Vom Paradies auf den Kapf

Wer das Paradies sucht, findet es unweit von Oberstaufen im Allgäu an der B 308 in Richtung Lindau. Der Parkplatz mit herrlicher Aussicht ist auch der Ausgangspunkt für eine schöne Rundwanderung mit herrlichen Aussichtspunkten, die auf dem Kapf ihren Höhepunkt findet. Im Anschluss lockt das Café Paradies mit Kaffee und leckerem Kuchen als Belohnung für die nicht allzu großen Anstrengungen.

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Ausgangspunkt: „Paradies“
Anfahrt: Von Oberstaufen auf der B308 in Richtung Lindau. Nach ca. 3 km befindet sich am so genannten Paradies rechts der Straße ein großer Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden. Bei Nässe an einigen Stellen rutschig.
Gut beschildert und markiert, teilweise etwas verwirrend.
Karte/Führer: AV-Karte 1:25.000  Blatt BY1  Allgäuer Voralpen West
Tourenverlauf: Vom Parkplatz am Paradies folgt man zunächst dem Teersträßchen aufwärts, bis nach links ein schmales Sträßchen abzweigt. Auf diesem bergab zur B308, dies überqueren und hinab ins Tal. Auf der gegenüber liegenden Talseite wieder aufwärts, die B308 überqueren und aufwärts in Richtung Hinterreute. Vor dem Ort links abbiegen zu einem Gehöft, und danach auf einen Feldweg einbiegen, der zur Lifttrasse führt. Nach dem Lift in den Wald und dem teilweise verwachsenen Waldweg bis zum Waldrand folgen.
Auf einem Wirtschaftsweg geht es ein kurzes Stück abwärts zu einem Hof, wo man am Ende des Gebäudes einen Wiesenweg erreicht, der abwärts zu einem weiteren Wirtschaftsweg führt. Vorbei an einem renovierten alten Wirtschaftsgebäude erreicht man nach einem weiteren Hof die von Vorderreute kommende Straße.
Man folgt der Straße ca. 2 km bis Sinswang. Hier vorbei am Skilift, dann auf ein Teersträßchen rechts abbiegen und bergauf gehen. An der nächsten Abzweigung scharf rechts abbiegen, am Waldrand nach links und durch den Wald zum Aussichtspunkt auf dem Kapf.
Nachdem man ausgiebig die Aussicht genossen hat, erreicht man in wenigen Minuten das Café Paradies und nach der verdienten Einkehr wieder den Parkplatz.

Allgäu
Wandergebiete

Rundwanderung über den Hauchenberg

Die ausgedehnte Rundwanderung über den Hauchenberg von Missen durch Knottenried und Diepolz bietet viele schöne Ausblicke ins Allgäu und zum Alpstein mit Säntis und Altmann. Allerdings darf die Länge der Wanderung nicht unterschätzt werden.

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Ausgangspunkt: Missen, Ortsmitte
Anfahrt: Je nach Start der Anfahrt über Isny, Oberstaufen oder Immenstadt nach Missen. In der Ortssmitte bei der Brauerei Schäffler großer Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg: 520 Hm
Abstieg:   520 Hm
Streckenlänge: 15 km
Gesamtgehzeit: ca. 5 Std.
Anforderungen: Wanderung meist auf Wirtschaftswegen. Aufstieg zum Hauchenberg steiler Wurzelpfad.
Gut beschildert und markiert, teilweise etwas verwirrende Zielangaben.
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 02  Oberstaufen  Immenstadt
Tourenverlauf: Vom Parkplatz geht man zur Kirche und biegt nach dem Friedhof rechts ab. Auf dem asphaltierten Weg gewinnt man in Serpentinen rasch an Höhe, wobei man sich an den Wegweisern in Richtung Kühberg und Knottenried orientiert. Bei einer Verzweigung wählt man den Gratweg und erreicht auf ihm einen schönen Aussichtpunkt mit Kreuz und Bank bei einem Almgebäude. Durch den Wald kommt man nach Knottenried, wo sich ein Besuch in der Dorfkirche lohnt.
An der Kirche hält man sich links (Wegweiser Diepolz), gewinnt etwas an Höhe und hat oberhalb des Dorfes eine schönen Blick auf Diepolz und den gesamten Rücken des Hauchenberges. Nach kurzem Abstieg steigt man hinauf nach Diepolz und vorbei am Museum auf sehr steilem Wirtschaftsweg hinauf zur bewirtschafteten Höfle-Alpe.
Ein ausgewaschener Schotterweg bringt die Wanderer hinauf zum Waldrand, wo man links abbiegt und auf einem steilen Wurzelweg den Bergrücken erreicht. Auf schönem Wanderpfan ansteigend kommt man zum Aussichtsturm „Alpkönigblick“, dem höchsten Punkt des Hauchenberg. Ein fantastischer Rundblick belohnt hier für die Mühen des Aufstiegs.
Beim Weiterweg folgt man dem breiten Rücken über den Schwabenberg in Richtung Missen, bis man am Wegsweiser in Richtung Berg links abbiegt. Auf steilem Pfad geht es hinunter nach Berg, dort durch den Ort und auf markiertem Pfad zur Straße Missen – Börlas. Die Straße nwird überquert und man folgt dem Schotterweg zurück zur Kirche und dem Parkplatz in Missen.

