Hoch über dem Alpsee

Der Alpsee ist ein besonderes Kleinod in den Allgäuer Alpen, der mit seinen 2,5 km² Fläche ein ideales Revier für Surfer, Segler und Schwimmer darstellt, Für den Wanderer bietet er im Tal und auf den umliegenden Bergen und Höhen ein reiches Betätigungsfeld zu jeder Jahreszeit. Im Sommer laden zudem vielen bewirtschaftete Alpen zu einer gemütlichen und aussichtsreichen Rast ein.
Unsere Wanderung führt von Immenstadt hinauf Höhenrücken, der sich nördlich von Immenstadt von Zaumberg über Thaler Höhe, Salmaser Höhe und Kalzhofer Höhe in Richtung Oberstaufen zieht und erreicht als Endpunkt Rothenfels mit den beiden Ruinen Hugofels und Rothenfels.


GPX-Track

Anfahrt: Auf der A7 bis zur Ausfahrt in Richtung Sonthofen, Oberstdorf und dann in Waltenhofen auf die B19 in Richtung  Sonthofen, Oberstdorf. Die B19 bei der Ausfahrt Immenstadt Nord verlassen und durch Immenstadt fahren, bis nach links die Missener Straße abzweigt. Dort in Richtung Zaumberg/Missen bis nach links zur Abfahrt nach Bühl. Bei der zweiten Kreuzung in Richtung Campingplatz, Strandbad, Trieblings rechts abbiegen und zu den Parkpätzen beim Stradbad fahren.
Ausgangspunkt: Parkplatz Strandbad (teilweise gebührenpflichtig)
Navi: Immenstadt, Trieblingser Weg
Höhenunterschied: Aufstieg:  450 Hm
Abstieg:   450 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4.45 Std., 17 km
Anforderungen: Rundwanderung mit mit einigen steilen Steigungen auf Wanderwegen, Wirtschafts- und Forstwegen. Bis Obereinharz gut beschildert, dann ohne Wegweisung nach Untereinharz. GPS emfehlenswert.
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 02 ,  Oberstaufen, Immenstadt
Tourenverlauf: Vom Parkplatz nimmt man die Unterführung unter den Bahngleisen und biegt sofort rechts ab auf den Strandweg. Bei der Einöde Alpseewies überquert man die Bahnlinie und biegt nach links auf die Srtaße in Richtung Trieblings ein. Am Beginn eines Waldstreifens zweigt der Wanderweg in Richtung Schönreuthalpe rechts ab (Wegweiser, Werbetafel). Auf schönem Wanderweg steigt man hinauf zur Schönsreuthalpe, geht an dieser vorbei und nimmt den teilweise ramponierten Grasweg hinauf zur Siedelalpe mit Bewirtung und herrlichem Blick auf die Berge jenseits des Alpsees.
Der Schotterweg leitet abwärts, führt vorbei an der Abzweigung zum Schlettermoos und erreicht schließlich Zaumberg. An der Kapelle erhält man den Hinweis, dass der Wanderweg nach Obereinharz gesperrt ist und die Umleitung über Akams empfohlen wird. Auf Grund des großen Umwegs gehen wir trotzdem weiter zum folgenden Hof und biegen dort rechts ab zur Straße in Richtung Immenstadt. Immer entlang der Straße folgen wir dem Pfad entlang der Leitplanke bis zu einem Parkplatz mit Hütte, wo wir die Straße überqueren und auf dem Waldweg in vielen Kurven aufwärts wandern. Ein Pfad bringt uns zum Waldrand und auf den Feldweg nach Obereinharz.
Auf der Verbindungsstraße gehen wir abwärts nach Untereinharz. Hier gehen wir geradeaus in den Ort, gehen an der T-Kreuzung am Haus entlang geradeaus und erreichen den Feldweg, auf dem wir durch das Tal zum Wald wandern. An der folgenden Wegspinne halten wir uns scharf rechts und steigen in Kurven hinauf zur Hütte am Dachseck. Von dort leiten uns die Wegweise zuverlässig zum Hotel Rothenfels, von wo wir den (wenig imposanten) Überresten der Burgen Hugofels und Rothenfels einen Besuch abstatten können.
Auf der Zufahrtsstraße des Hotels gehen wir hinab nach Bühl, nehmen den Tunnel unter der Straße und biegen im Ort nach rechts in den Trieblingser Weg ein, dem wir bis zum Parkplatz folgen.

