Hochbergsteig über dem Ermstal bei Bad Urach

Der Hochbergsteig ist einer der fünf Premiumwanderwege (Grafensteige) rund um Bad Urach. Wie auch auf den übrigen dieser Wanderwege erleben Sie auf ihm die Einzigartigkeit der Natur. Sie befinden sich gleich in zwei von der UNESCO geschützten Gebieten: Innerhalb des Biosphärenreservats und des Geoparks Schwäbische Alb.


Originalroute des Hochbergsteiges

Map of the route “Hochbergsteig über dem Ermstal bei Bad Urach”: 7.751 m, 347 m of climbing and 347 m of descent, elevation between 472 m and 727 m. It is a loop that starts and ends at 48.49410, 9.41084 (latitude, longitude).

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Ausgangspunkt: Bad Urach, Sportanlagen Zittelstadt
Navi: Bad Urach, Zittelstatt
Anfahrt: Auf der B465 nach Bad Urach und dort in Richtung Ulm abbiegen. Nach ca. 1 km auf der L211 weist ein Wegweiser halbrechts zu den Sportanlagen. Hier parken.
Höhenunterschied: Aufstieg:  330 Hm
Abstieg:   330 Hm
Streckenlänge: 8 km
Gesamtgehzeit: ca. 2,5 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Gute Beschilderung.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Ehingen Münsingen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz zur Sportgaststätte und dann entlang des Spielfeldes ins Wiesental. Kurz nach Erreichen des Waldes zweigt der Weg nach rechts ab (Wegweiser) und steigt steil hinauf zur Wassersteinhöhle mit beeindruckendem Portal.
Auf einem steilen Treppenweg gewinnt man weiter an Höhe und erreicht eine Wiesenfläche („Hirschplatz“). Hier folgt man dem Waldrand (Rastplatz mit Tisch und Bänken) und geht anschließend geradeaus in den Wald. Ein Waldweg bringt uns zum Kunstmühlefels, wo sich ein herrlicher Blick über das Ermstal und auf Bad Urach bietet.
Der folgende Pfad leitet am Trauf entlang zu einigen weiteren Aussichtspunkten und erreicht schließlich den Aussichtspunkt Michelskäppele mit kleinem Unterstand. Auf steinigem Weg (bei Nässe Vorsicht!) schlängelt sich dann der Pfad abwärts und erreicht wieder die Sportanlagen.

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Hochbergsteig mit verlängerter Strecke

Der Nachteil der meisten Grafensteige ist ihre zu kurze Wegstrecke. Vor allem bei weiteren Anfahrten „lohnt“ sich bei einer Gehzeit von unter 3 Stunden die Zeit für die Fahrt nicht. Diese Variante verlängert die Wegstrecke um ca. 3,5 km und damit die Wanderzeit um etwa 1 Std.

Map of the route “Hochbergsteig über dem Ermstal bei Bad Urach”: 10.413 m, 422 m of climbing and 402 m of descent, elevation between 514 m and 799 m, time 04:11:26. It is a loop that starts and ends at 48.49394, 9.41129 (latitude, longitude).

Download file: Hochbergsteig%20(Variante).gpx

Ausgangspunkt: Bad Urach, Sportanlagen Zittelstadt
Navi: Bad Urach, Zittelsatdt
Anfahrt: Auf der B465 nach Bad Urach und dort in Richtung Ulm abbiegen. Nach ca. 1 km auf der L211 weist ein Wegweiser halbrechts zu den Sportanlagen. Hier parken.
Höhenunterschied: Aufstieg:  410 Hm
Abstieg:   410 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Gute Beschilderung.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Ehingen Münsingen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz zur Sportgaststätte und dann rechts entlang des Spielfeldes ins Tal. Wo der Premiumweg rechts abzweigt, geht man geradeaus weiter und folgt ab jetzt der Markierung „Gelbes Dreieck“. Sie leitet am Wiesental entlang, quert an seinem Ende nach links zu einem Forstweg und geht auf diesem in stetiger leichter Steigung weiter. An einer deutlichen Wegverbreiterung biegt man links ab auf einen Grasweg, der allmählich in einen Pfad übergeht. An einem schmalen Wanderpfad weist der Wegweiser (gelbes Dreieck) rechts aufwärts und man erreicht so auf schmalen Pfaden am Waldrand vor der Ortschaft Hengen den höchsten Punkt des Tages.
Unmittelbar vor dem Ende des Waldes biegt man rechts in einen schmalen, unmarkierten Pfad ein, auf dem man durch den schönen Buchenwald abwärts geht. Oberhalb der Wassersteinhöhle erreicht man den Premiumweg, dem man nach einem kurzen Abstecher zur Höhle folgt wie oben beschrieben.

