Röfleuter Berg und Hündeleskopfhütte

Zwischen Edelsberg und Vilstal bietet der Röfleuter Berg einen hervorragenden Aussichtspunkt zum bewaldeten Rücken des Kienberges und zum Salober. Er ist auf guten Wegen leicht erreichbar und eine ideale Schneeschuhwanderung für Anfänger. Gegen Ende der einfachen Schneeschuhwanderung lockt die Einkehr in der gemütlichen und bestens bewirtschafteten Hündeleskopfhütte.

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Ausgangspunkt: Pfronten-Kappel
Anfahrt: a. Auf der A7 an der Ausfahrt Oy/Mittelberg die Autobahn verlassen, rechts abbiegen und im folgenden Kreisverkehr links nach Nesselwang fahren. Durch den Ort, dann auf der B 309 in Richtung Pfronten, bis der Wegweiser rechts nach Kappel leitet. Am Ortsanfang Parkplatz.
b. Von Pfronten in Richtung Nesselwang fahren. Am Ortsende von Kappel Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Gesamtgehzeit:
10 km,  3 Std.
Ausrüstung: Schneeschuhe, Gamaschen, Stöcke, feste Bergschuhe
Anforderungen: Schneeschuhwanderung auf guten Wegen, ausreichend markiert
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 4  Füssen
Alpenverein  1:25.000  Blatt BY3   Allgäuer Voralpen Ost
Wegverlauf: Vom Parkplatz führt ein Fußweg vorbei an den Häusern zum Parkplatz beim Waldseilgarten von Kappel. Hier geht man auf der Straße links abwärts, bis ein Wanderschild nach halbrechts auf den Röfleuter Höhenweg leitet. Am Ortsrand von Kappel entlang wandert man in Richtung Röfleuten, dann weist  ein Schild zum Bergwiesenweg. Vorbei an einigen Almhütten folgt man diesem am Hang entlang zum breiten Forstweg, der von Röfleuten kommend in Richtung Gundhütte kräftig bergauf führt. Am höchsten Punkt befindet sich bei der Almhütte der Röfleuter Alm das Gipfelkreuz auf dem Röfleuter Berg mit schöner Aussicht.
Vom Gipfel geht man wenige Meter zurück, biegt links ab (Wegweiser) und wandert durch sumpfige Wiesen zum Waldrand. Den Markierungen folgend geht man auf schmalem Pfad durch den Wald zum Forstweg, der vom Edelsberg kommt. Hier geht man rechts und erreicht schließlich die urige Hündeleskopfhütte zur gemütlichen Einkehr.
Von der Hütte marschiert man auf der Rodelbahn (Schlitten können entliehen werden) hinab zum Waldseilgarten und zum Parkplatz.

SST-Allgäu

Thaler Höhe

1. Vom Schletttermoos zur Thaler Höhe

Hoch über Immenstadt und dem Alpsee verläuft diese Schneeschwanderung vom Schlettermoos hinauf zur Thaler Höhe. Unterwegs bieten sich herrliche Ausblicke auf den Alpsee, den Grünten und die Nagelfluhkette.

