Tobelwanderung um Ravensburg

Rund 12.000 Jahren nach dem Ende der Würmeiszeit entstand um Ravensburg eine abwechslungsreiche Tobellandschaft.. Als zentrale Gleitschiene des Rheingletschers hatte sich das Schussenbecken mit einem rund 200 m hohen Rand aus Moränenschutt herausgebildet. Die Schussenzuflüsse sägten sich in den weichen Gesteinsuntergrund ein und sorgten so für die Tobelbildung.
Das wohl bekannsteste Tobelsystem sind Schmalegger und Rinkenburger Tobel, neben denen das hier vorgestellte Hotterloch und der Höllbachtobel eher unbekannt sind. Gerade deshalb lohnt sich eine Wanderung um die Weststadt von Ravensburg auf diesen ruhigen Wegen.

RV-Tobel  GPX

50 100 150 200 5 10 15 Entfernung (km) (m)
Keine Höhendaten
Name: Keine Daten
Entfernung: Keine Daten
Minimalhöhe: Keine Daten
Maximalhöhe: Keine Daten
Höhengewinn: Keine Daten
Höhenverlust: Keine Daten
Dauer: Keine Daten

Anfahrt: Auf der B30 zur Ausfahrt Ravensburg-N und auf die B32 in Richtung Markdorf. Rechts abbiegen in Richtung Meersburg und hinauf in die Weststadt. Dort rechts ab in Richtung Schmalegg/Westfriedhof. Am Ende des Friedhofsam Waldrand Parkplatz.
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Westfriedhof Ravensburg
Navi: Ravensburg, Schmalegger Straße
Höhenunterschied: Aufstieg:  150 Hm
Abstieg:   150 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3 Std., 10 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf Waldwegen, Wanderpfaden und einigen Asphaltstrecken.
Nicht markiert/beschildert, GPS unbedingt nötig.
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt 35 Weingarten  Bad Saulgau
Tourenverlauf: Wir gehen vom Parkplatz nach rechts und biegen nach 150 m links ab nach Neuhagenbach. Auf einem Schotterweg kommen wir bei den Häusern von Hübscher an die Straße, der wir nach links folgen. Nach ca. 300 m sehen wir auf der anderen Straßenseite einen Weg in den Wald. Wir folgen ihm, biegen dann links ab und gehen sofort wieder nach rechts. Nach langer Rechtskurve leitet ein schmaler Pfad sehr steil auf Treppen abwärts (Warnschild) und überquert über eine Holzbrücke den Güllenbach.
Auf demWanderpfad erreichen wir einen Forstweg, gehen auf diesem nach links und kommen zur Talbrücke der B33. Unter dieser geht es hindurch, dann folgen wir auf schmalem Pfad dem Güllenbach zum Hotterloch und weiter bis beinahe zum Waldrand. An der Treppe zum Waldrand/Bachbett halten wir und halblinks aufwärts, gehen bis zur Forststraße und biegen nach 10 m rechts ab. Am nächsten Forstweg gehen wir nach links und kommen wieder zur B33.
Am Waldrand halten wir uns rechts, gehen an der Waldrecke links und bleiben dann rechtshaltend auf dem Forstweg bis zum Ende des Waldes. Dort gehen wir nach rechts und wandern auf der Teeerstraße hinauf zur Domäne Rahlen. Hier biegen wir vor dem ersten Gebäude links ab und überqueren auf dem Schotterweg die Wiesenfläche (Blick nach Ravensburg) bis zu den Häusern der Weststadt.
Wir biegen nach rechts in den Gutenbergweg ein (Ww. Wanderweg) und bleiben entlang der ersten Häuserreihe durch die Siedlung. In einer Häuserlücke führt der Radweg rechts nach unten, biegt dann links ab und erreicht die vierspurige Meersburger Straße. Hier geht es ein Stück nach rechts, dann unter der Straße hindurch und sofort nach links auf Treppen aufwärts.
Die nächste Straße rechts, dann biegen wir links ab (Ww. Höll) und wandern auf der Teerstraße bis zu den Häusern von Höll. Am letzten Gebäude (Schützenverein) endet der breite Weg und ein steiler Treppenpfad führt hinab zum Schwalbbach. Dieser wird auf Trittsteinen überquert, dann geht es auf sehr steilem Treppenweg hinauf. Am höchsten Punkt halten wir uns rechts und folgen dann dem breiten Weg beinahe eben bis zurück zum Parkplatz beim Westfriedhof.
Variante:
Ca. 300 m nach dem Treppenaufstieg führt ein schmaler, steiler Treppensteig hinab ins Tal des Schwalbbaches und folgt ein Stück dem romantischen Bachverlaufdurvh den Tobel. Ein kurzer Aufstieg bringt uns dann wieder hinauf auf den Hauptweg.

Oberschwaben
Wandergebiete