Almenwanderung durch das Schönachtal

Eine wenig anstrengende Wanderung führt von Gerlos durch das Schönachtal zur Issalm. Unterwegs hat man immer die Dreitausender der Reichenspitzgruppe vor Augen, Die Almen am Weg bieten gemütliche Einkehrmöglichkeiten, so dass man die relativ kurze Wanderung bequem auf einen ganzen Tag ausdehnen kann.

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Ausgangspunkt: Talstation der Isskogelbahn, Gerlos
Anfahrt: Mit PKW oder Bus nach Gerlos zur Isskogelbahn
Parkplatz an der Seilbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  200 Hm
Abstieg:   200 Hm
Streckenlänge: 10 km
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almwegen
Gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: An der Seilbahnstation überquert man die Straße und die Gerlos und geht auf der Zufahrt zum „Traumhotel Alpnia“. Unmittelbar vor dem Hotel biegt man nach rechts auf einen Wiesenpfad ab, überquert den Bach und erreicht die Zufahrtsstraße ins Schönachtal. Zunächst auf Asphalt, dann auf Schotter folgt man dem Sträßchen in ständiger leichter Steigung vorbei an Jörgleralm, Stinkmoosalm und Lackenalm zur urigen, herrlich gelegenen Issalm.
Nach einer Einkehrpause wandert man auf gleichem Weg zurück nach Gerlos.

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Königsleitenspitze und Falschriedel

Bergwanderung von der Bergstation der Dorfbahn in Königsleiten auf die Königsleitenspitze und den Falschriedel. Der Talabstieg erfolgt von Flaschriedel vorbei am Speichersee auf den Müllachgeier und durch das Salzachtal.

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Ausgangspunkt: Dorfbahn, Königsleiten
Anfahrt: Mit PKW oder Bus nach Königsleiten an der Gerlospassstraße
Parkplatz an der Dorfbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   1000 Hm
Streckenlänge: 14 km
Gesamtgehzeit: ca. 4.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almwegen und schmalen Bergpfaden
Gut beschildert und markiert, Trittsicherheit nötig
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: An der Bergstation der Dorfbahn sieht man bereits das erste Tagesziel, die Königsleitenspitze. Auf breitem Weg erreicht man mit vielen anderen den aussichtsreichen Gipfel.
Auf steilem Pfad wandert man am Rücken der Königsleitenspitze hinab ins Joch und dann steil hinauf zum Falschriedel (Wegweiser „Ochsenkopf“). Nachdem man die Aussicht genossen hat, geht es auf dem Aufstiegsweg zurück ins Joch und links abwärts zum Speichersee.
Am See entlang und auf der Schotterstraße erreicht man wieder die Bergstation der Seilbahn, hält sich dort halblinks und wandert in 15 min hinauf zum Müllachgeier. Am Gipfel nimmt man den halblinks abfallenden Grat und steig über herrliche Wiesenflächen und auf teilweise sumpfigen Hängen steil abwärts ins Salzachtal. Hier trifft man auf die (übliche) Schotterstraße, der man zur Salzachhütte folgt, wo man sich eine Einkehr verdient hat.
Weiter auf der Schotterstraße geht es abwärts, bis man an einem Waldstück auf den Wegweiser in Richtung Königsleiten trifft, der nach rechts durch den Wald hinunter an die Salzach weist. Der Bergbach wird überquert, dann geht es wieder aufwärts zu einem Gehöft, von dem man in 15 min die Talstation der Dorfbahn mit der Bushaltestelle erreicht.

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Rund um den Speicher Durlaßboden

Eine wenig anstrengende, landschaftlich anregende Wanderung führt rund um den Speichersee Durlaßboden. Sie ist auf guten Wegen bei jedem Wetter begehbar und bietet einen schönen Blick auf den See sowie auf die Gipfel der Reichenspitzgruppe. Wermutstropfen der Tour sind die langen Strecken auf der Zufahrtsstraße in die Finkau. Sie lassen sich weitgehend vermeiden, wenn man die Variante der Tourbeschreibung nützt.

