Der Ipf ist der unverwechselbare Hausberg von Bopfingen und gleichzeitig historischer Siedlungsort und vor allem Kultur- und Naturdenkmal. Neolithische-, bronze- und eisenzeitliche Besiedelungsspuren zeugen von der Anziehungskraft des von Menschenhand geformten Berges am Rande des Rieses.
Unsere Wanderung führt zunächst hinauf auf den aussichtsreichen „Gipfel“, leitet dann weiter zum Freilichtmuseum „Keltenhof“ und erklimmt dann mit dem Blasienberg den zweiten Höhepunkt. Von dort bietet sich nochmals ein imposanter Rundblick über das Ries und seine Kraterränder.
Fahrt von Nördlingen auf der B29 nach Bopfingen. An der Ampel rechts abbiegen in Richtung Kirchheim, die erste Straße links und und sofort rechts ab in die Straße „Im Steinbrüchle“. Auf dieser bergauf, dann halbrechts abbiegen bis zum Ende (Schotterweg) bei der Tennisanlage.
Ausgangspunkt:
Bopfingen, Tennisanlage
Navi: Bopfingen, Im Steinbrüchle 21
Höhenunterschied:
Aufstieg: 360 Hm
Abstieg: 360 Hm
Gesamtgehzeit:
12 km, ca. 3.30 Std
Anforderungen:
Wanderung auf Wanderpfaden, Wirtschaftssträßchen,
nicht markiert, GPS sinnvoll
Vom Parkplatz gehen wir durch die Straße „Im Steinbrüchle“ abwärts und biegen rechts in den „Oberer Kreuzheckenweg“ ein. Auf diesem bis zur Kreuzung mit der Jahnstraße, wo wir geradeaus auf dem Wirtschaftsweg weitergehen. Leicht rechts haltend erreichen wir die Ipfstraße, auf der wir rechts aufwärts bis zu einer Buschreihe gehen. Hier zweigt ein unscheinbarer Trampelpfad scharf rechts ab.
Wir steigen auf dem Pfad am Hang entlang aufwärts und gewinnen in Serpentinen an Höhe. Dabei überqueren wir den „Direktanstieg“, gehen weiter aufwärts, jetzt in der Gegenrichtung, und kommen zum Wallgraben. Weiter umrunden wir auf unscheinbarem Pfad den Hang, bis ein steiler Pfad zum Rand des Plateaus hinaufführt.
Immer am Rand entlang umrunden wir die Hochfläche entgegen dem Uhrzeigersinn und kommen zu einer Baumreihe, an der ein deutlicher Weg abwärts führt.
Wir folgen dem breiten Abstiegsweg, bis wir das Freilicht-museum „Keltenhof“ erreichen. Nach der Besichtigung gehen wir wieder ein kurzes Stück zurück, biegen dann rechts ab und folgen kurz darauf den Büschen nach rechts. Wir kommen an die Teerstraße, gehen nach links und biegen dann bei den Wegweisern „Keltenweg“ rechts ab.
Nach einem kurzen Waldstück leitet uns ein Trampelpfad nach links aufwärts, auf dem wir schließlich zum höchsten Punkt des Blasienberges mit Bank und Schaukel und herrlicher Aussicht kommen.
Vorbei an der Schaukel führt der Weg geradeaus abwärts in Richtung Kirchheim und biegt bei einer Infotafel rechts ab. Auf dem Feldweg erreichen wir die Landstraße, überqueren sie und gehen abwärts bis zum Waldrand. Dort biegen wir rechts ab in den Grasweg, auf dem wir bis zur Zufahrt nach Osterholz bleiben. Dort gehen wir links aufwärts, biegen am Grabhügel rechts ab, nehmen dann an der nächsten Wegekreuzung den Weg nach links und kommen an die Fahrstraße nach Osterholz. Diese wird überquert, dann biegen wir rechts in den Wirtschaftsweg ein. Auf ihm wandern wir bis zur Landstraße, überqueren sie und folgen dem Sträßchen durch die Felder.
