Auf den Gipfel des Matagalls und zum Santurai de Sant Segimon

Die Wanderung auf den Gipfel des Matagalls ist eine beliebte Tour im Montseny-Naturpark. Wir wandern vom Coll Formic zum Gipfel und wählen als Abstieg den Weg über das Santuari de Sant Segimon.

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Ausgangspunkt: Coll Formic im Montseny-Naturlpark
Anfahrt: Von Platja d’Aro fährt man auf Autobahn in Richtung Barcelona. An der Ausfahrt Sant Celoni verlässt man die Autobahn und folgt den Wegweisern nach Montseny. Vorbei am Ort Montseny erklimmt man auf schmaler. steiler Passstraße die Höhe bis zum Collo Formic mit dem Wanderparkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg:  700 Hm
Abstieg:   700 Hm
Gesamtgehzeit: 4-5 Std.
Ausrüstung: Bergschuhe, Getränkevorrat
Anforderungen: Wanderung auf teilweise rauen Pfaden und Pisten mit einigen steilen Aufstiegen. Stellenweise ist Trittsicherheit in steinigem Gelände angesagt.
Karte/Führer: Rother Wanderführer  Costa Brava
Wegverlauf: Gegenüber dem Wanderparkplatz beginnt der gut beschilderte Aufstieg zum Matagalls. Er leitet zunächst über einen steilen Hang in Serpentinen durch Wald und Gebüsch zum Fuß des Turó d’en Besa, wo es nach rechts ein Stück eben weiter geht. Dann steigt man hinauf über den Westhang zum Turó Gros de Santandreu. Nach einer flachen Querung zum Collet dels Loop folgt der Schlussanstieg über den breiten Hang zum Gipfel des Matagalls (1696 m).
Vom Gipfel steigt man über den grasigen Westhang hinab zum Collet de la Font und folgt dann dem gut sichtbaren und markierten Pfad bis zur Ruine der Kapelle Sant Miguel dels Barretons. Hier sieht man schon auf die Dächer des Santuari de Sant Segimon. Zuvor muss aber der steile Abstieg über unangenehme, rutschige Felsplatten überwunden werden. Bei erreichen des Fahrweges wendet man sich nach rechts und erreicht die historische Klosteranlage.
Bei unserem Besuch 2017 waren Renovierungsarbeiten im Gange und wir wurden extrem unfreundlich beschimpft und der Anlage verwiesen.
Zurück zum Endpunkt des Steilhanges folgt man jetzt immer dem Fahrweg, der sich in weitem Bogen wieder hinauf zum Fuß des Turó Besa schlängelt, wo man wieder auf den Aufstiegsweg triff.


Von Llafranc nach Tamariu

Wir wandern im Hinterland von Llafranc nach Tamariu mit seinem schönen Strand. Zurück geht es auf dem Camin de Ronda durch die Cala Pedrosa.

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Ausgangspunkt: Llafranc
Anfahrt: Zufahrt auf der C31 nach Palafrugell, dort abbiegen nach Llafranc. Vor Erreichen des Strandes biegt man links ab und kommt durch die Carrer de Pere Pasquet nach einer schmalen Brücke zur Carrer de la Font d’en Xecu mit Parkmöglichkeiten.
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe, Getränkevorrat
Anforderungen: Wanderung auf gut ausgebauten Wegen. Gelegentlich trotz Markierungen etwas Orientierungssinn hilfreich
Karte/Führer: Rother Wanderführer  Costa Brava
Wegverlauf: Von der Carrer de la Font d’en Xecu biegt man rechts ab in die Carrer Santa Rosa und geht auf ihr bergauf zur ersten Abzeigung . Dort biegt man links ab in die Carrer Duran. Die geht in eine Piste über, der man durch landwirtschaftlich genutztes Gelände folgt bis zur Hauptstraße. Auf dieser geht man 100 m nach rechts und biegt dann links in einen Forstweg ab. Durch Pinienwald steigen wir hinauf bis zu einem Haus an einer Weggabelung. Dort biegen wir rechts ab und verlassen den breiten Weg sofort nach links auf schmalem Wanderpfad. Dieser führt uns steil hinab zu den ersten Villen von Tamariu. Auf der Straße gehen wir durch den Ort bis zum schönen Strand.
Auf der rechten Seite des Strandes beginnt der Camin de Ronda über abgeschliffene Felsplatten (Beschilderung zur Cala Pedrosa). Nach einem Stück auf unübersichtlichen Felsen (Markierungen) folgen wir dem deutlichen Wanderweg und steigen dann steil und schmal zur Kiesbucht der Cala Pedrosa hinab.
Am Strandhäuschen nehmen wir den Weg ins Landesinnere und steigen hinauf zum Turm von Sant Sebastia. Vor dort ab müssen wir der Straße hinab nach Llafranc folgen, wobei wir das letzte Stück bis zum Strand auf einem Treppenweg abkürzen können.


