Mächtige Gletscher formten vor 15 000 Jahren Berge, Hügel und flache Wiesenlandschaften. Zwischen Reit im Winkl und Ruhpolding hinterließen sie eine Seenlandschaft mit Weitsee, Mittersee und Löbensee, die von den Eiunheimischen liebevoll „Klein-Kanada“ genannt wird.
Unser Spaziergang startet am Ende des Weitsee und führt auf der alten Trasse der Waldbahn an Mittersee und Löbensee entlang. Beim Rückweg machen wir einen kleinen Abstecher hinauf zu einem Aussichtspunkt über dem Weitsee, von dem wir nochmals die Schönheit dieser einmaligen Landschaft genießen können.
a. Fahrt von Ruhpolding auf der B305 in Richtung Reit im Winkl bis zum Parkplatz am Beginn des Weitsee (gegenüber Bushaltestelle)
b. Fahrt von Reit im Winkl auf der B305 in Richtung Ruhpolding bis zum Parkplatz am Ende des Weitsee
Ausgangspunkt:
Parkplatz am Weitsee Navi: Reit im Winkl, Weitsee
Höhenunterschied:
Aufstieg: 120 Hm
Abstieg: 120 Hm
Gesamtgehzeit:
3.30 Std., 10 km
Anforderungen:
Bequeme Wanderung fast ohne Steigung aber mit beeindruckenden Landschaftsbildern vor allem im Herbst auf guten Wegen.
Ausreichende Beschilderung, Weg weitgehend vorgegeben.
Vom neu angelegten Parkplatz an der B305 auf dem Forstweg am Ufer des Mittersees entlang zur Mittersee-Hütte, dann weiter ans Ufer des Lödensees. Auf dem Forstweg bis zum Ende des Waldes entlang des Bachbettes, dann rechts abbiegen zur Straße. Durch den Parkplatz nach rechts, durch die Furt und dann sofort rechts abbiegen. Der Weg führt vorbei an den Almhütten parallel zum Ufer des Löbensees bis zu einer Unterführung der B305.
Über den Wanderparkplatz erreicht man eine Forststraße (Radwegweiser Reit im Winkl), der man immer geradeaus folgt. Nach ca. 30 min beginnt der Forstweg anzusteigen und schließlich erreicht man eine Bank, von der man einen herrlichen Blick über den Weitsee genießen kann. Hier ist der ideale Punkt für eine Pause und gleichzeitig der Umkehrpunkt.
Zurück auf der Forststraße kommt man zu einer Brücke, vor der ein Pfad nach links abwärts führt. Bei Erreichen des Forstweges hält man sich rechts und geht dann auf dem folgenden Fußweg nach links in Richtung Weitsee. Auf einem Pfad folgt man dem Ufer nach rechts, kommt zum Fischerhaus und quert dann über die Moorwiesen zum Parkplatz.
Das Dürnnbachhorn erscheint vom Parkplatz der Winkelmoosalm als unscheinbarer, bewaldeter Hügel. Es bietet aber eine interessante, durchaus fordernde Bergwanderung zum Gipfel, die mit einer großartigen Aussicht belohnt wird.
Geübte Bergwanderer können die Tour bei guten Bedingungen zu einer Rundwanderung mit schöner Gratbegehung ausdehnen.
a. Fahrt von Ruhpolding auf der B305 in Richtung Reit im Winkl bis zum Seehgatterl.
b. Fahrt von Reit im Winkl auf der B305 in Richtung Ruhpolding bis zum Seegatterl.
In Seegatterl beginnt die Mautstraße hinauf zur Winklmoosalm (Gästekarte Reit im Winkl kostenlos, sonst 7.- € Maut). Am Beginn der Winklmoosalm großer Parkplatz, von dem wir den Schildern zum P2 bei der Nostalgiebahn folgen.