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Ausgangspunkt: Parkplatz Schlettermoos
Anfahrt: a. Von Isny auf der B12 nach Großholzleute und weiter bis Seltmanns. Hier die Bundesstraße verlassen, bis Sibratshofen fahren und links abbiegen in Richtung Immenstadt. Nach Missen ca. 2 km bergauf in Richtung Zaumberg. Vor dem höchsten Punkt liegt rechts der Straße der Parkplatz Schlettermoos.
b. Von Immenstadt auf der St2006 hinauf nach Zaumberg und weiter Richtung Missen. Etwa 500 m nach dem höchsten Punkt der Straße kommt man zum Parkplatz Schlettermoos
Höhenunterschied: Aufstieg:  450 Hm
Abstieg:   450 Hm
Gesamtgehzeit: 4,5 Std.
Ausrüstung: Schneeschuhe, Gamaschen, Stöcke, feste Bergschuhe
Anforderungen: Schneeschuhwanderung auf teilweise markierten Wegen und Pfaden. Orientierungssinn von Vorteil.
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 02  Oberstaufen  Immenstadtl
Wegverlauf: Vom Parkplatz wandert man auf schmalem Pfad durch den Wald zu einem Forstweg. Dieser wird überquert und man erreicht eine kleine Hochfläche. Auf dieser geht man nach rechts und folgt dem Weg zur Hochsiedelalpe. Halblinks an der Alpe vorbei steigt man hinab zum Waldrand, wo ein schmaler Wanderpfad beginnt (Wegweiser). Der Pfad hält sich zunächst parallel zum Waldrand und geht in einen Forstweg über. Nach Verlassen des Waldes biegt man kurz vor der Pfarralpe links ab, ersteigt einen kurzen Hang und geht nach links zum Alpseeblick mit Bergkreuz.
Wieder zurück an der Abbiegestelle steigt man auf dem Rücken hinauf zu einer Baumgruppe, folgt ein Stück dem Waldrand und erreicht durch den Wald auf deutlichem Weg die Thaler Höhe.
Beim Abstieg geht man am rechten Rand der Piste abwärts, bis bei einer Holzhütte ein schmaler Pfad in den Wald führt (Wegweiser). Den Markierungen folgend, erreicht man einen Forstweg, dem man eine lange Strecke bis zum Ende des Waldes folgt. Auf der freien Fläche steigt man ein Stück bergauf zum nächsten Waldstück. Hier kann man über einen Wiesenhang zur Pfarralpe und zum Hinweg aufsteigen.
 Wir halten uns am Ende des Waldstückes links und gehen auf dem Weg in großem Bogen vorbei an einer Hütte, bis wir im Wald einen Querweg erreichen. Auf diesem wandern wir ein Stück nach rechts, verlassen ihn aber dann auf einem Pfad nach links und steigen hinauf zur Juget-Alpe (Am Wochenende bewirtschaftet). Von der Alpe führt uns ein deutlicher Weg wieder zurück zu unserem Aufstiegsweg.

2. Von Wiederhofen zur Thaler Höhe

Auch vom Parkplatz der Skilifte Wiederhofen kann man zu einer schönen Rudwanderung über die Thaler Höhe starten. Wan trifft dann bei der Pfarralpe auf die oben beschriebene Tour, steigt aber dann vorbei an der Trähersalpe ab und erreicht wieder den Ausgangspunkt.
Konditionsstarke Geher können natürlich zusätzligh die Salmaser Höhe besteigen und anschließend über den steilen Hang zur Trähersalpe absteigen.

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Ausgangspunkt: Parkplatz Schlettermoos
Anfahrt: a. Von Isny auf der B12 nach Großholzleute und weiter bis Seltmanns. Hier die Bundesstraße verlassen, bis Sibratshofen fahren und links abbiegen in Richtung Immenstadt. In der Ortsmitte von Missen rechts abbiegen, hinauf nach Wiederhofen fahren und am Ortsanfang links abwärts zum Parkplatz an den Skiliften.
Höhenunterschied: Aufstieg:  360 Hm
Abstieg:   360 Hm
Gesamtgehzeit:  11 km,  3,5 Std.
Ausrüstung: Schneeschuhe, Gamaschen, Stöcke, feste Bergschuhe
Anforderungen: Schneeschuhwanderung auf teilweise markierten Wegen und Pfaden. Orientierungssinn von Vorteil.
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 02  Oberstaufen  Immenstadtl
Wegverlauf: Vom Parkplatz ghet man ein kurzes Stück zurück Richtung Wiederhofen und biegt dann rechts ab auf den Fahrweg. Nach an den „Baumchalets biegt man halbrechts auf den Weg ein, der zur Alpe Tuffenmoos führt. Man folgt den Pfosten, die den Winterwanderweg markieren und steigt im letzten Stück etwas steiler hinauf zur Pfarralpe. Danach erreicht man den von der Siedelalpe kommenden Weg, biegt dann rechts ab, ersteigt einen kurzen Hang und geht nach links zum Alpseeblick mit Bergkreuz.
Wieder zurück an der Abbiegestelle steigt man auf dem Rücken hinauf zu einer Baumgruppe, folgt ein Stück dem Waldrand und erreicht durch den Wald auf deutlichem Weg die Thaler Höhe.
Vom Gipfel folgt man dem Rücken abwärts bis ins Joch, bleibt dort auf dem breiten Weg bis zur Abzweigung in Richtung Wirtsalpe. Hier biegt man links ab und folgt dem Fahrweg aufwärts zur Trähersalpe. Kurz danach verlässt man am großen Kreuz den Hauptweg nach rechts (Ww. Baldaufalpe) und steigt leicht links haltend über den steilen Hang abwärts. Als Orientierung peilt man das linke untere Waldeck an. Auf dem Zufahrtsweg der Baldaufalpe geht es weiter abwärts bis zur Fahrstraße, der man nach rechts zum Parkplatz folgt.

