Zwischen Oberreute und Sulzberg

Sulzberg liegt in Vorarlberg im Bregenzerwald auf einem einmaligen Aussichtsbalkon und ist zu jeder Jahrezeit einen Besucht wert. Allerdings hat sich das längst herumgesprochen, und so treffen sich hier – besonders am Sonntag – sehr viele Tagestouristen und vor allem Gruppen von Motorradfahrern, um den Blick auf die Gipfel von Bregenzerwald und Allgäuer Alpen zu genießen.
Wir beginnen unsere Rundwanderung in Oberreute, steigen über die Martinshöhe und auf dem Grenzerweg hinauf nach Sulzberg und genießen beim Rückweg den Weg durch das Wildrosenmoos und durch die Hausbachklamm.

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Anfahrt: Auf der B96 bis zur Ausfahrt Wangen-Nord, dann in Wangen an der Ampel nach links auf die B32 und über Hergatz, Heimenkirch und Auers zur B308. Auf dieser in Richtung Oberstaufen, bis nach Rechts die Landstraße nach Oberreute abzweigt.
In Oberreute die zweite Straße nach der Kirche links ab zum Freibad.
Ausgangspunkt: Parkplatz am Riebad Oberrute
Navi: Oberreute, Freibadweg
Höhenunterschied: Aufstieg:  320 Hm
Abstieg:   320 Hm
Gesamtgehzeit: 14 km, ca. 4 Std.
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf meist breiten Pfaden oder Forstwegen
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 02   Oberstaufen  Immenstadt
Tourenverlauf: Vom Parkplatz zum geschlossenen Hotel Martinshöhe und dort auf dem Teersträßchen aufwärts (Ww. Martinshöhe, Sulzberg). Der rot-weissen Markierung folgend erreicht man die aussichtsreiche Martinshöhe mit schönem Blick über das Allgäu.
Der gut ausgeschilderte Wanderweg führt durch Wald und über offene Wiesenflächen zum „Grenzerweg“ und weiter bis zu einem Spielplatz. Hier weiter auf der gelb-weißen Markierung aufwärts durch den Wald zum Grenzerhäuschen und dann auf breitem Fahrweg nach Sulzberg.
Nachdem man die grandiose Aussicht vom Dorfplatz (oder vom „Alpenblick“) genossen hat, geht man zurück zur Hauptstraße, biegt links ab und folgt der Straße bis zum Heizkraftwerk. Hier führt ein Pfad nach halbrechts und folgt dem Trimm-Pfad zunächst fast parallel zur Straße, dann in einer weiten Rechtskurve bis zum Wildrosenmoos.
Man betritt das Wildrosenmoos und folgt dem Pfad zu einer Hütte, an der man links abbiegt und später nach rechts auf einen Waldweg einbiegt. Beim Wanderparkplatz erreicht man die Straße, biegt rechts ab und folgt auf einem Wirtschaftsweg der Straße bis nach Schnellers. Hier beginnt der Weg durch die Hausbachklamm in Richtung Weiler.
Auf schönem Pfad durch die romantische Schlucht des Hausbach und vorbei am Spielplatz bis zu einer Verzweigung, Man geht hier nicht nach links in Richtung Weiler sondern geradeaus (Ww. Unterreute, Oberreute). Auf breitem Schotterweg steigt man auf nach Längene, biegt dort links ab und erreicht Unterreute. Hier folgt man den Weigweisern nach rechts nach Oberreute.

Allgäu
Wandergebiete

Von Mühlheim zur Wallfahrtsruine Maria Hilf

Die Wallfahrtsruine Maria-Hilf schlummert als weitgehend unbekanntes Kleinod im Wald zwischen Mühlheim und Fridingen. Sie ist der vorbildlich restaurierte, beeindruckende Rest einer großen Wallfahrtsstätte aus dem 17. und 18. Jahrhundert. https://www.wediul.de/mariahilf/

Unsere Wanderung bietet nach eher langweiligem Marsch durch den Wald von Mühlheim zum Bergsteig schöne Ausblicke vom Rissefels und vom Glitzenden Kreuz und als absoluten Höhepunkt den Besuch in der beeindruckenden Wallfahrtsanlage.

