Von Camacha nach Monte

Bei unserer Wanderung von Camcha nach Monte begleitet uns zunächst die Levada da Serra, dann folgen wir der Levada dos Tornos zum Wallfahrtsort hoch über Funchal. Wer sich nicht der wilden Fahrt mit dem Bus zurück in die Stadt aussetzen wil, kann auch die rasante Fahrt mit dem Korbschlitten hinab nach Funchal genießen oder die Seilbahn benützen. Im Anschluss lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch in den Markthallen von Funchal.

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Ausgangspunkt: Camacha
Anfahrt: Von Funchal mit dem Linienbus oder Taxi
Endpunkt: Monte – Linienbus oder Seilbahn oder Korbschlitten nach Funchal
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Gesamtgehzeit: 5 Std.
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Lange Wanderung auf guten Wegen
Karte/Führer: Bruckmann-Wanderführer Madeira
Rother-Wanderführer Madeira
Kompass 1:50.000 Blatt 234  Madeira
Freytag&Berndt 1:30.000 Madeira
Tourenverlauf: Vom Hauptplatz in Camacha folgen wir der Straße in Richtung Santo da Serra aufwärts bis zu einem Geldinstitut. Hier führt eine kleine Straße (Wegweiser „Levada“) steil aus dem Ort hinaus und erreicht nach 30 min die Levada da Serra. Wir biegen links ab und folgen der Levada durch ein Tal zur Siedlung Achadinha.
Wir überqueren eine Straße gehen um eine Kuppe herum und kommen ins Vale Pareiso. Nach einer Bushaltestelle verläuft die Levada knapp oberhalb der Straße. Bald darauf kreuzt die Levada Blandy. Am beinahe zugewachsenen Kanal erreichen wir eine steile Pflasterstraße, der wir abwärts bis zur Siedlung Choupana folgen.
Bei den ersten Häusern kreuzt die Levada dos Tornos, der wir nach rechts folgen und die uns durch Wald zum Ortseingang von Romeiros bringt. Hier ist die Levada mit Steinplatten abgedeckt. Wir folgen dem Pflasterweg bergab in den Talgrund und überqueren dort die alte Steinbrücke. Anschließend geht es in Kehren steil bergauf zu einem Aussichtspunkt und weiter zur Bergstation der Seilbahn. Von hier sind es nur noch wenige Meter zur Wallfahrtskirche von Monte.
Variante: Die kürzere Strecke nach Monte kann mit dem Besuch von Blandy’s Garden verbunden werden. Man verlässt dann die Gartenanlage an der Bushaltestelle „Levada dos Tornos“ und folgt der Levada nach Coupana.  Weiter geht es dann wie oben beschrieben. (Gehzeit 2,5 Std)

Von Encumeada über die Boca do Cerro ins Nonnental

Zu den großen Wanderungen auf Madeira zählt der Weg vom Encumeada-Pass über die Boca do Cerro ins Nonnental. Mit einigen kräftigen Anstiegen leitet er zunächst durch Eukalyptuswald und führt dann hinauf zum Hauptkamm. Als Abschluss „droht“ der lange, steile Abstieg hinunter nach Cural das Freiras.

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Ausgangspunkt: Encumeadapass
Anfahrt: Von Funchal mit dem Linienbus oder Taxi oder Mietauto
Endpunkt: Encumeadapass
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 6 Std.
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: anstrengende lange Wanderung auf steilen Pfaden, gelegentlich ausgesetzt und schmal
Karte/Führer: Bruckmann-Wanderführer Madeira
Rother-Wanderführer Madeira
Kompass 1:50.000 Blatt 234  Madeira
Freytag&Berndt 1:30.000 Madeira
Tourenverlauf: Direkt unterhalb der Bar am Pass zweigt ein schmaler Pfad nach links von der Straße ab. Er führt hoch über dem Tal abwärts zu einem Fahrweg, dem wir nach links folgen. Durch Lorbeerwald geht es in leichten Auf und Ab über mehrere kleine Brücken bis zum Curral Juncao am Ende des Tales. Hier überschreiten wir den Bach und steigen auf der anderen Talseite steil hinauf. Am Bergsporn entlang gewinnen wir Höhe, und erreichen schließlich die Boca do Cerro.
Hier ist Orientierungssinn angesagt, denn die Abzweigung ist zwar beschildert, aber die Schilder sind nicht eindeutig. Wir müssen ein kurzes Stück vor der Scharte nach links in Richtung Pico Grande abbiegen, dann geht es nach wenigen Metern wieder rechts in Richtung Curral das Freiras.
Der folgende Abstieg ins Nonnental ist steil und steinig und setzt Trittsicherheit voraus. Er leitet in vielen Kurven hinab und erreicht knapp 1/2 Std oberhalb des Ortes die Landstraße.
Variante: Von der Boca da Cerro hält man sich rechts und wandert auf schönem Höheweg hinab zum Forsthaus an der Boca da Corrida, wo man sich von einem Taxi abholen lässt.
(siehe Tour zum Pico Grande)