Allgäu
Wandergebiete

Auf die Kreuzleshöhe

Auf stillen Wegen von Eisenbach/Kreuzthal hinauf zum Wirtsberg und durch dichte Wälder zur Kreuzleshöhe. Eine Tour für jede Jahreszeit.


GPX-Track.

Anfahrt: Fahrt von Leutkirch auf der L318 in Richtung Isny. In Urlau links abbiegen auf die B319 in Richtung Kempten und dann in Schmidsfelden rechts ab In Richtung Kreuzthal/Eschach.
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz in Eisenbach (B.-W.) oder nach der Brücke in Kreuzthal  (By) beim Gasthof Hirsch
Navi: Kreuzthal, Dorfstrasse
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   400 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 13 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf meist Wirtschaftswegen oder Forstwegen, sehr spärlich und beschildert.
Karte/Führer: Alpstein Tourismus 1:25.000  Isny Argenbühl
Tourenverlauf: Beim Gasthaus Hirsch in Kreuzthal zweigt der Wirthsbergweg links ab und führt zunächst durch einen kleinen Tobel, dann über freie Hänge stetig bergauf. Vorbei am Landschulheim gewinnt man weiter an Höhe, bis an einem Gehöft der alsphaltierte Weg in einen Schotterweg übergeht. Hier biegt man links ab und erreicht auf einem Wiesenrücken den Wirtberg mit Gipfelkreuz.
Man geht quer über die Wiese zum Waldrand, wo man in der Waldschneise auf einen Forstweg trifft, dem man in vielen Kurven mit leichter Steigung folgt. Gelegentlich sind Markierungen erkennbar. Wenige Meter nach Verlassen des Waldes erreicht man die Kapelle der Familie Eisele auf der Kreuzleshöhe, die in herrlicher Lage zu einer Rast einlädt.
Auf breitem Schotterweg geht es jetzt abwärts in Richtung Eisenbach. Kurz nach Erreichen des Skilifts verlässt man den Fahrweg an einem Waldstück und erreicht auf steilem, gelegentlich schmierigem Pfad die Kirche von Eisenbach.



Über den Heidenkapf nach Herrenberg

Rundwanderung von Rohrdorf zum Aussichtspunkt Heidenkapf und weiter zum Hof Herrenberg. Nach dem aussichtsreichen Weg über die Adelegg erfolgt der Rückweg auf dem Glasmacherweg und evt. durch den Rohrbacher Tobel zurück nach Rohrdorf.

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GPX-Track

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Anfahrt: Fahrt von Leutkirch auf der L318 in Richtung Isny. ca. 2 km nach Rimpach biegt nach Links die Straße nach Rohrdorf ab.
Ausgangspunkt: Wanderparkplatz vor Rohrdorf
Navi: Rohrdorf, Rimpacher Strasse
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std., 11 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf meist Wirtschaftswegen oder Forstwegen, ausreichend markiert und beschildert.
Karte/Führer: Alpstein Tourismus 1:25.000  Isny Argenbühl
Tourenverlauf: Am Parkplatz hält man sich nach links und folgt dem Wirtschaftsweg zum Waldrand. Hier geht man auf dem breiten Forstweg in vielen Kurven stetig bergauf. Wo der höchste Punkt erreicht ist, zweigt nach rechts eine Pfadspur auf einem verwachsenen Grasweg ab, der man zum Heidenkapf folgt. Hier bietet sich eine gigantische Aussicht auf die Alpenkette vom Säntis bis zu den Allgäuer Alpen.
Nach einem kurzen Pfadstück am Waldrand kommt man wieder zurück zum Forstweg und folgt ihm durch das Hofgut Herrenberg und über die freie Fläche mit Sicht in Richtung Schwarzer Grat. Der Schotterweg führt wieder leicht ansteigend in den Wald („Glasmacherweg“) und leitet mit vielen Kurven vorbei an einem Sendemast schließlich zu einer freien Kuppe mit Wegspinne und Wegweisern.
Man orientiert sich an der Beschilderung in Richtung Rohrdorf und folgt dem kurvigen, breiten Schotterweg abwärts nach Rohrdorf. Ca. 500 m nach der Wegspinne besteht die Möglichkeit, bei trockenen Bedingungen über die Himmelsleiter in den Rohrdorfer Tobel abzusteigen und durch diesen nach Rohrdorf zu wandern. Bei schlechten Wegverhältnissen bleibt man auf dem Forstweg bis nach Rohrdorf.



