Als besonderes Kleinod liegt der Karersee unter den schroffen Wänden des Latemar. Seine Schönheit lockt natürlich viele Besucher an, so dass in der Hochsaison der Genuss eher getrübt ist. Dafür kann man im Frühling den Blick auf See und Berge umso besser genießen.
Von Bozen durch das Eggental nach Welschnofen. Am Ortsbeginn befindet sich auf der rechten Seite das markante „Zivilschutzzentrum“. Hier finden sich mit abenteuerlicher Zufahrt einige Parkmöglichkeiten.
Ausgangspunkt:
Parkplatz Zivilschutzzentrum oder 300 m in Richtung Bozen beim Hotel „Stern“
Höhenunterschied:
Aufstieg: 550 Hm
Abstieg: 550 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4 Std.
Anforderungen:
Rundwanderung auf Forstwegen und Fußpfaden. Trotz guter Wege ist ordentliches Schuhwerk anzuraten
Karte/Führer:
Tabacco 1:25.000 Blatt 029 Schlern – Rosengarten
Tourenverlauf:
Vom Naturschutzzentrum folgt man am Betaler Bach entlang immer dem markierten Weg (10A). Er führt in angenehmer Steigung an Kraftwerksanlagen vorbei hinauf zur Latemarsäge an der Straße zum Karerpass. Hier überquert man die Straße und erreicht immer auf Weg 10A den Karersee.
Nach Umrundung des Sees überschreitet man die Straße und folgt jetzt dem Tamblweg (Nr. 8) langgezogen mit wenig Höhenverlust durch den Wald. In einer Lichtung zweigt Weg 25A nach rechts ab und erreicht nach 200 m eine Teerstraße. Auf dieser nach links zum Stadlhof (Einkehrmöglichkeit), dann nach 400 m, kurz vor dem Geigerhof, links auf einen Fußweg (27) der durch den Wald steil abwärts führt. Vorbei am Unterpirchhof umrundet man den Plunbühl und erreicht 100 m unterhalb des Zivilschutzzentrums die Straße.
Eine kurze Wanderung mit grandioser Aussicht führt von Welschnofen hinauf zum Elisabeth-Denkmal mit grandioser Aussicht zum Latemar. Allerdings darf der steile Aufstieg nicht unterschätzt werden.
Von Bozen durch das Eggental nach Welschnofen. Durch den Ort in Richtung Karerpass bis nach den Häusern in der markanten Rechtskurve der Straße nach Überquerung der Brücke auf der linken Seite der Parkplatz der Laurinbahn zu sehen ist (P2)
Ausgangspunkt:
Parkplatz Laurinbahn
Höhenunterschied:
Aufstieg: 450 Hm
Abstieg: 450 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 2,5 Std.
Anforderungen:
Rundwanderung auf Forstwegen und Fußpfaden. Durchgehend steiler Aufstieg auf teilweise ruppigem Pfad
Karte/Führer:
Tabacco 1:25.000 Blatt 029 Schlern – Rosengarten
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz führt auf der linken Seite der Straße ein gut ausgebauter Fußweg aufwärts. Man folgt der Wegweisung der Wege 3 + 7, bis in einer Linkskurve ein markierter Pfad rechts abzweigt (kein Wegweiser!). Erst nach einigen Metern sieht man die Wegnummer 6 an einem Baum. Immer dem markierten Weg folgend steigt man durchgehend steil aufwärts und erreicht nach 1,5 Stunden den Sohlerhof. Etwas oberhalb des Hofes folgt man am Waldrand dem markierten Pfad (Nr. 3) zum Elisabeth-Denkmal mit schöner Aussicht auf Eggental und Latemar.
Für den Abstieg folgt man immer der Wegmarkierung (Nr. 3) durch den Wald abwärts zurück zum Parkplatz.
Obere und Untere Argen sind die Flüsse des Westallgäu. Sie ereinen sich bei Neuravensburg zum stattlichen Fluss der Argen und fließen dann gemeinsam zum Bodensee.
Unsere Wanderung führt zum Zusammenfluss der beiden Argen und weiter zum Schloss Achberg.
Auf der A96 zur Ausfahrt Weissensberg, dann auf der L320 nach Neuravensburg. Am Ende des Orts links abiegen in Richtung Primisweiler, dann bei den ersten Häusern von Grub (Hinweis Wanderparkplatz) links ab in den Fischerweg und zum Wanderparkplatz im Wald beim Autobahnviadukt.
Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz bei Grub
Navi: Wangen im Allgäu, Fischerweg
Höhenunterschied:
Aufstieg: 360 Hm
Abstieg: 360 Hm
Gesamtgehzeit:
13 km, ca. 4 Std.
Anforderungen:
Rundwanderung auf Forstwegen und Fußpfaden, kurze Stücke auf schmalen Sträßchen. Gelegentlich feuchte Passagen, deshalb gutes Schuhwerk empfehlenswert.
Karte/Führer:
Kompass 1:50.000 Blatt 187 Oberschwaben
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz wandert man zum Autobahn-Viadukt und überquert die Obere Argen. Unmittelbar nach der Brücke zweigt rechts ein unmarkierter Pfad ab, der am Ufer entlang durch den Wald führt. Wenn der Pfad zu sumpfig ist, kann man auch 50 m weiter auf dem markierten Wanderweg (blauer Strich, „Argenzusammenfluss“) wandern.
Man hält sich im Folgenden immer in Fließrichtung der Oberen Argen und benutzt je nach Laune mal die schmalen Trampelpfade, mal den markierten Wanderweg auf den Forstwegen und kommt so bei einer Rasthütte zum Zusammenfluss von Oberer und Unterer Argen.
Unmittelbar nach der Hütte verlässt ein schmaler Pfad den geschotterten Forstweg nach rechts und folgt wieder dem Ufer der Argen. Man erreicht eine Brücke, die man nicht beachtet und überquert den Fluss erst an der nächsten Fußgängerbrücke. Nach der Brücke kann man wieder direkt am Ufer entlang einen Pfad benützen. Dieser führt nach 10 min zum Aufstieg nach Blumegg.
Nach den Häuser geht es auf einem Schotterweg sofort wieder abwärts. Man folgt dem Schotterweg durch den Wald nach Flunau, überquert auf der Hängebrücke die Argen und steigt hinauf zum Schloss Achberg.
Vom Schloss auf dem Zufahrtsweg zum Gutshof Achberg, am Spielplatz scharf links abbiegen und nach wenigen Metern den breiten Weg auf einem Fußweg (rotes Kreuz) nach rechts oben verlassen. Nun folgt man dem Pfad durch Buchenwald aufwärts und erreicht einen Forstweg. Nach einem Stück am Waldrand (herrliche Aussicht) und auf dem Forstweg durch den Wald (Markierung rotes Kreuz) erreicht man ein schmales Sträßchen nach Regnitz, dann führt ein Schotterweg nach Strohdorf und leitet am Waldrand durch den Wald hinunter zur Steinbrücke über die obere Argen und unter dem Viadukt zurück zum Wanderparkplatz.
Der Rundwanderweg führt uns durch das romantische Landschaftsschutzgebiet „Karbachtal“. Auf beiden Talseiten bieten sich immer wieder schöne Aussichtspunkte. Im Frühling blühen auf den Wiesen und am Bach entlang Millionen von Märzenbechern.
Feld-, Wald- und Wiesenwege lösen sich ab, teilweise wandern wir querfeldein am Karbach entlang. Stabiles Schuhwerk wird empfohlen.
Auf der A96 zur Ausfahrt Wangen-West, dann auf der B32 in Richtung Wangen zur Abzweigung der L325 in Richtung Herfatz/Leupolz. Der Straße Richtung Leupolz folgen bis 1 km vor Leupolz ein schmaler Schotterweg links zur Leupolzmühle abzwiegt.
Ausgangspunkt:
Parkmöglichkeit vor der Leupolzmühle
Höhenunterschied:
Aufstieg: 250 Hm
Abstieg: 250 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 3-4 Std.
Anforderungen:
Rundwanderung auf Forstwegen und kurzen Teersträßchen. Entlang des Karbaches weglos durch manchmal sumpfige Wiesen.
Karte/Führer:
Kompass 1:50.000 Blatt 187 Oberschwaben
Tourenverlauf:
200 m vor den Gebäuden der Leupolzmühle überquert man auf einer kleinen Brücke den Karbach und folgt der Markierung (rotes Kreuz) am Waldrand entlang. Der Weg gewinnt langsam an Höhe und erreicht die Höfe von Englisweiler. Jetzt auf schmalem Teersträßchen nach Steißen. Vor dem ersten Hof von Albishaus biegt man links ab (Markierung) auf einen Feldweg, der zum Gehöft von Pfaffenweiler führt. Vor dem Hof biegt man links ab und folgt dem Wiesenweg nach Krottental. Hier geht man wenige Meter links auf der Straße, dann biegt man scharf links in den Weg Richtung Reutstock ab.
