Das Wertacher Hörnle ist ein Berg für jede Jahreszeit. Trotz seiner geringen Höhe von nur 1695 m, bietet es einen phantastischen Blick über die Allgäuer Berge mit den markanten Spitzen der Tannheimer Alpen und bis zur Zugspitze und ist deshalb im Sommer und im Winter ein beliebtes Ziel. Einziger Schönheitsfehler ist die Tatsache, dass ein großer Teil des Aufstieges auf steilen, asphaltieren Wirtschaftswegen erfolgt.
Map of the route “Wertacher Hörnle”: 12.552 m, 943 m of climbing and 850 m of descent, elevation between 964 m and 1.687 m, time 06:25:33. It is a loop that starts and ends at 47.53934, 10.41455 (latitude, longitude).
Auf der A7 bis zur Ausfahrt Oy/Mittelberg und dort die Autobahn verlassen und rechts abbiegen. Am folgenden Kreisverkehr geradeaus in Richtung Oberjoch fahren. Vorbei an Unterjoch befindet sich auf der rechten Seite ein Wanderparkplatz (gebührenpflichtig)
Ausgangspunkt:
Parkplatz bei Unterjoch
Navi: Obergschwend
Höhenunterschied:
Aufstieg: 800 Hm
Abstieg: 800 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 5 Std., 14 km
Anforderungen:
Rundwanderung mit steilem Aufstieg auf teilweise asphaltieren Wegen bis zum Vorgipfel des Wertacher Hörnle. Wanderpfade zur Hirschalpe und steiler Abstieg nach Obergschwend. Hier Vorsicht bei Nässe!!!
Vom Parkplatz gehen wir ca. 100 m entlang der Straße, bis ein Wegweiser nach rechts in Richtung Buchelalpe zeigt. Auf steilen Wiesen- und Waldwegen gewinnen wir rasch an Höhe und erreichen nach 50 min die Buchelalpe. Auf asphaltiertem Wirtschaftsweg steil aufwärts zum Waldrand und auf ausgewaschenem Wanderweg durch den Wald zu einem Querweg. Auf dem Geschotterten Fahrweg nach links bis zum Wegweiser und dort rechts abbiegen. Auf Asphaltweg wieder steil hinauf, dann auf Schotterweg nach rechts zum Waldrand.
Durch die Wiesen auf Wanderweg aufwärts. Kurz vor Erreichen des Vorgipfels kann man oberhalb des Hörnlesees auf einer Pfadspur rechts abbiegen zum Verbindungsweg in Richtung Gipfel. Nach 2 1/2 Std ist der Gipfel mit grandioser Aussicht erreicht.
Wieder zurück zum Vorgipfel, dann rechts abbiegen (Ww. Spieser). Auf aussichtsreichem Wanderpfad mit steilen Abstiegen und einigen Gegenanstiegen bis zu sumpfigen Wiesen mit Bohlenweg, dann aufsteigen in Richtung Spieser. Auf halber Höhe zweigt der Weg zur Hischalpe rechts ab und erreicht die herrlich gelegene Alpe.
Von der Hirschalpe 70 Hm steil hinauf zum Steinpass, vorbei am Ornach und dann auf sehr steilem, felsigen Weg abwärts. Nach einem kurzen Stück Fahrweg geht es durch sumpfige Wiesen und dann parallel zum Lift hinab nach Obergschwend zum Parkplatz.
Unweit von Edenkoben erbaute König Ludwig von Bayern seine Sommerresidenz, die Villa Ludwigshöhe. Über ihr liegt an aussichtsreichem Platz die bewirtschaftete Ruine Rietburg, die Endstation einer Sesselbahn. In Verbindung mit Ludwigsturm, Kohlplatz, Schänzelturm und Hilschweiher ergibt sich hier eine interessante Rundwanderung mit vielen Aussichtspunkten über die Hügel des Pfälzerwaldes.
Map of the route “Auf den Spuren von König Ludwig”: 18.131 m, 591 m of climbing and 594 m of descent, elevation between 250 m and 642 m. It is a loop that starts and ends at 49.28350, 8.08123 (latitude, longitude).
Nach Edenkoben fahren und dort in der Ortsmitte in die Klosterstraße einbiegen. Auf dieser durch den gesamten Ort und durch die Weinberge, bis nach der Privatklinik „Villa Medica“ ein schmaler Weg zur Gaststätte „Siegfriedsschmiede“ führt.