 

Almenwanderung durch das Schönachtal

Eine wenig anstrengende Wanderung führt von Gerlos durch das Schönachtal zur Issalm. Unterwegs hat man immer die Dreitausender der Reichenspitzgruppe vor Augen, Die Almen am Weg bieten gemütliche Einkehrmöglichkeiten, so dass man die relativ kurze Wanderung bequem auf einen ganzen Tag ausdehnen kann.

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Ausgangspunkt: Talstation der Isskogelbahn, Gerlos
Anfahrt: Mit PKW oder Bus nach Gerlos zur Isskogelbahn
Parkplatz an der Seilbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  200 Hm
Abstieg:   200 Hm
Streckenlänge: 10 km
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almwegen
Gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: An der Seilbahnstation überquert man die Straße und die Gerlos und geht auf der Zufahrt zum „Traumhotel Alpnia“. Unmittelbar vor dem Hotel biegt man nach rechts auf einen Wiesenpfad ab, überquert den Bach und erreicht die Zufahrtsstraße ins Schönachtal. Zunächst auf Asphalt, dann auf Schotter folgt man dem Sträßchen in ständiger leichter Steigung vorbei an Jörgleralm, Stinkmoosalm und Lackenalm zur urigen, herrlich gelegenen Issalm.
Nach einer Einkehrpause wandert man auf gleichem Weg zurück nach Gerlos.

Zillertal
Gebirgsgruppen

 

Königsleitenspitze und Falschriedel

Bergwanderung von der Bergstation der Dorfbahn in Königsleiten auf die Königsleitenspitze und den Falschriedel. Der Talabstieg erfolgt von Flaschriedel vorbei am Speichersee auf den Müllachgeier und durch das Salzachtal.

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Ausgangspunkt: Dorfbahn, Königsleiten
Anfahrt: Mit PKW oder Bus nach Königsleiten an der Gerlospassstraße
Parkplatz an der Dorfbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   1000 Hm
Streckenlänge: 14 km
Gesamtgehzeit: ca. 4.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almwegen und schmalen Bergpfaden
Gut beschildert und markiert, Trittsicherheit nötig
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: An der Bergstation der Dorfbahn sieht man bereits das erste Tagesziel, die Königsleitenspitze. Auf breitem Weg erreicht man mit vielen anderen den aussichtsreichen Gipfel.
Auf steilem Pfad wandert man am Rücken der Königsleitenspitze hinab ins Joch und dann steil hinauf zum Falschriedel (Wegweiser „Ochsenkopf“). Nachdem man die Aussicht genossen hat, geht es auf dem Aufstiegsweg zurück ins Joch und links abwärts zum Speichersee.
Am See entlang und auf der Schotterstraße erreicht man wieder die Bergstation der Seilbahn, hält sich dort halblinks und wandert in 15 min hinauf zum Müllachgeier. Am Gipfel nimmt man den halblinks abfallenden Grat und steig über herrliche Wiesenflächen und auf teilweise sumpfigen Hängen steil abwärts ins Salzachtal. Hier trifft man auf die (übliche) Schotterstraße, der man zur Salzachhütte folgt, wo man sich eine Einkehr verdient hat.
Weiter auf der Schotterstraße geht es abwärts, bis man an einem Waldstück auf den Wegweiser in Richtung Königsleiten trifft, der nach rechts durch den Wald hinunter an die Salzach weist. Der Bergbach wird überquert, dann geht es wieder aufwärts zu einem Gehöft, von dem man in 15 min die Talstation der Dorfbahn mit der Bushaltestelle erreicht.