Es geht auf dem Teersträßchen abwärts bis zu einem Buschgürtel, wo wir den unscheinbaren Grasweg nach links nehmen und nach wenigen Metern am Rand der Tennisanlage ankommen. Um die Anlege herum erreichen wir den Parkplatz.
Grabenstetten liegt unweit von Bad Urach auf der Albhochfläche im Bereich des ehemals größten ketlischen Oppidums „Heidengraben“. Der Ort ist Startpunkt einiger Wanderrouten wie z.B. zur Falkensteiner Höhle oder zu Lauereckfels und Heidengraben.
Wir unternehmen heute eine Wanderrunde mit zwei völlig unterschiedlichen Abschnitten. Zunächst geht es meist auf Wirtschaftswegen nach Hengen und weiter in Richtung Strohweiler, dann durchwandern wir auf Walwegen und schmalen Pfaden das Erdtal und steigen dann hinauf zum Schreckenfels.
a.Fahrt von Bad Urach nach Grabenstetten, dort in der Ortsmitterechtst abbiegen in Richtung Böhringen. Parkplatz 200 m nach Ortsende.
b. Fahrt von Münsingen in Richtung Bad Urach bis Seeburg., dort an der Ampel rechts ab und nach Hengen. Am Ortsende auf sehr schmalem Sträßchen nach Links zur Kreisstraße und auf dieser links halten zum Wanderparkplatz.
Ausgangspunkt:
Grabenstetten, Parkplatz Heidengraben
Navi: Grabenstetten, Böhringer Straße
Höhenunterschied:
Aufstieg: 210 Hm
Abstieg: 210 Hm
Gesamtgehzeit:
11 km, ca. 3.30 Std
Anforderungen:
Wanderung auf Waldwegen und Wrtschaftswegen, steiler Pfad durch die Große Schrecke.
nur teilweise markiert, GPS hilfreich
Karte/Führer:
Schwäbischer Albverein 1:35.000 Blatt 19 Reutlingen Bad Urach
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz gehen wir 50 m in Richtung Hengen und biegen dann rechts in den Wirtschaftsweg ein (Ww. Falkensteiner Höhle). Sofort dansch halten wir uns links und bleiben dann auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg bis zum Waldrand. nach kurzem Stück im Wald erreichen wir eine T-Kreuzung. Hier geht ein kaum sichtbarer Wanderpfad geradeaus, dem wir bis zum Ende des Waldes folgen.
Auf einem Wiesenweg erreichen wir nach 50 m einen Wirtschaftsweg, gehen auf ihm nach rechts abwärts und biegen dann links ab. Immer geradeaus kommen wir an die B28, gehen an ihr entlang nach rechts und überqueren sie am Bauernhof.
Durch die Felder kommen wir an die Kreisstraße und folgen ihr hinab nach Hengen. Dort gehen wir bis zur Kirche, biegen dort scharf links ab (Ampel) und gehen entlang der Straße aufwärts. Am Ortsende wird die L245 Überquert, dann geht es nach links an der Straße entlang zum folgenden Wanderparkplatz und von dort auf dem Wirtschaftsweg weiter zum Waldrand. Direkt danach biegen wir links ab, überqueren den folgenden Forstweg und bleiben auf dem Waldweg bis an die B28. Diese wird überquert, dann gaht es durch Wald und Felder zum Parkplatz „Erdtal“ an der Kreisstraße.
nach Überqueren der Straße folgen wir vom Parkplatz dem Weg (Ww.) der hinab ins Erdtal mit seinen bizarren Felsen führt. Im Frühling großes Vorkommen von Aronstab, Immer bergab, bis an der ersten Steigung der schmale Wanderpfad (Markierung schlecht sichtbar) halblinks abzweigt und durch eine idyllische Klamm leitet. Wir bleiben auf dem vorgegeben Pfad, dann biegen wir an der „Großen Schrecke“ haöblinks ab und gehen auf schmierigem Untergrund aufwärts.
Am Hang entlang kommen wir auf dem schmalen Pfad zum Schreckenfels. Von dort führt der deutliche Wanderweg zu einem Forstweg, dem wir nach links folgen und dann steil ansteigend den Grillplatz erreichen.