Ausgangspunkt:
Parkplatz bei der Siegfriedsschmiede
Navi: Edenkoben, Hilschweiher
Höhenunterschied:
Aufstieg: 550 Hm
Abstieg: 5500 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4.45 Std., 17 km
Anforderungen:
Rundwanderung mit steilem Aufstieg vom Hilschweiher und flachen Wegen auf der Hochfläche. Bis zur Rietburg schlecht markiert, dann gute Beschilderung.
Karte/Führer:
Wanderkarte 1:25.000 Oberhaardt
Tourenverlauf:
An der Gaststätte überqueren wir den Bach, gehen dann rechts und folgen dem Fahrweg vorbei am Seniorenheim bis zum Hilschweiher. Bei der Gaststätte am Ende des Weihers gehen wir links den steilen Hang zur Quelle aufwärts (Wegweiser) und folgen den weißen Punkten auf zunächst undeutlichem Pfad. Die Markierungspunkte leiten uns in weiten Serpentinen durch den Wald aufwärts zum Tierpark, zum Sessellift und zur Ruine Rietburg (bewirtschaftet).
Von der Ruine folgen wir den Markierungen des PWV (blau-gelb) an den Bäumen. Sie leiten uns durch den Wald auf schönem Wanderweg zunächst zum Ludwigsturm mit Unterstandshütte und dann weiter zum Kohlplatz (Rastplatz). Hier halten wir uns links und steigen den Markierungen folgend auf steilem Schotterweg hinauf in Richtung Kohlberg.
Der Aufstieg endet auf dem Steigerkopf (614 m) mit dem Schänzelturm, an dem eine Gedenktafel an kriegerische Auseinandersetzungen erinnert. Weiter entlang der blau-gelben Markierung kommen wir zum Waldparkplatz Lolosruhe. Von hier ab gilt die Markierung „rotes Kreuz“, die uns zur Edenkobener Hütte weist.
Beim Wanderparkplatz überqueren wir die Straße und folgen dem Bach auf idyllischem Weg über viele Brücken zurück zum Hilschweiher und zur Siegfriedsschmiede.
Das Hambacher Schloss ist ein Symbol der deutschen Demokratiebewegung. Es ist heute Museum und Tagungsstätte und täglich geöffnet.
Für den Wanderer lässt sich der Besuch sehr gut mit einer Wanderung auf die Hohe-Loog verbinden, bei der man neben der aussichtsreichen Einkehr im Hohe-Loog-Haus als weitere Höhepunkte die Sicht vom Bergstein und vom Sühnekreuz erleben darf.
Map of the route “Wanderung Hohe-Loog und Hambacher Schloss”: 8.540 m, 366 m of climbing and 326 m of descent, elevation between 309 m and 605 m, time 03:21:07. It is a loop that starts and ends at 49.32525, 8.11604 (latitude, longitude).
Nach Neustadt an der Weinstraße fahren und dort den Hinweisschildern zum Hambacher Schloss folgen. Sie führen durch Neustadt nach Hambach und dann auf zunächst engem Waldsträßchen zum Schloss.
Ausgangspunkt:
Parkplätze an der Zufahrtsstraße zum Hambacher Schloss (Parkgebühren)
Navi: Neustadt (Weinstraße), Hambacher Schloss
Höhenunterschied:
Aufstieg: 340 Hm
Abstieg: 340 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 2.45 Std., 9 km
Anforderungen:
Rundwanderung mit langem, gleichmäßig steigendem Anstieg durch den Wald auf Forstwegen und Wanderpfaden, gute Markierung
Karte/Führer:
Wanderkarte 1:25.000 Neustadt an der Weinstraße
Tourenverlauf:
Beim Parkplatz gehen wir zur Burgschänke Rittersberg, wo wir auf den Wegweiser in Richten Hohe-Loog-Haus treffen. Ab hier folgen wir der Wegmarkierung des Weinsteiges (rot-weiß) durch den teilweise bizarren Wald stetig bergauf. Mal durch Kiefern- mal durch Buchenwald gewinnen wir an Höhe und erreichen nach ca. 1 Std. das Hohe-Loog-Haus mit schönem Blick ins Rheintal.
Vom „Gipfel“ des Hohe-Loog (2 min von der Hütte) gehen wir geradeaus durch den Wald abwärts. Wo wir auf den Aufstiegsweg treffen, biegen wir links ab (Markierung roter Punkt) und folgen dem Wanderweg durch den Wald bis zur Wegspinne an der Schutzhütte „Speierheld“. Dort biegen wir rechts ab und folgen jetzt wieder dem Weinsteig.
