Panoramatour auf der Lohmoos-Runde

Eine unschwierige und absolut sichere Schneeschuhwanderung führt von Zöblen auf der Lohmoos-Runde hinauf zum Gasthaus Zugspitzblick. Sie bietet grandiose Ausblicke auf die Gipfel rund um das Tannheimer Tal und ist bei gutem Wetter eine absolute Genusswanderung die keine Wünsche offen lässt. Als Belohnung für die Mühen des Aufstiegs bietet sich vor dem Weg ins Tal eine Einkehr im „Zugspitzblick“ an.

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Ausgangspunkt: Zöblen im Tannheimer Tal
Anfahrt: Über das Oberjoch ins Tannheimer Tal. Am Ortsanfang von Zöblen  befindet sich der (gebührenpflichtige) Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg:  420 Hm
Abstieg:   420 Hm
Gesamtgehzeit: 12,5 km / 4,5 Std.
Ausrüstung: Schneeschuhe, Gamaschen, Stöcke, feste Bergschuhe
Anforderungen: Schneeschuhwanderung auf guten Wegen. Ausreichend markiert
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 04  Tannheimer Tal
Wegverlauf: Vom Parkplatz wandert man auf der Straße in Richtung Zugspitzblick, bis nach den letzten Häusern ein Fahrweg nach halbrechts  abbiegt (Markierungsschild der Jogging-Strecke). Nicht vorher auf den Rundwanderweg abbiegen! Der Weg steigt ein Stück an und geht beim letzten Haus in einen Schotterweg über. Diesem folgt man bis unmittelbar vor die Höfe von Untergschwend, geht aber dort nicht nach rechts abwärts, sondern biegt links ab zum sichtbaren Wegweiser „Höhenweg Berg“. Nach Überquerung der Brücke wandert man in angenehmer Steigung durch den Wald aufwärts, genießt dann einen herrlichen Blick auf das Tal und erreicht oberhalb von Berg den Weg, der links aufwärts in Richtung Einstein führt.
Auf dem breiten Weg steigt man die nächste Stunde aufwärts, begleitet von herrlichen Ausblicken auf das Tannheimer Tal und die Gipfel rundherum sowie auf die mächtige SW-Wand des Einstein. Die Wegweiser („Obere Halde“) leiten zuverlässig durch das Lohmoos zur Haldenberger Alm und schließlich zum Gasthaus Zugspitzblick.
Nach der verdienten Einkehr muss man auf der Zufahrtsstraße hinunter nach Zöblen zum Parkplatz marschieren.

SST-Allgäu

Rundwanderung von Möggers über den Hochberg

Unter den vielen Wandermöglichkeiten von Möggers zählt diese Rundwanderung über den Hochberg bestimmt zu den Höhepunkten. Auf einer genussvollen Runde über Geigers und Lutzenreute bieten sich immer wieder fantastische Ausblicke auf den Bodensee mit Konstanz und Bregenz, auf den Pfänder und die Gipfel des Bregenzerwaldes sowie zu den Höhen des Allgäu zwischen Oberstaufen und Lindenberg. Das schönste Panorama hat man vom unscheinbaren Gipfel des Hochberg, dann geht es durch den Wald nach Bromatsreute und vorbei an der Ulrichskapelle wieder zurück nach Möggers.

