Von der Schneetalalm zum Gimpelhaus

Zwei bestens bewirtschaftete Hütten, ein steiler Aufstieg zur Schneetalalm und ein Panoramaweg der Superlative kennzeichnen diese Bergwanderung. Vor allem die urige Schneetalalm mit freundlichstem Service in herrlicher Lage ist einen Besuch und einen Aufenthalt wert. Das Gimpelhaus – eher Berghotel als Hütte – bietet einen tollen Blick von der Terrasse und einen aufmerksamen Service bei zivlien Preisen.

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Ausgangspunkt: Nesselwängle, Parkplatz Gimpelhaus
evt. Nesselwängle, Parkplatz beim Hotel Berghof
Anfahrt: Mit PKW über Oberjoch oder Gaichtpass nach Nesselwängle
P Gimpelhaus: von Haldensee kommend vor dem Ort links am Beginn der Umgehungsstraße
P Berghof: in den Ort fahren und an der Kirche abbiegen, dann auf schmalem Sträßchen zum kleinen Parkplatz
Beide Parkplatze sind gebührenpflichtig
Höhenunterschied: Aufstieg:  800 Hm
Abstieg:   800 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 4.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Bergpfaden, teilweise schmal und ausgesetzt, Trittsicherheit erforderlich
Gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 04  Tannheimer Tal
Tourenverlauf: Vom Parkplatz des Gimpelhauses folgt man den Wegweisern links aufwärts in Richtung Gimpelhaus. An einem auffälligen großen Holzhaus biegt man von der Ortsstraße links ab (Wegweiser Gimpelhaus) und steigt auf schmalem Pfad durch den Wald zu einer Forststraße hinauf. Auf dieser nach rechts weiter, bis zu einer Weggabelung (Wegweiser nach links Gimpelhaus, rechts Nesselwängle-Schneetalalm) auf der Forststraße zum Ende des Waldes, dann den Wegweisern folgend links auf Fußweg durch ein Drehkreuz.
Dem breiten Schotterweg folgend aufwärts, dann später links abzweigen auf gut gepflegten, gelegentlich nassen Wanderweg, der in insgesamt 2 Std. zur bestens bewirteten und schön gelegenen Schneetalalm führt.
Zum Übergang in Richtung Gimpelhaus geht man 15 min auf bekanntem Weg zurück und biegt dann rechts in den Wanderpfad in Richtung Gimpelhaus (Wegweiser) ein. kräftig aufwärts erreicht man nach weiteren 30 min eine Wegspinne mit Wegweisern. Hoch über dem Tannheimer Tal folgt man dem Panoramaweg am Hang entlang zum herrlich gelegenen „Bergzigeuner“,steigt ein Stück ab zu einem Wasserfall und dann kräftig hinauf zur Tannheimer Hütte. Von hier sind es noch 10 min zum Gimpelhaus.
Auf dem teilweise sehr steilen, ruppigen und stellenweise unangenehmen Hüttenweg erreicht man wieder das Tal.

 

 

Almenwanderung durch das Schönachtal

Eine wenig anstrengende Wanderung führt von Gerlos durch das Schönachtal zur Issalm. Unterwegs hat man immer die Dreitausender der Reichenspitzgruppe vor Augen, Die Almen am Weg bieten gemütliche Einkehrmöglichkeiten, so dass man die relativ kurze Wanderung bequem auf einen ganzen Tag ausdehnen kann.

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Ausgangspunkt: Talstation der Isskogelbahn, Gerlos
Anfahrt: Mit PKW oder Bus nach Gerlos zur Isskogelbahn
Parkplatz an der Seilbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  200 Hm
Abstieg:   200 Hm
Streckenlänge: 10 km
Gesamtgehzeit: ca. 3.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almwegen
Gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: An der Seilbahnstation überquert man die Straße und die Gerlos und geht auf der Zufahrt zum „Traumhotel Alpnia“. Unmittelbar vor dem Hotel biegt man nach rechts auf einen Wiesenpfad ab, überquert den Bach und erreicht die Zufahrtsstraße ins Schönachtal. Zunächst auf Asphalt, dann auf Schotter folgt man dem Sträßchen in ständiger leichter Steigung vorbei an Jörgleralm, Stinkmoosalm und Lackenalm zur urigen, herrlich gelegenen Issalm.
Nach einer Einkehrpause wandert man auf gleichem Weg zurück nach Gerlos.

