Almrunde zwischen Imberg und Hörmoosalm

Zwischen Imbergkamm, Fluh und Nagelfluhkette erstreckt sich ein abwechslungsreiches Gelände mit Almen, Mooren und Waldstücken. Es ist durchzogen von Wanderwegen und (leider häufig asphaltierten) Wirtschaftswegen. Zugangsmöglichkeiten bieten sich von Steibis – u.U. mit der Imbergbahn – sowie von Vorarlberg über die Zufahrtsstraße zum Almhotel Hochhäderich.

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1. Ausgangspunkt Steibis

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Anfahrt Nach Oberstaufen fahren und von dort hinauf nach Steibis. Hier in Richtung Hochgratbahn, dann ca. 400 m nach dem Ortsende rechts abbiegen zum großen Parkplatz der Imbergbahn.
Ausgangspunkt Steibis
Navi: Steibis, In der Au
Höhenunterschied 650 Hm, 17 km
bei Seilbahnbenutzung: 350 Hm, 12 km
Gesamtgehzeit 5 Std.  (3.30 Std.)
Anforderungen Wanderung auf Forstwegen und teilweise asphaltierten Wirtschaftswegen, nach der Scheelochalm sumpfiger und ausgewaschener Pfad.
Wege meist gut beschildert.
Karte/Führer Kompass 1:25.000,  Blatt 02   Oberstaufen Immenstadt
Tourenverlauf Wir gehen zum Gasthaus Auwinkel in der hintersten Ecke des Parkplatzes und überqueren die Brücke. Der Schotterweg führt von dort in langgezogenen Serpentinen hinauf zur Alpe Imberg (schöne Aussicht) und dann weiter zum Imberghaus (1225 m, ca. 1 Std Gehzeit).
Wer es bequemer will, kann bis hierher die Seilbahn benutzen.
Vorbei an der Ansbacher Skihütte wandern wir eben in den Wald und durchqueren ihn. Wo die Teerstraße hinab zurm Berggasthof Hochbühl führt, gehen wir geradeaus auf den Schotterweg (Ww. Moosalpe, Alpe Gschwend) und steigen leicht aufwärts. Wir bleiben auf dem breiten Weg und erreichen nach ca. 35 min die Gschwendalpe. Weiter auf dem Almweg kommen wir nach weiteren 25 min zur urigen Alpe Glutschwanden, wo wir uns eine Pause gönnen.
Von der Alpe gehen wir weiter in Richtung Gasthaus Hochhäderich und biegen dann am nächsten Wegweiser (Ww. Hörmoosalm) links ab. Immer auf dem Almweg erreichen wir eine Verzweigung, wo wir uns entscheiden müssen, welchen Weg in Richtung Hubertushaus wir einschlagen wollen (30min. oder 15 min.). 300 m vom Hubertushaus erreichen wir die Alpe Hörmoos.
Vorbei an der Hörmoos gehen wir nach rechts auf der Teerstraße aufwärts. Am Ende der Steigung zweigt nach halblinks ein Schotterweg ab, der uns hinab zur Schneelochalpe bringt. Hier biegen wir links ab und marschieren zunächst durch sumpfige Wiesen, später auf ausgewaschenem Waldpfad hinab zum Bach. Nach der Überquerung geht es auf breitem Weg und dann auf einer Teerstraße hinauf zum Gasthaus Hochbühl und weiter in Richtung Bergstation. Hier haben wir die Wahl, ob wir auf dem Anstiegsweg oder entlang der Piste wieder zum Parkplatz absteigen.

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2. Ausgangspunkt Almhotel Hochhäderich