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Ausgangspunkt: In Möggers auf der Dorfstraße durch den Ort fahren bis zu gebührenpflichtigem Parkplatz bei der Kirche.
Anfahrt: Auf der A96 bis zur Ausfahrt Sigmarzell und von dort auf der B308 in Richtung Scheidegg. Ca. 6 km nach der Autobahn zweigt von der B308 die B32 nach links in Richtung Opfenbach ab. Hier RECHTS abbiegen in Richtung Hohenweiler. Nach der Durchfahrt von Hohenweiler am Ortsanfang von Leutenhofen links abbiegen und auf kurviger Straße bergauf. Das Ziel Möggers ist jetzt beschildert.
Höhenunterschied: Aufstieg:  480 Hm
Abstieg:   480 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen, Wirtschaftswegen, Teersträßchen und Wanderpfaden. Die Strecke ist nur stellenweise markiert.
Karte/Führer: Kompass  1:50 000   Blatt 2   Bregenzerwald
Wegverlauf: Vom Parkplatz bei der Kirche von Möggers gehen wir auf der Straße zurück durch das Dorf und biegen am ersten Weg links ab (Wegweiser). Auf einem Feldweg wandern wir hinab ins Tal und überqueren dort den Riedbach. Wir folgen dem Bach ein Stück nach links und steigen dann rechts hinauf (Wegweiser) zu den Höfen von Geigers. Hier lohnt sich das kurze Stück zum Wasserbehälter, von wo sich ein schöner Blick auf Allgäu und Bodensee bietet. Zurück zu den Höfen folgen wir den Schildern nach Lutzenreute. Hier gehen wir unterhalb des Gasthauses „Paradies“ auf der Straße links abwärts bis zur Mühle und dann hinauf nach Schlüssellehen. Beim großen Hof mit Hofladen biegen wir links ab (Wegweiser zum Hochberg) und steigen durch Wald steil aufwärts zum Kreuz auf dem Hochberg. Hier bietet sich eine grandiose Sicht auf Säntis, Altmann und die Allgäuer Berge. Auf einem Feldweg wandern wir hinab nach Trögers mit sehenswerter Kapelle, folgen weiter abwärts der Straße und gehen an der ersten Abzweigung links in Richtung Bromatsreute. Durch den Wald auf teilweise schlechtem Weg erreichen wir das  Waldgasthaus Bromatsreute. Etwa 500 m danach geht es links bergauf (unklare Wegweisung) und immer dem Forstweg folgend kommen wir zur Abzweigung zur Ulrichskapelle. Von hier sind es durch den Wald noch 20 min zurück nach Möggers.

Allgäu
Wandergebiete

Panoramaweg von Hopfen zu Forggensee und Faulensee

Eine abwechslungsreicher Panoramaweg mit vielen landschaftlichen Höhepunkten und herrlichen Aussichtsplätzen führt von Hopfen am See durch die Landschaft des Ostallgäu. Sie verbindet den Hopfensee mit dem Aussichtspunkt Bleick über dem Forggensee und mit dem Faulensee und findet bei der Ruine Hopfen mit einem großartigen Panoramablick auf Tannheimer Berge und Ammergauer Alpen ihren Höhepunkt.

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Ausgangspunkt: Hopfen am See, Parkplatz beim Campingplatz
Anfahrt: Fahrt auf der A7 bis zur Ausfahrt Füssen. Rechts abbiegen in Richtung Hopferau und zum Ortsanfang von Hopferau fahren, wo man rechts abbiegt nach Hopfen am See. Durch Hopfen  bis zum Ortsende, wo sich auf der rechten Seite der große, gebührenpflichtige Parkplatz beim Campingplatz befindet.
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen, Wirtschaftswegen, Teersträßchen und Wanderpfaden. Die Strecke ist sehr gut markiert.
Karte/Führer: Kompass  1:50 000   Blatt 4   Füssen
Wegverlauf: Vom Parkplatz geht man ans Ufer des Hopfensee und folgt dem Uferweg nach links vorbei am Campingplatz. Der Wegweiser leitet uns dann links durch Wiesen und Wald nach Eschach. Hier nimmt man die Unterführung der Straße und geht durch den Ort aufwärts, wo man in großem Bogen nach rechts wandert. Bei den letzten Häusern biegt man links ab und folgt dem Feldweg durch die Wiesen bis zur B16.
Die Bundesstraße wird überquert, dann wandert man auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg nach rechts zurück und im großen Bogen links haltend hinauf zum Aussichtspunkt über dem Forggensee. Es geht wieder bergab bis zur B16 nach Häusern. wo man die Unterführung nimmt und sich bei der riesigen Linde halblinks hält. Man folgt den Wegweisern in Richtung Hopfen/Faulensee bis zu einer T-Kreuzung, dort geht man rechtshaltend hinauf zum Waldrand. Hier zweigt der Weg zum Faulensee rechts ab und führt durch als Pfad im Wald aufwärts. Auf dem markierten Forstweg geht man zum Beginn des Faulensee. Dort zweigt ein schmaler Pfad links ab und leitet durch den Schilf und am See entlang zu Rainis Faulenseehütte.
An der Hütte nimmt man die Teerstraße, die nach links hinauf zum Koppenkreuz führt. Am Waldrand entlang und später im Wald folgt man den Markierungen zum Wegweisern zur Ruine Burg Hopfen, wo sich ein imposanter Blick auf die Tannheimer Berge bietet.
Nach dem Rundgang durch die Ruine führt ein Wanderweg rechts abwärts in die Ortsmitte von Hopfen und dort am Ufer entlang zurück zum Parkplatz.

