Lechtaler Höhenweg

Die Lechtaler Alpen sind ein ideales Wander-gebiet. Sie bieten ein dichtes Netz von Wanderwegen und bewirtschafteten Hütten, die auch in den Sommer-monaten nicht überlaufen sind. Allerdings verlangen die Hüttenübergänge ein ordentliches Maß an Kondition und Trittsicherheit.

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Anforderungen Anspruchsvolle Wander-/Bergtour mit langen Tagesetappen und langen, steilen Anstiegen auf markierten Bergpfaden.
Teilweise Drahtseilversicherungen
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig
 
Karte Kompasskarte 1:50.000  Blatt 24 + Blatt 33  
Tourenverlauf 1. Tag
Anfahrt nach St. Anton (PKW oder Bahn)
Fahrt mit der Valluga-Bahn zur Station Valluga-Grat
Besteigung der Valluga (Gehzeit 1 Std)
Von Station Valluga-Grat zum Vafagehrjoch – Mattunjoch
Querung der Weißschrofenspitze zum Bacher
Leutkircher Hütte
(Gehzeit 4 Std)
Besteigung Hirschpleißkopf (2549 m)
Gehzeit 1 Std)
Hirschpleißkopf (2549 m)

 

 

2. Tag
Übergang zum Kaiserjochhaus
Über die Kridlon-Scharte zu Hintersee und Hintersee-Joch
Th.-Haas-Weg zum Alperschonjoch
über die Samspitze (2625 m) zur Ansbacher Hütte
(Gehzeit 6-7 Std)
Samspitze
(2625 m) 
3. Tag
Aufstieg zur Kopf-Scharte, Weiterweg zum Winterjöchl
Aufstieg zur Grießl-Scharte (2632 m)
Abstieg ins Parseiertal (Drahtseile, brüchiger Fels, Schneefelder) 900 Hm
Aufstieg zur Memminger Hütte
(Gehzeit 6 Std)
Spaziergang auf den Seekogel (2412 m)
(Gehzeit 30 min)
Seekogel
(2412 m)
4. Tag
Aufstieg durch ein langes Schuttkar zum mittleren Seewi-See
Besteigung Seeköpfle
Seescharte (2599 m)
Höhenweg zum Großbergkopf (2612 m)
Abstieg zum Württemberger Haus (steile Schrofen, ausgesetzt)
(Gehzeit ca. 7 Std)
Seeköpfle
Großbergkopf (2612) 
   
5. Tag
Aufstieg zur Bitterscharte
Abstieg zum Bittrich-See (Schrofen, Drahtseil)
Abstieg zur Gufel-Alp, Aufstieg zum Gufelsee-Joch
Besteigung der Kogelseespitze (2647 m)
Abstieg vom Gufelsee-Joch zur Hanauer Hütte
(Gehzeit 7 Std)
Kogelseespitze (2647 m)

 

6. Tag
Langer Aufstieg zum Galtseitejoch
Abstieg ins Fundais-Tal
Langer, mühsamer Aufstieg durch die Kübelwände zur Muttekopf-Scharte
Besteigung Muttekopf (2777 m)
Abstieg zur Muttekopfhütte
(Gehzeit 8 Std)
Muttekopf
(2777 m)
 
7. Tag
Aufstieg zum Pleiskopf (2564 m)
Imster Höhenweg zum Laggersberg (2330 m)
Abstieg nach Hochimst
(Gehzeit 6 Std)
Taxi oder Bus zum Bahnhof Imst
Bahn nach St. Anton
Pleiskopf (2564 m)
Laggersberg (2330 m)
    

Lechtal - Kopie
Gebirgsgruppen

Schlierewand

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Anfahrt:
Durch das Lechtal oder der Bundesstraße Reutte-Fernpass nach Kelmen. An der Ortszufahrt gibt es einige Parkplätze. Im Idealfall haben Sie ein zweites Fahrzeug zur Verfügung, das ca. 4 km in Richtung Rinnen geparkt wird.
Tourenverlauf:
Gegenüber der Ortszufahrt auf einem Grasweg in Richtung Wald, wo man auf den Wanderweg trifft. Es führt zunächst steil durch den Wald, anschließend am Karbach entlang hinauf zum Kelmer Joch (1 1/2 h). Vom Joch über ziemlich steile Wiesen in 1 h zum Kamm und zum Sandegg (2216 m). Das folgende Gratstück ist der Höhepunkt der Wanderung. Mit bester Aussicht folgt man dem scharfen Grat und erreicht (leider) schon nach 40 min  die Schlierewand (2217 m). Hier gilt es Kraft zu sammeln für den extrem steilen schrofigen Gratabstieg, der anschließend über Wiesen und durch Wald in 1 1/2 h zur Althütte am Loreggbach führt. Dem Fahrweg folgend erreicht man von hier in 45 min die Strasse. Falls hier kein Auto geparkt wurde, überquert man die Strasse und erreicht einen Forstweg, der in gut 1 h zurück nach Kelmen führt.