An der Levada do Furado von Ribeiro Frio nach Portela

Diese Wanderung an Levada do Furado, der „Königin der Levadas“ gehört mit zum Schönsten, was Madeira an Levada-Wanderungen zu bieten hat. Sie führt durch Urwald, entlang an schroffen Felswänden mit luftigen Wegstücken und bietet als Endpunkt den Pritela-Pass mit einer grandiosen Aussicht auf die Nordküste mit Porto da Cruz und dem Adlerfelsen.

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Ausgangspunkt: Ribeiro Frio – Victor’s Bar
Anfahrt: Von Funchal mit dem Linienbus Nr. 103 oder dem Taxi
Endpunkt: Portelapass – Bushaltestelle
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   100 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf  guten Pfaden, Trittsicherheit erforderlich.
Karte/Führer: Bruckmann-Wanderführer Madeira
Rother-Wanderführer Madeira
Kompass 1:50.000 Blatt 234  Madeira
Freytag&Berndt 1:30.000 Madeira
Tourenverlauf: Direkt bei Victor’s Bar in Ribeiro Frio beginnt der viel begangene Wanderweg entlang der Levada do Furado („Königin der Levadas“). Wir folgen dem wunderschönen Weg durch Lorbeerwald, Felstunnel und entlang von schroffen Felsabbrüchen.
Nach ca. 2,5 Std erreichen wir das verlassene Wasserhaus Lamaceiros, hinter dem wir die Levada verlassen und dem Wegweiser folgend den steilen Pfad nach links unten nehmen. Bald erreiche wir die Levada de Portelas und ein Forsthaus mit Picknickplatz.
Auf einem Fahrweg, der später in einen Pfad übergeht, folgen wir immer den Wegweisern „Portelas“ zu den Häusern am Pass, von wo wie einen imposanten Ausblick auf Porto da Cruz und den Adlerfelsen genießen können.

Wandern auf Madeira

Madeira, die „Insel des ewigen Frühlings“ eignet sich beihanahe des ganze Jahr über für einen Besuch. Dabei machen die Gegensätze in Geologie und Vegetation die Insel im Atlantik so reizvoll. 
Die bemerkenswertesten Bauwerke Madeiras sind die Levadas. Sie bringen das im trockenen, landwirtschaftlich genutzen Süden dingend benötigte Wasser aus dem regenreichen Norden und durchziehen die ganze Insel. Teilweise sind es kühne, an und in die Felswände gebaute Anlagen. Viele von ihnen sind heute ideale Wanderwege, die gerne angenommen werden.

 

Für einen Wanderaufenthalt auf Madeira eignet sich sehr gut ein Standort in Funchal. Von hier aus kann man die wichtigsten Ziele mit dem Linienbus erreichen und findet als Alternative auch günstige Möglichkeiten, sich mit dem Taxi transportieren oder abholen zu lassen.

 

 

 

 

Volcan Teneguia und Volcan Antonio

Bei der Wanderung vom Volcan Antonio zum Volcan Teneguia bekommen wir einen Einblick in die jüngste vulkanische Vergangenheit der Insel. Der Kegel des Antonio ist schon wieder mit Kiefern und Weinstöcken bewachsen, während die Hänge des Volvan Teneguia noch vom Ausbruch von 1971 geprägt sind.