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Ausgangspunkt: Parkplatz am Speicher Durlaßboden
Anfahrt: Mit PKW oder Bus durch das Gerlostal zum Parkplatz Durlaßboden
Höhenunterschied: Aufstieg:  220 Hm
Abstieg:   220 Hm
Streckenlänge: 14 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almsträßchen und Wanderwegen
Sehr gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: Vom Parkplatz oder der Bushaltestelle steigt man an der linken Seite der Staumauer auf einem Treppeweg hinauf zum Seestüberl. Von hier folgt man dem Rundweg im Uhrzeigersinn bis zur Fahrstraße zur Finkenau.
Nach einem 1-stündigen Marsch auf der Asphaltstraße (Autoverkehr!) hält man sich vor der Brücke an der Schütthofalm links und bleibt auf der gleichen Seite des Baches. Auf Schotterweg geht am bis zum oberen Ende des Finkausees. Von dort lohnt sich ein Abstecher (Gesamtzeit 45 min) zur herrlich gelegenen Trisslalm durch die Leitenklammeralm.
Zurück am Rundweg erreicht man in 10 min die Finkenau, wo man im Gasthaus nochmals einkehren kann. Auf der Teerstraße geht es zurück bis kurz vor die Brücke, wo man halblinks auf den Weg zur Bärenschlagalm einbiegt und dann durch den Wald auf schönem Wanderweg wieder den Staudamm erreicht.
Variante:
Um die langen Straßenstrecken zu vermeiden, geht man vom Seestüberl über die Staumauer und entgegen dem Uhrzeigersinn um den See. Bei Erreichen der Zufahrt zur Finkau biegt man links ab, geht über die Brücke und biegt dann rechts ab auf den Schotterweg. Nach Besuch der Trisslam wandert man zur Finkau, geht das kurze Stück auf der Teerstraße bis zur Schütthofalm und dann auf dem Hinweg wieder zurück zum Seestüberl.

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Isskogel – Wilde Krimml – Krummbachtal

Eine Wanderung auf den Isskogel gehört zum Pflichtprogramm aller Wanderer, die um Gerlos ihren Urlaub verbringen. Die Seilbahn erleichtert den Aufstieg, und so wird man auf dem Gipfel des Isskogel nie alleine die grandiose Aussicht genießen.
Der erste Teil des Weges bewegt sich im Skigebiet auf breiten Schottersträßchen. Dafür kann man von der Wilden Krimml beim Weg durch das Krummbachtal eine herrliche Landschaft und wunderschöne Wegpassagen genießen, die teilweise allerdings Trittsicherheit erfordern.

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Ausgangspunkt: Isskogelbahn, Gerlos
Anfahrt: Mit PKW oder Bus nach Gerlos
Parkplatz an der Isskogelbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  380 Hm
Abstieg:   850 Hm
Streckenlänge: 11 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almsträßchen und schmalen Felspfaden
Gut beschildert und markiert, Trittsicherheit nötig
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: An der Bergstation der Isskogelbahn hält man sich links und wandert auf dem Schottersträßchen oder entlang der Kugelbahn hinauf zur Latschenalm. Vor Erreichen der Alm verlässt man den breiten Weg nach rechts (Wegweiser) und erreicht auf schmalem Pfad den Latschensee. Hier lohnt sich der kurze Abstecher zum Aussichtspunkt mit Panoramatafel auf dem bewaldeten Kopf.
Wieder auf der Schotterstraße geht es an den Fuß des Isskogel und dann auf steilem, ausgewaschenen Pfad hinauf zum Gipfel mit schönem Panoramablick.
Vom Gipfel verfolgt man den Pfad zur nahe gelegenen Liftstation und geht von dieser auf dem Schotterweg in Richtung Krimmlalpe. Kurz vor der Alpe biegt man (Wegweiser) rechts ab und steigt auf dem steilen, felsigen Hang hinab in den romantischen Talboden. Entlang des tobenden Wildbaches geht es auf schönem Felsensteig durch das Krummbachtal (bei Nässe Vorsicht!) und auf schmalem Pfad zur Arzlahner Alm. Hier biegt man rechts ab und steigt auf einem Wiesenpfad hinab zur Krummbachrast.
Auf Weg Nr. 2 erreicht man zunächst am Bach entlang, später durch Wiesen wieder Gerlos.