Schw Alb
Wandergebiete

Käthra Kuche

Märzenbecher im Brieler Tal
Ein besonderes landschaftliches Kleinod versteckt sich unweit von Ehingen/Donau. Zwischen Altsteußlingen und Briel führt das Brieler Tal hinab zu einer kleinen Felsgrotte, der sog. „Käthra Kuche“. Sie ist benannt nach Katharina Schunter, die hier Ende des 18. Jahrhunderts zeitweise gehaust hatte. Im Frühling blühen entlang des kleinen Bächleins an den Hängen des Buchenwaldes unzählige Märzenbecher.
Aus den vielen möglichen Wanderwegen sollen hier zwei vorgestellt werden.

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Aussichtsfelsen und Märzenbecher bei Bad Überkingen

Rundwanderung bei Bad Überkingen mit grandiosen Aussichtspunkten zwischen Türkheim, Kahlenstein, Bad Überkingen und den Aubachwasserfällen. Zu empfehlen vor allem im Frühling, wenn die noch unbelaubten Bäume immer wieder schöne Ausblicke erlauben und im Autal Millionen von Märzenbechern blühen.

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Map of the route “Aussichtsfelsen und Märzenbecher bei Bad Überkingen”: 11.547 m, 570 m of climbing and 444 m of descent, elevation between 436 m and 724 m, time 04:58:22. It is a loop that starts and ends at 48.58649, 9.80156 (latitude, longitude).

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Anfahrt: a. Auf der A8 bis zur Ausfahrt Merklingen, dann auf der L1230 nach Nellingen und weiter nach Türkheim. In der Ortsmitte links ab in die Kirchgasse
Navi: Türkheim, Kirchgasse
b. Von Geislingen auf der B466 nach Bad Überkingen und nach der Umfahhrung links abbiegen zu den Sportanlagen.
Navi: Bad Überkingen, Hausener Straße
Ausgangspunkt: a. In der Ortsmitte von Türkheim links in die Kirchgasse und zum Wanderparkplatz 
b. Parkplatz bei der Autalhalle Bad Überkingen
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Rundwanderung auf Pfaden oder Forstwegen. Steiler Abstieg auf gutem Pfad nach Bad Überkingen und sehr steiler Aufstieg am Ende des Autales entlang der Aubachwasserfälle zur Brunnensteighöhle. Gute Markierung und Beschilderung.
Stellenweise rutschige Pfade, also gutes Schuhwerk
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Blatt 20  Geislingen  
Tourenverlauf: (Start a.) Vom Parkplatz am Trauf entlang nach rechts den Schildern in Richtung Kahlenstein (roter Dreiblock) und dem Löwenpfad Filstalgucker folgen. Der schöne Pfad schlängelt sich durch den Wald und erreicht nach 45 min vorbei an einigen Aussichtspunkten den Kahlenstein. Hier bietet sich ein grandioser Ausblick ins Filstal und auf Bad Überkingen.
Vorbei an der geschlossenen Kahlensteinhöhle führt der gut angelegte Pfad in weiten Serpentinen abwärts. Am Fuß des Kahlenstein sollte man auf jeden Fall durch die markante Öffnung ins Innere des Massivs schlüpfen, wo man sich in einer imposanten Grotte befindet.
Immer den Wegweisern folgend erreicht man Bad Überkingen, wandert durch die Ortsmitte und orientiert sich an der Beschilderung in Richtung Autalhalle und Autal. Vorbei an der Autalhalle (Startpunkt b.) folgt man dem schmalen Sträßchen zur Waldkapelle. Kurz darauf beginnen beeindruckende Vorkommen von Märzenbechern entlang des Baches und an den Hängen des Buchenwaldes.
Wo der breite Forstweg in einer Linkskurve den Bach überquert, hält man sich halbrechts und steigt auf Treppen am Wasser entlang sehr steil hinauf zu den Wasserfällen und zur Brunnensteighöhle. Auf einem Forstweg erreicht man wenig später den Ortsrand von Aufhausen.
Am Waldrand (Wegweiser) biegt man scharf links ab und folgt am Wald entlang dem Wanderweg in Richtung Türkheim. Immer wieder leiten kurze Stichpfade an die Kante zu schönen Aussichtspunkten. Der rote Dreiblock des SAV leitet zuverlässig zurück nach Türkheim zum Parkplatz.