Zillertal
Gebirgsgruppen

Rund um den Speicher Durlaßboden

Eine wenig anstrengende, landschaftlich anregende Wanderung führt rund um den Speichersee Durlaßboden. Sie ist auf guten Wegen bei jedem Wetter begehbar und bietet einen schönen Blick auf den See sowie auf die Gipfel der Reichenspitzgruppe. Wermutstropfen der Tour sind die langen Strecken auf der Zufahrtsstraße in die Finkau. Sie lassen sich weitgehend vermeiden, wenn man die Variante der Tourbeschreibung nützt.

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Ausgangspunkt: Parkplatz am Speicher Durlaßboden
Anfahrt: Mit PKW oder Bus durch das Gerlostal zum Parkplatz Durlaßboden
Höhenunterschied: Aufstieg:  220 Hm
Abstieg:   220 Hm
Streckenlänge: 14 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almsträßchen und Wanderwegen
Sehr gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: Vom Parkplatz oder der Bushaltestelle steigt man an der linken Seite der Staumauer auf einem Treppeweg hinauf zum Seestüberl. Von hier folgt man dem Rundweg im Uhrzeigersinn bis zur Fahrstraße zur Finkenau.
Nach einem 1-stündigen Marsch auf der Asphaltstraße (Autoverkehr!) hält man sich vor der Brücke an der Schütthofalm links und bleibt auf der gleichen Seite des Baches. Auf Schotterweg geht am bis zum oberen Ende des Finkausees. Von dort lohnt sich ein Abstecher (Gesamtzeit 45 min) zur herrlich gelegenen Trisslalm durch die Leitenklammeralm.
Zurück am Rundweg erreicht man in 10 min die Finkenau, wo man im Gasthaus nochmals einkehren kann. Auf der Teerstraße geht es zurück bis kurz vor die Brücke, wo man halblinks auf den Weg zur Bärenschlagalm einbiegt und dann durch den Wald auf schönem Wanderweg wieder den Staudamm erreicht.
Variante:
Um die langen Straßenstrecken zu vermeiden, geht man vom Seestüberl über die Staumauer und entgegen dem Uhrzeigersinn um den See. Bei Erreichen der Zufahrt zur Finkau biegt man links ab, geht über die Brücke und biegt dann rechts ab auf den Schotterweg. Nach Besuch der Trisslam wandert man zur Finkau, geht das kurze Stück auf der Teerstraße bis zur Schütthofalm und dann auf dem Hinweg wieder zurück zum Seestüberl.

Zillertal
Gebirgsgruppen

Isskogel – Wilde Krimml – Krummbachtal

Eine Wanderung auf den Isskogel gehört zum Pflichtprogramm aller Wanderer, die um Gerlos ihren Urlaub verbringen. Die Seilbahn erleichtert den Aufstieg, und so wird man auf dem Gipfel des Isskogel nie alleine die grandiose Aussicht genießen.
Der erste Teil des Weges bewegt sich im Skigebiet auf breiten Schottersträßchen. Dafür kann man von der Wilden Krimml beim Weg durch das Krummbachtal eine herrliche Landschaft und wunderschöne Wegpassagen genießen, die teilweise allerdings Trittsicherheit erfordern.

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Ausgangspunkt: Isskogelbahn, Gerlos
Anfahrt: Mit PKW oder Bus nach Gerlos
Parkplatz an der Isskogelbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  380 Hm
Abstieg:   850 Hm
Streckenlänge: 11 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almsträßchen und schmalen Felspfaden
Gut beschildert und markiert, Trittsicherheit nötig
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: An der Bergstation der Isskogelbahn hält man sich links und wandert auf dem Schottersträßchen oder entlang der Kugelbahn hinauf zur Latschenalm. Vor Erreichen der Alm verlässt man den breiten Weg nach rechts (Wegweiser) und erreicht auf schmalem Pfad den Latschensee. Hier lohnt sich der kurze Abstecher zum Aussichtspunkt mit Panoramatafel auf dem bewaldeten Kopf.
Wieder auf der Schotterstraße geht es an den Fuß des Isskogel und dann auf steilem, ausgewaschenen Pfad hinauf zum Gipfel mit schönem Panoramablick.
Vom Gipfel verfolgt man den Pfad zur nahe gelegenen Liftstation und geht von dieser auf dem Schotterweg in Richtung Krimmlalpe. Kurz vor der Alpe biegt man (Wegweiser) rechts ab und steigt auf dem steilen, felsigen Hang hinab in den romantischen Talboden. Entlang des tobenden Wildbaches geht es auf schönem Felsensteig durch das Krummbachtal (bei Nässe Vorsicht!) und auf schmalem Pfad zur Arzlahner Alm. Hier biegt man rechts ab und steigt auf einem Wiesenpfad hinab zur Krummbachrast.
Auf Weg Nr. 2 erreicht man zunächst am Bach entlang, später durch Wiesen wieder Gerlos.

