Von Neuffen über den Jusi zum Hohenneuffen

Das Stadtchen Neuffen wird überragt von der Burg Hohenneuffen. Sie ist die Ruine einer großen Höhenburg in Süddeutschland, die um 1100 erbaut wurde und eine wechselvolle Geschichte als Landesfestung, Landesgefängnis und als Ort der Dreiländerkonferenz im Jahr 1945/46 hinter sich hat. Heute ist sie ein beliebtes Ausflugsziel mit Restaurant, Biergarten und Kiosk, das ohne Eintrittsgeld besucht werden kann.
Unsere lange Wanderung beginnt in Neuffen, ersteigt zunächst den aussichtsreichen Gipfel des Jusi, überschreitet dann das Hörnle, geht vorbei am Segelfluggelände und erreicht nach einem letzten Anstieg vorbei an der „Hülbener Brille“ und den „Höllenlöchern“ die imposante Burganlage.

.

.

Anfahrt: a. Auf der A8 zur Ausfahrt Kirchheim/Teck, von dort auf der B465 nach Owen. Hier rechts abbiegen nach Beuren und weiter nach Neuffen.
b. Auf der B28 nach Metzingen, hier auf der B313 durch die Stadt. Nach dem Bahnhof rechts abbiegen und nach Neuffen fahren.
c. Von Münsingen auf der B465 nach Bad Urach. Am Rand der Innenstadt zweigt nach rechts die Straße nach Hülben ab. Zwischen Hülben und Erkenbrechtsweiler links abwärts nach Neuffen
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Gemeindehaus in Neuffen
Navi: Neuffen, Oberer Graben
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 5.15 Std., 18 km
Anforderungen: Rundwanderung mit mit einigen steilen Steigungen auf Wanderwegen, Wirtschafts- und Forstwegen. Durchgängig markiert (blaues Dreieck und rotes Dreieck)
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt 19 Reutlingen, Bad Urach
Tourenverlauf: Vom Parkplatz beim Gemeindehaus gehen wir wenige Meter zur Ampel beim Supermarkt, überqueren die Straße und gehen geradeaus zum Rathaus. Dort biegen wir rechts ab, gehen auf dem Markplatz links und folgen der Hauptstraße, bis halblinks der Gaisweg abzweigt (blaues Dreieck). Auf dem Wirtschaftsweg geht es leicht ansteigend zu einem markanten Holzgebäude und kurz danach biegen wir nach links in den Pfad ein, der in kräftiger Steigung hinauf zum Sattelbogen führt. Dort gehen wir rechts hinauf zum aussichtsreichen Gipfel des Jusi.
Wieder zurück am Sattelbogen gehen wir geradeaus in Richtung Hörnle, das wir auf steilem Weg entlang des Absperrzaunes erreichen. Vorbei an einem Aussichtspunkt mit tollem Blick zum Hohenneuffen erreichen wir das „Schillingskreuz“ und steigen auf zur Karlslinde, wo wir uns für den linken Weg entscheiden. Auf diesem wandern wir im Wald und am Waldrand zum Wanderparkplatz an der Neuffener Steige.
Wir überqueren die Straße (rotes Dreieck) und folgen dem Waldrand zur „Hülbener Brille“. Vorbei am Heidengraben und den Höllenlöchern erreichen wir einen weiteren Aussichtpunkt zum Hohenneuffen. Jetzt ist es nicht mehr weit zum Parkplatz der Ruine Hohenneuffen und auf  Plasterweg bis zum Burgtor.
Wir verlassen die Burg und biegen direkt nach dem Burgvorbau in den Forstweg ein, den steil abwärts führt. Die lang gezogenen Kurven kann man auf einem Wanderpfad abkürzen, der später wieder auf den Hauptweg trifft. Wir folgen dem blauen Dreieck und erreichen das Freibad von Neuffen. Geradeaus in Richtung Stadt orientieren wir uns am Turm der Martinskirche und gehen an ihr vorbei zum Rathaus, wo wir rechts abbiegend wieder zurück zum Parkplatz kommen.