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Anfahrt Von Oberstaufen zum Grenzübergang Aach und weiter nach Riefensberg. Bei den ersten Häusern links abbiegen und aufwärts in Richtung Dorf. Wo die Straße nach Riefensberg links abbiegt fahren wir rechts in Richtung Hittisau bis zum Weiler Au, wo wir links abbiegen und auf der kurvigen Straße hinauf zum Almhotel Hochhäderich fahren.
Ausgangspunkt Steibis
Navi: Riefensberg, Hochhäderich 300
Höhenunterschied 300 Hm, 13 km
Gesamtgehzeit 3.30 Std. 
Anforderungen Wanderung auf Forstwegen und teilweise asphaltierten Wirtschaftswegen, nach der Scheelochalm sumpfiger und ausgewaschener Pfad
Wege meist gut beschildert.
Karte/Führer Kompass 1:25.000,  Blatt 02   Oberstaufen Immenstadt
Tourenverlauf Vom Parkplatz des Almhotels gehen wir vorbei an der Liftkasse und orientieren uns am Wegweiser in Richtung Hörmoos. Vorbei an der Hochwiesalpe kommen wir zum Hubertushaus und zum Berggasthaus Hörmoos. Weiter wie oben beschrieben wandern wir zur Schneelochalpe und hinauf zum Berggasthaus Hochbühl. Hier steigen wir hinauf zum Hangweg, auf dem wir vorbei an Gschwendalpe und Alpe Glutschwanden zum Moosstüble kommen.
Vor den letzten Metern zurück zum Almhotel lohnt sich der Abstecher hinauf zum Steinernen Tor und zum Gipfel des Kojen, von dem sich ein imposantes Panorama bietet (+ 40 min).

Allgäu
Wandergebiete

Bad Grönenbach – Panoramaweg

Von Bad Grönenbach führt diese aussichtsreiche Rundwanderung durch die Hügellandschaft des Unterallgäus. Bei nur geringen Höhenunterschieden und mit wenig Anstrengung kann man auf ihr Landschaft und Aussicht in vollen Zügen genießen. Am Ende steht dann nochmals der fantastische Blick vom Kornhofer Bänkle auf die Alpenkette und die Einkehr im herrlich gelegenen und gut bewirtschafteten Waldcafé.

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Anfahrt Auf der A7 bis zur Ausfahrt Bad Grönenbach und dann auf der Hauptstraße durch den Kurort fahren. Nach der Steigung geradeaus in die Herbisrieder Straße und dieser bis zum Waldrand folgen. Hier entweder rechts in den großen Parkplatz (P4) der Klinik oder 50 m weiter nach Links zum Wanderparkplatz.
Ausgangspunkt Bad Grönenbach, Klinik
Navi: Bad Grönenbach, Herbisrieder Straße
Höhenunterschied 150 Hm, 12 km
Gesamtgehzeit 3.30 Std.
Anforderungen Wanderung auf Forstwegen, Wirtschaftswegen und wenig befahrenen Sträßchen
Bis auf wenige Stellen gut beschildert.
Karte/Führer Kompass 1:50.000, Blatt 187 Oberschwaben
Kümmerly+Frey  1:35.000  Blatt 46 Kempten
Tourenverlauf Vom Parkplatz der Klinik gehen wir zur Herbisrieder Straße, überqueren sie und biegen rechts ab. Am Waldrand nehmen wir den Forstweg nach links (Ww. Bahnhof) und halten uns immer entlang des Waldrandes, meist auf schönem Waldweg. Wo dieser den Wald verlässt, gehen wir zum schmalen Teersträßchen und wenden uns nach rechts. Vorbei an der Gärtnerei, immer den gelb-weißen Markierungspfeilen folgend, wandern wir auf dem Sträßchen in Richtung Bahnhof. Wir nehmen NICHT die erste, gekennzeichnete Abzweigung nach rechts sondern erst die nächste, gehen vorbei am einzeln stehenden Gebäude und erreichen den Weiler Egg. Hier biegen wir halblinks ab und wandern hinauf nach Ziegelberg.
Wo die Straße den Ort verlässt, gehen wir nach rechts und biegen nach dem nächsten Haus links in einen Grasweg ein, der uns zur Straße bringt. Hier wandern wir rechts und folgen der Straße bis zur Abzweigung in Richtung Seefeld. Am Waldrand nehmen wir den Feldweg nach halblinks, biegen nach 400 m rechts ab und wandern hinauf nach Seefeld. Ein Wegweiser zeigt uns den Weg nach Hueb.
Wir durchqueren Hueb nach rechts und folgen der Straße in leichter Steigung bis zum rechts liegenden Waldrand. Hier biegen wir nach links in einen Grasweg ein, der uns zu einer Bank mit toller Aussicht bringt. Weiter auf dem Grasweg erreichen wir Herbisried. Hier gehen wir bis zur Hauptstraße, gehen nach rechts und biegen am Ortsende links ab. Nach dem Gehöft führt rechts ein Feldweg bis zum Wald. Wir gehen bis zur Waldecke und folgen dann dem Waldrand nach rechts bis zur Straße. Weiter am Waldrand entlang erreichen wir nach 5 Minuten den schönsten Platz der Wanderung, das Kornhofer Bänkle mit großer Panoramatafel und daneben liegendem Waldcafé.
Nach gebührender Pause gehen wir wenige Meter zurück und biegen dann rechts in den Waldweg ein, auf dem wir zurück zum Parkplatz marschieren.