Zillertal
Gebirgsgruppen

Arena-Panoramaweg

Eine Aussichtskanzel der Extraklasse bietet der Panoramaweg von der Bergstation der Isskogelbahn in Gerlos zur Rosenalm oberhalb von Zell am Ziller. Zwar ist der Weg auf den Schottersträßchen eher langweilig, aber die ständige Aussicht auf Zillertaler Alpen und Tuxer Alpen entschädigt dafür.
Man bewegt sich beim Panoramaweg allerdings auf einem großen Teil der Strecke im Skigebiet mit all seinen unschönen Begleiterscheinungen und muss sich den Weg mit vielen MTB-Fahrern teilen.

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Ausgangspunkt: Isskogelbahn, Gerlos
Anfahrt: Mit PKW oder Bus nach Gerlos
Parkplatz an der Gerlosbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  380 Hm
Abstieg:   580 Hm
Streckenlänge: 14 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almsträßchen
Sehr gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: An der Bergstation der Isskogelbahn hält man sich links und wandert auf dem Schottersträßchen under entlang der Kugelbahn hinauf zur Latschenalm. Dort folgt man dem Wegweiser nach links oben (Weg Nr. 9) bis kurz vor die Station des Skiliftes, wo man sich links hält und zur Kellneralm und weiter zur Innerertensalm absteigt. In ständigem leichten Auf und Ab wandert man auf dem breiten Weg vorbei an Gerlostalalm und Schlagangeraste zur Außerertenalm. Hier wechselt man auf den Weg Nr. 11, der zur Kreuzwiesenalm weiterführt.
Nach einem kurzen Aufstieg geht es abwärts, bis man an einem Wegweiser den breiten Weg verlässt und auf schmalem Pfad die Rosenalm erreicht. Vor der Talfahrt lohnt sich ein Besuch am Fichtenschloss, einem gigantischen Kinderspielplatzt.
Von Zell a. Ziller bringt der Bus die Wanderer wieder zurück nach Gerlos.

Zillertal
Gebirgsgruppen

Eiszeitpfad „Felsenstieg“ in Blaubeuren

Im Alb-Donau-Kreis wurden zwanzig Eiszeitpfade angelegt, die zwischen 6km und 15km lang sind – ideal für einen Tagesausflug zur Schwäbischen Alb. Wie der Name Eiszeitpfade schon andeutet, stehen die geologischen Besonderheiten der Region im Fokus, mit eiszeitlichen Landschaften, Höhlen, steilen Felsen.
Einer der Eiszeitpfade ist der „Felsenstieg“ bei Blaubeuren. Er führt über die Höhen rund um die Kleinstadt im Blautal und bietet eine Fülle landschaftlicher und geologischer Höhepunkte. Nicht versäumen darf man natürlich bei der Wanderrunde einen Besuch am Blautopf, der zweit-wasserreichsten Karstquelle Deutschlands mit dem historischen Hammerwerk.

