Aussichtsfelsen bei Burg Wildenstein

Die Burg Wildenstein liegt oberhalb des Donaudurchbruches durch die Schwäbische Alb auf dem Gebiet der Gemeinde Leibertingen (Landkreis Sigmaringen). Der Bauzustand der Spornburg entspricht noch heute, insbesondere in der Außenanlage, fast unverändert dem Zustand von 1554 nach Abschluss des Umbaus zu einer frühneuzeitlichen Festung.
Nach mehrmaligem Wechsel des Eigentümers ist sie seit 1971 im Besitz des Deutschen Jugendherbergwerks.
Sie ist Ausgangspunkt einer lohnenden Rundwanderung zu drei herausragenden Aussichtsfelsen, die Blicke über das Donautal bieten, wobei die Sicht auf das Schloss Werenwag auf der gegenüber liegenden Kante des Donautraufs zu den besonderen Höhepunkten zählt.


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Anfahrt: Von Sigmaringen bzw. Tuttlingen ins Donautal bis Hausen im Tal fahren und dort abbiegen in Richtung Kreenheinstetten. Vor Erreichen des Ortes rechts abbiegen nach Leibertingen, dort durch den Ort und den Wegweisern zur Burg Wildenstein folgen.
Ausgangspunkt: Parkplatz bei der Burg Wildenstein
Navi: Leibertingen, Wildenstein
Höhenunterschied: Aufstieg:  320 Hm
Abstieg:   320 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.20 Std., 12 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf Wanderpfaden, Waldwegen und Wirtschaftswegen, gut markiert und beschildert.
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt  Tuttlingen
Tourenverlauf: Wir wandern vom Parkplatz zum Eingang der Burg und biegen vor dem Burgzugang rechts ab. Schon hier finden wir die Markierungen (roter Dreiblock, Donau-Zollernalb-Weg), die uns auf dem größten Teil der Wanderung begleiten werden.
Schon nach dem ersten kurzen Abstieg lohnt sich ein kleiner Abstecher zum Aussichtspunkt mit schönem Blick auf die Burg, dann geht es auf schmalem Wanderpfad steil hinab in den Leibertinger Tobel und auf der anderen Seite genauso steil hinauf zum Bandfels mit gigantischen Blick ins Donautal und zur Burg Wildenstein. Auf breitem Forstweg folgen wir den Markierungen durch den Wald zum „Hohler Fels“, wo sich ein schöner Ausblick über das Tal nach Schloss Werenwag bietet.
Nach kurzem Abstieg und lang gezogenem Aufstieg auf einer Schotterstraße erreichen wir als letzten Aussichtsfelsen den Bischofsfelsen. Auch hier genießen wir wieder den Blick ins Tal und nach Werenwag, dann geht es nach kurzem Aufsteig auf einem Wirtschaftssträßchen hinab nach Langenfeld und nach Überquerung der Kreisstraße hinauf zum Bäumlehof mit großem Windrad. Dort biegen wir rechts ab, wandern hinunter nach Leibertingen und erreichen nach  Durchquerung des Ortes nach einem letzten Aufstieg wieder Burg Wildenstein.

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Wandergebiete

Märzenbecher im Hintelestal

Zwischen Fridingen und Mühlheim steigt das Hintelestal hinauf zum Höhenrücken des Donautraufes. Im Frühling bietet sich hier Anfang März ein unvergleichliches Naturerlebnis, denn an den Hängen des wilden Tales blühen Millionen von Märzenbechern und bedecken den Waldboden mit einem weißen Teppich.
Nach dem Aufstieg wandert man bequem zur Kolbinger Höhle und weiter zum Aussichtsturm auf dem Gansnest mit tollem Blick über das Donautal.


