Rund um den Puig Roig

Diese Rundwanderung um den Puig Roig gehört sicher zu den Höhepunkten einer Wanderreise nach Mallorca. Uralte Olivenhaine und der Blick auf die wilde Nordküste bieten unvergessliche Erlebnisse.
Achtung! Die Tour kann nur am Sonntag unternommen werden, da unter der Woche der Durchgang durch die Finca Mossa gesperrt ist. Ideal ist es, wenn mehrere Fahrzeuge zur Verfügung stehen.

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Ausgangspunkt: Zufahrt zur Finca Mossa oder Kloster Luc
Anfahrt: Mietauto(s) oder Taxi
Endpunkt: Lluc
Rückfahrt: Mietauto oder Taxi
Höhenunterschied: Aufstieg:  500 Hm
Abstieg:   500 Hm
Gesamtgehzeit: 6 Std. von/nach Lluc, 4,5 Std von Finca Mossa
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf guten Pfaden, zum Teil steile Aufstiege und Abstiege
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Mallorca
Freytag&Berndt 1:50.000 Mallorca
Tourenverlauf: Von der Bushaltestelle am Kloster Lluc vorbei am Fußballplatz und durch den „Steingarten“ zur Zufahrt der Finca Minut an der C710. Jetzt auf dieser zur Zufahrt der Finca Mossa (1,5 Std).
Hinter dem Gatter auf Betonweg, der in eine Piste übergeht, zum Gehöft, an dem man links vorbei geht. 20 m hinter dem Eisengatter auf schmalem Pfad den Steinmännchen folgen und auf schönem Steig durch die Felswand hinauf zum Col d’es Ases.
Um die Flanke des Puig Roig herum führt nun der Weg durch Gras, Johanniskraut und Rosmarin hinauf zum Segarra-Pass mit herrlichem Küstenpanorama. Vom Pass umrunden wir den Puig Roig durch die Nordwand auf schmalem Pfad, sehen hinunter zur Ruine der ehemaligen Polizeikaserne und erreichen die Höhlenwohnungen der Finca Es Cosconar.
Auf breitem Schotterweg wandern wir durch das Tal, passieren mehrere Fincas und orientieren uns am Kalvarienberg von Lluc. Durch ein Metalltor und über eine Brücke erreichen wir schließlich den Hof des Klosters.

Vom Cuber-Stausee zum Kloster Lluc

Die Wanderung ist Teil des alten Pilgerwegs von Sollér zum Kloster Lluc. Er wurde in den letzten Jahren vorbildlich restauriert und ist ein echtes Erlebnis. Dabei begeistert besonders der Ausblick zum Cuber-Stausee und zum Gorg Blau sowie zum Puig Major. Höhepunkt ist dann der Besuch des größten Wallfahrtsortes der Insel.

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Ausgangspunkt: Cuber-Stausee
Anfahrt: Mit dem Linienbus von Port de Soller oder Soller
Endpunkt: Lluc
Rückfahrt: Linienbus zurück nach Port de Sollér oder Soller
Höhenunterschied: Aufstieg:  500 Hm
Abstieg:   700 Hm
Gesamtgehzeit: 4,5 Std.
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf guten Pfaden, zum Teil steile Aufstiege und Abstiege
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Mallorca
Freytag&Berndt 1:50.000 Mallorca
Tourenverlauf: Von der Bushaltestelle am Cuber-Stausee folgen wir der Straße ein Stück in Richtung Lluc, bis rechts am Wasserkanal ein bequemer Weg beginnt. Auf einer Betonbrücke überqueren wir den Kanal und steigen auf einem Karrenweg durch Steineichenwald zum wenig markanten Vol d’es Coloms hinauf. Abwärts gehend erreichen wir eine Weggabelung, an der wir in Richtung Font d’es Prat weiter absteigen. Im Talgrund überqueren wir eine Brücke und steigen dann hinauf zum Fuß der Masanella (Markierung „M“).
Nach gut einer Stunde ist die Passhöhe erreicht und wir wandern hinuter zur Casa de Neu. Von hier erkennt man das nächste Ziel, die Finca Coma Freda im bewaldeten Talkessel. In steilen Serpentinen geht es auf steinigem Weg hinunter zur Finca, an dieser vorbei und zur Hauptstraße Inca – Lluc. Über die Brücke kommen wir links aufwärts zur Tankstelle und von dort über die Kreuzung und auf dem Asphaltsträßchen zum Kloster Lluc.