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Anfahrt: a. Von Tuttlingen auf der L277
b. aus dem Donautal auf der L277 über Fridingen
c. von Neuhausen ob Eck auf L440 und L277
nach Mühlheim an der Donau fahren. Wo es nach rechts in die Altstadt geht, links abbiegen auf den Parkplatz an der alten Schule
Ausgangspunkt: Parkplatz an der alten Schule (P1) oder bei der Festhalle (P2) (Ettenbergstr.)
Navi: Mühlheim an der Donau
Höhenunterschied: Aufstieg:  250 Hm
Abstieg:   250 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3 Std., 11 km
Anforderungen: Wanderung auf meist guten Forstwegen mit wenig Steigung, gut markiert (gelber Kreis), nach eher langweiligem Beginn im zweiten Teil besonders schön.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000   Blatt 29   Tuttlingen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz (P1) gehen wir ein kurzes Stück entlang der Straße nach links und biegen dann links in die Ettenbergstraße ein. Wir gehen bergauf bis zur Festhalle (P2) und nehmen bei der Wegegabelung den linken Weg, wobei wir den grünen Wegweisern (Ww. Bergsteig) und der Markierung des Rundweges folgen. Es folgt jetzt ein ca. einstündiger Weg durch den Wald, vorbei am Skilift bis man die Straße erreicht.
Die Straße wird überquert, ein Pfad führt über die Wiese zu einem Buschhang, durch den man zur Pizzeria und dem gegenüberliegenden Restaurant Bergsteig hochwandert. Huer lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Bergsteigkreuz. Vorbei an Pizzeria und Heilandkapelle biegt man halblinks ab in einen Wirtschaftsweg, der zunächst am Waldrand entlang führt und bei einem Bildstock in den Wald leitet. Nach kurzem Anstieg weist der Wegweiser nach rechts auf einen Waldweg (Ww. Rissefels  Maria Hilf), auf dem es kräftig ansteigt. Ein Hinweisschild zeigt den Abstecher zum Rissefels mit Kreuz, Sitzbank und beeindruckender Aussicht auf Fridingen und die umgebende Felslandschaft.
Wieder zurück auf dem Hauptweg erreicht man nach 10 min die Klosterruine Maria Hilf, eine beeindruckende Anlage, welche der Überrest einer Großen Wallfahrtsstätte des 17. und 18. Jahrhunderts ist.
Nach der Besichtigung des Wallfahrtsortes geht man zurück auf den Forstweg, der in einer Linkskurve um die Anlage führt, bis ein Wegweiser links zum „Glitzendes Kreuz“ weist, Hier bietet sich ein schöner Blick auf Mühlheim. Man geht auf dem Hauptweg weiter, bis in einer Kurve der Wanderpfad links abzweigt. Auf schönem Pfad wandert man in Kurven abwärts und folgt den grünen Schildern zu einem weiteren Aussichtspunkt und dann abwärts zur Donau und zum „Schwedengrab“.
Ein Schotterweg führt hinauf zur Sebastianskapelle und vorbei am Schloss in die Haupstraße durch den gemütlichen Ort Mühlheim. Durch den Turm erreicht man wieder den Parkplatz.

 

Talweg Kals

Eine ausgedehnte Wanderrunde mit vielen Höhepunkten führt um den Talkessel von Kals. Man sollte sich allerdings von der Bezeichnung „Talweg“ nicht täuschen lassen, denn die Wanderung fordert wegen ihrer Länge und den zu bewältigenden Anstiegen einiges an Kondition.
Höhepunkte sich u.a. Lourdeskapelle, Höfe von Grossdorf, Lauschplatz Gschlöss, Felsenkapelle und die Hängebrücke bei Glor.

