Röfleuter Berg und Hündeleskopfhütte

Zwischen Edelsberg und Vilstal bietet der Röfleuter Berg einen hervorragenden Aussichtspunkt zum bewaldeten Rücken des Kienberges und zum Salober. Er ist auf guten Wegen leicht erreichbar und eine ideale Schneeschuhwanderung für Anfänger. Gegen Ende der einfachen Schneeschuhwanderung lockt die Einkehr in der gemütlichen und bestens bewirtschafteten Hündeleskopfhütte.

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Ausgangspunkt: Pfronten-Kappel
Anfahrt: a. Auf der A7 an der Ausfahrt Oy/Mittelberg die Autobahn verlassen, rechts abbiegen und im folgenden Kreisverkehr links nach Nesselwang fahren. Durch den Ort, dann auf der B 309 in Richtung Pfronten, bis der Wegweiser rechts nach Kappel leitet. Am Ortsanfang Parkplatz.
b. Von Pfronten in Richtung Nesselwang fahren. Am Ortsende von Kappel Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Schneeschuhe, Gamaschen, Stöcke, feste Bergschuhe
Anforderungen: Schneeschuhwanderung auf guten Wegen, ausreichend markiert
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 4  Füssen
Wegverlauf: Vom Parkplatz führt ein Fußweg vorbei an den Häusern zum Parkplatz beim Waldseilgarten von Kappel. Hier geht man auf der Straße links abwärts, bis ein Wanderschild nach halbrechts auf den Röfleuter Höhenweg leitet. Am Ortsrand von Kappel entlang wandert man in Richtung Röfleuten, dann weist an einer markanten gelben Infosäule ein Schild zum Bergwiesenweg. Vorbei an einigen Informationstafeln folgt man diesem am Hang entlang zum breiten Forstweg, der von Röfleuten kommend in Richtung Gundhütte führt. Am höchsten Punkt befindet sich bei der Almhütte das Gipfelkreuz auf dem Röfleuter Berg mit schöner Aussicht.
Vom Gipfel geht man wenige Meter zurück, biegt links ab (Wegweiser) und wandert durch sumpfige Wiesen zum Waldrand. Den Markierungen folgend geht man auf schmalem Pfad durch den Wald zum Forstweg, der vom Edelsberg kommt. Hier geht man rechts und erreicht schließlich die urige Hündeleskopfhütte zur gemütlichen Einkehr.
Von der Hütte marschiert man auf der Rodelbahn (Schlitten können entliehen werden) hinab zum Waldseilgarten und zum Parkplatz.

SST-Allgäu

Vom Vilstal über das Himmelreich ins Achtal

Die Marktgemeinde Pfronten wird umflossen von Ach und Vils. Zwischen den beiden Flusstälern erhebt sich der lange Rücken des Kienberg.  Auf seiner Höhe finden sich zwei lohnende Wanderziele: das Himmelreich und die Bärenmoosalpe. Bei der genussvollen Wanderung vom Vilstal über den Kienbergsattel ins Achtal lassen sich diese beiden Ziele ideal miteinander verbinden. Belohnt wird man dabei von herrlichen Ausblicken.

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Ausgangspunkt: Pfronten
Anfahrt: Auf der A7 zur Ausfahrt Oy-Mittelberg. Dort die Autobahn verlassen, rechts abbiegen und durch Nesselwang nach Pfronten fahren. In Pfronten beim Alpenhotel Krone nach rechts in die Kienbergstraße abbiegen und dieser bis zum Hotel Christina im Ortsteil Dorf folgen. Unmittelbar vor dem Hotel nach rechts auf einem schmalen Stichsträßchen zum Parkplatz des Milchhäusle.
Höhenunterschied: Aufstieg:  450 Hm
Abstieg:   450 Hm
Gesamtgehzeit: 4,5 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf gut ausgebauten Wegen. Ausreichend markiert
Karte/Führer: AV-Karte BY3 Allgäuer Voralpen Ost  (Beginn fehlt)
Wegverlauf: Vom Parkplatz folgt man den Wegweisern zum Milchhäusle, das man auf geteertem Fußweg in 10 min. erreicht. Vorbei am Café führt der Schotterweg leicht fallend weiter bis zu einer Blockhütte, wo man sich links hält und durch den Wald einen Forstweg erreicht. Auf diesem in zunehmender Steilheit hinauf zum Sattel mit offenen Wiesenflächsen, dem „Himmelreich“.
Nach 400 m hält man sich an der Wegverzeigung rechts zur Bärenmoosalpe. Der abwärts führende Weg ist später der Abstieg ins Achtal. Nach 25 min ist die Bärenmoosalpe erreicht, ein idyllischer Ort mit fantastischer Aussicht und guter Bewirtung.
Zurück an der Wegverzweigung hält man sich rechts und steigt auf teilweise ruppigem Weg steil hinab ins Achtal, wo man schließlich die Fallmühle erreicht (hervorragende Küche!). Der Rückweg nach Pfronten folgt dem markierten Wanderweg durch das Achtal

