Von Heiligkreuztal zum Hohmichele

Die Heuneburg ist eine vor- und frühgeschichtliche Höhensiedlung am Oberlauf der Donau im Ortsteil Hundersingen der Gemeinde Herbertingen. Unweit von ihr findet man neben einigen Viereckschanzen das Hohmichele, ein beeindruckendes Fürstengrab aus der Zeit der Kelten mit einem 13,5 m hohen Grabhügel.
Unsere Wanderung führt vom Kloster Heiligkreuztal durch die malerische Landschaft am Fuß des Bussen zu diesem imposanten Zeugnis der keltischen Kultur.


GPX-Track

Anfahrt: Auf der B311 nach Riedlingen, dort durch die Stadt nach Altheim (L277) und weiter nach Andelfingen. Am Ortsanfang im Kreisverker links abbiegen nach Heiligkreuztal.
Ausgangspunkt: Parkplatz am Ortsanfang Heiligkreuztal auf der linken Straßenseite gegenüber des Klostereingangs
Navi: Heilgkreuztal
Höhenunterschied: Aufstieg:  120 Hm
Abstieg:   120 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 16 km
Anforderungen: Rundwanderung auf Wirtschafts- und Forstwegen, teilweise asphaltiert
Bis zum Hohmichele gute Beschilderung und Markierung, allerdings keine durchgehend einheitliche Markierung
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein  1:35.000, Blatt 30  Sigmaringen Pfullendorf
Tourenverlauf: Vom Klosterparkplatz folgt man ein kurzes Stück der Straße bis zur Schächerkapelle. Hier biegt man links ab (Wegweiser  Oberholzhütte) und folgt dem asphaltierten Wirtschaftsweg vorbei am Friedhof bis zu einer Bank am Wegkreuz. kurz darauf biegt man rechts ab (Ww. Oberholzhütte, Markierung gelber Ring) und erreicht den Waldrand. Nach einem kurzen Stück am Waldrand geht es halbrechts in den Wald und man kommt auf dem Forstweg zur Oberholz-Hütte. An der T-Kreuzung geht man rechts, erreicht den Waldrand und folgt dem Weg zur L278 am Feldkreuz.
Nach dem Überqueren der Landstraße leitet der Schotterweg abwärts zum Wirtschaftsweg, der durch das Soppenbachtal führt. Nachdem der Geruch des Schweinestalls überstanden ist, biegt man rechts ab, erreicht den Waldrand und wandert in weitem Rechtsbogen zum Dintinger Weiher. Hier biegt man links ab und folgt jetzt der Markierung „blaue Raute“ immer in Richtung Heuneburg.
Der Weg führt am Waldrand durch das Soppenbachtal bis zu einer Wegspinne mit 5 Wegen. Am Wegweiser biegt man scharf rechts ab (Ww Hohmichele und kommt durch den Wald zum imposanten keltischen Fürstengrab (https://www.oberschwaben-tipps.de).
Unmittelbar nach der Pausenbank biegt man rechts ab und erreicht den Beginn des „Äbtissinnenweges“. Zwar führt der offizielle Weg hier auf der breiten Forststraße nach rechts, aber um das extrem langweilige Stück etwas abzukürzen, gehen wir geradeaus bis zur nächsten T-Kreuzung und biegen erst dort rechts ab.
Auf einem Forstweg erreichen wir nach 20 min wieder die breite Forststraße und folgen dieser bis in den Ort Heiligkreuztal. Gegenüber dem Brunnen führt ein schmaler Fußweg zwischen den Häusern über zwei Holzbrücken zur Klostermauer. Wir wenden uns nach rechts, gehen durch das Tor und betreten durch den nächsten Torbogen nach links die Klosteranlage. Nach einem kleinen Rundgang durch die Anlage können wir uns in der Klostergaststätte die Schlusseinkehr gönnen, denn nach 50 m ist der Parkplatz wieder erreicht.

