Bei dieser Rundwanderung besuchen wir zwei Meisterwerke barocker Baukunst und erleben die vielfältige Geologie der eiszeitlich geformten Landschaft Oberschwabens.
Vom Parkplatz auf der Biberacher Str. bis zur Schussenbrücke unterhalb der Brauerei. Dort links abbiegen und entlang der renaturierten Schussen, später entlang der Straße zum Bahnhof von Bad Schussenried. Vor dem Bahnhof der Straße entlang in weitem Bogen über die Bahnbrücke, danach links haltend parallel zu den Gleisen. Durch die Bahnunterführung in den Wald und geradeaus bis zur Rechtskurve in Richtung Olzreute, das man auf einem ansteigenden Kiesweg erreicht. Durch den Ort bis zur Linkskurve, wo man rechts abbiegt in Richtung Lauhaus. Hier in der Kurve geradeaus zur Blasius-Erler-Bank mit grandioser Aussicht.
Vom Aussichtspunkt links durch den Wald, auf dem Teersträßchen ein Stück rechts, dann links abbiegen in Richtung Steinhausen. Vorbei am Franzosengrab zur vielbefahrenen L283, diese überqueren und durch Steinhausen zur berühmten Barockkirche.
Unterhalb der Kirche links in den Weiherweg abbiegen und diesem parallel zur L283 folgen. Bei der zweiten Wegkreuzung biegen Sie links ab, kommen hinauf zur Landstraße, folgen ihr dann 200 m lach links und überqueren sie am Waldeck nach links. nach einem kurzen Stück am Waldrand treffen Sie wieder auf den Wanderweg, der zur Lassaulx-Bank führt. Hier können Sie nochmals einen herrlichen Blick auf das Schussenbecken und die Alpenkette genießen.
Den Wegweisern folgend zur Schussenqelle, von wo sich ein kurzer Abstecher entlang der Gleise zum großen Findling lohnt. Entlang der Gleise führt der Weg gut beschildert zurück nach Bad Schussenried.
Auf den Pfänder, den Hausberg von Bregenz, führen unzählige Wanderungen (und eine Straße und eine Seilbahn). Von Möggers aus verläuft ein bequemer Höhenweg zum Pfänder, häufig auf dem Kamm, in stetigem Auf und Ab mit insgesamt geringen Anstiegen.
Auf der A96 bis zur Ausfahrt Sigmarzell und von dort auf der B308 in Richtung Scheidegg. Ca. 6 km nach der Autobahn zweigt von der B308 die B32 nach links in Richtung Opfenbach ab. Hier RECHTS abbiegen in Richtung Hohenweiler. Nach der Durchfahrt von Hohenweiler am Ortsanfang von Leutenhofen links abbiegen und auf kurviger Straße bergauf. Das Ziel Möggers ist jetzt beschildert.
Ausgangspunkt:
In Möggers auf der Dorfstraße durch den Ort fahren bis zu gebührenpflichtigem Parkplatz bei der Kirche.
Höhenunterschied:
Aufstieg: 550 Hm
Abstieg: 550 Hm
Gesamtgehzeit:
5 Std.
Anforderungen:
Wanderung auf guten Wegen, bestens markiert und beschildert. Einige kurze, steile Anstiege
Karte/Führer:
Kompass 1:50.000 Blatt 2 Bregenzerwald Westallgäu
Tourenverlauf:
Wenige Meter nach dem Parkplatz gabelt sich der Weg und beide Wegweiser zeigen in Richtung Pfänder. Wir nehmen den nach links aufwärts führenden Weg und steigen bergauf zum Wald. Durch den Wald kommen wir zur Trögerhöhe mit Blick zum Hirschberg und erreichen auf der Teerstraße die Kapelle und das Trögerstüble. Die Fahrtstraße Lochau-Pfänder überqueren wir und wandern durch Wald und Wiesen auf markiertem Weg bergauf.
Die letzten 30 min müssen wir die wenig befahrene Straße benutzen, dann passieren wir den Parkplatz am Pfänder und bewältigen auf Stufen die letzten Höhenmeter zum Gipfel. Ein fantastischer Blick belohnt uns für die 2-stündige Anstrengung.