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Arena-Panoramaweg

Eine Aussichtskanzel der Extraklasse bietet der Panoramaweg von der Bergstation der Isskogelbahn in Gerlos zur Rosenalm oberhalb von Zell am Ziller. Zwar ist der Weg auf den Schottersträßchen eher langweilig, aber die ständige Aussicht auf Zillertaler Alpen und Tuxer Alpen entschädigt dafür.
Man bewegt sich beim Panoramaweg allerdings auf einem großen Teil der Strecke im Skigebiet mit all seinen unschönen Begleiterscheinungen und muss sich den Weg mit vielen MTB-Fahrern teilen.

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Ausgangspunkt: Isskogelbahn, Gerlos
Anfahrt: Mit PKW oder Bus nach Gerlos
Parkplatz an der Gerlosbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  380 Hm
Abstieg:   580 Hm
Streckenlänge: 14 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almsträßchen
Sehr gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: An der Bergstation der Isskogelbahn hält man sich links und wandert auf dem Schottersträßchen under entlang der Kugelbahn hinauf zur Latschenalm. Dort folgt man dem Wegweiser nach links oben (Weg Nr. 9) bis kurz vor die Station des Skiliftes, wo man sich links hält und zur Kellneralm und weiter zur Innerertensalm absteigt. In ständigem leichten Auf und Ab wandert man auf dem breiten Weg vorbei an Gerlostalalm und Schlagangeraste zur Außerertenalm. Hier wechselt man auf den Weg Nr. 11, der zur Kreuzwiesenalm weiterführt.
Nach einem kurzen Aufstieg geht es abwärts, bis man an einem Wegweiser den breiten Weg verlässt und auf schmalem Pfad die Rosenalm erreicht. Vor der Talfahrt lohnt sich ein Besuch am Fichtenschloss, einem gigantischen Kinderspielplatzt.
Von Zell a. Ziller bringt der Bus die Wanderer wieder zurück nach Gerlos.

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Roßkopf

Das Gebiet um die Rastkogelhütte ist im Winter ein beliebtes Skitourengebiet. Aber auch im Sommer lohnt sich eine Wanderung dorthin, die mit der Besteigung des Roßkopfes eine aussichtsreichen Höhepunkt findet.

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Ausgangspunkt: Melcherboden (Melchboden) an der Zillertaler Höhenstraße von Hippach nach Ried
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 6 Std.
Anforderungen: Wanderung auf guten Wegen. Bedingt durch die Länge (ca. 6 h) und einige steile Zwischenaufstiege beim Rückweg ist Ausdauer erforderlich.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 37 Zillertaler Alpen
Rother Wanderführer Zillertal
Tourenverlauf: Vom Melchboden führt der markierte Weg zunächst beinahe parallel zur Höhenstraße in angenehmer Steigung durch Weideflächen, bis er auf den Zufahrtsweg zur Rastkogelhütte trifft. Immer diesem Weg folgend, erreicht man in 1 1/2 h die schön gelegene und gut bewirtschaftete Hütte.
Von der Hütte leicht ansteigend zunächst zum Sidanjoch. Der Weiterweg folgt dem Kamm bis zur ersten Graterhebung. In der nächsten Gratsenke zweigt der Weg zum Rastkogel ab. Der Steig zum Roßkopf folgt weiter dem Kamm bis zum Gipfel mit schöner Aussicht auf Tuxer Voralpen und Karwendel. (1 1/2 h)
Nach der Rückkehr zur Hütte zweigt man unmittelbar bei dieser vom Zustiegsweg ab und steigt hinauf zum deutlich sichtbaren Kamm. Nach 45 min hat man das Kreuzjoch (2338 m) erreicht. Der Weiterweg folgt mit etlichen kurzen Auf- und Abstiegen immer dem Kammverlauf über Mittermannskopf (2280 m) und Rauhenkopf (2268 m) zum Arbiskopf (2133 m) (1 1/2 h). Von hier führt der Weg in Serpentinen durch Latschen und über steile Wiesen in 30 min hinunter zum Melchboden.