Oberschwaben
Wandergebiete

Grabener Höhe

Die Grabener Höhe ist der höchste Punkt des Höhenrückens zwischen Bad Wurzach und Bad Waldsee, dem Haisterkircher Rücken. Sie bietet eine gigantische Sicht in Richtung Süden über das Wurzacher Ried zum Alpenkamm und nach Norden bis zum Bussen.
Weitere Höhepunkte der Rundwanderung sind der Alpenblick von der Anhöhe über Haidgau, die Sebastianskapelle sowie der Kreuzweg in Richtung Haisterkirch.


GPX-Track

Anfahrt: Auf der B465 nach Bad Wurzach und dort auf die Umgehungsstraße. Diese unweit des Leprosenhauses auf der L314 verlassen und nach 3 km rechts nach Haidgau abbiegen.
Ausgangspunkt: Parkplatz in der Ortsmitte von Haidgau gegenüber der Grundschule.
Navi: Haidgau (Bad Wurzach), Dangelspitzstr. 2
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 15 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf meist Wirtschaftswegen oder Forstwegen.
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt 32  Bad Wurzach   Ochsenhausen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz geht man in Richtung Kirche und biegt vor der Kirche links ab in die Gäbelesgasse, die nach wenigen Metern in die Hohlgasse übergeht. Auf dieser bergauf, an der Gabelung links (Wegweiser Rotenhäusler). Beim Hof auf der Kuppe genießt man einen herrlichen Ausblick auf die Alpenkette. Am Waldrand links halten. Wo nach dem folgenen Hof das Schild Richtung Sebastianskapelle zeigt, geht man geradeaus in den Wald und folgt dem Forstweg bis nach  Rotenhäusle. Hier hält man sich nach der Linkskurve rechts und wandert im Wald weiter bis nach Wengen.
Eine Linkskurve leitet um das Hofgut, dann steigt die Zufahrtsstraße steil hinauf zu einem Waldstück mit einem Aussichtspunkt am Waldrand. 300 m weiter erreicht man den Parkplatz an der Grabener Höhe und geht nach rechts durch den Wald zum Spielplatz und zum Waldrand mit herrlichem Panoramablick über Bad Wurzach zur Alpenkette.
Zurück am Parkplatz folgt man der Straße abwärts nach Graben, biegt dort nicht nach links ab (Ww. St. Sebastian) sondern geht durch den Ort bis vor den letzten Hof auf der linken Seite. Hier biegt man links ab (HW4, roter Balken). Der Wirtschaftweg geht in einen Forstweg über, der schließlich zur herrlich gelegenen gepflegten Anlage der Sebastianskapelle führt.
An der Kapelle folgt man dem Kreuzweg in Richtung Haisterkirch bis zum Waldrand, biegt dort links ab und geht am Waldrand entlang bis zur Straße. Diese wird überquert, dann geht es nach rechts abwärts an einer Kette von Weihern entlang und nach dem fünften davon links aufwärts durch Bäuerle nach Ehrensberg. Hier biegt man links ab und kommt über die Höhe zurück nach Haidgau.

Oberschwaben
Wandergebiete

Rundwanderung durch die Schmalegger Tobel

Das Naturschutzgebiet Schmalegger und Rinkenburger Tobel entstand vor ca. 12.000 Jahren nach dem Ende der Würmeiszeit. Es grenzt unmittelbar an den Ravensburger Ortsteil Schmalegg und zeigt auf einer Fläche von 229 ha zahlreiche Formationen der im Voralpenland abgelagerten tertiären Süßwassermolasse.
Die vielen Tobel lassen sich auf einer knapp 4-stündigen Rundwanderung erkunden und genießen, auf der immer wieder informative Hinweistafeln wertvolle Informationen bieten.