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Anfahrt: Von Matrei in Richtung Lienz fahren und in Huben links abbiegen. Nach dem langen Waldstück hinter Oberpeischlach überquert man den Kalser Bach auf der Knopfbrücke. 500 m später weist ein Wegweiser zum Wanderparkplatz „Lesachtal“
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz bei Lesach
Navi: Lesach
Höhenunterschied: Aufstieg:  580 Hm
Abstieg:   580 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 5,5 Std., 17 km
Anforderungen: Lange Wanderung mit vielen kurzen Auf- und Abstiegen. Orientierungssinn notwendig.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 46   Matrei in Osttirol
Tourenverlauf: Vom Parkplatz im Lesachtal wandern wir neben der Straße zurück zur Brücke über den Kalser Bach, überqueren sie und gehen dann nach rechts am Bach entlang auf breitem Weg aufwärts. Vorbei an einem Ruheplatz kommen wir zur Arzlbrücke von Pradel und folgen der Fahrstraße nach links aufwärts zu den Häusern von Lana. Hier finden wir links der Straße die Lourdeskapelle.
Wir wandern durch Lana, steigen durch den Wald aufwärts bis zur Brücke und erreichen den Temblerhof. Auf der Zufahrtsstraße gehen wir abwärts nach Grossdorf und durchqueren den Ort, bis bei der Kirche der Wegweiser „Taurer“ nach links zeigt. zunächst durch den alten Ortsteil, dann immer am Bach entlang wandern wir durch das Tal, ignorieren alle Abzweigungen und kommen schließlich zum „Lauschplatz Gschlöss“, einem optimalen Pausenplatz.
Vom Lauschplatz folgen wir dem Weg weiter Richtung Taurer, überqueren den Bach und biegen sofort rechts ab. Durch das Kinderland erreichen wir die Straße mit dem Parkplatz, überqueren sie am Ende des Parkplatzes und folgen den Wegweisern zur Felsenkapelle.
Von der Kapelle links abwärts nach Burg, hier die Straße nach links verlassen und hinter dem ersten Hof vorbei. Durch den Wald gewinnt man wieder an Höhe und erreicht die Zufahrtsstrasse zum Lucknerhaus. Ein kleiner Wegweiser weist nach recht in Richtung Glor. Man geht auf der Straße ein kurzes Stück abwärts und steigt auf schmalem Pfad hinab nach Glor. Hier überquert man den Bach und geht nach links aufwärts, bis man die Hängebrücke erreicht.
 Wenige Meter zurück biegt man nach links in einen Pfad ein, der leicht ansteigend durch den Wald führt. Vorbei an einem Rastplatz mit Quelle und später an einem Aussichtspunkt folgt man dem Pfad. Noch ein letzter kräftiger Aufstieg und man erreicht Oberlesach. Auf der Straße geht es dann hinab nach Lesach, wo man links abbiegt ins Tal zum Parkplatz.

Tauern
Gebirgsgruppen

Ruine Rabenstein

Kurze Rundwanderung von Virgen zur Wallfahrtskirche Maria Schnee in Obermauern und weiter zur beeindruckenden Ruine Rabenstein, der drittgrößten Burgruine Tirols. Die Wanderung bietet imposante Ausblicke über das Virgentalund dieBerggipfel über Matrei.

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Anfahrt: Von Matrei nach Virgen
Ausgangspunkt: Parkplatz oberhalb Panzl-Bräu
Navi: Virgen
Höhenunterschied: Aufstieg:  360 Hm
Abstieg:   360 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 2,5 Std., 8 km
Anforderungen: Aussichtsreiche Wanderung mit einigen kurzen Auf- und Abstiegen. Orientierungssinn notwendig.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 46   Matrei in Osttirol
Tourenverlauf: Wir überqueren die Straße und gehen NACH der Wasserverbauung rechts in die enge Gasse. Immer dem Wegverlauf folgend kommen wir auf den Kreuzweg in Richtung Obermauern. Hier besuchen wir die sehenswerte Kirche mit ihren Fresken.
Am Wasserkanal gehen wir aufwärts zur Brücke, überqueren diese und wandern bergauf nach Marin. Nach einen kurzen Stück durch den Orts gehen wir vorbei an der Kapelle auf dem Sträßchen abwärts bis zum Waldrand. Hier verlassen wir die Straße rechts auf einem unscheinbaren Pfad, der uns um den Sporn und an einem Grashang zur Verbauung des Baches führt. Wir überqueren den Bach, gehen an der Staumauer links aufwärts und folgen dem Pfad zur Ruine Rabenstein.
Nach der Besichtigung der imposanten Burgruine halten wir uns links und gehen steil abwärts durch die Schlucht. Ein Wirtschaftsweg bringt uns zu den ersten Häusern von Mellitz, dann folgen wir der Straße hinab nach Virgen.

Tauern
Gebirgsgruppen

Nilljochhütte

Die Nilljochhütte, eine ganz besondere „Hütte“, liegt in aussichtsreicher Lage hoch über dem Virgental. Sie ist in ihrer Bauweise als Blockhütte absolut sehendwert und bietet dazu allen Komfort, den man sich als Bergwanderer vorstellen kann. Ob das notwendig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Grandios ist auf jeden Fall von der Hütte die Aussicht auf das Virgental und die umliegenden Gipfel.