Schw Alb
Wandergebiete

Von Geislingen zum Hohenstein

Nach den vielen Serpentinen bei Aufstieg bieten sich dem Wanderer am Albtrauf zwischen Kuhfels und Hohenstein imposante Tiefblicke ins Tal der Fils sowie eine excellente Aussicht über die Höhen der Ostalb und zu den Kaiserbergen. Beim Abstieg kann man beim Zustieg ins Längental eine wilde Schlucht genießen.

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Map of the route “Von Geislingen zum Hohenstein”: 11.604 m. It is a loop that starts and ends at 48.62874, 9.83524 (latitude, longitude).

Download file: Hohenstein%20-%20Kuchalb.gpx

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Ausgangspunkt: Geislingen /Steige, Paul-Kauzmann-Straße
Anfahrt: Auf der B10 nach Geislingen. In der Stadtmitte am Beginn der Bahnhofstraße in die Werkstraße abbiegen, und dieser bis zur Längentalstraße folgen. An der Ampel rechts Richtung Eybach/Heidenheim, dann an der nächsten Ampel links abbiegen in die Schützenstraße. Dieser bis zum Schießhaus folgen.
Navi: Geislingen, Schützenstrasse 101
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Gesamtgehzeit:
12 km, 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Wanderung durchgehend markiert und beschildert. Nach dem ersten steilen Aufstieg gemütliche Wanderung.
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt Geislingen + Blatt 14  Aalen
Wegverlauf: Vom Schiesshaus gehen wir auf der Straße ein kurzes Stück zurück, bis am Ende des Campingplatzes ein Pfad das Tal überquert.  Hier gehen wir auf dem Sträßchen nach links abwärts zu einem Schotterweg, der scharf rechts abzweigt und in vielen Serpentinen mit angenehmer Steigung zur Hochfläche führt. Unterwegs trifft der Löwenpfad „Weitblick-Tour“ auf unseren Aufstieg und begleitet uns bis nach Kuchalb.
Ist die Höhe erreicht, beginnt der schönste Teil der Wanderung. Immer der Kante entlang wandern wir vorbei an herrlichen Aussichtspunkten über Kuhfels und Klepperfels zum Aussichtspunkt auf dem Hohenstein. Hier liegt uns das Filstal mit Geislingen, Kuchen und Gingen zu Füßen und in der Ferne grüßen die Kaiserberge.
Am Waldrand entlang erreichen wir mit der Maierhalde einen weiteren Panoramapunkt, dann wandern wir hinein nach Kuchalb. In der Ortsmitte halten wir uns links. Am Ortsende biegen rechts wir in einen Feldweg zum Waldrand ein. Auf der Schotterstraße gehen wir durch den Wald abwärts, bis ein Pfad (Markierung) rechts ab in einen wilden Tobel führt. Der Pfad führt steil abwärts und endet an einem malerischen kleinen Weiher. Hier biegen wir links ab und folgen dem Forstweg. Vorbei an einer riesigen Kleingartenanlage kommen wir auf ihm zum Schiesshaus zu unserem Parkplatz.