Die Wanderung eignet sich auch sehr gut als Winterwanderung. Da die meisten Wege in der Regel geräumt sind und häufig begangen werden, ist die Wanderung auch ohne Schneeschuhe möglich.

Allgäu
Wandergebiete

 

Von Wald durch die Wertachschlucht

Unweit von Wald zwischen Nesselwang und Marktoberdorf erschließt ein vorbildlich angelegter Weg die Wertachschlucht, eine der letzten unberührten Wildflusslandschaften Deutschlands. Durch den Urwald am Fluss leitet der Pfad über viele Brücken am Wasser entlang und führt dann hinauf nach Bergers. Durch die typische Wiesenlandschaft des Allgäus schließt sich über Barnstein, Hofen und Wies der Kreis zurück nach Wald.

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Ausgangspunkt: Wald (zwischen Nesselwang und Marktoberdorf)
Anfahrt: Fahrt auf der A7 bis zur Ausfahrt Nesselwang. Nach Verlassen der Autobahn in Richtung Marktoberdorf bis nach Wald. 100 m vor der Kirche großer freier Parkplatz (gegenüber Gasthaus Post)
Höhenunterschied: Aufstieg:  200 Hm
Abstieg:   200 Hm
Gesamtgehzeit:
11 km, 3 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Die Strecke ist sehr gut markiert.
Karte/Führer: Kompass  1:50 000   Blatt 188   Ostallgäu
Wegverlauf: Vom Parkplatz geht man an der Straße 50 m zurück und biegt dann nach rechts in den Wertachweg ein. Man folgt der Markierung des Wertachrundweges bis zum Waldrand, geht dann wenige Meter rechts und steigt auf gut angelegtem Pfad hinab ans Ufer der Wertach. Auf hervorragendem Weg (Achtung bei Glätte!), geht man am Ufer entlang durch den wilden Uferwald und überquert dabei immer wieder kleine Zuflüsse auf Metallstegen.
Die Wegweiser und Markierungen führen zuverlässig durch den Uferwald und leiten schließlich hinauf nach Bergers. Hier geht man am ersten Hof geradeaus und kommt durch Wiesen nach Barnstein. Nach Überquerung der Straße geht man geradeaus zu den ersten Häusern, wo man dem Wegweiser nach Hofen folgend links auf einen Wiesenweg abbiegt. Durch die Wiesen erreicht man die Hauptstraße, überquert sie und kommt zu den den Häusern von Hofen.
Auf der Straße wandert man weiter bis Wies, geht noch ca. 300 m auf der Straße weiter und biegt dann nach links in einen Feldweg ab. Bei Erreichen des Waldes weist die Markierung in den Wald („Bannwaldweg“). Bei den folgenden Wegschildern orientiert man sich in Richtung Kreuzweg und kommt so wieder zurück nach Wald.

Allgäu
Wandergebiete

Rundwanderung im Oberen Donautal: Schaufelsen – Reiftal – Lenzenfelsen

Der Schaufelsen ist die imposanteste Felswand im Oberen Donautal zwischen Sigmaringen und Beuron. Über seinen Gipfel führt die wohl schönste Wanderung des Gebiets mit Beginn an der Neumühle, der Überschreitung mehrerer Gipfel beiderseits der Donau und dem Besuch von drei Burgruinen in exponierter Lage. Immer wieder begeistern herrliche Ausblicke. Dazu kommt das beeindruckende Reiftal mit seinen bizarren Felsgestalten.