Castell de Montgri

Auf markantem Hügel über der flachen Empordà liegt das wuchtige Gemäuer des Castell de Montgri, einer mittelalterlichen Trutzburg. Der Besuch lässt sich mit einer imposanten Rundwanderung verbinden.

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Ausgangspunkt: Toroella de Montgri
Anfahrt: Von Platja d’Aro fährt man auf der Schnellstraße C31 bis Palafrugell,und verlässt sie dort in Richtung Toroella de Montgri. Im Ort hält man sich zunächst rechts, biegt dann am Ortsende links ab und fährt bergauf, bis man am Ende der Straße links abbiegen kann. Am Collegi St. Miquel findet man Parkmöglichkeiten.
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Bergschuhe, Getränkevorrat
Anforderungen: Wanderung auf teilweise rauen Pfaden und Pisten. Stellenweise ist Trittsicherheit in schrofigem Gelände angesagt.
Karte/Führer: Rother Wanderführer  Costa Brava
Wegverlauf: Am Zufahrtsweg zum Collegi zweigt man halbrechts ein schmaler Pfad ab, dem man folgt, bis man die Piste aus dem Ort erreicht. Auf dieser geht man nach rechts oben und folgt ihr unter dem Höhenrücken entlang nach links. Vorbei an alten Wallfahrtskapellen steigt man hinauf zum Coll de la Creu mit erster schöner Aussicht.
Am Steinpodest mit Kreuz nahmen wir den nach rechts führenden Weg, der sich zum wuchtigen Castell empor windet, das einen ausführlichen Besuch auf den Mauern wert ist. Nach Verlassen der Anlage geht man links und erreicht nach der ersten Mauerecke den steilen Pfad, der über einige Felsstufen und durch Gestrüpp  hinab führt zum Coll d’en Garrigars. Man überschreitet den Sattel und steigt durch niedrige Vegetation sofort wieder auf zum Kamm mit weitem Panoramablick.
Leider lohnt sich der im Führer beschriebene Weiterweg zu Les Dunes nicht, und so wandern wir hinauf zum Puig Rodo und folgen von dort dem Bergrücken hinab Coll de Puig Roig.
Am Sattel beginnt nach links der Abstieg zur Wallfahrtskirche Santa Caterina (nur an Wochenenden im Sommer geöffnet). Dort geht es auf schönem Pfad weiter abwärts bis zum Talgrund, von wo man aufsteigt zum Cll de la Creu.
Wegen der erneut tollen Aussicht lohnt sich vor dem Abstieg nach Torroella de Montgris der Weg hinauf zum Puig Anill.


Von Cadaqués zum Cap de Creus

Der Leuchtturm am Cap de Creus markiert den östlichsten Punkt des spanischen Festlandes. Wir wandern von Cadaqués durch Olivenhaine und Macchia dorthin.