Bei Erreichen des Karbaches geht man nicht über die Brücke sondern folgt weglos immer am Ufer entlang dem Bächlein. Im Frühling trifft man hier riesige Flächen von Märzenbechern an. Dem Bachlauf folgend, gelegentlich Seitengräben überspringend und Sumpfwiesen umgehend, kommt man wieder zurück zur Leupolzmühle.
Die „Ochsenbergtour“ ist einer der „Traufgänge“ bei Albstadt. Sie führt auf aussichtsreichen Pfaden durch Wiesen und Wälder zu einer Reihe von Aussichtspunkten und der prähistorischen Fundstelle von Menschenaffen in der Heidensteinhöhle. Kurz vor Ende der Tour lädt die Wirtschaft am Ochsenberg zu einer Einkehr ein.
Vom Parkplatz beim Freizeitbad die Straße überschreiten und vorbei am Campingplatz bergauf. Wenige Meter nach dem Waldrand führt ein Pfad nach rechts (Hinweisschild „Oststadt“) am sonnigen Hang eben zum Neubaugebiet und an diesem vorbei. Kurz nach Eintritt in den Wald wandert man durch einen kleinen Tobel, dann führt ein schmaler Pfad ohne Beschilderung links nach oben, wo man den „Traufgang Ochsenbergtour“ erreicht. an den Wanderschildern folgt man dem Premiumwanderweg nach rechts. Jetzt ist der Weg durch die Beschilderung eindeutig vorgegeben. Er führt hinauf zum Schneckelefels mit schönem Blick über Albstadt, geht weiter zur prähistorischen Fundstelle der Heidenlochhöhle und erreicht über mehrere Aussichtspunkte den „Alpenblick mit Liegen und Vesperplatz. Nach 3 1/2 Std kommt man schließlich zur Gastwirtschaft Ochsenberg, die zu einer Einkehr einlädt.
Hinter der Wirtschaft leitet ein Treppenweg abwärts. nach der Treppe biegt man rechts ab und erreicht über eine Wiese und einen Schotterweg wieder das Badkap.
Die Burg Hohenfreyberg bildet zusammen mit der direkt gegenüber liegenden Burg Eisenberg eine weithin sichtbare Burgengruppe im südlichen Allgäu, etwa vier Kilometer nördlich von Pfronten im Landkreis Ostallgäu. Die spätmittelalterliche Gipfelburg wurde während des Dreißigjährigen Krieges aufgegeben und in Brand gesetzt. Von 1995 bis 2006 konnte der ehemalige Adelssitz im Rahmen einer vielbeachteten „Mustersanierung“ aufwändig gesichert und konserviert werden.
Die hier beschriebenen Wanderungen verbinden beide Burgruinen, an deren Fuß die Schlossbergalm zur Einkehr einlädt.
Auf der A7 bis zur Ausfahrt Oy, von dort in Richtung Nesselwang (Kreisverkehr dritte Ausfahrt). Durch Nesselwang in Fahrtrichtung Pfronten fahren und in Weißbach links nach Rehbichl abbiegen.
Ausgangspunkt:
Parkplatz beim „Zauberberg“ in der Schweinegger Straße in Rehbichl
Navi: Pfronten, Kolpingstraße 23
Höhenunterschied:
Aufstieg: 300 Hm
Abstieg: 300 Hm
Gesamtgehzeit:
13 km, ca. 4 Std.
Anforderungen:
Problemlose Wanderung auf guten, bezeichneten Wegen
Karte/Führer:
Kompass 1:50.000 Blatt 4 Füssen Außerfern
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz wenige Meter dem Sträßchen folgen, dann nicht links abbiegen sondern geradeaus auf einem Feldweg durch das Tal nach Zell wandern. Nach Durchgang durch eine Hofunterführung auf der Ortsstraße nach links, bis 100 m nach dem Ortsende an einem Wanderparkplatz der markierte Wanderweg rechts zum Waldrand empor führt. Jetzt immer der Beschilderung folgend zunächst zur Ruine Hohenfreyberg dann zur Ruine Eisenberg. Von beiden bietet sich ein herrlicher Blick zu den Allgäuer und Ammergauer Bergen und beide beeindrucken durch die Größe der Burganlegen.