Schw Alb
Wandergebiete

Löwenpfad Filstalgucker

Der Löwenpfad „Filstalgucker“ bietet eine lange Rundwanderung, bei der aber nur weinige Höhenmeter zu bewältigen sind. Nach dem teilweise wenik spektakulären Marsch durch Wiesen und Wälder bis Wittingen bieten sich bei der Wanderung entlang der Hangkante immer wieder fazinierende Ausblicke, die zunächst zur Geislinger Steige und später über das Filstal hinunter nach Bad Überkingen gehen.
Absoluter Höhepunkt ist der Blick vom riesigen Ostlandkreuz auf die 5-Täler-Stadt Geislingen mit der Ruine Helfenstein und dem Ödenturm.

.

.

Anfahrt: Von Merklingen (Ausfahrt A8) in Richtung Geislingen über Nellingen nach Türkheim. In der Ortsmitte links abbiegen in die Kirchgasse, dort am Ende Wanderparkplatz
Ausgangspunkt: Parkplatz in Türkheim
Navi:Türkheim (Geislingen an der Steige), Kirchgasse
Höhenunterschied: Aufstieg:  200 Hm
Abstieg:   200 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.45 Std., 14 km
Anforderungen: Rundwanderung mit einigen sanften Auf- und Abstiegen auf Wanderpfaden und Wirtschaftwegen. Hervorragend markiert.
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt  Geislingen, Blaubeuren
Tourenverlauf: Wir gehen durch die Kirchgasse zurück zur Hauptstraße und biegen dort links ab. Nach 200 m biegen wir rechts ab in den Brühlwiesenweg, folgen ihm bis zum Ende von Türkheim und biegen dann scharf rechts ab. Die Markierungen des Löwenpfades leiten uns zuverlässig durch Wiesen und Wald in Richtung Wittingen. Vor dem Ort überqueren wir die Straße und folgen weiter dem Löwenpfad durch schönen Buchenwald zum Tiroler Fels mit toller Aussicht auf Geislinger Steige und Ödenturm. Kurz darauf folgt mit dem Geiselstein der nächste Aussichtsfelsen, dann geht es hinauf zur Schildwacht mit dem risigen Ostlandkreuz und Blick über die 5-Täler-Stadt Geislingen.
Über die Hochebene (Markierungen beachten!) gehen wir zum Parkplatz, folgen dem Wirtschaftssträßchen und biegen nach rechts in einen schmalen Pfad ein, der uns hoch über Geislingen zu schönen Aussichtspunkten führt. Wieder zurück auf dem Sträßchen gehen wir vorbei an einem Wanderparkplatz nach rechts über die Landstraße und spazieren leicht aufwärts mit kleinen Abstechern zu Felsklippen über dem Filstal zum Kahlenstein. Hier haben wir nochmals einen schönen Blick über Bad Überkingen.
Von der Kahlensteinhöhle kann man nach einem Absteig (+ Wiederaufstieg  von 60 Hm) auch ins Innere des Kahlenstein schlüpfen.
Parallel zum Waldrand gehen wir die letzten 30 min über zwei weitere Aussichtspunkte zurück zum Parkplatz in Türkheim.

Schw Alb
Wandergebiete

Von Oberlenningen über die Wielandsteine zum Schopflocher Moor

Das Lenninger Tal und seine Seitentäler bieten für Wanderer eine riesige Fülle von Tourenmöglichkeiten. Sowohl bei Wanderungen entlang der Talkante als auch bei Touren auf der Hochfläche zeigt sich eine große Vielfalt an Landschaftsformen, eine reiche Vegetation und ein gut ausgebautes Wegenetz.
Die hier vorgestellte Wanderung führt von Oberlenningen zunächst steil hinauf zur Ruine Wielandstein, geht dann nach einem Abstecher zum Hohgreutfels weiter zum Schopflocher Moor und bewegt sich vor dem Talabsteig entlang der Abbruchkante über Oberlenningen mit vielen schönen Aussichtspunkten.
Wir orientieren uns meist an der roten Raute des SAV, nehmen aber gelegentlich Pfade abseits dieser Route, um den asphaltieren Wirtschaftswegen auszuweichen.

.

.