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Ausgangspunkt: Cadaqués
Anfahrt: Von Platja d’Aro fährt man auf der Schnellstraße C31 bis Palafrugell,und verlässt sie dort in Richtung Figueres. Dort biegt man nach rechts ab auf die C260 in Richtung Roses. Kurz vor dem Ort zweigt eine schmale Straße links ab nach Cadaqués. Vor Erreichen des Hafens folgt man den Wegweisern in Richtung Cap de Creus.
Parken 1: Parkmöglichkeit am Hafengelände von Portligat
Parken 2: Auf der Straße noch 1,5 km weiter durch die Villensiedlung zu Wanderparkplatz direkt auf
              einer markanten Kuppe.
Höhenunterschied: Aufstieg:  500 Hm
Abstieg:   500 Hm
Gesamtgehzeit: 5 Std.
Ausrüstung: Bergschuhe, Getränkevorrat
Anforderungen: Wanderung auf teilweise rauen Pfaden und Pisten
Karte/Führer: Rother Wanderführer  Costa Brava
Wegverlauf: Am Parkplatz P2 verlässt ein Fußweg die Straße, senkt sich dann in ein Tal und durchquert in einer Rinne Olivenhaine. Kurz nachdem der Pfad wieder die Straße erreicht hat, biegt man nach rechts in einen von Platten gesäumten Pfad ein, der weiter durch Olivenhaine führt und schließlich eine Piste erreicht. Auf dieser nach rechts, an Villen vorbei und dem Wegweiser folgend auf schönem Pfad zum Cap. Die letzten Meter geht man zuerst ein kurzes Stück auf der Straße und folgt dann nach der Kurve dem Steig, der nach rechts hinauf zum Leuchtturm führt.
Der Rückweg erfolgt auf der gleichen Strecke.


Wandern an der Costa Brava

Die „Wilde Küste“ Spaniens zwischen Barcelona und den Pyrenäen ist vor allem bekannt als beliebtes Reiseziel für sonnenhungrige Badeurlauber. Meist wird übersehen, dass sich hier ein herrliches Wanderrevier verbirgt, in dem ein gut ausgebautes und verlässlich markiertes Wegenetz die schönsten Gegenden erschließt. Typisch für die Gegend ist der „Camin de Ronda“, der zumeist direkt in Küstennähe verläuft und zu den schönsten Buchten führt..Bei unserem Aufenthalt an der Costa Brava wohnten wir in Platja d’Aro. Die Beschreibung der Anfahrtsstrecken bezieht sich also auf diesen Ausgangspunkt.

        

Schwangauer Rundweg

Der Schwangauer Rundweg ist eine genussvolle, gemütliche Wanderung im Königswinkel, die immer wieder zauberhafte Ausblicke auf die Berge des Ostallgäu und zu den Tannheimer Bergen bietet.

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Ausgangspunkt: Parkplatz der Kristalltherme Schwangau
Anfahrt: Von Füssen in Richtung Königsschlösser und weiter nach Schwangau. Am Ortsanfang links abbiegen zur Therme
Höhenunterschied: Aufstieg:  70 Hm
Abstieg:   70 Hm
Gesamtgehzeit: 4,5 Std.
Ausrüstung: Sportschuhe, Getränkevorrat
Anforderungen: Wanderung auf guten Wanderwegen, gut beschildert
Karte/Führer: Kompass 1:50 000, Blatt 4  Füssen Außerfern
Wegverlauf: Am Parkplatz der Therme wenden wir uns nach links und kommen auf geteertem Anliegersträßchen nach Horn. Wir gehen kurz bergab in Richtung Füssen und haben damit den Schwangauer Rundweg erreicht. Immer am Ufer des Forggensees entlang spazieren wir mit schönen Ausblicken auf Tegelberg, Säuling und Tannheimer Berge am Ufer entlang vorbei an Waltenhofen bis zum Campingplatz Brunnen. Hier verlassen wir den See und folgen jetzt der Brunner Ach, überqueren die Brücke der Bundesstraße und wandern am Ufer des Lußbach entlang in Richtung Tegelbergbahn. Unterhalb der Talstation gehen wir geradeaus weiter bis zur Gipsmühle.
Leider ist (2017) die Pöllatschlucht immer noch gesperrt, so dass wir unterhalb von Neuschwanstein weiter müssen bis zum Parkplatz der Königsschlösser in Hohenschwangau.
Entlang der Zufahrtsstraße erreichen wir Alterschrofen. Hier überqueren wir die B19, gehen bis zum Ufer des Lech und biegen dort rechts ab. Auf bald wieder bekanntem Weg erreichen wir wieder den Parkplatz an der Therme.