GPX-Track

Ausgangspunkt: Parkplatz beim Jägerhaus (Sportgelände) Schmalegg
Anfahrt: Auf der B30 bis zur Ausfahrt Baienfurt, dort auf die B32 in Richtung Saulgau. Nach 400 m unmittelbar nach dem Föhrenhof die B32 nach Links verlassen und vorbai an der Kanzachmühle nach Ettishofen fahren. Von dort weiter nach Berg, wo man den Wegweisern nach Schmalegg folgt. In Schmalegg halblinks abbiegen zum Wanderparkplatz beim Jägerhaus.
Höhenunterschied: Aufstieg:  250 Hm
Abstieg:   2500 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe, Getränkevorrat, evt. Teleskopstöcke
Anforderungen: Wanderung auf Fortwegen und schmalen, teilweise rutschigen Pfaden. Einige steile Aufstiege. Orientierungssinn notwendig, GPS große Hilfe.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 187  Oberschwaben (ungenau!)
Wegverlauf: Vom Jägerhaus wandern wir ein Stück auf der Zufahrtsstraße zurück bis Schmalegg, folgen der Wolfsbergstraße nach Links und biegen dann in die Schlossstraße ein. 50 m nach der Bäckerei verlassen wir auf schmalem Pfad (Wegweiser „Schmucker“) nach links die Straße, steigen auf glitschigem Pfad hinunter in den Tobel und überqueren dort den Bach. Auf steilem Pfad mit einigen Stufen geht es hinauf zum „Königshof Schmucker“.
Am Hof wenden wir uns nach rechts, folgen ein Stück dem Grasweg am Waldrand und steigen dann sehr steil hinunter nach Schwarzensteg. Hier erreichen wir den Forstweg, der uns am Bach entlang durch den Glastobel bis zur Adelmühle bringt. Vor dem Gebäude überschreiten wir auf schmaler Brücke den Bach und steigen steil hinauf zur Anhöhe. Auf einem Forstweg geht es nun in Gegenrichtung durch den Wald, den wir bei den Häusern von Schwarzhäusle für ein kurzes Stück verlassen. Im Linksbogen wandern wir jetzt wieder im Wald zur Königstanne und dort abwärts.
Kurz vor Verlassen des Waldes biegen wir scharf rechts ab und erreichen links vom Forstweg den Wasserfall. Nach dessen Besichtigung folgen wir weiter dem Forstweg durch den Buttenmühlentobel bis zur Buttenmühle, wo wir kurz vor dem Gebäude links abbiegen, den Buttenbach überqueren und auf Stufen hinauf nach Annaberg steigen.
Am Waldrand entlang erreichen wir die Teerstraße, folgen ihr 100 m und biegen dann links ab. Immer den Wegweisern folgend erreichen wir schließlich wieder das Sportgelände und das Jägerhaus.


Rundwanderung zwischen Ravensburg und Weingarten

Die Rundwanderung zwischen Ravensburg und Weingarten führt uns zunächst durch Wälder über dem Schussental nach Weigarten und dann am „Stillen Bach“, dem ältesten Bewässerungssystem Deutschlands entlang zum Rössler Weiher. Vorbei an der 150 Jahre alten Zundelbacher Linde und dem Barbarossastein wandern wir wieder zurück zum Tiergehege bei Ravensburg.