Ausgangspunkt:
Parkplatz an der Nostalgiebahn Navi: Winklmoosalm
Höhenunterschied:
Aufstieg: 640 Hm
Abstieg: 640 Hm
Gesamtgehzeit:
3.30 Std., 10 km
Anforderungen:
Anstrengende Tour auf steilen, unschwierigen Wegen. Bei Nässe teilweise sehr schmierig und rutschig.
Gesamte Runde gut markiert und beschildert.
Vom großen Parkplatz der Winklmoosalm sind es nur wenige Schritte bis zur absolut sehenswerten, modernen Kirche „St. Johann im Gebirg“, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist.
An der großen Übersichtstafel beim Parkplatz nehmen wir den Weg in Richtung Nostalgielift (Ww. Dürrnbachhorn) und folgen der Asphaltstraße in angenehmer Steigung vorbei am Lift zum Wasserreservoir und weiter in Richtung Dürrnbergalm. An der Wegkreuzung unterhalb der Alm müssen wir uns zwischen zwei Wegen entscheiden, dem Waldweg oder dem Wiesenweg. Bei Nässe ist der Waldweg vorzuziehen, da der Wiesenweg teilweise sehr dreckig ist.
Der Waldweg zweigt nach rechts ab und steigt gleichmäßig zuerst durch ein Wiesenstück dann auf Waldwegen an. Das letzte Stück bis zur Gipfelstation der Sesselbahn ist es ein schmaler Pfad durch Blockgelände.
Nach ca. 2 Std. Gehzeit ist die Bergstation mit Wirtschaft erreicht, und es bietet sich eine Pause an.
Der Weiterweg zum Gipfel beginnt am Latschenhang oberhalb der Station und führt durch diese extrem steil und über hohe Stufen in 30 min. zum Gipfel, von dem sich eine prächtige Rundumsicht bietet.
Der Abstieg zur Station erfolgt auf dem Aufstiegsweg, dann kann man sich entscheiden, welchen Weg man zurück zur Winkelmoosalm einschlagen will. Hier empfiehlt sich eine Einkehr in der Traunsteiner Hütte, bevor man zurück zum Parkplatz geht.
Alternativroute für den Abstieg
Bei trockenem Wetter verfolgt man vom Gipfel den Grat durch Latschen weiter, bis im nächsten Joch ein Pfad steil nach rechts abzweigt (Hinweisschild). Über einige Stellen, bei denen absolute Trittsicherheit und Schwindelfreihei nötig sind, steigt man steil abwärts. Wenig später trifft man auf einen guten Pfad, der durch steile Wiesenhäge (bei Nässe sumpfig) und über Wurzeln zu einem Skilift hinab führt. nach weiterem Abstieg durch den Wald kommen wir zur Finsterbachalm und wandern von dort auf dem Fahrweg zurück zur Aufstiegsroute und zur Winkelmoosalm. Dabei erreichen wir beim Wasser-behälter die vom Aufstieg bekannte Asphaltstraße, auf der wir die letzten 15 min zurücklegen.
Aufstieg bis zum Gipfel siehe oben.
Am Grat durch Latschengassen uns leichtes Schrofengelände weiter bis an einem Baum der Wegweiser abwärts zeigt. Jetzt über Geröll und Felsplatten (Vorsicht bei Nässe!) abwärts. Später auf unangenehmem Wurzelpfad hinab zum Sattel mit Liftstation. Rechts haltend weiter hinab bis zu den Wiesen der Finsterbach alm, wo man nach der Almhütte rechts in den Forstweg einbiegt, auf dem es zurück zum Wasserreservoir und dort zum Aufstiegsweg geht.
Zwischen dem unscheinbaren Rauhe-Nadel-Kopf und dem aussichtsreichen Sonnwendköpfle im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tirol liegt der Taubensee, das „Auge des Chiemgaus“. Vom Schafflerhof hoch über Kössen bietet sich die Gelegenheit zu einer schönen Rundwanderung über Rinderbrachalm, Frankenalm, Stöibenmöseralm und Sonnwendköpfle zu diesem idyllischen Ort.
Als Einkehr bietet sich dann vor dem Abstieg eine Einkehr in der Taubenseehütte an.