Rundwanderung durch die Schmalegger Tobel

Das Naturschutzgebiet Schmalegger und Rinkenburger Tobel entstand vor ca. 12.000 Jahren nach dem Ende der Würmeiszeit. Es grenzt unmittelbar an den Ravensburger Ortsteil Schmalegg und zeigt auf einer Fläche von 229 ha zahlreiche Formationen der im Voralpenland abgelagerten tertiären Süßwassermolasse.
Die vielen Tobel lassen sich auf einer knapp 4-stündigen Rundwanderung erkunden und genießen, auf der immer wieder informative Hinweistafeln wertvolle Informationen bieten.

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Ausgangspunkt: Parkplatz beim Jägerhaus (Sportgelände) Schmalegg
Anfahrt: Auf der B30 bis zur Ausfahrt Baienfurt, dort auf die B32 in Richtung Saulgau. Nach 400 m unmittelbar nach dem Föhrenhof die B32 nach Links verlassen und vorbei an der Kanzachmühle nach Ettishofen fahren. Von dort weiter nach Berg, wo man den Wegweisern nach Schmalegg folgt. In Schmalegg halblinks abbiegen zum Wanderparkplatz beim Jägerhaus.
Höhenunterschied: Aufstieg:  250 Hm
Abstieg:   2500 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe, Getränkevorrat, evt. Teleskopstöcke
Anforderungen: Wanderung auf Fortwegen und schmalen, teilweise rutschigen Pfaden. Einige steile Aufstiege. Orientierungssinn notwendig, GPS große Hilfe.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 187  Oberschwaben (ungenau!)
Schw. Albverein  1:35.000  Blatt 35  Weingarten
Wegverlauf: Vom Jägerhaus wandern wir ein Stück auf der Zufahrtsstraße zurück bis Schmalegg, folgen der Wolfsbergstraße nach Links und biegen dann in die Schlossstraße ein. 50 m nach der Bäckerei verlassen wir auf schmalem Pfad (Wegweiser „Schmucker“) nach links die Straße, steigen auf glitschigem Pfad hinunter in den Tobel und überqueren dort den Bach. Auf steilem Pfad mit einigen Stufen geht es hinauf zum „Königshof Schmucker“.
Am Hof wenden wir uns nach rechts, folgen ein Stück dem Grasweg am Waldrand und steigen dann sehr steil hinunter nach Schwarzensteg. Hier erreichen wir den Forstweg, der uns am Bach entlang durch den Glastobel bis zur Adelmühle bringt. Vor dem Gebäude überschreiten wir auf schmaler Brücke den Bach und steigen steil hinauf zur Anhöhe. Auf einem Forstweg geht es nun in Gegenrichtung durch den Wald, den wir bei den Häusern von Schwarzhäusle für ein kurzes Stück verlassen. Im Linksbogen wandern wir jetzt wieder im Wald zur Königstanne und dort abwärts.
Kurz vor Verlassen des Waldes biegen wir scharf rechts ab und erreichen links vom Forstweg den Wasserfall. Nach dessen Besichtigung folgen wir weiter dem Forstweg durch den Buttenmühlentobel bis zur Buttenmühle, wo wir kurz vor dem Gebäude links abbiegen, den Buttenbach überqueren und auf Stufen hinauf nach Annaberg steigen.
Am Waldrand entlang erreichen wir die Teerstraße, folgen ihr 100 m und biegen dann links ab. Immer den Wegweisern folgend erreichen wir schließlich wieder das Sportgelände und das Jägerhaus.