Allgäu
Wandergebiete

Geologische Orgeln bei Ottobeuren

Ottobeuren ist weltbekannt für sein Benediktinerkloster mit der imposanten Basilika. Unweit davon findet sich ein weitgehend unbekanntes geologisches Kleinod, die Geologischen Orgeln.
Geologische Orgeln sind vertikale, röhrenartige Hohlräume, die durch das Auswittern von weichem, feinkörnigem Material entstanden sind. Es gibt sie überall im Bereich der alpinen eiszeitlichen Schotterfelder. (Wikipedia)
Entstanden sind die geologischen Orgeln bei Ottobeuren während der Günz-Kaltzeit vor rund 600.000 Jahren oder bei späteren Eiszeiten. Kohlensaures Regenwasser hat an einigen Stellen den Kalkstein der eiszeitlichen Schotterfelder aufgelöst und so die trichterförmigen, teils bis zu 15 Meter hohen Röhren gebildet.

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Anfahrt Auf der A7 bis zur Ausfahrt Memmingen-Süd, dort die Autobahn verlassen und in den Randbereich von Memmingen fahren. Hier den Wegweisern nach Ottobeuren folgen. Vor Erreichen der Basilika rechts abbiegen und am Ende des Parkplatzes rechts in die Ottostraße einbiegen und bis zum Waldrand des Bannwaldes fahren.
Ausgangspunkt Ottobeuren, Wanderparkplatz am Bannwald
Navi: Ottobeuren, Ottostraße
Höhenunterschied 300 Hm, 12 km
Gesamtgehzeit 3.30 Std.
Anforderungen Wanderung auf Forstwegen, wenig befahrenen Teerstraßen und einigen (sumpfigen) Pfaden.
Bis auf wenige Stellen gut beschildert.
Karte/Führer Kompass 1:50.000, Blatt 187 Oberschwaben
Tourenverlauf Vom Wanderparkplatz folgt man dem Wegweiser „Wassertretalage, Geol. Orgeln“ in den Bannwald. An der „Deutschen Levada“ entlang wandert man durch den Wald, bis der Wegweiser auf die Verbindungsstraße in Richtung Niebers leitet. Nach der Linkskurve in Niebers biegt man rechts ab und wandert auf Forstweg und später auf schmalem Pfad hinauf in Richtung Dietratsried. Nach Überquerung der Straße führt ein rutschiger Pfad abwärts zu einem Forstweg, dem man bis zur Info-Tafel der Geologischen Orgeln folgt. Die Orgeln selbst erreicht man nach links auf einen sehr steilen Treppenpfad.
Zurück am Forstweg geht man weiter, bis nach links ein Pfad (Ww. Ottobeuren) durch den Wald aufwärts führt. Immer der Beschilderung in Richtung Ottobeuren folgend, kommt man auf der Straße nach Klessen, wandert hinauf zu einem Hof und biegt dort links ab. Zunächst auf einem Zufahrtssträßchen, später durch den Wald kommt man nach Wolfers, geht vorbei an einem Hof ins Tal und biegt im Talgrund links ab auf den nassen Pfad entlang des schmalen Baches.
Der Pfad erreicht die Fortsetzung der „Levada“ und folgt ihr bis zur Abbiegestelle vom Hinweg. Hier weist ein Wegweiser nach rechts zum Parkplatz. Vorbei am Wasserhochbehälter erreicht man auf dem Forstweg wieder den Wanderparkplatz.
Natürlich darf zum Abschluss ein Besuch in der Basilika nicht versäumt werden.

Allgäu
Wandergebiete

Rundwanderung über dem Rottachsee

Die Gerhalde ist ein völlig unbedeutender, kaum sichtbarer Hügel auf dem Höhenrücken zwischen Rottachsee und dem Tal der Wertach. Trotzdem „pilgern“ an schönen Sonntagen Scharen von Wanderern und Spaziergängern von Mittelberg zu ihm hinauf. Grund dafür ist das einmalige 360-Grad-Panorama, das man von dort oben genießen kann. Es reicht vom Ostallgäu über die Gipfel der Allgäuer Alpen bis zur Zugspitze und zu den Ammergauer Alpen.
Unsere Wanderung beginnt in Oberzollhaus, führt durch das Rottachtal auf den Panoramaweg von Mittelberg und weiter zum Burgkranzegger Horn, das leider kaum Aussicht bietet. Nach dem Abstieg in Richtung Rottachsee geht es dann durch das Rottachmoos wieder zurück zum Ausgangspunkt.