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Königsleitenspitze und Falschriedel

Bergwanderung von der Bergstation der Dorfbahn in Königsleiten auf die Königsleitenspitze und den Falschriedel. Der Talabstieg erfolgt von Flaschriedel vorbei am Speichersee auf den Müllachgeier und durch das Salzachtal.

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Ausgangspunkt: Dorfbahn, Königsleiten
Anfahrt: Mit PKW oder Bus nach Königsleiten an der Gerlospassstraße
Parkplatz an der Dorfbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  400 Hm
Abstieg:   1000 Hm
Streckenlänge: 14 km
Gesamtgehzeit: ca. 4.30 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almwegen und schmalen Bergpfaden
Gut beschildert und markiert, Trittsicherheit nötig
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: An der Bergstation der Dorfbahn sieht man bereits das erste Tagesziel, die Königsleitenspitze. Auf breitem Weg erreicht man mit vielen anderen den aussichtsreichen Gipfel.
Auf steilem Pfad wandert man am Rücken der Königsleitenspitze hinab ins Joch und dann steil hinauf zum Falschriedel (Wegweiser „Ochsenkopf“). Nachdem man die Aussicht genossen hat, geht es auf dem Aufstiegsweg zurück ins Joch und links abwärts zum Speichersee.
Am See entlang und auf der Schotterstraße erreicht man wieder die Bergstation der Seilbahn, hält sich dort halblinks und wandert in 15 min hinauf zum Müllachgeier. Am Gipfel nimmt man den halblinks abfallenden Grat und steig über herrliche Wiesenflächen und auf teilweise sumpfigen Hängen steil abwärts ins Salzachtal. Hier trifft man auf die (übliche) Schotterstraße, der man zur Salzachhütte folgt, wo man sich eine Einkehr verdient hat.
Weiter auf der Schotterstraße geht es abwärts, bis man an einem Waldstück auf den Wegweiser in Richtung Königsleiten trifft, der nach rechts durch den Wald hinunter an die Salzach weist. Der Bergbach wird überquert, dann geht es wieder aufwärts zu einem Gehöft, von dem man in 15 min die Talstation der Dorfbahn mit der Bushaltestelle erreicht.

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Rund um den Speicher Durlaßboden

Eine wenig anstrengende, landschaftlich anregende Wanderung führt rund um den Speichersee Durlaßboden. Sie ist auf guten Wegen bei jedem Wetter begehbar und bietet einen schönen Blick auf den See sowie auf die Gipfel der Reichenspitzgruppe. Wermutstropfen der Tour sind die langen Strecken auf der Zufahrtsstraße in die Finkau. Sie lassen sich weitgehend vermeiden, wenn man die Variante der Tourbeschreibung nützt.

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Ausgangspunkt: Parkplatz am Speicher Durlaßboden
Anfahrt: Mit PKW oder Bus durch das Gerlostal zum Parkplatz Durlaßboden
Höhenunterschied: Aufstieg:  220 Hm
Abstieg:   220 Hm
Streckenlänge: 14 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almsträßchen und Wanderwegen
Sehr gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: Vom Parkplatz oder der Bushaltestelle steigt man an der linken Seite der Staumauer auf einem Treppeweg hinauf zum Seestüberl. Von hier folgt man dem Rundweg im Uhrzeigersinn bis zur Fahrstraße zur Finkenau.
Nach einem 1-stündigen Marsch auf der Asphaltstraße (Autoverkehr!) hält man sich vor der Brücke an der Schütthofalm links und bleibt auf der gleichen Seite des Baches. Auf Schotterweg geht am bis zum oberen Ende des Finkausees. Von dort lohnt sich ein Abstecher (Gesamtzeit 45 min) zur herrlich gelegenen Trisslalm durch die Leitenklammeralm.
Zurück am Rundweg erreicht man in 10 min die Finkenau, wo man im Gasthaus nochmals einkehren kann. Auf der Teerstraße geht es zurück bis kurz vor die Brücke, wo man halblinks auf den Weg zur Bärenschlagalm einbiegt und dann durch den Wald auf schönem Wanderweg wieder den Staudamm erreicht.
Variante:
Um die langen Straßenstrecken zu vermeiden, geht man vom Seestüberl über die Staumauer und entgegen dem Uhrzeigersinn um den See. Bei Erreichen der Zufahrt zur Finkau biegt man links ab, geht über die Brücke und biegt dann rechts ab auf den Schotterweg. Nach Besuch der Trisslam wandert man zur Finkau, geht das kurze Stück auf der Teerstraße bis zur Schütthofalm und dann auf dem Hinweg wieder zurück zum Seestüberl.