Nach der Besichtigung wandern Sie in wenigen Minuten hinunter zur Schlossbergalm, wo sich eine Einkehr anbietet, bei schönem Wetter am besten auf der Terrasse – wieder mit toller Aussicht.
Von der Schlossbergalm folgen Sie dem Wegweiser in Richtung Lieben/Weizen. Der Weg führt vorbei am Drachenköpfle durch den Wald (Achtung! Steilen Fußpfad nicht verpassen!) hinunter zu den Häusern von Lieben, wo Sie am Ende links abbiegen und auf schmaler Straße nach Schwarzenbach und weiter nach Schweinegg (Seeger) wandern.
Bei der Kapelle von Seeger biegen Sie links ab und erreichen auf einem Güterweg ansteigend vorbei am Schweinegger Weiher durch den Wald den Schlossweiher. Das letzte Stück nach Zeller wandern Sie auf der Straße, dann geht es es auf der Gemeindeverbindungsstraße in wenigen Minuten zurück nach Rehbichl.
2. Burgenrunde von Zell
Wer den ziemlich langen Passagen auf Wirtschaftswegen und Sträßchen aus dem Weg gehen will, kann die Wanderrunde auf dem Wanderparkplatz bei Zell starten. Die Strecke verkürzt sich dann auf 9 km, die Gehzeit beträgt noch 3 Stunden.
Auf der A7 bis zur Ausfahrt Oy, von dort in Richtung Nesselwang (Kreisverkehr dritte Ausfahrt). Durch Nesselwang in Fahrtrichtung Pfronten fahren in Weißbach links in Richtung Füssen und im Kreisverkehr nach Pfronten-Kreuzeck links abbiegen nach Zell. Hier links durch den Ort in Richtung Schweinegg und 300 m nach dem Ortsende zum Wanderparkplatz.
Problemlose Wanderung meist auf gutenWegen,
teilweise ohne Markierung, GPS vorteilhaft
Karte/Führer:
Kompass 1:50.000 Blatt 4 Füssen Außerfern
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz auf dem Schotterweg bergauf zum Waldrand wandern. und dort links abbiegen. Wir folgen auf dem Forszweg den Wegweisern in Richtung Schloßweiher durch den Wald bis zum Waldrand und biegen dort rechts ab zum Weiher.
Auf dem Schotterweg wandern wir in Richtung Schweinegg, biegen dann am Ende des Waldstückes rechts ab und halten uns in Richtung der nächsten Waldecke. Anm der Wegegabelung gehen wir links und biegen dann halblinks in einen Pfad ein. An den folgenden drei Abzweigungen nehmen wir den Weg nach rechts und steigen dann auf steilem Pfad hinauf zu einem Forstweg. Bei Erreichen des Sattels biegen wir links ab und kommen zum Gipfelkreuz auf dem Drachenköpfel.
Zurück am Sattel wandern wir auf dem Forstweg zur Schlossbergalm und von dort auf eindeutigen Wegen zuérst zur Ruine Eisenberg und danach zur Ruine Hohenfreyberg,
Für den Rückweg biegen wir zwischen den beiden Ruinen an der teifsten Stelle des Forstweges rechts ab auf den Wanderweg und folgen diesem zum Forstweg. Wir erreichen am Waldrand den Aufstiegsweg und gehen auf ihm nach links zurück zum Parkplatz.
Rundwanderung von Aldein hinunter zum Bletterbach und vorbei am Fölserhof hinauf zur Blettermühle, wo der Bletterbach wieder überquert wird. Über die Aussichtsterrasse des Kiniberges zurück nach Aldein.
Problemlose Wanderung auf guten, bezeichneten Wegen, Abstieg zur Bletterbachschlucht steil und schmal
Karte/Führer:
Tabacco 1:25.000 Blatt 049 Südtiroler Weinstraße
Tourenverlauf:
Vom Ortszentrum Aldein den steilen Kirchenweg hinunter und zu den Sportanlagen. Dort treffen Sie auf den Weg Nr. 16, der auf einer Teerstraße vorbei am Wieserhof zum Kinig führt. Hier endet die Straße, Sie gehen auf einem Wiesenweg (Nr. 16) weiter und erreichen am Waldrand einen Schotterweg. Dieser geht nach einiger Zeit in einen Fußpfad über, der in vielen Serpentinen steil hinab zum Bletterbach führt. Nach Überschreitung des Baches auf einer überdachten Holzbrücke beginnt der teilweise steile Aufstieg in Richtung Unterradein.