Fahrt nach Kössen (A) und dort zur Kirche. Vor dem Rathaus auf der Hauptstraße rechts abbiegen, dann links ab in den Mühlbergweg. Diesem zunächst gut ausgebaut, später immer schmaler werdend kräftig aufwärts bis zum Schafflerhof folgen. Parkplatz (gebührenpflichtig),
Ausgangspunkt:
Parkplatz beim Schafflerhof über Kössen Navi: Kössen (A), Mühlbergweg 49
Höhenunterschied:
Aufstieg: 500 Hm
Abstieg: 500 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4 Std., 12 km
Anforderungen:
Abwechslungsreiche und aussichtsreiche Rundtour auf Almwegen und Wanderpfaden mit kräftigen Steigungen. Herrliche Aussicht vom Sonnwendköpfle und von der Taubenseehütte.
Gesamte Runde gut markiert und beschildert.
Vom Parkplatz gehen wir auf der Teerstraße nach links aufwärts bis zur Wegegabelung am Waldrand. Hier halten wir uns rechts (Wegweiser Rinderbrachalpe) und folgen dem Almweg aufwärts durch den Wald. Auf gutem Weg erreichen wir die schön gelegene Almhütte, gehen an ihr vorbei zum Wassergraben, überqueren diesen und steigen in Serpentinen weiter aufwärts bis zur Falkenalm.
Nach einem steilen Stück über die Wiese kommen wir zu einem Schotterweg und gehen nach rechts zur Dichtleralm. Weiter auf dem Schotterweg wandern wir leicht abwärts, bis in der scharfen Rechtskurve ein Pfad durch einen Hohlweg links abzweigt. Auf diesem steigen wir im Bachbett aufwärts, überqueren die Grenze und kommen nach einem Wiesenaufstieg zu einer Aussichtsbank. Hier treffen wir auf den von Reit im Winkel kommenden Premiumweg „Chiemseeblick“.
Weiter aufwärts im Wald, jetzt teilweise über Felsblöcke, erreichen wir nach einem letzten steilen Aufschwung die Stoibenmöseralm, einen herrlichen Platz, um Pause zu machen und die Sicht zum Chiemsee zu genießen.
Auf einem Almweg wandern wir leicht ansteigend weiter und kommen nach 30 min. zum Sonnwendköpferl, dem Höhepunkt der Tour. Glocknergruppe und Venedigergruppe beherrschen hier die Aussicht.
Nach ausgiebigem Schauen folgen wir den teilweise undeutlichen Markierungen abwärts bis zum Taubensee, dem „Auge des Chiemgaus“. Von hier ist es nicht mehr weit bis zur Taubenseehütte, einem idealen Ort für eine gemütliche Einkehr.
Schon von der Terrasse aus sichtbar ist der Pfad, der uns steil abwärts führt. Nach 30 min erreichen wir die Schotterstraße, auf der wir zurück zum Schafflerhof wandern.
Nach dem Start in Reit im Winkel führt die Premiumwanderung Klausenbachklamm durch Wiesen und Wälder vorbei an Almen und einem Hochmoor mit teilweise spektakulären Ausblicken zur imposanten Klausenbachklamm. Allerdings wird dem Klausbach das Wasser gelegentlich abgesperrt.
Fahrt von Ruhpolding oder von Kössen (A) nach Reit im Winkl. Etwa 400 m vom Ortsausgang in Richtung Kössen Parkplatz bei der Festhalle.
Ausgangspunkt:
Parkplatz bei der Festhalle Reit im Winkl Navi: Reit im Winkl, Tiroler Str. 37
Höhenunterschied:
Aufstieg: 320 Hm
Abstieg: 320 Hm
Gesamtgehzeit:
3.30 Std., 11 km
Anforderungen:
Abwechslungsreiche Rundtour meist auf Schotterwegen. Weg durch die Klausbachklamm teilweise in schlechtem Zustand und bei Nässe rutschig. Gutes Schuhwerk erforderlich.