Anfahrt: Von Kirchheim/Teck, Bad Urach oder Blaubeuren nach Oberlenningen. Aus Richtung Kirchheim in der Rechtskurve nach dem Bahnhof links in die Hohe Steige abbiegen, aus den anderen Richtungen in der Linkskurve nach dem Marktplatz rechts in die Hohe Steige einbiegen.
Ausgangspunkt: Parkplatz am Friedhof Oberlenningen
Navi: Lenningen, Hohe Steige
Höhenunterschied: Aufstieg:  500 Hm
Abstieg:   500 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.45 Std., 12 km
Anforderungen: Rundwanderung mit steilem Aufstieg auf Wanderpfaden, Waldwegen und Wirtschaftswegen, Beschilderung und Markierung teilweise lückenhaft.
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt  Geislingen Blaubeuren
Tourenverlauf: Wir gehen vom Parkplatz wenige Schritte zurück und biegen links in den Heerweg ein. Am Heinrich-Scheufele-Platz gehen wir gehen wir wenige Meter nach links in den Wannenweg und biegen dann nach rechts in den Wielandsteinweg. Nach steilen Anstieg erreichen wir den Waldrand, wo wir scharf links den Wanderweg nehmen (rote Raute). (Lassen Sie sich von der Absperrung nicht abschrecken, sie betrifft nur die Burgruine, der Weg ist bis auf einige umgestürzte Bäume frei begehbar.)
Auf dem markierten Wanderweg gewinnen wir rasch an Höhe und haben nach 45 min die Ruine Wielandstein erreicht. ein herrlich angelegter Wanderpfad bringt uns mit schönen Ausblicken weiter aufwärts, dann zweigen wir rechts zum Hohgreuthfels ab. Hier bietet sich ein toller Ausblick auf Oberlenningen.
Wir bleiben am unmarkierten Pfad entlang der Kante, überqueren die von Krebsstein kommende Straße und bleiben bis zum Waldrand auf dem schönen Waldweg. Dort gehen wir 10 m nach links und biegen dann rechts ab. Auf dem Forstweg gehen wir bis zum Waldrand und dann auf dem Asphaltsträßchen zum Landgasthof Albengel (Einkehr?).
Unmittelbar vor dem Gasthaus nehmen wir den Grasweg nach links und kommen zum Bohlenweg durch das Schopflocher Moor. Beim Wassertümpel biegen wir links ab, gehen auf dem Wirtschaftssträßchen 50 m nach rechts und biegen dann links ab. Vorbei an mächtigen Fichten erreichen wir den Waldrand und gehen dort nach links zu der Schotterstraße.
Wir wandern nach rechts durch den Wald, kommen vorbei an einer Baumreihe und biegen nach dieser (Notrufstelle der Bergwacht) links ab. Beim nächsten Grasweg biegen wir rechts ab und wandern am Waldrand entlang. Ein Wiesenweg bringt uns links abwärts zur Kreuzung von Schotterstraßen, an der wir links abbiegen (Wegweiser Oberlenningen).
Nach 150 m verlassen wir die Schotterstraße nach rechts (Wegweiser Oberlenningen), erreichen den Waldrand und nehmen NICHT den Abstieg durch das Tobeltal sondern folgen dem Wanderpfad an der Kante entlang mit vielen Aussichtspunkten.
Bei Erreichen der Schotterstraße biegen wir sofort wieder links ab und gehen geradeaus bis zum nächsten Aussichtspunkt. Kurz davor zweigt nach links ein Wanderweg ab, der steil abwärts führt und später in einen breiten Waldweg übergeht. Auf diesem erreichen wir nach 30 min wieder den Parkplatz beim Friedhof.

Schw Alb
Wandergebiete

Von Neidlingen über den Reußenstein

Besonders zur Zeit der Obstblüte ist eine Wanderung von Neidlingen durch das Neidlinger Tal ein Genuss für alle Sinne. Wenn man dann nach dem steilen Aufstieg vorbei am Neidlinger Wasserfall die Aussicht von der Ruine Reußenstein und später vom Knauppenfels über das Tal mit den blühenden Apfelbäumen genießen kann, ist das Wanderglück vollkommen.
Unsere Tour startet am Wanderparkplatz Braike am Ortsrand von Neidlingen, führt hinauf zur Ruine Reußenstein und verläuft dann immer am Trauf entlang in weitem Bogen zum Erkenberg. Hier wandern wir dann durch Obstgärten wieder hinab ins Tal.

.

