Wanderreisen

Auch wenn die heimischen Berge unendlich viele Möglichkeiten bieten, zieht es mich gelegentlich zu Wanderreisen hinaus in die „weite Welt“. Besonders in der Übergangszeit, wenn Winteraktivitäten nicht mehr möglich sind und für Bergtouren noch zuviel Schnee liegt, bin ich gerne in südlichen Gefilden unterwegs, um dort zu wandern.

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Von Sirikari durch die Tsichiliana-Schlucht

Die breite Tsichiliana-Schlucht bei Sirikari ergibt eine bequeme Wanderung ohne ständige Wegsuche und Kraxelei. Einer der Höhepunkte ist sicher die Beobachtung von Adlern, die in den schroffen Felswänden ihren Horst haben.

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Ausgangspunkt: Sirikari – Kirche Agios Konstantinos
Anfahrt: Von Chania fährt man zunächst auf der Küstenschnellstraße bis Kaloudiana, dort folgt man der mit Paleochora ausgeschilderten Landstraße. In Kapsaniana biegt man rechts ab und erreicht auf sehr schmalen Teerwegen den kleinen Ort Sirikari. Etwas außehalb steht auf einem Felssporn die markante Kirche mit Friedhof.
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Gesamtgehzeit: 3-4 Std
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf Bergpfaden und Schotterwegen. Am Anfang steiler Abstieg
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Kreta
Tourenverlauf: Vom Parkplatz steigen wir auf einem Maultierpfad (Markierung grünes Quadrat) steil hinunter zu einem kleinen Bauernhaus. Zwischen den Gebäuden geht der Pfad weiter und schlängelt sich durch Gebüsch in den Talgrund. Hier folgt man immer dem Bachbett und gelangt nach etwa 1 1/2 Std zu einem markanten Rastplatz zwischen knorrigen Platanen. Mit etwas Glück kann man am Himmel Adler kreisen sehen. Nach einem kurzen weiteren Wegstück geht der Blick hinaus ins sich öffnende Tal, gleichzeitig unser Umkehrpunkt.
Nach einer ausgedehnten Pause am Rastplatz wandern wir auf gleichem Weg wieder zurück.

Topoliano-Schlucht und Mouri-Schlucht

Die Topoliano-Schlucht wird meist nur im Vorbeifahren von oben wahrgenommen. Gerade deshalb lohnt sich eine Wanderung von Katsomatados aus. In Verbindung mit der wilden Mouri-Schlucht ergeibt sich eine abwechslungsreiche, spannende Rundtour.

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Ausgangspunkt: Taverna Archondas in Katsomatados
Anfahrt: Von Chania  auf der Schnellstraße in Richtung Kissamos bis zur Ausfahrt Kaloudiana. Von dort nach Topolia und weiter nach Katsomatado. An einer Felswand führt ein schmales Betonsträßchen scharf nach links unten zur Taverna Archondos. Parkmöglichkeiten auf der Brücke.
Rückfahrt: wie Anfahrt
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 5 Std
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf Bergpfaden und Schotterwegen, Trittsicherheit erforderlich
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Kreta
Tourenverlauf: Vor der Brücke führt ein Weg nach links am Fluss entlang. Wir folgen ihm am Fluss entlang in die Schlucht hinein. Der Weg wird zum Pfad und geht ständig abwärts, überquert den Fluss auf einer betonierten Furt und führt bis zu einem Zaun VOR einer Bogenbrücke. Hier verlassen wir das Tal nach Links oben und kommen in den Ort Kapsaniana. Wir überqueren den Fluss und gehen direkt nach der Brück auf einem Teersträßchen aufwärts, das später in einen Lehmweg übergeht.
Etwa 30 min nach dem Ort gabelt sich der Weg. Wir gehen hier geradeaus weiter und finden wenige Minuten darauf an einer Kapelle einen idealen Rastplatz.
Bald erreichen wir die Häuser von Latsiana und folgen weiter dem Sträßchen, das in einen Schotterweg übergeht. Auf dem Hauptweg bleibend  lohnt sich bei einer scharfen Rechtskurve ein Abstecher zur schön gelegenen Kirche Agios Antonio. Wieder auf dem Hauptweg erreichen wir Mouri, gehen durch den Ort und gehen am Ortsausgang in einer Rechtskurve geradeaus weiter.
Bei der zweiten Furt durch einen betonierten Bach verlassen wir den Hauptweg nach rechts und sind in der Mouri-Schlucht. Steil durch Gestrüpp und über Felsen steigen wir hinauf zur Kapelle Agios Athanasios. Es geht bei der Kapelle nach links über die steile Anstiegsrinne zu einem geschotterten Fahrweg, den wir nach 5 min nach rechts verlassen. An der nächsten Gabelung halten wir uns links und erreichen einen Pass. Von Ihm wandern wir auf teilweise betoniertem Weg in Kehren hinunter zu einer weiteren Kapelle und zur Taverne.