 SST-Allgäu

Panoramatour auf der Lohmoos-Runde

Eine unschwierige und absolut sichere Schneeschuhwanderung führt von Zöblen auf der Lohmoos-Runde hinauf zum Gasthaus Zugspitzblick. Sie bietet grandiose Ausblicke auf die Gipfel rund um das Tannheimer Tal und ist bei gutem Wetter eine absolute Genusswanderung die keine Wünsche offen lässt. Als Belohnung für die Mühen des Aufstiegs bietet sich vor dem Weg ins Tal eine Einkehr im „Zugspitzblick“ an.

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Ausgangspunkt: Zöblen im Tannheimer Tal
Anfahrt: Über das Oberjoch ins Tannheimer Tal. Am Ortsanfang von Zöblen  befindet sich der (gebührenpflichtige) Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg:  420 Hm
Abstieg:   420 Hm
Gesamtgehzeit: 12,5 km / 4,5 Std.
Ausrüstung: Schneeschuhe, Gamaschen, Stöcke, feste Bergschuhe
Anforderungen: Schneeschuhwanderung auf guten Wegen. Ausreichend markiert
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 04  Tannheimer Tal
Wegverlauf: Vom Parkplatz wandert man auf der Straße in Richtung Zugspitzblick, bis nach den letzten Häusern ein Fahrweg nach halbrechts  abbiegt (Markierungsschild der Jogging-Strecke). Nicht vorher auf den Rundwanderweg abbiegen! Der Weg steigt ein Stück an und geht beim letzten Haus in einen Schotterweg über. Diesem folgt man bis unmittelbar vor die Höfe von Untergschwend, geht aber dort nicht nach rechts abwärts, sondern biegt links ab zum sichtbaren Wegweiser „Höhenweg Berg“. Nach Überquerung der Brücke wandert man in angenehmer Steigung durch den Wald aufwärts, genießt dann einen herrlichen Blick auf das Tal und erreicht oberhalb von Berg den Weg, der links aufwärts in Richtung Einstein führt.
Auf dem breiten Weg steigt man die nächste Stunde aufwärts, begleitet von herrlichen Ausblicken auf das Tannheimer Tal und die Gipfel rundherum sowie auf die mächtige SW-Wand des Einstein. Die Wegweiser („Obere Halde“) leiten zuverlässig durch das Lohmoos zur Haldenberger Alm und schließlich zum Gasthaus Zugspitzblick.
Nach der verdienten Einkehr muss man auf der Zufahrtsstraße hinunter nach Zöblen zum Parkplatz marschieren.

SST-Allgäu

Rundwanderung von Möggers über den Hochberg

Unter den vielen Wandermöglichkeiten von Möggers zählt diese Rundwanderung über den Hochberg bestimmt zu den Höhepunkten. Auf einer genussvollen Runde über Geigers und Lutzenreute bieten sich immer wieder fantastische Ausblicke auf den Bodensee mit Konstanz und Bregenz, auf den Pfänder und die Gipfel des Bregenzerwaldes sowie zu den Höhen des Allgäu zwischen Oberstaufen und Lindenberg. Das schönste Panorama hat man vom unscheinbaren Gipfel des Hochberg, dann geht es durch den Wald nach Bromatsreute und vorbei an der Ulrichskapelle wieder zurück nach Möggers.