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Anfahrt Auf der A7 bis zur Ausfahrt Oy-Mittelberg und dort die Autobahn verlassen. Nach der Ausfahrt sofort links abbiegen in Richtung Kempten und auf der B309 nach Oberzollhaus fahren. Am Ortsende nach links in den Bahnhofsweg einbiegen nund bei der Haltestelle parken.
Ausgangspunkt Bahnhaltestelle Oberzollhaus
Navi: Oberzollhaus (Oy-Mittelberg), Bahnhofsweg
Höhenunterschied/Strecke 400 Hm/14 km
Gesamtgehzeit 4 Std.
Anforderungen Wanderung meist auf breiten Wegen, Abstieg Burgkranzegger Horn steiler Pfad, relativ große Strecke auf Asphalt.
Bis auf wenige Stellen gut beschildert, trotzdem GPS von Vorteil.
Karte/Führer Rother Wanderführer  Allgäu 4
Kompass 1:50.000 Blatt 188 Ostallgäu
Tourenverlauf Von der Bahnhaltestelle gehen wir zurück zur Hauptstraße und biegen sofort nach rechts in den Römerweg ein. Wir folgen ihm (am Ende auf undeutlichem Pfad) bis zum Kapellenweg, biegen dort links ab zur Hauptstraße und gehen auf dieser durch den Ort und über die Bahnlinie bis zur Straßenabzweigung und zur Unterführung der Autobahn. Unmittelbar danach biegen wir links ab (Ww. Haag) und wandern hinab ins Rottachmoos.
Nach Überquerung des Moorgebietes kommen wir zum Waldrand an den nächsten Wegweiser und an die Fahrstraße hinauf nach Haag, das wir nach insgesamt 1 Std. erreichen. Wir wandern durch den Weiler, biegen am Ende beim Wegweiser in Richtung Mittelberg ab und steigen weiter auf dem Asphaltweg aufwärts. Nach einem steilen Wiesenpfad sind wir am Panoramaweg von Mittelberg angelangt. Hier lohnt sich kurz nach der Einmündung der kurze Abstecher zum Aussichtspunkt über Mittelberg.
Für die Strecke auf dem Panoramaweg sollte man sich Zeit lassen, denn das Panorama ist nach allen Seiten einmalig. Eine Panoramatafel auf dem Hügel der Gerhalde hilft bei der Benennung der unzähligen Berggipfel.
Wir folgen immer dem breiten Weg, bis er in den Pfad zum Gipfel des Burgkranzegger Hornes übergeht und erreichen bald darauf das Gipfelkreuz, leider fast ohne Aussicht. 50 m hinter dem Kreuz beginnt der steile Abstieg durch den Wald in Richtung Burgkranzegg. Wenn wir den Fahrweg erreichen, halten wir uns rechts und folgen dem Schotterweg bis hinab nach Memersch.
Im Ort gehen wir auf der Straße nach links und biegen nach 100 m rechts in einen Feldweg ein, der später auf dem Sträßchen nach Bisseroy führt. Kurz vor Bisseroy führt ein Feldweg nach rechts zum Rottachmoos, überquert dieses und leitet dann hinauf in Richtung Josereute. Am Waldrand auf der Höhe biegen wir links ab, gehen durch den Wald und halten uns danach rechts (Ww. Mittelberg). Durch die Unterführung der Autobahn kommen wir zur Bahnlinie und gehen nach rechts an ihr entlang zur Haltestelle.

Allgäu
Wandergebiete

Rundtour vom Schwansee zu Alpsee und Kalvarienberg

Mitten im Trubel um die Königsschlösser bei Schwangau gibt es noch Oasen mit wenig Rummel. Auf unserer Wanderrunde vom Schwansee zum Alpsee und hinauf zum Kalvarienberg sind wir weitgehend abseits der Menschenmassen und können unterwegs herrliche Blicke auf die Königsschlösser und die umliegende Bergwelt genießen.
Tipp: Unternehmen Sie die Wanderung an einem sonnigen Tag im Spätherbst, dann ist der Genuss um ein Vielfaches größer.

