Rundwanderung durch die Schmalegger Tobel

Das Naturschutzgebiet Schmalegger und Rinkenburger Tobel entstand vor ca. 12.000 Jahren nach dem Ende der Würmeiszeit. Es grenzt unmittelbar an den Ravensburger Ortsteil Schmalegg und zeigt auf einer Fläche von 229 ha zahlreiche Formationen der im Voralpenland abgelagerten tertiären Süßwassermolasse.
Die vielen Tobel lassen sich auf einer knapp 4-stündigen Rundwanderung erkunden und genießen, auf der immer wieder informative Hinweistafeln wertvolle Informationen bieten.

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Ausgangspunkt: Parkplatz beim Jägerhaus (Sportgelände) Schmalegg
Anfahrt: Auf der B30 bis zur Ausfahrt Baienfurt, dort auf die B32 in Richtung Saulgau. Nach 400 m unmittelbar nach dem Föhrenhof die B32 nach Links verlassen und vorbei an der Kanzachmühle nach Ettishofen fahren. Von dort weiter nach Berg, wo man den Wegweisern nach Schmalegg folgt. In Schmalegg halblinks abbiegen zum Wanderparkplatz beim Jägerhaus.
Höhenunterschied: Aufstieg:  250 Hm
Abstieg:   250 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe, Getränkevorrat, evt. Teleskopstöcke
Anforderungen: Wanderung auf Fortwegen und schmalen, teilweise rutschigen Pfaden. Einige steile Aufstiege. Orientierungssinn notwendig, GPS große Hilfe.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 187  Oberschwaben (ungenau!)
Schw. Albverein  1:35.000  Blatt 35  Weingarten
Wegverlauf: Vom Jägerhaus wandern wir ein Stück auf der Zufahrtsstraße zurück bis Schmalegg, folgen der Wolfsbergstraße nach links und biegen dann in die Schlossstraße ein. 50 m nach der Bäckerei verlassen wir auf schmalem Pfad (Wegweiser „Schmucker“) nach links die Straße, steigen auf glitschigem Pfad hinunter in den Tobel und überqueren dort den Bach. Auf steilem Pfad mit einigen Stufen geht es hinauf zum „Königshof Schmucker“.
Am Hof wenden wir uns nach rechts, folgen ein Stück dem Grasweg am Waldrand und steigen dann sehr steil hinunter nach Schwarzensteg. Hier erreichen wir den Forstweg, der uns am Bach entlang durch den Glastobel bis zur Adelmühle bringt. Vor dem Gebäude überschreiten wir auf schmaler Brücke den Bach und steigen steil hinauf zur Anhöhe. Auf einem Forstweg geht es nun in Gegenrichtung durch den Wald, den wir bei den Häusern von Schwarzhäusle für ein kurzes Stück verlassen. Im Linksbogen wandern wir jetzt wieder im Wald zur Königstanne und dort abwärts.
Kurz vor Verlassen des Waldes biegen wir scharf rechts ab und erreichen links vom Forstweg den Wasserfall. Nach dessen Besichtigung folgen wir weiter dem Forstweg durch den Buttenmühlentobel bis zur Buttenmühle, wo wir kurz vor dem Gebäude links abbiegen, den Buttenbach überqueren und auf Stufen hinauf nach Annaberg steigen.
Am Waldrand entlang erreichen wir die Teerstraße, folgen ihr 100 m und biegen dann links ab. Immer den Wegweisern folgend erreichen wir schließlich wieder das Sportgelände und das Jägerhaus.


Hochsiedelrunde am Hündle

Wanderung zur Krokusblüte am Hündle


Nach der Schneeschmelze erblühen auf dem Rücken des Hündle bei der Hochsiedelalpe Millionen von Krokussen und bilden auf einer Fläche von 20 ha einen riesigen Blütenteppich. Da wir als Wanderer natürlich nicht die Seilbahn benützen sondern den Aufstieg zum Hündle aus eigener Kraft bewältigen, ergibt sich auf diese Weise auf der sog. Hochsiedelrunde eine schöne Rundwanderung.
Da die Zeit der Blüte jedes Jahr variiert (Witterung, Schneemenge), informieren Sie sich vorher auf der Webseite Oberstaufen.
Tipp: Um den Menschenmassen zu entgehen, vermeiden Sie nach Möglichkeit das Wochenende.

