbei an herrlichen Aussichtspunkten über Kuhfels und Klepperfels zum Aussichtspunkt auf dem Hohenstein. Hier liegt uns das Filstal mit Geislingen, Kuchen und Gingen zu Füßen und in der Ferne grüßen die Kaiserberge.
Am Waldrand entlang erreichen wir mit der Maierhalde einen weiteren Panoramapunkt, dann wandern wir hinein nach Kuchalb. In der Ortsmitte halten wir uns links. Am Ortsende biegen rechts wir in einen Feldweg zum Waldrand ein. Auf der Schotterstraße gehen wir durch den Wald abwärts, bis ein Pfad (Markierung) rechts ab in einen wilden Tobel führt. Der Pfad führt steil abwärts und endet an einem malerischen kleinen Weiher. Hier biegen wir links ab und folgen dem Forstweg. Vorbei an einer riesigen Kleingartenanlage kommen wir auf ihm zum Schiesshaus zu unserem Parkplatz.


Schw Alb
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Rundwanderung von Möggers über den Hochberg

Unter den vielen Wandermöglichkeiten von Möggers zählt diese Rundwanderung über den Hochberg bestimmt zu den Höhepunkten. Auf einer genussvollen Runde über Geigers und Lutzenreute bieten sich immer wieder fantastische Ausblicke auf den Bodensee mit Konstanz und Bregenz, auf den Pfänder und die Gipfel des Bregenzerwaldes sowie zu den Höhen des Allgäu zwischen Oberstaufen und Lindenberg. Das schönste Panorama hat man vom unscheinbaren Gipfel des Hochberg, dann geht es durch den Wald nach Bromatsreute und vorbei an der Ulrichskapelle wieder zurück nach Möggers.

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Ausgangspunkt: In Möggers auf der Dorfstraße durch den Ort fahren bis zu gebührenpflichtigem Parkplatz bei der Kirche.
Anfahrt: Auf der A96 bis zur Ausfahrt Sigmarzell und von dort auf der B308 in Richtung Scheidegg. Ca. 6 km nach der Autobahn zweigt von der B308 die B32 nach links in Richtung Opfenbach ab. Hier RECHTS abbiegen in Richtung Hohenweiler. Nach der Durchfahrt von Hohenweiler am Ortsanfang von Leutenhofen links abbiegen und auf kurviger Straße bergauf. Das Ziel Möggers ist jetzt beschildert.
Höhenunterschied: Aufstieg:  480 Hm
Abstieg:   480 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen, Wirtschaftswegen, Teersträßchen und Wanderpfaden. Die Strecke ist nur stellenweise markiert.
Karte/Führer: Kompass  1:50 000   Blatt 2   Bregenzerwald
Wegverlauf: Vom Parkplatz bei der Kirche von Möggers gehen wir auf der Straße zurück durch das Dorf und biegen am ersten Weg links ab (Wegweiser). Auf einem Feldweg wandern wir hinab ins Tal und überqueren dort den Riedbach. Wir folgen dem Bach ein Stück nach links und steigen dann rechts hinauf (Wegweiser) zu den Höfen von Geigers. Hier lohnt sich das kurze Stück zum Wasserbehälter, von wo sich ein schöner Blick auf Allgäu und Bodensee bietet. Zurück zu den Höfen folgen wir den Schildern nach Lutzenreute. Hier gehen wir unterhalb des Gasthauses „Paradies“ auf der Straße links abwärts bis zur Mühle und dann hinauf nach Schlüssellehen. Beim großen Hof mit Hofladen biegen wir links ab (Wegweiser zum Hochberg) und steigen durch Wald steil aufwärts zum Kreuz auf dem Hochberg. Hier bietet sich eine grandiose Sicht auf Säntis, Altmann und die Allgäuer Berge. Auf einem Feldweg wandern wir hinab nach Trögers mit sehenswerter Kapelle, folgen weiter abwärts der Straße und gehen an der ersten Abzweigung links in Richtung Bromatsreute. Durch den Wald auf teilweise schlechtem Weg erreichen wir das  Waldgasthaus Bromatsreute. Etwa 500 m danach geht es links bergauf (unklare Wegweisung) und immer dem Forstweg folgend kommen wir zur Abzweigung zur Ulrichskapelle. Von hier sind es durch den Wald noch 20 min zurück nach Möggers.