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Ausgangspunkt: Thiergarten – Neumühle
Anfahrt: Fahrt von Sigmaringen ins Donautal in Richtung Beuron. Zwischen Thiergarten und Hausen liegt links der Straße (Brücke über die Donau) das Ausflugslokal und Hotel Neumühle mit großem Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 4-5 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Der größte Teil der Strecke ist sehr gut markiert. Beim Aufstieg zum Lenzenfelsen sehr spärliche Markierung mit fehlenden Zeichen durch Forstarbeiten.
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt 29 Tuttlingen + Blatt 30 Sigmaringen
Wegverlauf: Vom Parkplatz überquert man die Brücke und folgt der Straße nach links bis zum Bahnübergang. Hier biegt man scharf rechts ab und orientiert sich bis auf Weiteres an den Markierungen des HW2 (rotes Dreieck). Nach 200 m entlang der Bahnlinie steigt der Pfad kräftig an bis in den Sattel am Falkenstein. Ein kurzer Abstecher nach rechts bringt uns zur imposanten Ruine von Burg Falkenstein mit grandiosem Blick über das Donautal.
Wieder zurück am Sattel geht es auf dem markierten Weg zunächst etwas abwärts, dann steigt der Pfad hinauf zum Schaufelsen, der seinem Namen alle Ehre macht und viele prächtige Ausblicke bietet. Vorbei an der Stettener Rasthütte (idealer Pausenplatz) erreicht man schließlich die Steighöfe mit dem Naturfreundehaus.
Am Waldrand bleibend senkt sich der Weg leicht abwärts und erreicht das Reiftal. Vorbei an bizarren Felsgestalten und auf luftigen Stegen wandert man hinab nach Neidlingen (Markierung: rote Raute). Hier geht man geradeaus durch den Ort, überquert die L277 und anschließend die Donau. Am Waldrand folgt man dem Radweg ca. 400 m nach rechts in Richtung Beuron, dann biegt man nach links in die Forststraße ein, die in steter Steigung nach oben führt. Am höchsten Punkt führt ein schmaler Pfad nach links (roter Dreiblock) und erreicht den Lenzenfelsen mit tollem Blick auf den Schaufelsen auf der anderen Talseite. Kurz danach bietet sich ein Kurzer Abstecher zur Ruine Lenzenburg an, von wo aus nochmals die Aussicht genossen werden kann.
Immer der spärlichen Markierung folgend, steigt man in weiten Schleifen hinab zur Neumühle, die inzwischen leider keine Einkahr mehr anbietet.

Schw Alb
Wandergebiete

Von Heubach über den Scheuelberg zum Bargauer Horn

Eine großartige Rundwanderung führt von Heubach hinauf auf den Scheuelberg und vorbei am Naturfreundehaus Himmelreich zum Bargauer Kreuz. Vom Bargauer Horn genießt man eine schöne Aussicht und wandert dann hinunter zur Teufelsklinge (Achtung! Gefährlicher Zugang) und zurück nach Heubach.
Einzige Wermutstropfen: Schlechte Markierung, Zugänge zu den Höhlen am Scheuelberg sind nicht gekennzeichnet und ziemlich gefährlich.

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Ausgangspunkt: Heubach, Beurener Straße
Anfahrt: Auf der B466 nach Böhmenkirch oder Steinheim am Albuch jahren. Dort abbiegen nach Bartholomä und dann auf der L1162 nach Heubach. Unmittelbar nach dem Fabrikverkauf der Fa. Triumph biegt nach links die Beurener Str. ab. Auf dieser bis zum Wanderparkplatz kurz nach den letzten Häusern von Heubach.
Höhenunterschied: Aufstieg:  500 Hm
Abstieg:   500 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Teilweise ohne Markierung oder sehr verwirrende Markierungen. Gutes Orientierungsvermögen notwendig, am besten mit GPS-Gerät.
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt 14  Aalen
Wegverlauf: Vom Parkplatz folgt man ein kurzes Stück dem Wirtschaftsweg nach links und überquert dann den Bach. Auf einem Wiesenpfad steugt man ein kurzes Stück auf, folgt dann dem Buschstreifen nach links, bis ein Wanderweg (Wegweiser) scharf nach rechts abbiegt. Auf diesem Weg steigt man ohne Markierung hinauf zum Waldrand und folgt dem Forstweg nach rechts bis zu einer breiten Forststraße. Wenige Meter auf dieser Schotterstraße zweigt nach links ein undeutlicher Pfad ab, der steil nach oben führt und dann wieder den Schotterweg erreicht. Jetzt geht man nach links bis zu den Wegweisern in Richtung Scheuelberg.
Auf dem Wanderpfad gewinnt man rasch an Höhe und erreicht am Ostfels einen ersten Aussichtspunkt an der steilen Kante. Man folgt der Kante auf unmarkiertem Weg und kommt zum Zustieg der ersten Höhle (Enges Loch) mit rostigem Drahtseil. Im Weiteren Wegverlauf bleibt man auf dem Rücken und orientiert sich jetzt an der Wegmarkierung des HW1 (rotes Dreieck) bis zum Aussichtspunkt Hoher Fels. Wenig später erreicht man das Naturfreundehaus Himmelreich.
Auf der Schotterstraße abwärts, dann auf steilem Fußweg abkürzend weiter wieder zur Schotterstraße. Wieder den Markierungen (HW1, Jakobsweg) folgend zum Bargauer Kreuz. Hier lohnt sich der Abstecher zum Bargauer Horn mit herrlicher Aussicht.
Der Weiterweg folgt den (wenigen) Wegweisern und Markierungen (rote Raute) in Richtung Heubach. An sehr unübersichtlicher Stelle leitet ein schmaler Pfad hinab zur Teufelsklinge, dann geht man auf dem breiten Forstweg hinunter zum Parkplatz.