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Anfahrt: Von Matrei nach Virgen und weiter in Richtung Hinterbichl. 500 m nach dem Ortsende von Virgen rechts abbiegen nach Obermauern und am Parkplatz der Kirche rechts ab, die nächste links und dann auf schmalem Sträßchen zum Wanderparkplatz unterhalb der Höfe von Budam.
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz unterhalb Budamhof
Navi: Obermauern, Budam
Höhenunterschied: Aufstieg:  720 Hm Hm
Abstieg:   720 Hm Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4.30 Std., 13 km
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden, steile Aufstiege
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 46   Matrei in Osttirol
Tourenverlauf: Vom Parkplatz auf dem Fahrsträßchen zu den Höfen von Budam. Kurz danach kurzer Abstecher zur achteckigen Kapelle mit herrlicher Aussicht über das Virgental. Auf dem Fahrweg weiter aufwärts b is zur „Goisn-Alm“, dann weiter auf sehr steilem Wanderpfad durch lockeren Lärchenbestand zur neuen Nilljochhütte, Blockhausbau und grandiose Aussicht.
Von der Hütte folgt man dem Wegweiser in Richtung Prägraten auf schönem Pfad durch den Lärchenwald abwärts. Man kommt zu einer Sitzbank, geht durch den Wald in Serpentinen abwärts und erreicht den Parkplatz der Bodenalm. Hier auf der Fahrstraße abwärts in Richtung Wallhorn. 100 m vor der Brücke biegt man scharf links ab und wandert auf dem Schotterweg (Ww Hohe Bank) zur Straße Bobojach – Oberstein. Auf ihr 100 m links aufwärts, dann nach rechts in deinen Grasweg einbiegen.
Auf dem Waldweg zunächst hinab bis vor die ersten Häuser von Bobojach, dann wieder aufwärts durch den Wald zur Querung des Katzentalgrabens (Drahtseil) und hinauf zur Hohen Bank.
Durch Wald und Wiesen erreicht man wieder das Sträßchen von Obermauern, dem man links aufwärts zum Parkplatz folgt.

Tauern
Gebirgsgruppen

Kenzenrunde zu Geiselsteinjoch und Kenzenjoch

Die Kenzenrunde führt als landschaftlich herausragende Rundtour in den Ammergauer Alpen vom Wankerfleck hinauf zum Geiselstein und über Kenzensattel und Kenzenkopf zur Kenzenhütte. Für koditionsstarke Geher mit Klettererfahrung ist als Erweiterung die Besteigung des Geiselstein und/oder die Überschreitung der Hochplatte möglich.

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Anfahrt: Auf der A7 zur Ausfahrt Füssen und dann den Wegweisern in Richtung Königsschlösser folgen. Auf der B17 Durch Schwangau, vorbei an der Zufahrt zur Tegelbergbahn und nach Buching. 2 km nach der Ortsdurchfahrt rechts abbiegen (Hinweis P Kenzenhütte) und sofort nach links zum Parkplatz und Bushaltestelle der Kenzenhütte.
Ausgangspunkt: Parkplatz Kenzenhütte
Navi: Halblech, Bruckschmid
Höhenunterschied: Aufstieg:  720 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3,5 Std., 10 km
Anforderungen: Rundwanderung mit steilen Aufstiegen und Abstieg über teilweise sumpfige Wiesen, Trittsicherheit gefordert
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 05    Oberammergau und Ammertal
Tourenverlauf: Der Kenzenbus bringt uns hinauf zum Wankerfleck, wo wir zu unserer Tour starten. An der Brücke gehen wir nach rechts durch den Zaun auf die mit uraltem Bestand von Bergahorn bewachsene Almwiese und folgen dem Weg bis zur Brücke über dem Gumpenbach (Ww Geiselstein, Buchenberg). Nach dem Bach biegen wir links ab, gehen noch ein Stück auf der Ebene und beginnen dann an den Wegweisern zum Geiselstein mit dem Anstieg. Er führt auf teilweise nassen Pfaden in ständiger Steigung durch den Wald auf eindeutig beschildertem Weg steil aufwärts und erreicht nach ca. 2 Std. das Geiselsteinjoch. Ein imposanter Blick auf den Geiselstein, die Hochplatte und zum Forggensee erwartet uns hier.
Auf steilem Geröll- und Schrofengelände steigen wir hinab ins Gumpenkar und queren dieses. Ein Wegweiser zeigt uns an einer Gabelung den Weg in Richtung Kenzenkopf und Kenzenhütte. Durch ein Gewirr riesiger Felsblöcke erreichen wir das Kenzenjoch, an dem der Pfad zum Kenzenkopf (teilweise leichte Kletterei) abzweigt.
Der Weiterweg zur Kenzenhütte führt zunächst steil abwärts, quert dann die Hänge oberhalb desWasserfalls und trifft auf den letzten Metern auf den Wirtschaftsweg zur Hütte. Ins Tal bringt uns der Kenzenbus.