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Anfahrt Auf der A7 zur Ausfahrt Füssen, hier links abbiegen und dann den Wegweisern in Richtung Königsschlösser folgen. Am Ortsende von Alterschrofen rechts abbiegen zum Wanderparkplatz am Schwansee
Ausgangspunkt Wanderparkplatz am Schwansee
Navi: Alterschrofen, Königssträßchen
Höhenunterschied Aufstieg: 300 Hm
Abstieg: 300 Hm
Gesamtgehzeit 4.30 Std., 14 km
Anforderungen Leichte Wanderung auf guten Wegen
Markierung meist gut, Aufstieg zum Kalvarienberg nicht beschildert
Karte/Führer Kompass 1:35.000  Blatt 04  Tannheimer Tal
Tourenverlauf Vom Parkplatz den Wegweisern zum Schwansee folgen. Hier  abbiegen in Richtung Hohenschwangau und auf dem Fischersteig hinauf auf den Rücken. Auf der Teerstraße hinab in Richtung Schloss Hohenschwangau und zum „Museum der Bayerischen Könige“.
Vorbei am Hotel Alpenrose erreicht man den Alpsee und folgt dem breiten Uferweg. Dieser geht wenig später in einen Wanderweg über, der mit herrlichen Blicken auf die Königsschlösser und die umliegenden Gipfel um den See führt. Ein herrlicher Rastplatz ist am Denkmal für Königinmutter Maria Teresia nach ca. 2/3 der Umrundung.
Der Weg steigt nach dem Denkmal an und erreicht schließlich wieder den Rücken zum Schwansee. Hier folgt man der Teerstraße wenige Meter und biegt dann unmarkiert halbrechts ab. Nach 30 m kommt man auf den Alpenrosenweg, dem man ca. 30 min bis zum Königssträßchen folgt.
Man überquert das Königssträßchen (Ww. Füssen) steigt ein Stück aufwärts und biegt dann rechts ab zum Erlebnisrastplatz. Hier weist ein Wegweiser nach links in Richtung Kalvarienberg. Nach einem kurzen Steilstück kommt man zum Kreuzweg und folgt diesem vorbei an den Stationen zur Kreuzigungsgruppe auf dem Kalvarienberg. Eine herrliche Rundumsicht auf Berge und Königsschlösser erwartet den Wanderer.
Zum Rückweg geht man die Stufen auf der rechten Seite hinab und folgt dann dem rechts abwärts führenden Pfad mit steilen Stufen bis zur Schotterstraße. Auf dieser erreicht man wieder den Schwansee und den Parkplatz.

Allgäu
Wandergebiete

Zwischen Oberreute und Sulzberg

Sulzberg liegt in Vorarlberg im Bregenzerwald auf einem einmaligen Aussichtsbalkon und ist zu jeder Jahrezeit einen Besucht wert. Allerdings hat sich das längst herumgesprochen, und so treffen sich hier – besonders am Sonntag – sehr viele Tagestouristen und vor allem Gruppen von Motorradfahrern, um den Blick auf die Gipfel von Bregenzerwald und Allgäuer Alpen zu genießen.
Wir beginnen unsere Rundwanderung in Oberreute, steigen über die Martinshöhe und auf dem Grenzerweg hinauf nach Sulzberg und genießen beim Rückweg den Weg durch das Wildrosenmoos und durch die Hausbachklamm.