GPX-Track

Ausgangspunkt: Parkplatz am Wildpark Ravensburg
Anfahrt: Von Ravensburg auf der L 325 in Richtung Schlier. Vorbei an der Abzweigung in Richtung Albertshofen bis zur Gaststätte Hirscheck, dort links abbiegen zum Parkplatz beim Wildgehege.
Endpunkt: s.o.
Rückfahrt: s.o.
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe, Getränkevorrat
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und wenigen Pfaden, gelegentlich nasse Wege, mäßig steile Aufstiege
Am Anfang sehr spärlich markiert, also Orientierungssinn oder GPS erforderlich
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Oberschwaben
Kompass 1:50.000 Blatt 187, Oberschwaben
Wegverlauf: Vom Parkplatz folgt man dem breiten Forstweg vorbei am Wildscheingehege zum großen Spielplatz. Hier halblinks ohne Wegweiser weiter, am Ende des Wildgeheges geradeaus und an der nächsten Kreuzung rechts. Nach Überquerung des Baches aufwärts bis zu einer Wegspinne, wo wir nach links dem Schild „10 km“ folgen. Nach schönem Blick über das Schussental gehen wir bis zum Waldende mit Wanderparkplatz, wo wir uns rechts halten und nach wenigen Metern scharf links abbiegen. Nach kurzem Abstieg verlassen wir den Grasweg auf einer Treppe nach rechts unten, gehen rechts und sofort wieder links und erreichen eine Lackiererei mit einem VW-Käfer auf einem Holzstamm. Hier nach links zur Straße, der wir kurz nach rechts folgen, sie dann überqueren und nach halblinks aufwärts zum Hasenheim gehen.
Wir folgen dem Trimmpfad aufwärts und erreichen das Freibad Weingarten. Hier gehen wir über den Parkplatz und dann am Zaun entlang nach links. Am großen Hof biegen wir rechts ab, gehen am Beginn des Waldes links (Wegweiser „Rössler Weiher“) und kommen zum „Stillen Bach“. Die Wegweiser bringen uns an dem Wasserkanal entlang zum Rössler Weiher. Wir biegen auf dem Damm rechts ab und gehen am Ufer entlang zur Badestelle und weiter zu einem Asphaltsträßchen. Diesem folgen wir („Zundelbach“) zum Weiler Zundelbach, wo wir vor dem ersten Hof halblinks aufwärts zur Zundelbacher Linde ansteigen. Hinab zum Hof, dann rechts abbiegen und am Waldrand entlang der Markierung „rotes Kreuz“ folgend zum steilen Abstieg durch den Wald zur Straße. Diese wird überquert und nach wenigen Metern überqueren wir die Brücke und steigen auf steilem Treppenweg hinauf zum Barbarossastein.
Auf dem Waldweg leicht absteigend kommen wir zu einem Verbindungsweg zum breiten Forstweg, der uns hinauf zum Lanzenreuter Weiher bringt. Hier gehen wir („Wildgehege“) kurz rechts, dann nahe dem Waldrand links aufwärts bis zur Kreuzung am Waldrand, wo wir rechts abbiegen. Immer geradeaus gehen wir am Damwildgehege vorbei und kommen beim Spielplatz wieder auf unseren Weg vom Beginn der Wanderung. Links abbiegend erreichen wir nach wenigen Minuten wieder den Parkplatz.

Von Bad Schussenried nach Steinhausen

Bei dieser Rundwanderung besuchen wir zwei Meisterwerke barocker Baukunst und erleben die vielfältige Geologie der eiszeitlich geformten Landschaft Oberschwabens.


GPX-Track

Anfahrt: Fahrt nach Bad Schussenried, dort in Richtung Kloster.
Parkmöglichkeit: Auf der „Rückseite“ des Klosters (Biberacher Str.) gibt es viele Parkplätze
Höhenunterschied: Aufstieg:  120 Hm
Abstieg:   120 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std./16 km
Anforderungen: Wanderung auf guten Wegen, bestens markiert und beschildert. Längere Passagen auf Teersträßchen
Karte/Führer:  
Tourenverlauf: Vom Parkplatz auf der Biberacher Str. bis zur Schussenbrücke unterhalb der Brauerei. Dort links abbiegen und entlang der renaturierten Schussen, später entlang der Straße zum Bahnhof von Bad Schussenried. Vor dem Bahnhof der Straße entlang in weitem Bogen über die Bahnbrücke, danach links haltend parallel zu den Gleisen. Durch die Bahnunterführung in den Wald und geradeaus bis zur Rechtskurve in Richtung Olzreute, das man auf einem ansteigenden Kiesweg erreicht. Durch den Ort bis zur Linkskurve, wo man rechts abbiegt in Richtung Lauhaus. Hier in der Kurve geradeaus zur Blasius-Erler-Bank mit grandioser Aussicht.
Vom Aussichtspunkt links durch den Wald, auf dem Teersträßchen ein Stück rechts, dann links abbiegen in Richtung Steinhausen. Vorbei am Franzosengrab zur vielbefahrenen L283, diese überqueren und durch Steinhausen zur berühmten Barockkirche.
Unterhalb der Kirche links in den Weiherweg abbiegen und diesem parallel zur L283 folgen. Bei der zweiten Wegkreuzung biegen Sie links ab, kommen hinauf zur Landstraße, folgen ihr dann 200 m lach links und überqueren sie am Waldeck nach links. nach einem kurzen Stück am Waldrand treffen Sie wieder auf den Wanderweg, der zur Lassaulx-Bank führt. Hier können Sie nochmals einen herrlichen Blick auf das Schussenbecken und die Alpenkette genießen.
Den Wegweisern folgend zur Schussenqelle, von wo sich ein kurzer Abstecher entlang der Gleise zum großen Findling lohnt. Entlang der Gleise führt der Weg gut beschildert zurück nach Bad Schussenried.