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Anfahrt: Von Tuttlingen oder von Sigmaringen ins Donautal bis Fridingen und dort den Wegweisern zum Bahnhof folgen.
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Bahnhof Fridingen
Navi: Fridingen, Bahnhofstr.
Höhenunterschied: Aufstieg:  320 Hm
Abstieg:   320 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.45 Std., 14 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf Bergpfaden und Forstwegen. Bis zum Gansnest gut beschildert, dann zeitweise ohne Beschilderung. Abstieg ins Bäratal steil und unzuverlässig markiert. GPS vorteilhaft!
Karte/Führer: Schw. Albverein 1:35.000  Blatt 32  Tuttlingen
Tourenverlauf: Beim Bahnhof Fridingen hält man sich auf dem Teersträßchen rechts zum Bahnübergang (Öffnung auf Zuruf) und nimmt dann ein Stück weit den Aufstieg in Richtung Gansnest. Bei Erreichen des Forstweges hölt man sich links, erreicht nach sanftem Abstieg den Donauragweg und folgt diesem für ca. 2 km. Bei einer Wiesenfläche weist ein Wegweiser nach rechts in Richtung Wald (Ww. Hintelestal).
Auf nassem Waldweg wandert man leicht ansteigend, wechselt dann durch das Bachbett auf die linke Talseite und steigt auf steilem Pfad durch ein Meer von Märzenbechern durch das wilde, romantische Tal aufwärts. Am höchsten Punkt des Tales biegt man nach rechts auf den Donaubergland-weg
Donauberglandweg Markierung in Richtung Kolbinger Höhle ein, steigt noch ein Stück auf und folgt dann dem Forstweg zur Kolbinger Höhle. Nach der verdienten Pause (Höhle im Winter geschlossen), geht man auf dem Donauberglandweg weiter, bis ein Holzschild (Ww. Kolbinger Kirchweg) von der breiten Forstpiste ableitet. Man erreicht den Trauf zum Donautal und folgt diesem, kommt wieder auf den Hauptweg und erreicht das Gansnest, den Aussichtsturm mit Blick über Fridingen.
Wer abkürzen will, kann vom Turm auf gutem Pfad in vielen Serpentinen direkt zum Bahnhof Fridingen absteigen (- 5 km, 1.15 Std).
Die lange Route geht bei Turm auf schmalem Pfad geradeaus weiter, beschreibt eine Linksbogen und erreicht einen bewachsenen Forstweg, dem man ca. 2 km folgt. Bei einem leichten Anstieg erreicht man den AV-Weg (gelbe Raute – undeutlich angebracht). Durch jungen Buchenwald steigt man auf Serpentinen steil hinab, quert einen Forstweg (keine Markierung) und erreicht das Bäratal. Immer auf dem Forstweg rechts der Straße kommt man vorbei am Hundeübungsplatz auf ein Sträßchen, das zurück zum Bahnhof führt.

Rundwanderung im Oberen Donautal: Schaufelsen – Reiftal – Lenzenfelsen

Der Schaufelsen ist die imposanteste Felswand im Oberen Donautal zwischen Sigmaringen und Beuron. Über seinen Gipfel führt die wohl schönste Wanderung des Gebiets mit Beginn an der Neumühle, der Überschreitung mehrerer Gipfel beiderseits der Donau und dem Besuch von drei Burgruinen in exponierter Lage. Immer wieder begeistern herrliche Ausblicke. Dazu kommt das beeindruckende Reiftal mit seinen bizarren Felsgestalten.