Anfahrt: Auf der A8 bis zur Ausfahrt Aichelberg und weiter nach Weilheim an der Teck. Duch Weilheim zur L122 und nach Neidlingen. In der Ortsmitte rechts abbiegen in die Kirchstraße und dieser bis zum Ende folgen. 
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz Braike, Neidlingen
Navi: Neidlingen, Kirchstraße
Höhenunterschied: Aufstieg:  500 Hm
Abstieg:   500 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 14 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung mit steilem Aufstieg auf Wanderpfaden, Waldwegen und Wirtschaftswegen, gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt  Geislingen Blaubeuren
Tourenverlauf: Wir wandern vom Parkplatz auf dem Wirtschaftssträßchen entlang der Lindach durch das Tal (blaues Dreieck), wobei wir alle Abzweigungen ignorieren, bis wir zu einem Picknickplatz auf der rechten Seite kommen. Dort biegen wir links ab und steigen in Richtung Waldrand nach oben. Vor der großen Linkskurve erreichen wir nach rechts auf einem Wiesenpfad den Waldrand (Wegweiser) und gehen auf einem Pfad aufwärts zum Neidlinger Wasserfall.
Vorbei am Wasserfall geht es steil aufwärts zum quer verlaufenden Fortsweg, auf den wir nach rechts einbiegen. Bei der Verzweigung nach der Brücke halten wir uns links und erreichen in vielen steilen Serpentinen einen weiteren breiten Forstweg, dem wir nach nachts bis zum „Bahnhöfle“ folgen. Die vielen Wegmarkierungen (wir orientieren uns am roten Dreieck des HW1) leiten uns nach links auf einen Pfad und nach kurzem Stück auf der Straße wieder auf Wanderpfad mit herrlichem Talblick hinauf zur Ruine Reußenstein.
Nach einem Bummel durch die Ruine nehmen wir den Waldweg, genißen von einem Aussichtspunkt nochmals den Ausblick und kommen zum Hofgut Reussenstein. An der Wegverzweigung gehen wir links bergauf, biegen auf der Kuppe links ab zum Waldrand und folgen dem Grasweg zur Aussicht auf dem Knauppenfels. Nach einem weiteren Stück am Waldrand biegen wir links in ein Zufahrtssträßchen ein und überqueren dann die Landstraße. An der folgenden Wegspinne nehmen wir 10 m den Weg nach links, biegen dann am Waldrand rechts auf einen schmalen Pfad ein und steigen hinauf zum Startplatz der Drachenflieger.
Der Pfad schlängelt sich parallel zum Waldrand in ständigem Auf und Ab (blaues Dreieck) bis zu einer Wegespinne mit vielen Schildern, wo wir den links abwärts führenden Pfad nehmen, an der nächsten Verzweigung ebenfalls links halten und bis zu einer Forststraße abwärts gehen. Auf der Forststraße gehen wir nach rechts, machen einen weiten Linksbogen und erreichen den Waldrand.
Die abwärts führende Schotterstraße leitet uns links haltend nach Neidlingen, wo wir beim Rathaus die Straße überqueren und durch die Kirchstraße wieder den Wanderparkplatz erreichen.

Schw Alb
Wandergebiete

Wasserbergrunde über dem Filstal

Der Löwenpfad „Wasserbergrunde“ bei Unterböhringen und Hausen bietet eindrucksvolle Aussichten auf das Filstal und über die Höhen der Ostalb. Für Naturliebhaber gibt es insbesondere im Naturschutzgebiet Wasserberg-Haarberg seltene Pflanzenarten zu bestaunen, wobei Ende April Küchenschellen und Frühlingsenziane und ab Juni viele Orchideen zu bewundern sind. Mit dem Wasserberghaus bietet sich eine Einkehrmöglichkeit mit guter schwäbischer Küche und freundlichem Service an.

.

.