Von Aigis zur Königsalpe

Zwischen Isny und dem Alpsee liegt der Fremdenverkehrsort Missen-Wilhams. Ein Ortsteil davon ist Aigis auf sonnigem Plateau über dem Tal der Unteren Argen. Von hier aus lässt sich eine abwechslungsreiche Rundwanmderung mit viel Aussicht und nur mäßiger Anstrengung unternehmen. Sie überquert zwei Mal den Jugetbach, führt vorbei an der Königsalpe nach Geratsried und dann am Ochsenberg entlang wieder zurück nach Aigis.
Als Variante kann von Geratsried aus der durchgehend bewaldete Rücken des Ochsenberges überschritten werden.

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Anfahrt: Fahrt von Isny auf der B12 bis zur Ausfahrt Seltmans, dann rechts ab und nach Siebratshofen. Nach dem Ort links abbiegen in Richtung Missen und nach 3 km rechts ab und hinauf nach Aigis.
Ausgangspunkt: Aigis Ortsmitte
Navi: Aigis (Missen-Wilhams), Weisse Gasse
Höhenunterschied: Aufstieg:  300 Hm
Abstieg:   300 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std., 11,5 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung meist auf Wirtschaftswegen oder Forstwegen, kurze Stücke auf Pfadspuren. Bis Geratsried gute Beschilderung und Markierung, dann nach Aigis keine Markierungen mehr.
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 188  Oberstaufen Immenstadt
Tourenverlauf: Am Parkplatz sofort  nach Links in die Weisse Gasse einbiegen und dem Wirtschaftsweg bergauf bis zur „Werkalpe Grupp“ folgen. Hier rechts abbiegen und am Zaun entlang bis zum Waldrand, wo man sich auf dem waagrecht verlaufenden Weg links hält. Durch den Wald zum großen Jagdhaus und an ihm vorbei ins Tal des Jugetbaches. Der Weg geht in einen Grasweg über, auf dem man eine Wiese erreicht, über die man zur Brücke geht. Nach Überqueren des Baches steil bergauf bis zum Waldrand und dann auf einem Wiesenweg vorbei an der Bullenalpe zur Königsalpe.
Nach der möglichen Einkehr geht man auf dem Zufahrtsweg der Alpe vorbei an einer markanten uralten Fichte bis zum Mautautomat (Abkürzung über die Rote Heide möglich), wo man links abbiegt zur Rote Heidealpe. Der Fahrweg führt dort hinab ins Tal des Jugetbaches zur Brücke. Auf steilem Weg erreicht man bergauf den Ort Geratsried und durchquert ihn.
Am Ortsende folgt man dem Wegweiser in Richtung Aigis (ab hier Variante über den Ochsenberg) und geht auf Forstwegen mit einigen Steigungen auf halber Höhe des Ochsenberg. Hier findet man keine Markierungen mehr und hält sich im Zweifelsfall immer an die aufwärts führenden Wege.
Nach 40 min hat man den Wald durchquert und erreicht die ersten Häuser von Aigis.

SST-Allgäu

Bergmangalp über dem Kirnachtal

Diese abwechslungsreiche, lange Rundwanderung führt mit wenigen Aufstiegsmetern durch die Landschaft des Ostallgäu und bietet immer wieder imposante Ausblicke. Vor allem die Sicht von der Bergmangalp auf Tannheimer und Ammergauer Berge ist beeindruckend und lässt sich bei einer Einkehr richtig genießen.