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Isskogel – Wilde Krimml – Krummbachtal

Eine Wanderung auf den Isskogel gehört zum Pflichtprogramm aller Wanderer, die um Gerlos ihren Urlaub verbringen. Die Seilbahn erleichtert den Aufstieg, und so wird man auf dem Gipfel des Isskogel nie alleine die grandiose Aussicht genießen.
Der erste Teil des Weges bewegt sich im Skigebiet auf breiten Schottersträßchen. Dafür kann man von der Wilden Krimml beim Weg durch das Krummbachtal eine herrliche Landschaft und wunderschöne Wegpassagen genießen, die teilweise allerdings Trittsicherheit erfordern.

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Ausgangspunkt: Isskogelbahn, Gerlos
Anfahrt: Mit PKW oder Bus nach Gerlos
Parkplatz an der Isskogelbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  380 Hm
Abstieg:   850 Hm
Streckenlänge: 11 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almsträßchen und schmalen Felspfaden
Gut beschildert und markiert, Trittsicherheit nötig
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: An der Bergstation der Isskogelbahn hält man sich links und wandert auf dem Schottersträßchen oder entlang der Kugelbahn hinauf zur Latschenalm. Vor Erreichen der Alm verlässt man den breiten Weg nach rechts (Wegweiser) und erreicht auf schmalem Pfad den Latschensee. Hier lohnt sich der kurze Abstecher zum Aussichtspunkt mit Panoramatafel auf dem bewaldeten Kopf.
Wieder auf der Schotterstraße geht es an den Fuß des Isskogel und dann auf steilem, ausgewaschenen Pfad hinauf zum Gipfel mit schönem Panoramablick.
Vom Gipfel verfolgt man den Pfad zur nahe gelegenen Liftstation und geht von dieser auf dem Schotterweg in Richtung Krimmlalpe. Kurz vor der Alpe biegt man (Wegweiser) rechts ab und steigt auf dem steilen, felsigen Hang hinab in den romantischen Talboden. Entlang des tobenden Wildbaches geht es auf schönem Felsensteig durch das Krummbachtal (bei Nässe Vorsicht!) und auf schmalem Pfad zur Arzlahner Alm. Hier biegt man rechts ab und steigt auf einem Wiesenpfad hinab zur Krummbachrast.
Auf Weg Nr. 2 erreicht man zunächst am Bach entlang, später durch Wiesen wieder Gerlos.

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Arena-Panoramaweg

Eine Aussichtskanzel der Extraklasse bietet der Panoramaweg von der Bergstation der Isskogelbahn in Gerlos zur Rosenalm oberhalb von Zell am Ziller. Zwar ist der Weg auf den Schottersträßchen eher langweilig, aber die ständige Aussicht auf Zillertaler Alpen und Tuxer Alpen entschädigt dafür.
Man bewegt sich beim Panoramaweg allerdings auf einem großen Teil der Strecke im Skigebiet mit all seinen unschönen Begleiterscheinungen und muss sich den Weg mit vielen MTB-Fahrern teilen.