Schw Alb
Wandergebiete

Rundwanderung von Möggers über den Hochberg

Unter den vielen Wandermöglichkeiten von Möggers zählt diese Rundwanderung über den Hochberg bestimmt zu den Höhepunkten. Auf einer genussvollen Runde über Geigers und Lutzenreute bieten sich immer wieder fantastische Ausblicke auf den Bodensee mit Konstanz und Bregenz, auf den Pfänder und die Gipfel des Bregenzerwaldes sowie zu den Höhen des Allgäu zwischen Oberstaufen und Lindenberg. Das schönste Panorama hat man vom unscheinbaren Gipfel des Hochberg, dann geht es durch den Wald nach Bromatsreute und vorbei an der Ulrichskapelle wieder zurück nach Möggers.

Map of the route “Rundwanderung von Möggers über den Hochberg”: 12.100 m. It is a loop that starts and ends at 47.56192, 9.81594 (latitude, longitude).

Download file: Möggers-Hochberg.gpx

Ausgangspunkt: In Möggers auf der Dorfstraße durch den Ort fahren bis zu gebührenpflichtigem Parkplatz bei der Kirche.
Anfahrt: Auf der A96 bis zur Ausfahrt Sigmarzell und von dort auf der B308 in Richtung Scheidegg. Ca. 6 km nach der Autobahn zweigt von der B308 die B32 nach links in Richtung Opfenbach ab. Hier RECHTS abbiegen in Richtung Hohenweiler. Nach der Durchfahrt von Hohenweiler am Ortsanfang von Leutenhofen links abbiegen und auf kurviger Straße bergauf. Das Ziel Möggers ist jetzt beschildert.
Höhenunterschied: Aufstieg:  480 Hm
Abstieg:   480 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen, Wirtschaftswegen, Teersträßchen und Wanderpfaden. Die Strecke ist nur stellenweise markiert.
Karte/Führer: Kompass  1:50 000   Blatt 2   Bregenzerwald
Wegverlauf: Vom Parkplatz bei der Kirche von Möggers gehen wir auf der Straße zurück durch das Dorf und biegen am ersten Weg links ab (Wegweiser). Auf einem Feldweg wandern wir hinab ins Tal und überqueren dort den Riedbach. Wir folgen dem Bach ein Stück nach links und steigen dann rechts hinauf (Wegweiser) zu den Höfen von Geigers. Hier lohnt sich das kurze Stück zum Wasserbehälter, von wo sich ein schöner Blick auf Allgäu und Bodensee bietet. Zurück zu den Höfen folgen wir den Schildern nach Lutzenreute. Hier gehen wir unterhalb des Gasthauses „Paradies“ auf der Straße links abwärts bis zur Mühle und dann hinauf nach Schlüssellehen. Beim großen Hof mit Hofladen biegen wir links ab (Wegweiser zum Hochberg) und steigen durch Wald steil aufwärts zum Kreuz auf dem Hochberg. Hier bietet sich eine grandiose Sicht auf Säntis, Altmann und die Allgäuer Berge. Auf einem Feldweg wandern wir hinab nach Trögers mit sehenswerter Kapelle, folgen weiter abwärts der Straße und gehen an der ersten Abzweigung links in Richtung Bromatsreute. Durch den Wald auf teilweise schlechtem Weg erreichen wir das  Waldgasthaus Bromatsreute. Etwa 500 m danach geht es links bergauf (unklare Wegweisung) und immer dem Forstweg folgend kommen wir zur Abzweigung zur Ulrichskapelle. Von hier sind es durch den Wald noch 20 min zurück nach Möggers.

Allgäu
Wandergebiete

Panoramaweg von Hopfen zu Forggensee und Faulensee

Eine abwechslungsreicher Panoramaweg mit vielen landschaftlichen Höhepunkten und herrlichen Aussichtsplätzen führt von Hopfen am See durch die Landschaft des Ostallgäu. Sie verbindet den Hopfensee mit dem Aussichtspunkt Bleick über dem Forggensee und mit dem Faulensee und findet bei der Ruine Hopfen mit einem großartigen Panoramablick auf Tannheimer Berge und Ammergauer Alpen ihren Höhepunkt.

