Glorerhütte

Bei dieser Wanderung können wir den Großglockner eindrucksvoll erleben. Vom Aussichtspunkt bei der Glorer Hütte steht er zum Greifen nahe. Beim Weg zum Peischlachtörl bewegen wir uns auf dem Wiener Höhenweg, der von der Franz-Josefs-Höhe bis ins Drautal führt.

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Talort: Parkplatz am Lucknerhaus am Ende der mautpflichtigen Kalser Glocknerstraße. Auch mit dem Postbus erreichbar.
Höhenunterschied: Aufstieg:  750 Hm
Abstieg:   750 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 5 Std.
Anforderungen: Wanderung auf guten Bergwegen. Am Wiener Höhenweg ist stellenweise Trittsicherheit gefordert.
Karte/Führer: Rother Wanderführer Osttirol Nord
Kompass 1:50.000  Blatt 46 Matrei in Osttirol
Tourenverlauf: Vom Lucknerhaus führt ein Steig vorbei an der Info-Tafel zum zum breiten Fahrweg. Auf diesem gewinnen wir Höhe und erreichen vorbei an Almen nach 2 h die Glorer Hütte. Hier sollte man auf keinen Fall den Abstecher zum Aussichtspunkt auf dem begrasten Rücken versäumen.
Auf der Trasse des Wiener Höhenwegs queren wir die Hänge des Kastenecks durch große Blockhalden und steigen schließlich die letzten Meter hinauf zum flachen Peischlachtörl.
Nach der Rast geht es einige Meter zurück zur Abzweigung und entlang des Peischlachbaches steil hinab zur Nigglalm. Auf einem Fahrweg erreichen wir nach insgesamt 5 h wieder das Lucknerhaus.

Tauern
Gebirgsgruppen

Wochentour Schobergruppe

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Anfahrt München – Kufstein – Kitzbühel – Felbertauern – St. Johann im Walde
Parkmöglichkeit bei der Seilbahn nach Oberleibnig
Ausrüstung Wanderausrüstung
evt. Klettersteig-Set
Karte/Führer Alpenvereinskarte 1:25 000  Blatt 41 – Schobergruppe
Tourenverlauf

 

1. Tag:
Anfahrt – Seilbahn nach Oberleibnig
Aufstieg zur Hochschoberhütte
(Gehzeit 3 Std)

2. Tag:
Aufstieg zum Hochschober (3240 m)
(Gehzeit 3,5 Std)
Abstieg zur Lienzer Hütte

(Gehzeit 4 Std)
Anforderungen: Gipfelaufstieg und anschließender Abstieg in Geröll
und Schrofen – absolute Trittsicherheit erforderlich

3. Tag:
Übergang zur Wangenitzsee-Hütte (Gehzeit 3 Std)
Besteigung Petzeck (3281 m) (Gehzeit 4,5 Std)
Anforderungen:
Hüttenübergang auf gutem Wanderweg
Gipfelbesteigung mit Versicherungen, Geröll und kurzer Gletscherbegehung ohne Spalten
4. Tag:
Übergang zur Ad.-Noßberger Hütte über Gradenscharte
(Gehzeit 3,5 Std)
Betseigung Keeskopf (3081 m)  (Gehzeit 3 Std)
Anforderungen:
Übergang über Gradenscharte mit Versicherungen,
trotzdem bei Nässe unangenehm
Aufstieg Keeskopf über herrliche Schliff-Platten
5. Tag:
Übergang zur Elberfelder Hütte über die Hornscharte
(Gehzeit 4,5 Std)
Anforderungen:
Übergang über die Hornscharte versicherter Steig. Auf beiden Seiten große Steinschlaggefahr, deshalb höchste Vorsicht geboten!
6. Tag:
Übergang zur Glorer-Hütte über Kesselkeesscharte
(Gehzeit 5 Std)
Ab Kesselkeesscharte Besteigung „Böses Weibel“ (3121 m)
(Gehzeit + 2 Std)
Anforderungen: Hüttenübergang auf aussichtsreichem Höhenweg
Gipfelbesteigung mit viel Geröll aber lohnend
7. Tag:
Abstieg zum Lucknerhaus
(Gehzeit 2,5 Std)
Linienbus nach St. Johann im Walde
Achtung: Fahrzeiten auf der Hütte erfragen, da Bus nur 2x täglich fährt

Schober
Gebirgsgruppen

 

Schobergruppe

Im Schatten der bekannten Tauern-Gipfel ist die Schober-Gruppe eine weitgehend unbekannte Gebirgsgruppe. Diese Tatsache macht gerade den Reiz aus. Überlaufene Gipfel und überfüllte Hütte sind hier weitgehend unbekannt, obwohl der Bergsteiger ein dichtes Netzt von Hütte und Wegen vorfindet. Er muss sich allerdings auf ein Gebiet einlassen, dessen herber Reiz sich oft erst nach einiger Zeit erschließt, denn lange Hüttenübergänge und Aufstiege im Geröll sind nicht nach jedermanns Geschmack.
Nur eine Handvoll Berge wie Hochschober, Glödisspitze, Böses Weibl, Roter Knopf oder – als höchste Erhebung der Gruppe – das Petzeck, werden häufiger bestiegen. Aber auch hier hält sich der Andrang in Grenzen, vor allem im Vergleich zu guten Tagen am benachbarten Großglockner, an denen sich vom Glocknerleitl bis zum Gipfel alles staut.

von Hütte

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