Von Sougia zur Höhle des Polyphem

In der Höhle hoch über Sougia soll der einäugige Zyklop Polyphem als Schafhirte gelebt haben, der Odysseus und seine Gefährten gefangen nahm und mehrere von ihnen verspeiste.
Unabhängig von der Glaubwürdigkeit dieser Sage bietet ein Aufstieg zur Höhle einen schönen Küstenpfad und herrliche Ausblicke auf Sougia und die Küstenlandschaft.

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Ausgangspunkt: Sougia – Parkplatz im trockenen Bachbett auf der linken Seite hinter den Strandbars
Anfahrt: Von Chania fährt man über Oasi – Alkianos – Sembronas – Rodovani nach Sougia an der Südküste. Die Fahrzeit beträgt ca. 2,5 Std
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: 3 Std
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf Bergpfaden und Schotterwegen, Trittsicherheit erforderlich
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Kreta
Tourenverlauf: Vom Parkplatz gehen wir im Bachbett aufwärts, überqueren es und kommen an einigen Hütten zu einem alten Maultierpfad, der uns aussichtsreich zum bereits vom Orts aus sichtbaren Landvorsprung bringt. Hier beginnt ein reizvoller Küstenpfad, der in einer Schlucht zur markanten roten Felswand hinauf führt. Wir steigen am rechten Rand der Wand hinauf zu einer Hochfläche mit dichter Macchia und gehen weiter auf dem gut sichtbaren Pfad. nach einem weiteren Aufschwung verlassen wir an einer undeutlichen Gabelung den Pfad nach links abwärts und stehen nach 100 m an der Höhle des Polyphem aus der Sage des Odysseus.Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg.

Von Stavros zum Kloster Moni Katholiko

Unweit von Chania liegt der kleine Ort Stavros, der durch einige Szenen im Film „Alexis Sorbas“ bekannt wurde. Von ihm führt ein interessanter Weg durch die wilde Landschaft und eine Schlucht zum ehemaligen Kloster Moni Katholiko, das wildromantisch über eine Schlucht an die steile Felswand gebaut wurde. Obwohl es schon im 16. Jahrhundert aufgegeben wurde, zeugen die Überreste von einer imposanten Anlage.