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Ausgangspunkt: Thiergarten – Neumühle
Anfahrt: Fahrt von Sigmaringen ins Donautal in Richtung Beuron. Zwischen Thiergarten und Hausen liegt links der Straße (Brücke über die Donau) das Ausflugslokal und Hotel Neumühle mit großem Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 4-5 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf Forstwegen und Wanderpfaden. Der größte Teil der Strecke ist sehr gut markiert. Beim Aufstieg zum Lenzenfelsen sehr spärliche Markierung mit fehlenden Zeichen durch Forstarbeiten.
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt 29 Tuttlingen + Blatt 30 Sigmaringen
Wegverlauf: Vom Parkplatz überquert man die Brücke und folgt der Straße nach links bis zum Bahnübergang. Hier biegt man scharf rechts ab und orientiert sich bis auf Weiteres an den Markierungen des HW2 (rotes Dreieck). Nach 200 m entlang der Bahnlinie steigt der Pfad kräftig an bis in den Sattel am Falkenstein. Ein kurzer Abstecher nach rechts bringt uns zur imposanten Ruine von Burg Falkenstein mit grandiosem Blick über das Donautal.
Wieder zurück am Sattel geht es auf dem markierten Weg zunächst etwas abwärts, dann steigt der Pfad hinauf zum Schaufelsen, der seinem Namen alle Ehre macht und viele prächtige Ausblicke bietet. Vorbei an der Stettener Rasthütte (idealer Pausenplatz) erreicht man schließlich die Steighöfe mit dem Naturfreundehaus.
Am Waldrand bleibend senkt sich der Weg leicht abwärts und erreicht das Reiftal. Vorbei an bizarren Felsgestalten und auf luftigen Stegen wandert man hinab nach Neidlingen (Markierung: rote Raute). Hier geht man geradeaus durch den Ort, überquert die L277 und anschließend die Donau. Am Waldrand folgt man dem Radweg ca. 400 m nach rechts in Richtung Beuron, dann biegt man nach links in die Forststraße ein, die in steter Steigung nach oben führt. Am höchsten Punkt führt ein schmaler Pfad nach links (roter Dreiblock) und erreicht den Lenzenfelsen mit tollem Blick auf den Schaufelsen auf der anderen Talseite. Kurz danach bietet sich ein Kurzer Abstecher zur Ruine Lenzenburg an, von wo aus nochmals die Aussicht genossen werden kann.
Immer der spärlichen Markierung folgend, steigt man in weiten Schleifen hinab zur Neumühle, die inzwischen leider keine Einkahr mehr anbietet.

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Wandergebiete

Rundwanderung Beuron – Eichfelsen

Eine Rundwanderung mit grandiosem Blick auf das Donautal bietet der Premiumweg Eichfelsen-Panorama. Er startet an der Erzabtei Beuron, steigt durch den Wald hinauf zur Hochfläche bei Irndorf und führt dann zu einer Reihe von Aussichtspunkten. Den schönsten und bekanntesten Blick über das Donautal hat man ohne Zweifel vom Eichfelsen, aber auch Spaltfels und Rauher Stein bieten fantastische Ausblicke.


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Ausgangspunkt: Beuron
Anfahrt: Von Sigmaringen oder Tuttlingen durch das Donautal nach Beuron. Abbiegen in Richtung Kloster und unmittelbar nach der Brücke zum gebührenpflichtigen Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg:  550 Hm
Abstieg:   550 Hm
Gesamtgehzeit: 4,5 Std. / 15 km
Ausrüstung: Wanderschuhe
Anforderungen: Wanderung auf gut ausgebauten Wegen. Gut markiert (Premiumweg)
Karte/Führer: Schw. Albverein  1:35 000   Blatt 29  Tuttlingen
Wegverlauf: Beim Parkplatz überquert man die historische Holzbrücke und dann geradeaus die Straße. Hier hat man zum ersten Mal das Zeichen der „Donauwelle“ vor sich, dem man während der gesamten Wanderung folgt.
Unmittelbar nach der Straße erreicht man den Wald, durch den man in angenehmer Steigung auf einem Forstweg nach oben wandert. Vor dem Waldrand bei Irndorf biegt man scharf rechts ab, wandert weitgehend eben durch den Wald in Richtung Wanderheim Rauher Stein. Nicht versäumen sollte man den Abstecher zum Aussichtspunkt auf dem Spaltfels mit herrlichem Blick auf Beuron. Ein kurzes Stück zurück, dann folgt man dem Fußpfad nach rechts oben und erreicht das Wanderheim Rauher Stein bei den Sportanlagen.
Vom Wanderheim sind es wenige Meter bis zum Aussichtspunkt Rauher Stein, wieder mit grandiosem Panoramablick. Die Donauwellen leiten jetzt am Spielplatz vorbei am Waldrand zunächst zum Felsengarten und dann zum Eichfelsen. Von dort kann man den wohl schönsten Blick auf Burg Werenwag, Burg Wildenstein und das Donautal genießen.
Zurück zum Felsengarten, dann geht es steil bergab bis zur Straße, die man überquert, und nach links den Wegzeichen folgend zum Donausteg kommt. Nach Überquerung des Donausteges folgt man den Wegweisern zur Burg Wildenstein und steigt auf steilem Pfad hinauf zur Burg mit Jugendherberge. Nach der verdienten Einkehr in der Burgschänke geht man ein kurzes Stück auf der Zufahrt, biegt dann rechts ab und folgt der hervorragenden Beschilderung hinab nach Beuron.