GPX-Track

Anfahrt: Fahrt von Kempten auf der B12 in Richtung Marktoberdorf. Bei Unterthingau die Bundesstraße verlassen, am Ortsende links abbiegen und in Richtung Aitrang fahren. Parkmöglichkeit in Aitrang bei der Kirche.
Navi: Aitrang, Lindenstraße
Ausgangspunkt: Aitrang Ortsmitte bei der Kirche
Höhenunterschied: Aufstieg:  150 Hm
Abstieg:   150 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std., 16 km
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung meist auf Wirtschaftswegen oder Forstwegen, kurze Stücke auf Pfadspuren. Gute Beschilderung und Markierung.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 188  Ostallgäu
Tourenverlauf: Von der Ortsmitte folgt man der Lindenstraße durch Aitrang, geht am Ortsende geradeaus weiter und unterquert die Bahnlinie. Danach hält man sich halbrechts in Richtung Wenglingen (Wegweiser) und folgt dem Sträßchen sanft ansteigend vorbei an einem Hofgut. Kurz darauf biegt man rechts ab und orientiert sich an den gelb-weißen Schildern vorbei an einigen Fischweihern und auf nassen Wegen nach Wenglingen.
In Wenglingen überquert man die Straße, biegt nach der Kapelle rechts ab und erreicht in weitem Rechtsbogen die Straße nach Apfeltrang. Auf einem Forstweg steigt man hinauf zur Anhöhe, geht dort auf der Straße ein kurzes Stück rechts zum Parkplatz der Bergwangalpe und von diesem durch den Wald zur aussichtsreich gelegenen Alpwirtschaft (Wegweiser).
Nach der Einkehr wandert man weglos zum Waldrand und dann auf einem steilen Pafd abwärts zum Forstweg, dem man nach links abwärts bis zur Bahnlinie folgt. An dieser entlang nach Ruderatshofen auf der Straße nach rechts bis zum Ortsende. Hier führt ein Sträßchen (Wegweiser) bergauf zu einem Pferdehof und dann immer am Waldrand entlang durchs Kirnachtal. Nach einem undeutlichen Waldweg biegt man rechts ab, überquert die Straße und die Kirnach und folgt dem Wirtschaftsweg zurück nach Aitrang.

Allgäu
Wandergebiete

Vom Paradies auf den Kapf

Wer das Paradies sucht, findet es unweit von Oberstaufen im Allgäu an der B 308 in Richtung Lindau. Der Parkplatz mit herrlicher Aussicht ist auch der Ausgangspunkt für eine schöne Rundwanderung mit herrlichen Aussichtspunkten, die auf dem Kapf ihren Höhepunkt findet. Im Anschluss lockt das Café Paradies mit Kaffee und leckerem Kuchen als Belohnung für die nicht allzu großen Anstrengungen.


GPX-Track

Ausgangspunkt: „Paradies“
Anfahrt: Von Oberstaufen auf der B308 in Richtung Lindau. Nach ca. 3 km befindet sich am so genannten Paradies rechts der Straße ein großer Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden. Bei Nässe an einigen Stellen rutschig.
Gut beschildert und markiert, teilweise etwas verwirrend.
Karte/Führer: AV-Karte 1:25.000  Blatt BY1  Allgäuer Voralpen West
Tourenverlauf: Vom Parkplatz am Paradies folgt man zunächst dem Teersträßchen aufwärts, bis nach links ein schmales Sträßchen abzweigt. Auf diesem bergab zur B308, dies überqueren und hinab ins Tal. Auf der gegenüber liegenden Talseite wieder aufwärts, die B308 überqueren und aufwärts in Richtung Hinterreute. Vor dem Ort links abbiegen zu einem Gehöft, und danach auf einen Feldweg einbiegen, der zur Lifttrasse führt. Nach dem Lift in den Wald und dem teilweise verwachsenen Waldweg bis zum Waldrand folgen.
Auf einem Wirtschaftsweg geht es ein kurzes Stück abwärts zu einem Hof, wo man am Ende des Gebäudes einen Wiesenweg erreicht, der abwärts zu einem weiteren Wirtschaftsweg führt. Vorbei an einem renovierten alten Wirtschaftsgebäude erreicht man nach einem weiteren Hof die von Vorderreute kommende Straße.
Man folgt der Straße ca. 2 km bis Sinswang. Hier vorbei am Skilift, dann auf ein Teersträßchen rechts abbiegen und bergauf gehen. An der nächsten Abzweigung scharf rechts abbiegen, am Waldrand nach links und durch den Wald zum Aussichtspunkt auf dem Kapf.
Nachdem man ausgiebig die Aussicht genossen hat, erreicht man in wenigen Minuten das Café Paradies und nach der verdienten Einkehr wieder den Parkplatz.