Bei Hof Fölser kommen Sie auf die Zufahrtsstraße zum Hof und folgen dieser zum nächsten Hof (Schullandheim) mit Lourdes-Kapelle. vor dem Gebäude biegen wir scharf links ab und steigen auf Weg Nr. 8 zunächst durch Wald, später durch riesige Geröllhalden hinauf zur Blettermühle.
nach Überschreitung des Bletterbaches geht es auf schmalem Pfad steil hinauf zur Aussichtsterrasse am Kinigsberg, die wir auf Weg Nr. 9 überqueren und dann zu den Häusern von Toll hinabsteigen. An der Waldrast erreichen wir die Straße und folgen dieser nach Aldein zurück.
Inmitten von Wiesen und Wäldern liegt Maria Weissenstein, der in Südtirol bedeutendste Wallfahrtsort. Die barocke Kirche aus dem 17 Jh. und der Blick auf Schlern, Rosengarten, Latemar und die Ortlergruppe bilden eine reizvolle Kulisse für Pilger und Naturliebhaber gleichermaßen.
Bei einem Wanderaufenthalt in Aldein darf natürlich eine Wanderung zu diesem wichtigen Südtiroler Heiligtum nicht fehlen.
Von Aldein auf der Straße in Richtung Deutschnofen bis zum Gasthaus „Waldrast“. Dort zweigt eine schmale Straße rechts ab in Richtung Bletterbach. Dieser Straße bis zum Hof „Schlögler“ folgen.
Ausgangspunkt:
Parkplatz beim Schlögler
Höhenunterschied:
Aufstieg: 400 Hm
Abstieg: 400 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4-5 Std.
Anforderungen:
Problemlose Wanderung auf guten, bezeichneten Wegen
Karte/Führer:
Tabacco 1:25.000 Blatt 049 Südtiroler Weinstraße
Tourenverlauf:
Vom Schlögler folgen Sie einige Meter der Straße nach rechts, bis nach halblinks ein Weg (Nr. 8) nach oben führt. Immer auf diesem Weg bleibend steigen Sie durch herrliche Lärchenwiesen in angenehmer Steigung durch die Stockwiesen ca. 150 Hm auf. Bei einem flachen Wiesenstück zweigt nach rechts der Weg Nr. 11A zur Schmiederalm ab (Aussichtspunkt, Einkehrmöglichkeit).
Am Parkplatz der Schmiederalm gehen Sie einige Treppenstufen hoch zum Waldrand und orientieren sich durch den Wald am Weg Nr. 5 und den spärlichen Markierungen bis Sie nach einem kurzen Abstieg den E5 erreichen. Folgen Sie diesem nach links und genießen Sie beim Weg nach Maria Weißenstein die herrlichen Ausblicke zum Rosengarten.
Gehen Sie für den Rückweg links am Kloster vorbei und erreichen dort den Weg Nr. 8. Durch Waldstücke kommen Sie zur Pichlwiese, wo sie an einer Wegspinne auf den Weg Nr. 1o wechseln, der Sie durch die Stietwiesen zum Leghof bringt. Hier folgen Sie der Straße 300 m zum Bacherhof, wo sie links abbiegen und auf Weg Nr. 11 vorbei am Leitner zurück zum Schlögler wandern.
Die Kapelle „Maria Schnee im Thal“ nahe Aldein ist allein schon wegen der Lage sehenswert. Der Besucher verspürt eine bezaubernde Idylle, die an vergangene Zeiten erinnert. In unmittelbarer Nähe befindet sich ein wunderbarer Aussichtspunkt an der Hochfläche: die Felskuppe des Roßsprungs. Einmalig ist der Blick hinunter in das Etschtal, auf Dörfer, Straßen und die Stadt Bozen. Für diese Wanderung können Sie sich auch einen ganzen Tag einplanen, um die Höhepunkte so richtig zu genießen.