Lechtal - KopieGebirgsgruppen

Rudiger Kopf

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Anfahrt:
Fahrt durch das Lechtal bis Stanzach, dann nach Namlos abbiegen. In Namlos gute Parkmöglichkeit.
Tourenverlauf:
In Namlos der Straße bis zur ersten Kehre folgen, hier nach rechts zum Brentersbach und diesem auf steinigem Fahrweg folgen bis zur Kesselwaldalm (1 h).
Kurz nach der Alm zweigt ein Steig nach links ab (keinesweg bis zur Brücke über den Bach!) und führt steil durch Latschen und Wald hinauf zur (geschlossenen) Rudigerhütte. Auf zeitweise undeutlichem Pfad geht es immer steiler durch Wiesenhänge und Latschengassen zum Gipfel des Rudiger Kopfes (insgesamt 4 h). Von hier gibt der Gratverlauf den Weg vor. Am steilen Grat leitet der Steig in 1 h teilweise ausgesetzt hinüber zur Engelspitze mit schöner Aussicht.
Über steile Wiesen mit üppiger Flora erreicht man in 1 1/2 h wieder Namlos.
Anforderungen:
Beim steilen Aufstieg von der Rudigerhütte ist Kondition nötig. Der Übergang zur Engelspitze erfordert Trittsicherheit. Abstieg bei Nässe sehr unangenehm

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Neerengrat

Eine schöne Tageswanderung im Lechtal führt von Stanzach über den Neerengrat zur Stablalm (im Sommer bewirtschaftet). Sie führt zwar die meistens durch den Wald, bietet aber beim Aufstieg immer wieder schöne Blicke ins Tal und auf die Ausläufer der Allgäuer Alpen. Dabei beeindruckt vor allem der Blick auf den Hochvogel. Imponierend im Frühsommer die Blumenpracht am Weg mit vielen Orchideen (u.a. Frauenschuh).

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Ausgangspunkt:
An der Straße von Stanzach in Richtung Namlos nach der zweiten Kehre kleiner Parkplatz im Wald.
Anforderungen:
Steiler Aufstieg im Wald auf guten Wegen. Höhenunterschied ca. 600 m, Gehzeit 5 – 6 Std.
Tourenverlauf:
Vom Parkplatz auf dem Waldweg bis zur Abzweigung (Wegweiser) Richtung Stablalm. Steil durch den Wald hinauf zu den Neerenköpfen, dann Abstieg zur Alm (3 1/2 Std). Rückweg auf dem Lechtaler Panoramaweg (2 1/2 Std)
Tipp:
Wenn Sie nach dieser Wanderung noch etwas Zeit haben, machen Sie vor der Heimfahrt einen Abstecher in die Lechauen nach Martinau. Sie finden dort ein riesiges Vorkommen von Frauenschuh. Zufahrt zum Parkplatz beschildert.

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Hönig – Wetterkreuz

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Anfahrt: Von Reutte/Tirol kommend auf der Bundesstraße bis Bichelbach. Hier abbiegen nach Berwang. Am Ortsbeginn von Berwang großer Parkplatz bei der Sonnalmbahn.
Tourenverlauf: Vom Parkplatz ca. 100 m an der Straße in Richtung Oberdorf. Beim Hotel Edelweiß links abbiegen (Wegweiser Gröben – Hönig). Bis zu den Häusern von Gröbern auf Fahrstraße, dann auf Fußweg entlang des Älpelebaches hinauf zum Älpele (1680 m). Hier zweigt der Steig zum Roten Stein links ab. Rechts weiter in Serpentinen den steilen Grashang aufwärts in den Sattel zwischen Suwaldspitze und Wetterkreuz (1944 m). Am aussichtsreichen Rücken hinauf zum Wetterkreuz und weiter zum Joch und zum Gipfelkreuz des Hönig.
Beim Abstieg am Rücken weiter, vorbei an einem Liftmast und einer Wetterstation in vielen Serpentinen den steilen Hang hinunter zum Sattelkopf. Von hier auf bezeichnetem Weg zur unbewirtschafteten Rastkofelhütte und nach einem Stück auf der Piste zum Fahrweg, der zurück nach Berwang führt.
Dauer: 5 – 6 h
Schwierigkeit: Wanderung am Älpelesbach stellenweise schmal und oft nass. Querungen durch die Rinnen der Seitenbäche verlangen Konzentration und Trittsicherheit. Ab dem Älpele steiler Aufstieg auf guten Wegen. Abstieg zum Sattelkopf steile Serpentinen.
Achtung: Tour nur bei trockenem Wetter und nach dem Abschmelzen der Lawinenreste unternehmen!
Karte: Kompass 1:50 000
Blatt 24: Lechtaler Alpen, Hornbachkette