Ein kurzer Aufstieg bringt uns zum „Bergstein“, einem schönen Aussichtspunkt, dann wandern wir auf dem Weinsteig weiter in Richtung Hambacher Schloss. Vor dem letzten Abstieg lohnt sich auf jeden Fall der Abstecher zum Sühnekreuz, wo sich nochmals ein fantastischer Ausblick bietet.
Auf steilem Pfad erreichen wir nach knapp 3 Std. Gehzeit wieder die Burgschänke und den Parkplatz, von wo aus wir den kurzen Anstieg zum Schloss in Angriff nehmen und dort die Besichtigung genießen.
Die Kalmit ist mit 672 m Höhe der höchste Berg des Pfälzerwalds. Auf dem Berg stehen ein Aussichtsturm mit Relaisfunkstelle, eine Wetterstation und Fernsicht-Messstation, das Kalmithaus und der Sender Kalmit. Der Aufstieg von St. Martin ist ein wenig spannender Waldspaziergang, aber vom Gipfel aus bietet sich ein herrlicher Blick auf die Rheinebene. Nicht versäumen sollte man beim Weg zum Gipfel den kurzen Abstecher auf den Taubenkopf und dann beim Rückweg ins Tal den Gang durch das Felsenmeer, wo man häufig Kletterer beim Bouldern an den Felsklippen bewundern kann.
Map of the route “Rundwanderung zum Kalmit”: 11.413 m, 580 m of climbing and 545 m of descent, elevation between 198 m and 666 m, time 05:33:24. It is a loop that starts and ends at 49.30911, 8.10986 (latitude, longitude).
Von Neustadt bzw. Landau auf der A65 zur Ausfahrt Edenkoben fahren und dort in Richtung Maikammer. Im Kreisverkehr vor Maikammer links abbiegen nach St. Martin und dort auf die Totenkopfstraße in Richtung Kalmit. 300 m nach Beginn der steilen Straße auf der rechten Seite Parkplatz.
Ausgangspunkt:
Parkplatz an der Kalmitstraße
Navi: St. Martin (Südl. Weinstraße), Totenkopfstraße
Höhenunterschied:
Aufstieg: 520 Hm
Abstieg: 520 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4 Std., 13 km
Anforderungen:
Rundwanderung mit langem, gleichmäßig steigendem Anstieg durch den Wald auf Forstwegen und Wanderpfaden, meist gute Markierung
Karte/Führer:
Wanderkarte 1:25.000 Maikammer
Tourenverlauf:
Beim Parkplatz überqueren wir die Kalmitstraße und gehen abwärts bis zum „Alster Brunnen“. Ab hier folgen wir den rot-gelben Markierungen des Zuweges zum Weinsteig. Nach ca. 500 m kommen wir an der Pumpstation für die Wasserversorgung der Kalmit vorbei und erreichen dann ein Viadukt für die Querung der Kalmitstraße. Nach einem steilen Hang beginnt ein bequemer Weg durch lockeren Kiefernwald der später die Straße überquert. Wenn man das nächste Mal die Straße erreicht, lohnt sich ein kurzer Abstecher nach rechts zum Taubenkopf mit schönem Panorama.
Nach der Straßenüberquerung erreichen wir den Weinsteig und folgen jetzt den rot-weißen Markierungen zum Gipfel.
Nach der Einkehr (?) gehen wir zum Sendeturm, halten uns dort links und gehen auf dem Weinsteig abwärts zum Parkplatz, den wir auf der links Seite wieder verlassen (Ww. Felsenmeer, Markierung rot-weiß). Mit ständigem leichtem Gefälle kommen wir nach 700 m zum Beginn des Felsenmeeres. Hier verlassen wir den Weinsteig und folgen den grün-weißen Markierungen durch die bizarre Felsenlandschaft bis zum Aussichtspunkt an der Hüttenberg-Schutzhütte.
Wieder auf dem Weinsteig geht es jetzt auf teilweise ruppigem Weg abwärts bis zur Straße, die überquert wird. Nach wenigen Metern kommen wir zum Bellachini-Weiher und gehen hinein nach St. Martin. Die Wegweiser und Markierungen des Weinsteiges leiten uns durch den Ort und zurück zum Parkplatz.
Der Annweilerer Burgenweg ist eine zertifizierte Halbtagestour, die spektakuläre Felsformationen, zwei Burgruinen und als Höhepunkt die Reichsfeste Triberg zu bieten hat. Weite Aussichten in den Pfälzer Wald hat man sich verdient, wenn man diese Höhepunkte erreicht hat. Aufgrund der zu überwindenden Höhenunterschiede ist dieser Weg auch konditionell durchaus fordernd.