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Von Mühlheim zur Kolbinger Höhle

Eine Wanderung hoch über dem Tal der Donau von Mühlheim nach Fridingen. Es geht vorbei an der Mühlheimer Felsenhöhle, dem Aussichtspunkt „Gelber Fels“ und zur Kolbinger Höhle. Vor allem Ende März sind die Wälder bedeckt von Millionen Leberblümchen und im Hintelestal blühen die letzten Märzenbecher.
Einziger Wermutstropfen ist der Rückweg auf der Teerstraße des Donauradwegs.


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Ausgangspunkt: Parkplatz an der Galluskapelle in Mühlheim/Donau
Anfahrt: Von Tuttlingen oder von Beuron durch das Donautal nach Mühlheim. Im Industriegebiet rechts abbiegen und auf schmalem Sträßchen zum Friedhof mit der Galluskapelle
Endpunkt: s.o.
Rückfahrt: s.o.
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: 3,5 Std.
Ausrüstung: Wanderschuhe, Getränkevorrat
Anforderungen: Wanderung auf Pfaden und Forstwegen. Durchgehend markiert (grün-blauer Kreis des Donauberglandweges)
Karte/Führer: Karte des Schwäbischen Albvereins 1:35.000 Tuttlingen
Wegverlauf: Beim Friedhof weist ein Wegweiser („Felsenhöhle 20 min“) auf einem schmalen Pfad nach links oben. Diesem Pfad und der Markierung des Donauberglandweges folgend steigen wir in angenehmer Steigung aufwärts mit Sicht auf Mühlheim und die Donau. Vorbei an der Mühlheimer Felsenhöhle (geöffnet an Christi Himmelfahrt und auf Anfrage) erreichen wir die Hochfläche. Hier lohnt sich ein Abstecher zum Aussichtspunkt auf dem Gelben Fels.
Immer der Markierung folgend kommen wir zum Hintelestal mit reichen Vorkommen von Märzenbechern, das wir überqueren und von dem wir auf einem Walderlebnispfad hinauf wandern zur Kolbinger Höhle (ab 1. Mai geöffnet). Am Abgrund herrlicher, aussichtsreicher Rastplatz. Auf markiertem Forstweg kommen wir später zum Aussichtsturm „Gamsnest“ mit schöner Rundumsicht.
Jetzt geht es auf schmalem Pfad hinab in Richtung Fridíngen ins Donautal. Beim Bahnhof erreichen wir den Donauradweg, auf dem wir auf der asphaltierten Straße nach 1 Std. wieder zur Galluskapelle kommen.

Fridingen Donaufelsentour

Abwechslungsreiche Rundtour auf dem Donauberglandweg!
Nicht von ungefähr wird das Durchbruchstal der Oberen Donauauch der „Grand Canyon“ des Landes genannt. Hochaufragende, mit Ruinen und Schlössern gekrönte Felsen lassen die Vielfalt der Donaulandschaft auf dieser Tour so richtig zur Geltung kommen.