Oberschwaben
Wandergebiete

Von Gwiggen nach Lutzenreute und Hörbranz

Eine Winterwanderung, die aber zu jeder Jahreszeit machbar und genauso schön ist, führt vom Kloster Gwiggen am Fuß des Pfänder nach Lutzenreute und über Hörbranz zurück.zum Ausgangspunkt.

GPX-Track

Anfahrt: Auf der A96 zur Ausfahrt Sigmarszell, dann auf der B308 in Richtung Scheidegg. An unscheinbarer Abzweigung rechts nach Hohenweiler, durch Leutenhofen und nach der Ortsdurchfahrt links zum Kloster Maria Stern in Gwiggen.
Ausgangspunkt: Kloster in Gwiggen
Höhenunterschied: Aufstieg:  500 Hm
Abstieg:   500  Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Problemlose Wanderung auf guten, bezeichneten Wegen. Steiler Treppenweg über eine Felsstufe nach Andreute mit Geländer und Seilversicherung.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 187  Oberschwaben
Tourenverlauf:

Vom Parkplatz durch das Kloster, dann vorbei an Obstgärten bergauf. In weitem Bogen auf Fahrweg aufwärts, der dann auf schmalem Pfad (Wegweiser) nach rechts verlassen wird. Jetzt über Stufen auf steilem, schmalem Pfad über eine Felsstufe (Versicherungen) aufwärts zur Zufahrtsstraße von Andreute. Auf der Straße zum Pferdehof, durch die Koppeln nach rechts und mit Sicht zum Bodensee aufwärts zum Hof Stegen und abwärts nach Lutzenreute. Im Ort rechts abwärts in Richtung  Ruggburg, an Wegverzweigung (Wegweiser) in Richtung Backenreute rechts ab und auf schönem Steig über eine Brücke unter dem Hangrutsch durch. Auf Forstweg abwärts nach Gigglestein, durch den Ort, dann nach Rechts zur St. Rochus Kapelle und zum Waldrand. In weitem Bogen am Wald entlang zur Bundesstraße am Ortsrand vom Hörbranz. Beim Chinaresteaurant die Straße überqueren und auf Wald- und Wiesenweg zurück zum Kloster Maria Stern.

Oberschwaben
Wandergebiete

Roggenburg Bibertour

Die Rundwanderung lädt Sie auf einen Streifzug durch die Roggenburger Klosterlandschaft im Tal der Biber mit vielen klösterlichen Fischteichen, schmucken Kirchen und liebevoll gepflegten Kapellen ein.


GPX-Track

Anfahrt: Auf der A7 bis zur Ausfahrt Vöhringen, dann über Weißenburg nach Roggenburg.
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Kloster Roggenburg
Höhenunterschied: Aufstieg:  200 Hm
Abstieg:   200 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Alle Wege sind gut markiert und beschildert. Einige Teilstrecken auf asphaltierten Straßen.
Karte/Führer: Flyer Roggenburger Wanderwege – Bibertour
Tourenverlauf:

Die Route beginnt bei der Klosterkirche in Roggenburg und führt über die Kirchensteige hinunter zum historischen Radhaus. Weiter geht es entlang des Turmuhren-Betriebs Pechmann nach Meßhofen und von dort hinauf zur Wannenkapelle. Von hier folgt man dem „Weiherweg“ bis zu den Stürzenweihern.
Auf Wiesenwegen führt die Route nun nach Biberach mit herrlichen Blicken auf den Roggenburger Weiher und das Kloster, dann geht es weiter entlang der Biber in Richtung Asch und beim Weiler Ölmühle den Hang hinauf. Immer entlang der Biber führt uns dann der Weg nach Biberachzell.
Hier ist der Wendepunkt der Wanderung. Zunächst auf der Unteregger Straße wandern wir in den Wald zurück und schließlich hinauf auf eine Hochebene. In leichtem Zick-Zack verläuft die Strecke nun nach Schleebuch mit überraschenden Blicken über das Biber- und Osterbachtal. Das letzte Stück des Weges führt dann auf dem Radweg zurück nach Roggenburg.