Map of the route “Annweilerer Burgenweg”: 8.113 m, 551 m of climbing and 438 m of descent, elevation between 58 m and 458 m, time 03:44:39. It is a loop that starts and ends at 49.20006, 7.96837 (latitude, longitude).
Nach Annweiler am Trifels fahren, dort durch die Stadt in Richtung Kurpark.
Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz beim Kurpark
Navi: Annweiler, Burgstraße 23
Höhenunterschied:
Aufstieg: 420 Hm
Abstieg: 420 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 2.45 Std., 7,5 km
Anforderungen:
Rundwanderung mit mit einigen kräftigen Steigungen, drei sehr unterschiedlichen Burgen (Ruinen), schöner Aussicht und steilem Abstieg.
Gut markiert und beschildert mit Symbol „Anweilerer Burgenweg“
Karte/Führer:
Wanderkarte 1:25.000 Hauenstein-Trifelsland
Tourenverlauf:
Beim Parkplatz geht man ein Stück auf dem Fahrweg weiter und folgt dann dem Wegweiser und den Markierungen mit dem Burgenlogo. Abwechseln auf Wanderpfaden oder Fahrwegen wandert man in gleichmäßiger Steigung aufwärts, bis man den Parkplatz Windhof erreicht.
An der Waldecke folgt man dem Wegweiser nach links in den Wald hinein und steigt weiter aufwärts zur Ruine Scharfenstein (Münz). Kurz vor dem letzten Aufschwung Aussichtspunkt mit schönem Talblick.
Von der Ruine geht man auf dem Anstiegsweg wieder abwärts bis zur Info-Tafel und hält sich dort links. Vorbei an einem mächtigen Sandsteinmassiv marschiert man hinab bis zum Joch und steigt dann geradeaus auf schmalem Pfad hinauf zur Ruine Anebos, vor der nur nach ein Sandsteinklotz übrig ist. Herrlicher Blick auf Trifels und Scharfenstein.
Links haltend geht es auf dem Wanderpfad abwärts, bis man den Parkplatz von Burg Trifels erreicht. Vorbei am Kiosk wandert man auf dem Forstweg hinauf zur bekanntesten Burg der Pfalz (Eintritt 4,50 €). Nach dem Besuch geht es wieder hinab zum Parkplatz, wo auf der rechten Seite der Pfad zurück nach Annweiler abzweigt (Wegweiser). Er endet genau am Parkplatz.
Der Löwenpfad Felsenrunde in Bad Überkingen wurde vom Wandermagazin zum zweitschönsten Wanderweg Deutschlands 2018 gewählt.
Er bietet viele eindrucksvolle Ausblicke in das idyllische Filstal, eine abwechslungsreiche Wegführung mit vielen unterschiedlichen Naturlandschaften und viele Highlights am Wegesrand.
Map of the route “Löwenpfad Felsenrunde”: 14.841 m, 540 m of climbing and 527 m of descent, elevation between 391 m and 701 m, time 05:42:47. It is a loop that starts and ends at 48.59957, 9.78913 (latitude, longitude).
Von der Autalhalle wandern wir ein kurzes Stück in Richtung Stadt und biegen halblinks auf einen Fußweg ein, der am Sportplatz vorbei führt und danach die B466 unterquert. Auf einem Forstweg steigen wir steil aufwärts zur Wegverzweigung des Premium-Weges (Wegweiser). Hier halten wir uns links und erreichen auf einem Serpentinenpfad die Hochfläche und den Waldrand. Nach wenigen Minuten kommen wir zum Jungfraufelsen, einem tollen Aussichtsplatz. Immer am Abbruch entlang erreichen wir die Hausener Wand, den nächsten Höhepunkt der Wanderung.
Wir bleiben auf dem Traufweg, der immer am Waldrand entlang führt und zum Aussichtspunkt Sandburren leitet. Nach der nötigen Pause wandern wir durch die Felder nach Oberböhringen, gehen dort durch den Ort und kommen zum Golfplatz mit dem Clubheim. Am folgenden Waldrand biegt der Weg rechts ab und erreicht den Ramsfelsen mit schönem Blick über das Filstal bis zum Hohenstaufen.