Beim Abstieg gehen wir auf der Teerstraße wieder zurück, betreten wieder den Wald und zweigen nach wenigen Metern vom Anstiegsweg links ab in Richtung Eichenberg. Teilweise steil geht es jetzt auf steinigem Weg abwärts Richtung Eichenberg. Nach einem kurzen Aufstieg entlang der Straße erreichen wir am Ortsanfang einen schönen Aussichtspunkt über den Bodensee. Kurz nach der Kirche verlassen wir die Straße nach links, wandern durch zwei wilde Tobel und steigen dann hinauf nach Lutzenreute.
Vor der Sennerei gehen wir auf schmalem Sträßchen aufwärts, lassen das Gasthaus Paradies links liegen und wandern auf einem Kiesweg durch Wiesen zum Gasthaus Riedstüble, wo sich eine Einkehr anbietet. Frisch gestärkt sind dann die letzten 20 Minuten hinauf nach Möggers nur noch ein Kinderspiel.
Die Rundwanderung zum Tieringer Hörnle – einer der HochAlbPfade – steigt aus dem Tal der Schlichem hinauf auf die Hochfläche und bietet vom Albtrauf spektakuläre Ausblicke über Schwarzwald, Alb und Neckartal.
Auf der B463 nach Laufen (zwischen Albstadt und Balingen), dort auf kurviger „Passstraße“ hinauf nach Tieringen. Hier den Wegweisern zur Schlichemhalle folgen.
Ausgangspunkt:
Parkplatz an der Schlichemhalle
Höhenunterschied:
Aufstieg: 250 Hm
Abstieg: 250 Hm
Gesamtgehzeit:
3,5 Std.
Anforderungen:
Wanderung auf guten Wegen, nur ein kurzer steiler Anstieg, bestens markiert und beschlidert
Vom Parkplatz wenige Meter zur Übersichtskarte und am Barfußpfad entlang durch das Tal der Schlichem. Nach kurzem Aufstieg erreicht man die Schlichemquelle mit eigenartiger Quellfassung (Viehtränke???). Durch den Wald kommt man zu einer Grillstelle, wo man an der Unterstandshütte den Forstweg überquert und ein kurzes Stück auf einem Pfad steil bergauf steigt. Immer der Beschilderung folgend passiert man den „Hohlen Backofen“ und erreicht die Hochebene. Entlang der Traufkante wandert man jetzt mit tollen Ausblicken hinauf zum Tieringer Hörnle, das nochmals ein schönes Panorama bietet.
Am Traufhang geht es jetzt abwärts und durch sehenswerten Bannwald schließlich wieder zu einer offenen Anhöhe mit Rastbänken. Von hier ist es nicht mehr weit zum Sportplatz von Tieringen, von wo man hinab in den Ort und zurück zur Schlichemhalle wandert.
Eine abwechslungsreiche Panoramawanderung führt von Maria Rain durch das Tal der Wertach und über die Höhenrücken des Alpenvorlandes. Höhepunkt für den Naturliebhaber ist ohne Zweifel der Weg durch das Seemoos.
Auf der A7 zur Ausfahrt Oy-Mittelberg fahren, die Autobahn verlassen und dann im Kreisverkehr links abbiegen in Richtung Nesselwang. 500 m nach dem Kreisverkehr links abbiegen und 2 km nach Maria Rain.
Ausgangspunkt:
Am Ortsanfang von Maria Rain links zum großen Parkplatz
Höhenunterschied:
Aufstieg: 300 Hm
Abstieg: 300 Hm
Gesamtgehzeit:
4,5 Std.
Anforderungen:
Wanderung auf guten Wegen, stellenweise Asphalt
Karte/Führer:
Kompass 1:50 000 Blatt 188 Ostallgäu
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz zunächst zur sehenswerten Wallfahrtskirche von Maria Rain.
Vom Eingangsportal der Kirche auf Schotterweg steil abwärts zur Wertach, wo man VOR der Holzbrücke halbrechts hinab zum Ufer der Wertach geht. Man folgt dem schmalen Weg am Ufer entlang, der später als Schotterweg steil hinauf zum Weiler Rainen führt. Oberhalb der Häuser kommt man zu einer Straße, der man bis vor die Brücke folgt. Man verlässt sie nach links abwärts, kommt am Bahnhof von Maria Rain vorbei und bleibt auf dem schmalen Sträßchen, bis man nach rechts unter der B310 hindurch gehen kann.