Map of the route “Panoramaweg von Hopfen zu Forggensee und Faulensee”: 13.225 m. It is a loop that starts and ends at 47.60258, 10.68369 (latitude, longitude).

Download file: Panoramarunde%20Hopfen.gpx

Ausgangspunkt: Hopfen am See, Parkplatz beim Campingplatz
Anfahrt: Fahrt auf der A7 bis zur Ausfahrt Füssen. Rechts abbiegen in Richtung Hopferau und zum Ortsanfang von Hopferau fahren, wo man rechts abbiegt nach Hopfen am See. Durch Hopfen  bis zum Ortsende, wo sich auf der rechten Seite der große, gebührenpflichtige Parkplatz beim Campingplatz befindet.
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen, Wirtschaftswegen, Teersträßchen und Wanderpfaden. Die Strecke ist sehr gut markiert.
Karte/Führer: Kompass  1:50 000   Blatt 4   Füssen
Wegverlauf: Vom Parkplatz geht man ans Ufer des Hopfensee und folgt dem Uferweg nach links vorbei am Campingplatz. Der Wegweiser leitet uns dann links durch Wiesen und Wald nach Eschach. Hier nimmt man die Unterführung der Straße und geht durch den Ort aufwärts, wo man in großem Bogen nach rechts wandert. Bei den letzten Häusern biegt man links ab und folgt dem Feldweg durch die Wiesen bis zur B16.
Die Bundesstraße wird überquert, dann wandert man auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg nach rechts zurück und im großen Bogen links haltend hinauf zum Aussichtspunkt über dem Forggensee. Es geht wieder bergab bis zur B16 nach Häusern. wo man die Unterführung nimmt und sich bei der riesigen Linde halblinks hält. Man folgt den Wegweisern in Richtung Hopfen/Faulensee bis zu einer T-Kreuzung, dort geht man rechtshaltend hinauf zum Waldrand. Hier zweigt der Weg zum Faulensee rechts ab und führt durch als Pfad im Wald aufwärts. Auf dem markierten Forstweg geht man zum Beginn des Faulensee. Dort zweigt ein schmaler Pfad links ab und leitet durch den Schilf und am See entlang zu Rainis Faulenseehütte.
An der Hütte nimmt man die Teerstraße, die nach links hinauf zum Koppenkreuz führt. Am Waldrand entlang und später im Wald folgt man den Markierungen zum Wegweisern zur Ruine Burg Hopfen, wo sich ein imposanter Blick auf die Tannheimer Berge bietet.
Nach dem Rundgang durch die Ruine führt ein Wanderweg rechts abwärts in die Ortsmitte von Hopfen und dort am Ufer entlang zurück zum Parkplatz.

Die Wanderung eignet sich auch sehr gut als Winterwanderung. Da die meisten Wege in der Regel geräumt sind und häufig begangen werden, ist die Wanderung auch ohne Schneeschuhe möglich.

Allgäu
Wandergebiete

 

Von Wald durch die Wertachschlucht

Unweit von Wald zwischen Nesselwang und Marktoberdorf erschließt ein vorbildlich angelegter Weg die Wertachschlucht, eine der letzten unberührten Wildflusslandschaften Deutschlands. Durch den Urwald am Fluss leitet der Pfad über viele Brücken am Wasser entlang und führt dann hinauf nach Bergers. Durch die typische Wiesenlandschaft des Allgäus schließt sich über Barnstein, Hofen und Wies der Kreis zurück nach Wald.

Map of the route “Von Wald durch die Wertachschlucht”: 9.888 m, 321 m of climbing and 325 m of descent, elevation between 762 m and 861 m, time 03:37:16. It is a loop that starts and ends at 47.72141, 10.55665 (latitude, longitude).