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Ausgangspunkt: In Möggers auf der Dorfstraße durch den Ort fahren bis zu gebührenpflichtigem Parkplatz bei der Kirche.
Anfahrt: Auf der A96 bis zur Ausfahrt Sigmarzell und von dort auf der B308 in Richtung Scheidegg. Ca. 6 km nach der Autobahn zweigt von der B308 die B32 nach links in Richtung Opfenbach ab. Hier RECHTS abbiegen in Richtung Hohenweiler. Nach der Durchfahrt von Hohenweiler am Ortsanfang von Leutenhofen links abbiegen und auf kurviger Straße bergauf. Das Ziel Möggers ist jetzt beschildert.
Höhenunterschied: Aufstieg:  480 Hm
Abstieg:   480 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen, Wirtschaftswegen, Teersträßchen und Wanderpfaden. Die Strecke ist nur stellenweise markiert.
Karte/Führer: Kompass  1:50 000   Blatt 2   Bregenzerwald
Wegverlauf: Vom Parkplatz bei der Kirche von Möggers gehen wir auf der Straße zurück durch das Dorf und biegen am ersten Weg links ab (Wegweiser). Auf einem Feldweg wandern wir hinab ins Tal und überqueren dort den Riedbach. Wir folgen dem Bach ein Stück nach links und steigen dann rechts hinauf (Wegweiser) zu den Höfen von Geigers. Hier lohnt sich das kurze Stück zum Wasserbehälter, von wo sich ein schöner Blick auf Allgäu und Bodensee bietet. Zurück zu den Höfen folgen wir den Schildern nach Lutzenreute. Hier gehen wir unterhalb des Gasthauses „Paradies“ auf der Straße links abwärts bis zur Mühle und dann hinauf nach Schlüssellehen. Beim großen Hof mit Hofladen biegen wir links ab (Wegweiser zum Hochberg) und steigen durch Wald steil aufwärts zum Kreuz auf dem Hochberg. Hier bietet sich eine grandiose Sicht auf Säntis, Altmann und die Allgäuer Berge. Auf einem Feldweg wandern wir hinab nach Trögers mit sehenswerter Kapelle, folgen weiter abwärts der Straße und gehen an der ersten Abzweigung links in Richtung Bromatsreute. Durch den Wald auf teilweise schlechtem Weg erreichen wir das  Waldgasthaus Bromatsreute. Etwa 500 m danach geht es links bergauf (unklare Wegweisung) und immer dem Forstweg folgend kommen wir zur Abzweigung zur Ulrichskapelle. Von hier sind es durch den Wald noch 20 min zurück nach Möggers.

Allgäu
Wandergebiete

Panoramaweg von Hopfen zu Forggensee und Faulensee

Eine abwechslungsreicher Panoramaweg mit vielen landschaftlichen Höhepunkten und herrlichen Aussichtsplätzen führt von Hopfen am See durch die Landschaft des Ostallgäu. Sie verbindet den Hopfensee mit dem Aussichtspunkt Bleick über dem Forggensee und mit dem Faulensee und findet bei der Ruine Hopfen mit einem großartigen Panoramablick auf Tannheimer Berge und Ammergauer Alpen ihren Höhepunkt.

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Ausgangspunkt: Hopfen am See, Parkplatz beim Campingplatz
Anfahrt: Fahrt auf der A7 bis zur Ausfahrt Füssen. Rechts abbiegen in Richtung Hopferau und zum Ortsanfang von Hopferau fahren, wo man rechts abbiegt nach Hopfen am See. Durch Hopfen  bis zum Ortsende, wo sich auf der rechten Seite der große, gebührenpflichtige Parkplatz beim Campingplatz befindet.
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen, Wirtschaftswegen, Teersträßchen und Wanderpfaden. Die Strecke ist sehr gut markiert.
Karte/Führer: Kompass  1:50 000   Blatt 4   Füssen
Wegverlauf: Vom Parkplatz geht man ans Ufer des Hopfensee und folgt dem Uferweg nach links vorbei am Campingplatz. Der Wegweiser leitet uns dann links durch Wiesen und Wald nach Eschach. Hier nimmt man die Unterführung der Straße und geht durch den Ort aufwärts, wo man in großem Bogen nach rechts wandert. Bei den letzten Häusern biegt man links ab und folgt dem Feldweg durch die Wiesen bis zur B16.
Die Bundesstraße wird überquert, dann wandert man auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg nach rechts zurück und im großen Bogen links haltend hinauf zum Aussichtspunkt über dem Forggensee. Es geht wieder bergab bis zur B16 nach Häusern. wo man die Unterführung nimmt und sich bei der riesigen Linde halblinks hält. Man folgt den Wegweisern in Richtung Hopfen/Faulensee bis zu einer T-Kreuzung, dort geht man rechtshaltend hinauf zum Waldrand. Hier zweigt der Weg zum Faulensee rechts ab und führt durch als Pfad im Wald aufwärts. Auf dem markierten Forstweg geht man zum Beginn des Faulensee. Dort zweigt ein schmaler Pfad links ab und leitet durch den Schilf und am See entlang zu Rainis Faulenseehütte.
An der Hütte nimmt man die Teerstraße, die nach links hinauf zum Koppenkreuz führt. Am Waldrand entlang und später im Wald folgt man den Markierungen zum Wegweisern zur Ruine Burg Hopfen, wo sich ein imposanter Blick auf die Tannheimer Berge bietet.
Nach dem Rundgang durch die Ruine führt ein Wanderweg rechts abwärts in die Ortsmitte von Hopfen und dort am Ufer entlang zurück zum Parkplatz.