Auf einem Schotterweg geht man durch Wiesen parallel zum Autobahnzubringer und zum Wertstoffhof. Mehrere Wegweiser führen später nach rechts zum Waldrand. Hier biegt man links ab („Moorrunde“) und wandert auf dem Pfad durch den Wald zu einem Schotterweg. Weiter durch den Wald erreicht man die A7, unterquert sie und biegt unmittelbar danach links auf einen Pfad zum Waldrand ein.
Auf schön angelegtem Pfad mit einigen Info-Tafeln durchquert man das Seemoos bis zu einem Fahrweg, dem man dann nach rechts folgt. Auf der folgenden Straße geht man zunächst links, verlässt sie aber dann in einer markanten Linkskurve nach rechts. Nach ca. 1,5 km verlässt man den Schotterweg nach rechts (Wegweiser „Bachtel“), wandert hinab ins Tal und steigt dann hinauf nach Bachtel. Am Ende des Ortes biegt man links ab zur Lohmühle, wo man dem Wasserlauf folgend wieder ins Tal der Wertach kommt. Vor der ersten Holzbrücke (Wegweiser „Kohlestollen“) geht man halbrechts und steigt vorbei am vergitterten Stollen hinauf nach Maria Rain.
2. Von Maria Rain durch das Tal der Wertach
Eine Wanderung mit geringen Aufstiegen führt von Maria Rain entlang der Wertach bis zum Bischofstein und durch Bachtel wieder zurück. Immer wieder bieten sich schöne Ausblicke zu Edelsberg, Alpspitze und Grünten. Vor allem im Sommer sind die langen schattigen Strecken entlang der Wertach sehr angenehm.
Auf der A7 zur Ausfahrt Oy-Mittelberg fahren, die Autobahn verlassen und dann im Kreisverkehr links abbiegen in Richtung Nesselwang. 500 m nach dem Kreisverkehr links abbiegen und 2 km nach Maria Rain.
Ausgangspunkt:
Am Ortsanfang von Maria Rain links zum großen Parkplatz
oder am Randstreifen der Straße zur Kirche
Höhenunterschied:
Aufstieg: 250 Hm
Abstieg: 250 Hm
Gesamtgehzeit:
12 km, 3.30 Std.
Anforderungen:
Wanderung auf guten Wegen, stellenweise Asphalt
Karte/Führer:
Kümmerly+Frey 1:35.000 Blatt 46 Kempten
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz zunächst zur sehenswerten Wallfahrtskirche von Maria Rain.
Vom Eingangsportal der Kirche auf Schotterweg steil abwärts zur Wertach, wo man die Brücke überquert und den Weg-weisern nach rechts in Richtung Nesselwang folgt. Nach der Hammerschmiede hält man sich links und wandert am Bach entlang, bis vor der Kläranlage das Wanderschild scharf links hinauf nach Schneidbach weist.
In Schneidbach geht man durch den Ort, biegt am Ortsrand links ab und erreicht am Waldrand die hist. Pumpanlage der Wasserversorgung. Jetzt folgt man dem Schotterweg abwärts und kommt wieder an die Wertach, wo man nach rechts geht. Immer am Fluss entlang wandert man ohne Steigungen dahin, überquert die Wertach und kommt nach der Fischersäge an eine Wegegabelung.
Wir orientieren uns am Wegweiser zum Bischofstein und gehen weiter an der Wertach entlang. Nach einem kurzen Aufstieg halten wir uns rechts und gehen dann die 20 m zum Bischofstein mit herrlichem Pausenplatz am Ufer.
Weiter rechts haltend kommen wir zu einem Schotterweg, auf dem wir nach links bergauf gehen bis zu einer Wegespinne. Hier gehen wir links abwärts, überqueren eine Brücke und wandern dann hinauf zur Hochfläche. Die Wegweiser leiten uns nach Bachtel, wo sich ein Besuch der Kirche lohnt.