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Gebirgsgruppen

Kesselrunde von der Kenzenhütte

Die Kesselwanderung führt von der Kenzenhütte aus auf einer Höhe zwischen 1300 und 1750 m durch eine atemberaubende Berglandschaft und bietet eine Fülle von unvergesslichen Eindrücken. Der Kenzenbus bringt den Wanderer vom Parkplatz bei Halblech bequem zur Hütte und nach der Tour wieder zurück.
Die Wanderung ist ohne große Schwierigkeiten, allerdings ist der Aufstieg vom Bäckenalmsattel zum Kessel bei Nässe unangenehm zu gehen, weil der lehmige Untergrund dann rutschig werden kann.

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Anfahrt: Auf der A7 zur Ausfahrt Füssen und dann den Wegweisern in Richtung Königsschlösser folgen. Auf der B17 Durch Schwangau, vorbei an der Zufahrt zur Tegelbergbahn und nach Buching. 2 km nach der Ortsdurchfahrt rechts abbiegen (Hinweis P Kenzenhütte) und sofort nach links zum Parkplatz und Bushaltestelle der Kenzenhütte.
Ausgangspunkt: Parkplatz Kenzenhütte
Navi: Halblech, Bruckschmid
Höhenunterschied: Aufstieg:  550 Hm
Abstieg:   550 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3 Std., 6,5 km
Anforderungen: Rundwanderung mit steilen Aufstiegen und Abstieg über teilweise sumpfige Wiesen, Trittsicherheit gefordert
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 05    Oberammergau und Ammertal
Tourenverlauf: Der Kenzenbus bringt uns hinauf zur Kenzenhütte, wo unsere Rundwanderung beginnt. Wir folgen von der Hütte dem Wegweiser in Richtung „Grubenkopf, Bäckenalmsattel, Kesselwanderung“ und steigen auf schmalem Pfad durch den Wald stetig aufwärts zum Bäckenalmsattel. Hier weist ein Wegweiser nach rechts auf den immer steiler werdenden Pfad mit hohen Stufen, dem wir zum Rastplatz über dem Kessel folgen (2 Std ab Hütte).
Nach kurzem Abstieg wandern wir auf felsigem Pfad hinauf zum Scheinbergjoch mit toller Aussicht auf die Gipfel der Ammergauer Berge. Ein steiler Schotterpfad bringt uns hinab zum Lösertaljoch, dann folgen wir dem Weg durch teilweise sumpfige Wiesen bis zum Wirtschaftsweg, auf dem wir wieder die Kenzenhütte erreichen. Lohnend ist vor der Einkehr der kurze Spaziergang zum Wasserfall. Zurück ins Tal geht es dann wieder mit dem Kenzenbus.

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Gebirgsgruppen

Über Gelbhansekopf und Hochschelpen

Der Gipfel des Hochschelpen, eigentlich nur ein Grasbuckel unweit oberhalb von Balderschwang,  bietet einen der schönsten Ausblicke auf die Kette der Allgäuer Alpen. Trotzdem gilt er immer noch als Geheimtip, wahrscheinlich weil ihm die Gestalt eines richtigen Berges fehlt. Den Ausblick muss man sich allerdings auf meist steilen, manchmal nassen Aufstiegen erkämpfen, aber es lohnt sich auf jeden Fall, diese Mühe auf sich zu nehmen.