Allgäu
Wandergebiete

Rundwanderung über den Hauchenberg

Die ausgedehnte Rundwanderung über den Hauchenberg von Missen durch Knottenried und Diepolz bietet viele schöne Ausblicke ins Allgäu und zum Alpstein mit Säntis und Altmann. Allerdings darf die Länge der Wanderung nicht unterschätzt werden.

GPX-Track

Ausgangspunkt: Missen, Ortsmitte
Anfahrt: Je nach Start der Anfahrt über Isny, Oberstaufen oder Immenstadt nach Missen. In der Ortssmitte bei der Brauerei Schäffler großer Parkplatz.
Höhenunterschied: Aufstieg: 520 Hm
Abstieg:   520 Hm
Streckenlänge: 15 km
Gesamtgehzeit: ca. 5 Std.
Anforderungen: Wanderung meist auf Wirtschaftswegen. Aufstieg zum Hauchenberg steiler Wurzelpfad.
Gut beschildert und markiert, teilweise etwas verwirrende Zielangaben.
Karte/Führer: Kompass 1:25.000  Blatt 02  Oberstaufen  Immenstadt
Tourenverlauf: Vom Parkplatz geht man zur Kirche und biegt nach dem Friedhof rechts ab. Auf dem asphaltierten Weg gewinnt man in Serpentinen rasch an Höhe, wobei man sich an den Wegweisern in Richtung Kühberg und Knottenried orientiert. Bei einer Verzweigung wählt man den Gratweg und erreicht auf ihm einen schönen Aussichtpunkt mit Kreuz und Bank bei einem Almgebäude. Durch den Wald kommt man nach Knottenried, wo sich ein Besuch in der Dorfkirche lohnt.
An der Kirche hält man sich links (Wegweiser Diepolz), gewinnt etwas an Höhe und hat oberhalb des Dorfes eine schönen Blick auf Diepolz und den gesamten Rücken des Hauchenberges. Nach kurzem Abstieg steigt man hinauf nach Diepolz und vorbei am Museum auf sehr steilem Wirtschaftsweg hinauf zur bewirtschafteten Höfle-Alpe.
Ein ausgewaschener Schotterweg bringt die Wanderer hinauf zum Waldrand, wo man links abbiegt und auf einem steilen Wurzelweg den Bergrücken erreicht. Auf schönem Wanderpfan ansteigend kommt man zum Aussichtsturm „Alpkönigblick“, dem höchsten Punkt des Hauchenberg. Ein fantastischer Rundblick belohnt hier für die Mühen des Aufstiegs.
Beim Weiterweg folgt man dem breiten Rücken über den Schwabenberg in Richtung Missen, bis man am Wegsweiser in Richtung Berg links abbiegt. Auf steilem Pfad geht es hinunter nach Berg, dort durch den Ort und auf markiertem Pfad zur Straße Missen – Börlas. Die Straße nwird überquert und man folgt dem Schotterweg zurück zur Kirche und dem Parkplatz in Missen.

 

Großdorf – Rottachsee – Rukatstobel

Eine Wanderrunde ohne große Anstrengungen führt durch die hügelige Landschaft des Allgäu zwischen Rettenberg und dem Rottachsee. Sie bietet immer wieder schöne Ausblicke. Da der größte Teil der Wanderung auf befestigten Wegen verläuft, kann sie auch bei etwas feuchter Witterung unternommen werde.