Vom Coll de Soller zum Teix und nach Valdemossa

Der Aufstieg vom Coll de Soller ist der kürzeste Weg zum Gipfel des Teix. Er lässt sich zur Überschreitung der „Schlangenebene“ nach Valdemossa ausdehnen und bietet dann eine schöne Tageswanderung.

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Ausgangspunkt: Col de Sollér
Anfahrt: Mit dem Taxi von Port de Soller oder Soller
Endpunkt: Valdemossa
Rückfahrt: Linienbus zurück nach Port de Sollér
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   800 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf guten Wegen und einigen Pfaden. Orientierungssinn vorteilhaft
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Mallorca
Freytag&Berndt 1:50.000 Mallorca
Tourenverlauf: Vom Col de Sollér wandern wir auf der Straße ein kleines Stück zurück in Richtung Sollér bis zur Zufahrt zur Mineralwasser-abfüllung. Hinter der Anlage beginnt an einem Eisengatter (evt. überklettern) ein Fahrweg, der dann in eine Piste übergeht. Auf dieser in vielen Kurven aufwärts zur Casa del Rei Don Jaume. Hinter dem Gatter auf rot markiertem Weg zu einem Pfad, dann weiter durch Wald zu einem Aussichtspunkt.
Durch Gras und Ginster wandern wir in ein Tal hinein und steigen auf dem reizvollen Felsenpfad zur Quelle Font de Sa Serp.  Hier biegen wir links ab und steigen hinauf zum Gipfel des Teix.
Zurück an der Quelle nehmen wir die Fortsetzung des vorherigen Weges über die „Schlangenebene“ und biegen an einer mit Steinmännchen markierten Abzweigung links ab. Durch Wald und Felder geht es steil hinunter nach Valdemossa.

Von Bunyola zum Mirador Leandro Ximenis

Eine wenig begangene Tour mit einer grandiosen Aussicht vom Mirador Ximenis auf die Bucht von Palma. Dazu kommt ein spannendes Wegstück durch eine Felssplate beim Abstieg in das Tal von Biniforani Vell.

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Ausgangspunkt: Restaurant Penasso an der C711 Sollér – Palma bei Bunyola
Anfahrt: Mit Mietauto oder Taxi zum Restaurant oder mit Bus oder Bahn nach Bunyola und in ca. 15 min zu Fuß zum Restaurant
Endpunkt: Restaurant Penasso
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Aufstieg auf breiter Piste, dann Zwischenstück mit Orientierungsproblemen, Abstieg steiler Pfad
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Mallorca
Freytag&Berndt 1:50.000 Mallorca
Tourenverlauf: Vom Restaurant ca. 1 km auf der Straße in Richtung Sollér bis zur Zufahrt zum Gehöft S’Alqueria d’Avall. Vor dem Hauptgebäude links halten und auf einem Schotterweg in vielen Kehren in angenehmer Steigung (kein Schatten!) hinauf bis zum Pass, wo eine Steinsäule zum Mirador Leoandr Ximenis auf der Alqueria weist. Von dort bietet sich ein herrlicher Blick auf Palma und die Küste.
Zurück am Pass folgen wir einem Fahrweg bis zu einer Hütte, hinter der wir rechts in einen Karrenweg abbiegen. Vor einer Linkskurve verlassen wir den Weg und gehen geradeaus durch einen Olivenhain. Vor dem Steilabsturz gehen wir links bis zu einem schmalen Felsdurchlass mit einem Gatter. Hier gehen wir auf steilem Pfad abwärts zu einem Mauerdurchlass und erreichen einen Feldweg, dem wir nach links zu einem Sträßchen folgen. Vorbei an Zypressen erreichen wir einen Tennisplatz und anschließende an einem Wasserbecken die Straße hinunter zum Gehöft, wo die Wanderung begonnen hat.