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Ausgangspunkt: Isskogelbahn, Gerlos
Anfahrt: Mit PKW oder Bus nach Gerlos
Parkplatz an der Gerlosbahn
Höhenunterschied: Aufstieg:  380 Hm
Abstieg:   580 Hm
Streckenlänge: 14 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf breiten Almsträßchen
Sehr gut beschildert und markiert
Karte/Führer: Kompass 1:50.000  Blatt 28  Vorderes Zillertal
Tourenverlauf: An der Bergstation der Isskogelbahn hält man sich links und wandert auf dem Schottersträßchen under entlang der Kugelbahn hinauf zur Latschenalm. Dort folgt man dem Wegweiser nach links oben (Weg Nr. 9) bis kurz vor die Station des Skiliftes, wo man sich links hält und zur Kellneralm und weiter zur Innerertensalm absteigt. In ständigem leichten Auf und Ab wandert man auf dem breiten Weg vorbei an Gerlostalalm und Schlagangeraste zur Außerertenalm. Hier wechselt man auf den Weg Nr. 11, der zur Kreuzwiesenalm weiterführt.
Nach einem kurzen Aufstieg geht es abwärts, bis man an einem Wegweiser den breiten Weg verlässt und auf schmalem Pfad die Rosenalm erreicht. Vor der Talfahrt lohnt sich ein Besuch am Fichtenschloss, einem gigantischen Kinderspielplatzt.
Von Zell a. Ziller bringt der Bus die Wanderer wieder zurück nach Gerlos.

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Über die Sonnenköpfe

Obwohl die Sonnenköpfe über Altstätten und Schöllang bei Oberstdorf „nur Grasberge“ sind, bieten sie dem Bergsteiger eine schöne, interessante Alternative zu den Gipfeln des Allgäuer Hauptkammes. Ihre Überschreitung fordert einiges an Kondition und Trittsicherheit und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Alpenkette sowie über das Voralpenland mit den Städten Sonthofen und Immenstadt.

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Ausgangspunkt: Sonnenklause
Navi: Hinang (Sonthofen) 48
Anfahrt: Auf der A7 Ulm-Füssen bis zum Allgäuer Kreuz und dort in Richtung Oberstdorf abbiegen. An der Ausfahrt Waltenhofen fie Autobahn verlassen und auf der B19 bis Sonthofen fahren. Die B19 an der Ausfahrt Sonthofen-Süd verlassen und durch den Randbereich von Sonthofen den Wegweisern in Richtung Altstättan folgen. Nach Altstätten die Steigung hoch und auf der Umfahrung von Hinang bleiben, bis nach rechts der Wegweiser zur Sonnenklause zeigt. Auf schmalem Alpsträßchen zur Sonnenklause, Parkplatz unmittelbar nach der Schranke.
Höhenunterschied: Aufstieg:  850 Hm
Abstieg:   850 Hm
Streckenlänge: 11km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung schmalen, teilweise ausgesetzten und steilen Bergpfaden, bei Nässe unangenehm schmierig
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 04  Tannheimer Tal
Tourenverlauf: Vom Parkplatz wandert man vorbei an der Sonnenklause (1045 m) auf dem schmalen Teersträßchen aufwärts. Man orientiert sich an den Abzweigungen immer an den Wegweisern „Sonnenköpfe“ und verlässt bei einer kleinen Hütte den Fahrweg nach rechts. Auf schmalem Wiesenpfad überquert man die freie Fläche und den folgenden Schotterweg und steigt durch den Wald hinauf zum steilen Wiesenhang. In vielen Serpentinen gewinnt man auf dem steilen, gelegentlich schmierigen Pfad rasch an Höhe, durchquert einen Waldgürtel und erreicht schließlich eine kleine Holzhütte mit Brunnen. Kurz darauf (Gehzeit ca. 1 Std.) kommt man auf den Sattel der „Schnippe“.
Auf dem Rücken wandert man links aufwärts und kommt so zum ersten Gipfel, dem Sonnenkopf (1712 m). Es folgt ein kurzer Abstieg, dann steigt man aufwärts zum Heidelbeerkopf 1767 m), wo schon der höchste Punkt des Tages sichtbar ist, der Schnippenkopf. Ein Abstieg, dann ein sehr steiler Weg an Grat entlang und der Schnippenkopf (1833 m) ist erreicht.
Auf dem breiten Rücken führt der Weg abwärts, zum Schluss sehr steil hinunter zur Falkenalpe. Hier biegt man rechts ab (Wegweiser „Schöllang“). Durch Wald und über Wiesenflächen geht es auf teilweise feuchten, rutschigen Wegen zurück zur Sonnenklause.