Vom Parkplatz gehen wir den Wegweisern folgend zum Sportplatz und biegen dort rechts ab (Ww. Klausbachklamm). Nach ebenem Weg durch die Wiesen macht die Route einen Linksknick und erreicht den „Märchenwald“. An der folgenden Kreuzung (Ww.) biegen wir rechts ab und wandern auf guten Wegen durch den Wald bis zur Fernheizkraftwerk und dann zum Grenzsteg über die Lofer.
Nach einem weiten Linksbogen biegen wir vor Erreichen des Flussbettes scharf rechts ab auf einen Forstweg, der hinaufführt zum Hochmoor Mühlau an der Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Dort beginnt der sehr steile Aufstieg auf breiter Schotterstraße in Richtung Hauseralm. Nach 45 min und 200 Hm ist dieser Teil der Strecke geschafft, und über Almgelände wird die Alm erreicht. Auf steiler Asphaltstraße wandern wir abwärts zu den Almen am Klausenberg, von wo sich ein spektakulärer Blick auf das Unterberghorn und in Richtung Lahnerkogel bietet.
Nach 20 min auf dem Almweg biegt kurz nach der Wehranlage der Pfad in die Klausenbachklamm links ab. Hier ist beim Abstieg und auf den rutschigen Holzstegen Trittsicherheit gefragt!
Am Klammboden führt der Pfad nach einem kurzen, steilen Aufstieg aus dem Wald und mit herrlichem Blick durch die Wiesen nach Blindau und von dort zu einem idyllischen Weiher. Durch Alt-Blindau geht es vorbei an der Kapelle „Maria Hilft“ durch die Wiesen wieder zurück nach Reit im Winkl.
Der Kapellensteig ist einer der fünf Premiumwanderungen in Reit im Winkl. Er verbindet die Ortskirche mit der Eckkapelle, der Kriegergedächtniskapelle und der Evanglischen Kirche. Da diese Wanderung viele schöne Ausblicke über den Ort bis zum Kaisergebirge und zu den Chiemgauer Alpen bietet, ist sie der ideale Einstieg für einen Wanderurlaub in Reit im Winkl.
Für die Rundwanderung ist ein Mindestmaß an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich, da sie einige Passagen auf schmalen, ausgesetzten Pfaden enthält, die vor allem bei Nässe unangenehm werden können.
Fahrt von Ruhpolding oder von Kössen (A) nach Reit im Winkl. Etwa 400 m vom Ortsausgang in Richtung Kössen Parkplatz bei der Festhalle.
Ausgangspunkt:
Parkplatz bei der Festhalle Reit im Winkl Navi: Reit im Winkl, Tiroler Str. 37
Höhenunterschied:
Aufstieg: 320 Hm
Abstieg: 320 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 3 Std., 9 km
Anforderungen:
Abwechslungsreiche und aussichtsreiche Rundtour zunächst durch den Ort dann auf Schotterwegen und Wanderpfaden. Querung auf schmalem Pfad zwischen Hausbachfall und ev. Kirche, der bei Nässe Vorsicht und Trittsicherheit verlangt.
Gesamte Runde gut markiert und beschildert.
Vom Parkplatz gehen wir durch den Ort zur Hauptstraße und zur Kirche, unserer ersten Station. Nach deren Besuch wandern wir an der Kirche entlang und biegen dann nach links in die Hausbergstraße ein. Vorbei am Schulweg wandern wir bergauf, biegen dann nach rechts ab und kommen zum Beginn eines Schotterweges. Dieser führt ohne wesentliche Steigung mit schönen Blicken über den Ort zum Ende der Wallbergstraße und weiter zu einem Hof. Vorbei an den Gebäuden erreichen wir einen Pfad, der steil hinauf zum Waldrand und dort über Stufen zur Wiese führt.
Nach einem kurzen steilen Stück in der Falllinie über die Wiese kommen wir auf einen Schotterweg, dem wir in lang gezogenen Kurven steil aufwärts durch den Wald folgen.