Die Wanderung eignet sich auch sehr gut als Winterwanderung. Da die meisten Wege in der Regel geräumt sind und häufig begangen werden, ist die Wanderung auch ohne Schneeschuhe möglich.

Allgäu
Wandergebiete

 

Von Wald durch die Wertachschlucht

Unweit von Wald zwischen Nesselwang und Marktoberdorf erschließt ein vorbildlich angelegter Weg die Wertachschlucht, eine der letzten unberührten Wildflusslandschaften Deutschlands. Durch den Urwald am Fluss leitet der Pfad über viele Brücken am Wasser entlang und führt dann hinauf nach Bergers. Durch die typische Wiesenlandschaft des Allgäus schließt sich über Barnstein, Hofen und Wies der Kreis zurück nach Wald.

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Ausgangspunkt: Wald (zwischen Nesselwang und Marktoberdorf)
Anfahrt: Fahrt auf der A7 bis zur Ausfahrt Nesselwang. Nach Verlassen der Autobahn in Richtung Marktoberdorf bis nach Wald. 100 m vor der Kirche großer freier Parkplatz (gegenüber Gasthaus Post)
Höhenunterschied: Aufstieg:  200 Hm
Abstieg:   200 Hm
Gesamtgehzeit:
11 km, 3 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Die Strecke ist sehr gut markiert.
Karte/Führer: Kompass  1:50 000   Blatt 188   Ostallgäu
Wegverlauf: Vom Parkplatz geht man an der Straße 50 m zurück und biegt dann nach rechts in den Wertachweg ein. Man folgt der Markierung des Wertachrundweges bis zum Waldrand, geht dann wenige Meter rechts und steigt auf gut angelegtem Pfad hinab ans Ufer der Wertach. Auf hervorragendem Weg (Achtung bei Glätte!), geht man am Ufer entlang durch den wilden Uferwald und überquert dabei immer wieder kleine Zuflüsse auf Metallstegen.
Die Wegweiser und Markierungen führen zuverlässig durch den Uferwald und leiten schließlich hinauf nach Bergers. Hier geht man am ersten Hof geradeaus und kommt durch Wiesen nach Barnstein. Nach Überquerung der Straße geht man geradeaus zu den ersten Häusern, wo man dem Wegweiser nach Hofen folgend links auf einen Wiesenweg abbiegt. Durch die Wiesen erreicht man die Hauptstraße, überquert sie und kommt zu den den Häusern von Hofen.
Auf der Straße wandert man weiter bis Wies, geht noch ca. 300 m auf der Straße weiter und biegt dann nach links in einen Feldweg ab. Bei Erreichen des Waldes weist die Markierung in den Wald („Bannwaldweg“). Bei den folgenden Wegschildern orientiert man sich in Richtung Kreuzweg und kommt so wieder zurück nach Wald.