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Ausgangspunkt: Parkplatz am Volcan San Antonio
Anfahrt: Von Santa Cruz nach Fuencaliente, dort auf die Straße in Richtung Las Indias und auf Piste zum ausgeschilderten (gebührenpflichtigen) Parkplatz. Ideal ist es, wenn man ein zweites Fahrzeug unweit der Punta Fuencaliente abstellen kann.
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 3,5 Std., falls Rückweg zu Fuß 5,5 Std
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf  Bergpfaden und im Geröll, Trittsicherheit erforderlich.
Karte/Führer: Rother-Wanderführer La Palma
Kompass 1:50.000 La Palma
Tourenverlauf: Vom Parkplatz durch das Infozentrum (Eintritt) in wenigen Minuten zum Kraterrand und auf diesem eine halbe Umrundung des Kraters (Rest gesperrt). Zurück zum Zentrum und nach links auf steilem Schotterhang abwärts zu einem Querweg. Auf diesem wird der Vulkankegel ein Stück umrundet, dann führt ein Pfad abwärts vorbei am Roque Tenguia zum Fuß des Volcán Tenequia.
Auf felsigem Pfad steigen wir steil hinauf zum Vulkangipfel (bei Wind sehr unangenehm) und genießen den Blick zurück zum Volcan San Antonio und zur Punta Fuencaliente mit Leuchtturm und Saline.
Für den Weg zum Faro biegen wir beim Abstieg vom Volcan Teneguia auf deutlich erkennbarem Pfad rechts ab und erreichen den mit Steinen eingefassten Schotter- und Ascheweg, dem wir bis zum Leuchtturm und der Strandbar folgen.

Ruta de los Volcanes

Die großartigste und aussichtsreichste Tour auf La Palma ist ohne Zweifel die Ruta de los Volcanos (Vulkanroute). Sie bietet ständig wechselnde Einblicke in die vulkanisch geprägte Landschaft und überschreitet sieben Vulkankegel unterschiedlicher Form und Farbe. Allerdings darf die Länge der Wanderung nicht unterschätzt werden, vor allem wenn in Fuencaliente der Bus erreicht werden muss.

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Ausgangspunkt: Refugio El Pilar
Anfahrt: Von Santa Cruz auf der Verbindungsstraße in Richtung Los Llanos zum Großen Picknickplatz. Am besten per Taxi
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   1200 Hm
Rückfahrt: Von Fuencalient mit dem Bus (Abfahrtszeit vorher erfragen)
Gesamtgehzeit: 7 Std.
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf  Bergpfaden und im Geröll, Trittsicherheit erforderlich.
Karte/Führer: Rother-Wanderführer La Palma
Kompass 1:50.000 La Palma
Tourenverlauf: Vom Refugio Pliar steigt man auf dem markierten Wanderweg durch Kiefernwald bergauf. Nach kurzer Zeit müssen Sie sich entscheiden, ob Sie den Birigoyo auf seiner Flanke umgehen wollen, oder ob Sie zum aussichtsreichen Gipfel aufsteigen und auch die folgenden Vulkane überqueren wollen (Mehraufwand: 35 min). Vor dem Krater des Hoyo Negro vereinigen sich die beiden Wege wieder.
Der Weg steigt am Hoyo Negro wieder an und umgeht die nächste Erhebung auf der linken Seite. An der Abzweigung zum Nambroque müssen Sie entscheiden, ob das Zeitpolster für diesen Abstecher noch reicht. Weiter geht es zum pechschwarzen Lavakessel La Malforada, an dem der Weg rechts vorbei führt. Wir bleiben auf dem Hauptweg und steigen hinauf zum Gipfel der Deseada II. Nachdem wir das Panorama genossen haben, wandern wir auf dem Kamm weiter und erreichen durch einen Kiefernwald ein langgezogenes Tälchen.
Wir umgehen einen dunklen Vulkankegel und stehen vor dem rot gefärbten Martín-Krater, von dem sich ein Abstecher zum Gipfel des Volcan Matín lohnt. Zurück auf dem Hauptweg wandern wir auf den Doppelgipfel der Montana Pelada zu, umgehen ihn aber auf der linken Seite. Nach dem Abstieg an den Fuß des Fuego geht es zum nächsten Etappenziel, der Montana del Pino mit einem Funkmasten. Wir lassen den Gipfel links liegen und steigen auf einem Camino hinunter nach Fuencaliente, wo wir an der Hauptstraße die Haltestelle der Linienbusse finden.
 