Kurz vor Erreichen des Funkmasten zweigt ein Pfad links ab (Ww. Chiemseeblick, Kapellensteig).Der schön angelegte Wanderpfad führt abwärts duch den Wald bis zu einem Joch, von wo wir den Blick zum Chiemsee genießen können. Weiter auf dem Pfad mit fallender Tendenz kommen wir zum Hausbachfall, wo der Klettersteig nach rechts abzweigt. Wir bleiben auf dem Pfad, queren entlang der Felswand auf dem schmalen Steig und stehen dann vor der Eckkapelle mit ihren sehenswerten Fresken.
Ein kurzes Steilstück geht es hinab zu einer Bank, dann erfolgt die Querung auf dem Amthorsteig zur Kriegergedächtnis- kapelle mit schönem Blick über den Ort.
Es folgt eine weitere Querung abwärts zur ev. Kirche, dann betreten wir in der Birnbachstraße wieder Reit im Winkel und schlendern durch den Ort zur Kirche und zurück zum Parkplatz bei der Festhalle.
Der Chiemsee auch Bayerisches Meer genannt, ist mit einer Fläche von 79,9 km² der größte See in Bayern und nach dem Bodensee und der Müritz der drittgrößte See in Deutschland. Er ist der unbestrittene Mittelpunkt einer Region, die Teile der Landkreise Traunstein und Rosenheim umfasst und im Süden von den Chiemgauer Alpen und der Staatsgrenze zu Österreich begrenzt wird.
Für Wanderer, Kletterer, Mountainbiker, Skitouren- und Schneeschuhgeher bietet sich in dieser Region ein unerschöpfliches Betätigungsfeld zu allen Jahreszeiten. Die hier vorgestellten Wanderungen sind deshalb nur ein ganz winziger Appetitanreger für eigene Unternehmungen.
Die Seenlandschaft um Füssen bietet eine Vielfalt schöner und spannender Wanderungen. Die Kombination von See und Gebirge und dazu viele herrliche Ausblicke bietet die hier beschriebene Wanderung vom Weißensee zum Alatsee und über den Salober. Einziger Wermutstropfen ist das langweilige Wegstück von Rossmoos nach Oberkirch.
Fahrt auf der A7 bis zur Ausfahrt Füssen West. Dort die Autobahn verlassen, an der Ampel rechts abbiegen und die erste Straße links abbiegen (Ww. Alatsee). Nach 400 m Parkplatz (gebührenpflichtig)
Ausgangspunkt:
Parkplatz am Weißensee Navi: Füssen, Saloberstraße
Höhenunterschied:
Aufstieg: 550 Hm
Abstieg: 550 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 5 Std., 16 km
Anforderungen:
Abwechslungsreiche und aussichtsreiche Rundtour auf Schotterwegen und Wanderpfaden. Abstecher zum 4-Seen-Blick in schlechtem Zustand, Wegstück von Rossmoos bis Oberkirch asphaltierter Radweg entlang der Bundesstraße.
Gesamte Runde gut markiert und beschildert.
Karte/Führer:
Kompass 1:35.000 Blatt 04 Tannheimer Tal
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz gehen wir ein kurzes Stück auf der Straße und biegen dann rechts ab auf den Uferweg entlang des Weißensees. Wir bleiben auf dem schönen Weg am Seeufer, schlüpfen durch das Felsentor und erreichen nach ca. 40 min die Abzweigung in Richtung Alatsee.
Auf steilem, schmalem Pfad steigen wir durch die steilen Hänge hinauf zur Fahrstraße und kommen vorbei an den Parkplätzen zum idyllischen Alatsee. Auf der Schotterstraße wandern wir am Ufer des Sees entlang und dann kräftig ansteigend hinauf zur bestens bewirtschafteten Saloberalm (2 Std.).
Nach der verdienten Rast gehen wir ein kurzes Stück zurück und folgen dann dem Pfad (Ww.) zum Vierseenblick, wo wir die Aussicht auf Weißensee, Hopfensee, Forggensee und Bannwaldsee genießen können.