1. Wanderung von der Talstation der Hündlebahn

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Ausgangspunkt: Parkplatz an der Talstation der Hündle-Bahn
Anfahrt: Auf der B 308 von Immenstadt in Richtung Oberstaufen. Ca. 3 km vor Oberstaufen am Kreisverkehr links abbiegen zum großem Parkplatz bei der Hündle-Bahn.
Endpunkt: s.o.
Rückfahrt: s.o.
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 14 km, 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe, Getränkevorrat
Anforderungen: Wanderung auf teilweise geteerten Almwegen und Schotterwegen. Durch den Schmidstobel schmaler Pfad
Karte/Führer: Alpenvereinskarte BY1 1:25.000  Allgäuer Voralpen West
Wegverlauf: Vorbei an der Talstation der Bahn nach links und auf komplett asphaltiertem Sträßchen steil aufwärts. Den Wegweisern „Hündle“ folgend kommt man nach 50 min zur Bergstation der Bahn. Auf breitem Schotterweg wandern wir nach links und biegen dann rechts ab zum Gipfel des Hündlekopfes (ca. 1 Std vom Ausgangspunkt).
Am Waldrand entlang steigen wir wieder abwärts zum breiten Almweg und folgen ihm halbrechts aufwärts zur Bergstation der Skilifte. Beim folgenden Abstieg beginnen die Krokuswiesen rund um die Hochsiedelalpe, die von einem dichten blau-lila Blütenteppich bedeckt sind.
AUF dem Weg wandern wir durch die Blütenpracht vorbei an der Hochsiedelalpe und steigen leicht aufwärts zum Lift an der Moosalpe. Auf steilem Weg geht es hinab zur Moosalpe und auf dem Almsträßchen an dieser vorbei.
Tipp:
Wenn man an der Moosalpe dem Sträßchen nach links abwärts folgt, verkürzt sich die Wanderung um 45 min.
Wir bleiben auf dem Teerstäßchen steigen aufwärts und erreichen nach 20 min die Untere Klammalpe. Vor der Alpe biegen wir links ab in Richtung Bärenschwandalpe, vor der wir auf einem Schotterweg links hinabsteigen. Oberhalb der Rotholzalpe geht es unter den tief hängenden Ästen mächtiger Fichten scharf links in den Schmidstobel. An dessen Ende überschreiten wir den Bach auf einer Brücke und erreichen leicht ansteigend die von der Moosalpe kommende Almstraße. Auf dieser kommen wir in 5 min vorbei an der Schwandalpe zum Schwändele, einer schönen Einkehrhütte.
Auf der Straße wandern wir in weiten Serpentinen hinunter nach Thalkirchdorf, biegen dort links ab und kommen auf der Teerstraße und auf einem Schotterweg entlang der Konstanzer Ach zurück zum Parkplatz.
Variante: Vom Schwändele am Lift aufwärts, dann den zweiten Forstweg nach rechts in den Wald. Immer auf dem Hauptweg bleibend (Wald-Erlebnispfad) kommt man nach 45 min auf die Bergstraße, die unser Aufstiegs weg war.

2. Wanderung von Steibis

Wer dem steilen Aufstieg auf der Teerstraße und dem etwas langweiligen Rückweg im Tal entgehen will, kann als Ausgangspunkt das Ortsende von Steibis wählen. Er hat dann zwar ein sehr steiles Wegstück beim Anstieg aus dem Tal der Weißach zu bewältigen, kann aber dafür noch das Naturschauspiel der Buchenegger Wasserfälle genießen.