Allgäu
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Panoramaweg von Hopfen zu Forggensee und Faulensee

Eine abwechslungsreicher Panoramaweg mit vielen landschaftlichen Höhepunkten und herrlichen Aussichtsplätzen führt von Hopfen am See durch die Landschaft des Ostallgäu. Sie verbindet den Hopfensee mit dem Aussichtspunkt Bleick über dem Forggensee und mit dem Faulensee und findet bei der Ruine Hopfen mit einem großartigen Panoramablick auf Tannheimer Berge und Ammergauer Alpen ihren Höhepunkt.

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Ausgangspunkt: Hopfen am See, Parkplatz beim Campingplatz
Anfahrt: Fahrt auf der A7 bis zur Ausfahrt Füssen. Rechts abbiegen in Richtung Hopferau und zum Ortsanfang von Hopferau fahren, wo man rechts abbiegt nach Hopfen am See. Durch Hopfen  bis zum Ortsende, wo sich auf der rechten Seite der große, gebührenpflichtige Parkplatz beim Campingplatz befindet.
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen, Wirtschaftswegen, Teersträßchen und Wanderpfaden. Die Strecke ist sehr gut markiert.
Karte/Führer: Kompass  1:50 000   Blatt 4   Füssen
Wegverlauf: Vom Parkplatz geht man ans Ufer des Hopfensee und folgt dem Uferweg nach links vorbei am Campingplatz. Der Wegweiser leitet uns dann links durch Wiesen und Wald nach Eschach. Hier nimmt man die Unterführung der Straße und geht durch den Ort aufwärts, wo man in großem Bogen nach rechts wandert. Bei den letzten Häusern biegt man links ab und folgt dem Feldweg durch die Wiesen bis zur B16.
Die Bundesstraße wird überquert, dann wandert man auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg nach rechts zurück und im großen Bogen links haltend hinauf zum Aussichtspunkt über dem Forggensee. Es geht wieder bergab bis zur B16 nach Häusern. wo man die Unterführung nimmt und sich bei der riesigen Linde halblinks hält. Man folgt den Wegweisern in Richtung Hopfen/Faulensee bis zu einer T-Kreuzung, dort geht man rechtshaltend hinauf zum Waldrand. Hier zweigt der Weg zum Faulensee rechts ab und führt durch als Pfad im Wald aufwärts. Auf dem markierten Forstweg geht man zum Beginn des Faulensee. Dort zweigt ein schmaler Pfad links ab und leitet durch den Schilf und am See entlang zu Rainis Faulenseehütte.
An der Hütte nimmt man die Teerstraße, die nach links hinauf zum Koppenkreuz führt. Am Waldrand entlang und später im Wald folgt man den Markierungen zum Wegweisern zur Ruine Burg Hopfen, wo sich ein imposanter Blick auf die Tannheimer Berge bietet.
Nach dem Rundgang durch die Ruine führt ein Wanderweg rechts abwärts in die Ortsmitte von Hopfen und dort am Ufer entlang zurück zum Parkplatz.

Die Wanderung eignet sich auch sehr gut als Winterwanderung. Da die meisten Wege in der Regel geräumt sind und häufig begangen werden, ist die Wanderung auch ohne Schneeschuhe möglich.

Allgäu
Wandergebiete

 

Von Wald durch die Wertachschlucht

Unweit von Wald zwischen Nesselwang und Marktoberdorf erschließt ein vorbildlich angelegter Weg die Wertachschlucht, eine der letzten unberührten Wildflusslandschaften Deutschlands. Durch den Urwald am Fluss leitet der Pfad über viele Brücken am Wasser entlang und führt dann hinauf nach Bergers. Durch die typische Wiesenlandschaft des Allgäus schließt sich über Barnstein, Hofen und Wies der Kreis zurück nach Wald.