Wir folgen der Straße bis zum letzten Haus von Bachtel, biegen dann links ab und erreichen die Lohmühle. Dahinter geht es wieder aufwärts zu einem Hof und weiter zu einem Schotterweg, auf dem wir zur Autobahnbrücke kommen. Jetzt ist es noch ca. 1 km auf der Asphaltstraße bis zur Kirche in Maria Rain.
Über dem Kalterer See lockt die Rastenbachklamm mit ihrem reizvollen Wasserfall und der Ruine St. Peter. Sie wurde mit Treppen und Stegen so gangbar gemacht, dass man durch sie ohne Kletterkenntnisse gefahrlos zum kleinen Ort Altenburg hinaufsteigen kann.
Fahrt durch Kaltern zum Ortsteil St. Anton und weiter in Richtung Altenburg bis zur Sportzone mit Hochseilgarten rechts und großem Parkplatz links von der Straße
Ausgangspunkt:
Parkplatz bei der Sportzone St. Anton
Höhenunterschied:
Aufstieg: 400 Hm
Abstieg: 400 Hm
Gesamtgehzeit:
3-4 Std.
Anforderungen:
Wanderung auf gut angelegten, markierten Pfaden. Stellenweise etwas Trittsicherheit nötig.
Karte/Führer:
Tabaccho 1:25 000 Blatt 049 Südtiroler Weinstraße
Tourenverlauf:
Am Ende des Parkplatzes links abwärts in Richtung Fußballplatz, dann immer den Wegweisern des Friedensweges folgen, bis an einer Einmündung der Friedensweg nach rechts oben führt und Weg Nr. 10 links abwärts. Jetzt weiter auf Weg Nr. 10 zunächst weiter abwärts, dann durch den Wald hinauf zum Beginn der Rastenbachklamm. Über Stege und Treppen durch die Klamm. An einer Verzweigung nach links hinauf in Richtung St. Peter. Unter der Hängebrücke links hinauf, dann halblinks weiter zur Ruine der Basilika.
Zurück zur Hängebrücke, diese überschreiten und zu einem Aussichtspunkt, von dem es nur noch wenige Meter zum Kirchlein von St. Peter sind. Durch den Ort geradeaus zur Hauptstraße, diese überqueren und auf geteertem Weg aufwärts, bis nach rechts Weg Nr. 11 abzweigt. Durch den Wald erreicht man auf diesem wieder die Sportzone St. Anton.
Im Nonstal, erreichbar über den Mendelpass, findet man bei Fondo mit dem „Sentiero Mondino“ eine abwechslungsreiche Runde. Der Wanderer bewegt sich hier stellenweise zwischen himmelhohen senkrechten Felsmauern und erlebt als Kontrast ausgedehnte Apfelplantagen und eine ursprüngliche Schlucht.
Fahrt über den Mendelpass nach Fondo im Nonstal, dort am Ortsanfang den Wegweisern folgend halbrechts zum Lago Smeraldo.
Ausgangspunkt:
Parkplatz am Lago Smeraldo
Höhenunterschied:
Aufstieg: 500 Hm
Abstieg: 500 Hm
Gesamtgehzeit:
4Std.
Anforderungen:
Wanderung auf markierten Pfaden. Stellenweise sehr steiler Aufstieg, der Trittsicherheit erfordert.
Karte/Führer:
Tabaccho 1:25 000 Blatt 049 Südtiroler Weinstraße
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz ein kurzes Stück zurück, bis der zweite nach rechts oben führende Pfad mit der Nr. 522 abzweigt. Jetzt immer den Markierungen und der Nr. 522 folgend („Sentiero Mondino“) unter der Gampenjochstraße hindurch, dann lange Zeit durch den Wald abwärts in den Schluchtgrund der Novella. Hier wandert man zunächst flussaufwärts, am Kraftwerk vorbei und zur Brücke über den Fluss, dann geht es auf der anderen Seite das gleiche Stück wieder abwärts.
Ein kurzer, steile Anstieg führt zum Beginn des spektakulären Gamsbandes mit der markanten Treppe. Auf dem breiten Band steigt man unschwierig aber steil (im Sommer sehr heiß) hinauf und erreicht schließlich durch Wald Dovena.