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Gebirgsgruppen

Lechtaler Alpen

Die Lechtaler Alpen, welche sich über die Bundesländer Tirol und Vorarlberg erstrecken, sind die ausgedehnteste Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen. Ein Merkmal der Lechtaler Alpen ist ihr vielfältiger Gesteinsaufbau und ihr abwechslungsreiches Erscheinungsbild. In den Lechtaler Alpen befindet sich der einzige Dreitausender der Nördlichen Kalkalpen – die Parseierspitze (3.040 m). Die Bergkette der Lechtaler Alpen ist ein beliebtes Wandergebiet. Der europäische Fernwanderweg E5 durchquert die Lechtaler Alpen in Richtung Nord-Süd und der Kalkalpenweg durchquert sie der Länge nach. Zudem verlaufen der Rote Weg und der Gelbe Weg der Via Alpina jeweils in zwei Etappen durch die Lechtaler Alpen. Verschiedene Klettersteige wie der Arlberger und der Imster Klettersteig runden das Angebot ab…

Hönig Neerengrat Rudiger Kopf Schlierewandvon Hütte

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Ammergauer Alpen

Die Ammergauer Alpen, auch Ammergebirge genannt, sind eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen. Sie umfassen ein Gebiet von etwa 30 x 30 km. In ihrer Mitte entspringt der namensgebende Fluss Ammer. Die Landschaft ist ausgesprochen dünn besiedelt, umfasst aber einige weithin bekannte Sehenswürdigkeiten: die Königsschlösser Neuschwanstein und Linderhof, das Kloster Ettal sowie die Wieskirche.
Für Bergfreunde bieten die Ammergauer Alpen ein abwechslungsreiches Angebot, das von Wanderungen bis zu anspruchsvollen Klettertouren reicht.

Bitte wählen Sie eine Tour in den Ammergauer Alpen

Ammerdurchbruch    Säuling   Schönleitenschrofen

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Jöchelspitze

joechel

Bei der Fahrt durch das Lechtal von Reutte in Richtung Warth/Hochtannbergpass bewegt man sich auf der Grenze zwischen Lechtaler Alpen im SW und Allgäuer Alpen im NO. Auch wenn der übliche Zugang zu den Allgäuer Alpen in der Regel von Norden erfolgt, bieten sich aus dem Lechtal eine ganze Reihe lohnender Zustiege an, die zudem meist den Vorteil aufweisen, dass sie wesentlich weniger begangen werden.
Einer dieser lohnenden Gipfel ist die Jöchelspitze , die dem Hauptkamm vorgelagert ist und deshalb eine umfassende Sicht sowohl auf die  Allgäuer als auch auf die Lechtaler Alpen bietet. Dazu kommt, dass sie im Frühsommer ein Blumenparadies bietet, wie man es nur an ganz wenigen Stellen findet.

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Anfahrt: Sie fahren von Reutte durch das Lechtal bis nach Bach. Unmittelbar vor der Brücke über den Lech biegen Sie rechts ab und erreichen über eine schmale, kurvenreiche Straße die Talstation der Lechtaler Bergbahn.
Höhenunterschied Aufstieg:  600 m
Abstieg:   600 m
Gesamtgehzeit

ca. 5 – 6 Std.

Anforderungen Die Wanderung verläuft auf gutem aber oft steilem Pfad.
Im Frühsommer (wegen der Blüte ideale Zeit) ist am Panoramaweg mit Schneefeldern zu rechnen. Am Alpenrosensteig ist Trittsicherheit erforderlich. Vorsicht bei Nässe!
Tourenverlauf
Von der Bergstation auf gut ausgebautem Weg mit Lehrpfad in angenehmer Steigung zum Lachenkopf. Ab hier wird der Weg schmaler, steiler und teilweise felsig. In ca. 1 1/2 Std ist der Gipfel der Jöchlspitze (2216 m) erreicht. Grandiose Sicht auf Allgäuer und Lechtaler Berge!
Nach kurzem Abstieg (im Frühsommer oft Schneereste) erreicht man den Lechtaler Panoramweg, der seinem Namen alle Ehre macht und zudem eine üppige Flora aufweist. Er führt in knapp 2 Std zum Berggasthaus Bernhardseck.
Der Rückweg führt über den Alpenrosensteig (Wo sind die Alpenrosen?) teilweise durch steile felsdurchsetzte Wiesenhänge in 2 Std zurück zum Sattel am Lachenkopf und wieder zur Bergstation der Seilbahn.
Achtung! Kalkulieren Sie die Zeit für Einkehr und Rückweg richtig, damit Sie noch die letzte Seilbahn ins Tal erwischen.
Kurz nach Verlassen des Bernhardseck führt ein Fußweg (Nr. 44/45) sehr steil talwärts. Bei Nässe (und Knieproblemen) ist von seiner Begehung abzuraten.

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