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Ausgangspunkt: Wald (zwischen Nesselwang und Marktoberdorf)
Anfahrt: Fahrt auf der A7 bis zur Ausfahrt Nesselwang. Nach Verlassen der Autobahn in Richtung Marktoberdorf bis nach Wald. 100 m vor der Kirche großer freier Parkplatz (gegenüber Gasthaus Post)
Höhenunterschied: Aufstieg:  200 Hm
Abstieg:   200 Hm
Gesamtgehzeit:
11 km, 3 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Die Strecke ist sehr gut markiert.
Karte/Führer: Kompass  1:50 000   Blatt 188   Ostallgäu
Wegverlauf: Vom Parkplatz geht man an der Straße 50 m zurück und biegt dann nach rechts in den Wertachweg ein. Man folgt der Markierung des Wertachrundweges bis zum Waldrand, geht dann wenige Meter rechts und steigt auf gut angelegtem Pfad hinab ans Ufer der Wertach. Auf hervorragendem Weg (Achtung bei Glätte!), geht man am Ufer entlang durch den wilden Uferwald und überquert dabei immer wieder kleine Zuflüsse auf Metallstegen.
Die Wegweiser und Markierungen führen zuverlässig durch den Uferwald und leiten schließlich hinauf nach Bergers. Hier geht man am ersten Hof geradeaus und kommt durch Wiesen nach Barnstein. Nach Überquerung der Straße geht man geradeaus zu den ersten Häusern, wo man dem Wegweiser nach Hofen folgend links auf einen Wiesenweg abbiegt. Durch die Wiesen erreicht man die Hauptstraße, überquert sie und kommt zu den den Häusern von Hofen.
Auf der Straße wandert man weiter bis Wies, geht noch ca. 300 m auf der Straße weiter und biegt dann nach links in einen Feldweg ab. Bei Erreichen des Waldes weist die Markierung in den Wald („Bannwaldweg“). Bei den folgenden Wegschildern orientiert man sich in Richtung Kreuzweg und kommt so wieder zurück nach Wald.

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Rundwanderung im Oberen Donautal: Schaufelsen – Reiftal – Lenzenfelsen

Der Schaufelsen ist die imposanteste Felswand im Oberen Donautal zwischen Sigmaringen und Beuron. Über seinen Gipfel führt die wohl schönste Wanderung des Gebiets mit Beginn an der Neumühle, der Überschreitung mehrerer Gipfel beiderseits der Donau und dem Besuch von drei Burgruinen in exponierter Lage. Immer wieder begeistern herrliche Ausblicke. Dazu kommt das beeindruckende Reiftal mit seinen bizarren Felsgestalten.

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Ausgangspunkt: Thiergarten – Neumühle
Anfahrt: Fahrt von Sigmaringen ins Donautal in Richtung Beuron. Zwischen Thiergarten und Hausen liegt links der Straße (Brücke über die Donau) das Ausflugslokal und Hotel Neumühle mit großem Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 4-5 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Der größte Teil der Strecke ist sehr gut markiert. Beim Aufstieg zum Lenzenfelsen sehr spärliche Markierung mit fehlenden Zeichen durch Forstarbeiten.
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt 29 Tuttlingen + Blatt 30 Sigmaringen
Wegverlauf: Vom Parkplatz überquert man die Brücke und folgt der Straße nach links bis zum Bahnübergang. Hier biegt man scharf rechts ab und orientiert sich bis auf Weiteres an den Markierungen des HW2 (rotes Dreieck). Nach 200 m entlang der Bahnlinie steigt der Pfad kräftig an bis in den Sattel am Falkenstein. Ein kurzer Abstecher nach rechts bringt uns zur imposanten Ruine von Burg Falkenstein mit grandiosem Blick über das Donautal.
Wieder zurück am Sattel geht es auf dem markierten Weg zunächst etwas abwärts, dann steigt der Pfad hinauf zum Schaufelsen, der seinem Namen alle Ehre macht und viele prächtige Ausblicke bietet. Vorbei an der Stettener Rasthütte (idealer Pausenplatz) erreicht man schließlich die Steighöfe mit dem Naturfreundehaus.
Am Waldrand bleibend senkt sich der Weg leicht abwärts und erreicht das Reiftal. Vorbei an bizarren Felsgestalten und auf luftigen Stegen wandert man hinab nach Neidlingen (Markierung: rote Raute). Hier geht man geradeaus durch den Ort, überquert die L277 und anschließend die Donau. Am Waldrand folgt man dem Radweg ca. 400 m nach rechts in Richtung Beuron, dann biegt man nach links in die Forststraße ein, die in steter Steigung nach oben führt. Am höchsten Punkt führt ein schmaler Pfad nach links (roter Dreiblock) und erreicht den Lenzenfelsen mit tollem Blick auf den Schaufelsen auf der anderen Talseite. Kurz danach bietet sich ein Kurzer Abstecher zur Ruine Lenzenburg an, von wo aus nochmals die Aussicht genossen werden kann.
Immer der spärlichen Markierung folgend, steigt man in weiten Schleifen hinab zur Neumühle, die inzwischen leider keine Einkahr mehr anbietet.

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