Auf dem Dorfplatz beginnt der markierte Abstieg, der durch Apfelplantagen zur Straße führt. Dieser muss man vorbei am Castelfondo zur alten Brücke folgen, dann wandert man noch 300 m auf der Straße in Richtung Fondo, bis ein Pfad steil nach links oben führt (Wegweiser) und eine weite Kurve abschneidet. Am Ortsbeginn erreicht man die Straße wieder und folgt ihr geradeaus durch den Ort.
In der Rechtskurve der Straße (unmittelbar nach einer Bar) verlässt man sie nach links durch einen Durchgang, folgt dem Weg über eine Brücke und zweigt unmittelbar nach dieser links ab in einen Fußweg, der durch eine spannende Schlucht am Rio Sass entlang führt. Durch einen wilden Engpass erreicht man wieder den Lago Smeraldo.
Der höchste Berg des Mendelkammes lässt sich mit überschaubarer Anstrengung erreichen. Wenn man dazu noch den Halbweg-Sessellift benutzt, bleibt gerade noch ein Höhenunterschied von 500 HM, die sich aber auf jeden Fall wegen der schönen Aussicht lohnen.
Fahrt zum Mendelpass, dort links abbiegen in Richtung Roen. Nach 2 km erreicht man den Halbweg-Sessellift
Ausgangspunkt:
Parkplatz beim Halbweg-Sessellift
Höhenunterschied:
Aufstieg: 600/400 Hm
Abstieg: 600/400 Hm
Gesamtgehzeit:
4-5 Std.
Anforderungen:
Wanderung auf gut angelegten, markierten Wegen und Pfaden. Stellenweise sehr steiler Aufstieg
Karte/Führer:
Tabaccho 1:25 000 Blatt 049 Südtiroler Weinstraße
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz entweder mit der Sesselbahn aufwärts oder zu Fuß in knapp 1 Std. zur Halbweghütte. Von der Sesselbahn zur Halbweghütte 5 min.
Von der Halbweghütte auf breitem Weg in stetiger Steigung immer den Markierungen folgend zur Roenalpe (1 Std), dort steigt man geradeaus weiter auf immer steiler werdendem Schotterweg. Im letzten Stück geht der Schotterweg in einen Pfad über, gleichzeitig wird das Gelände flacher. Am Grat mündet von links der Klettersteig ein, zum Gipfel wendet man sich nach rechts. (1 Std ab Roenalm).
Variante A:
Rückweg auf gleichem Weg, dabei von der Roenalm Abstecher zur Überetscher Hütte auf großartigem Aussichtsplatz
Variante B:
Vom Gipfel auf Weg 500 weiter zur Testa Nera, von dort auf dem stellenweise ausgesetzten Gamssteig (Nr. 560) mit Seilversicherungen zur Überetscher Hüte und weiter zur Roenalm (+ 1,5 Std).
Natürlich denkt man bei Kaltern zuerst an Wein und an den See. Aber auch für Wanderer hat Kaltern sehr viel zu bieten. Ein markiertes Wegenetz von über 120 Kilometer gut markierter Wanderwege vom Kalterer See bis zur Bergspitze Roen auf über 2.000 m bietet hier ein umfangreiches Betätigungsfeld.
Die Bletterbachschlucht ist ein Naturwunder, das seinesgleichen sucht. Bei Ihrer Wanderung durch das UNESCO-Welterbe unternehmen Sie eine Reise durch Jahrmillionen.Sie gewährt einen Blick in das Innere der Berge, in die Welt der Gesteine und in den Aufbau der Dolomiten. Wissenschaftlern, geologieinteressierten Wanderern, aber auch naturbegeisterten Familien mit Kindern präsentiert sich die Schlucht wie ein geöffnetes Buch, in dem mehr als 40 Millionen Jahre der Erdgeschichte nachgelesen werden können.
Inzwischen ist der GEOPARC zwar touristisch erschlossen – mit Eintrittspreis, Parkplatz und Helmverleih – trotzdem bleibt der Gang durch die Schlucht ein beeindruckendes Erlebnis.
Auf der Brennerautobahn vorbei an Bozen zur Ausfahrt Auer/Neumarkt. Weiter nach Auer und dort auf der SS48 in Richtung Montan. Weiter in Richtung Fassatal, bis nach links die Abzweigung nach Aldein führt. Von hier aus immer den Wegweisern „Bletterbach“ folgend auf schmalem Zufahrtssträßchen zum Parkplatz bein GEO-Parc.