GPX-Track

Ausgangspunkt: Großdorf, Ortsteil von Vorderburg
Navi: Großdorf (Rettenberg)
Anfahrt: Auf der A7 zum Autobahndreieck Allgäu und dort in Richtung Oberstdorf fahren. An der folgenden Ausfahrt Durach die Autobahn verlassen, dann links abbiegen in Richtung Sulzberg. Am Ortsende geradeaus die Steigung hinauf und auf der Vorfahrtsstraße bleibend über Geigers und Raichen nach Vorderburg.
In der Ortsmitte von Großdorf/Vorderburg im Ortszentrum auf der linken Seite Parkmöglichkeit beim Platz mit den Recycling-Containern.
Höhenunterschied: Aufstieg:  280 Hm
Abstieg:   280 Hm
Streckenlänge: 16 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden. Etwas verwirrende Beschilderung.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 188  Ostallgäu
Tourenverlauf: Beim Parkplatz die Straße überqueren und rechts haltend aufwärts zur parallel verlaufenden Gemeindestraße (Wegweiser Riedis). Nach rechts bis zum Ortsende, dann vor Erreichen der Landstraße auf einem Wirtschaftsweg links aufwärts. Dem folgenden Schotterweg in weiten Bögen folgend zum Waldrand, wo der Schotterweg in einen Waldpfad übergeht. Nach kurzem Abstieg erreicht man die alte Salzstraße und geht auf ihr nach rechts (Wegweiser Greifenmühle). An einer Wegegablung geht man links, bis ein unscheinbares Schild nach links über eine Wiese zum Waldrand zeigt. Ohne Weg zum Wald, dem Waldrand folgen und dann auf schmalem Pfad in den Wald und zum alten „Kuhsteg“ über den Rottachdurchbruch. Der Wanderweg führt hinauf nach Riedis.
Bei der Kirche biegt man rechts ab und folgt dem Sträßchen bis zur Freizeitanlage Moosbach. Hier überschreitet man den Damm, hält sich dann links und benutzt den Schotterweg am Ufer entlang zu einem Aussichtssteg und weiter zur Hauptstraße. Auf dieser ein Stück links zum Wegweiser „Rukatstobel“. Durch den mäßig spannenden Tobel aufwärts zur Teerstraße, dann rechts nach Ried und hier links auf einem Wirtschaftssträßchen zu den Weilern von Vorder-, Mittel- und Hinterholz. Hier folgt man dem Wegweiser nach Vorderburg und quert bei einem Stadel (abgebrochener Wegweiser) weglos leicht links haltend die Wiese zu einem Pfad durch den Bachtobel. Vorbei an einem Hof mit Kapelle erreicht man Acker, wo man auf der Straße nach rechts („Wasserfall“, „Vorderburg 1 Std“) abbiegt. Vorbei am sehenswerten Wasserfall folgt man den Wegweisern in Richtung Vorderburg und erreicht 40 min später wieder Großdorf.

Allgäu
Wandergebiete

Über den Eckhaldenkopf zum Kemptener Naturfreundehaus

Ruhige Schneeschuhtour mit Seilbahnunterstützung. Von der Alpsee Bergwelt steigt man steil hinauf zum Eckhaldenkopf, der eine schöne Aussicht auf Prodel und Hauchenberg bietet. Nach kräftigem Abstieg überschreitet man den Quellzufluss der Weissach und steigt dann hinauf zum Kemptener Naturfreundehaus. Mit einem Abstecher auf das Gschwender Horn wandert man dann vorbei an der Starkatsgundalpe zurück zur Bahn.

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Ausgangspunkt: Parkplatz der Seilbahn „Alpsee Bergwelt“
Anfahrt: Von Oberstaufen oder von Immenstadt auf der B308 zur Alpsee Bergwelt.
Höhenunterschied: Aufstieg:  600 Hm
Abstieg:   600 Hm
Gesamtgehzeit: 4,5 Std.
Ausrüstung: Schneeschuhe, Stöcke, feste Bergschuhe, evt. Gamaschen
Anforderungen: Wanderung meist auf gut ausgebauten Bergpfaden. Orientierung beim Abstieg ins Tal der Weissach schwierig, da im Wald keine Markierungen vorhanden sind.
Karte/Führer: AV-Karte Bayerische Alpen 1:25.000  Blatt BY1  Nagelfluhkette, Hörnergruppe
Wegverlauf: Von der Bergstation der Seilbahn folgen wir dem Wegweiser zur Oberen Kalle, gehen an dieser links vorbei und erreichen auf steilem Wiesenpfad den Waldrand. Wir folgen dem Wald auf der linken Seite bis zum Ende der Waldschneise. Der Weg knickt nach rechts ab und erreicht den höchsten Punkt der Eckhalde mit großem Holzkreuz.
Auf dem Rücken gehen wir scharf nach links wieder rückwärts und bleiben am Kamm, bis der Weg rechtwinklig nach rechts abbiegt und steil nach unten führt (Wegweiser). An der verfallenden Gündelalpe gehen wir links in den Wald und folgen dem undeutlichen Pfad nach unten bis zum Wegweiser. Wir überschreiten den Quellzufluss der Weißach, gehen links haltend bis zum tiefsten Punkt und steigen dann auf breitem Weg vorbei an der Roßhütte hinauf zur Seifenmoosalpe. Von hier geht es auf breitem Fahrweg weiter aufwärts zum Kemptener Naturfreundehaus.
Vom Naturfreundehaus wandern wir auf breitem Forstweg in Richtung Starkatsgundalpe, wobei sich ein kurzer Abstecher zum Gschwender Horn mit schönem Blick auf den Alpsee lohnt. Auf den freien Wiesenhängen gehen wir vorbei an der Starkatsgundalpe abwärts zum Winterwanderweg, der uns am Hochseilgarten vorbei wieder zurück zur Bergstation der Seilbahn bringt. Fahrt ins Tal mit der Sesselbahn oder dem „Coaster“.