Oberschwaben
Wandergebiete

Aachtobel – Hohenbodmann

Diese schöne Tour führt durch den Aachtobel an einem Wallfahrtsort und einer besonderen Quelle vorbei und bis zur Ruine Hohenbodman. Eine besonders kurzweilige Tour.


GPX-Track

Anfahrt: a. Auf der B31 zur Ausfahrt Andelshofen/Frockingen, dann über die L200 zur Abzweigung nach Lippertsreute. Ca. 1 km hinter Bruckfelden zweigt nach links die Zufahrt zu den Steinhöfen ab.
b. Von Heiligenberg nach Frickingen und weiter nach Lippertseute. Über Bruckfelden zu den Steinhöfen
Ausgangspunkt: Parkplatz bei den Steinhöfen
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3 (4) Std.
Anforderungen: Rundwanderung auf Pfaden, Wirtschaftswegen und wenig befahrenen Gemeindeverbindungsstraßen. Strecke ist mäßig beschildert und markiert, Orientierungssinn vorteilhaft.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000  Blatt 34 Konstanz
Tourenverlauf: Rund 200 m nach dem Wanderparkplatz Steinhöfe führen Treppen hinunter in den Aachtobel, eine steile bewaldete Schlucht, die von der Linzer Aach fast 120 m tief in den weichen Molassesandstein geschnitten wurde. Der Aachtobel gehört zu den ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands. Zahlreiche geschützte Tier- und Pflanzenarten sind hier zu finden.
Schon kurz nach dem Einstieg erreicht man die Wallfahrtskapelle Maria im Stein mit ihrer Jahrhunderte alten Geschichte. Der Legende nach soll die Kapelle Anfang des 13. Jhd. von Ritter Albero von Bodman nach seiner Rückkehr von einem Kreuzzug aus Dank für die Rettung aus türkischer Gefangenschaft erbaut worden sein.
An den Felswänden entlang kommt man zur Brücke über die Aach, steigt nach rechts aufwärts und folgt auf idyllischem Pfad dem Bachlauf durch die romantische Schlucht bis zum großen Wasserrückhaltebecken. Hier finden sich im Frühling große Vorkommen von Märzenbechern.
Wem die kurze Runde zu wenig ist, der überquert den Staudamm, zweigt kurz danach links auf einen Waldweg ab und folgt diesem in leichtem Auf und Ab bis zur K7769 und zur Brücke über die Aach bei Rohrhalden. Bald darauf verlässt man die Straße nach links, durchquert ein Wiesental und biegt beim Waldrand wieder links ab. Auf der anderen Uferseite erreicht man nach etwa einer Stunde wieder die Stauanlage.
An der Stauanlage führt ein Waldweg aufwärts zum Ort Hohenbodmann mit dem weithin sichtbaren Aussichtsturm. Dieser war Teil der 1243 erstmals erwähnten Burg der Herren von Bodman. Bei der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg ist nur der gotische Rundturm erhalten geblieben.
Wer den Anstieg über die 141 Stufen nicht scheut, genießt von hier aus einen herrlichen Rundblick auf den Linzgau, den Bodensee und – bei passender Witterung – auf die nahe Alpenkette.
Auf dem bequemen Fahrweg geht es dann knapp einen Kilometer abwärts zu den Burghöfen. Hier zweigt der Wanderweg links ab und führt nach einem knappen Kilometer wieder zurück in den Aachtobel. Auf gleicher Strecke wie beim Hinweg geht es über die Wallfahrtskapelle zurück zum Ausgangspunkt.

Oberschwaben
Wandergebiete

Von Wolfegg zur Süh

Die Süh in der Nähe von Wolfegg ist ein hochgelegener Aussichtspunkt. Hier kann man weite Teile von Oberschwaben überblicken, je nachdem wie das Wetter ist. Bei gutem Wetter sieht man von den Alpen bis zum Bussen bei Riedlingen.