Wanderungen auf Mallorca

Mallorca, die größte Insel der Balearen, wird oft gleichgesetzt mit dem Massentourismus und allen seinen Nebenerscheinungen. Dabei vergisst man oft, dass abseits der Küstenregionen die Insel relativ dünn besiedelt ist. Vor allem im Tamuntana-Gebirge im Nordwesten finden sich viele Naturlandschaften, die ideal für Wanderungen sind. Aus den vielen Möglichkeiten kann hier nur einen kleine Auswahl angeboten werden.
Bitte beachten Sie, dass sich die Wegführung der Wanderungen ändern kann, weil die Gutsbesitzer den Durchgang sperren. Verlassen Sie sich also nicht unbedingt auf die Beschreibungen in alten Tourenführern oder auf alte gpx-Tracks sondern folgen Sie wo vorhanden den Wegmarkierungen.

Wir haben bei unseren Aufenthalten als Urlaubsort Port de Soller gewählt. Durch die gute Anbindung an das Busnetz lassen sich von hier  sehr viele Startpunkte der Wanderungen per Linienbus erreichen.

 

Wanderreisen

Auch wenn die heimischen Berge unendlich viele Möglichkeiten bieten, zieht es mich gelegentlich zu Wanderreisen hinaus in die „weite Welt“. Besonders in der Übergangszeit, wenn Winteraktivitäten nicht mehr möglich sind und für Bergtouren noch zuviel Schnee liegt, bin ich gerne in südlichen Gefilden unterwegs, um dort zu wandern.

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Vom Pico do Areiro zum Pico Ruivo

Der kühne Panoramaweg vom Pico do Areiro zum Pico Ruivo darf bei einem Wanderaufenthalt auf Madeira auf keinen Fall fehlen. Er führt auf in den Fels geschlagenen Pfaden, Tunnels und Stufen durch eine grandiose Felslandschaft und bietet unvergleichliche Ein- und Ausblicke.
Wenn man den Weg nicht wieder zurück gehen will, was eine sehr lange Tagestour ergeben würde, bleibt für die Anfahrt zum Pico do Areiro nur ein Taxi, von dem man sich dann am Endpunkt Achada do Teixeira auch wieder abholen lässt.

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Ausgangspunkt: Pousada do Pico do Areiro
Anfahrt: Anfahrt mit dem Taxi (kein Linienbus!). Taxi dann zum Endpunkt bestellen
Endpunkt: Achada do Teixeira
Höhenunterschied: Aufstieg:  500 Hm
Abstieg:   700 Hm
Gesamtgehzeit: 4-5 Std.
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz, Taschenlampe
Anforderungen: Wanderung auf  guten Pfaden, gelegentlich ausgesetzt und schmal
Karte/Führer: Bruckmann-Wanderführer Madeira
Rother-Wanderführer Madeira
Kompass 1:50.000 Blatt 234  Madeira
Freytag&Berndt 1:30.000 Madeira
Tourenverlauf: Vom großen Parkplatz am Pico do Areiro sind es nur wenige Meter hinauf zur Aussichtsplattform, die einen ersten großartigen Blick auf die zu durchwandernde Bergwelt vermittelt. Bald verlassen wir die Menschenmenge und gehen auf dem Plasterweg am Bergrücken entlang bergab. Auf bestens angelegtem Weg geht es in ständigem Auf und Ab mit toller Aussicht zum ersten Tunnel unter dem Pico do Gato, dem im Felskessel mit Blick zum Pico Ruivo weitere folgen. Durch teilweise abgebrannte uralte Stämme von Baumheide wandern wir das letzte Stück in einer weiten Linkskurve hinauf zur Pico-Ruivo-Hütte.
Bei der Terrasse der Hütte startet der Gipfelanstieg zum Pico Ruivo. Kurz unter dem Gipfel halten wir uns an einer Verzeigung links und steigen steil durch Felsen hinauf zur Gipfelsäule, von der aus wir ein 360-Grad-Panorama genießen können.
Zurück zur Hütte wandern wir auf dem Anstiegsweg. Zum Abstieg zur Achada do Teixeira bleiben wir auf dem Pflasterweg in Richtung Sattel (nicht rechts abbiegen) und folgen diesem Weg abwärts zum Parkplatz, wo schon das Taxi auf uns wartet.

