Der Erbeskopf, höchster Punkt im Hunsrück und bis zu den Benelux-Ländern, ist das erste Ziel dieser Wanderung. Danach führen schmale Pfade durch den Nationalpark Hunsrück-Hochwald bergauf und bergab zurück zum Ausgangs-/Zielpunkt am Hunsrückhaus.
Von Hermeskeil auf der B327 in Richtung Morbach – Idar-Oberstein bis zur Abzweigung der L164 bei Basch (Wegweiser: Freizeitzentrum Erbeskopf). Der Straße bis zum großen Parkplatz folgen.
Ausgangspunkt:
Parkplatz beim Hunsrückhaus
Navi: Hilscheid
Höhenunterschied:
Aufstieg: 260 Hm
Abstieg: 260 Hm
Gesamtgehzeit:
8,5 km, ca. 3 Std.
Anforderungen:
Rundtour auf Waldwegen und Wanderpfaden
Hervorragend markiert
Karte/Führer:
nicht nötig, Weg ist „unverlaufbar“
Tourenverlauf:
Wir gehen vom Parkplatz zum Hunsrückhaus und an diesem vorbei aufwärts zur Sommerrodelbahn. Rechts der Talstation führt der Wanderweg meist durch den Wald steil hinauf zum schon von unten sichtbaren Gipfel des Erbeskopf (816 m) mit der riesigen Skulptur „Windklang“.
Nach Besteigung der Skulptur und dem Blick über die Skipiste zu den bewaldeten Hügeln und der Militäranlage gehen wir hinüber zum alten Aussichtsturm, genießen nochmals den Ausblick, werfen einen Blick auf die Exponate des Skulturenweges und folgen dann den Markierungen der Traumschleife „Gipfelrauschen“.
Fast immer im Wald lotsen uns die Schilder auf den nächsten Kilometern durch die Stille des Waldes.Junges Holz ragt neben Totholz in die Höhe, Bäume sich mit Moosen und Flechten überzogen. Über unzählige Windungen führt der Pfad bergauf und bergab, schließlich zu einem Hangmoor mit Bohlenweg und von dort auf breitem Forstweg zurück zum Hunsrückhaus.
Auf dieser Traumschleife erwarten den Wanderer die typischen Zutaten des Nationalparks Hunsrück-Hochwald: lange, ruhige Waldpassagern, kleine Wildbäche und immer wieder Ausblicke auf Wiesenlandschaften.
Höhepunkte der Runde sind die „Hirschtränke“ mit kühlen Getränken, die Ruhezonen am Ochsenbruch und die große Wasserlandschaft der Fischzuchtanlage des Forellenhofs Traunbachtal.
Von Hermeskeil auf der L165 in Richtung Birkenfeld bis zur Abzweigung der K49 nach Börfink. Durch Börfink in Richtung Thranenweiher fahren, dann nach ca. 500 m an markanter Einmündung links weg und bergauf zum Wanderparkplatz im Wald.
Ausgangspunkt:
Parkplatz beim Börfink
Navi: Börfink
Höhenunterschied:
Aufstieg: 270 Hm
Abstieg: 270 Hm
Gesamtgehzeit:
11 km, ca. 3,30 Std.
Anforderungen:
Rundtour auf Waldwegen und Wiesenpfaden
Hervorragend markiert, einige Umleitungen (unbedibngt einhalten!)
Karte/Führer:
nicht nötig, Weg ist „unverlaufbar“
Tourenverlauf:
Wir folgen wegen umgestürzter Bäume vom Parkplatz aus der beschilderten Umleitung dem breiten Forstweg bergauf und erreichen vorbei an der „Hirschtränke“ die Waldkuppe.
Immer den Wegeschildern folgend geht es im Wald wieder abwärts, dann erreichen wir nach einer Linksabzweigung den Ochsenbruch, ein Hangmoor mit Bohlenweg und schönem Rastplatz. Nach einem Abstieg überqueren wir einen Forstweg und kommen hinab zur K49, die wir mit Blick über das Wiesental zum Einschiederhof überqueren um die sonnige Rasthütte zu erreichen.
Nach einem kurzen Stück auf den Wirtschaftsweg biegen wir rechts ab und wandern durch die artenreichen Wiesen zunächst in Richtung Wald, biegen dann links ab und überqueren den Traunbach. Auf breitem Schotterweg kommen wir zur Fischzuchtanlage, gehen vorbei am Forellenhof und folgen dann dem Pfad parallel zur Straße nach links. Ein Schotterweg folgt dann dem Tal bis zum Nationalpark-Denkmal, dann geht es auf schmalem Pfad steil hinauf zur Quelle „Gure Bure“.
Vorbei an vielen toten Fichten erreichen wir das Tal, überqueren den Wasserlauf und legen die letzten Meter zum Parkplatz zurück..