GPX-Track

Anfahrt: A96/B18 nach Dettishofen, weiter über Kißlegg nach Wolfegg
Ausgangspunkt: Parkplatz bei der Gemeindehalle oder beim Schloss in Wolfegg
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Rundwanderung auf Wirtschaftswegen und wenig befahrenen Gemeindeverbindungsstraßen. Strecke ist mäßig beschildert und markiert, Orientierungssinn vorteilhaft.
Karte/Führer: Allgäu Rad- und Wanderkarte 1:25.000  Blatt Wolfegg (Alpstein Tourismus)
Schwäbischer Albverein  1:35.000 Blatt 35, Weingarten
Tourenverlauf: Parallel zur Alttanner Straße führt der Fritz-B.-Busch-Weg vom Schloss bergab. Man überquert den Maxinmilianplatz und kommt durch eine Obstplantage und die Fischergasse zur Weingartener Straße. Nach der Brücke über die Wolfegger Ach geht es durch die Wohnsiedlung bergauf, bis man durch die Altdorfstraße wieder die Weingartener Straße erreicht. Immer noch aufwärts überquert man eine nach rechts führende Abzweigung und kommt halbrechts zum Waldrand. Hier beginnt der Weg, der in zwei großen Serpentinen durch den Wald zum Aussichtspunkt „Süh“ führt.
Nachdem man die Aussicht genossen hat, geht man ein kurzes Stück zurück bis zum Waldrand und steigt auf einem Pfad nach rechts hinunter zu einem Wirtschaftsweg. Diesem folgt man zunächst durch Wiesen, später durch den Wald bis Weißenbronnen.
Auf der Zufahrtsstraße wandert man noch ein Stück durch den Wald, dann folgt eine markante Rechtskurve, von der ab das Sträßchen steil bergauf führt. Durch Wiesen kommt man zunächst zu den Häusern von Tal, später verlässt man es unmittelbar vor Bainders am Waldrand entlang.  Entlang der Wolfegger Ach wandern wir zu den Häusern von Höll. An der Straße entlang geht es bis zur Neumühle. Hier kann man die Ach überqueren und abseits der Straße durch Wäschen und Schachen, zuletzt auf einem Wiesenweg, zurück nach Wolfegg wandern. Entlang der Schlossmauer kommt man wieder zum Ausgangspunkt.

Oberschwaben
Wandergebiete

Bermatinger Waldwiesen

Der Rundwanderweg im Hinterland des Bodensees zeichnet sich durch den häufigen Wechsel zwischen offener Landschaft und Wald aus, immer wieder führt der Weg längere Strecken an Waldrändern entlang. Es öffnen sich etliche weite Aussichten, und an den richtigen Stellen laden Bänke zum Verweilen ein.

GPX-Track

Anfahrt: Auf der B33 nach Markdorf, dort abbiegen nach Bermatingen
Ausgangspunkt: Parkplatz in der Ortsmitte beim Rathaus
Höhenunterschied: Aufstieg:  250 Hm
Abstieg:   250 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3-4 Std.
Anforderungen: Rundwanderung auf Pfaden oder Wirtschaftswegen.  Strecke ist gut beschildert und markiert.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000 Blatt 34 Konstanz
Tourenverlauf: Vom Parkplatz folgen Sie der Beschilderung des Premiumweges durch den Ort bergauf und erreichen bald den ersten Aussichtspunkt beim Hochbehälter mit Bänken und einer Liege. Bald danach gelangt der Wanderer zu besagten Bermatinger Waldwiesen, einer abwechslungsreichen Landschaft mit Wiesenflächen, Waldlichtungen und einem schmalen Bach. Über Feldwege kommt man zum Hofgut Wiggenweiler, das von Pferdekoppeln umgeben ist. Bereits wenige hundert Meter weiter führt die Tour vorbei am ehemaligen Kloster Weppach und bald auf einen schmalen Waldpfad hinunter zum Weppachbach. Dieser wird auf direkt im Wasser liegenden Trittsteinen überquert.
Nun ist es nicht mehr weit bis zum finalen Höhepunkt des Rundwegs, der bei klarer Sicht einmal mehr herrliche Ausblicke auf die nördlichen Gipfelketten der Alpen bereithält: Weinberge geleiten sanft hinunter bis an den Rand von Bermatingen, wo die Tour im historischen Ortskern – und nicht selten in einem der dortigen Gasthöfe – ihren Abschluss findet.

Oberschwaben
Wandergebiete