Wir halten uns rechts bis wir kurz vor die Kreisstraße kommen und steigen steil hinab zum Dreimännersitz. Von dort führt ein schmaler Pfad in Serpentinen steil hinab zum Friedhof von Altenstadt, überquert die Kreisstraße und biegen kurz danach rechts in einen Schotterweg ein, der später in einen Wiesenweg übergeht. Ein Pfad bringt uns zu einem breiten Forstweg, von dem nach 20 min ein Wanderpfad hinab zum Schillertempel führt. Von dort geht es durch Obstwiesen und Wacholderheide zurück zum Verzweigungspunkt, den wir vom Anfang der Tour schon kennen.
Auf bekanntem Weg ist es nicht mehr weit zurück zum Parkplatz.
Die Heuneburg ist eine vor- und frühgeschichtliche Höhensiedlung am Oberlauf der Donau im Ortsteil Hundersingen der Gemeinde Herbertingen. Unweit von ihr findet man neben einigen Viereckschanzen das Hohmichele, ein beeindruckendes Fürstengrab aus der Zeit der Kelten mit einem 13,5 m hohen Grabhügel.
Die keltische Höhensiedlung ist die älteste Stadt nördlich der Alpen. Im 6. Jahrhundert v. Chr., als das antike Rom noch eine unbedeutende Stadt am Tiber war, erreichte sie ihre Blütezeit. Die befestigte Kernanlage des frühkeltischen Fürstensitzes ist etwa 300 Meter lang und bis zu 150 Meter breit. Sie ist eine der bekanntesten Fundstellen aus keltischer Zeit in Mitteleuropa.
1. Von Heiligkreuztal zum Hohmichele
Unsere Wanderung führt vom Kloster Heiligkreuztal durch die malerische Landschaft am Fuß des Bussen zu diesem imposanten Zeugnis der keltischen Kultur.
Auf der B311 nach Riedlingen, dort durch die Stadt nach Altheim (L277) und weiter nach Andelfingen. Am Ortsanfang im Kreisverker links abbiegen nach Heiligkreuztal.
Ausgangspunkt:
Parkplatz am Ortsanfang Heiligkreuztal auf der linken Straßenseite gegenüber des Klostereingangs
Navi: Heilgkreuztal
Höhenunterschied:
Aufstieg: 120 Hm
Abstieg: 120 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4 Std., 16 km
Anforderungen:
Rundwanderung auf Wirtschafts- und Forstwegen, teilweise asphaltiert
Bis zum Hohmichele gute Beschilderung und Markierung, allerdings keine durchgehend einheitliche Markierung
Vom Klosterparkplatz folgt man ein kurzes Stück der Straße bis zur Schächerkapelle. Hier biegt man links ab (Wegweiser Oberholzhütte) und folgt dem asphaltierten Wirtschaftsweg vorbei am Friedhof bis zu einer Bank am Wegkreuz. kurz darauf biegt man rechts ab (Ww. Oberholzhütte, Markierung gelber Ring) und erreicht den Waldrand. Nach einem kurzen Stück am Waldrand geht es halbrechts in den Wald und man kommt auf dem Forstweg zur Oberholz-Hütte. An der T-Kreuzung geht man rechts, erreicht den Waldrand und folgt dem Weg zur L278 am Feldkreuz.
Nach dem Überqueren der Landstraße leitet der Schotterweg abwärts zum Wirtschaftsweg, der durch das Soppenbachtal führt. Nachdem der Geruch des Schweinestalls überstanden ist, biegt man rechts ab, erreicht den Waldrand und wandert in weitem Rechtsbogen zum Dintinger Weiher. Hier biegt man links ab und folgt jetzt der Markierung „blaue Raute“ immer in Richtung Heuneburg.
Der Weg führt am Waldrand durch das Soppenbachtal bis zu einer Wegspinne mit 5 Wegen. Am Wegweiser biegt man scharf rechts ab (Ww Hohmichele und kommt durch den Wald zum imposanten keltischen Fürstengrab (https://www.oberschwaben-tipps.de).
Unmittelbar nach der Pausenbank biegt man rechts ab und erreicht den Beginn des „Äbtissinnenweges“. Zwar führt der offizielle Weg hier auf der breiten Forststraße nach rechts, aber um das extrem langweilige Stück etwas abzukürzen, gehen wir geradeaus bis zur nächsten T-Kreuzung und biegen erst dort rechts ab.