Der schmale Pfad (Vorsicht bei Nässe!) bringt uns abwärts zu einem Zaun, wo wir nach rechts in Richtung Weißensee weitergehen.
Ein steiler, felsiger Aufstieg bringt uns hinauf zum Salober mit schönem Aussichtspunkt, dann geht es wieder abwärts. An der folgenden Kreuzung biegen wir rechts ab (Ww. Weißensee) und folgen der weiß-rot-weißen Markierung auf steilem Pfad abwärts.
Der Pfad geht in einen Forstweg über, auf dem uns die Markierungen zum Ende des Waldes leiten. Hier folgen wir dem Feldweg ca. 400 m, dann zweigt unser Weg rechts ab nach Rossmoos.
Auf dem Radweg entlang der Straße gehen wir in Richtung Oberkirch, halten uns am Ende des Radweges auf dem Asphaltweg abwärts zum See und wandern dann links haltend zum Badeplatz mit Kiosk. Vorbei am Kiosk marschieren wir auf dem Seerundweg zurück zum Parkplatz.
Eine abwechslungsreiche Rundwanderung startet in Hayingen. Sie durchwandert das Naturtheater, führt zur sehenswerten Gerberhöhle (Taschenlampe!), hinauf zur Maisenburg und dann durch das Große Lautertal. Vorbei (oder hinauf) an der Ruine Wartstein wird die Lauter überquert, dann geht es durch das Bärental hinauf zum Erbstetter Kreuz und wieder zurück nach Hayingen.
a. Von Reutlingen: Auf der L230 nach Gomadingen, dann nach Marbach und durch das Lautertal nach Hayingen.
b. Von Münsingen: Auf der B465 nach Frankenhofen, dann rechts ab und über Granheim, Erbstetten nach Münsingen.
c. Von Ulm: Auf der B311 bis Obermarchtal, dann rechts ab nach Rechtenstein und weiter nach Hayingen.
Ausgangspunkt:
Parkplatz in Hayingen bei der Digelfeldschule Navi: Hayingen, Schulstraße
Vom Parkplatz gehen wir durch die Schulstraße bis zum Industriebetrieb. Dort rechts ab zum Sportplatz und an diesem nach links bis zur Straße ins Naturtheater. Wir gehen hinab ins Naturtheater, durchqueren es und folgen dem Schotterweg durch den Wald durch das HayingerTal. Nach Erreichen der Teerstraße kurz aufwärts (Ww.), dann am höchsten Punkt der Straße (schöne Aussicht) rechts ab auf einen Grasweg und zum Wald in Richtung Gerberhöhle. Wir folgen der Markierung (gelber Dreiblock) zunächst auf Waldweg, dann auf alpinem Steig mit Geländer zur imposanten Gerberhöhle (Taschenlampe nicht vergessen!!!).
Bei trockenem Wetter steigen wir von der Höhle auf schmalem, steilem Pfad hinab ins Fichteltal. Bei Nässe ein Stück zurück, dann rechts abbiegen in Richtung Anhausen.
Bei Erreichen der Straße im Fichteltal gehen wir nach rechts bis zur Kläranlage, biegen hinter ihr rechts ab und folgen 300 m dem Sträßchen. Kurz nach dem Waldrand steigt ein Treppenpfad (Ww. Maisenburg) steil hinauf zur Ruine Maisenburg (Abzweigung nicht verpassen!). Zurück auf dem Hauptweg kommen wir zum Hofgut Maisenburg mit dem Hotel „Maise“ (leider ohnr Einkehrmöglichkeit).