Anfahrt: Von der A8 Ausfahrt Mühlhausen auf der B466 in Richtung Geislingen. 3 km nach Reichenbach links abbiegen nach Hausen an der Fils.
Ausgangspunkt: Parkplatz am Gemeindehaus in Hausen.
Navi: Hausen an der Fils, Michelsbergstraße
Höhenunterschied: Aufstieg:  430 Hm
Abstieg:   430 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4,5 Std.
Streckenlänge 16 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf meist guten Pfaden oder Forstwegen, steiler Aufstieg Hausen am Weigoldsberg und hinauf zum Haarberg.  Gute Beschilderung und Markierung, Forstwege am Dalisberg stellenweise in schlechtem Zustand.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Geislingen  Blaubeuren
Tourenverlauf: Vom Parkplatz beim Gemeindehaus wenige Meter zur Straße und diese überqueren, dann sofort links abbiegen. Man ist jetzt auf dem Löwenpfad „Wasserberg-Runde“, dessen Markierungen zuverlässig die gesamte Strecke begleiten.
Die Route führt steil hinauf an den Osthang des Weigoldsberges und leitet nach kurzem Abstieg zunächst am Waldrand entlang, dann durch schöne Wacholderheide hinauf zum Parkplatz am Hexensattel. Nach Überquerung der Parkplatzzufahrt verlässt man den Zufahrtsweg des Wasserberghauses und steigt dann hinauf zum schönsten Aussichtspunkt der Tour beim Kreuz auf dem Haarberg. Auf der Hochebene und durch den Wald erreicht man wieder die Zufahrt des Wasserberghauses, wo der Löwenpfad rechts abbiegt.
Es lohnt sich auf jeden Fall, hier das Wegstück zum Wasserberghaus anzuhängen, denn man erlebt dort eine tolle Aussicht über das Filstal zu den Kaiserbergen, hervorragendes Essen und einen super freundlichen Service.
Wieder zurück an der Abzweigung folgt man der Wasserberg- Runde auf teilweise ramponierten Waldwegen in Richtung Unterböhringen und steigt von einem weiteren Aussichtspunkt hinunter ins Tal. Die Markierungen leiten zuverlässig durch den Ort auf die andere Talseite, wo man am Fuß des Michelsberges zurück nach Hausen wandert.

Schw Alb
Wandergebiete

Eiszeitpfad „Felsenstieg“ in Blaubeuren

Im Alb-Donau-Kreis wurden zwanzig Eiszeitpfade angelegt, die zwischen 6km und 15km lang sind – ideal für einen Tagesausflug zur Schwäbischen Alb. Wie der Name Eiszeitpfade schon andeutet, stehen die geologischen Besonderheiten der Region im Fokus, mit eiszeitlichen Landschaften, Höhlen, steilen Felsen.
Einer der Eiszeitpfade ist der „Felsenstieg“ bei Blaubeuren. Er führt über die Höhen rund um die Kleinstadt im Blautal und bietet eine Fülle landschaftlicher und geologischer Höhepunkte. Nicht versäumen darf man natürlich bei der Wanderrunde einen Besuch am Blautopf, der zweit-wasserreichsten Karstquelle Deutschlands mit dem historischen Hammerwerk.


GPX-Track

Ausgangspunkt: Blaubeuren, Bahnhof
Navi: Blaubeuren, Bahnhofstraße
Anfahrt: Von Ulm oder Ehingen durch das Blautal nach Blaubeuren. Direkt an der B28 liegt der Bahnhof. Links vom Bahnhof befindet sich ein Parkplatz (meist voll!!), auf dem unbegrenzt geparkt werden darf.
Höhenunterschied: Aufstieg:  460 Hm
Abstieg:   460 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden. Sehr fut beschildert.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35 000   Geislingen Blaubeuren
Tourenverlauf: Beim Bahnhof die Straße überqueren und dann entlang der B28 nach links gehen. Vor der Fußgängerampel beim Tunneleingang die Treppe hoch und dann nach links über die Straßenbrücke. Von jetzt an immer dem gelben Kreis des Rundweges und den türkisen Wegweisern des Eiszeitpfades „Felsenstieg“ folgen.
Schon nach 1,2 km sind wir an der Brillenhöhle, einem bedeutenden jungpaläolitischen Fundplatz. Die Brillenhöhle ist noch nicht komplett erforscht und deshalb gegen Eindringlinge vergittert. Der Name bezieht sich auf die zwei runden Einsturzlöcher. Durch das Felsenlabyrinth kommen wir zum Felsgebilde Küssende Sau, anschließend geht es durch den Wald bergauf. Auf der Höhe, wo der Weg scharf rechts abbiegt, lohnt sich ein Abstecher zur Günzelburg mit fantastischer Sicht ins Blautal. Dann geht es nach einem Stück am Waldrand wieder talwärts und nach etwa 4 km empfängt uns Blaubeuren.
Durch die Platz- und Ziegelgasse geht es zum Rathaus Blaubeuren und dann vorbei am Kloster (sehenswerte Klosterkirche) zum Blautopf.
Unsere Wanderrunde führt uns vom Blautopf weg zurück zum Koster und direkt danach rechts auf steilem Treppenweg und anschließendem Wanderpfad hinauf zum Glasfels (582 m) und auf den Blaufels (647m). Anschließend gehen wir vorbei am Landsitz bei Sonderbruch, genießen Aussichten unter anderem bei einem Kriegsdenkmal und gehen zum Rusenschloss, auch Ruine Hohengerhausen genannt. Das Rusenschloss entstand um 1080 auf einem Felsen über dem Stadtteil Gerhausen. 1768 wurde sie abgebrochen. Derzeit ist die Aussichtsplattform am Rusenschloss gesperrt, soll 2020 aber wieder zugängig sein. Nach dem Abstieg ins Tal biegen wir bei der Bahnbrücke rechts ab, verlassen den geteerten Radweg nach links und erreichen kurz darauf wieder die Bahnhofstraße in Blaubeuren.