Download file: Wertachschlucht.gpx

Ausgangspunkt: Wald (zwischen Nesselwang und Marktoberdorf)
Anfahrt: Fahrt auf der A7 bis zur Ausfahrt Nesselwang. Nach Verlassen der Autobahn in Richtung Marktoberdorf bis nach Wald. 100 m vor der Kirche großer freier Parkplatz (gegenüber Gasthaus Post)
Höhenunterschied: Aufstieg:  200 Hm
Abstieg:   200 Hm
Gesamtgehzeit:
11 km, 3 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Die Strecke ist sehr gut markiert.
Karte/Führer: Kompass  1:50 000   Blatt 188   Ostallgäu
Wegverlauf: Vom Parkplatz geht man an der Straße 50 m zurück und biegt dann nach rechts in den Wertachweg ein. Man folgt der Markierung des Wertachrundweges bis zum Waldrand, geht dann wenige Meter rechts und steigt auf gut angelegtem Pfad hinab ans Ufer der Wertach. Auf hervorragendem Weg (Achtung bei Glätte!), geht man am Ufer entlang durch den wilden Uferwald und überquert dabei immer wieder kleine Zuflüsse auf Metallstegen.
Die Wegweiser und Markierungen führen zuverlässig durch den Uferwald und leiten schließlich hinauf nach Bergers. Hier geht man am ersten Hof geradeaus und kommt durch Wiesen nach Barnstein. Nach Überquerung der Straße geht man geradeaus zu den ersten Häusern, wo man dem Wegweiser nach Hofen folgend links auf einen Wiesenweg abbiegt. Durch die Wiesen erreicht man die Hauptstraße, überquert sie und kommt zu den den Häusern von Hofen.
Auf der Straße wandert man weiter bis Wies, geht noch ca. 300 m auf der Straße weiter und biegt dann nach links in einen Feldweg ab. Bei Erreichen des Waldes weist die Markierung in den Wald („Bannwaldweg“). Bei den folgenden Wegschildern orientiert man sich in Richtung Kreuzweg und kommt so wieder zurück nach Wald.

Allgäu
Wandergebiete

Rundwanderung im Oberen Donautal: Schaufelsen – Reiftal – Lenzenfelsen

Der Schaufelsen ist die imposanteste Felswand im Oberen Donautal zwischen Sigmaringen und Beuron. Über seinen Gipfel führt die wohl schönste Wanderung des Gebiets mit Beginn an der Neumühle, der Überschreitung mehrerer Gipfel beiderseits der Donau und dem Besuch von drei Burgruinen in exponierter Lage. Immer wieder begeistern herrliche Ausblicke. Dazu kommt das beeindruckende Reiftal mit seinen bizarren Felsgestalten.

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Map of the route “Rundwanderung im Oberen Donautal: Schaufelsen – Reiftal – Lenzenfelsen”: 14.143 m, 675 m of climbing and 693 m of descent, elevation between 587 m and 804 m. It is a loop that starts and ends at 48.10168, 9.06318 (latitude, longitude).

Download file: Neumühle%20-%20Schaufelsen%20-%20Lenzenburg.gpx

Ausgangspunkt: Thiergarten – Neumühle
Anfahrt: Fahrt von Sigmaringen ins Donautal in Richtung Beuron. Zwischen Thiergarten und Hausen liegt links der Straße (Brücke über die Donau) das Ausflugslokal und Hotel Neumühle mit großem Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 4-5 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Der größte Teil der Strecke ist sehr gut markiert. Beim Aufstieg zum Lenzenfelsen sehr spärliche Markierung mit fehlenden Zeichen durch Forstarbeiten.
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt 29 Tuttlingen + Blatt 30 Sigmaringen
Wegverlauf: Vom Parkplatz überquert man die Brücke und folgt der Straße nach links bis zum Bahnübergang. Hier biegt man scharf rechts ab und orientiert sich bis auf Weiteres an den Markierungen des HW2 (rotes Dreieck). Nach 200 m entlang der Bahnlinie steigt der Pfad kräftig an bis in den Sattel am Falkenstein. Ein kurzer Abstecher nach rechts bringt uns zur imposanten Ruine von Burg Falkenstein mit grandiosem Blick über das Donautal.
Wieder zurück am Sattel geht es auf dem markierten Weg zunächst etwas abwärts, dann steigt der Pfad hinauf zum Schaufelsen, der seinem Namen alle Ehre macht und viele prächtige Ausblicke bietet. Vorbei an der Stettener Rasthütte (idealer Pausenplatz) erreicht man schließlich die Steighöfe mit dem Naturfreundehaus.
Am Waldrand bleibend senkt sich der Weg leicht abwärts und erreicht das Reiftal. Vorbei an bizarren Felsgestalten und auf luftigen Stegen wandert man hinab nach Neidlingen (Markierung: rote Raute). Hier geht man geradeaus durch den Ort, überquert die L277 und anschließend die Donau. Am Waldrand folgt man dem Radweg ca. 400 m nach rechts in Richtung Beuron, dann biegt man nach links in die Forststraße ein, die in steter Steigung nach oben führt. Am höchsten Punkt führt ein schmaler Pfad nach links (roter Dreiblock) und erreicht den Lenzenfelsen mit tollem Blick auf den Schaufelsen auf der anderen Talseite. Kurz danach bietet sich ein Kurzer Abstecher zur Ruine Lenzenburg an, von wo aus nochmals die Aussicht genossen werden kann.
Immer der spärlichen Markierung folgend, steigt man in weiten Schleifen hinab zur Neumühle, die inzwischen leider keine Einkahr mehr anbietet.