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Anfahrt: Auf der B96 bis zur Ausfahrt Wangen-Nord, dann in Wangen an der Ampel nach links auf die B32 und über Hergatz, Heimenkirch und Auers zur B308. Auf dieser in Richtung Oberstaufen, bis nach Rechts die Landstraße nach Oberreute abzweigt.
In Oberreute die zweite Straße nach der Kirche links ab zum Freibad.
Ausgangspunkt: Parkplatz am Riebad Oberrute
Navi: Oberreute, Freibadweg
Höhenunterschied: Aufstieg:  320 Hm
Abstieg:   320 Hm
Gesamtgehzeit: 14 km, ca. 4 Std.
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf meist breiten Pfaden oder Forstwegen
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 02   Oberstaufen  Immenstadt
Tourenverlauf: Vom Parkplatz zum geschlossenen Hotel Martinshöhe und dort auf dem Teersträßchen aufwärts (Ww. Martinshöhe, Sulzberg). Der rot-weissen Markierung folgend erreicht man die aussichtsreiche Martinshöhe mit schönem Blick über das Allgäu.
Der gut ausgeschilderte Wanderweg führt durch Wald und über offene Wiesenflächen zum „Grenzerweg“ und weiter bis zu einem Spielplatz. Hier weiter auf der gelb-weißen Markierung aufwärts durch den Wald zum Grenzerhäuschen und dann auf breitem Fahrweg nach Sulzberg.
Nachdem man die grandiose Aussicht vom Dorfplatz (oder vom „Alpenblick“) genossen hat, geht man zurück zur Hauptstraße, biegt links ab und folgt der Straße bis zum Heizkraftwerk. Hier führt ein Pfad nach halbrechts und folgt dem Trimm-Pfad zunächst fast parallel zur Straße, dann in einer weiten Rechtskurve bis zum Wildrosenmoos.
Man betritt das Wildrosenmoos und folgt dem Pfad zu einer Hütte, an der man links abbiegt und später nach rechts auf einen Waldweg einbiegt. Beim Wanderparkplatz erreicht man die Straße, biegt rechts ab und folgt auf einem Wirtschaftsweg der Straße bis nach Schnellers. Hier beginnt der Weg durch die Hausbachklamm in Richtung Weiler.
Auf schönem Pfad durch die romantische Schlucht des Hausbach und vorbei am Spielplatz bis zu einer Verzweigung, Man geht hier nicht nach links in Richtung Weiler sondern geradeaus (Ww. Unterreute, Oberreute). Auf breitem Schotterweg steigt man auf nach Längene, biegt dort links ab und erreicht Unterreute. Hier folgt man den Weigweisern nach rechts nach Oberreute.

Allgäu
Wandergebiete

Von Mühlheim zur Wallfahrtsruine Maria Hilf

Die Wallfahrtsruine Maria-Hilf schlummert als weitgehend unbekanntes Kleinod im Wald zwischen Mühlheim und Fridingen. Sie ist der vorbildlich restaurierte, beeindruckende Rest einer großen Wallfahrtsstätte aus dem 17. und 18. Jahrhundert. https://www.wediul.de/mariahilf/

Unsere Wanderung bietet nach eher langweiligem Marsch durch den Wald von Mühlheim zum Bergsteig schöne Ausblicke vom Rissefels und vom Glitzenden Kreuz und als absoluten Höhepunkt den Besuch in der beeindruckenden Wallfahrtsanlage.

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Anfahrt: a. Von Tuttlingen auf der L277
b. aus dem Donautal auf der L277 über Fridingen
c. von Neuhausen ob Eck auf L440 und L277
nach Mühlheim an der Donau fahren. Wo es nach rechts in die Altstadt geht, links abbiegen auf den Parkplatz an der alten Schule
Ausgangspunkt: Parkplatz an der alten Schule (P1) oder bei der Festhalle (P2) (Ettenbergstr.)
Navi: Mühlheim an der Donau
Höhenunterschied: Aufstieg:  250 Hm
Abstieg:   250 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3 Std., 11 km
Anforderungen: Wanderung auf meist guten Forstwegen mit wenig Steigung, gut markiert (gelber Kreis), nach eher langweiligem Beginn im zweiten Teil besonders schön.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000   Blatt 29   Tuttlingen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz (P1) gehen wir ein kurzes Stück entlang der Straße nach links und biegen dann links in die Ettenbergstraße ein. Wir gehen bergauf bis zur Festhalle (P2) und nehmen bei der Wegegabelung den linken Weg, wobei wir den grünen Wegweisern (Ww. Bergsteig) und der Markierung des Rundweges folgen. Es folgt jetzt ein ca. einstündiger Weg durch den Wald, vorbei am Skilift bis man die Straße erreicht.
Die Straße wird überquert, ein Pfad führt über die Wiese zu einem Buschhang, durch den man zur Pizzeria und dem gegenüberliegenden Restaurant Bergsteig hochwandert. Huer lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Bergsteigkreuz. Vorbei an Pizzeria und Heilandkapelle biegt man halblinks ab in einen Wirtschaftsweg, der zunächst am Waldrand entlang führt und bei einem Bildstock in den Wald leitet. Nach kurzem Anstieg weist der Wegweiser nach rechts auf einen Waldweg (Ww. Rissefels  Maria Hilf), auf dem es kräftig ansteigt. Ein Hinweisschild zeigt den Abstecher zum Rissefels mit Kreuz, Sitzbank und beeindruckender Aussicht auf Fridingen und die umgebende Felslandschaft.
Wieder zurück auf dem Hauptweg erreicht man nach 10 min die Klosterruine Maria Hilf, eine beeindruckende Anlage, welche der Überrest einer Großen Wallfahrtsstätte des 17. und 18. Jahrhunderts ist.
Nach der Besichtigung des Wallfahrtsortes geht man zurück auf den Forstweg, der in einer Linkskurve um die Anlage führt, bis ein Wegweiser links zum „Glitzendes Kreuz“ weist, Hier bietet sich ein schöner Blick auf Mühlheim. Man geht auf dem Hauptweg weiter, bis in einer Kurve der Wanderpfad links abzweigt. Auf schönem Pfad wandert man in Kurven abwärts und folgt den grünen Schildern zu einem weiteren Aussichtspunkt und dann abwärts zur Donau und zum „Schwedengrab“.
Ein Schotterweg führt hinauf zur Sebastianskapelle und vorbei am Schloss in die Haupstraße durch den gemütlichen Ort Mühlheim. Durch den Turm erreicht man wieder den Parkplatz.