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Ausgangspunkt: Stavros – Straße an der Lgune
Anfahrt: Von Chania fährt man zunächst in Richtung Flughafen und folgt dann der Beschilderung nach Stavros
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf Bergpfaden und Schotterwegen, Trittsicherheit erforderlich
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Kreta
Tourenverlauf: Von der Lagune in Stavros ein kurzes Stück auf der Straße zurück, bis nach links ein schmales Teersträßchen abzweigt. Wir folgen diesem durch die Furt , biegen zunächst rechts ab und nehmen beim nächsten Haus am Zaun entlang den Schotterweg nach links. Nach 300 m an einem Gebüsch links ab auf die Schotterpiste. Am Fuß des „Sorbas-Berges“ wendet sich die Piste nach rechts. Der Weg ist jetzt eindeutig vorgegeben und wir folgen ihm zu einer alten Zisterne. 200 m links oben befindet sich eine Höhlenkapelle.
Von der Zisterne folgen wir dem Pfad durch die Macchia auf eine Anhöhe, gehen gegenüber wieder abwärts und erreichen eine Piste die nach halbrechts abwärts führt. Sie geht in einen  Pfad über, der durch Gestrüpp in die Schlucht leitet, die hinab zur sehenswerten alten Klosteranlage Moni Katholiko geht. Der Aufstieg zum Kloster erfolgt am besten vor der Brücke am rechten Steilhang.
Für den Rückweg nehmen wir wieder den gleichen Weg.

Rundwanderung um Milia

Südlich von Kissamos liegt ziemlich versteckt die ehemalige Sommersiedlung Milia. Sie wurde inzwischen zu einem Projekt für ökologischen Tourismus ausgebaut. Ein beschaulicher Rundweg durch die zum großen Teil landwirtschaftlich genutzte Umgebung macht mit der stillen Region bekannt.

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Ausgangspunkt: Milia – Parkplatz im oberhalb der Siedlung
Anfahrt: Von Chania fährt man zunächst auf der Küstenschnellstraße bis Kaloudiana, dort folgt man der mit Paleochora ausgeschilderten Landstraße. Etwa 2 km nach Katsamatados biegt man nach Vlatos ab. Hier ist Milia ausgeschildert. Die letzten 3 km auf schmaler, gut befahrbarer Schotterstraße.
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Gesamtgehzeit: 3-4 Std
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf Bergpfaden und Schotterwegen, Trittsicherheit erforderlich
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Kreta
Tourenverlauf: Vom Parkplatz wandern wir auf einem Schotterweg in 5 min hinunter zu den Häusern des kleinen Ortes. Von der Taverne folgen wir dem Pflasterweg abwärts und biegen dann links in Richtung Kato Milia ab. Durch Kastanienwald und Olivenhaine geht es hinab zur Kapelle und dann am Bachlauf entlang auf einer Piste abwärts. Wir erreichen aine Teerstraße und folgen ihr ins Tal. Auf der Hauptsraße wenden wir uns rechts und gehen auf ihr zum Weiler Aikirgianis.
Am Friedhof biegen wir rechts ab, gehen an der Rückseite der Kirche aufwärts und erreichen einen Erdweg, der nach links durch einen Olivenhain leitet und zur Landstraße nach Tsourouniana führt. Im Dorf gehen wir auf einem quer verlaufenden Betonweg nach links und zu einer Teerstraße, der wir nach rechts folgen.
Wir gehen etwa 10 min auf der Straße, bis nach rechts ein Betonweg abzweigt, der nach wenigen Metern in einen Erdweg übergeht. Immer diesem Weg folgend wandern wir auf den Kastelos zu und erreichen einen Sattel, von dem wir auf der anderen Talseite wieder Milia sehen. Zunächst müssen wir nochmals ins Tal absteigen, dann bewältigen wir den Anstieg zurück nach Milia. Hier lohnt sich ein Besuch in der urigen Taverne.

Wanderungen um Loutro

Loutro ist ein Ort, in den man sich auf den ersten Blick verlieben kann. Er ist nur mit der Fähre erreichbar und liegt in einer sichelförmigen Bucht an kristallklarem Wasser. Mit seinen Café- und Restaurantterrassen direkt am Wasser und den weißen Häusern erfüllt der Ort jedes Mittelmeerklischee.
Bei unserer Wanderung marschieren wir zunächst in einem großen Kreis um den Ort und genießen dabei einen weiten Blick auf die schroffe Küste, dann gehen wir auf einem interessanten Küstenpfad zurück zu unserem Startpunkt Chora Sfakion.