Schw Alb
Wandergebiete

Von Heubach über den Scheuelberg zum Bargauer Horn

Eine großartige Rundwanderung führt von Heubach hinauf auf den Scheuelberg und vorbei am Naturfreundehaus Himmelreich zum Bargauer Kreuz. Vom Bargauer Horn genießt man eine schöne Aussicht und wandert dann hinunter zur Teufelsklinge (Achtung! Gefährlicher Zugang) und zurück nach Heubach.
Einzige Wermutstropfen: Schlechte Markierung, Zugänge zu den Höhlen am Scheuelberg sind nicht gekennzeichnet und ziemlich gefährlich.

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Map of the route “Von Heubach über den Scheuelberg zum Bargauer Horn”: 12.025 m, 579 m of climbing and 504 m of descent, elevation between 477 m and 783 m. It is a loop that starts and ends at 48.78040, 9.92905 (latitude, longitude).

Download file: Heubach_%20Scheuelberg.gpx

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Ausgangspunkt: Heubach, Beurener Straße
Anfahrt: Auf der B466 nach Böhmenkirch oder Steinheim am Albuch jahren. Dort abbiegen nach Bartholomä und dann auf der L1162 nach Heubach. Unmittelbar nach dem Fabrikverkauf der Fa. Triumph biegt nach links die Beurener Str. ab. Auf dieser bis zum Wanderparkplatz kurz nach den letzten Häusern von Heubach.
Höhenunterschied: Aufstieg:  500 Hm
Abstieg:   500 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Teilweise ohne Markierung oder sehr verwirrende Markierungen. Gutes Orientierungsvermögen notwendig, am besten mit GPS-Gerät.
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt 14  Aalen
Wegverlauf: Vom Parkplatz folgt man ein kurzes Stück dem Wirtschaftsweg nach links und überquert dann den Bach. Auf einem Wiesenpfad steugt man ein kurzes Stück auf, folgt dann dem Buschstreifen nach links, bis ein Wanderweg (Wegweiser) scharf nach rechts abbiegt. Auf diesem Weg steigt man ohne Markierung hinauf zum Waldrand und folgt dem Forstweg nach rechts bis zu einer breiten Forststraße. Wenige Meter auf dieser Schotterstraße zweigt nach links ein undeutlicher Pfad ab, der steil nach oben führt und dann wieder den Schotterweg erreicht. Jetzt geht man nach links bis zu den Wegweisern in Richtung Scheuelberg.
Auf dem Wanderpfad gewinnt man rasch an Höhe und erreicht am Ostfels einen ersten Aussichtspunkt an der steilen Kante. Man folgt der Kante auf unmarkiertem Weg und kommt zum Zustieg der ersten Höhle (Enges Loch) mit rostigem Drahtseil. Im Weiteren Wegverlauf bleibt man auf dem Rücken und orientiert sich jetzt an der Wegmarkierung des HW1 (rotes Dreieck) bis zum Aussichtspunkt Hoher Fels. Wenig später erreicht man das Naturfreundehaus Himmelreich.
Auf der Schotterstraße abwärts, dann auf steilem Fußweg abkürzend weiter wieder zur Schotterstraße. Wieder den Markierungen (HW1, Jakobsweg) folgend zum Bargauer Kreuz. Hier lohnt sich der Abstecher zum Bargauer Horn mit herrlicher Aussicht.
Der Weiterweg folgt den (wenigen) Wegweisern und Markierungen (rote Raute) in Richtung Heubach. An sehr unübersichtlicher Stelle leitet ein schmaler Pfad hinab zur Teufelsklinge, dann geht man auf dem breiten Forstweg hinunter zum Parkplatz.