 

Talweg Kals

Eine ausgedehnte Wanderrunde mit vielen Höhepunkten führt um den Talkessel von Kals. Man sollte sich allerdings von der Bezeichnung „Talweg“ nicht täuschen lassen, denn die Wanderung fordert wegen ihrer Länge und den zu bewältigenden Anstiegen einiges an Kondition.
Höhepunkte sich u.a. Lourdeskapelle, Höfe von Grossdorf, Lauschplatz Gschlöss, Felsenkapelle und die Hängebrücke bei Glor.

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Anfahrt: Von Matrei in Richtung Lienz fahren und in Huben links abbiegen. Nach dem langen Waldstück hinter Oberpeischlach überquert man den Kalser Bach auf der Knopfbrücke. 500 m später weist ein Wegweiser zum Wanderparkplatz „Lesachtal“
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz bei Lesach
Navi: Lesach
Höhenunterschied: Aufstieg:  580 Hm
Abstieg:   580 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 5,5 Std., 17 km
Anforderungen: Lange Wanderung mit vielen kurzen Auf- und Abstiegen. Orientierungssinn notwendig.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 46   Matrei in Osttirol
Tourenverlauf: Vom Parkplatz im Lesachtal wandern wir neben der Straße zurück zur Brücke über den Kalser Bach, überqueren sie und gehen dann nach rechts am Bach entlang auf breitem Weg aufwärts. Vorbei an einem Ruheplatz kommen wir zur Arzlbrücke von Pradel und folgen der Fahrstraße nach links aufwärts zu den Häusern von Lana. Hier finden wir links der Straße die Lourdeskapelle.
Wir wandern durch Lana, steigen durch den Wald aufwärts bis zur Brücke und erreichen den Temblerhof. Auf der Zufahrtsstraße gehen wir abwärts nach Grossdorf und durchqueren den Ort, bis bei der Kirche der Wegweiser „Taurer“ nach links zeigt. zunächst durch den alten Ortsteil, dann immer am Bach entlang wandern wir durch das Tal, ignorieren alle Abzweigungen und kommen schließlich zum „Lauschplatz Gschlöss“, einem optimalen Pausenplatz.
Vom Lauschplatz folgen wir dem Weg weiter Richtung Taurer, überqueren den Bach und biegen sofort rechts ab. Durch das Kinderland erreichen wir die Straße mit dem Parkplatz, überqueren sie am Ende des Parkplatzes und folgen den Wegweisern zur Felsenkapelle.
Von der Kapelle links abwärts nach Burg, hier die Straße nach links verlassen und hinter dem ersten Hof vorbei. Durch den Wald gewinnt man wieder an Höhe und erreicht die Zufahrtsstrasse zum Lucknerhaus. Ein kleiner Wegweiser weist nach recht in Richtung Glor. Man geht auf der Straße ein kurzes Stück abwärts und steigt auf schmalem Pfad hinab nach Glor. Hier überquert man den Bach und geht nach links aufwärts, bis man die Hängebrücke erreicht.
 Wenige Meter zurück biegt man nach links in einen Pfad ein, der leicht ansteigend durch den Wald führt. Vorbei an einem Rastplatz mit Quelle und später an einem Aussichtspunkt folgt man dem Pfad. Noch ein letzter kräftiger Aufstieg und man erreicht Oberlesach. Auf der Straße geht es dann hinab nach Lesach, wo man links abbiegt ins Tal zum Parkplatz.