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Anfahrt: Fahrt auf der Queralpenstraße von Immenstadt nach Oberstaufen und abbiegen nach Steibis. Dort durch den Ort in Richtung Hochgratbahn fahren bis zum ehemaligen Gasthaus Hirsch (links Seite). Hinter dem Haus Parkplatz (gebührenpflichtig)
Ausgangspunkt: Parkplatz beim (ehemaligen) Gasthaus Hirsch Steibis
Navi: Steibis, Am Giebel
Höhenunterschied: Aufstieg:  550 Hm
Abstieg:   550 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 13 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Forst- und Almwegen, auf Bergpfaden und einigen Wirtschaftswegen.
Von den Buchenegger Wasserfällen sehr steiler Aufstieg
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 02  Oberstaufen  Immenstadt
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz folgen wir dem Wegweiser in Richtung Buchenegger Wasserfälle und wandern zunächst auf dem Rücken über der Alpe Neugschwend entlang. Ein steiler Abstieg bringt uns hinunter an den Fuß der sehenswerten Wasserfälle.
Wir überqueren auf der Gitterbrücke die Weißach und steigen auf den Pfad steil hinauf zum (inzwischen gesperrten) Parkplatz. Dort biegen wir rechts ab und folgen dem Wirtschaftsweg. Im nächsten Waldstück queren wir den Tobel und verlassen den Weg über Betontreppen nach links oben (keine Markierung). Auf einem steilen Wurzelweg kommen wir zur Zufahrt der Bärenschwandalpe, biegen hinter ihr halblinks ab und erreichen auf dem Schotterweg den Hündlekopf.
Vom Gipfel wandern wir zum Waldrand und kommen auf dem Schotterweg zur Bergstation des Skilifts. Nach dem Abstieg sind wir auf den Krokuswiesen der Hochsiedelalpe, die wir AUF dem Wanderweg durchqueren und dann zur Moosalpe abteigen. Bei der Talstation des Schleppliftes beginnt der Schotterweg, auf dem wir durch den Wald absteigen. Am Waldrand halten wir uns links und marschieren auf dem Schotterweg immer in Richtung Steibis.
Im Talgrund überqueren wir auf der „Tarzanbrücke“ die Weißach und steigen auf dem Wirtschaftsweg hinauf zum Parkplatz.

Von Mühlheim zur Kolbinger Höhle

Eine Wanderung hoch über dem Tal der Donau von Mühlheim nach Fridingen. Es geht vorbei an der Mühlheimer Felsenhöhle, dem Aussichtspunkt „Gelber Fels“ und zur Kolbinger Höhle. Vor allem Ende März sind die Wälder bedeckt von Millionen Leberblümchen und im Hintelestal blühen die letzten Märzenbecher.
Einziger Wermutstropfen ist der Rückweg auf der Teerstraße des Donauradwegs.

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Ausgangspunkt: Parkplatz an der Galluskapelle in Mühlheim/Donau
Anfahrt: Von Tuttlingen oder von Beuron durch das Donautal nach Mühlheim. Im Industriegebiet rechts abbiegen und auf schmalem Sträßchen zum Friedhof mit der Galluskapelle
Endpunkt: s.o.
Rückfahrt: s.o.
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: 3,5 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe, Getränkevorrat
Anforderungen: Wanderung auf Pfaden und Forstwegen. Durchgehend markiert (grün-blauer Kreis des Donauberglandweges)
Karte/Führer: Karte des Schwäbischen Albvereins 1:35.000 Tuttlingen
Wegverlauf: Beim Friedhof weist ein Wegweiser („Felsenhöhle 20 min“) auf einem schmalen Pfad nach links oben. Diesem Pfad und der Markierung des Donauberglandweges folgend steigen wir in angenehmer Steigung aufwärts mit Sicht auf Mühlheim und die Donau. Vorbei an der Mühlheimer Felsenhöhle (geöffnet an Christi Himmelfahrt und auf Anfrage) erreichen wir die Hochfläche. Hier lohnt sich ein Abstecher zum Aussichtspunkt auf dem Gelben Fels.
Immer der Markierung folgend kommen wir zum Hintelestal mit reichen Vorkommen von Märzenbechern, das wir überqueren und von dem wir auf einem Walderlebnispfad hinauf wandern zur Kolbinger Höhle (ab 1. Mai geöffnet). Am Abgrund herrlicher, aussichtsreicher Rastplatz. Auf markiertem Forstweg kommen wir später zum Aussichtsturm „Gamsnest“ mit schöner Rundumsicht.
Jetzt geht es auf schmalem Pfad hinab in Richtung Fridíngen ins Donautal. Beim Bahnhof erreichen wir den Donauradweg, auf dem wir auf der asphaltierten Straße nach 1 Std. wieder zur Galluskapelle kommen.