Allgäuer Alpen - Kopie - Kopie
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Über den Kühgundkopf zum Iseler

Eine Panoramatour der Extraklasse bietet die Überschreitung des Kühgundrückens von der Wannenkopfbahn über Kühgundspitze und Kühgundkopf zum Iseler. Allerdings muss man sich den Genuss mit vielen Schweißtropfen erkaufen, denn beim Aufstieg zur Kühgundspitze muss ein sehr steiler, schmaler Pfad in Schotter und über Felsstufen bewätigt werden. Dafür bietet dann der Weg auf dem Grat bis zum Iseler Genuss pur, der höchstens von den Menschenmengen am Gipfel des Iseler etwas getrübt wird.

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Ausgangspunkt: Schattwald im Tannheimertal, Wannjochbahn
Navi: Schattwald, Schattwald 32
Anfahrt: Über die B310 oder die B380 nach Oberjoch, dort am Kreisverkehr in Richtung Tannheimertal abbiegen und nach Schattwald fahren. Am Ortsanfang rechts abbiegen (Wegweiser Wannenjochbahn) und zum Parkplatz der Wannenjochbahn fahren (gebühernpflichtig.
Höhenunterschied: Aufstieg:  550 Hm
Abstieg:   550 Hm
Streckenlänge: 9 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung schmalen, teilweise ausgesetzten und steilen Bergpfaden
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich
Karte/Führer: Kompass 1:35.000  Blatt 04  Tannheimer Tal
Tourenverlauf: Die Wannenjochbahn nimmt uns den ersten Aufstieg ab, und wir beginnen an der Bergstation. Beim Ausstieg links abwärts, unter dem Gebäude vorbei und der Beschilderung des Schmugglersteiges folgen. Nach 20 min kurz hinter dem Grenzerhäuschen scharf links auf den schmalen Pfad abbiegen (Wegweiser), der für die nächste Stunde steil nach oben führt. Dabei sind sehr steile Passagen in Schutt und Schrofengelände zu überwinden, bis man den Gipfel der Kühgundspitze erreicht.
Vom Gipfelkreuz auf gut ausgebautem Weg zum Kühgundkopf, dem höchsten Punkt der Tour, dann immer am Grat entlang auf gutem, aussichtsreichen Weg weiter. Nach einem Abstieg folgt der teilweise versicherte Anstieg zum Gipfel des Iseler.
Beim Abstieg folgt man dem Gratverlauf, bis ein Pfad links durch die Latschen (Wegweiser zur Zipfelsalpe) abbiegt. Auf diesem stetig bergab bis zur ehemaligen Stuibenalpe. Hier müssen nochmals ca. 100 Hm Aufstieg überwunden werden, dann geht es abwärts zur Bergstation der Wannenjochbahn.

Allgäuer Alpen - Kopie - Kopie
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Moni Paleokastritsa

Da wir unser Standquartier für die Wanderwoche auf Korfu in Paleokastritsa hatten (Hotel Odysseus), bot sich nach der langen Anreise ein Spaziergang an. Er führte ans Ende der Bucht und hinauf zum Kloster Paleokastritsa. Unmittelbar neben dem Kloster (Zugang bei der Taverne) bietet ein Aussichtspunkt Gelegenheit für schöne Ausblicke hinauf nach Lakones, zur Burg Angelokastro und auf die ins Meer ragenden Landzungen.

Auf der nordöstlichen Halbinsel, hoch auf einem Felsen, liegt das Kloster Panagia Theotokostis Paleokastritsas, das bereits im Jahr 1228 gegründet wurde, dessen heutige Gebäude jedoch aus dem 18. Jahrhundert stammen. Hinter den weiß getünchten Mauern des Klosters gibt es gepflegte Gartenanlagen, blütenberankte Laubengänge, eine alte Ölmühle und ein kleines Museum, in dem alte Ikonen aus dem 17. bis 19. Jahrhundert sowie eine korfiotische Bibel aus dem 13. Jahrhundert ausgestellt sind.