Hochsiedelrunde am Hündle

Wanderung zur Krokusblüte am Hündle


Nach der Schneeschmelze erblühen auf dem Rücken des Hündle bei der Hochsiedelalpe Millionen von Krokussen und bilden auf einer Fläche von 20 ha einen riesigen Blütenteppich. Da wir als Wanderer natürlich nicht die Seilbahn benützen sondern den Aufstieg zum Hündle aus eigener Kraft bewältigen, ergibt sich auf diese Weise auf der sog. Hochsiedelrunde eine schöne Rundwanderung.
Da die Zeit der Blüte jedes Jahr variiert (Witterung, Schneemenge), informieren Sie sich vorher auf der Webseite Oberstaufen.
Tipp: Um den Menschenmassen zu entgehen, vermeiden Sie nach Möglichkeit das Wochenende.

1. Wanderung von der Talstation der Hündlebahn

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Ausgangspunkt: Parkplatz an der Talstation der Hündle-Bahn
Anfahrt: Auf der B 308 von Immenstadt in Richtung Oberstaufen. Ca. 3 km vor Oberstaufen am Kreisverkehr links abbiegen zum großem Parkplatz bei der Hündle-Bahn.
Endpunkt: s.o.
Rückfahrt: s.o.
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 14 km, 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe, Getränkevorrat
Anforderungen: Wanderung auf teilweise geteerten Almwegen und Schotterwegen. Durch den Schmidstobel schmaler Pfad
Karte/Führer: Alpenvereinskarte BY1 1:25.000  Allgäuer Voralpen West
Wegverlauf: Vorbei an der Talstation der Bahn nach links und auf komplett asphaltiertem Sträßchen steil aufwärts. Den Wegweisern „Hündle“ folgend kommt man nach 50 min zur Bergstation der Bahn. Auf breitem Schotterweg wandern wir nach links und biegen dann rechts ab zum Gipfel des Hündlekopfes (ca. 1 Std vom Ausgangspunkt).
Am Waldrand entlang steigen wir wieder abwärts zum breiten Almweg und folgen ihm halbrechts aufwärts zur Bergstation der Skilifte. Beim folgenden Abstieg beginnen die Krokuswiesen rund um die Hochsiedelalpe, die von einem dichten blau-lila Blütenteppich bedeckt sind.
AUF dem Weg wandern wir durch die Blütenpracht vorbei an der Hochsiedelalpe und steigen leicht aufwärts zum Lift an der Moosalpe. Auf steilem Weg geht es hinab zur Moosalpe und auf dem Almsträßchen an dieser vorbei.
Tipp:
Wenn man an der Moosalpe dem Sträßchen nach links abwärts folgt, verkürzt sich die Wanderung um 45 min.
Wir bleiben auf dem Teerstäßchen steigen aufwärts und erreichen nach 20 min die Untere Klammalpe. Vor der Alpe biegen wir links ab in Richtung Bärenschwandalpe, vor der wir auf einem Schotterweg links hinabsteigen. Oberhalb der Rotholzalpe geht es unter den tief hängenden Ästen mächtiger Fichten scharf links in den Schmidstobel. An dessen Ende überschreiten wir den Bach auf einer Brücke und erreichen leicht ansteigend die von der Moosalpe kommende Almstraße. Auf dieser kommen wir in 5 min vorbei an der Schwandalpe zum Schwändele, einer schönen Einkehrhütte.
Auf der Straße wandern wir in weiten Serpentinen hinunter nach Thalkirchdorf, biegen dort links ab und kommen auf der Teerstraße und auf einem Schotterweg entlang der Konstanzer Ach zurück zum Parkplatz.
Variante: Vom Schwändele am Lift aufwärts, dann den zweiten Forstweg nach rechts in den Wald. Immer auf dem Hauptweg bleibend (Wald-Erlebnispfad) kommt man nach 45 min auf die Bergstraße, die unser Aufstiegs weg war.

2. Wanderung von Steibis

Wer dem steilen Aufstieg auf der Teerstraße und dem etwas langweiligen Rückweg im Tal entgehen will, kann als Ausgangspunkt das Ortsende von Steibis wählen. Er hat dann zwar ein sehr steiles Wegstück beim Anstieg aus dem Tal der Weißach zu bewältigen, kann aber dafür noch das Naturschauspiel der Buchenegger Wasserfälle genießen.