Rundwanderung zwischen Gestratz und Isny

Rundwanderung von Gestratz vorbai an Allgäuer Einzelhöfen zum Waldbad Isny und hinauf zur Felderhalde mit tollem Blick über die Stadt. Rückweg über Hochberg und den Panoramablick von Schweineburg auf die Allgäuer Berge. Das letzte Stück führt durch den Tobel des Kaplanoibaches zurück nach Gestratz.

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Ausgangspunkt: Parkplatz an der Festhalle Gestratz
Anfahrt: Auf der B12 von Isny durch Schweinebach zur Abzweigung nach links in Richtung Weiler. Nach den Häusern von Brugg auf schmalem Sträßchen links abbiegen und hinab nach Gestraz fahren.
Endpunkt: s.o.
Rückfahrt: s.o.
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: 14 km, 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe, Getränkevorrat
Anforderungen: Wanderung auf Gemeindesträßchen, Forstwegen und wenigen Pfaden, gelegentlich nasse Wege, mäßig steile Aufstiege
Nicht durchgehend markiert, also Orientierungssinn oder GPS erforderlich
Karte/Führer: Alpstein Wandertourenkarte 1:25.000   Isny Argenbühl
Kompass 1:50.000 Blatt 187, Oberschwaben
Schwäbischer Albverein  1:35.000  Blatt 36  Wangen
Wegverlauf: Vom Parkplatz bei der Festhalle folgt man dem Sträßchen bergauf und wandert über dem Tal der Argen zu den Höfen von Horgen, Eggen und Kenner. Nach Kenner biegt man links ab, erreicht auf einem Schotterweg Straß und geht dann auf dem Teerweg abwärts. An der folgenden Kreuzung mit Bushäuschen wendet man sich nach rechts und folgt jetzt den Wegweisern zum Waldbad.
Beim Waldbad verläuft ein Wanderpfad parallel zur Zufahrtsstraße, bis nach links aufwärts ein Schotterweg abzweigt. Auf diesem kommt man zum Lohbauerdenkmal auf der Felderhalde mit tollem Blick über Isny – ein idealer Rastplatz.
Bei Weiterweg geht man auf teilweise sumpfigem Pfad am Waldrand entlang, bis von rechts ein Fahrweg in den Wald führt. Auf diesem einige Meter in den Wald, dann rechts abbiegen und dem Forstweg zunächst abwärts über den Tobelbach und dann wieder aufwärts folgen. Am Waldrand geht man links und steigt hinauf zu den Höfen von Hochberg und Rauen. Wo der markierte Weg hinter Rauen eine Linkskurve macht, geht man auf Schotterweg geradeaus weiter hinauf zum Waldrand, auf dem schmalen Sträßchen durch den Wald und erreicht Schweineburg.
Bei der Panoramatafel biegt man links ab, geht durch den Hof eines halb verfallenen Bauernhauses und wandert dann auf schönem Pfad hinab nach Hebers. Auf der Zufahrt kommt nan ins Tal des Kaplanoibaches, dem man nach Kössentöbele und Gestratz folgt.

Rundwanderung zwischen Ravensburg und Weingarten

Die Rundwanderung zwischen Ravensburg und Weingarten führt uns zunächst durch Wälder über dem Schussental nach Weingarten und dann am „Stillen Bach“, dem ältesten Bewässerungssystem Deutschlands, entlang zum Rössler Weiher. Vorbei an der 150 Jahre alten Zundelbacher Linde und dem Barbarossastein wandern wir wieder zurück zum Tiergehege bei Ravensburg.