Allgäu
Wandergebiete

Hohenfreyberg Eisenberg

Die Burg Hohenfreyberg bildet zusammen mit der direkt gegenüber liegenden Burg Eisenberg eine weithin sichtbare Burgengruppe im südlichen Allgäu, etwa vier Kilometer nördlich von Pfronten im Landkreis Ostallgäu. Die spätmittelalterliche Gipfelburg wurde während des Dreißigjährigen Krieges aufgegeben und in Brand gesetzt. Von 1995 bis 2006 konnte der ehemalige Adelssitz im Rahmen einer vielbeachteten „Mustersanierung“ aufwändig gesichert und konserviert werden.
Die hier beschriebene Wanderung verbindet, ausgehend von Pfronten-Rehbichl, beide Burgruinen, an deren Fuß die Schlossbergalm zur Einkehr einlädt.

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Anfahrt: Auf der A7 bis zur Ausfahrt Oy, von dort in Richtung Nesselwang (Kreisverkehr dritte Ausfahrt). Durch Nesselwang in Fahrtrichtung Pfronten fahren und in Weißbach links nach Rehbichl abbiegen.
Ausgangspunkt: Parkplatz beim „Zauberberg“ in der schweinegger Straße in Rehbichl
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300  Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Problemlose Wanderung auf guten, bezeichneten Wegen
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 4  Füssen Außerfern
Tourenverlauf: Vom Parkplatz wenige Meter dem Sträßchen folgen, dann nicht links abbiegen sondern  geradeaus auf einem Feldweg durch das Tal nach Zell wandern. Nach Durchgang durch eine Hofunterführung auf der Ortsstraße nach links, bis 100 m nach dem Ortsende an einem Wanderparkplatz der markierte Wanderweg rechts zum Waldrand empor führt. Jetzt immer der Beschilderung folgend zunächst zur Ruine Hohenfreyberg dann zur Ruine Eisenberg. Von beiden bietet sich ein herrlicher Blick zu den Allgäuer und Ammergauer Bergen und beide beeindrucken durch die Größe der Burganlegen.
Nach der Besichtigung wandern Sie in wenigen Minuten hinunter zur Schlossbergalm, wo sich eine Einkehr anbietet, bei schönem Wetter am besten auf der Terrasse – wieder mit toller Aussicht.
Von der Schlossbergalm folgen Sie dem Wegweiser in Richtung Lieben/Weizen. Der Weg führt vorbei am Drachenköpfle durch den Wald (Achtung! Steilen Fußpfad nicht verpassen!) hinunter zu den Häusern von Lieben, wo Sie am Ende links abbiegen und auf schmaler Straße nach Schwarzenbach und weiter nach Schweinegg (Seeger) wandern.
Bei der Kapelle von Seeger biegen Sie links ab und erreichen auf einem Güterweg ansteigend vorbei am Schweinegger Weiher durch den Wald den Schlossweiher. Das letzte Stück nach Zeller wandern Sie auf der Straße, dann geht es  es auf der Gemeindeverbindungsstraße in wenigen Minuten zurück nach Rehbichl.

Allgäu
Wandergebiete

Schneeschuhtour auf den Breitenberg

Der Breitenberg liegt nahe Pfronten im Landkreis Ostallgäu des deutschen Bundeslandes Bayern. Er gehört zum bayerischen Teil der Tannheimer Berge. Auf Grund seiner leichten Erreichbarkeit ist er ein beliebtes Ausflugsziel, das zudem noch mit einer Seilbahn von Pfronten aus erreicht werden kann.
Für Schneeschuhgeher bietet sich der Weg aus dem Achtal zur Ostlerhütte als Ziel an. Ich wünsche allen Schneeschuhwanderern ein besseres Wetter als bei unserer Tour.