Unsere Wegmarkierung sind jetzt die Schilder des Premiumweges „hochGEHlautert“, die uns den Weg hinab ins Lautertal zum Park- und Rastplatz Anhausen zeigen. Nach der Rast überqueren wir die Brücke in Richtung Anhausen, biegen sofort danach rechts ab und wandern auf ebenem Weg durch das Große Lautertal in Richtung Unterwilzingen. Dabei passieren wir die Höhlen Ochsenlöcher und Heuscheuerle. Tipp: Machen Sie vor Erreichen der Lauterbrücke den Anstieg nach rechts hinauf zum Turm auf dem Wartstein. Er bietet einen herrlichen Blick über das Lautertal.
nach Überqueren der Brücke halten wir uns rechts und biegen nach wenigen Metern links ab auf den bergauf führenden Forstweg. Nach 400m zweigt ein Pfad (roter Dreiblock) rechts ab, wird etwas steiler und führt durchs Bärental auf die Hochfläche. Hier biegen wir rechts ab zum Kreuz mit Rastbank, gehen dort nach links und kommen zum Lauterdörfle. Dort folgen wir der Straße hinab nach Hayingen, biegen dort rechts ab in die Schulstraße und erreichen wieder den Parkplatz.
Der Funkturm auf dem Blender ist ein Blickfang in weiten Teilen des Allgäus. Von Ihm bietet sich ein fantastisches Panorama über die Alpenkette vom Säntis bis weit in die Ammergauer Berge und zur Zugspitze. Der Gipfel selbst ist eher unscheinbar, bietet aber am Gipfelkreuz eine schöne Rastmöglichkeit, auch wenn die Sicht durch den Wald versperrt ist.
Der wahrscheinlich schönste der vielen Wege zum Gipfel führt von Ermengerst über Wagenbühl und Eschachberg hinauf zum Gipfel, denn dabei kann man das Panorama in vollen Zügen genießen. Das führt allerdings dazu, dass immer wieder Pausen zum Schauen und Fotografieren eingelegt werden müssen.
Fahrt auf der A7 zur Ausfahrt Leubas, dann durch das Industriegebiet am Rande von Kempten in Richtung Bad Wiggensbach, bis am Ortsanfang von Wiggensbach die Staße in Richtung Ermengerst links abzweigt.
Durch Ermengerst auf der Hauptstraße durch den Ort , dann Parkmöglichkeit direkt an der Straße unmittelbar nach der Kirche
Ausgangspunkt:
Parkplatz bei der Kirche in Ermengerst Navi: Ermengerst (Wiggensbach), Kirchplatz
Höhenunterschied:
Aufstieg: 300 Hm
Abstieg: 300 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 3 Std., 10 km
Anforderungen:
Rundtour auf Wanderpfaden, einigen Wirtschaftssträßchen und Schotterwegen. Gut markiert, an einigen Stellen Aufmerksamkeit erforderlich.
Karte/Führer:
Kümmerly+Frey 1:35000 Blatt 46 Kempten
Tourenverlauf:
Am Parkplatz überqueren wir die Straße zum Dorfweiher und folgen dem Weiherweg, bis nach halblinks der Weg „An der Halde“ abbiegt. Wir folgen diesem in weitem Rechtsbogen durch die Neubausiedlung aufwärts, biegen beim letzten Haus links ab und gehen an der folgenden Einmündung wieder links (Ww. Wagenbühl).
Der Asphalt geht schnell in einen Schotterweg über, der mit grandioser Aussicht aufwärts führt. Auf einer Wiesenspur gehen wir vorbei an einem Einzelgehöft und erreichen die Kapelle von Wagenbühl (links Pfingstrosengarten). Auf dem schmalen Sträßchen wandern wir abwärts nach Wagenbühl und biegen dort rechts ab auf das Sträßchen nach Masers.
Am Ortsende von Masers weist beim letzten Hof das Wegeschild nach rechts und leitet uns zu einem steilen Wiesenpfad, auf dem wir hinauf nach Eschachberg steigen. Hier gehen wir durch den Ort (sehenswerte Kapelle), folgen dem Sträßchen ein kurzes Stück abwärts und biegen dann rechts ab in den Schotterweg (Ww. Blender). In weitem Bogen, zum Schluss auf einem Wanderpfad, erreichen wir nach ca. zwei Stunden den Fernmeldeturm, an dem wir von einem schönen Rastplatz nochmals die Aussicht genießen können.