Schw Alb
Wandergebiete

Rundwanderung um den Mindelsee

Nicht weit von Radolfzell am Bodensee liegt der seit 1938 unter Naturschutz stehende Mindelsee, ein aus der Eiszeit stammender Moränensee. Mit seinem Schilfgürtel, seinen Feuchtwiesen und Wäldern ist das heute 459 Hektar große Naturschutzgebiet Mindelsee ein Paradies für seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten, für Libellen-, Käfer- und Schmetterlingsarten und über hundert Vogelarten. Zehn Kilometer lang war der See ursprünglich, gute zwei Kilometer Länge sind ihm geblieben. Eine Wanderung um den See ist für jeden Naturfreund zu jeder Jahreszeit ein Genuss.

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Ausgangspunkt: Markelfingen, Parkplatz beim Bahnhof
Anfahrt: Auf der B33 in Richtung Radolfzell, dann kurz vor Radolfzell der Beschilderung nach Markelfingen folgen. In der Ortsmitte an der Ampel abbiegen in Richtung Bahnhof, wo sich ein großer kostenloser Parkplatz befindet.
Höhenunterschied: Aufstieg:  150 Hm
Abstieg:   150 Hm
Gesamtgehzeit: 3,5 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wiesenpfaden. Zunächst gute Beschilderung, dann etwas Orientierungssinn vorteilhaft.
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt 33 Stockach Singen
Wegverlauf: Vom Parkplatz folgt man der Zufahrtsstraße zurück zur Hauptstraße, überquert diese und geht weiter geradeaus durch den Ort. An einer Verzweigung geht man halbrechts (Wegweiser Mindelsee) und kommt zum schön angelegten Waldfriedhof. Ab  hier hat man die Beschilderung des Mindelsee-Rundwegs.
Am See entlang auf gutem Waldweg, dann am Ende des Sees links abbiegen in Richtung Hirtenhof. Durch Sumpfwiesen, Schilf und eine Birkenallee führt der Weg zum Waldrand und steigt dann an zum Hirtenhof. Kurz vor dem Hof geht man rechts, biegt am Hof links ab und wandert an einer Obstplantage entlang. Am nächsten Querweg biegt man links ab in den Wald und erreicht den Dürrenhof.
Auf der Zufahrtsstraße des Hofes geht man nach Möggingen, kommt vorbei an der Kirche und erreicht kurz danach einen riesigen Mammutbaum. Entlang der Hauptstraße kommt man nach 400 m zur Zufahrt nach Schloss Möggingen, dem Sitz des Max-Planck-Instituts für Ornithologie (früher Vogelwarte Radolfzell) mit sehenswertem Multimedia-Raum.
Wieder zurück an der Hauptstraße geht man noch 300 m weiter, bis links ein Wiesenweg am Schilf des Mindelsee entlang führt. Nach einer Buschreihe biegt man scharf rechts ab, geht am Waldrand entlang und überquert die B33. Durch die Wiesen wandert man zurück nach Markelfingen.
Einkehrtipp: Vom Parkplatz aus führt ein 15-minütiger Spaziergang entlang der Bahnlinie zum Naturfreundehaus Bodensee.

Oberschwaben
Wandergebiete

Von Digelfeld durch das Glastal zur Wimsener Höhle

Von Hayingen führt diese landschaftlich und botanisch interessante Wanderung über das Digelfeld und durch das Glastal zur Wimsener Höhle. Diese ist die einzige mit dem Boot befahrbare Wasserhöhle Deutschlands und deshalb einen Besuch wert und ist von April bis Oktober geöffnet.
Nach der Fahrt in die Höhle und einer Einkehr in der Gaststätte Friedrichshöhle geht es auf dem gleichen Weg ein Stück zurück, dann wandern wir durch das Schweiftal wieder auf die Hochfläche, machen einen Abstecher auf den Lämmerstein und gehen zurück zum Parkplatz Digelfeld.
Besonders eindrucksvoll ist die Wanderung über das Digelfeld Ende April, wenn hier Tausende von Küchenschellen in voller Blüte stehen.
Die Wanderung verläuft zu einem Teil auf der Route hochgehschätzt der hochgehberge.