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Ausgangspunkt: Loutro
Anfahrt: Von Chania  auf der Schnellstraße in Richtung Rethimno bis zur Ausfahrt Metoh, dann auf der kurvenreichen Szraße über Kares – Halara nach Chora Sfakion. Parkmöglichkeit am Ortsbeginn auf der rechten Seite. Von hier in 5 min zum Anleger der Fähre und mit dieser nach Loutro. Die erste Fähre legt um 10.30 ab – also rechtzeitig losfahren.
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf Bergpfaden und Schotterwegen, Trittsicherheit erforderlich
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Kreta
Tourenverlauf: Teil 1: Rund um Loutro
Vom Hafen in Loutro gehen wir am Uferweg entlang bis zum Restaurant Pavlos, wo eine schmale Gasse nach links führt. Nach wenigen Metern halten wir uns rechts und steigen den schmalen Weg hinauf zum Hotel Oasis. Dort scharf rechts zum Ortsausgang. Wir gehen durch ein Gatter und zweigen kurz darauf links ab. Der Pfad steigt jetzt gleichmäßig steil an und leitet uns mit herrlichem Blick auf den Ort rasch in die Höhe.
Nach knapp 30 min halten wir uns an einer Verzweigung links und gehen in Richtung einer markanten roten Felswand mit großer Höhlenöffnung, die wir absteigend erreichen. Davor ein idealer Rastplatz. Nach der Felswand halten wir uns auf dem schmalen Pfad (Steinmännchen) in etwa gleicher Höhe und gehen geradeaus über den Häusern von Finix, bis der Weg abwärts zu einem Schotterweg führt. Vorbei an Hundehütten gehen wir zum Restaurant Old Phoenix in Finix.
Durch das Restaurant kommen wir zum benachbarten Appartemnathaus und folgen von dort dem Wegweiser in Richtung Loutro. Vorbei an einer Höhelnkapelle mit frei stehendem Glockenturm und dem Friedhof erreichen wir wieder an Fähranlager von Loutro (2 Std)
Teil 2: Küstenweg nach Chora Sfakion
Wie zu Beginn des ersten Teils gehen wir bis zum Gatter nach dem Hotel Oasis und halten uns jetzt rechts entlang der Küste. in stetem Auf und Ab folgen wir der Küste  auf interessantem Pfad durch Geröll, Kies, Sand zur Sweet Water Beach mit dem Restaurant Mermaid. Der Pfad schlängelt sich jetzt durch riesige Felsblöcke und steigt dann auf einem alpinen Pfad steil und ausgesetzt hinauf zur Straße, der wir (leider) bis hinein nach Chora Sfakion folgen müssen.

Lissos-Schlucht

Die Wanderung nach Lissos erfüllt alle Kriterien für eine Top-Tour auf Kreta: eine enge Schlucht mit Oleanderbüschen, ein Küstenpanorama, den archäologischen Bezirk von Lissos und nette Bars am Start- und Zielpunkt.