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Anfahrt: Fahrt auf der Queralpenstraße von Immenstadt nach Oberstaufen und abbiegen nach Steibis. Dort durch den Ort in Richtung Hochgratbahn fahren bis zum ehemaligen Gasthaus Hirsch (links Seite). Hinter dem Haus Parkplatz (gebührenpflichtig)
Ausgangspunkt: Parkplatz beim (ehemaligen) Gasthaus Hirsch Steibis
Navi: Steibis, Am Giebel
Höhenunterschied: Aufstieg:  550 Hm
Abstieg:   550 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 13 km
Anforderungen: Abwechslungsreiche Rundwanderung auf Forst- und Almwegen, auf Bergpfaden und einigen Wirtschaftswegen.
Von den Buchenegger Wasserfällen sehr steiler Aufstieg
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 02  Oberstaufen  Immenstadt
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz folgen wir dem Wegweiser in Richtung Buchenegger Wasserfälle und wandern zunächst auf dem Rücken über der Alpe Neugschwend entlang. Ein steiler Abstieg bringt uns hinunter an den Fuß der sehenswerten Wasserfälle.
Wir überqueren auf der Gitterbrücke die Weißach und steigen auf den Pfad steil hinauf zum (inzwischen gesperrten) Parkplatz. Dort biegen wir rechts ab und folgen dem Wirtschaftsweg. Im nächsten Waldstück queren wir den Tobel und verlassen den Weg über Betontreppen nach links oben (keine Markierung). Auf einem steilen Wurzelweg kommen wir zur Zufahrt der Bärenschwandalpe, biegen hinter ihr halblinks ab und erreichen auf dem Schotterweg den Hündlekopf.
Vom Gipfel wandern wir zum Waldrand und kommen auf dem Schotterweg zur Bergstation des Skilifts. Nach dem Abstieg sind wir auf den Krokuswiesen der Hochsiedelalpe, die wir AUF dem Wanderweg durchqueren und dann zur Moosalpe abteigen. Bei der Talstation des Schleppliftes beginnt der Schotterweg, auf dem wir durch den Wald absteigen. Am Waldrand halten wir uns links und marschieren auf dem Schotterweg immer in Richtung Steibis.
Im Talgrund überqueren wir auf der „Tarzanbrücke“ die Weißach und steigen auf dem Wirtschaftsweg hinauf zum Parkplatz.

Von Mühlheim zur Kolbinger Höhle

Eine Wanderung hoch über dem Tal der Donau von Mühlheim nach Fridingen. Es geht vorbei an der Mühlheimer Felsenhöhle, dem Aussichtspunkt „Gelber Fels“ und zur Kolbinger Höhle. Vor allem Ende März sind die Wälder bedeckt von Millionen Leberblümchen und im Hintelestal blühen die letzten Märzenbecher.
Einziger Wermutstropfen ist der Rückweg auf der Teerstraße des Donauradwegs.