Roque de los Muchachos

Am Kraterrand der Caldera de Taburiente führt uns die Wanderung auf den höchsten Gipfel der Insel, der leider inzwischen von einer Straße erschlossen ist. Totzdem ein Erlebnis mit eindrucksvollen Tiefblicken.

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Ausgangspunkt: Mirador de Taburiente
Anfahrt: Von Santa Cruz auf der aussichtsreichen Höhenstraße in Richtung Roque de los Muchachos etwa 30 km bis zur Degollada de Franzeses (Fotografier-Schild).
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: Aufstieg: 2 Std
Abstieg: 1 3/4 Std
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf Bergpfaden und Schotterwegen, Trittsicherheit erforderlich.
Karte/Führer: Rother-Wanderführer La Palma
Kompass 1:50.000 La Palma
Tourenverlauf: Vom Mirador de Taburiente steigen wir auf den rot-weiß markierten Pfad (Schild: Roque de los Muchachos) wenige Meter zum Kamm und auf der anderen Seite in Richtung Caldera hinunter. Wir passieren ein Tor in der Mauer und folgen nun immer dem Pfad, der sich zunächst an der Innenseite der Caldera, später auf dem Kamm nach oben windet. Spätestens auf dem Gipfel der Fuente Nueve ist eine Pause angesagt.
Vorbei an den Observatorien erreichen wir den Parkplatz auf dem Roque de los Muchachos, von dem wir noch ein kurzes Stück zu den Aussichtsplattformen weiter gehen. Der Rückweg erfolgt auf dem gleichen Weg.
Tipp: Wenn Sie mehrere Fahrzeuge haben, parken Sie eines auf dem Gipfel. Sie können dann die Wanderung schon am Rastplaz „Fuente da Olen“ etwa 3 km früher beginnen.
Tipp: Bei der Rückfahrt lohnt sich ein Besuch im Santuario de Nostra Signora de las Nieves, einem der wichtigsten Wallfahrtsorte der Insel.

In den Lorbeerwäldern von Los Tilos

Diese Wanderung führt von Los Tilos hinein in die Lorbeerwälder des Nordostens entlang der steilen Hänge des Barranco del Aqua. Ziel ist der Aussichtspunkt Espigón Atrevasado.

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Ausgangspunkt: Los Tilos
Anfahrt: Von Santa Cruz auf der Küstenstraße nach Los Sauces. In einer Haarnadelkurve vor dem Ort zweigt nach links der Fahrweg nach Los Tilos ab.
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: 2 Std (Verlängerung zur Casa del Monte möglich)
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Gemütliche Wanderung auf Forstwegen, bei Verlängerung Trittsicherheit dringend erforderlich.
Karte/Führer: Rother-Wanderführer La Palma
Kompass 1:50.000 La Palma
Tourenverlauf: 500 m vor Los Tilos zweigt bergauf eine Forststraße ab (Hinweisschild „Monte El Canal y Los Tilos“). Dieser Straße folgen wir durch einen Tunnel und dann in gemütlicher Steigung durch die üppige Flora des Lorbeerwaldes hoch über dem Barranco del Aqua. An der nächsten Gabelung halten wir uns rechts und erreichen nach 50 min eine breite Wegverzweigung. Hier zweigt links ein Treppenweg ab, der in wenigen Minuten zum Aussichtspunkt Espigón Atrevesado führt. Nachdem wir von hier den Blick über den Urwald genossen haben, kehren wir auf gleichem Weg zurück.Eine Fortsetzung der Tour ist auf der Forststraße bis zur Casa del Monte möglich. Dazu bleibt man zunächst bis zu einer Materialseilbahn auf der Forststraße und kraxelt dann auf dem Zugangspfad der Kanalarbeiter äußerst steil durch Lorbeerwald und über kurze Felsstufen nach oben.

Urwaldwanderung von La Zarza nach Don Pedro

Die Wanderung durch die noch unberührten Lorbeerwälder des Barranco de la Zarza ist eine Pflicht für jeden Naturliebhaber. Sie verspricht ein Urwalderlebnis erster Klasse und ist eine der schönsten Wanderungen der Insel.