Noch wenige Meter aufwärts, dann sind wir wieder an der Kreisstraße und am Wanderparkplatz angelangt.
Wenn Sie nach der Wanderung nach weitere Infos zum keltischen Leben im Oppidum „Heidengraben“ wollen, dann besuchen Sie das sehenswerte Heidengrabenzentrum Erkenbrechtsweiler. Sie finden es, wenn Sie Grabenstetten in Richtung Erkenbrechtsweiler fahren. geöffnet Do. – So. Navi: Erkenbrechtsweiler, Burrenhof 2
Die Heuneburg ist eine vor- und frühgeschichtliche Höhensiedlung am Oberlauf der Donau im Ortsteil Hundersingen der Gemeinde Herbertingen. Unweit von ihr findet man neben einigen Viereckschanzen das Hohmichele, ein beeindruckendes Fürstengrab aus der Zeit der Kelten mit einem 13,5 m hohen Grabhügel.
Die keltische Höhensiedlung ist die älteste Stadt nördlich der Alpen. Im 6. Jahrhundert v. Chr., als das antike Rom noch eine unbedeutende Stadt am Tiber war, erreichte sie ihre Blütezeit. Die befestigte Kernanlage des frühkeltischen Fürstensitzes ist etwa 300 Meter lang und bis zu 150 Meter breit. Sie ist eine der bekanntesten Fundstellen aus keltischer Zeit in Mitteleuropa.
1. Von Heiligkreuztal zum Hohmichele
Unsere Wanderung führt vom Kloster Heiligkreuztal durch die malerische Landschaft am Fuß des Bussen zu diesem imposanten Zeugnis der keltischen Kultur.
Auf der B311 nach Riedlingen, dort durch die Stadt nach Altheim (L277) und weiter nach Andelfingen. Am Ortsanfang im Kreisverker links abbiegen nach Heiligkreuztal.
Ausgangspunkt:
Parkplatz am Ortsanfang Heiligkreuztal auf der linken Straßenseite gegenüber des Klostereingangs
Navi: Heilgkreuztal
Höhenunterschied:
Aufstieg: 120 Hm
Abstieg: 120 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 4 Std., 16 km
Anforderungen:
Rundwanderung auf Wirtschafts- und Forstwegen, teilweise asphaltiert
Bis zum Hohmichele gute Beschilderung und Markierung, allerdings keine durchgehend einheitliche Markierung
Vom Klosterparkplatz folgt man ein kurzes Stück der Straße bis zur Schächerkapelle. Hier biegt man links ab (Wegweiser Oberholzhütte) und folgt dem asphaltierten Wirtschaftsweg vorbei am Friedhof bis zu einer Bank am Wegkreuz. kurz darauf biegt man rechts ab (Ww. Oberholzhütte, Markierung gelber Ring) und erreicht den Waldrand. Nach einem kurzen Stück am Waldrand geht es halbrechts in den Wald und man kommt auf dem Forstweg zur Oberholz-Hütte. An der T-Kreuzung geht man rechts, erreicht den Waldrand und folgt dem Weg zur L278 am Feldkreuz.
Nach dem Überqueren der Landstraße leitet der Schotterweg abwärts zum Wirtschaftsweg, der durch das Soppenbachtal führt. Nachdem der Geruch des Schweinestalls überstanden ist, biegt man rechts ab, erreicht den Waldrand und wandert in weitem Rechtsbogen zum Dintinger Weiher. Hier biegt man links ab und folgt jetzt der Markierung „blaue Raute“ immer in Richtung Heuneburg.
Der Weg führt am Waldrand durch das Soppenbachtal bis zu einer Wegspinne mit 5 Wegen. Am Wegweiser biegt man scharf rechts ab (Ww Hohmichele und kommt durch den Wald zum imposanten keltischen Fürstengrab (https://www.oberschwaben-tipps.de).