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Anfahrt: a. Von Kempten in Richtung Oberstdorf bis nach Fischen fahren und dort an der Ampel rechts abbiegen. Durch Obermaiselstein über den Riedbergpass nach Balderschwang, wo es nach der Kirche links hinab zum Parkplatz bei den Skiliften geht.
b. Aus dem Bregenzerwald von Hittisau nach Balderschwang und vor der Kirche rechts abwärts zu den Skiliften.
Ausgangspunkt: Parkplatz der Skilifte in Balderschwang
Navi: Balderschwang, Dorf 84
Höhenunterschied: Aufstieg:  630 Hm
Abstieg:   630 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 5 Std., 15 km
Anforderungen: Rundwanderung mit steilen Aufstiegen und Abstieg über teilweise sumpfige Wiesen und Teerstraße
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 02    Oberstaufen Immenstadt
Tourenverlauf: Vom Parkplatz gehen wir an der Talstation des Sesselliftes vorbei und folgen dem Fahrweg entlang der Bolgenach, bis nach rechts der Wegweiser in Richtung Hochschelpen weist. Auf steilem Schotterweg steigen wir in Serpentinen durch den Wald hinauf zur Körbelalpe mit Kapelle. Hier wandern wir halblinks aufwärts zum Wald (Ww Gelbhansekopf) und folgen dem teilweise ausgewaschenen Weg bis zur Bergstation des Sesselliftes. Ein kurzer Abstecher auf dem Schotterweg wird von einer grandionsen Aussicht in das Tal von Hittisau belohnt.
Ein breiter Weg führt leicht abwärts am Bergrücken entlang, geht dann in einen Pfad über und passiert einen Schlepplift. Am Waldrand geht es auf einem Wurzelweg leicht ansteigend und über mehrere Zäune. Der Weg wird dann sehr steil und folgt oben einer Waldschneise bis zur freien Fläche am Gipfel des Hochschelpen. Phänomenale Aussicht!!!
Knapp unter dem Gipfel weist der Wegweiser zur Burglhütte nach rechts. Durch Moorwiesen und Wald kommen wir zum Sättele, gehen wenige Meter rechts und biegen nach links in einen (schlechten) Pfad ein, der am Fuß des Feuerstätter Kopfes zur Burglhütte führt (Mo. + Di. Ruhetag).
Wir folgen dem Ww. Richtung Burstkopf und biegen nach wenigen Metern rechts ab (Ww Balderschwang). Durch sumpfige Wiesen und Wald steigen wir steil und rutschig abwärts, bis wir an einem Gebäude auf die Fahrstraße treffen. Auf dieser gehen wir hinab nach Balderschwang, biegen nach der Brücke beim Bauhof rechts ab und kommen entlang der Bolgenach zum Parkplatz.

Allgäuer Alpen - Kopie - Kopie
Gebirgsgruppen

Hörnlepass

Eine aussichtsreiche Wanderung – allerdings zum großen Teil auf Asphaltwegen – führt von Außerschwende bei Riezlern hoch über dem Tal der Breitach vorbei an einigen Almen. Nach längerer Trockenphase lohnt sich der Abstecher zum Hörnlepass, der die Verbindung ins Rohrmoostal ermöglicht. Bei nassem Wetter ist dieser Weg allerdings ein ständiger Kampf mit Schlamm und glatten Holzbohlen, auf den man gerne verzichten kann.

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Anfahrt: Vor Oberstdorf im Kreisverkehr abbiegen in Richtung Kleinwalsertal und dann bis Riezlern fahren. Am Ortsanfang rechts abbiegen nach Schwende und auf schmaler Straße weiter nach Außerschwende. Vorbei am Hotel Sonnenburg bis zum Gasthaus Bergblick.
Ausgangspunkt: Wenige Parkplätze gegenüber Gasthaus Bergblick, Außerschwende
Navi: Riezlern, Außerschwende 36
Höhenunterschied: Aufstieg:  550 Hm
Abstieg:   550 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 5.30 Std., 15 km
Anforderungen: Rundwanderung auf meist asphaltierten Wirtschaftswegen und Wanderpfaden, Weg zum Hörnlepass sehr nass und sumpfig.
Weg sehr gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass  1:25.000  Blat 01, Oberstdorf  Kleinwalsertal
Tourenverlauf: Von der Bushaltestelle beim Gasthaus Bergblick wandern wir auf der Teerstraße hinauf zum Hotel Hörnlepass. Dort biegen wir nach halblinks ab und folgen dem asphaltierten Wirtschaftsweg (Ww. Oberbergalpe). Nach der Brücke zeigt ein Wegweiser nach links. Durch extrem nasse Moorwiesen geht es jetzt über einen (morschen) Brettersteg in 40 min hinauf zum Hörnlepass mit kleiner Kapelle und großartiger Aussicht.
Wir wandern den Sumpfweg wieder zurück zur Abzweigung und folgen dem Wirtschaftsweg nach links. Nach kräftigem Aufstieg erreichen wir die Abzweigung zur Oberbergalpe, wo wir geradeaus weitergehen und auf dem Sträßchen abwärts gehen. In einem Waldstück zweigt nach links ein Weg ab, der später in einen Fußweg übergeht und zur Alpe „Hinter der Enge“ führt (Einkehrmöglichkeit).
An der Terrasse der Alpe nehmen wir den nach rechts unten führenden Fußweg zum wieder asphaltierten Wirtschaftweg und folgen diesem, bis ein Wegweiser nach links zu „Müller’s Alpe“ hinunter weist. Vorbei an der Alpe geht es auf einem Schotterweg abwärts in Richtung Breitach. Vor dem letzten steilen Stück gehen wir geradeaus (Ww. Waldhäusel) und folgen dem Schotterweg bis zum Gasthaus Waldhäusel.
Entlang des rauschenden Baches gehen wir weiter bis zur nach rechts oben führenden Abzweigung, steigen steil aufwärts und erreichen den nächsten Wirtschaftsweg, auf dem wir wieder das Gasthaus Bergblick erreichen.