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Ausgangspunkt: Hayingen, Wanderparkplatz Digelfeld
Anfahrt: Fahrt nach Hayingen, dort in der Ortsmitte auf die L249 Richtung Ehestetten abbiegen. Am Ortsende bei einer markanten Linde (dahinter moderne Kirche) links abbiegen in Richtung Pfronstetten. Nach 500 m zeigt ein Schild (Wanderparkplatz) nach rechts und man fährt auf einem Schotterweg zum Wanderparkplatz Digelfeld.
Höhenunterschied: Aufstieg:  200 Hm
Abstieg:   200 Hm
Gesamtgehzeit: 3 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Gute Markierung und Beschilderung
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt Ehingen Münsingen
Wegverlauf: Vom Parkplatz folgt man ein kurzes Stück dem Wiesenweg und biegt dann links ab auf die Wanderspur durch die Wacholderheide. Im Frühling blühen hier Tausende von Küchenschellen. An der Hayinger Brücke überquert man die Teerstraße und erreicht den großen Grillplatz. Hier beginnt der schöne Weg durch das tief eingeschnittene Glastal vorbei an Felsen und Höhlen, der vorbei an Schloss Ehrenfels zur Schillerhöhle (Wimsener Höhle) führt.
TIPP: Wenn Sie die Höhle besuchen wollen, kaufen Sie sofort die Eintrittskarte. Sie erhalten dann die Zeit für den Höhlenbesuch und können die Wartezeit für eine Einkehr nutzen.
Beim Rückweg gehen Sie vorbei an Ehrenfels wieder in Richtung Glastal und biegen nach ca. 500 m rechts ab ins Schweiftal (Wegweiser). Sie erreichen die Hochfläche und am höchsten Punkt einen Schotterweg. Diesem folgen Sie nach links und steigen in 25 min hinauf zum Lämmerstein mit imposantem Tiefblick ins Glastal.
Auf dem Schotterweg wandern Sie wieder zurück zum Waldrand, dann geht es durch die Felder zurück zum Wanderparkplatz.


Schw Alb
Wandergebiete

5-Seen-Runde bei Seeg

Die aussichtsreiche 5-Seen-Runde führt bei Seeg mit wenig Steigungen auf guten Wegen bei herrlicher Sicht auf die Tannheimer Berge und die Ammergauer Alpen durch die Kulturlandschaft der Ostallgäuer Seenplatte. Besonders im Frühling und im Herbst ein besonderer Genuss.

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Ausgangspunkt: Seeg im Ostallgäu
Anfahrt: Auf der A7 bis zur Ausfahrt Nesselwang. Dort die Autobahn verlassen, rechts abbiegen und nach 200 m links abbiegen in Richtung Seeg. Auf der Bundesstraße zur ersten Abzweigung nach rechts in Richtung Seeg, dann nach 100 m nach rechts auf den geschotterten Parkplatz abbiegen.
Höhenunterschied: Aufstieg:  200 Hm
Abstieg:   200 Hm
Gesamtgehzeit: 3-4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Wanderwegen und Wirtschaftswegen und -sträßchen. Markierung ausreichend, aber GPS von Vorteil. Ca. 30 % auf Asphalt.
Karte/Führer: Kompass 1:50 000  Blatt 188  Ostallgäu Kaufbeuren
Wegverlauf: Vom Parkplatz wandert man auf dem schmalen Sträßchen bergauf in Richtung Dorf. Vor Erreichen der Hauptstraße biegt man am Bienenmuseum rechts ab auf den Fußweg (Wegweiser Seeleuten  Schwaltenweiher) und folgt dem Weg in leichter Steigung. Bei Erreichen des Waldrandes lohnt sich ein kurzer Abstecher zur Ferdinandhöhe (Wegweiser, ca. 5 min), von der sich ein einmaliger Blick bietet.
Wieder zurück auf dem Wanderweg erreicht man Seeleuten (sehenswert: Heimkehrerkapelle), wandert auf der Teerstraße mit herrlicher Aussicht abwärts und kommt vorbei an einem Reiterhof zur Hauptstraße. Diese wird überquert und nach dem Schuppen links abgebogen in Richtung Schwaltenweiher.
Am ehemaligen Spielplatz (jetzt ein verwilderter Grasplatz) nimmt man den kaum sichtbaren Trampelpfad in den Wald und wandert auf der schönen Wegspur parallel zum Ufer, bis man wieder auf den breiten Wanderweg (Markierung) trifft. Immer den Markierungen folgend umrundet man den See, erreicht auf einem Sträßchen den Weiler Goldhasen und wenig später einen Kiosk mit Terrasse und Aussicht.
Weiter auf dem Sträßchen kommt man zur Straße, folgt dieser nach rechts und biegt ca. 200 m nach dem Allgäuer Hof links ab in Richtung Luimoos. Vorbei am Luimooser Weiher geht man bis kurz vor den Trollweiher, biegt scharf rechts ab (Wegweiser) und kommt nach Seeweiler. Von hier leiten die Wegmarkierungen in weitem Bogen um die Seeger Weiher zurück nach Seeg.