Unmittelbar nach der Pausenbank biegt man rechts ab und erreicht den Beginn des „Äbtissinnenweges“. Zwar führt der offizielle Weg hier auf der breiten Forststraße nach rechts, aber um das extrem langweilige Stück etwas abzukürzen, gehen wir geradeaus bis zur nächsten T-Kreuzung und biegen erst dort rechts ab.
Auf einem Forstweg erreichen wir nach 20 min wieder die breite Forststraße und folgen dieser bis in den Ort Heiligkreuztal. Gegenüber dem Brunnen führt ein schmaler Fußweg zwischen den Häusern über zwei Holzbrücken zur Klostermauer. Wir wenden uns nach rechts, gehen durch das Tor und betreten durch den nächsten Torbogen nach links die Klosteranlage. Nach einem kleinen Rundgang durch die Anlage können wir uns in der Klostergaststätte die Schlusseinkehr gönnen, denn nach 50 m ist der Parkplatz wieder erreicht.
2. Von der Heuneburg zum Hohmichele
Die Umgebung der Heuneburg glänzt mit einer großen Zahl von Viereckschanzen und Grabhügeln. Die ausgegrabenen Hügel wie der Hohmichele wurden nach den Grabungen zu ihrer ursprünglichen Höhe als Geländedenkmale wieder aufgeschüttet.
Seit 1993 sind diese Denkmale, die Heuneburg und das Heuneburgmuseum, durch einen 8 km langen, gut ausgeschilderten archäologischen Wanderweg miteinander verbunden.
Fahrt auf der B311 von Ulm kommend bis zur Abfahrt in Richtung Sigmaringen und dort rechts abbiegen in Richtung Sigmaringen. nach 2 km rechts ab nach Hundersingen (Ww. Keltenmuseum), wo man durch den Ort ein Stück bergauf fährt und dann rechts abbiegt zur Heuneburg.
Ausgangspunkt:
a. Parkplatz an der Heuneburg
Navi: Herbertingen, Heuneburg 1
Höhenunterschied:
Aufstieg: 120 Hm
Abstieg: 120 Hm
Gesamtgehzeit:
ca. 2,5 Std., 8 km
Anforderungen:
Unschwierige Rundwanderung auf Wirtschaftswegen und Forstwegen.
Beim Parkplatz der Heuneburg gehen wir auf der Straße zum Waldrand und biegen dort rechts ab (Wegweiser des Archäopfades). Auf dem Waldweg gehen wir im weiten Linksbogen um die ersten beiden Fürstengräber, überqieren die Straße und kommen zu den beiden grüßen Grabhügeln, die schon beim Start sichtbar waren.
Beim zweiten Fürstenhügel weist uns der Wegweiser nach rechts in den Wald. Den Wegeschildern folgend gehen wir durch den Wald abwärts ins Tal des soppenbaches, überqueren diesen und nehmen am nächsten Waldstück den Weg halblinks (Ww.). Nach etwa einer Stunde erreichen wir den riesigen Grabhügel des Hohmichele.
Wur gehen am Hohmichele links vorbei, biegen sofort liks ab un machen die kleine Runde zur Keltischen Viereckschanze. Wieder zurück am Grabhügel biegen wir links ab und folgen dem Forstweg zur nächsten Kreuzung. Dort gehen wir nach links, biegen an der folgenden Kreuzung rechts ab und erreichen ein Stück nach Verlassen des Waldes einen Teerweg. Wir gahen nach links und folgen dem Sträßchen in weitem Bogen abwärts zum Soppenbach.
Da wir (noch) nicht zum Museum wollen, biegen wir nach Überqueren des Bachs links ab (weißes Wegeschild) und gehen hinauf zur Straße. Nach 50 m links auf der Straße nehmen wir den rechts abzweigenden Weg und folgen den Zeichen des Arhäopfades in Richtung Talhof. 50 m vor Erreichen des Hofes verlassen wir den Weg nach links (Ww.) und gehen aufwärts zur Straße.
An der Straße entlang kommen wir zum Parkplatz der Heuneburg. Natürlich ist ein Besuch der Anlage Pflicht!