Auf einem Forstweg erreichen wir nach 20 min wieder die breite Forststraße und folgen dieser bis in den Ort Heiligkreuztal. Gegenüber dem Brunnen führt ein schmaler Fußweg zwischen den Häusern über zwei Holzbrücken zur Klostermauer. Wir wenden uns nach rechts, gehen durch das Tor und betreten durch den nächsten Torbogen nach links die Klosteranlage. Nach einem kleinen Rundgang durch die Anlage können wir uns in der Klostergaststätte die Schlusseinkehr gönnen, denn nach 50 m ist der Parkplatz wieder erreicht.
2. Von der Heuneburg zum Hohmichele
Die Umgebung der Heuneburg glänzt mit einer großen Zahl von Viereckschanzen und Grabhügeln. Die ausgegrabenen Hügel wie der Hohmichele wurden nach den Grabungen zu ihrer ursprünglichen Höhe als Geländedenkmale wieder aufgeschüttet.
Seit 1993 sind diese Denkmale, die Heuneburg und das Heuneburgmuseum, durch einen 8 km langen, gut ausgeschilderten archäologischen Wanderweg miteinander verbunden.
Map of the route “Heuneburg und Hohmichele”: 6.938 m, 121 m of climbing and 120 m of descent, elevation between 570 m and 609 m, time 02:40:57. It is a loop that starts and ends at 48.09555, 9.40817 (latitude, longitude).
Fahrt auf der B311 von Ulm kommend bis zur Abfahrt in Richtung Sigmaringen und dort rechts abbiegen in Richtung Sigmaringen. nach 2 km rechts ab nach Hundersingen (Ww. Keltenmuseum), wo man durch den Ort ein Stück bergauf fährt und dann rechts abbiegt zur Heuneburg.
Ausgangspunkt:
a. Parkplatz an der Heuneburg
Navi: Herbertingen, Heuneburg 1
Höhenunterschied:
Aufstieg: 120 Hm
Abstieg: 120 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 2,5 Std., 8 km
Anforderungen:
Unschwierige Rundwanderung auf Wirtschaftswegen und Forstwegen.
Beim Parkplatz der Heuneburg gehen wir auf der Straße zum Waldrand und biegen dort rechts ab (Wegweiser des Archäopfades). Auf dem Waldweg gehen wir im weiten Linksbogen um die ersten beiden Fürstengräber, überqieren die Straße und kommen zu den beiden grüßen Grabhügeln, die schon beim Start sichtbar waren.
Beim zweiten Fürstenhügel weist uns der Wegweiser nach rechts in den Wald. Den Wegeschildern folgend gehen wir durch den Wald abwärts ins Tal des soppenbaches, überqueren diesen und nehmen am nächsten Waldstück den Weg halblinks (Ww.). Nach etwa einer Stunde erreichen wir den riesigen Grabhügel des Hohmichele.
Wur gehen am Hohmichele links vorbei, biegen sofort liks ab un machen die kleine Runde zur Keltischen Viereckschanze. Wieder zurück am Grabhügel biegen wir links ab und folgen dem Forstweg zur nächsten Kreuzung. Dort gehen wir nach links, biegen an der folgenden Kreuzung rechts ab und erreichen ein Stück nach Verlassen des Waldes einen Teerweg. Wir gahen nach links und folgen dem Sträßchen in weitem Bogen abwärts zum Soppenbach.
Da wir (noch) nicht zum Museum wollen, biegen wir nach Überqueren des Bachs links ab (weißes Wegeschild) und gehen hinauf zur Straße. Nach 50 m links auf der Straße nehmen wir den rechts abzweigenden Weg und folgen den Zeichen des Arhäopfades in Richtung Talhof. 50 m vor Erreichen des Hofes verlassen wir den Weg nach links (Ww.) und gehen aufwärts zur Straße.
An der Straße entlang kommen wir zum Parkplatz der Heuneburg. Natürlich ist ein Besuch der Anlage Pflicht!
In der Ortsmitte von Erfweiler beginnt die Hahnfels-Tour mit dem Aufstieg zum Hahnberg. Dort bietet sich ein herrlicher Blick über den Wasgau. In ständigem Auf und Ab kommt man vorbei am Heegerturm und dem Schafsteinmassiv und kann vom Kahlenberg eine traumhafte Aussicht auf das Burgenmassiv Alt-Dahn genießen.
Vom Wasgaublick, einem idealen Rastplatz, hat man den Blick auf Schindhard und zur Ruine Drachenfels, dann geht es hinauf nach Alt-Dahn, der größten Burganlage der Pfalz.
Beim Hebelfelsen hat man die Möglichkeit die Tour abzukürzen, sonst wandert man durch das Langenthal zur Eibachquelle und zum Wasserfall.