Von der Boca da Corrida zum Pico Grande

Der Pico Grande ist wohl der markanteste Gipfel Madeiras. Von der Boca da Corrida führt ein anspruchsvoller Bergweg mit leichter Kletterei auf den aussichtsreichen Berg mit seinen sehenswerten Felsformationen.

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Ausgangspunkt: Boca da Corrida
Anfahrt: Mit Mietauto oder Taxi von Funchal nach Estreite de Camara de Lobos. Von dort auf sehr steilem, schmalem Sträßchen zum Parkplatz an der Boca da Corrida
Endpunkt: Boca da Corrida
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 5 Std.
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Lange Wanderung auf zunächst breiten Wegen, Gipfelanstieg schmale, steile Pfade mit leichter Kletterei zum Gipfel
Karte/Führer: Bruckmann-Wanderführer Madeira
Rother-Wanderführer Madeira
Kompass 1:50.000 Blatt 234  Madeira
Freytag&Berndt 1:30.000 Madeira
Tourenverlauf: An der Boca da Corrida beginnt bei der kleinen Kapelle der Aufstieg. Er verläuft bis zur Boca do Cerro (ca. 1 Std.) auf einem breiten Schotterweg und bietet schon hier herrliche Ausblicke ins Nonnental. An der Scharte nehmen wir den rechten, steil nach oben führenden Pfad und an der folgenden Verzeigung steigen wir links zu Kastanienbäumen hinauf. Hier ist ein idealer Rastplatz, bevor die Hauptschwierigkeiten beginnen.
Zunächst steigen wir an einer Felswand steil empor (Drahtseil), dann windet sich der Pfad sehr steil und schmal nach oben. Vorsicht bei Nässe! Kleine Steinmännchen und grüne Punkte helfen bei der Orientierung. Orientierungspunkt sind einige dunkle Felsen im Gratverlauf. Wir erreichen knapp unter dem Gipfel ein kleines Plateau am Grat. Von hier aus werden die letzten Meter zum höchsten Punkt in leichter Kletterei überwunden – das Drahtseil ist hier nicht sehr vertrauenswürdig.

Küstenweg von Machico nach Porto da Cruz

Diese spektakuläre Wanderung auf dem alten Küstenweg beginnt im Tal von Machico und führt zunächst durch landwirtschaftlich genutzte Flächen zur Boca da Risco. Dort beginnt ein abenteuerlicher Pfad an steilen Wänden hoch über dem tosenden Meer, der schließlich in der Ortschaft Porto da Cruz endet.
Für diese Wanderung ist absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Voraussetzung.