Schw Alb
Wandergebiete

 

Aussichtsfelsen und Märzenbecher bei Bad Überkingen

Rundwanderung bei Bad Überkingen mit grandiosen Aussichtspunkten zwischen Türkheim, Kahlenstein, Bad Überkingen und den Aubachwasserfällen. Zu empfehlen vor allem im Frühling, wenn die noch unbelaubten Bäume immer wieder schöne Ausblicke erlauben und im Autal Millionen von Märzenbechern blühen.

.

.

Anfahrt: Auf der A8 bis zur Ausfahrt Merklingen, dann auf der L1230 nach Nellingen und weiter nach Türkheim
Ausgangspunkt: In der Ortsmitte von Türkheim links abbiegen in die Kirchgasse und diese bis zum Ende fahren, wo sich ein Wanderparkplatz befindet.
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Rundwanderung auf Pfaden oder Forstwegen. Steiler Abstieg auf gutem Pfad nach Bad Überkingen und sehr steiler Aufstieg am Ende des Autales entlang der Aubachwasserfälle zur Brunnensteighöhle. Gute Markierung und Beschilderung.
Stellenweise rutschige Pfade, also gutes Schuhwerk
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Geislingen  Blaubeuren
Tourenverlauf: Vom Parkplatz am Trauf entlang nach rechts den Schildern in Richtung Kahlenstein (roter Dreiblock) und dem Löwenpfad Filstalgucker folgen. Der schöne Pfad schlängelt sich durch den Wald und erreicht nach 45 min vorbei an einigen Aussichtspunkten den Kahlenstein. Hier bietet sich ein grandioser Ausblick ins Filstal und auf Bad Überkingen.
Vorbei an der geschlossenen Kahlensteinhöhle führt der gut angelegte Pfad in weiten Serpentinen abwärts. Am Fuß des Kahlenstein sollte man auf jeden Fall durch die markante Öffnung ins Innere des Massivs schlüpfen, wo man sich in einer imposanten Grotte befindet.
Immer den Wegweisern folgend erreicht man Bad Überkingen, wandert durch die Ortsmitte und orientiert sich an der Beschilderung in Richtung Autalhalle und Autal. Vorbei an der Autalhalle folgt man dem schmalen Sträßchen zur Waldkapelle. Kurz darauf beginnen beeindruckende Vorkommen von Märzenbechern entlang des Baches und an den Hängen des Buchenwaldes.
Wo der breite Forstweg in einer Linkskurve den Bach überquert, hält man sich halbrechts und steigt auf Treppen am Wasser entlang sehr steil hinauf zu den Wasserfällen und zur Brunnensteighöhle. Auf einem Forstweg erreicht man wenig später den Ortsrand von Aufhausen.
Am Waldrand (Wegweiser) biegt man scharf links ab und folgt am Wald entlang dem Wanderweg in Richtung Türkheim. Immer wieder leiten kurze Stichpfade an die Kante zu schönen Aussichtspunkten. Der rote Dreiblock des SAV leitet zuverlässig zurück nach Türkheim zum Parkplatz.

Schw Alb
Wandergebiete

Von Heubach über den Scheuelberg zum Bargauer Horn

Eine großartige Rundwanderung führt von Heubach hinauf auf den Scheuelberg und vorbei am Naturfreundehaus Himmelreich zum Bargauer Kreuz. Vom Bargauer Horn genießt man eine schöne Aussicht und wandert dann hinunter zur Teufelsklinge (Achtung! Gefährlicher Zugang) und zurück nach Heubach.
Einzige Wermutstropfen: Schlechte Markierung, Zugänge zu den Höhlen am Scheuelberg sind nicht gekennzeichnet und ziemlich gefährlich.

.

.