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Grüblspitze

Von der Eggalm, die von Lanersbach mit der Eggalmbahn erreicht wird, führt diese schöne Rundwanderung zur Grübelspitze mit grandiosem Blick auf die Gletscher des Zillertaler Hauptkammes. Als Kontrast liegen im Kessel der Hinteren Nassen Tux die dunklen Torseen.

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Ausgangspunkt: Eggalm, Seilbahn von Lanersbach
Höhenunterschied: Aufstieg:    600 Hm
Abstieg:   1300 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 6 Std.
Anforderungen: Wanderung auf guten Bergwegen, teilweise durch Geröll
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 37 Zillertaler Alpen
Tourenverlauf: Von der Eggalm folgt man dem breiten Weg in Kehren entlang der Skiabfahrt. Das letzte Stück zur Grüblspitze führt auf schmalem Steig steil hinauf, dafür entschädigt die herrliche Sicht vom Gipfelkreuz.
Am schmalen Grat steigt man kurz hinab ins Zilljöchl, von wo es durch steile Grasflanken hinauf zum Ramsjoch geht. Vom Ramsjoch gelangt man nach einem Abstieg in steilem Geröll und Blockwerk in den weiten Kessel mit den Torseen. Nach dem See erfolgt der Abstieg vorbei an einem schönen Wasserfall zur Nasse-Tux-Alm. Durch den Talboden des Torbachs folgt man immer den Wegweisern nach Lanersbach und passiert die Höfe von Gemais bis zur Talstation der Eggalmbahn.

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Zillertal

Der größte Teil der Zillertaler Alpen befindet sich im österreichischen Bundesland Tirol gefolgt von der italienischen Provinz Südtirol und einem kleinen Teil im österreichischen Bundesland Salzburg. Die Zillertaler Alpen erreichen auf ihrem Hauptkamm Berghöhen von über 3500 Metern, ihr höchster Berg ist der Hochfeiler.
Neben einer Reihe von Hochalpinen Touren (Hochfeiler, Großer Möserer, Olperer usw.) lassen sich auch sehr viele Bergwanderungen und Bergtouren auf Bergwegen und Bergpfaden durchführen. Dazu kommen Busverbindungen zu den Stauseen, die ideale Ausgangspunkte für Tagestouren sind.  

 Berliner HW
Grüblspitze Roßkopf

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Berliner Höhenweg

Auf meiner Skala der schönsten Höhenwege steht der Berliner Höhenweg ganz weit oben. Er bringt in einer Woche einen umfassenden Eindruck in die Zillertaler Alpen und bietet alles, was eine schöne Bergtour ausmacht: spannende Hüttenübergänge, grandiose Aussichten und gut bewirtschaftete Hütten.