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Anfahrt: Fahrt von Tuttlingen oder von Sigmaringen auf der L217 durch das Donautal nach Fridingen. Dort in die Ortsmitte und auf schmalem Sträßchen bergauf zum Parkplatz im Steintäle bei der Skihütte.
Ausgangspunkt: Parkplatz bei der Skihütte Fridingen
Höhenunterschied: Aufstieg:  450 Hm
Abstieg:   450 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4-5 Std.
Anforderungen: Rundwanderung auf Pfaden oder Forstwegen. Stellenweise kurze, steile Aufstiege. Strecke ist gut beschildert und markiert.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000 Blatt 29 Tuttlingen
Tourenverlauf: Vom Parkplatz Steintäle weisen Wegschilder des Albvereins zum nahen Aussichtspunkt Burgsteig. Oben angekommen öffnet sich der Blick, das Donautal liegt zu Füßen. Zunächst gibt nun der Donauberglandweg in Richtung Beuron den Weg vor. Dem Markierungszeichen grün-blauer Kreis folgend steigt man ins Tal hinab, quert die Donau, vorbei an der Ziegelhütte und hinauf, durch das felsige Wolfental zur Burgruine Kallenberg. Immer den Markierungen nach folgt ein munterer Berg- und Tallauf, stets auf dem Donauberglandweg, bis zum Schloss Bronnen.
Nach dem Abstieg vorbei an den Bronner Höhlen und an der für ihre Steinzeitfunde bekannten Jägerhaushöhle verlässt man den Donauberglandweg und überquert beim Jägerhaus die Donau.
Nun führt ein rot markierter Wanderweg hinauf zum Knopfmacherfelsen. Vom schmalen Felsgrat bietet sich ein atemberaubender Blick talabwärts bis zum Benediktinerkloster Beuron. Ab hier gilt wieder das grün-blaue Markierungszeichen des Donauberglandweges, das (Laufrichtung Beuron!) über die phantastischen Aussichtspunkte „Stiegelesfelsen“ und „Laibfelsen“ zurück zum Ausgangspunkt leitet.

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Sigmaringen – Bettelküchenfährte

Bei der „Bettelküchenfährte“, einem der Premiumwanderwege um Sigmaringen, handelt es sich um einen abwechslungsreichen Rundweg. Er verläuft meist durch lichten Mischwald, der im Herbst in allen Rottönen strahlt. Leider ist nach den herrlichen Ausblicken die Einkehr in der Neumühle nicht mehr möglich.



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Anfahrt: Durch das Donautal nach Gutenstein, dort durch den Ort hinauf zum Schloss
Ausgangspunkt: Parkplatz beim Schloss Gutenstein oder an der Gemeindehalle Gutenstein
Höhenunterschied: Aufstieg:  450 Hm
Abstieg:   450 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Rundwanderung auf Pfaden oder Forstwegen. Strecke ist gut beschildert und markiert.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000 Blatt 30 Sigmaringen Pfullendorf
Tourenverlauf: Am Schloss vorbei auf einem Wirtschaftsweg hinauf zum Waldrand, ein kurzes Stück durch den Wald und dann entlang einer Wiesenfläche. Man überquert das schmale Sträßchen, erreicht wieder den Wald und folgt dann dem nicht enden wollenden Waldweg bis zur Vesperinsel am Beginn des Raintals. Hier ist die Hälfte der strecke absolviert und man hat sich eine Stärkung verdient.
Tief eingeschnitten senkt sich das Raintal vorbei an riesigen Felsen und alten Bäumen hinunter zur Donau. Als Genießer folgen wir dort nicht dem offiziellen Weg nach rechts sondern biegen links ab und kommen zur Neumühle, einem inzwischen leider geschlossenen Hotel/Gasthaus.
Für den Rückweg kann man entweder zurück zum Raintal gehen und dann dem Weg nach Gutenstein folgen, oder man überschreitet an der Neumühle die Donau, biegt rechts ab und verlässt nach wenigen Metern die Straße auf einem Wiesenweg nach rechts. Dieser folgt der Donau bis Thiergarten und trifft oberhalb des Ortes den anderen Weg wieder.
Auf Wald- und Wiesenwegen, zuletzt auf einem schmalen Waldpfad erreicht man wieder das Schloss in Gutenstein.
Weitere Infos: www.sigmaringen.de

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Inzigkofer Grotten

Der Fürstliche Park Inzigkofen mit historischer Gartenarchitektur und kulturgeschichtlicher Bedeutung wurde von 1811 bis 1829 auf Veranlassung von Fürstin Amalie Zephyrine angelegt. Nach wie vor wird er als „fürstliche Anlage“ bezeichnet, wobei die Natur mittlerweile diese Anlage in einen wildromantischen „Dornröschenschlaf“ verwandelt hat. Sehenswert sind die Grotten, Känzele ,Teufelsbrücke und der Amalienfelsen. Der romantischen Partie des Parks sind die Grotten, die Felsüberhänge und ein gewaltiges Felsentor zuzurechnen, die der Wanderer auf einem Treppenweg beim steilen Abstieg vom Känzele erreicht.