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Ausgangspunkt: Blaubeuren, Bahnhof
Navi: Blaubeuren, Bahnhofstraße
Anfahrt: Von Ulm oder Ehingen durch das Blautal nach Blaubeuren. Direkt an der B28 liegt der Bahnhof. Links vom Bahnhof befindet sich ein Parkplatz (meist voll!!), auf dem unbegrenzt geparkt werden darf.
Höhenunterschied: Aufstieg:  460 Hm
Abstieg:   460 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden. Sehr fut beschildert.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35 000   Geislingen Blaubeuren
Tourenverlauf: Beim Bahnhof die Straße überqueren und dann entlang der B28 nach links gehen. Vor der Fußgängerampel beim Tunneleingang die Treppe hoch und dann nach links über die Straßenbrücke. Von jetzt an immer dem gelben Kreis des Rundweges und den türkisen Wegweisern des Eiszeitpfades „Felsenstieg“ folgen.
Schon nach 1,2 km sind wir an der Brillenhöhle, einem bedeutenden jungpaläolitischen Fundplatz. Die Brillenhöhle ist noch nicht komplett erforscht und deshalb gegen Eindringlinge vergittert. Der Name bezieht sich auf die zwei runden Einsturzlöcher. Durch das Felsenlabyrinth kommen wir zum Felsgebilde Küssende Sau, anschließend geht es durch den Wald bergauf. Auf der Höhe, wo der Weg scharf rechts abbiegt, lohnt sich ein Abstecher zur Günzelburg mit fantastischer Sicht ins Blautal. Dann geht es nach einem Stück am Waldrand wieder talwärts und nach etwa 4 km empfängt uns Blaubeuren.
Durch die Platz- und Ziegelgasse geht es zum Rathaus Blaubeuren und dann vorbei am Kloster (sehenswerte Klosterkirche) zum Blautopf.
Unsere Wanderrunde führt uns vom Blautopf weg zurück zum Koster und direkt danach rechts auf steilem Treppenweg und anschließendem Wanderpfad hinauf zum Glasfels (582 m) und auf den Blaufels (647m). Anschließend gehen wir vorbei am Landsitz bei Sonderbruch, genießen Aussichten unter anderem bei einem Kriegsdenkmal und gehen zum Rusenschloss, auch Ruine Hohengerhausen genannt. Das Rusenschloss entstand um 1080 auf einem Felsen über dem Stadtteil Gerhausen. 1768 wurde sie abgebrochen. Derzeit ist die Aussichtsplattform am Rusenschloss gesperrt, soll 2020 aber wieder zugängig sein. Nach dem Abstieg ins Tal biegen wir bei der Bahnbrücke rechts ab, verlassen den geteerten Radweg nach links und erreichen kurz darauf wieder die Bahnhofstraße in Blaubeuren.

Schw Alb
Wandergebiete

 

Großdorf – Rottachsee – Rukatstobel

Eine Wanderrunde ohne große Anstrengungen führt durch die hügelige Landschaft des Allgäu zwischen Rettenberg und dem Rottachsee. Sie bietet immer wieder schöne Ausblicke. Da der größte Teil der Wanderung auf befestigten Wegen verläuft, kann sie auch bei etwas feuchter Witterung unternommen werde.

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Ausgangspunkt: Großdorf, Ortsteil von Vorderburg
Navi: Großdorf (Rettenberg)
Anfahrt: Auf der A7 zum Autobahndreieck Allgäu und dort in Richtung Oberstdorf fahren. An der folgenden Ausfahrt Durach die Autobahn verlassen, dann links abbiegen in Richtung Sulzberg. Am Ortsende geradeaus die Steigung hinauf und auf der Vorfahrtsstraße bleibend über Geigers und Raichen nach Vorderburg.
In der Ortsmitte von Großdorf/Vorderburg im Ortszentrum auf der linken Seite Parkmöglichkeit beim Platz mit den Recycling-Containern.
Höhenunterschied: Aufstieg:  280 Hm
Abstieg:   280 Hm
Streckenlänge: 16 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden. Etwas verwirrende Beschilderung.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 188  Ostallgäu
Tourenverlauf: Beim Parkplatz die Straße überqueren und rechts haltend aufwärts zur parallel verlaufenden Gemeindestraße (Wegweiser Riedis). Nach rechts bis zum Ortsende, dann vor Erreichen der Landstraße auf einem Wirtschaftsweg links aufwärts. Dem folgenden Schotterweg in weiten Bögen folgend zum Waldrand, wo der Schotterweg in einen Waldpfad übergeht. Nach kurzem Abstieg erreicht man die alte Salzstraße und geht auf ihr nach rechts (Wegweiser Greifenmühle). An einer Wegegablung geht man links, bis ein unscheinbares Schild nach links über eine Wiese zum Waldrand zeigt. Ohne Weg zum Wald, dem Waldrand folgen und dann auf schmalem Pfad in den Wald und zum alten „Kuhsteg“ über den Rottachdurchbruch. Der Wanderweg führt hinauf nach Riedis.
Bei der Kirche biegt man rechts ab und folgt dem Sträßchen bis zur Freizeitanlage Moosbach. Hier überschreitet man den Damm, hält sich dann links und benutzt den Schotterweg am Ufer entlang zu einem Aussichtssteg und weiter zur Hauptstraße. Auf dieser ein Stück links zum Wegweiser „Rukatstobel“. Durch den mäßig spannenden Tobel aufwärts zur Teerstraße, dann rechts nach Ried und hier links auf einem Wirtschaftssträßchen zu den Weilern von Vorder-, Mittel- und Hinterholz. Hier folgt man dem Wegweiser nach Vorderburg und quert bei einem Stadel (abgebrochener Wegweiser) weglos leicht links haltend die Wiese zu einem Pfad durch den Bachtobel. Vorbei an einem Hof mit Kapelle erreicht man Acker, wo man auf der Straße nach rechts („Wasserfall“, „Vorderburg 1 Std“) abbiegt. Vorbei am sehenswerten Wasserfall folgt man den Wegweisern in Richtung Vorderburg und erreicht 40 min später wieder Großdorf.