Allgäu
Wandergebiete

Rundwanderung im Oberen Donautal: Schaufelsen – Reiftal – Lenzenfelsen

Der Schaufelsen ist die imposanteste Felswand im Oberen Donautal zwischen Sigmaringen und Beuron. Über seinen Gipfel führt die wohl schönste Wanderung des Gebiets mit Beginn an der Neumühle, der Überschreitung mehrerer Gipfel beiderseits der Donau und dem Besuch von drei Burgruinen in exponierter Lage. Immer wieder begeistern herrliche Ausblicke. Dazu kommt das beeindruckende Reiftal mit seinen bizarren Felsgestalten.

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Ausgangspunkt: Thiergarten – Neumühle
Anfahrt: Fahrt von Sigmaringen ins Donautal in Richtung Beuron. Zwischen Thiergarten und Hausen liegt links der Straße (Brücke über die Donau) das Ausflugslokal und Hotel Neumühle mit großem Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 4-5 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Der größte Teil der Strecke ist sehr gut markiert. Beim Aufstieg zum Lenzenfelsen sehr spärliche Markierung mit fehlenden Zeichen durch Forstarbeiten.
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt 29 Tuttlingen + Blatt 30 Sigmaringen
Wegverlauf: Vom Parkplatz überquert man die Brücke und folgt der Straße nach links bis zum Bahnübergang. Hier biegt man scharf rechts ab und orientiert sich bis auf Weiteres an den Markierungen des HW2 (rotes Dreieck). Nach 200 m entlang der Bahnlinie steigt der Pfad kräftig an bis in den Sattel am Falkenstein. Ein kurzer Abstecher nach rechts bringt uns zur imposanten Ruine von Burg Falkenstein mit grandiosem Blick über das Donautal.
Wieder zurück am Sattel geht es auf dem markierten Weg zunächst etwas abwärts, dann steigt der Pfad hinauf zum Schaufelsen, der seinem Namen alle Ehre macht und viele prächtige Ausblicke bietet. Vorbei an der Stettener Rasthütte (idealer Pausenplatz) erreicht man schließlich die Steighöfe mit dem Naturfreundehaus.
Am Waldrand bleibend senkt sich der Weg leicht abwärts und erreicht das Reiftal. Vorbei an bizarren Felsgestalten und auf luftigen Stegen wandert man hinab nach Neidlingen (Markierung: rote Raute). Hier geht man geradeaus durch den Ort, überquert die L277 und anschließend die Donau. Am Waldrand folgt man dem Radweg ca. 400 m nach rechts in Richtung Beuron, dann biegt man nach links in die Forststraße ein, die in steter Steigung nach oben führt. Am höchsten Punkt führt ein schmaler Pfad nach links (roter Dreiblock) und erreicht den Lenzenfelsen mit tollem Blick auf den Schaufelsen auf der anderen Talseite. Kurz danach bietet sich ein Kurzer Abstecher zur Ruine Lenzenburg an, von wo aus nochmals die Aussicht genossen werden kann.
Immer der spärlichen Markierung folgend, steigt man in weiten Schleifen hinab zur Neumühle, die inzwischen leider keine Einkahr mehr anbietet.

Schw Alb
Wandergebiete

Von Heubach über den Scheuelberg zum Bargauer Horn

Eine großartige Rundwanderung führt von Heubach hinauf auf den Scheuelberg und vorbei am Naturfreundehaus Himmelreich zum Bargauer Kreuz. Vom Bargauer Horn genießt man eine schöne Aussicht und wandert dann hinunter zur Teufelsklinge (Achtung! Gefährlicher Zugang) und zurück nach Heubach.
Einzige Wermutstropfen: Schlechte Markierung, Zugänge zu den Höhlen am Scheuelberg sind nicht gekennzeichnet und ziemlich gefährlich.