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Anfahrt: Durch das Donautal nach Laiz
Ausgangspunkt: Parkplatz bei der Turnhalle Laiz
Höhenunterschied: Aufstieg:  500 Hm
Abstieg:   500 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 5 Std.
Anforderungen: Rundwanderung auf Pfaden oder Forstwegen. Strecke ist gut beschildert und markiert.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35.000 Blatt 30 Sigmaringen Pfullendorf
Tourenverlauf: Unmittelbar nach dem Parkplatz überschreitet man die Donau und biegt sofort auf ein schmales Sträßchen rechts ab. Dieses wird am Ortsende zu einem Feldweg, der durch Felder zum Waldrand führt. Hier steigt man durch den Wald nach rechts und steht plötzlich auf einem wuchtigen Felsblock, dem Amalienfels, der an die beliebte Fürstin Amalie Zephyrine erinnert.
Nach dem kurzen, steilen Abstieg kann man sich den Fels mit der Inschrift nochmals von unten anschauen, dann geht es hinauf zum Kloster Inzigkofen, das inzwischen von der VHS genutzt wird. Hier lohnt sich ein Besuch in der schönen Klosterkirche.
Man wandert durch die Klosteranlage und verlässt sie auf der Rückseite durch ein Tor und betritt den fürstlichen Park. Auf gutem Weg erreicht man die Teufelsbrücke und kommt zum Känzele, einer Aussichtsplattform mit herrlicher Sicht über das Donautal.
Auf schmalem Weg erreicht man Treppen, die hinab zu den Inzigkofer Grotten führen, die die Donau aus dem Berg gespült hat – ein eindrucksvolles Natur-Schauspiel. Am Fuß der Felswände kommt man auf einen Weg, dem man zum Bahnhof Inzigkofen folgt. Hier überschreitet man die Straße und steigt auf einem Wanderpfad hinauf zur Ruine Gebrochen Gutenstein, einem weiteren Aussichtspunkt hoch über der Donau.
Der folgende Abstieg führt ins Schmeiental, dem man bis zum Zigeunerfels folgt. Hier biegt man nach rechts ab, steigt durch das Kirchtal (roter Dreiblock) auf und biegt an der Straße rechtwinklig ab, wobei man immer noch der Markierung folgt. Vorbei geht es am „Erratischen Block“ zum letzten Aussichtspunkt des Tages: dem Gespaltenen Fels. Etwas oberhalb des Felsens führt ein Pfad endgültig  ins Tal ud geht in einen Wirtschaftsweg über, dem man zurück nach Laiz folgt.
Weitere Infos: www.sigmaringen.de

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Wanderungen

Nicht immer hat man Zeit, Lust oder das richtige Wetter für eine ausgedehnte Bergtour. Dann kann man aber immer noch bei einer schönen Wanderung Natur und Landschaft genießen.

Für solche Gelegenheiten habe ich eine Reihe von Wandervorschlägen zusammengestellt.  Sie bewegen sich vorwiegend im Süddeutschen Raum zwischen Schwäbischer Alb und Allgäu, dazu kommen etliche Wanderungen im Pfälzer Wald und in Südtirol. Da die Grenze zwischen Wanderung und Bergtour nicht eindeutig ist, habe ich sie für mich bei einem Höhenunterschied von max. 500 Hm und einer Gehzeit von 4 Std. gezogen.  Dabei sollten die Wege ohne gefährliche Stellen und im Normalfall ordentlich markiert sein.

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