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Eiszeitpfad „Felsenstieg“ in Blaubeuren

Im Alb-Donau-Kreis wurden zwanzig Eiszeitpfade angelegt, die zwischen 6km und 15km lang sind – ideal für einen Tagesausflug zur Schwäbischen Alb. Wie der Name Eiszeitpfade schon andeutet, stehen die geologischen Besonderheiten der Region im Fokus, mit eiszeitlichen Landschaften, Höhlen, steilen Felsen.
Einer der Eiszeitpfade ist der „Felsenstieg“ bei Blaubeuren. Er führt über die Höhen rund um die Kleinstadt im Blautal und bietet eine Fülle landschaftlicher und geologischer Höhepunkte. Nicht versäumen darf man natürlich bei der Wanderrunde einen Besuch am Blautopf, der zweit-wasserreichsten Karstquelle Deutschlands mit dem historischen Hammerwerk.

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Ausgangspunkt: Blaubeuren, Bahnhof
Navi: Blaubeuren, Bahnhofstraße
Anfahrt: Von Ulm oder Ehingen durch das Blautal nach Blaubeuren. Direkt an der B28 liegt der Bahnhof. Links vom Bahnhof befindet sich ein Parkplatz (meist voll!!), auf dem unbegrenzt geparkt werden darf.
Höhenunterschied: Aufstieg:  460 Hm
Abstieg:   460 Hm
Streckenlänge: 12 km
Gesamtgehzeit: ca. 4 Std.
Anforderungen: Wanderung auf Wirtschaftswegen und Wanderpfaden. Sehr fut beschildert.
Karte/Führer: Schwäbischer Albverein 1:35 000   Geislingen Blaubeuren
Tourenverlauf: Beim Bahnhof die Straße überqueren und dann entlang der B28 nach links gehen. Vor der Fußgängerampel beim Tunneleingang die Treppe hoch und dann nach links über die Straßenbrücke. Von jetzt an immer dem gelben Kreis des Rundweges und den türkisen Wegweisern des Eiszeitpfades „Felsenstieg“ folgen.
Schon nach 1,2 km sind wir an der Brillenhöhle, einem bedeutenden jungpaläolitischen Fundplatz. Die Brillenhöhle ist noch nicht komplett erforscht und deshalb gegen Eindringlinge vergittert. Der Name bezieht sich auf die zwei runden Einsturzlöcher. Durch das Felsenlabyrinth kommen wir zum Felsgebilde Küssende Sau, anschließend geht es durch den Wald bergauf. Auf der Höhe, wo der Weg scharf rechts abbiegt, lohnt sich ein Abstecher zur Günzelburg mit fantastischer Sicht ins Blautal. Dann geht es nach einem Stück am Waldrand wieder talwärts und nach etwa 4 km empfängt uns Blaubeuren.
Durch die Platz- und Ziegelgasse geht es zum Rathaus Blaubeuren und dann vorbei am Kloster (sehenswerte Klosterkirche) zum Blautopf.
Unsere Wanderrunde führt uns vom Blautopf weg zurück zum Koster und direkt danach rechts auf steilem Treppenweg und anschließendem Wanderpfad hinauf zum Glasfels (582 m) und auf den Blaufels (647m). Anschließend gehen wir vorbei am Landsitz bei Sonderbruch, genießen Aussichten unter anderem bei einem Kriegsdenkmal und gehen zum Rusenschloss, auch Ruine Hohengerhausen genannt. Das Rusenschloss entstand um 1080 auf einem Felsen über dem Stadtteil Gerhausen. 1768 wurde sie abgebrochen. Derzeit ist die Aussichtsplattform am Rusenschloss gesperrt, soll 2020 aber wieder zugängig sein. Nach dem Abstieg ins Tal biegen wir bei der Bahnbrücke rechts ab, verlassen den geteerten Radweg nach links und erreichen kurz darauf wieder die Bahnhofstraße in Blaubeuren.

Schw Alb
Wandergebiete