Allgäu
Wandergebiete

Wertacher Hörnle

Das Wertacher Hörnle ist ein Berg für jede Jahreszeit. Trotz seiner geringen Höhe von nur 1695 m, bietet es einen phantastischen Blick über die Allgäuer Berge mit den markanten Spitzen der Tannheimer Alpen und bis zur Zugspitze und ist deshalb im Sommer und im Winter ein beliebtes Ziel. Einziger Schönheitsfehler ist die Tatsache, dass ein großer Teil des Aufstieges auf steilen, asphaltieren Wirtschaftswegen erfolgt.

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Anfahrt: Auf der A7 bis zur Ausfahrt Oy/Mittelberg und dort die Autobahn verlassen und rechts abbiegen. Am folgenden Kreisverkehr geradeaus in Richtung Oberjoch fahren. Vorbei an Unterjoch befindet sich auf der rechten Seite ein Wanderparkplatz (gebührenpflichtig)
Ausgangspunkt: Parkplatz bei Unterjoch
Navi: Obergschwend
Höhenunterschied: Aufstieg:  800 Hm
Abstieg:   800 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 5 Std., 14 km
Anforderungen: Rundwanderung mit steilem Aufstieg auf teilweise asphaltieren Wegen bis zum Vorgipfel des Wertacher Hörnle. Wanderpfade zur Hirschalpe und steiler Abstieg nach Obergschwend. Hier Vorsicht bei Nässe!!!
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 04    Tannheimer Tal
DAV 1:25.000 Blatt BY3   Allgäuer Voralpen Ost
Tourenverlauf: Vom Parkplatz gehen wir ca. 100 m entlang der Straße, bis ein Wegweiser nach rechts in Richtung Buchelalpe zeigt. Auf steilen Wiesen- und Waldwegen gewinnen wir rasch an Höhe und erreichen nach 50 min die Buchelalpe. Auf asphaltiertem Wirtschaftsweg steil aufwärts zum Waldrand und auf ausgewaschenem Wanderweg durch den Wald zu einem Querweg. Auf dem Geschotterten Fahrweg nach links bis zum Wegweiser und dort rechts abbiegen. Auf Asphaltweg wieder steil hinauf, dann auf Schotterweg nach rechts zum Waldrand.
Durch die Wiesen auf Wanderweg aufwärts. Kurz vor Erreichen des Vorgipfels kann man oberhalb des Hörnlesees auf einer Pfadspur rechts abbiegen zum Verbindungsweg in Richtung Gipfel. Nach 2 1/2 Std ist der Gipfel mit grandioser Aussicht erreicht.
Wieder zurück zum Vorgipfel, dann rechts abbiegen (Ww. Spieser). Auf aussichtsreichem Wanderpfad mit steilen Abstiegen und einigen Gegenanstiegen bis zu sumpfigen Wiesen mit Bohlenweg, dann aufsteigen in Richtung Spieser. Auf halber Höhe zweigt der Weg zur Hischalpe rechts ab und erreicht die herrlich gelegene Alpe.
Von der Hirschalpe 70 Hm steil hinauf zum Steinpass, vorbei am Ornach und dann auf sehr steilem, felsigen Weg abwärts. Nach einem kurzen Stück Fahrweg geht es durch sumpfige Wiesen und dann parallel zum Lift hinab nach Obergschwend zum Parkplatz.

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