Problemlose Wanderung auf guten, bezeichneten Wegen
Karte/Führer:
Tabacco 1:25.000 Blatt 049 Südtiroler Weinstraße
Tourenverlauf:
Sie gehen vorbei an der Kirche hinunter zur Durchzugsstraße Deutschnofen – Auer. Überqueren Sie die Straße und gehen Sie weiter auf der Asphaltstraße. Nach ca. 150 m biegen Sie bei der Verzweigung auf Weg T ab, der Sie zum Weiler Alt Widum (1200 m) führt. Weiter geht’s auf Weg 18 („Mühlenweg“) zunächst eben über Wiesen und durch Föhrenwald, später steiler hinab in einen Graben, wo Sie links über den Bach queren. In der Nähe befindet sich das „Mühlendorf“, wo Sie einige altertümliche Mühlen besichtigen können. In Richtung Westen erreichen Sie die Wiese beim Thalhof mit der Kirche „Maria Schnee im Thal“ (1180 m). Sie gehen weiter nordwestwärts hinauf in den Wald, danach erreichen Sie eine Asphaltstraße (Weg Nr. 6A).
Biegen Sie nun links ab zur Siedlung Winkl (Matznellhof – 1209 m), dort wiederum links und auf Weg Nr. 18 nach N hinab bis zu einer Verzweigung. Sie biegen rechts ab zum „Forstweg Roßsprung“, der Sie durch den Wald leicht abwärts führt. Auf der schmalen Straße gehen Sie weiter abwärts, schließlich um den P 1110 im Bogen herum und hinauf zur Felskuppe des Roßsprungs (1108 m).
Beim Rückweg nehmen Sie den schon bekannten Weg, bis nach rechts der Weg Nr. 6A in Richtung Branzoll abzweigt. Aus dem Forstweg wird bald ein steiniger, ausgewaschener Saumweg, der bis zum Aldeiner Bach hinab führt. Nach Überschreitung des Bachbetts geht es am Bach entlang wieder aufwärts (Weg 6), bis Sie vorbei am Hof Holzmann wieder die Straße unterhalb der Kirche von Aldein erreichen.
Unangetastet von jeglicher moderner Erschließung, inmitten von dichtem Mischwald, zählt der Göllersee zu den hübschesten Waldseen Südtirols. Diese bequeme Wanderung verbindet den idyllisch gelegenen See mit dem atembraubenden Aussichtspunkt der Rotwand.
Problemlose Wanderung auf guten, bezeichneten Wegen
Karte/Führer:
Tabacco 1:25.000 Blatt 049 Südtiroler Weinstraße
Tourenverlauf:
Diese Wanderung beginnt beim Café Irene am Ortseingang von Aldein. Wir folgen der Straße bis zum Gasthof Schönblick, überqueren dort die Straße und folgen jetzt immer dem Weg Nr. 17. Er leitet uns durch lichten Wald – im Frühling über einen dichten Teppich von Heidekraut – zunächst zum Hexenstein. Von dort sind es nur wenige Minuten zum hinunter zum idyllischen Göllersee. Ein Rundgang um den See lohnt sich und wir können die Ruhe, die Sonne und die saubere Bergluft genießen.
Nach kurzer Rast setzen wir unsere Wanderung rechts vom See fort – Wegbezeichnung „S“. Der Weg ist zu einem Forstweg ausgebaut. Bald erblicken wir unterhalb der Straße einen kleinen Weiher, den Mittersee und gleich darunter, eingebettet in eine Mulde, befindet sich das Bärenbad. (Im Sommer sind Mittersee und Bärenbad fast ausgetrocknet). Am Bärenbad weist uns ein Schild zur Rotwand. Nach knappen 15 Minuten erreichen wir diesen einmaligen Aussichtspunkt über dem Etschtal. Senkrecht fällt die Porphyrwand ab (Vorsicht!). Der Blick in die Tiefe ist einmalig, fast atemberaubend.
Von der Rotwand kehren wir wieder zur Forststraße zurück und folgen dieser bis wir nach etwa 20 Minuten Gehzeit links abbiegen. Auf dem mit „17“ bezeichneten Steig kehren wir bis auf die Höhe des Biotops Pigleidermoos zurück. Wer der Markierung „0“ folgt, gelangt zum Gasthof Pigleiderhof und dann über der Fahrstraße und dem Güterweg zurück zum Gasthaus Schönblick.