Schw Alb
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Rundwanderung um den Mindelsee

Nicht weit von Radolfzell am Bodensee liegt der seit 1938 unter Naturschutz stehende Mindelsee, ein aus der Eiszeit stammender Moränensee. Mit seinem Schilfgürtel, seinen Feuchtwiesen und Wäldern ist das heute 459 Hektar große Naturschutzgebiet Mindelsee ein Paradies für seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten, für Libellen-, Käfer- und Schmetterlingsarten und über hundert Vogelarten. Zehn Kilometer lang war der See ursprünglich, gute zwei Kilometer Länge sind ihm geblieben. Eine Wanderung um den See ist für jeden Naturfreund zu jeder Jahreszeit ein Genuss.

Map of the route “Rundwanderung um den Mindelsee”: 13.291 m, 214 m of climbing and 214 m of descent, elevation between 396 m and 487 m. It is a loop that starts and ends at 47.73960, 9.00236 (latitude, longitude).

Download file: Rundweg%20Mindelsee.gpx

Ausgangspunkt: Markelfingen, Parkplatz beim Bahnhof
Anfahrt: Auf der B33 in Richtung Radolfzell, dann kurz vor Radolfzell der Beschilderung nach Markelfingen folgen. In der Ortsmitte an der Ampel abbiegen in Richtung Bahnhof, wo sich ein großer kostenloser Parkplatz befindet.
Höhenunterschied: Aufstieg:  150 Hm
Abstieg:   150 Hm
Gesamtgehzeit: 3,5 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wiesenpfaden. Zunächst gute Beschilderung, dann etwas Orientierungssinn vorteilhaft.
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt 33 Stockach Singen
Wegverlauf: Vom Parkplatz folgt man der Zufahrtsstraße zurück zur Hauptstraße, überquert diese und geht weiter geradeaus durch den Ort. An einer Verzweigung geht man halbrechts (Wegweiser Mindelsee) und kommt zum schön angelegten Waldfriedhof. Ab  hier hat man die Beschilderung des Mindelsee-Rundwegs.
Am See entlang auf gutem Waldweg, dann am Ende des Sees links abbiegen in Richtung Hirtenhof. Durch Sumpfwiesen, Schilf und eine Birkenallee führt der Weg zum Waldrand und steigt dann an zum Hirtenhof. Kurz vor dem Hof geht man rechts, biegt am Hof links ab und wandert an einer Obstplantage entlang. Am nächsten Querweg biegt man links ab in den Wald und erreicht den Dürrenhof.
Auf der Zufahrtsstraße des Hofes geht man nach Möggingen, kommt vorbei an der Kirche und erreicht kurz danach einen riesigen Mammutbaum. Entlang der Hauptstraße kommt man nach 400 m zur Zufahrt nach Schloss Möggingen, dem Sitz des Max-Planck-Instituts für Ornithologie (früher Vogelwarte Radolfzell) mit sehenswertem Multimedia-Raum.
Wieder zurück an der Hauptstraße geht man noch 300 m weiter, bis links ein Wiesenweg am Schilf des Mindelsee entlang führt. Nach einer Buschreihe biegt man scharf rechts ab, geht am Waldrand entlang und überquert die B33. Durch die Wiesen wandert man zurück nach Markelfingen.
Einkehrtipp: Vom Parkplatz aus führt ein 15-minütiger Spaziergang entlang der Bahnlinie zum Naturfreundehaus Bodensee.

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