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Talort: Pfronten
Anfahrt: Von Pfronten in Richtung Tannheimer Tal bis zur ehemaligen Grenzstation.
Parken: Parkplatz an der Straße
Höhenunterschied: 800 Hm
Gesamtgehzeit: 5  Std
Karten: Kompass 1:25.000, Blatt 04  Tannheimer Tall
Anforderungen: Schneeschuhwanderung auf breitem Forstweg, der auch als Rodelbahn genutzt wird.
Tourenverlauf:
An der Grenze die Straße überqueren und auf meist gewalztem Weg zum Waldrand. Durch den Wald, unterbrochen von einigen freien Wiesenflächen, in Serpentinen auf dem Forstweg aufwärts bis zur Bergstation des Aggensteinliftes. Von hier auf schmalem Pfad in wenigen Minuten steil zur Ostlerhütte mit prächtiger Sicht auf das Ostallgäu und in die Ammergauer Alpen.
Rückweg auf dem Aufstiegsweg.

SST-Allgäu

Zirmgrat

Zirmgrat

Südlich über dem Weißensee erhebt sich der lang gezogene Zirmgrat, der herrliche Blicke über das Vilstal in die Tannheimer Berge bietet.  Überragt wird er von Deutschlands höchster Burgruine, der Ruine Falkenstein. Unter der gastlichen Saloberalm versteckt sich in einer Waldmulde der geheimnisvolle Alatsee.

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Anfahrt: Auf der B7 zur Ausfahrt Füssen. Dort abfahren und den Wegweisen nach Weißensee folgen. Durch den Ort und weiter am See entlang nach Roßmoos. Am Ortsanfang auf schmalen Sträßchen rechts abfahren, über eine Brücke links über die Hauptstraße und sofort links ab zum Parkplatz beim Schützenhaus.
Höhenunterschied  650 Hm
Gesamtgehzeit

4-5 Std

Anforderungen Wanderung zunächst auf steilem Forstweg, zur Ruine Falkenstein weitgehend auf Teerstaße und auf dem Kamm schmale Steige.
Tourenverlauf Wir folgen in Roßmoos dem Wegweiser zum Falkenstein. Hinter Roßmoos führt uns ein zunächst geteerter Wirtschaftsweg weiter. Von hier aus haben wir einen wunderschönen Ausblick auf den Weißensee und die Ammergauer Alpen.
Nach einigen Weidezaun-Überstiegen gelangen wir auf unserem Wanderweg in den Bergwald. Nun geht es in mehreren Kehren bergauf bis zur Einmündung in die geteerte Falkensteinstraße. Diese wird nach wenigen Metern auf einem Wandwerweg nach links verlassen, dann folgt man dem Pfad, bis sie wieder erreicht wird. Auf neu angelegtem Treppenweg geht es zum Hotel Falkenstein und dann zur Ruine.
Auf dem Aufstiegsweg geht es wieder zurück in Richtung unserer Einmündung. Dort folgen wir einem Wegweiser zum Zirmgrat nach rechts. Ab hier geht es mäßig steil bergauf über einen Waldwanderweg nördlich unterm Einerkopf zu einem Aussichtspunkt im Sattel vor dem Zwölferkopf, etwas oberhalb vom Wegverlauf. Der reizvolle, nun nur noch leicht ansteigende Weg verläuft entlang des Zwölferkopfes und auf der Kammhöhe dann hinüber zum 1.292 Meter hohen Salober. Hier sind mehrere Holzbänke aufgestellt, die zu einer kleinen Pause einladen.
Im weiteren Verlauf führt unser Pfad teilweise steil bergab (teilweise auf Tiroler Seite – Achtung Grenzübertritt!) durch einen schönen Bergwald bis zum Salobersattel (1.110 Meter).
Unten erreichen wir einen Weidezaun. Hier kann man links nochmals leicht ansteigen zum 3-Seen-Blick, von dem dann der Weg hinunter zur bewirtschafteten Saolberal führt. Der weitere Wanderweg führt uns dann auf der Zufahrtsstraße in mehreren Kehren hinab zum Alatsee.
Nach dem Parkplatz am See verlassen wir in einer Kurve nach links die Straße, queren leicht fallend durch den Wald und steigen auf sehr steilem Hang hinunter zum Uferweg am Weißensee. Diesem folgen wir bis Oberkirch und erreichen auf einem Rad/Fußweg entlang der Straße wieder Roßmoos.