Map of the route “Hahnfels-Tour”: 10.505 m, 430 m of climbing and 467 m of descent, elevation between 213 m and 385 m, time 04:12:12. It is a loop that starts and ends at 49.15902, 7.81240 (latitude, longitude).
Von Dahn nach Erfweiler und dort in Richtung Zentrum (Kirche). Bei der Kirche links abbiegen zum großen Wanderparkplatz bei der Schule.
Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz im Ortszentrum von Erfweiler
Navi: Erfweiler, Schulstraße
Höhenunterschied:
Aufstieg: 450 Hm
Abstieg: 450 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 3 bzw. 4.30 Std. + Zeit für Burg Alt-Dahn, 10 bzw.15 km
Anforderungen:
Rundwanderung mit mit ständigem Auf und Ab bei verwinkelter Wegführung. Einige steile Anstiege
Hervorragend markiert und beschildert mit dem Symbol des Steiges.
Karte/Führer:
Wanderkarte 1:25.000 Dahner Felsenland
Tourenverlauf:
Wir gehen durch die Schulstraße zurück zur Kirche und steigen dort über Treppen hinauf zum Pfad (Markierungen) in Richtung Hahnberg. Hier haben wir einen schönen Blick über Erfweiler und über das Wasgau zu den Burgen von Alt-Dahn. Auf schönem Wanderpfad kommen wir bald zum Glastalblick, dann wandern wir vorbei am Heegerturm abwärts ins Bärenbrunnertal. Nach kurzer Strecke durch das Tal steigen wir hinauf zur wuchtigen Festbastion der Schafsteinfelsen, wo wir bei gutem Wetter Kletterer bei ihrem Sport beobachten können.
Der Pfad führt uns weiter bergauf zum Panoramablick Kahlenberg mit tollem Blick auf Alt-Dahn, dann folgen wir dem Bergkamm in Richtung Schindhard zum Wasgaublick mit Aussicht auf Schindhard, Reichenbach und Alt-Dahn und schöner Rastmöglichkeit.
Vorbei am Sportplatz wandern wir zur Kreisstraße, überqueren diese und steigen hinauf zu den Burganlagen von Alt-Dahn. Hier sollte man sich Zeit lassen für eine ausgiebige Besichtigung der größten Burganlage der Pfalz und evt. einer Einkehr.
Der Wanderpfad leitet uns abwärts vorbei an der Zimmerfels-Höhle in Richtung Sportplatz, dann zur Straße und an dieser entlang zu einem Wanderparkplatz. Bereits hier ist die Abkürzung der Tour möglich.
Wir biegen beim Parkplatz rechts ab in den Waldweg, biegen beim ersten Haus links ab und erreichen in der Einbachstraße die nächsten Häuser. Auch hier ist es möglich, die Tour abzubrechen.
Die Wegmarkierung weist uns nach links und führt uns durch das Langenthal zum Landschaftsweiher und über den Liebespfad zur Eibachquelle. Von dort folgen wir dem Pfad zum Erfweiler Wasserfall und gehen dann auf dem Dickkopfpfad zurück nach Erfweiler.
Der Premiumweg Bären-Steig bei Bruchweiler-Bärenbach bietet dem Wanderer traumhafte Ausblicke, eine abwechslungsreiche Landschaft und attraktive Ausssichtspunkte. Der absolute Höhepunkt ist die Besichtigung der Burgruine Drachenfels.
Map of the route “Bären-Steig”: 13.971 m, 221 m of climbing and 267 m of descent, elevation between 190 m and 333 m, time 02:51:47. It is a loop that starts and ends at 49.11028, 7.81196 (latitude, longitude).
Von Dahn auf der L489 nach Bruchweile-Bärenbach fahren und nahe dem nördlichen Ortsende nach links in Richtung Friedhof abbiegen. Die Straße „Im Wahrzeichen“ bis zum Ende beim Friedhof fahren.
Ausgangspunkt:
Parkplatz beim Friedhof
Navi: Bruchweiler-Bärenbach, Im Wahrzeichen
Höhenunterschied:
Aufstieg: 470 Hm
Abstieg: 470 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4 Std. + Zeit für Burg Drachenfels, 15 km
Anforderungen:
Rundwanderung mit mit ständigem Auf und Ab bei verwinkelter Wegführung. Einige steile Anstiege
Hervorragend markiert und beschildert mit dem Symbol des Steiges.