Allgäu
Wandergebiete

Hochbergsteig über dem Ermstal bei Bad Urach

Der Hochbergsteig ist einer der fünf Premiumwanderwege rund um Bad Urach. Wie auch auf den übrigen dieser Wanderwege erleben Sie auf ihm die Einzigartigkeit der Natur. Sie befinden sich gleich in zwei von der UNESCO geschützten Gebieten: Innerhalb des Biosphärenreservats und des Geoparks Schwäbische Alb.

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Originalroute des Hochbergsteiges

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ugangspunkt: Bad Urach, Sportanlagen Zittelstadt
Navi: Bad Urach, Zittelstatt
Anfahrt: Auf der B465 nach Bad Urach und dort in Richtung Ulm abbiegen. Nach ca. 1 km auf der L211 weist ein Wegweiser Halbrechts zu den Sportanlagen. Hier Parken.
Höhenunterschied: Aufstieg:  330 Hm
Abstieg:   330 Hm
Streckenlänge: 8 km
Gesamtgehzeit: ca. 2,5 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Gute Beschilderung.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Ehingen Münsingen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz zur Sportgaststätte und dann entlang des Spielfeldes ins Wiesental. Kurz nach Erreichen des Waldes zweigt der Weg nach rechts ab (Wegweiser) und steigt steil hinauf zur Wassersteinhöhle mit beeindruckendem Portal.
Auf einem steilen Treppenweg gewinnt man weiter an Höhe und erreicht eine Wiesenfläche („Hirschplatz“). Hier folgt man dem Waldrand (Rastplatz mit Tisch und Bänken) und geht anschließend rechts in den Wald. Ein Waldweg bringt uns zum Kunstmühlefels, wo sich ein herrlicher Blick über das Ermstal und auf Bad Urach bietet.
Der folgende Pfad leitet am Trauf entlang zu einigen weiteren Aussichtspunkten und erreicht schließlich den Aussichtspunkt Michelskäppele mit kleinem Unterstand. Auf steinigem Weg (bei Nässe Vorsicht!) schlängelt sich dann der Pfad abwärts und erreicht wieder die Sportanlagen.

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Hochbergsteig mit verlängerter Strecke

Der Nachteil der meisten Hochbergsteige ist ihre zu kurze Wegstrecke. Vor allem bei weiteren Anfahrten „lohnt“ sich bei einer Gehzeit von unter 3 Stunden die Zeit für die Fahrt nicht. Diese Variante verlängert die Wegstrecke um ca. 3 km und damit die Wanderzeit um etwa 1 Std.

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Ausgangspunkt: Bad Urach, Sportanlagen Zittelstadt
Navi: Bad Urach, Zittelsatdt
Anfahrt: Auf der B465 nach Bad Urach und dort in Richtung Ulm abbiegen. Nach ca. 1 km auf der L211 weist ein Wegweiser Halbrechts zu den Sportanlagen. Hier Parken.
Höhenunterschied: Aufstieg:  380 Hm
Abstieg:   380 Hm
Streckenlänge: 11 km
Gesamtgehzeit: ca. 3,5 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Gute Beschilderung.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Ehingen Münsingen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz zur Sportgaststätte und dann rechts entlang des Spielfeldes ins Tal. Wo der Premiumweg rechts abzweigt, geht man geradeaus weiter und folgt ab jetzt der Markierung „Gelbes Dreieck“. Sie leitet am Wiesental entlang, quert an seinem Ende nach links zu einem Forstweg und geht auf diesem in stetiger leichter Steigung weiter. An einem schmalen Wanderpfad weist der Wegweiser aufwärts und man erreicht so am Waldrand vor der Ortschaft Hengen den höchsten Punktdes Tages.
Unmittelbar vor dem Ende des Waldes biegt man rechts in einen schmalen Pfad ein, auf dem man durch den schönen Buchenwald abwärts geht. Oberhalb der Wassersteinhöhle erreicht man den Premiumweg, dem man nach einem kurzen Abstecher zur Höhle folgt wie oben beschrieben.

Schw Alb
Wandergebiete