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Ausgangspunkt: Parkplatz am Wildpark Ravensburg
Anfahrt: Von Ravensburg auf der L 325 in Richtung Schlier. Vorbei an der Abzweigung in Richtung Albertshofen bis zur Gaststätte Hirscheck, dort links abbiegen zum Parkplatz beim Wildgehege.
Navi: Ravensburg, Hinzistobel 33
Endpunkt: s.o.
Rückfahrt: s.o.
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe, Getränkevorrat
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und wenigen Pfaden, gelegentlich nasse Wege, mäßig steile Aufstiege
Am Anfang sehr spärlich markiert, also Orientierungssinn oder GPS erforderlich
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Oberschwaben
Kompass 1:50.000 Blatt 187, Oberschwaben
Wegverlauf: Vom Parkplatz folgt man dem breiten Forstweg vorbei am Wildschweingehege zum großen Spielplatz. Hier halblinks ohne Wegweiser weiter, am Ende des Wildgeheges geradeaus und an der nächsten Kreuzung rechts. Nach Überquerung des Baches aufwärts bis zu einer Wegspinne, wo wir nach links dem Schild „10 km“ folgen. Nach schönem Blick über das Schussental gehen wir bis zum Waldende mit Wanderparkplatz, wo wir uns rechts halten und nach wenigen Metern scharf links abbiegen. Nach kurzem Abstieg verlassen wir den Grasweg auf einer Treppe nach rechts unten, gehen rechts und sofort wieder links und erreichen eine Lackiererei mit einem VW-Käfer auf einem Holzstamm. Hier nach links zur Straße, der wir kurz nach rechts folgen, sie dann überqueren und nach halblinks aufwärts zum Hasenheim gehen.
Wir folgen dem Trimmpfad aufwärts und erreichen das Freibad Weingarten. Dort gehen wir über den Parkplatz und dann am Zaun entlang nach links. Am großen Hof biegen wir rechts ab, gehen am Beginn des Waldes links (Wegweiser „Rössler Weiher“) und kommen zum „Stillen Bach“. Die Wegweiser bringen uns an dem Wasserkanal entlang zum Rössler Weiher. Wir biegen auf dem Damm rechts ab und gehen am Ufer entlang zur Badestelle und weiter zu einem Asphaltsträßchen. Diesem folgen wir („Zundelbach“) zum Weiler Zundelbach, wo wir vor dem ersten Hof halblinks aufwärts zur Zundelbacher Linde ansteigen. Hinab zum Hof, dann rechts abbiegen und am Waldrand entlang der Markierung „rotes Kreuz“ folgend zum steilen Abstieg durch den Wald zur Straße. Diese wird überquert und nach wenigen Metern gehen wir über die Brücke und steigen auf steilem Treppenweg hinauf zum Barbarossastein.
Auf dem Waldweg leicht absteigend kommen wir zu einem Verbindungsweg zum breiten Forstweg, der uns hinauf zum Lanzenreuter Weiher bringt. Hier gehen wir („Wildgehege“) kurz rechts, dann nahe dem Waldrand links aufwärts bis zur Kreuzung am Waldrand, wo wir rechts abbiegen. Immer geradeaus wandern wir am Damwildgehege vorbei und kommen beim Spielplatz wieder auf unseren Weg vom Beginn der Wanderung. Links abbiegend erreichen wir nach wenigen Minuten wieder den Parkplatz.

Wanderungen auf Teneriffa

Teneriffa präsentiert ein sehr vielfältiges Landschaftsbild, das vom wüstenhaften Süden über denüppig bewaldeten Norden bis zur Hochgebirgsregion um den Teide reicht. Entsprechend abwechslungsreich ist auch das Angebot an Wanderungen und Bergtouren.

Bei unserem Aufenthalt konnten wir nur eine kleine Auswahl der unzähligen Tourenmöglichkeiten realisieren. Vor allem eine Besteigung des Teide blieb uns aus Wettergründen verwehrt. Trotzdem bleibt die Wanderreise nach Teneriffa in bester Erinnerung.

Unser Quartier hatten wir in Puerto de la Cruz aufgeschlagen. Der Grund dafür war vor allem die gute Verkehrsanbindung, die eine Vielzahl der Touren mit dem Öffentlichen Nahverkehr ermöglichte. Bei einigen Unternehmungen mussten wir mit dem Mietwagen den Ausgangspunkt anfahren, da die langen Anfahrtszeiten der Busse nicht genügend Spielraum für die Touren ließen.

https://www.teneriffa-news.com/media/bus-fahrplan-teneriffa-download.pdf

 

Vom Wallfahrtsort Dinnamare auf den Sentiero Girasi

Bei unserem Rundweg auf dem Naturlehrpfad Sentiero Girasi beim Wallfahrtsort Dinnamare können wir das Panorama auf die Küste Kalabriens genießen. Unterwegs vermitteln Info-Tafeln Wissenswertes zu Flora und Fauna der Monti Peloritani.