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Ausgangspunkt: Parkplatz an der Galluskapelle in Mühlheim/Donau
Anfahrt: Von Tuttlingen oder von Beuron durch das Donautal nach Mühlheim. Im Industriegebiet rechts abbiegen und auf schmalem Sträßchen zum Friedhof mit der Galluskapelle
Endpunkt: s.o.
Rückfahrt: s.o.
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: 3,5 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe, Getränkevorrat
Anforderungen: Wanderung auf Pfaden und Forstwegen. Durchgehend markiert (grün-blauer Kreis des Donauberglandweges)
Karte/Führer: Karte des Schwäbischen Albvereins 1:35.000 Tuttlingen
Wegverlauf: Beim Friedhof weist ein Wegweiser („Felsenhöhle 20 min“) auf einem schmalen Pfad nach links oben. Diesem Pfad und der Markierung des Donauberglandweges folgend steigen wir in angenehmer Steigung aufwärts mit Sicht auf Mühlheim und die Donau. Vorbei an der Mühlheimer Felsenhöhle (geöffnet an Christi Himmelfahrt und auf Anfrage) erreichen wir die Hochfläche. Hier lohnt sich ein Abstecher zum Aussichtspunkt auf dem Gelben Fels.
Immer der Markierung folgend kommen wir zum Hintelestal mit reichen Vorkommen von Märzenbechern, das wir überqueren und von dem wir auf einem Walderlebnispfad hinauf wandern zur Kolbinger Höhle (ab 1. Mai geöffnet). Am Abgrund herrlicher, aussichtsreicher Rastplatz. Auf markiertem Forstweg kommen wir später zum Aussichtsturm „Gamsnest“ mit schöner Rundumsicht.
Jetzt geht es auf schmalem Pfad hinab in Richtung Fridíngen ins Donautal. Beim Bahnhof erreichen wir den Donauradweg, auf dem wir auf der asphaltierten Straße nach 1 Std. wieder zur Galluskapelle kommen.

Rundwanderung zwischen Gestratz und Isny

Rundwanderung von Gestratz vorbai an Allgäuer Einzelhöfen zum Waldbad Isny und hinauf zur Felderhalde mit tollem Blick über die Stadt. Rückweg über Hochberg und den Panoramablick von Schweineburg auf die Allgäuer Berge. Das letzte Stück führt durch den Tobel des Kaplanpoibaches zurück nach Gestratz.

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Ausgangspunkt: Parkplatz an der Festhalle Gestratz
Anfahrt: Auf der B12 von Isny durch Schweinebach zur Abzweigung nach links in Richtung Weiler. Nach den Häusern von Brugg auf schmalem Sträßchen links abbiegen und hinab nach Gestraz fahren.
Endpunkt: s.o.
Rückfahrt: s.o.
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe, Getränkevorrat
Anforderungen: Wanderung auf Gemeindesträßchen, Forstwegen und wenigen Pfaden, gelegentlich nasse Wege, mäßig steile Aufstiege
Nicht durchgehend markiert, also Orientierungssinn oder GPS erforderlich
Karte/Führer: Alpstein Wandertourenkarte 1:25.000   Isny Argenbühl
Kompass 1:50.000 Blatt 187, Oberschwaben
Wegverlauf: Vom Parkplatz bei der Festhalle folgt man dem Sträßchen bergauf und wandert über dem Tal der Argen zu den Höfen von Horgen, Eggen und Kenner. Nach Kenner biegt man links ab, erreicht auf einem Schotterweg Straß und geht dann auf dem Teerweg abwärts. An der folgenden Kreuzung mit Bushäuschen wendet man sich nach rechts und folgt jetzt den Wegweisern zum Waldbad.
Beim Waldbad verläuft ein Wanderpfad parallel zur Zufahrtsstraße, bis nach links aufwärts ein Schotterweg abzweigt. Auf diesem kommt man zum Lohbauerdenkmal auf der Felderhalde mit tollem Blick über Isny – ein idealer Rastplatz.
Bei Weiterweg geht man auf teilweise sumpfigem Pfad am Waldrand entlang, bis von rechts ein Fahrweg in den Wald führt. Auf diesem einige Meter in den Wald, dann rechts abbiegen und dem Forstweg zunächst abwärts über den Tobelbach und dann wieder aufwärts folgen. Am Waldrand geht man links und steigt hinauf zu den Höfen von Hochberg und Rauen. Wo der markierte Weg hinter Rauen eine Linkskurve macht, geht man auf Schotterweg geradeaus weiter hinauf zum Waldrand, auf dem schmalen Sträßchen durch den Wald und erreicht Schweineburg.
Bei der Panoramatafel biegt man links ab, geht durch den Hof eines halb verfallenen Bauernhauses und wandert dann auf schönem Pfad hinab nach Hebers. Auf der Zufahrt kommt nan ins Tal des Kaplanoibaches, dem man nach Kössentöbele und Gestratz folgt.