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Anfahrt: Fahrt über München – Kufstein – Wörgl nach Mayrhofen/Zillertal
Parken an der Ahornbahn
Linienbus nach Finkenberg
Ausgangspunkt: Finkenberg – Teufelsbrücke
Gesamtgehzeit: täglich 5-8 Std.
Anforderungen: Mehrtägige Hüttenwanderung auf markierten Pfaden. Stellenweise sehr steile Anstiege in Geröll und Schrofen, teilweise mit Versicherungen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 37 Zillertaler Alpen
Tourenverlauf: 1. Tag: Finkenberg – Gamshütte
Anfahrt (s.o.)
Gleich hinter der Brücke rechts auf der Straße durch den Ortsteil Dornau in Richtung Brunnhaus. 100 m nach dem Sportplatz zweigt der Hermann-Hecht-Weg (Nr. 533) nach links ab, der in zahllosen Kehren durch den Wald angenehm an Höhe gewinnt. Am Kraxentrager (ca. 1.800 m) ist der größte Teil des Anstieges geschafft; nur wenig später verlässt man den Wald und erreicht in wenigen Minuten die schon sichtbare Gamshütte.
(Gehzeit 3 Std/1000 Hm)
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2. Tag: Gamshütte – Friesenberghaus
Von der Gamshütte gut 100 Hm südwestlich bergauf. Nun zweigt der Berliner Höhenweg linker Hand nach Süden ab und führt gut 1 km durch steile Grasflanken des Vorderen Grinbergs. Man quert das Schrahnbachkar und erreicht die Graue Platte mit großartigem Blick in den Zemmgrund. Man quert das Schrahnbachkar und erreicht die Graue Platte mit großartigem Blick in den Zemmgrund. Hinter der Feldalm durch Latschen zur Pitzenalm, dann über den Pitzenbach und in steilen Kehren zum Milchtrager (2.030 m). Der Weg verläuft jetzt bei tollem Panorama ca. 2 km  eben. Zur Kesselalm etwa 100 Hm hinab. Vom Bach zunächst rund 100 Hm hinauf, dann eben zum Ausläufer des Riffler-Ostgrats. Durch die Rifflerrinnen steil bergan, dann hinab zum Südufer des Wesendlekarsees. Durch das Wesendlekar, bis man unterhalb des Petersköpfls auf den Weg Breitlahner – Friesenberghaus trifft.
(Gesamtgehzeit 8 Std/100 Hm)
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3. Tag: Friesenberghaus – Furtschaglhaus
Vom Friesenberghaus kurz westlich hinab, dann in steilen Kehren hinauf bis in eine Höhe von 2.620 m, wo sich der Weg teilt. Bei der Gabelung nach links abzweigen. Wie auf einer Aussichtsterrasse setzt sich der Weg gemütlich Richtung Süden fort. Kurz vor der Hütte nochmals kurzer Abstieg auf 2.400 m hinab und waagerecht über Wiesen hinüber zur 2008 neu eröffneten Olpererhütte.
(Gehzeit 2 Std/150 Hm)
Von der Olpererhütte in vielen Serpentinen und auf gutem Weg entlang des Bachs zum Schlegeisspeicher hinab.
An der Uferstraße nach rechts und gleich nach dem großen Parkplatz über die Brücke und nach links zur Jausenstation Zamsgatterl. Von dort weiter auf der Fahrstraße bis zum Ende des Speichers und über den Bach hinweg zur Gabelung des Fahrweges. Hier nach rechts und etwa 1 km leicht ansteigend auf das Schlegeiskees zu, bis der Hüttenzustieg nach links (östlich) abzweigt. In vielen Kehren den steilen Hang zwischen Wasserleklamm und Furtschaglbach hinauf, zuletzt über mäßig ansteigende Wiesen zum Furtschaglhaus.
(Gehzeit 4 Std/600 Hm)
(Gesamtgehzeit 6-7 Std)
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4. Tag: Furtschaglhaus – Berliner Hütte
Auf gutem Weg gleichmäßig ansteigend nordöstlich Richtung Schönbichler Horn. Nun durch Schuttflanken steiler bergauf bis an den Gipfelaufbau des Schönbichler Horns. Hier leitet rechtshaltend eine steile drahtseilversicherte Rinne auf den Südgrat. Achtung: Die als Übergang mehrfach erwähnte Schönbichler Scharte bleibt südlich unterhalb und wird nicht berührt! Über den Südgrat luftig hinauf bis wenige Meter unterhalb des Gipfels.