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Ausgangspunkt: Dinnamare
Anfahrt: Auf der SS13 von Messina in Richtung Milazzo zur Ausfahrt Rometta. Am Passo Portella S. Rizzo rechts in Richtung Dinnamare und kurz vor der Wallfahrtskirche an einer Antennenanlage parken.
Endpunkt: s.o.
Rückfahrt: s.o.
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 5 Std.
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf Pisten und Pfaden, teilweise felsige Auf- und Abstiege
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Sizilien
Wegverlauf: Vom Parkplatz an der Antennenanlage gehen wir wenige Meter auf der Straße in Richtung Dinnamare, dann zweigt eine Piste links ab. Wir folgen ihr ohne Höhenunterschiede mit Blick auf die Meerenge von Messina. Wir folgen der rot-weißen Markierung durch den Wald und erreichen das Forsthäuschen Rif. Case Maressa. Hier gehen wir in Serpentinen abwärts und erreichen ein Hinweisschild „Sentiero Girasi“.
Wir folgen dem Naturlehrpfad mit seinen Info-Tafeln abwärts, zweigen nach Tafel 17 rechts ab und erreichen die Unterstandshütte Rifugio Girasi. Nach der Hütte steigen wir nach rechts aufwärts und kommen zu einem aussichtsreichen Felsenpfad mit Holzgeländer, der uns zunächst steil begauf und dann aus dem Wald zum Rif. Portella del Vento bringt.
Unmittelbar vor der Hütte wenden wir uns scharf rechts und steigen steil durch den Wald hinauf zum Rücken des Bergkammes. Nach Überschreitung des Kammes wandern wir auf der anderen Seite weiter und erreichen einen Schotterweg, in den wir links einbiegen. Kurz darauf erreichen wir wieder den schon vom Hinweg bekannten Panoramaweg.
Vor der Rückfahrt sollte man einen Blick in die Wallfahrtskirche von Dinnamare werfen.

Rocca di Novara

Wir besteigen die Felspyramide der Rocca di Novara, die auch als „Matterhorn Siziliens“ bezeichnet wird. Am unnahbar erscheinenden Felszahn finden wir einen gut angelegten Steig, auf dem er sich leicht ersteigen lässt. Vom Gipfelplateau aus bietet sich ein schöner Blick zur Küste, auf die Bergdörfer im Hinterland von Milazzo sowie auf die Monti Peloritani.

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Ausgangspunkt: Picknickgelände bei Novara
Anfahrt: Auf der A20 von Messina in Richtung Catania zur Ausfahrt Giardini Naxos. Dort die Autobahn verlassen und sofort scharf rechts abbiegen in Richtung Francavilla. Durch Fancavilla fahren, dann rechts abbiegen in Richtung Novara (SS185). Auf extrem kurviger Straße über Portella Mandrazzi und Portella Pertrusa. Etwa 3 km nach der Portella Pertrusa, noch vor Novara, befindet sich rechts der Straße ein Picknickgelände. Hier gibt es einige wenige Parkmöglichkeiten.
Endpunkt: s.o.
Rückfahrt: Bei der Rückfahrt evt. Abstecher zur Alcantara-Schlucht.
Benutzen Sie NICHT den offiziellen Eingang (viel zu teuer!!!), sondern gehen Sie 300 m weiter und steigen Sie auf der Treppe hinunter zum Fluss mit den Basaltformationen.
Höhenunterschied: Aufstieg:  550 Hm
Abstieg:   550 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf breiten Pisten und einigen Pfaden, Gipfelanstieg steil und ausgesetzt
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Sizilien
Wegverlauf: Vom Picknickplatz in Serpentinen auf gutem Steig hinauf zum Bergrücken und auf diesem rechts haltend auf die Rocca Leone zu. Diese links umgehen, dann auf lehmiger Piste hinauf zum Sattel östlich der Rocca di Novara (= Rocca Salvatesta). Am Sattel beginnt der steile, felsige Aufstieg auf schmalem Pfad hinauf zum Gipfel. Er bietet eine grandiose Aussicht über Novara bis Milazzo und zu den Liparischen Inseln.
Wieder zurück am Sattel wandern wir in 30 min weglos hinauf zur Ritagli di Lecca, einem grünen Hügel, der einen idealen, aussichtsreichen Rastplatz darstellt. Von dort gehen wir auf dem bekannten Weg zurück zum Parkplatz.