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Ausgangspunkt: Heubach, Beurener Straße
Anfahrt: Auf der B466 nach Böhmenkirch oder Steinheim am Albuch jahren. Dort abbiegen nach Bartholomä und dann auf der L1162 nach Heubach. Unmittelbar nach dem Fabrikverkauf der Fa. Triumph biegt nach links die Beurener Str. ab. Auf dieser bis zum Wanderparkplatz kurz nach den letzten Häusern von Heubach.
Höhenunterschied: Aufstieg:  500 Hm
Abstieg:   500 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Teilweise ohne Markierung oder sehr verwirrende Markierungen. Gutes Orientierungsvermögen notwendig, am besten mit GPS-Gerät.
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt 14  Aalen
Wegverlauf: Vom Parkplatz folgt man ein kurzes Stück dem Wirtschaftsweg nach links und überquert dann den Bach. Auf einem Wiesenpfad steugt man ein kurzes Stück auf, folgt dann dem Buschstreifen nach links, bis ein Wanderweg (Wegweiser) scharf nach rechts abbiegt. Auf diesem Weg steigt man ohne Markierung hinauf zum Waldrand und folgt dem Forstweg nach rechts bis zu einer breiten Forststraße. Wenige Meter auf dieser Schotterstraße zweigt nach links ein undeutlicher Pfad ab, der steil nach oben führt und dann wieder den Schotterweg erreicht. Jetzt geht man nach links bis zu den Wegweisern in Richtung Scheuelberg.
Auf dem Wanderpfad gewinnt man rasch an Höhe und erreicht am Ostfels einen ersten Aussichtspunkt an der steilen Kante. Man folgt der Kante auf unmarkiertem Weg und kommt zum Zustieg der ersten Höhle (Enges Loch) mit rostigem Drahtseil. Im Weiteren Wegverlauf bleibt man auf dem Rücken und orientiert sich jetzt an der Wegmarkierung des HW1 (rotes Dreieck) bis zum Aussichtspunkt Hoher Fels. Wenig später erreicht man das Naturfreundehaus Himmelreich.
Auf der Schotterstraße abwärts, dann auf steilem Fußweg abkürzend weiter wieder zur Schotterstraße. Wieder den Markierungen (HW1, Jakobsweg) folgend zum Bargauer Kreuz. Hier lohnt sich der Abstecher zum Bargauer Horn mit herrlicher Aussicht.
Der Weiterweg folgt den (wenigen) Wegweisern und Markierungen (rote Raute) in Richtung Heubach. An sehr unübersichtlicher Stelle leitet ein schmaler Pfad hinab zur Teufelsklinge, dann geht man auf dem breiten Forstweg hinunter zum Parkplatz.

Schw Alb
Wandergebiete

Rundwanderung um den Mindelsee

Nicht weit von Radolfzell am Bodensee liegt der seit 1938 unter Naturschutz stehende Mindelsee, ein aus der Eiszeit stammender Moränensee. Mit seinem Schilfgürtel, seinen Feuchtwiesen und Wäldern ist das heute 459 Hektar große Naturschutzgebiet Mindelsee ein Paradies für seltene und gefährdete Pflanzen- und Tierarten, für Libellen-, Käfer- und Schmetterlingsarten und über hundert Vogelarten. Zehn Kilometer lang war der See ursprünglich, gute zwei Kilometer Länge sind ihm geblieben. Eine Wanderung um den See ist für jeden Naturfreund zu jeder Jahreszeit ein Genuss.

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Ausgangspunkt: Markelfingen, Parkplatz beim Bahnhof
Anfahrt: Auf der B33 in Richtung Radolfzell, dann kurz vor Radolfzell der Beschilderung nach Markelfingen folgen. In der Ortsmitte an der Ampel abbiegen in Richtung Bahnhof, wo sich ein großer kostenloser Parkplatz befindet.
Höhenunterschied: Aufstieg:  150 Hm
Abstieg:   150 Hm
Gesamtgehzeit: 3,5 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wiesenpfaden. Zunächst gute Beschilderung, dann etwas Orientierungssinn vorteilhaft.
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt 33 Stockach Singen
Wegverlauf: Vom Parkplatz folgt man der Zufahrtsstraße zurück zur Hauptstraße, überquert diese und geht weiter geradeaus durch den Ort. An einer Verzweigung geht man halbrechts (Wegweiser Mindelsee) und kommt zum schön angelegten Waldfriedhof. Ab  hier hat man die Beschilderung des Mindelsee-Rundwegs.
Am See entlang auf gutem Waldweg, dann am Ende des Sees links abbiegen in Richtung Hirtenhof. Durch Sumpfwiesen, Schilf und eine Birkenallee führt der Weg zum Waldrand und steigt dann an zum Hirtenhof. Kurz vor dem Hof geht man rechts, biegt am Hof links ab und wandert an einer Obstplantage entlang. Am nächsten Querweg biegt man links ab in den Wald und erreicht den Dürrenhof.
Auf der Zufahrtsstraße des Hofes geht man nach Möggingen, kommt vorbei an der Kirche und erreicht kurz danach einen riesigen Mammutbaum. Entlang der Hauptstraße kommt man nach 400 m zur Zufahrt nach Schloss Möggingen, dem Sitz des Max-Planck-Instituts für Ornithologie (früher Vogelwarte Radolfzell) mit sehenswertem Multimedia-Raum.
Wieder zurück an der Hauptstraße geht man noch 300 m weiter, bis links ein Wiesenweg am Schilf des Mindelsee entlang führt. Nach einer Buschreihe biegt man scharf rechts ab, geht am Waldrand entlang und überquert die B33. Durch die Wiesen wandert man zurück nach Markelfingen.
Einkehrtipp: Vom Parkplatz aus führt ein 15-minütiger Spaziergang entlang der Bahnlinie zum Naturfreundehaus Bodensee.