SST-Allgäu

Über die Ellegg zum Burgkranzegger Horn

Unsere Schneeschuhwanderung führt über den Aussichtsbalkon der Ellegg, der mit wenig Anstrengung erreichbar ist und einen grandiosen Blick auf die Gipfel zwischen Nesselwang unddem Kleinwalsertal bietet. Nach kurzem Abstieg Richtung Rottachsee geht es steil hinauf zum Burgkranzegger Horn, gevor wir vorbei an der Reha-Klinik Mittelberg das romatische Tal des Mühlbaches erreichen und durch dieses zurück zum Ausgangspunkt wandern.

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Anfahrt: Auf der A7 zur Ausfahrt Oy, dann am Kreisverkehr in Richtung Wertach/Oberjoch fahren.  Nach 1,5 km rechts abbiegen nach Faistenoy. Im Ort zunächst nach rechts fahren, dann links zum Skilift.
Ausgangspunkt: Parkplatz am Skilift von Faistenoy
Höhenunterschied: Aufstieg:  350 Hm
Abstieg:   350 Hm
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Unschwierige Rundwanderung auf guten Pfaden oder Forstwegen. Stellenweise steiler Aufstieg zum Burgkranzegger Horn. Strecke ist gut beschildert und markiert.
Karte/Führer: Kompass 1:50.000 Blatt 3 Allgäuer Alpen
Tourenverlauf: 20 m nach dem Parkplatz zweigt nach links ein Weg ab, der zur Bergstation des Schleppliftes führt. Man mogelt sich zwischen Lift und Piste aufwärts zur Bergstation und wandert weiter auf den lang gezogenen Rücken durch Wiesen und kurze Waldstücke bis zum Kreuz auf der Anhöhe über Oberellegg. Nach ca. 100 m hat man den höchsten Punkt der Ellegg erreicht und kann die Sicht auf den Allgäuer Hauptkamm genießen.
Ein kurzes Stück zurück, dann steigt man über den Zaun und wandert durch eine steile Wiese hinab in Richtung Binzen und zum Weg am gegenüber liegenden Waldrand (Hütte), wo man sich zunächst links hält und dann in einem großen Bogen nach rechts marschiert, bis man oberhalb von Burgkranzegg einen aufwärts führenden Teerweg erreicht.
Auf diesem Weg geht es aufwärts, bis man ihn nach rechts auf markiertem Pfad in den Wald verlassen kann. Steil wandert man durch den Wald nach oben zum Gipfelkreuz auf dem Horn, das leider nur wenig Aussicht bietet, weil sich die Sicht erst beim Abstieg öffnet.
Der Weg ins Tal führt zunächst über eine große Wiese, macht dann an deren Ende eine scharfe Rechtskurve und nach einem Schuppen wieder eine rechtwinklige Linkskurve. Auf einem Feldweg  kommt man zu den Gebäuden der Reha-Klinik. Hier verlässt man die Teerstraße nach rechts und orientiert sich am Waldstreifen im Tal, den man geradeaus über die Wiesen anvisiert. Nach Überschreitung der Brücke biegt man nach links in den Pfad ein, der am Mühlbach entlang führt. Nach Verlassen des Waldes quert man halbrechts über die Wiesen und kommt wieder zum Parkplatz beim Skilift.

SST-Allgäu