 
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Ausgangspunkt: Bushaltestelle Pico do Facho vor dem Canical-Tunnel
Anfahrt: Von Funchal mit dem Linienbus
Endpunkt: Porto da Cruz – Linienbus nach Funchal (Umsteigen in Machico)
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   500 Hm
Gesamtgehzeit: 5 Std.
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Lange Wanderung auf teilweise ausgesetzten, schmalen Wegen
Karte/Führer: Bruckmann-Wanderführer Madeira
Rother-Wanderführer Madeira
Kompass 1:50.000 Blatt 234  Madeira
Freytag&Berndt 1:30.000 Madeira
Tourenverlauf: An der Bushaltestelle beginnt auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Levada do Canical. Sie führt in angenehmer Steigung über dem Tal von Machico durch landwirtschaftlich genutztes Gelände und bringt uns ins Tal der Ribeira Seca.
Für den nicht markierten Aufstieg zur Boca do Risco orientiert man sich am besten an der Stromleitung, die aus dem Tal nach rechts oben führt und folgen den Wegspuren. An der Scharte haben wir einen eindrucksvollen Blick auf die felsige Nordküste und den Atlantik.
An der Scharte wenden wir uns nach links und folgen dem nach unten führenden Weg. Er geht bald in einen schmalen Pfad über, der mit tollem Tiefblick hoch über dem Meer an einer Felswand entlang führt (wenige Drahtseile) und schließlich zu einem Sporn mit Vermessungspunkt leitet.
Der Weg kommt jetzt durch Wald in ein kleines Tal mit Häusern und Äckern, wo wir einer kleine Levada hoch über dem Talgrund folgen. Bald verlassen wir diese und steigen steil hinab in die Siedlung Larano, von wo wir der Asphaltstraße folgen. In einer Linkskurve verlassen wir sie über ein paar Stufen und halten uns auf eine Anhöhe zu. Vorbei an ein paar Höhlen leitet der Pfad ins Tal hinunter und überquert einen Bach. Am Gegenhang steigen wir steil hinauf zur Straße und wandern auf ihr nach Porto da Cruz.
Die Bushaltestelle finden wir oberhalb der Kirche bei einer Bar.

Levadawanderung am Encumeadapass

Die Lavada-Wanderung vom Encumeadapass bietet ein Kontrastprogramm vom Feinsten. Zunächst wandern wir entlang einer Blumenlevada durch die schroffe Gebirgslandschaft, dann erleben wir beim Abstecher ins Folhadal einen Nebelwald mit üppiger Vegetation. Hier können wir hautnah erleben, woher Madeiras Levadas ihr Wasser beziehen.

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Ausgangspunkt: Encumeadapass
Anfahrt: Von Funchal mit dem Linienbus oder Taxi oder Mietauto
Endpunkt: Encumeadapass
Höhenunterschied: Aufstieg:  100 Hm
Abstieg:   100 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz, Taschenlampe
Anforderungen: Wanderung auf  guten Pfaden, gelegentlich ausgesetzt und schmal
Karte/Führer: Bruckmann-Wanderführer Madeira
Rother-Wanderführer Madeira
Kompass 1:50.000 Blatt 234  Madeira
Freytag&Berndt 1:30.000 Madeira
Tourenverlauf: Direkt gegenüber der Bar am Pass folgen wir dem Wegweiser „Folhadal“ einige Stufen hinauf und erreichen sofort die „Blumenlevada“ Levada do Norte. Wir folgen ihr bis zum Tunneleingang ins Folhadal, das wir beim Rückweg besuchen werden.
Der Levadaweg verläuft nun entlang der Levada das Rabacas, die stellenweise ausgesetzt an die Felswände gebaut ist, so dass manchmal die Mauer als Pfad dienen muss. Nach einem kurzen Tunnel (nass!!!), wandern wir auf die Hänge des Crista del Galo zu, bis wir vor dem Eingang zum langen, nassen Tunnel stehen. Kurz davor finden wir beim kleinen Haus über der Levada (Stufen aufwärts) einen idealen Rastplatz. Hier ist unser Umkehrpunkt.
Beim Rückweg erreichen wir wieder die Levada do Norte und folgen ihr durch den engen Tunnel (Achtung! schmaler Weg entlang des Wasserlaufs im Dunkeln) ins Folhadal. Hier betreten wir eine andere Welt: Nebelschwaden, Nässe, Flechten, Urwaldgewächse. Wir wandern bis zum Beginn des nächsten Tunnels, steigen kurz nach links hinauf zum Wasserfall und kehren dann durch den Tunnel wieder zurück in die Sonne zum zum Encumeada-Pass