Pizzo Carbonara – höchster Gipfel der Madonie

Die Wanderung auf den Pizzo Carbonara führt über das höchste Bergmassiv der Madonie. Riesige Karstfelder lassen die Höhen wie mit Schnee bedeckt aussehen. Dabei bietet sich ein unvergleichliches Panorama auf die Höhen der Nebiodi-Berge und zur Nordküste.

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Ausgangspunkt: Rifugio Marini
Anfahrt: Auf der A20 von Messina in Richtung Palermo bis Bounfornello. Dort in die A19 in Richtung Catania einbiegen. Bei der Ausfahrt Scillato die A19 verlassen und nach Polizzi Generosa fahren. Dort auf schmalem Bergsträßchen nach Norden und an der Weggabelung die Richtung nach Petralia einschlagen. In Sichtweite des Rifugio Marini findet man an der Straße einen großen Parkplatz.
Endpunkt: s.o.
Rückfahrt: s.o.
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf breiten Pisten und einigen Pfaden
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Sizilien
Wegverlauf: Vom Parkplatz auf der Straße bergauf gehen. In der scharfen Rechtskurve geradeaus weiter bis vor der Linkskurve eine Piste halbrechts abzweigt. Auf dieser durch ein Tal, bei der folgenden Gabelung halblinks weiter und hinauf zum Waldrand. Der schmale Pfad windet sich steil durch den Steineichenwald hinauf und erreicht am Ende durch weißes Kalkgeröll den Gipfel des Pizzo Carbonara.
Vom Gipfel auf der gegenüberliegenden Seite hinunter in ein Tal, dann wieder leicht aufwärts zu einem langen Rücken. Der Weg beschreibt jetzt leicht fallend einen Halbkreis um den Pizzo Carbonara und erreicht nach steilen Serpentinen die Teerstraße. Auf der Straße rechts abwärts und in weitem Bogen zurück zum Parkplatz.

Durch die Nekropolen von Pantalica

In der tief in die Monti Iblei eingeschnittenen Schlucht des Fiume Anapo befindet sich bei Pantalica eine der größten urgeschichtlichen Fundstätten Siziliens: Nekropolen mit mehr als 5000 Kammergräbern aus dem 13. Jh. bis 8.Jh. v. Chr.

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Ausgangspunkt: Eingang der Schlucht bei Sortino
Anfahrt: Auf der Schnellstraße von Catania in Richtung Syracus bis zur Anschlussstelle Rilevo 7 km hinter Augusta. Auf schmaler Straße nach Sortino und dort der Beschilderung Pantalica zum Ende der Straße folgen
Endpunkt: s.o.
Rückfahrt: s.o.
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf breiten Pisten und einigen Pfaden
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Sizilien
Wegverlauf: Vom Parkplatz sind es nur wenige Meter zum Eingang der Nekropolen. Am Kontrollhäuschen wird man evt. nach Namen und Wohnort gefragt. Der Weg durch die Nekropolen ist vorgegeben, es lohnen sich aber kleine Abstecher z.B. in eine links unterhalb gelegene Grotte.
Nach Überschreitung des Baches wandern wir auf der anderen Seite aufwärts bis zu einer Asphaltstraße. Dieser folgen wir bergauf und verlassen sie dann in einer Linkskurve auf einem nach links unten führenden Pfad. Immer noch hoch über der Schlucht wandern wir bis zur Felsenkirche Chiesa San Nicolichio, gleichzeitig ein herrlicher Aussichtsplatz.
Es geht ein Stück zurück, dann zweigt nach rechts ein Felsenpfad ab, der in Serpentinen steil hinunter ins Tal des Anapo führt. Hier folgen wir der ehemaligen Bahntrasse nach links, kommen am Bahnhof vorbei und überqueren den Fluss. Unmittelbar vor der zweiten Brücke biegen wir nach links auf einen schmalen Pfad ab, der dem Anapo folgt. Durch eine Furt überqueren wir den Fluss und steigen dann hinauf zum Ausgangspunkt.