Ausgangspunkt:
Parkplatz GEO-Parc. Eintritt incl. Ausleihe der Steinschlaghelme 6.- € (Stand 2016)
Höhenunterschied:
Aufstieg: 300 Hm
Abstieg: 300 Hm
Gesamtgehzeit:
4 Std.
Anforderungen:
Wanderung auf gut angelegten Pfaden und weglos im Schotterbett des Bletterbaches
Karte/Führer:
Tabaccho 1:25 000 Blatt 049 Südtiroler Weinstraße
Tourenverlauf:
Vor dem Gang durch die Schlucht holt man sich im Büro des GEO-Parc Steinschlaghelme (Pflicht!).
Rechts vom Bürogebäude führt der breite Weg abwärts zur Schlucht, wo man auf einem schmalen, steilen Pfad das breite Kiesbett des Bletterbaches erreicht. Jetzt folgt man immer im Bachbett dem Flusslauf aufwärts zum „Butterloch“ mit dem markanten Wasserfall (1 Std.)
Im Flussbett geht man dann ein Stück zurück, bis auf der rechten Seite der Jägersteig abzweigt (Wegweiser). Steil aufwärts steigend erreicht man über viele Treppen einen breiten Querweg (45 min), wo man sich über den weiteren Wegverlauf entscheiden muss:
a. Links haltend kommt man in 50 min zurück zum Info-Zentrum, wobei man einen Szwischenstopp in der Laneralm einlegen kann.
b. Wenn man sich rechts hält, erreicht man nach kurzem, steilen Aufstieg einen Pfad, der wieder ins Bett des Bletterbaches hinunter führt, wo man im Schotter bis zum Talschluss (Gorz) weiter wandern kann (45 min). Der Rückweg erfolgt dann auf gleichem Weg und man steigt dann wie bei a. beschrieben zurück zum Info-Zentrum. (1,5 Std)
Achtung!!!
Die Schlucht auf keinen Fall bei Regen oder Gewitterneigung begehen!
Eine Winterwanderung, die aber zu jeder Jahreszeit machbar und genauso schön ist, führt vom Kloster Gwiggen am Fuß des Pfänder nach Lutzenreute und über Hörbranz zurück.zum Ausgangspunkt.
Auf der A96 zur Ausfahrt Sigmarszell, dann auf der B308 in Richtung Scheidegg. An unscheinbarer Abzweigung rechts nach Hohenweiler, durch Leutenhofen und nach der Ortsdurchfahrt links zum Kloster Maria Stern in Gwiggen.
Ausgangspunkt:
Kloster in Gwiggen
Höhenunterschied:
Aufstieg: 500 Hm
Abstieg: 500 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4 Std.
Anforderungen:
Problemlose Wanderung auf guten, bezeichneten Wegen. Steiler Treppenweg über eine Felsstufe nach Andreute mit Geländer und Seilversicherung.
Karte/Führer:
Kompass 1:50.000 Blatt 187 Oberschwaben
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz durch das Kloster, dann vorbei an Obstgärten bergauf. In weitem Bogen auf Fahrweg aufwärts, der dann auf schmalem Pfad (Wegweiser) nach rechts verlassen wird. Jetzt über Stufen auf steilem, schmalem Pfad über eine Felsstufe (Versicherungen) aufwärts zur Zufahrtsstraße von Andreute. Auf der Straße zum Pferdehof, durch die Koppeln nach rechts und mit Sicht zum Bodensee aufwärts zum Hof Stegen und dann abwärts nach Lutzenreute. Im Ort rechts abwärts in Richtung Ruggburg, an Wegverzweigung (Wegweiser) in Richtung Backenreute rechts ab und auf schönem Steig über eine Brücke unter dem Hangrutsch durch. Auf Forstweg abwärts nach Gigglestein, durch den Ort, dann nach rechts zur St. Rochus Kapelle und zum Waldrand. In weitem Bogen am Wald entlang zur Bundesstraße am Ortsrand vom Hörbranz. Beim Chinaresteaurant die Straße überqueren und auf Wald- und Wiesenweg zurück zum Kloster Maria Stern.