Oberschwaben
Wandergebiete

Von Digelfeld durch das Glastal zur Wimsener Höhle

Von Hayingen führt diese landschaftlich und botanisch interessante Wanderung über das Digelfeld und durch das Glastal zur Wimsener Höhle. Diese ist die einzige mit dem Boot befahrbare Wasserhöhle Deutschlands und deshalb einen Besuch wert und ist von April bis Oktober geöffnet.
Nach der Fahrt in die Höhle und einer Einkehr in der Gaststätte Friedrichshöhle geht es auf dem gleichen Weg ein Stück zurück, dann wandern wir durch das Schweiftal wieder auf die Hochfläche, machen einen Abstecher auf den Lämmerstein und gehen zurück zum Parkplatz Digelfeld.
Besonders eindrucksvoll ist die Wanderung über das Digelfeld Ende April, wenn hier Tausende von Küchenschellen in voller Blüte stehen.
Die Wanderung verläuft zu einem Teil auf der Route hochgehschätzt der hochgehberge.

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Ausgangspunkt: Hayingen, Wanderparkplatz Digelfeld
Anfahrt: Fahrt nach Hayingen, dort in der Ortsmitte auf die L249 Richtung Ehestetten abbiegen. Am Ortsende bei einer markanten Linde (dahinter moderne Kirche) links abbiegen in Richtung Pfronstetten. Nach 500 m zeigt ein Schild (Wanderparkplatz) nach rechts und man fährt auf einem Schotterweg zum Wanderparkplatz Digelfeld.
Höhenunterschied: Aufstieg:  200 Hm
Abstieg:   200 Hm
Gesamtgehzeit: 3 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Gute Markierung und Beschilderung
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt Ehingen Münsingen
Wegverlauf: Vom Parkplatz folgt man ein kurzes Stück dem Wiesenweg und biegt dann links ab auf die Wanderspur durch die Wacholderheide. Im Frühling blühen hier Tausende von Küchenschellen. An der Hayinger Brücke überquert man die Teerstraße und erreicht den großen Grillplatz. Hier beginnt der schöne Weg durch das tief eingeschnittene Glastal vorbei an Felsen und Höhlen, der vorbei an Schloss Ehrenfels zur Schillerhöhle (Wimsener Höhle) führt.
TIPP: Wenn Sie die Höhle besuchen wollen, kaufen Sie sofort die Eintrittskarte. Sie erhalten dann die Zeit für den Höhlenbesuch und können die Wartezeit für eine Einkehr nutzen.
Beim Rückweg gehen Sie vorbei an Ehrenfels wieder in Richtung Glastal und biegen nach ca. 500 m rechts ab ins Schweiftal (Wegweiser). Sie erreichen die Hochfläche und am höchsten Punkt einen Schotterweg. Diesem folgen Sie nach links und steigen in 25 min hinauf zum Lämmerstein mit imposantem Tiefblick ins Glastal.
Auf dem Schotterweg wandern Sie wieder zurück zum Waldrand, dann geht es durch die Felder zurück zum Wanderparkplatz.


Schw Alb
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