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Ausgangspunkt: Sougia – Parkplatz im trockenen Bachbett auf der linken Seite hinter den Strandbars
Anfahrt: Von Chania fährt man über Oasi – Alkianos – Sembronas – Rodovani nach Sougia an der Südküste. Die Fahrzeit beträgt ca. 2,5 Std
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: 3-4 Std
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf Bergpfaden und Schotterwegen, Trittsicherheit erforderlich
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Kreta
Tourenverlauf: Vom Parkplatz gehen wir entlang der Uferpromenade zum kleinen Hafen von Sougia. Hinter einem großen Felsen rechts der Hafenmauer finden wir den Eingang zur Lissos-Schlucht. Wir folgen dem deutlichen Pfad durch die Schlucht, bis wir etwa 5 min  nach einem überhängenden Felsen einen nach links oben führenden Pfad erreichen (Markierung schwarz-gelb). Auf diesem Pfad gewinnen wir rasch an Höhe und erreichen eine Hochfläche. Durch die Macchia gehen wir auf rotem Pfad weiter und steigen auf steilem Felsweg hinunter zu den Überresten des antiken Badeortes Lissos. Sehenswert sind die Reste von Mosaiken und die alte byzantinische Kapelle.
Auf dem Felsenpfad gehen wir wieder zurück, steigen ab in die Schlucht und wenden uns jetzt nach links. Über Felsblöcke und umgestürzte Bäume folgen wir der Schlucht nach oben und orientieren uns an gelegentlichen Markierungen. An einer Einsattelung haben wir den höchsten Punkt erreicht und wandern in leichtem Auf und Ab auf dem Pfad weiter. Durch ein trockenes Bachbett geht es dann auf breiter werdendem Weg hinunter zur schön gelegenen Kapelle Agia Irini.
Von der Kapelle folgen wir dem Schotterweg hinab nach Sougia, das letzte Stück auf der Teerstraße.

Imbros-Schlucht

Die Imbros-Schlucht gilt als die kleine Schwester der Samaria-Schlucht. Sie hat aber den großen Vorteil, dass sie wesentlich weniger überlaufen und mit 7 km deutlich kürzer ist. An ihrer engsten Stelle misst sie gerade mal 1,6 m Breite, ist also enger als die große Schwester an der „Eisernen Pforte“.

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Ausgangspunkt: Imbros
Anfahrt: Von Chania  auf der Schnellstraße in Richtung Rethimno bis zur Ausfahrt Metoh, dann auf der kurvenreichen Straße über Kares nach Imbros. Auf der rechten Straßenseite finden sich einige Parkplätze
Rückfahrt: In der Bar Giorgos am Ortsausgang nachfragen. Die Wirtin (aus München) fährt für 20.- € die Fahrer zurück zum PKW.
Höhenunterschied: Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 4 Std
Ausrüstung: Bergtaugliches Schuhwerk, Getränkevorrat, Sonnenschutz
Anforderungen: Wanderung auf Bergpfaden und Schotterwegen, Trittsicherheit erforderlich
Karte/Führer: Rother-Wanderführer Kreta
Tourenverlauf: An der Taverne in Imbros findet sich ein großes Schild, das zum Eingang der Schlucht weist. Auf einem Schotterweg verlässt man den Ort nach rechts unten und erreicht nach wenigen Minuten das Kassenhäuschen (Eintrittskarte aufbewahren). Durch die immer enger werdende Schlucht (engste Stelle 1,5 m) ist der Wegverlauf eindeutig festgelegt. Nach 2 Std Gehzeit ist bei einem Kiosk das Ende der Schlucht erreicht. Sie brauchen sich hier noch nicht um eine Rückfahrgelegenheit zu kümmern (s.o.) sondern gehen nach halbrechts in den Ort Komitades, wo Sie am Ortsende auf der linken Seite die Bar Giorgos finden.

Wandern im Westen von Kreta

Kreta und seine Gebirgs- und Küstenlandschaften bilden ein riesiges, facettenreiches Wanderbegiet. Ich habe mich bei dieser Reise für den Westen der shenswerten Insel entschieden, denn gerade der Südwesten gehört zu den Top-Wanderrevieren. Hier fallen die Weißen Berge schroff ins Lybische Meer ab und haben attraktive begehbare Schluchten gebildet. Auf die Samaria-Schlucht habe ich bewusst verzichtet, denn der tägliche Touristenstrom ist inzwischen unerträglich geworden.
Leider ist die Infrastruktur im Süden stellenweise noch etwas unterentwickelt, so dass wir bei unserem Besuch ein Hotel an der Nordküste in der Nähe von Chania gewählt haben und mit dem Mietauto täglich unsere Wanderziele angefahren haben.