Den Wegweisern folgend, geht es noch ein Stück bergauf bis zum Kreuz auf dem Blender (1072 m) mit Sitzbänken aber ohne Fernsicht.
Ein sehr steiler, ausgewaschener Schotterweg führt durch den Wald abwärts zu einer Straße, auf der wir nach links wenige Meter zum Ortsanfang von Blenden haben. Hier biegen wir rechts ab in einen Grasweg (Ww. Wiggensbach) und folgen diesem abwärts. In einer scharfen Rechtskehre orientieren wir uns am Wegweiser nach Ermengerst und erreichen Unterried. Hier gehen wir durch den Ort zur Straße, überqueren sie und marschieren auf dem Radweg nach Ermengerst. Am Ortsanfang nehmen wir rechts den Rad-/Fußweg in den Ort (Ww. Ortsmitte) und kommen bei der Kirche wieder auf die Straße und zum Parkplatz.
Eine Rundtour der Extraklasse startet in Baad am Ende des Kleinwalsertales. Sie führt vorbei an der Duraalpe zunächst in sehr steien Serpentinen hinauf zur Starzelalpe, wo sich eine super Aussicht auf das Kleinwalsertal und die umliegenden Berggipfel eröffnet. Der Weiterweg zur Inneren Stieralpe und Oberen Lüchlealpe ist ein einziger Genuss auf guten Wanderwegen, ohne Anstrengung und mit einem einmaligen Panorama. Zum Abschluss bietet die Stutzalpe nochmals einen Aussichtbalkon mit bester Einkehr und der Möglichkeit, sich mit hervorragendem Bergkäse zu versorgen.
Fahrt vorbei an Oberstdorf ins Kleinwaldertal nach Mittelberg und dort links abbiegen nach Baad. Parkplatz beim Kreisverkehr am Ortsanfang (8.- € Parkgebühr).
Ausgangspunkt:
Parkplatz am Ortsanfang von Baad Navi: Baad (Bregenz)
Höhenunterschied:
Aufstieg: 550 Hm
Abstieg: 550 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4 Std., 13 km
Anforderungen:
Abwechslungsreiche und aussichtsreiche Rundtour auf Schotterwegen und Wanderpfaden. Aufstieg zur Starzelalpe auf sehr steilem Serpentinenweg, Abstieg von der Stutzalpe auf steilem Bergpfad.
Gesamte Runde sehr gut markiert und beschildert.
Karte/Führer:
Kompass 1:25.000 Blatt 03 Oberstdorf
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz gehen wir durch das Dorf bergauf und biegen vor der Kapelle nach halblinks in den Starzelweg ein. Beim Starzelhof bleiben wir auf dem breiten Schotterweg und folgen ihm bis zur Duraalpe. Kurz danach geht der Fahrweg in einen Wanderweg über, der zunächst noch mit wenig Steigung dem Bach durch den Wald folgt. Später wird der Pfad sehr steil und windet sich in vielen Serpentinen nach oben bis zur Starzelalpe (1,5 Std).
Ab der Starzelalpe beginnt die Genusswanderung mit wenig Anstrengung und sehr viel Panorama. Umgeben von den Gipfeln der Allgäuer Alpen wandert man bequem zur Alpe Innerer Stierhof (Einkehrmöglichkeit) und mit vielen Stopps zum Schauen und Fotografieren, das Walmendinger Horn vor Augen, weiter zur Oberen Lüchlealpe (Einkehrmöglichkeit).
Kurz nach der Alpe, noch vor dem Schlussanstieg zum Walmendinger Horn, zweigt der Abstiegsweg rechts ab (Ww. Baad, Stutzalpe). An der nächsten Verzweigung nimmt man den linken Weg und folgt diesem Pfad steil abwärts bis zu einer Schotterpiste. Auf dieser hält man sich links und erreicht die Stutzalpe mit herrlicher Lage und hervorragender Bewirtung. Tipp:Einkauf von Bergkäse nicht vergessen
Unterhalb der Terrasse beginnt der Abstieg auf gut angelegtem, steilem Pfad hinunter nach Baad.