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Ausgangspunkt: Parque Cultural la Zarza
Anfahrt: Von Santa Cruz auf der Küstenstraße durch Los Sauces und Barloventa nach La Mata. Bei Weiler San Antonio del Monte liegt an der Straße das Info-Zentrum
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: einfache Strecke 3-4 Std, am besten ein Fahrzeug nach Don Pedro umparken
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf Bergpfaden und Schotterwegen, Trittsicherheit erforderlich.
Karte/Führer: Rother-Wanderführer La Palma
Kompass 1:50.000 La Palma
Tourenverlauf: Vom Info-Zentrum auf dem Fahrweg unter der Hauptstraße durch und zu einer kleinen Felswand mit Höhlen. Hier biegt links ein Wanderweg ab und verläuft am Barranco del Zarza entlang zu einem Fahrweg. Diesem folgen wir kurz, verlassen ihn dann auf einem nach links führenden Treppenweg. Durch Urwald wandern wir durch den ersten Talkessel, gehen vorbei an Apfelbäumen und wechseln in einen noch eindrucksvolleren Kessel. Im Halbkreis wandern wir an einer Felswand um den Kessel, durchschreiten den Talgrund und verlassen ihn dann nach rechts über eine Brücke und einige Treppen.
Im dritten Talkessel verbleiben wir im Barranco Magdalena, überwinden auf einer Hängebrücke die Schlucht (kann auch umgangen werden) und erreichen eine Quellhöhle am Weg. Vorbei an einem Wassertrog kommen wir zur Straße nach Don Pedro.
Wer zurück nach La Zarza muss, hat hier einen günstigen Umkehrpunkt.
Wir folgen der Straße links abwärts und verlassen sie in der nächsten Kurve bei einem Wasserbehälter. Der Fahrweg geht in einen Pflasterweg über und erreicht wieder die Straße. In der folgenden Kurve zweigt ein deutlicher Pfad ab, der in einen Camino übergeht. Am Kamm entlang verbleiben wir auf dem Hauptweg und erreichen schließlich die Plaza von Don Pedro, wo wir (hoffentlich) ein Fahrzeug geparkt haben.

Wandern in der Caldera de Taburiente

Die Caldera de Taburiente ist einer der größten Erosionskrater der Welt und bildet das Herzstück der Insel. Von Los Brecitos aus erwandern wir einen Teil dieser faszinierenden Landschaft mit seiner üppigen Vegetation.

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Ausgangspunkt: Los Brecitos
Anfahrt: Von Santa Cruz nach Los Llanos, dort in der Stadtmitte rechts abbiegen zum Ortsteil Los Barros und hinauf zum Mirador Lomo de los Caballos. Weiter auf schmalem, steilem Sträßchen hinunter zum Parkplatz im Barranco de las Angustias. Von dort mit Shuttle-Bus nach Los Brecitos.
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   800 Hm
Gesamtgehzeit: 6 Std.
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf teilweise schmalen Bergpfaden, Trittsicherheit erforderlich.
Karte/Führer: Rother-Wanderführer La Palma
Kompass 1:50.000 La Palma
Tourenverlauf: Vom Endpunkt der Busse Los Brecitos führt ein schöner, bequemer Weg hinunter in die Caldera, der gut beschildert ist. Er quert den Barranco de las Caneras und erreicht eine kleine Hochfläche. Wir passieren einige Wasserläufe und erreichen den Aussichtspunkt am Mirador de Lomo del Tagasaste. Wir wandern in weitem Bogen hinab zur Playa de Taburiente und überqueren den Bach zum Zeltplatz mit dem Centro de Servicios de Taburiente.
Der Abstieg zum Parkplatz beginnt bei Zeltplatz und wendet sich nach wenigen Minuten in den benachbarten Barranco. Nach einem kurzen Aufstieg geht es durch den Hang hinab bis nahe an den Bach. Die beiden Wegmöglichkeiten vereinen sich nach 5 min wieder. Wenig später mündet der Barranco Rivanceras ein, dem wir für einen Abstecher zur Cascada de Colores ein kruzes Stück aufwärts folgen.
Der Weg führt jetzt endgültig hinunter zum Bach, dem wir fortan immer talwärts entlang wandern. Der Weg ist durch den Bachverlauf im Wesentlichen vorgegeben und es finden sich auch immer wieder Markierungen und Hinweisschilder.