Karte/Führer:
Wanderkarte 1:25.000 Dahner Felsenland
Tourenverlauf:
Direkt am Parkplatz steht der Bär, der den Beginn des Steiges kennzeichnet. Hier beginnt auch die Markierung des Premiumweges. Man folgt dem Forstweg aufwärts und erreicht beim Wasserreservoir eine Weggabelung, an der man sich rechts hält. Kurz darauf erreicht man den Schuhfelsen, der einen schönen Blick über das Tal bietet. Auf schönem Pfad ansteigend kommt man vorbei am Drachenfelsblick zur Jüngstbergkanzel, nochmals einem tollen Aussichtspunkt, dann geht es vom Rücken des Jüngstberges hinab zur Bundenthaler Jagdhütte.
Der Weiterweg leitet auf schmalem Pfad und Waldweg durch den Wald zur Drachenfelshütte des Pfälzerwaldvereins, wo es Zeit für eine Pause wird. Vorbei am Parkplatz wandert man anschließend hinauf zur Ruine Drachenfels, die wegen ihrer aussichtsreichen Lage, ihren tollen Ausblicken und der imposanten Bauweise eine ausgiebige Erkundung wert ist.
Man verlässt die Burg auf der ersten Ebene und steigt auf schmalem Pfad abwärts zum Waldrand, wo man nach links in den asphaltierten Radweg einbiegt. Nach einem Stück am Waldrand folgt man den Markierungen wieder in den Wald, quert die nächste Lichtung zum gegenüber liegenden Waldrand und folgt diesem zu einem Forstweg, der rechts abbiegt und in großen Kurven hinauf zum Geierstein führt. Rechts am Felsmassiv vorbei kommt man schließlich zum „Waschplatz der Elwetritsche“ mit Steckdose für die Rasur und einer Ruhebank. Hier biegt man scharf links ab und steigt in Richtung Tal. Auf einem breiten Forstweg erreicht man nach einem letzten Anstieg wieder die Weggabelung beim Wasserreservoir.
Der Hauensteiner Schusterpfad erinnert an die große Bedeutung der Schuhindustrie im Pfälzer Wald. Er führt nach Besteigung des Nedingfelsens zunächst rund um den Ort Hauenstein. Dann geht es durch dirchte Wälder und vorbei an bizarren Felsformationen zum Höhepunkt der Wanderung, dem Hühnerstein mit seiner spektakulären Leiter. Unterwegs bieten sich viele Ausblicke auf Hauenstein und sein Umland.
Zum Abschluss des Tages lohnt sich auf alle Fälle der Besuch im Schuhmuseum Hauenstein.
Von Dahn auf der B10 Zur Ausfahrt Hauenstein und auf der Pirmasenser Straße zum Gewerbegebiet mit Ladengeschäften und Supermärkten. Vor dem Felsdurchbruch auf der rechten Seite zum Parkplatz des Penny-Supermarktes.
Ausgangspunkt:
Parkplatz beim Penny
Navi: Hauenstein, Pirmasenser Straße
Höhenunterschied:
Aufstieg: 520 Hm
Abstieg: 520 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 5 Std., 18 km
Anforderungen:
Rundwanderung mit mit ständigem Auf und Ab bei total verwinkelter Wegführung. Einige steile Anstiege, Trittsicherheit erforderlich
Hervorragend markiert und beschildert mit dem Symbol des Steiges.
Karte/Führer:
Wanderkarte 1:25.000 Dahner Felsenland
Tourenverlauf:
Man geht vom Parkplatz auf der Straße zum Felsdurchbruch und steigt davor auf dem Wanderpfad (Wegweiser, Markierung) hinauf zum Fels. Nach dem Durchschlupf beginnt der schöne Wanderweg über Hauenstein, der später die Straße zum N-Bahnhof überquert und hinauf zum Nedingfelsen führt.
Nachdem man dort die grandiose Aussicht genossen hat, geht man hinab an den Ortsrand von Hauenstein und umrundet auf eher langweiligem Weg den Ort bis zur L495. Hier beginnt am Ortsanfang der Aufstieg durch den Wald zum Kreuzfelsen und von dort mit einem Abstecher zum Backelstein auf ödem Forstweg zum Höhepunkt der Tour, dem Hühnerstein mit spektakulärem Leiter-Aufstieg.
Nach dem Abstieg vom Hühnerstein erreicht man das Wanderhaim „Dicke Eiche“, wo man sich ein Pause redlich verdient hat. Es folgt jetzt der Marsch zum idyllischen Winterkirchel und dann der lange Weg durch den Wald zurück nach Hauenstein.