Der Hochfirst ist ein Landschaftsschutzgebiet im Gemeindegebiet von Markt Rettenbach. Vor 500 Jahren waren im Hochfirst Glaserhütten am Werk. Heute bietet das Gebiet vielen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum. Außerdem findet sich am höchsten Punkt die Quelle des Kammel.
Unsere Wanderung startet an der Wallfahrtskirche in Mussenhausen und erreicht durch das Tal des Auerbaches den Ort Erisried. Dort beginnt das große Waldgebiet des Hochfirst, durch das der Weg hinauf zur Kammelquelle führt.
| Anfahrt: | Fahrt auf der A7 zum Kreuz Memmingen und dort auf die A96 in Richtung München wechseln. Bei der Ausfahrt Stetten die Autobahn verlassen und den durch Erisried zum Parkplatz bei der Wallfahrtskirche am Ortsende von Mussenhausen fahren |
| Ausgangspunkt: | Mussenhausen (Markt Rettenbach) |
| Höhenunterschied: | Aufstieg: 200 Hm Abstieg: 200 Hm |
| Gesamtgehzeit: | ca. 3,5 Std., 12 km |
| Anforderungen: | Unschwierige Rundwanderung auf Wirtschaftswegen und Forstwegen. Der Weg folgt bis Erisried dem Cäcilienweg, dann weisen Wanderschilder zuverlässig die richtige Route. |
| Karte/Führer: | Umgebungskarte Bayern 1:50.000 UK38 Kneippland Unterallgäu |
| Tourenverlauf: | Wir gehen vom Parkplatz bei der Kirche ortseinwärts und biegen die zweite Straße (Angerweg) rechts ab. Nach Überquerung der Brücke gehen wir nach links und folgen dem Feldweg entlang des Auerbaches bis zur Brücke des von Saulengrain kommenden Weges. Hier Wegweiser „Hochfirstrunde“. Wir überqueren die Brücke, gehen hinauf zur Straße und wandern bis zur Kirche von Erisried. Ein kurzer Besuch der Dorfkirche lohnt sich. Wir folgen der Kirchstraße zum Ortsrand, biegen dort rechts ab und gehen nach 50 m auf dem Feldweg nach links zum Waldrand. Im Wald weisen uns die Schilder zuverlässig den Weg der „Hochfirstrunde“ in etwas verwirrender Wegführung mit ständiger leichter Steigung. An einer Wegekreuzung zeigt ein Schuild nach rechts zur Kammelquelle, die wir von dort nach 300 m erreichen. Wieder zurück an der Kreuzung gehen wir nach rechts und bleiben immer auf dem geschotterten Forstweg, der nach vielen Kurven schließlich den Waldrand über Mussenhausen erreicht. Auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg geht es hinab in den Ort zur sehenswerten Wallfahrtskirche, deren besuch man auf keinen Fall versäumen sollte. |