Ausgangspunkt: Heubach, Beurener Straße
Anfahrt: Auf der B466 nach Böhmenkirch oder Steinheim am Albuch jahren. Dort abbiegen nach Bartholomä und dann auf der L1162 nach Heubach. Unmittelbar nach dem Fabrikverkauf der Fa. Triumph biegt nach links die Beurener Str. ab. Auf dieser bis zum Wanderparkplatz kurz nach den letzten Häusern von Heubach.
Höhenunterschied: Aufstieg:  500 Hm
Abstieg:   500 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Teilweise ohne Markierung oder sehr verwirrende Markierungen. Gutes Orientierungsvermögen notwendig, am besten mit GPS-Gerät.
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt 14  Aalen
Wegverlauf: Vom Parkplatz folgt man ein kurzes Stück dem Wirtschaftsweg nach links und überquert dann den Bach. Auf einem Wiesenpfad steugt man ein kurzes Stück auf, folgt dann dem Buschstreifen nach links, bis ein Wanderweg (Wegweiser) scharf nach rechts abbiegt. Auf diesem Weg steigt man ohne Markierung hinauf zum Waldrand und folgt dem Forstweg nach rechts bis zu einer breiten Forststraße. Wenige Meter auf dieser Schotterstraße zweigt nach links ein undeutlicher Pfad ab, der steil nach oben führt und dann wieder den Schotterweg erreicht. Jetzt geht man nach links bis zu den Wegweisern in Richtung Scheuelberg.
Auf dem Wanderpfad gewinnt man rasch an Höhe und erreicht am Ostfels einen ersten Aussichtspunkt an der steilen Kante. Man folgt der Kante auf unmarkiertem Weg und kommt zum Zustieg der ersten Höhle (Enges Loch) mit rostigem Drahtseil. Im Weiteren Wegverlauf bleibt man auf dem Rücken und orientiert sich jetzt an der Wegmarkierung des HW1 (rotes Dreieck) bis zum Aussichtspunkt Hoher Fels. Wenig später erreicht man das Naturfreundehaus Himmelreich.
Auf der Schotterstraße abwärts, dann auf steilem Fußweg abkürzend weiter wieder zur Schotterstraße. Wieder den Markierungen (HW1, Jakobsweg) folgend zum Bargauer Kreuz. Hier lohnt sich der Abstecher zum Bargauer Horn mit herrlicher Aussicht.
Der Weiterweg folgt den (wenigen) Wegweisern und Markierungen (rote Raute) in Richtung Heubach. An sehr unübersichtlicher Stelle leitet ein schmaler Pfad hinab zur Teufelsklinge, dann geht man auf dem breiten Forstweg hinunter zum Parkplatz.

Schw Alb
Wandergebiete

Von Digelfeld durch das Glastal zur Wimsener Höhle

Von Hayingen führt diese landschaftlich und botanisch interessante Wanderung über das Digelfeld und durch das Glastal zur Wimsener Höhle. Diese ist die einzige mit dem Boot befahrbare Wasserhöhle Deutschlands und deshalb einen Besuch wert und ist von April bis Oktober geöffnet.
Nach der Fahrt in die Höhle und einer Einkehr in der Gaststätte Friedrichshöhle geht es auf dem gleichen Weg ein Stück zurück, dann wandern wir durch das Schweiftal wieder auf die Hochfläche, machen einen Abstecher auf den Lämmerstein und gehen zurück zum Parkplatz Digelfeld.
Besonders eindrucksvoll ist die Wanderung über das Digelfeld Ende April, wenn hier Tausende von Küchenschellen in voller Blüte stehen.