Tauern
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Ruine Rabenstein

Kurze Rundwanderung von Virgen zur Wallfahrtskirche Maria Schnee in Obermauern und weiter zur beeindruckenden Ruine Rabenstein, der drittgrößten Burgruine Tirols. Die Wanderung bietet imposante Ausblicke über das Virgentalund dieBerggipfel über Matrei.

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Anfahrt: Von Matrei nach Virgen
Ausgangspunkt: Parkplatz oberhalb Panzl-Bräu
Navi: Virgen
Höhenunterschied: Aufstieg:  360 Hm
Abstieg:   360 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 2,5 Std., 8 km
Anforderungen: Aussichtsreiche Wanderung mit einigen kurzen Auf- und Abstiegen. Orientierungssinn notwendig.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 46   Matrei in Osttirol
Tourenverlauf: Wir überqueren die Straße und gehen NACH der Wasserverbauung rechts in die enge Gasse. Immer dem Wegverlauf folgend kommen wir auf den Kreuzweg in Richtung Obermauern. Hier besuchen wir die sehenswerte Kirche mit ihren Fresken.
Am Wasserkanal gehen wir aufwärts zur Brücke, überqueren diese und wandern bergauf nach Marin. Nach einen kurzen Stück durch den Orts gehen wir vorbei an der Kapelle auf dem Sträßchen abwärts bis zum Waldrand. Hier verlassen wir die Straße rechts auf einem unscheinbaren Pfad, der uns um den Sporn und an einem Grashang zur Verbauung des Baches führt. Wir überqueren den Bach, gehen an der Staumauer links aufwärts und folgen dem Pfad zur Ruine Rabenstein.
Nach der Besichtigung der imposanten Burgruine halten wir uns links und gehen steil abwärts durch die Schlucht. Ein Wirtschaftsweg bringt uns zu den ersten Häusern von Mellitz, dann folgen wir der Straße hinab nach Virgen.

Tauern
Gebirgsgruppen

Nilljochhütte

Die Nilljochhütte, eine ganz besondere „Hütte“, liegt in aussichtsreicher Lage hoch über dem Virgental. Sie ist in ihrer Bauweise als Blockhütte absolut sehendwert und bietet dazu allen Komfort, den man sich als Bergwanderer vorstellen kann. Ob das notwendig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Grandios ist auf jeden Fall von der Hütte die Aussicht auf das Virgental und die umliegenden Gipfel.

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Anfahrt: Von Matrei nach Virgen und weiter in Richtung Hinterbichl. 500 m nach dem Ortsende von Virgen rechts abbiegen nach Obermauern und am Parkplatz der Kirche rechts ab, die nächste links und dann auf schmalem Sträßchen zum Wanderparkplatz unterhalb der Höfe von Budam.
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz unterhalb Budamhof
Navi: Obermauern, Budam
Höhenunterschied: Aufstieg:  720 Hm Hm
Abstieg:   720 Hm Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4.30 Std., 13 km
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden, steile Aufstiege
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 46   Matrei in Osttirol
Tourenverlauf: Vom Parkplatz auf dem Fahrsträßchen zu den Höfen von Budam. Kurz danach kurzer Abstecher zur achteckigen Kapelle mit herrlicher Aussicht über das Virgental. Auf dem Fahrweg weiter aufwärts b is zur „Goisn-Alm“, dann weiter auf sehr steilem Wanderpfad durch lockeren Lärchenbestand zur neuen Nilljochhütte, Blockhausbau und grandiose Aussicht.
Von der Hütte folgt man dem Wegweiser in Richtung Prägraten auf schönem Pfad durch den Lärchenwald abwärts. Man kommt zu einer Sitzbank, geht durch den Wald in Serpentinen abwärts und erreicht den Parkplatz der Bodenalm. Hier auf der Fahrstraße abwärts in Richtung Wallhorn. 100 m vor der Brücke biegt man scharf links ab und wandert auf dem Schotterweg (Ww Hohe Bank) zur Straße Bobojach – Oberstein. Auf ihr 100 m links aufwärts, dann nach rechts in deinen Grasweg einbiegen.
Auf dem Waldweg zunächst hinab bis vor die ersten Häuser von Bobojach, dann wieder aufwärts durch den Wald zur Querung des Katzentalgrabens (Drahtseil) und hinauf zur Hohen Bank.
Durch Wald und Wiesen erreicht man wieder das Sträßchen von Obermauern, dem man links aufwärts zum Parkplatz folgt.

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