Allgäu
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Neandertalerweg durch das Lonetal

In den Höhlen des Lonetal haben schon die Menschen der Steinzeit Unterschlupf gefunden, wie die vielfältigen Funde aus dieser Zeit zeigen. Wir wandern auf dem Neandertalerweg von der Lindenau aus zur Bocksteinhöhle, die auf einem Felssporn über dem Tal liegt. An unserem nächstes Ziel, dem Hohlenstein haben Archäologen den legendären „Löwenmensch“ entdeckt, eine aus Mammutelfenbein geschnitzte Figur.
Nach einem Wegstück am Flüsschen entlang kommen wir zum Archäopark Vogelherd, einem weiteren Fundort von Eiszeitkunst. Vor etwa einem Jahr hat die Stadt Niederstotzingen den Archäopark Vogelherd zugemacht, weil das Land Baden-Württemberg die Förderung gestrichen hatte und der Betrieb im Alleingang nicht zu stemmen ist. Noch immer ist ungeklärt, wie die Nachnutzung aussehen soll.

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Ausgangspunkt: Lindenau am Rande des Lonetals
Anfahrt: Auf der A7 bis zur Ausfahrt Langenau. Auf der L1170 in Richtung Langenau, im Kreisverkehr links auf die Umfahrung von Langenau und auf der L1170 weiter bis Rammingen. Dort links abbiegen nach Lindenau, wo bei der Gaststätte ein großer Parkplatz zur Verfügung steht.
Navi: Rammingen, Lindenau 1
Höhenunterschied: Aufstieg:  160 Hm
Abstieg:   160 Hm
Gesamtgehzeit: 3-4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und schmalen, bei Nässe rutschigen Pfaden. Gute Markierung, auch wenn die Schilder manchmal schwer zu erkennen sind. GPS von Vorteil.
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt 21  Ulm Herbrechtingen
Wegverlauf: Vom Parkplatz erreicht man die Gaststätte Lindenau, wo sich gegenüber der Geo-Infopunkt die „Höhle des Löwenmenschen“ befindet. Auf schmalem Teersträßchen erreicht man den Waldrand. Hier hält man sich links und folgt dem Symbol des Neandertalers auf Forstwegen. Beim Erreichen des Waldrandes hält man sich rechts und steigt auf steilem, rutschigem Pfad hinauf zur Bocksteinhöhle. Oberhalb der Höhle lädt eine Hütte zur Rast ein.
Von der Hütte folgt man dem Neandertaler leicht ansteigend in den Wald bis zu einem breiten Schotterweg. Man sich auf dem Weg links, bis die Markierung nach links abwärts weist.  Im Tal geht man am Waldrand rechts zum Hohlenstein, wo der Löwenmensch gefunden wurde. Man wandert jetzt am Waldrand entlang bis zum Rahmenstein, überquert die Lone und geht durch das Tal bis zur Straße und zum (geschlossenen) Archäopark Vogelherd.
Parallel zur Straße geht es in Richtung Stetten bis zum Parkplatz des Archäoparks. Dort hält man sich rechts, überquert die Straße und folgt den Markierungen durch den Wald und über die Felder. Man erreicht den HW2 des Albvereins, dem man zum Waldrand und dann nach links folgt. Am Waldrand wandert man nach rechts  zur Einmündung des Sträßchens vom Anfang der Tour.

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