Ausgangspunkt: Hayingen, Wanderparkplatz Digelfeld
Anfahrt: Fahrt nach Hayingen, dort in der Ortsmitte auf die L249 Richtung Ehestetten abbiegen. Am Ortsende bei einer markanten Linde (dahinter moderne Kirche) links abbiegen in Richtung Pfronstetten. Nach 500 m zeigt ein Schild (Wanderparkplatz) nach rechts und man fährt auf einem Schotterweg zum Wanderparkplatz Digelfeld.
Höhenunterschied: Aufstieg:  200 Hm
Abstieg:   200 Hm
Gesamtgehzeit: 3 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Gute Markierung und Beschilderung
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt Ehingen Münsingen
Wegverlauf: Vom Parkplatz folgt man ein kurzes Stück dem Wiesenweg und biegt dann links ab auf die Wanderspur durch die Wacholderheide. Im Frühling blühen hier Tausende von Küchenschellen. An der Hayinger Brücke überquert man die Teerstraße und erreicht den großen Grillplatz. Hier beginnt der schöne Weg durch das tief eingeschnittene Glastal vorbei an Felsen und Höhlen, der vorbei an Schloss Ehrenfels zur Schillerhöhle (Wimsener Höhle) führt.
TIPP: Wenn Sie die Höhle besuchen wollen, kaufen Sie sofort die Eintrittskarte. Sie erhalten dann die Zeit für den Höhlenbesuch und können die Wartezeit für eine Einkehr nutzen.
Beim Rückweg gehen Sie vorbei an Ehrenfels wieder in Richtung Glastal und biegen nach ca. 500 m rechts ab ins Schweiftal (Wegweiser). Sie erreichen die Hochfläche und am höchsten Punkt einen Schotterweg. Diesem folgen Sie nach links und steigen in 25 min hinauf zum Lämmerstein mit imposantem Tiefblick ins Glastal.
Auf dem Schotterweg wandern Sie wieder zurück zum Waldrand, dann geht es durch die Felder zurück zum Wanderparkplatz.

Schw Alb
Wandergebiete

Neandertalerweg durch das Lonetal

In den Höhlen des Lonetal haben schon die Menschen der Steinzeit Unterschlupf gefunden, wie die vielfältigen Funde aus dieser Zeit zeigen. Wir wandern auf dem Neandertalerweg von der Lindenau aus zur Bocksteinhöhle, die auf einem Felssporn über dem Tal liegt. An unserem nächstes Ziel, dem Hohlenstein haben Archäologen den legendären „Löwenmensch“ entdeckt, eine aus Mammutelfenbein geschnitzte Figur.
Nach einem Wegstück am Flüsschen entlang kommen wir zum Archäopark Vogelherd, einem weiteren Fundort von Eiszeitkunst. Leider wird an diesem magischen Ort (nach meiner Meinung) das UNESCO Weltkulturerbe gnadenlos vermarktet und zum Rummelplatz degradiert.


GPX-Track

Ausgangspunkt: Lindenau am Rande des Lonetals
Anfahrt: Auf der A7 bis zur Ausfahrt Langenau. Auf der L1170 in Richtung Langenau, im Kreisverkehr links auf die Umfahrung von Langenau und auf der L1170 weiter bis Rammingen. Dort links abbiegen nach Lindenau, wo bei der Gaststätte ain großer Parkplatz zur Verfügung steht.
Höhenunterschied: Aufstieg:  250 Hm
Abstieg:   250 Hm
Gesamtgehzeit: 3-4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und schmalen, bei Nässe rutschigen Pfaden. Gute Markierung, auch wenn die Schilder manchmal schwer zu erkennen sind. GPS von Vorteil.
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt 21  Ulm Herbrechtingen
Wegverlauf: Vom Parkplatz erreicht man die Gaststätte Lindenau, wo sich gegenüber der Geo-Infopunkt „Höhle des Löwenmenschen“ befindet. Auf schmalem Teersträßchen erreicht man den Waldrand. Hier hält man sich links und folgt dem Symbol des Neandertalers auf Forstwegen. Beim Erreichen des Waldrandes hält man sich rechts und steigt auf steilem, rutschigem Pfad hinauf zur Bocksteinhöhle. Oberhalb der Höhle lädt eine Hütte zur Rast ein.
Von der Hütte folgt man dem Neandertaler leicht ansteigend in den Wald. Bei der Einmündung in einen breiten Schotterweg hält man sich links zum Baumlehrpfad. Nach Mammutbäumen führt links ein Waldweg vorbei an einer großen Doline zum Hohlenstein, wo der Löwenmensch gefunden wurde. Man wandert jetzt am Waldrand entlang bis zum Rahmenstein, überquert die Lone und geht durch das Tal bis zur Straße und zum Archäopark Vogelherd.
Parallel zur Straße geht es in Richtung Stetten, über Treppen hinauf zur Kirche und weiter zum „Stetter Keller“. Hier erreicht man den HW2 des Albvereins, dem man zum Waldrand und dann nach links folgt. Am Waldrand wandert man nach rechts und folgt diesem bis zur Einmündung des Sträßchens vom Anfang der Tour.

Schw Alb
Wandergebiete