Nach dem Besuch des Gipfels in wenigen Schritten zum Weg zurück. Nun durch die steile seilversicherte Ostflanke des Berges etwas ausgesetzt hinab zum vorerst schwach ausgeprägten Nordostgrat.Über den Grat auf gut geschichteten Steinplatten wie auf einer riesigen Freitreppe hinab zum Höhenpunkt 2.763 m mit schönem Blick auf die Berliner Hütte.
Dem Rücken der Moräne folgt man über 200 Hm hinunter, dann scharf rechts bzw. südöstlich die Moränenflanke hinab, über die Brücke. Anschließend waagrecht weiter durch Wiesen, einen weiteren Bach querend unter dem Nordhang des Steinmandls entlang. Unmittelbar vor der Brücke über den vom Hornkees kommenden Bach mündet von rechts der Roßruggsteig ein. Über den Bach hinweg und jenseits leicht ansteigend über prächtige Gletscherschliffplatten zur Berliner Hütte.
(Gehzeit 7 Std/1100 Hm)
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5. Tag: Berliner Hütte – Greizer Hütte
Von der Berliner Hütte über die Moorböden des Schwarzensteinmoores stetig steigend zum wunderschönen Schwarzsee (2.472 m). Von dort in einigen steileren Serpentinen in das Rosskar und weiter bis zur Mörchnerscharte (2.872 m).
Nach der Mörchnerscharte in einem kurzen, sehr steilen Stück mit Seilversicherungen bergab und weiter in engen Serpentinen hinunter in den Floitengrund. Kurz vor dem Talboden sind noch einige Seilsicherungen und eine Aluleiter angebracht. Von dort unbedingt der Markierung folgen und auf 1.834 m über die Brücke den Floitenbach überqueren. Danach auf der anderen Talseite wieder dem Weg Nr. 502 folgen und zur Greizer Hütte empor.
(Gehzeit 7 Std/1200 Hm)
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6. Tag: Greizer Hütte – Kasseler Hütte
Der Weg führt von der Greizer Hütte zuerst sanft ansteigend über ausgelegte Steinplatten, dann steiler hinauf zur Lapenscharte in eine Höhe von 2.701 m. Nach ca. einstündigem Abstieg bei der Abzweigung zur Grüne-Wand-Hütte rechts weiter dem Weg Nr. 502 Richtung Kasseler Hütte folgen, das erspart den Abstieg ins Stilluptal. Der Weg führt zunächst leicht bergab bis zu einer seilversicherten Stelle über die tief eingeschnittene Schlucht der Elsenklamm. Von dort wandert man, den ganzen Talkessel ausgehend, hinüber zur Kasseler Hütte.
(Gehzeit 6 Std/700 Hm)
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7. Tag: Kasseler Hütte – Karl-von Edel-Hütte
Ab der Kasseler Hütte beginnt der Aschaffenburger Höhenweg (Weg Nr. 519), der wegen der vielen Grate, die zu überqueren sind, auch „Siebenschneidenweg“ genannt wird.
Nach kurzem Abstieg leicht ansteigend bis zur Sonntagskarkanzel. Stets auf derselben Höhe bleibend führt der Weg nun durch die steilen Hänge des Stein- und Samerkars. Nach kurzem Abstieg erreicht man über das Samerkarjöchl das weite Weißkar. Höhengleich quert der Weg das Kar bis zur Notunterkunft ein kurzes Wegstück hinter dem Weißkarjöchl. Dort beginnt der Weg bis zur 2.277 m hohen Nofertensmauer, dem Übergang über den Hennsteigenkamp, leicht zu steigen. Das Nofertenskar wird stetig steigend in Richtung Nofertensschneide durchquert. Der Übergang über das Sammerschartl (2.392 m) mit kurzer, leichter Kletterei ist seilversichert. Weiter über blockiges Gelände durch das Hasenkar zur Krummschnabelschneide, die ebenfalls mit Seilsicherungen versehen ist. Nun weiter über Felsblöcke durch das Popbergkar und die steilen Grashänge der Sonnwand auf den letzten Übergang, den Popbergnieder (2.448 m). Von dort über eine steile und seilgesicherte Passage hinunter in das Föllenbergkar und zur Karl-von-Edel-Hütte.
(Gehzeit 9 Std/800 Hm)
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8. Tag: Abstieg nach Mayrhofen

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