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Gebirgsgruppen

Schneeschuhtour auf den Edelsberg

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Anfahrt: Von der A7 ( KE, MM) oder von Wertach kommend erreichen Sie über Nesselwang in weinigen Minuten den ersten Pfrontener Ortsteil Kappel.
a. Am Ortsbeginn befindet sich rechts ein großer Parkplatz. Er ist beschildert und rechtzeitig sichtbar.
b. Eine weitere Parkmöglichkeit erreicht man, wenn man in der Ortsmitte von Kappel rechts abbiegt und durch den Ort zum Parkplatz beim Waldseilgarten fährt.
Höhenunterschied Aufstieg: 750 Hm
Abstieg:  750 Hm
Gesamtgehzeit 5 Std
Anforderungen Technisch einfache Schneeschuhtour mit einigen steilen Passagen. Durch die starke Bewaldung bis auf eine kurze Passage am Gipfelhang lawinensicher.
Tourenverlauf

SST-Allgäu

Schönkahler

schoenkahler

Der Schönkahler bleibt im Schatten der bekannten Tannheimer Berge meist unbeachtet, obwohl er von beiden Seiten leicht zugänglich ist und eine herrliche Sicht auf die Gipfel rund um das Tannheimertal bietet. Gerade deswegen ist er ein lohnendes Ziel für jede Jahreszeit.

Die beiden hier vorgestellten Aufstiege führen zum einen aus dem Tannheimertal, zum anderen aus dem Engetal in jeweils ca. 2 Std. auf den Gipfel und sind von jedem Wanderer ohne Probleme zu bewältigen.

Tourenvorschlag 1: Schönkahler vom „Zugspitzblick“ im Tannheimer Tal

 

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Anfahrt: Sie fahren über das Oberjoch ins Tannheimertal und biegen in Zöblen von der Hauptstraße ab ins Dorf. Am Beginn des Ortes führt die Zufahrtsstraße zum Berggasthaus Zugspitzblick nach links in Serpentinen nach oben. Parkplatz beim Gasthaus.
Höhenunterschied Aufstieg:  ca. 450 m
Abstieg:   ca. 450 m
Gesamtgehzeit

ca. 4 Std.

Anforderungen Die Wanderung verläuft auf gutem Wegen. Trotzdem ist gutes Schuhwerk zu empfehlen.
Tourenverlauf
Vom Parkplatz vorbei an einem Schuppen führt der Fahrweg in angenehmer Steigung durch den Wald. Der Weg ist mit Wegweisern und Farbmarkierungen gut gekennzeichnet, so dass keine Orientierungsprobleme auftreten.

Tourenvorschlag 2: Schönkahler aus dem Engetal bei Pronten

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Anfahrt: Sie fahren von Pfronten durch das Engetal in Richtung Grän (Tannheimertal). Etwa 3 km nach der Fallmühle liegt rechts an der Straße ein Wanderparkplatz.
Höhenunterschied Aufstieg:  ca. 700 m
Abstieg:   ca. 700 m
Gesamtgehzeit

ca. 5 – 6 Std.

Anforderungen Die Wanderung verläuft auf gutem Wegen. Im Frühling sind im oberen Bereich häufig Schneefelder zu begehen.
Tourenverlauf
Vom Parkplatz am Waldrand entlang und dann im Wald entlang der Markierungen zur Pfrontner Alm. Nach dem folgenden etwas steileren Aufschwung treffen Sie auf den Weg, der aus dem Tannheimertal zum Gipfel führt.
Abstiegsvariante: Wenn Sie mehrere Fahrzeuge zur Verfügung haben, parken Sie eines bei der Fallmühle. Sie können dann nach der Gipfelbesteigung von der Pfronter Alm unter dem Gipfel zum Hinteren Ächsele queren und von dort auf Forstwegen vorbei an der Jausenstation Bärenmoos zur Fallmühle absteigen und dort einen leckeren Kuchen genießen.

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